Tag Archiv für "Standard Ad"

In letzter Zeit bin ich etwas müde geworden, bei jeder Produktneuerung oder jeder News rund um Facebook einen Blogartikel zu schreiben. Man merkt deutlich, dass bei Facebook der Druck stetig wächst, mehr Werbeeinnahmen zu generieren. Daher gibt es fast wöchentlich neue Möglichkeiten der Werbeeinbuchungen. Das kann schon mal etwas verwirrend sein – bei der Vielzahl der Schaltungsmöglichkeiten. Oft weiß man gar nicht so recht, wie man darauf regieren soll. Aber machen Sie sich nichts draus – Facebook selbst geht es da nicht anders (Das ist kein Fake!):

Das hat sich inzwischen getan:

1) Relativ neu kann man Kampagnen mit einer Zielsetzung versehen. Dabei stehen zwei Ziele zur Auswahl:

• Personen zeigen, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf meiner Seite auf „Gefällt mir“ klicken >> Diese Option schaltet automatisch auf TKP-Abrechnung um!

• Personen zeigen, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf meine Werbeanzeige oder gesponserte Meldung klicken >> Diese Option läuft weiterhin auf CPC-Abrechnung.

Nun würde man eigentlich sagen: Warum auf TKP buchen, was ich auch auf CPC haben kann? So sehe ich das normalerweise auch. Weil man jedoch nichts unversucht lassen soll, haben wir trotzdem für unterschiedliche Kunden aus verschiedenen Branchen Tests mit kleinen Budgets gemacht. Und siehe da: Wir haben (trotz Abrechnung auf TKP) bei PagePost Anzeigen einen sehr guten Cost per Fan (CPF) erreicht. Ich kann das Austesten dieser neuen Option nur empfehlen.

2) Facebook unterscheidet zwei Kategorien von Ads: Standard Ad und Premium Ad.

Die Premium Ads sind etwas größer und prominenter platziert auf der Startseite. Es sind aber nach wie vor einfache Bild-Text-Kombis. Premium Ads waren bis vor kurzem nicht über das Selfservice Tool, sondern nur über das Serviceteam von Facebook mit einem Mindestbuchungsvolumen von 30.000 Euro buchbar. Seit neuestem kann man Premium Ads ohne Mindestbuchungsvolumen selbst einbuchen. Die Konditionen sind allerdings immer noch unattraktiv geblieben: 4.50 Euro TKP plus 20 Prozent Aufschlag bei Targeting – alles Fixpreise, kein Bidding-Verfahren. Dafür einen deutlich höheren Preis in Kauf zu nehmen, halte ich in keiner Weise für gerechtfertigt.

3) Seit einigen Wochen gibt es die Logout Platzierungen bei Facebook

Hierzu fasse ich mich kurz: Das Mindestbuchungsvolumen liegt bei 30.000 Euro. Und wenn Sie noch was zum Schmunzeln brauchen: Man darf weder mit Preisen noch mit Produkt-Informationen werben und einen User nicht dazu auffordern, die eigene Website zu besuchen. Aus diesem Grund kann ich auch nicht mit Erfahrungswerten punkten, denn so eine Schaltung haben wir noch nicht durchgeführt und es wäre aus Performancesicht wohl auch zum Scheitern verurteilt.

Bereits im letzten Blogartikel habe ich kurz die Anzeigen im Newsfeed erwähnt. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Performance dieser Ads ganz hervorragend ist. Die mobilen Newsfeed-Anzeigen werden von Facebook allerdings noch sehr restriktiv ausgesteuert. Daher kann man hier kein großes Budgetvolumen ausgeben, aber die Performance kann sich sehen lassen.

Als Nächstes werden uns wohl Anzeigen in der Facebook-Suche ereilen. Dazu gab es schon die ein oder andere Meldung in der Fachpresse. Facebook selbst hält sich sehr bedeckt, weist auf einen Beta-Test hin, der noch nicht für die Allgemeinheit zugänglich ist und vertröstet auf einen späteren Zeitpunkt. Da sich der Mechanismus als sinnvoll erweisen dürfte, gehe ich davon aus, an dieser Stelle bald mehr dazu schreiben zu können.

By the way: Kennen Sie schon unser Facebook Profil? Zum zehnjährigen Jubiläum haben wir ganz tief in der alten Foto-Kiste gewühlt und viele alte Bilder und Geschichten auf Facebook veröffentlicht. Schauen Sie gleich mal rein.

Heute ist mein Thema mal wieder Facebook. Vermehrt sieht man bei Facebook die sogenannten Page Post Ads. Wie diese funktionieren, ist schnell erklärt: Im Profil wird ein Post erstellt. Dieser Post wird zum Gegenstand der Anzeige und kann nun an Fans genauso wie an Nicht-Fans des Profils ausgesteuert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Anzeige für Fans anders aussieht als für Nicht-Fans. Den Usern, die noch kein Fan der Seite sind, wird als Interaktionsmöglichkeit der Fan-Button eingeblendet. User, die aber bereits Fan sind, können den Post in der Anzeige teilen oder ihn kommentieren.

So weit, so gut. Für uns ist nun immer wichtig zu wissen: Funktioniert eine Kampagne, und wie gut funktioniert sie? Und hier haben mir die Page Post Ads in letzter Zeit etwas Bauchschmerzen bereitet. Denn wie bewertet man diese Anzeigen sinnvoll? Nehme ich die Anzahl der generierten Fans und daraus resultierend vor allem den Cost per Fan (CPF), fährt man nach unseren Erfahrungen besser, wenn man direkt eine Like-Ad zur Fan-Generierung schaltet.

