Tag Archiv für "Werbemittelformate"

Im heutigen zweiten Teil des Mobile Advertising Blogs geht es um die „Sonderformate“. Die derzeit beliebtesten Werbemittel sind hier das Mobile Interstitial Ad, das Mobile Expandable Ad sowie das Mobile Medium Rectangle. Im Folgenden werden diese Werbeformate detaillierter erklärt.

Mobile Interstitial Ad

Das bildschirmfüllende Mobile Interstitial sorgt für einige Sekunden für volle Aufmerksamkeit. Es kommuniziert nicht nur eine Werbebotschaft, es garantiert auch eine hohe Brandawareness.

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Vom Werbetreibenden ist frei festzulegen, ob sich das Interstitial automatisch schließt oder vom Nutzer manuell geschlossen werden muss und als Reminder sichtbar bleibt. Der Reminder in Form eines Mobile Content Ads im Format 6:1 oder 4:1 lässt sich außerdem so platzieren, dass es auch nach dem Schließen des Mobile Interstitials noch sichtbar ist.

Mobile Expandable Ad

Das Expandable Banner ist ebenso wie das Mobile Interstitial ein extrem aufmerksamkeitsstarkes Werbeformat. Es unterscheidet sich aber insofern vom Interstitial, als dass es sich mit dem Laden der Seite auf die volle Größe ausfährt und entweder nach einigen Sekunden automatisch oder über einen Close- Button zurückbildet.

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Das Werbemittel über die volle Bildschirmgröße lässt sich via Pushdown- / Pushup Funktion in ein Mobile Banner der Größe 6:1 verkleinern, bei dem der Content automatisch nachrückt. Dennoch bleibt das Werbemittel samt Werbebotschaft sichtbar und garantiert weiterhin Aufmerksamkeit.

Der Klassiker – das mobile Medium Rectangle

Platziert im sichtbaren Bereich des Smartphone-Screens eine hervorragende Möglichkeit, um auf sein Produkt aufmerksam zu machen. Mit einer deutlich größeren Fläche als beim 6:1 Mobile Banner steht das Mobile Medium Rectangle im Umfang und in seiner Funktionalität dem Online Medium Rectangle in nichts nach.

Rectangle

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass für jeden Werbetreibenden etwas im Mobile Segment dabei ist. Vom aufmerksamkeitsstarken Mobile Medium Rectangle über animierte, bildschirmfüllende  Mobile Interstitials, die vom Nutzer geschlossen werden können oder sich selbstständig zurückbilden, oder den Mobile Expandable Ads, welches durch Nutzerinteraktion expandiert und sich über den gesamten Content legt, dem Nutzer werden auch auf taschenformat-großen Endgeräten Werbebotschaften eingehend kommuniziert.

Wer neben den Online Werbemitteln aus den ersten drei Teilen auf weitere attraktive Werbemöglichkeiten setzen will, investiert in Mobile. Denn dieser Werbemarkt ist das am prozentual stärksten wachsende Marktsegment in Deutschland (+67% in 2013).

Smartphones sind „fast-Alleskönner“. Neben der Sprachtelefonie bereiten sie dem Nutzer ein digitales Vergnügen. Sei es in Ton und Bild oder mit ihren zahlreichen anderen Funktionen, sie spielen eine zentrale Rolle im Alltag und auf der „Reise“ des Nutzers auf dem Weg zur Kaufentscheidung.

Auch im mobilen Werbemarkt kann der Werbetreibende sich zwischen den sogenannten Standard-Mobile-Werbemitteln wie dem Mobile Content Ad oder dem Mobile Sticky Banner entscheiden oder er wählt deutlich aufwendigere, aufmerksamkeitswirksamere Werbemittel wie das Mobile Interstitial, das Mobile Expandable Ad oder das Mobile Medium Rectangle. Im 1. Teil wollen wir zunächst mit der einfachen Form des Mobile Advertising Contents beginnen.

Mobile Content Ad – verwandt mit dem Online Superbanner

Die wohl gängigste Werbemöglichkeit im Mobile Markt ist das Mobile Content Ad. Das Mobile Content Ad ist ein inPage Format in den Größen 2:1, 4:1 und 6:1 (siehe Abbildung), dass durch sein auffälliges, langgestrecktes Querformat auf sich aufmerksam macht. Hierbei kann der Werbetreibende entscheiden ob die Werbebotschaft inmitten eines redaktionellen Contents oder im Footer platziert werden soll. Außerdem kann das Content Ad als sogenannter Follow-Up Teaser (Sonderwerbemittel) oberhalb der Seite platziert werden.

