Tag Archiv für "Umfeldplanung"

Es wird häufig die Q-Frage gestellt, wobei sich die Wenigsten Gedanken darüber machen, was Qualität denn eigentlich ausmacht und wo sie eigentlich wichtig ist. In sehr vielen Bereichen unseres täglichen Lebens ist Qualität durchaus etwas Existenzielles: Ich hätte gerne funktionierende Bremsen an meinem Auto, ein Flugzeug, welches langfristig mit min. 2 Flügeln bestückt ist und einen Aufzug, der mich am vertikalen Ende der Reise auch wieder ausspuckt. Hier gibt es klare Kriterien für: Qualität gut oder eben auch nicht, wobei letzteres mit ein bisschen Pech erst post mortem diagnostizierbar ist. Ob ein Messer aus dem bergischen Land aber nun meine Tomate sauber durchtrennt oder ich mich mit dem 5€-Messer vom Wühltisch abkämpfe, das ist bereits ein subjektiver Graubereich. Und beim subjektiven Graubereich ist man auch gleich in der Kommunikation angelangt. Denn es gibt nun mal offenkundige Geschmacksverirrungen („F-Promi Big Brother“, „Bauer sucht wen auch immer“, „Boris twittert über seine verkorksten Beziehungen“), die sehr erfolgreich in Bezug auf Quote, Follower oder „armes Volk, das sich den Themen kaum entziehen kann“ sind. Setze ich nun Qualität gleich mit Erfolg haben wir hier durchaus Qualitäts-Ikonen am Firmament stehen. Setze ich Qualität gleich mit Menschenwürde, guter Geschmack oder intellektuellen Ansprüchen, dann müssen wir vermutlich bis zum Erdkern buddeln oder schwarze Löcher erzeugen.

 

Den vollständigen Artikel gibt es hier auf LEAD digital! Viel Spaß beim Lesen!

Wenn das Jahr sich langsam dem Ende neigt, gibt es eigentlich immer zwei instinktive Handlungen. Zuerst reflektiert man, was dieses Jahr positiv gelaufen ist. Anschließend schaut man ins nächste Jahr, um sicher zu gehen, dass man mit dem Rest der Welt auf gleicher Wellenlänge ist (oder im Idealfall schon ein bisschen weiter). Seit der dmexco im September haben wir konkret verfolgt, dass sich drei Trendthemen für den Markt 2013 besonders herauskristallisiert haben:

1. Die Automatisierung der Mediaplanung nimmt stetig zu

2. Klassische Umfeldplanung entwickelt sich zu einer datengestützten Planung

3. Der Werbungtreibende legt künftig den Wert eines Kontaktes fest, nicht der Vermarkter

Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale, gibt uns einen kleinen Vorgeschmack, was uns in 2013 in der Online-Mediawelt erwartet und welche Themen einen großen Einfluss auf Reichweite, Medienplanung und Werbemittel haben. In den kommenden Folgen von Bscheid gsagt wird jedes dieser Themen nochmal ausführlich diskutiert. Viel Spaß bei der Vorschau.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Das Berufsbild des Mediaplaners verändert sich grundlegend, insbesondere für Mediaplaner im digitalen Bereich. Während sie früher nach klassischen Zielgruppen geplant haben (Alter, Geschlecht, Einstellungen, Nutzung der Medienumfelder), modellieren sich die Planer von morgen die Zielgruppen für den Kunden selbst (nach Produkt- und Markeninteressen, Kaufentscheidungsphasen oder Lebenseinstellungen). Wolfgang Bscheid erklärt in Folge 6 von „Bscheid gsagt“, was die neuen Herausforderungen des Mediaplaners sind und wie er sich den zukünftigen Mediaplaner, den „Profiler“, vorstellt.

Alle weiteren Folgen von „Bscheid gsagt“ finden Sie in unserem YouTube-Kanal.