Klartext!

Noch vor gar nicht langer Zeit haben wir von der Öffnung Instagrams für den deutschen Werbemarkt berichtet. Seit Anfang des Jahres war es Unternehmen möglich, Bild- oder Videoanzeigen direkt über Instagram zu schalten. Doch diese erste Phase war noch von einigen Einschränkungen geprägt. So betrug die Laufzeit der Anzeigen sechs Wochen und das Mindestbuchungsbudget stolze 50.000€. Auch durfte immer nur ein Unternehmen pro Branche eine Kampagne schalten.

insta1
Carousel Ad

Seit einigen Wochen ist die Anzeigenschaltung einfacher und vor allem einem größeren Kreis an Werbetreibenden zugänglich. Der Facebook Power Editor ermöglicht es nun in einem Beta Test, Anzeigen direkt über das Selbstbuchungstool von Facebook einzustellen. Somit entfällt das hohe Mindestbuchungsbudget und auch die Kampagnen- und Targetingeinstellungen sind vielfältiger geworden. Neben Link Ads und Video Ads können momentan auch mobile App-Installation Kampagnen über den Power Editor auf Instagram geschalten werden.

 

 

insta2
Video Ad

 

insta3
Mobile App Install Ad Instagram

 

Die Verlinkung der Link- bzw. Video-Anzeigen auf externe Websites erfolgt – anders als in der Anfangsphase – nicht mehr als URL im Anzeigentext, sondern über Buttons mit frei wählbarem Call-to-Action. Die URL als Bildunterschrift zu erwähnen wird folglich nicht mehr empfohlen, da sie dort fortan nicht mehr klickbar ist. Die technischen Spezifikationen richten sich natürlich nach dem Instagramfeed, so dürfen Videoanzeigen beispielsweise maximal 30 Sekunden lang sein. Sie weisen aber auch Ähnlichkeiten zu Facebook auf – wie z.B. die 20% Textbegrenzung in einem Anzeigenbild.

Je nach Anzeigenformat kann die Abrechnung auf Cost per Click, Cost per Mille, Cost per View oder Cost per Installment eingestellt werden. Die Targetingoptionen gestalten sich aufgrund der gleichen Anzeigensystematik wie für Facebook nun größer und vielfältiger. Interessen, Alter, Verbindungen (Fans, Freunde von Fans, Lookalike), Geotargeting (innerhalb Deutschlands), …. Hier kann mit vollem Eifer aus dem großen Datenpool von Facebook geschöpft werden – zumindest solange, wie auch die Instagram-Zielgruppe sinnvoll abbildbar ist. Hashtags sind beim Thema Targeting leider weiterhin außen vor und können (noch) nicht getargetet werden.

Die Reporting- und Analysemöglichkeiten sind ebenso analog zu Facebookanzeigen gestaltet worden. Hier stehen einem die gleichen Daten und Optionen zur Verfügung. Neben den klassischen KPIs wie Klickraten und rechn. CPC können auch weiterführende Performancewerte wie Videoaufrufe in Prozent, Websiteklicks oder Beitragskommentare ausgewertet werden.

Weiterhin über Instagram direkt belegbar sind spezielle Belegungen, wie z.B. Marquee, eine Ein-Tages Kampagne mit garantierten Impressions und Top Platzierung des Ads. Carousel Ads sollen bereits über den Facebook Power Editor buchbar sein, allerdings ist diese Option noch nicht in allen Accounts freigeschaltet, da es sich, wie bereits erwähnt, noch um einen Beta Test handelt. Instagram selbst hat bereits angekündigt das Angebot über den Facebook Power Editor noch weiter auszubauen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis es wieder Neuigkeiten gibt.

0 Kommentare zu “Update – Werbemöglichkeiten auf Instagram

Einen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Verfasst von:

Mareike Mateja

Telefon: 089/ 2050 4700 | E-Mail: info@mediascale.de