Tag Archiv für "Weihnachten"

Der erste Advent ist rum und spätestens jetzt beschäftigen Sie uns – die üblichen X-mas Themen. Die meisten Online Reichweiten sind ausgebucht, Bewegtbild ist schon seit Wochen kaum mehr zu bekommen und die Jahresplanungen für 2013 laufen auf Hochtouren. Mitten im üblichen Jahresendspurt beschäftigen wir uns bei der mediascale aber doch immer noch mit ein paar guten alten Traditionen; und an solchen muss man festhalten. So haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere kleine Schneeballschlacht auf unserer Website. Wenn schon keine Zeit für eine echte Schneeballschlacht bleibt, dann nutzen Sie doch die nächste Kaffeepause und zeigen uns, ob Sie den Highscore knacken können. Viel Spaß – hier geht´s zum Spiel.

 

Ebenfalls mittlerweile Tradition hat bei uns der jährliche Skiausflug auf die schöne Krummholzhütte im Ennstal. Seit 2005 fahren wir regelmässig am Wochenende vor Weihnachten dorthin, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen, die Gipfel schon vor dem ersten Lift zu stürmen, den Partypilz zum Glühen zu bringen, den Einkehrschwung genauso wie den Parallelschwung zu üben und dem Zirbenschnapserl zu fröhnen. Die Vorbereitungen laufen und die Vorfreude ist schon groß.

Welche Traditionen auch immer Sie in der Weihnachtszeit haben – halten Sie daran fest. Dafür sollte auch in der zum Teil stressigen Adventszeit ein bisschen Zeit übrig sein.

Ich hoffe, Sie haben sich gut erholt im Weihnachtstrubel und beim Silvester Party Hopping? Vielleicht haben Sie es aber auch ganz ruhig angehen lassen oder sind sogar in die Ferne verreist? Unter den Kollegen hier kann man alle Modelle finden. Von Österreich über Neuseeland bis hin zu China führten die Reisen der mediascale-Mitarbeiter. Da wird von klirrender Kälte und Tonsoldaten genauso berichtet wie von knackendem Kaminfeuer und täglichem Schneeschippen in Tirol.

Seit gestern sind nun (fast) alle wieder hier, und wir starten gestärkt und frisch motiviert mit neuen Planungen und Kampagnen ins 2012. Und wie es so üblich ist, haben sich auch viele von uns gute Vorsätze fürs neue Jahr vorgenommen. Die wichtigsten in Kürze: In der Agenturküche soll zukünftig das dreckige Geschirr wirklich in die Spülmaschine geräumt und nicht einfach nur abgeladen werden. Der Kaffeemaschinenputzdienstplan für 2012 hängt fein säuberlich an der Wand, damit auch niemand mehr vergisst, die gute alte Jura abends zu reinigen. Die ein oder andere Kollegin sieht man mit Salat am Mittagstisch sitzen, und ich selbst besuche all mittaglich das Yoga-Studio gegenüber, um den Weihnachtspölsterchen zu Leibe zu rücken.

Was auch immer Sie sich vorgenommen haben für 2012 – wir wünschen Ihnen die Durchhaltekraft und den nötigen Biss, damit Sie ihre Ziele erreichen.

Möchten Sie wirklich noch einen „Es-war-ein-gutes-2011-doch-im-nächsten-Jahr-wird-alles-schwierig“-Blogartikel lesen? Ich nicht. Deswegen beschränke ich mich auf meine vier persönlichen Weisheiten aus 2011, die ich zwischen den Jahren mit einer guten Flasche Rotwein begießen und „runterspülen“ werde, um quasi jungfräulich, unvoreingenommen und gut erholt ins Jahr 2012 zu gehen:

1. Targeting wird Basis
Nach drei Jahren hat sich unser agentureigenes Targeting-Tool NE.R.O. bei den Kunden etabliert. Sie nutzen immer fleißiger die Chancen, die NE.R.O weit über ReTargeting hinaus bietet. Dies funktioniert nur in Kooperation mit unseren Publishern, die verstanden haben, dass es Agenturen gibt, die gemeinsam mit Kunde und Publisher ein für alle Seiten interessantes Produkt aufsetzen möchten. Hier sind wir aber noch immer am Anfang einer Entwicklung, die das Medium Online in 2012 einen gewichtigen Schritt weiter in Richtung Leadmedium für Kommunikationskonzepte bringen wird.

