Klartext!

Heute ist mein Thema mal wieder Facebook. Vermehrt sieht man bei Facebook die sogenannten Page Post Ads. Wie diese funktionieren, ist schnell erklärt: Im Profil wird ein Post erstellt. Dieser Post wird zum Gegenstand der Anzeige und kann nun an Fans genauso wie an Nicht-Fans des Profils ausgesteuert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Anzeige für Fans anders aussieht als für Nicht-Fans. Den Usern, die noch kein Fan der Seite sind, wird als Interaktionsmöglichkeit der Fan-Button eingeblendet. User, die aber bereits Fan sind, können den Post in der Anzeige teilen oder ihn kommentieren.

So weit, so gut. Für uns ist nun immer wichtig zu wissen: Funktioniert eine Kampagne, und wie gut funktioniert sie? Und hier haben mir die Page Post Ads in letzter Zeit etwas Bauchschmerzen bereitet. Denn wie bewertet man diese Anzeigen sinnvoll? Nehme ich die Anzahl der generierten Fans und daraus resultierend vor allem den Cost per Fan (CPF), fährt man nach unseren Erfahrungen besser, wenn man direkt eine Like-Ad zur Fan-Generierung schaltet.

Will ich bereits bestehende Fans ansprechen, muss ich die unterschiedlichen Kontakte irgendwie berücksichtigen. Ein User klickt die Ad und landet auf dem Profil, um den gesamten Post zu lesen. Ein anderer User teilt den Post, und der dritte kommentiert ihn. Wie kann ich diese unterschiedlichen Kontakte bewerten und vergleichen? Sollte man die Personen, die darüber sprechen, einfach als zusätzliche Leistung hinnehmen, da Teilen, Liken und Kommentieren ja auch gleichzeitig von ein und demselben User verursacht werden kann? Oder ist vielleicht sogar Kommentieren viel mehr wert?

Page Post Ad für Fans

Schlussendlich kann man aus meiner Sicht die Frage nur beantworten, wenn man die Ad mit einer ganz klaren Zielsetzung geschaltet hat. Will ich Fans generieren, darf ich nur an Nicht-Fans ausliefern und muss nach dem Cost per Fan bewerten – dann rate ich aber dazu, parallel eine Like-Kampagne zu testen und die beiden Kampagnen gegeneinander nach dem CPF zu optimieren. Will ich meine bestehenden Fans dazu bringen, sich stärker mit meinen Posts, meinem Profil und schlussendlich der Marke zu beschäftigen, dann liefere ich eben nur an die Fans aus und sollte jede Aktivität als positiv werten. Dafür lässt sich ein Cost per Engagement berechnen, indem man die Summe der Aktionen – egal ob Teilen, Kommentieren oder Klicken – der Summe der Kosten gegenüber stellt. Dieser Wert hilft mir zumindest, die Page Post Ads unterschiedlicher Kampagnen miteinander zu vergleichen. Gegenüber anderen Ads ist der Vergleich damit natürlich nicht möglich.

Page Post Ad für Nicht-Fans

Nie außer Acht lassen sollte man natürlich die Basics: Wie hoch ist der CPC im Facebook Bidding, damit die Ad ausgeliefert wird? Und damit verbunden: Komme ich mit einem Standard Ad oder einem Like-Ad vielleicht günstiger ans Ziel?

Wer sich bis hierher durch das Facebook-Kauderwelsch durchgequält hat, dem sei nun auch noch die Auflösung meiner eingangs gestellen Frage gegönnt: Was sind eigentlich Inline-Fans? Inline-Fans sind Fans, die direkt durch den Klick auf „Gefällt mir“ in einer Page Post Anzeige Fan geworden sind. Darüber hinaus kann ein Page Post Ad auch „normale“ Fans generieren, wenn der User erst auf den Post klickt, dadurch auf das Profil verlinkt wird und dort entscheidet, Fan zu werden. Und damit schließt sich ein Kapitel der Serie „unnützes Wissen“. :-)

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