Tag Archiv für "Teambuilding"

Teil eines Teams zu sein und Hand in Hand zu arbeiten, um Geschäftsziele zu erreichen, ist von grundlegender Bedeutung. Aber noch lohnender ist die gegenseitige Unterstützung im Team, um das Leben einiger Menschen zu verändern. Aber warum erwähne ich das?

Vor einigen Wochen traf sich unser PREX-Team. Unsere Kollegen aus Hamburg und Köln in München zu sehen, war sinnvoll und spannend. Wir haben berufliche und persönliche Erfahrungen ausgetauscht, die es uns ermöglicht haben, harmonisch und effizient zusammenzuarbeiten.

Das Prex-Team beim Team-Event

Was wir nicht wussten und was uns überraschte, war, dass wir von diesem Tag an nicht mehr dieselben sein würden, denn das Projekt „Mano“(Hand) würde nicht nur unsere Wahrnehmung der Realität verändern, sondern wir würden auch dazu beitragen, die Wirklichkeit zu verändern, mit der  einige Menschen in bestimmten Ländern des afrikanischen Kontinents täglich konfrontiert sind.

So bildeten wir Teams von 3 bis 4 Personen, um mechanische Handprothesen herzustellen. Zu Beginn sahen wir uns ein wunderschönes Video an, das uns bewusst machte, was es bedeutet, mit einer Behinderung zu leben: ohne eine oder beide Hände geboren zu werden, und noch mehr, wenn man an einem Ort geboren wird, wo die Lebensbedingungen prekär sind und der Zugang zum Gesundheitssystem ein Privileg ist, das sich nur wenige leisten können.

Da wir uns bewusst waren, dass wir die Realität einiger Menschen verändern würden, begannen wir, Schritt für Schritt die Anleitungen für die Herstellung und den Zusammenbau der Prothese zu lesen. Während einige von uns überprüften, ob alle Teile für den Zusammenbau vorhanden waren, begannen andere damit, einige Teile zu schnitzen, um sie anzupassen.

Die Teams beim Zusammenbau der Prothesen

Jedes Teammitglied erhielt unter anderem einen „Handschutz“, eine Art Unterlage, mit der eine unserer Hände fixiert wurde. Das Ziel dieser Arbeit war es, sicherzustellen, dass wir während des Zusammenbaus der Prothese eine unserer Hände nicht benutzen konnten, um so Einfühlungsvermögen und eine Verbindung zu jedem der Menschen zu schaffen, die die von uns geschaffene Prothese erhalten würden.

Fertige Prothese nach dem Zusammenbau

Mit dieser Aktion konnten wir nicht nur das Leben einiger Menschen verändern, die in Uganda, Simbabwe, Mosambik und Indien in prekären Verhältnissen leben. Es hat uns auch als Team zusammengebracht und uns die Möglichkeit gegeben, Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten, es hat uns Energie gegeben und uns ein neues Gefühl der Erneuerung für einige unserer Lebensziele vermittelt.

Für mich bedeutete diese Veranstaltung, einen Einfluss auf das Leben von jemandem zu haben, mit etwas Kleinem zur Verbesserung der Lebensbedingungen einer Person beizutragen, die ich nicht kenne, die sich aber sicher über die Gelegenheit freuen wird, etwas in die Hand zu nehmen oder etwas mit ihren Händen zu tun.

Die Tatsache, dass meine Hände und die meiner Kollegen eine mechanische Prothese für jemanden gebaut haben, war bedeutsam und ich bin mir sicher, dass dies jeden von uns PREX-Mitgliedern ein Leben lang beeinflussen wird, wie einige meiner Kollegen im Folgenden zum Ausdruck bringen:

„Ich denke, es war großartig zu sehen, wie wir alle als Team zusammenkamen, um das Leben vieler Menschen zu verändern, die Hilfe brauchen und viele alltägliche Dinge nicht tun können, weil sie eine Behinderung haben“, Pierre.

„Es ist wichtig, Erinnerungen an die Teamarbeit zu schaffen, aber darüber hinaus war es wichtig, dass wir alle als Team vielen Menschen helfen konnten“. Daniel.

„Es war eine sehr schöne Aktion, denn wir haben in gewisser Weise einen Beitrag dazu geleistet, die Welt zu verbessern. Ich habe mich sehr gefreut, einen Beitrag im Team leisten zu können, und bin der Meinung, dass es mehr Projekte geben sollte, die eine noch größere Wirkung auf bestimmte Bevölkerungsgruppen haben, die Hilfe benötigen“. Sonia.