Will ich bereits bestehende Fans ansprechen, muss ich die unterschiedlichen Kontakte irgendwie berücksichtigen. Ein User klickt die Ad und landet auf dem Profil, um den gesamten Post zu lesen. Ein anderer User teilt den Post, und der dritte kommentiert ihn. Wie kann ich diese unterschiedlichen Kontakte bewerten und vergleichen? Sollte man die Personen, die darüber sprechen, einfach als zusätzliche Leistung hinnehmen, da Teilen, Liken und Kommentieren ja auch gleichzeitig von ein und demselben User verursacht werden kann? Oder ist vielleicht sogar Kommentieren viel mehr wert?

Page Post Ad für Fans

Schlussendlich kann man aus meiner Sicht die Frage nur beantworten, wenn man die Ad mit einer ganz klaren Zielsetzung geschaltet hat. Will ich Fans generieren, darf ich nur an Nicht-Fans ausliefern und muss nach dem Cost per Fan bewerten – dann rate ich aber dazu, parallel eine Like-Kampagne zu testen und die beiden Kampagnen gegeneinander nach dem CPF zu optimieren. Will ich meine bestehenden Fans dazu bringen, sich stärker mit meinen Posts, meinem Profil und schlussendlich der Marke zu beschäftigen, dann liefere ich eben nur an die Fans aus und sollte jede Aktivität als positiv werten. Dafür lässt sich ein Cost per Engagement berechnen, indem man die Summe der Aktionen – egal ob Teilen, Kommentieren oder Klicken – der Summe der Kosten gegenüber stellt. Dieser Wert hilft mir zumindest, die Page Post Ads unterschiedlicher Kampagnen miteinander zu vergleichen. Gegenüber anderen Ads ist der Vergleich damit natürlich nicht möglich.

Page Post Ad für Nicht-Fans

Nie außer Acht lassen sollte man natürlich die Basics: Wie hoch ist der CPC im Facebook Bidding, damit die Ad ausgeliefert wird? Und damit verbunden: Komme ich mit einem Standard Ad oder einem Like-Ad vielleicht günstiger ans Ziel?

Wer sich bis hierher durch das Facebook-Kauderwelsch durchgequält hat, dem sei nun auch noch die Auflösung meiner eingangs gestellen Frage gegönnt: Was sind eigentlich Inline-Fans? Inline-Fans sind Fans, die direkt durch den Klick auf „Gefällt mir“ in einer Page Post Anzeige Fan geworden sind. Darüber hinaus kann ein Page Post Ad auch „normale“ Fans generieren, wenn der User erst auf den Post klickt, dadurch auf das Profil verlinkt wird und dort entscheidet, Fan zu werden. Und damit schließt sich ein Kapitel der Serie „unnützes Wissen“. :-)

Facebook ist aktuell mal wieder in aller Munde. Seit gestern ist endgültig klar, dass die Ende letzten Jahres neu eingeführte Timeline, die aktuell jeder User noch freiwillig nutzen kann, in absehbarer Zeit für alle User eingeführt wird. Was passiert nun aber mit den Werbeanzeigen? Generell bleiben die unterschiedlichen Werbemöglichkeiten alle weiterhin bestehen. Die wichtigste Neuerung ist die Darstellungsweise. Die Anzeigen bisher waren querformatig, der Text steht also neben dem Bild. In der neuen Darstellung steht der Text unter dem Bild. Bei mehreren Anzeigen entsteht so ein Format, das einem klassischen Skyscraper ähnelt. Diese neue Darstellungsform gibt es aktuell nur in denjenigen persönlichen Profilseiten, die bereits auf die Timeline umgestellt wurden. Auf der Startseite finden sich noch die gewohnten Ads, die wahrscheinlich mit der kompletten Layout-Umstellung verschwinden und ebenfalls angepasst werden.

 

neue Darstellung
alte Darstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine weitere Neuerung bei den Standard Ads, die es seit Ende vergangenen Jahres gibt, ist die Möglichkeit, den Social Context einzublenden. Bestand ein Standard Ad bisher aus Headline, Bodytext und Klickaufforderung, kann man jetzt noch zusätzlich den sozialen Kontext einbinden, der anzeigt, wie vielen Usern das Profil schon gefällt.

Ebenfalls seit Ende 2011 gibt es die Möglichkeit PagePost Anzeigen nicht nur den Fans eines Profils einzublenden, sondern an alle User auszuspielen. Ein Page Post ist eine Anzeige, die einen Post eines Profils bewirbt. Dabei kann eine normale Statusmeldung ebenso Inhalt der Anzeige sein wie ein hochgeladenes Bild oder Video, eine Frage oder ein gespostetes Event.

 

sozialer Kontext
PagePost Ad

 

Für die nahe Zukunft (eventuell sogar noch im Januar 2012) ist eine neue Werbeform angekündigt: Dieses Ad soll zwischen den Beiträgen von Freunden erscheinen. Dabei soll ein Frequency Capping von einmal pro Tag und User eingesetzt werden, um die Nutzer nicht zu verärgern. Zusätzlich wird die Anzeige mit dem Zusatz „Sponsored“ gekennzeichnet sein und nur denjenigen Usern angezeigt, die mit dem Absender bzw. der Seite verbunden sind.

 

 

 

 

neues Facebook Ad