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Mobile Content Ad 2:1       Mobile Content Ad 4:1      Mobile Content Ad 6:1

Dieses Werbemittel kann sowohl animiert als auch statisch über alle Betriebssysteme auf mobilen Seiten ausgespielt werden. Zusätzlich kann das Werbemittel so eingebunden werden, dass daraus ein Sticky Ad wird, welches immer am oberen oder unteren Rand des Bildschirms sichtbar ist und sich über den redaktionellen Inhalt schiebt. Nach Ablauf einiger Sekunden oder durch die persönliche Nutzerinteraktion blendet sich das Werbemittel nach oben oder nach unten aus.

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Mobile Sticky Ad

Seit der ersten Stunde des Mobile Advertising steht das Mobile Content Ad sowie die Weiterentwicklung das Mobile Sticky Ad dem Werbetriebenden mit animierten Grafikelementen zur Verfügung. Es ist die derzeit beliebteste Möglichkeit, um in das Blickfeld des Nutzers zu gelangen. Angeordnet im oberen Bereich des Handyscreen zieht es die Aufmerksamkeit des Users unweigerlich auf sich und kommuniziert die Werbebotschaft  eingehend. Wer allerdings die Individualität und Ausdrucksstärke im Besonderen liebt, entscheidet sich für die Sonderformate, die im nächsten Artikel vorgestellt werden.

Manches Mal kann man sich schon verlieren im Dschungel der Vielzahl an Online Display Werbeformen. Den Überblick zu behalten erschwert vornehmlich, dass immer neue Werbeformen auf den Markt kommen und die Vermarkter bei der Benamung neuer Werbeformen erst mal Kreativität walten lassen. Erst im Lauf der Zeit, wenn sich eine Werbeform wirklich etabliert hat und bei mehreren Vermarktern buchbar ist, findet sich auch ein einheitlicher Name für das Format, der zumeist vom OVK durchgesetzt wird. Der Wildwuchs wird schon bei einem Standard Werbemittel wie dem Format 728×090 Pixel klar. Für diese Werbeform findet man die Namen Leaderboard, Bigsizebanner, Superbanner, Top-Banner und wenn man intensiv sucht sicher noch ein paar andere. Um dennoch Licht ins Dunkel zu bringen, werde ich in kleinen Happen in den nächsten Wochen hier die gängigsten Formate vorstellen.

Die wichtigste Kategorisierung, die man treffen muss, ist zwischen In-Stream Video Ads und In-Page Ads. In-Stream-Video-Formate sind rund um und während Videoinhalten platziert (also z.B. in Live-Streams, in non-linear abrufbaren Sendungen und Videoschnipseln oder auch bei YouTube etc.). In-Page-Ads hingegen sind in eine Website eingebettet bzw. darüber gelegt oder vorgeschaltet.

Los geht´s heute mit den In-Stream-Werbeformen. In den folgenden Wochen finden Sie hier Infos zu den gängigen In-Page-Ads.

Also: In-Stream Video Ads werden zumeist an den TV Spot angelehnte Videos als 10, 15, 20, 25 oder 30-Sekünder eingesetzt. Die Videos werden in Videocontent Umfeldern geschaltet und je nach Positionierung erhalten sie ihren Namen. Sind sie dem eigentlichen Content vorgeschaltet, handelt es sich um ein PreRoll. Wird das Video Ad in einer Werbeunterbrechung während des laufenden Content eingespielt, so ist es ein MidRoll. Erscheint nach dem kompletten Abspielen des Videoinhaltes noch eine Video Anzeige, so ist es ein PostRoll. Kennzeichnend für diese Formate ist, dass sie sich nicht mit den Videoinhalten überschneiden und damit die ungeteilte Aufmerksamkeit des Betrachters haben. Nach der x-sekündigen Laufzeit sind diese Werbemittel weg und für den User bleibt keine Möglichkeit, mehr Informationen zu erhalten. Um dem entgegenzuwirken, können die Formate als TandemAd in Kombination mit einem anderen Werbemittel, das länger stehen bleibt, gebucht werden. Dies kann ein Format am oberen Bildschirmrand oder auch ein Format an der rechten Seite oder eine Kombination der beiden sein.

Tandem Ad Bild1

Im Gegensatz dazu gibt es Formate im Videoumfeld, die dauerhaft sichtbar bleiben und auch während des laufenden Inhalts ihre Sichtbarkeit beibehalten. Dabei handelt es sich jedoch nicht um VideoAds, damit nicht zwei Videoinhalte miteinander konkurrieren. Wird der Bereich um das Video belegt, so spricht man zumeist von einem Branded Player oder einem Video Takeover.

Branded Player Bild2

Legt man ein Werbemittel über das laufende Video (z.B. am unteren Bildschirmrand) so ist es ein OverlayAd.

Overlay Ad Bild3

Generell schreibt man In-Stream-Video-Ads eher markenbildende Werbewirkung zu, als direkte Response. Oftmals sind die Nutzer in einer Lean-Back-Situation, schauen sich gerade ihre Lieblings-Serie oder die Nachrichten an und konsumieren ähnlich dem TV Verhalten. Da ist die Bereitschaft zum Klick und nachgelagert zum Kauf geringer.