2. Mehr Audit ist nicht gleich besserer Preis
Natürlich ist es gut, zu kontrollieren, und noch besser ist es, für die gleiche Leistung weniger bezahlen zu müssen. Das versprechen Audits – also am besten täglich auditen?
Weit gefehlt, denn leider führen Audits gerade im Einkauf (und ehrlich gesagt geht’s auch nur um den Einkauf, denn strategisch produzieren viele Auditoren in der Regel keinen signifikanten Qualitätsuplift) zwar manchmal zu besseren Preisen, jedoch meistens zu schlechteren Planungen. Denn in diesem Markt kann fast jede Reichweite auf mindestens vier verschiedenen Wegen zu unterschiedlichen Preisen eingekauft werden, und fast jede Reichweite ist in irgendeinem „Run of XYZ“-Paket enthalten. Doch wollen Kunden dies am Ende wirklich? Irgendeine Reichweite, in der ihre gewünschte Platzierung unter Umständen zu fünf Prozent enthalten ist, die dann aber nur noch 25 Prozent des direkten Angebots kostet. Schlechtes Geschäft für den Kunden – nicht aber für den Auditer!
Deswegen würden wir uns wünschen, dass gerade in Online mehr Kompetenz beim Audit entsteht, dann entstehen faire und vergleichbare Ergebnisse zum Wohl des Kunden.

3. Technik ersetzt kein Konzept
Man gewinnt nicht automatisch ein Autorennen, nur weil das Auto schnell ist, und man DSP, ABS und ESP zuschalten kann. Genau so ist es auch bei uns: Wenn der Kunde nicht weiß, was die Kampagne bewirken soll, und die Agentur nicht weiß, was der Kunde will, dann hilft kein RTB, SEO, ATF (Above the Fold) oder doch BTF (Below the Fold), kein + und Like, es wird nix werden. Das ist nicht neu, aber auch 2012 noch immer richtig: Ein gutes Konzept mit einer klaren Strategie und einer optimierten und integrierten Kampagne bringt mehr als jedes Tool. Das kann unterstützen – ersetzen wird es nicht.

4. Kooperation bringt mehr als Konfrontation
Danke an die Kollegen der Plan.Net, der mediateam360 und auch an die eine oder andere weitere Agentur, mit der wir in diesem Jahr hervorragend zusammengearbeitet haben, auch wenn man sich manchmal im Pitch gegenüberstand.

In diesem Sinne, ab 23.12. erholt sich die mediascale-Mannschaft, um im Januar wieder für ihre Kunden, den Klartext-Blog und einen spannenden Markt an Bord zu sein.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Nächstes Jahr wird alles anders. Sie, liebe Internetgemeinde – bzw. auf Communitydeutsch – Ihr, liebe User, könnt uns bei „Bscheid gsagt“, dem Videoblog von Klartext, künftig Fragen rund um das Online-Marketing und die digitale Medienlandschaft stellen. Nur Mut, einfach einen Kommentar unter dieses Video setzen (oder eine Mail an presse@mediascale.de schicken), und wir werden versuchen, Ihre/Eure Fragen möglichst zeitnah zu beantworten.

 

 

So, und jetzt lassen Sie sich nicht stressen vom ganzen Weihnachtstrubel. Kaufen Sie doch einfach das neue Head-Up-Display für die Skibrille, das sich Wolfgang Bscheid wünscht, und genießen Sie ganz entspannt die Feiertage. Bis im nächsten Jahr und Danke fürs Vorbeischauen.

Alle bisherigen Folgen von “Bscheid gsagt” finden Sie in unserem YouTube-Kanal.

Andreas Kleiser
Andreas Kleiser, Vorstand virtual minds AG & ADITION technologie AG

Liebe Mediascaler! Die Straßen sind spiegelglatt, die Krankenhäuser operieren im Akkord Oberschenkelhalsbrüche, und in der Glotze laufen Tag und Nacht die Jahresrückblicke. Vor drei Monaten hat der Supermarkt um die Ecke die ersten Zimtsterne verkauft, und seit vielen Wochen spielt das Radio „Last Christmas“ in einer gefühlten Endlosschleife. Scheinbar ist wieder Weihnachtszeit, und sie hat uns auch dieses Jahr wieder eiskalt überrascht!