„Ich hatte das Gefühl etwas wirklich Sinnvolles zu tun. Ich wusste vor dem Event nicht, wie viele Menschen bedroht oder aktiv betroffen sind“ Janika.

„Mir hat es gefallen, eine Aktivität zu machen, die nicht nur die Teamarbeit fördert, sondern auch dazu dient, Menschen zu helfen, die es wirklich nötig haben“. Lidia.

Zum Abschluss dieses Artikels über ein Ereignis, das für jeden von uns repräsentativ ist, lade ich dich ein, dich an sinnvollen sozialen Projekten zu beteiligen, die einen positiven Einfluss haben können, denn es wird nicht nur das Leben eines Bedürftigen verändern, sondern es wird dir auch ermöglichen, die Realität der Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und vielleicht auch einen Einfluss auf dein eigenes Leben zu haben.

Auch dieses Jahr stand unser alljährliches Agentur-Event „Wir-Gefühl“ an: Wie bereits in den Jahren zuvor wurden weder Details zur Planung, noch der Ort des Geschehens verraten. Schlussendlich fand das Event 2019 im Osten Münchens, nämlich im Werksviertel statt. Unter dem diesjährigen Motto „Kindergeburtstag“ feierten wir unser Event zusammen mit zahlreichen Kollegen und viel Spaß.

Am Mittwochabend hieß es dann: Große Reise von der Agentur in die sorgfältig ausgewählte Location. Nach der Einteilung der Gruppe in Teams zu jeweils sechs Teammitgliedern und dem Festlegen der individuellen Teamnamen, durften sich die Kollegen zunächst bei einem Getränk und reichlich Essen eine Pause von der anstrengenden Anreise gönnen. Um die Kollegen gut bei Laune zu halten, wurde auch für die passenden Snacks und Süßigkeiten gesorgt.

Nach der ersten Stärkung ging es auch schon los mit dem ersten Spiel: Team Birthday Line Up! Auch wenn wir uns untereinander alle gut kennen, so bestand die Schwierigkeit bei diesem Spiel, sich nach aufsteigendem Geburtsdatum aufzureihen. Die große Schwierigkeit: Sprechen war verboten! Nach einer chaotischen ersten Runde und dem ersten Sieger für das erste Spiel konnte es auch schon weitergehen. Die Gewinner eines Spiels bekamen goldene Sterne, um den Fortschritt der Spiele festzuhalten.

Was natürlich auch nicht fehlen durfte: Dosenwerfen. Was leicht klingt, stellte sich als gar nicht so einfach heraus,wie die Kollegen sicher bestätigen können. Nachdem jeder einmal werfen durfte, wurden die Punkte addiert, bevor zum nächsten und längsten Spiel übergegangen wurde. Vorbereitet wurde ein kleiner Ableger von Activity mit Zeichnen, Pantomime und einem kleinen Extra: Pantomime mit Redewendungen, die zuvor vom Organisations-Team ausgesucht wurden. Die Kollegen hatten alle viel Spaß, denn es ging um die Wurst! In der mediascale und PREX wird die Performance nämlich großgeschrieben! Nicht nur das gerade auftretende Team hat mitgeraten, sondern auch von den anderen Mitspielern konnte man Getuschel über die mögliche richtige Lösung hinter vorgehaltener Hand hören.

 

Dann ging es auch schon dem Ende zu: Es waren nur noch zwei Spiele zu spielen, bevor der Sieger gekürt wurde. Flip it over mit jeweils fünf Mitspielern war eine kuschelige Angelegenheit. Man könnte sagen der ein oder andere ist seinen Kollegen so nahegekommen, wie noch nie 😉. Alles wurde ausprobiert, damit die eigene Mannschafft den Sieg davonträgt: Von großen Strategiereden am Anfang, hin zu Vorführungen, wie man die Decke am besten umdreht und Huckepack der kleineren Kollegen, damit jeder mehr Platz hat. Spaß hatten sie alle!