Zeit, um besinnlich zu werden, sich mit Keksen und Braten mästen zu lassen und fromme Blicke auszutauschen. Und natürlich Zeit für gute Vorsätze und Wünsche fürs neue Jahr!

Die Vorweihnachtszeit lässt auch uns jedes Jahr besinnlich werden. Wir zünden jede Woche eine Kerze auf dem Server an, versammeln uns zum Gebetskreis („Bitte, Herr, mach, dass mediascale uns nicht wieder alle Server abschießt!“) und überlegen gemeinsam, welche frommen Wünsche wir fürs nächste Jahr äußern sollten.

Liebe Mediascaler, hier sind sie:

Ich wünsche mir eine Klonmaschine, mit der ich unsere besten Mitarbeiter vervielfältigen kann wie Dolly, das Schaf. Idealerweise gleich noch ein paar Schäfer dazu. Außerdem selbständig mitwachsende Bürohäuser, Server, die keinen Strom verbrauchen und nie abstürzen. Ach ja, das wäre schön! Aber ich gebe zu: Die Wünsche müssen erfüllbar bleiben.

Daher meine realistischen Wünsche fürs nächste Jahr: Einwanderungsgesetze, die es dem Mittelstand ermöglichen, begabte Nicht-Europäer unproblematisch einzustellen, und Voraussetzungen, die es für solche Leute attraktiv machen, nach Deutschland zu kommen. Ohne versteckte Ausgrenzung.

Ich wünsche mir mehr Leute mit Eigeninitiative und dem Wunsch, Dinge zu verändern. Und jeden Tag Glühwein & Zimtsterne für alle :-)

Und ich wünsche mir noch mehr Kunden wie Euch, mit denen man offen und ehrlich über alles reden kann, gemeinsam Pläne schmieden und dumme Ideen stricken kann – von denen manchmal eine sogar über die Startlinie geht und am Ende aus einer dummen Idee ein tolles Produkt erwächst. Kunden wie Ihr, die zu Freunden werden, mit einer ganz tiefen Vertrauensbasis.

In diesem Sinne wünschen wir Euch nur das Beste für das Jahr 2011, vorher eine ruhige und besinnliche Rest-Adventszeit und ein entspanntes Weihnachtsfest! Danke für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Monaten!

Andreas Kleiser & sein Team von virtual minds/ADITION

Die Vorweihnachtszeit ist für uns Internetmenschen alles andere als besinnlich. Ist sie doch die arbeitsintensivste Phase des ganzen Jahrs und noch dazu, dank der unausweichlichen Weihnachtsfeiern mit Allen und Jedem, ein harter Stoffwechselstresstest. Da bleibt nur wenig Muße, sich um nützliche und beschauliche Dinge Gedanken zu machen, die den Weg ins neue Jahr angenehm pflastern. Wir wollen helfen und veröffentlichen deshalb unsere ultimative Lieblingsgeschenk-Liste Weihnachten 2010:

1. Der Wikileaks-Stift

Aus unserer Sicht der absolute Hit der Saison. Der Smartpen digitalisiert nicht nur handschriftlichen Aufzeichnungen beim Schreiben, sondern kann darüber hinaus Ton aufnehmen und diesen dann passgenau zu den Notizen wieder abspielen. Wir freuen uns schon darauf, die Höhepunkte schwieriger Meetings jetzt öfter im Originalton nochmals nacherleben zu dürfen.

2. Mal wieder ein gutes Blog lesen

Exchangewire behandelt interessante Themen, hat gut informierte Schreiber und kaut nicht nur Infos wieder, die man an anderer Stelle schon mehrfach gelesen hat.

3. Einfach mal abmelden

Gönnen Sie sich doch mal eine halbe Stunde Zeit und durchfosten Ihren Posteingang, um alle Newsletter abzubestellen, die Sie sowieso fast nie lesen. Wir kamen auf die stattliche Zahl von 41 Abmeldungen und haben auch noch einige RSS-Feeds dem Orkus übergeben. Und da Sie in Zukunft wesentlich weniger Zeit brauchen werden, um ungelesene Mails zu löschen, können Sie diese gleich sinnvoll investieren. Freunden Sie sich doch schon einmal mit dem Thema Ad Verification an. Denn dieses wird unter Garantie eines der Huftiere sein, die 2011 mit lauten Begleitgeräuschen durchs Onlinedorf getrieben werden.

In diesem Sinne: Klartext wünscht eine schöne Adventsszeit.

P.S.: Sollten Sie Ihren Rechner zuhause gemeinsam mit Ihren Lieben nutzen, so aktivieren Sie zum Weihnachtsshopping am besten den Pornomodus des Browsers. Falls Sie das unterlassen, bestehen gute Chancen, dass die Lebensabschnittsgefährtin das online bestellte Nachtwams oder der Gatte das edle Schuhwerk bereits vor dem Auspacken auf vielen Retargeting-Bannern bewundern darf.

Weihnachtswunder oder wirtschaftliches Kalkül? Im Mediageschäft gilt: Je mehr Reichweite bei Vermarktern vorhanden ist, desto leichter sind Online-Werbeflächen zu vertretbaren Konditionen zu bekommen. Sobald die Tage jedoch kürzer und das Wetter hierzulande schlechter werden, schwinden ganz plötzlich die zur Verfügung gestellten Anzeigenflächen bei gleichzeitig steigender Grund-Reichweite. Sie kennen das Phänomen vielleicht von den Benzinpreisen vor den Sommerferien.

Nennen wir diesen Ausnahmezustand, in dem einzelne Vermarkter die herkömmliche Gesetzmäßigkeit von Angebotsüberhang und Nachfrage gezielt außer Kraft setzen, doch einfach KUH4. Das vierte Quartal des Kalenderjahres, in welchem etliche Player der Online-Branche gerne mit dem Werkzeug der „künstlichen Verknappung“ hantieren, um den größten Haufen für sich selbst zu reservieren. Und das funktioniert dann so: Es sei eigentlich kaum noch möglich, Werbung im Internet zu platzieren, da alle Verfügbarkeiten scheinbar restlos ausgebucht seien. Es sei denn, man wäre dazu bereit, einen preislichen Aufschlag in Kauf zu nehmen. Dann, aber auch nur dann, könne man mit viel Glück vielleicht unter Umständen eventuell doch noch eine Platzierung ergattern!

Hier gilt: Augen auf beim Mediakauf,  damit man als Planer nicht auf diesem riesigen, wohlkalkulierten Fladen (um im Bild zu bleiben) ausrutscht! Es ist unbestritten, dass es in der Tat auf prominenten Platzierungen und Websites mit Werbeplätzen in Q 4 eng werden kann – schließlich will der ein oder andere Werbetreibende just vor Weihnachten seinen Hauptumsatz erzielen. Hinzu kommen Kunden, die im November noch Geld „finden“, welches genau vor dem Jahreswechsel – und damit auch sinnigerweise im Vorweihnachtsgeschäft – eingesetzt werden muss und denen die Preise vollkommen egal sind. Somit konkurrieren medial und budgetär dann nicht nur der Milka-Weihnachtsmann mit dem Lindt-Nikolaus, sondern auch das Handymonster mit der Knorr-Familie sowie der Kaffee-Clooney mit der Käse-Antje. In diesem Ringen um den besten Werbeplatz sind Preisanpassungen unausweichlich und auch schon aus der TV-Mediaplanung gelernt. Hier gilt das eherne Gesetz der Marktwirtschaft.

Was bei den einen verständlich und wirtschaftlich bedingt ist, wird von anderen jedoch restlos ausgenutzt. Denn leider ist diese Tatsache auch allen anderen Vermarktern bekannt, die sich selbst als Reichweiten- bzw. Premiumvermarkter titulieren. Die Folge: Auch diese versuchen nun ebenfalls an der Preisschraube zu drehen. Da sie jedoch jedes Quartal mit noch größeren Reichweitenangeboten aufwarten, führen sie ihre eigene Argumentation, dass die Preise aufgrund der zu hohen Nachfrage und der zu hohen Auslastung der verfügbaren Werbeflächen steigen, in diesem Augenblick ad absurdum. Man sollte sich daher bitte im Voraus überlegen was man denn nun ist: Porsche oder Golf? Ein Cross-Over macht zumindest aus heutiger Sicht wenig Sinn.

Daher mein Tipp: Wer nicht ausrutschen will, sollte die Augen aufhalten beim Mediakauf. Dann bezahlt man auch nicht unnötige „KUH4 Aufschläge“. Denn niemand möchte für ein und dieselbe Leistung mehr bezahlen, nur weil heute zufällig Mittwoch ist, die Wetterlage auf das Gemüt drückt oder der Castor Transport gerade Verspätung hat.

1 2