Beim letzten und entscheidenden Spiel war Zielsicherheit gefragt: Wo früher die Kinder den Schwanz an den Esel pinnen mussten, so mussten die Kollegen ihren Stern soweit mittig wie möglich an der Zielscheibe anbringen. Nach 10 Umdrehungen des jeweiligen Kollegen, dessen Augen verbunden waren, wurde er in Richtung der Zielscheibe losgelassen und musste mit Hilfe der Zurufe der Kollegen versuchen, den Stern am besten anzubringen.

Nach einem harten, aber fairen Kampf hat unsere Tafel mit den goldenen Sternchen den verdienten Sieger angezeigt: Team King Louis! Nach einer kleinen Siegerehrung mit einem Kaffee-Gutschein für unsere immer durstige Agentur-Seele als Gewinn, konnte schließlich der entspannte Teil des Abends starten und man konnte den Abend bei weiteren Getränken und Snacks gemütlich ausklingen lassen. Bei Musik und einem lauen Frühlingstag feierten wir noch, bis schließlich um 12 Uhr die Musik ausgeschalten wurde und es wieder hieß: Bis zum nächsten Jahr und neuen spannenden Ideen für unser gemeinsames Team-Event!

Liebe Grüße

Euer Orga-Team!

Am vergangenen Donnerstag wurde es sportlich: Der ADAC lud zum 4. ADAC Charity Treppenlauf im ADAC Tower in der Hansastraße ein. Neben dem sportlichen Charakter stehen beim Treppenlauf aber vor allem die Wohltätigkeit und der Spendengedanke im Vordergrund. mediascale war natürlich mit zwei Teams am Start!

Zum vierten Mal in Folge veranstaltet der ADAC dieses Charity Event. Hierzu sind neben allen ADAC Mitarbeitern auch die betreuenden Agenturen sowie die umliegenden Firmen und Sport- bzw. Kulturvereine eingeladen. Natürlich können sich aber auch Personen anmelden, die keine direkte Verbindung zum ADAC haben – schließlich geht es um den guten Zweck und hier darf jeder dabei sein und unterstützen.

Wir von der mediascale betreuen den ADAC als renommierten Kunden bereits viele Jahre im Digitalbereich und pflegen eine enge und sehr gute Zusammenarbeit. Auch wir wollten uns die Chance natürlich nicht nehmen lassen, wieder Gutes zu erlaufen. Dementsprechend ging das Team Mediastairs (bestehend aus meiner Kollegin Kathi und mir) und das Team Media Freaks (bestehend aus unserem Geschäftsführer Julian Simons und Christian Lacroix, der den Bereich Kampagnenplanung und -management beim ADAC verantwortet) an den Start. Die Bestzeiten aus dem letzten Jahr sollten selbstverständlich und zielsicher übertroffen werden.

Gemäß dem Motto „Dabei sein und Gutes tun“ ging es 22 Stockwerke durch das ADAC Treppenhaus nach oben. Insgesamt müssen 472 Stufen als Einzelkämpfer oder im Team überwunden werden, um den fast 90 Meter hohen Tower zu „erklimmen“. Außer Konkurrenz und unter erschwerten Bedingungen startet jährlich ein Team der freiwilligen Feuerwehr als erstes, um das Treppenhaus im Vorfeld für alle Teilnehmer zu sichern. Mit mehr als 20 kg Zusatzgewicht und ausschließlicher Atmung über die Atemmaske erreichten die zwei Feuerwehrmänner das Ziel nach sehr guten vier Minuten.

Am Ende der zweistündigen Veranstaltung standen die Sieger der Einzelläufer und der Teams fest – die Media Freaks konnten den dritten Platz der Teamläufer verteidigen und ihre persönliche Bestzeit mit 2:14 Minuten sogar noch verbessern. Auch mein Team Mediastairs schnitt sehr gut ab und war mit glatten drei Minuten das beste Frauenteam – der Abend hatte sich also gelohnt!

Der gesamte Erlös der Startgebühr des Treppenlaufes kommt der ADAC Stiftung zu Gute, die sich bereits jahrelang erfolgreich in Bereichen wie Unfallprävention, Sicherheit im Motorsport, Mobilitätsforschung und Luftrettung engagiert. Wenn der ADAC nächstes Jahr wieder einlädt, wird es der 5. ADAC Charity Treppenlauf sein. Wir sind gespannt, ob das kleine Jubiläum neue Regeln oder Besonderheiten mit sich bringen wird. Dabei sein und Gutes tun werden wir aber auf jeden Fall wieder!