Tag Archiv für "Recap"

Werbestrategien, Cookieless Tracking, NFTs, Influencerstrategien, Wege ins Metaverse, internationale Größen der Digitalszene und Superstars wie Ashton Kutcher und Quentin Tarantino. Das OMR Festival der Online Marketing Rockstars bietet das volle Package, wenn es um Online-Marketing Events geht. Am 17. und 18. Mai war es wieder so weit und das Festival ging in die nächste Runde. Klar, dass sich das ein Teil unseres Teams von Mediascale nicht entgehen lassen wollte. Doch hält die OMR, was sie verspricht? Was waren die persönlichen Highlights? Was ist neben den Themen digitale Transformation und neues Kaufverhalten sonst noch beim Team hängen geblieben?
Ich habe nachgefragt bei Christian Alexander, Group Head Media Planning & Consulting bei Mediascale GmbH & Co. KG

Lieber Christian, welche Masterclass hat deiner Meinung nach die OMR am meisten gerockt?

Mir persönlich hat die Masterclass Veggie goes viral am besten gefallen. Es war spannend zu sehen, wie ein Traditionsunternehmen wie die Rügenwalder Mühle Realtime Marketing einsetzt, um das Bestehen der Currywurst zu retten. Dass es dabei eben diese vegane Currywurst zur Verkostung gab, könnte man als Bestechungsversuch auslegen – bei mir hat es auf jeden Fall funktioniert.

Christians OMR Masterclass Highlight: Die Rügenwalder Werbung
Christians OMR Masterclass Highlight: Die Rügenwalder Werbung

Für alle, die es nicht mitbekommen haben:

Gerhard Schröder hat seinem Unmut Luft gemacht, nachdem Volkswagen offiziell verkündete, dass alle fleischhaltigen Gerichte – INKLUSIVE CURRYWURST – vom Kantinenspeiseplan zukünftig gestrichen werden. Die Rügenwalder Mühle ist in Echtzeit auf dieses Thema aufgesprungen und hat unter dem Hashtag #rettetdieCurrywurst eine Marketingstrategie entwickelt, die viral gegangen ist.

Bei einem Festival dürfen die Acts und Künstler natürlich nicht fehlen. Rapstar Rin, Kraftclub, Marteria und Oli P. sind dabei nur einige von vielen, die auf der OMR für Stimmung sorgten. Welcher Künstler hat deiner Meinung nach am besten performed?

Das DJ Duo Drunken Masters haben am letzten Abend auf jeden Fall ordentlich abgerissen.

Neben dem Autor Rutger Bregman und China-Expertin Lillian Li, wurde der Oscar-Preisträger und Regisseur von Django Unchained Quentin Tarantino als Speaker Number 1 angekündigt. Jetzt wollen wir es genau wissen: Wie war er?

Quentin Tarantino auf der Bühne zu erleben war für mich als Filmfan schon ein tolles Erlebnis, auch wenn er aus meiner Sicht inhaltlich nicht wirklich überzeugen konnte. Dass er sich selbst nicht als Marke sieht, war für mich nicht gerade mind-blowing und ich glaube er wusste selbst nicht so recht, warum ausgerechnet er nun der am größten angekündigte und am meisten erwartete Speaker auf einem Marketing Festival sein sollte.

Dass es viele Highlights im Programm der diesjährigen OMR gab, ist klar. Wir alle wissen aber, dass Messen auch durch Give-Aways gewaltig punkten können. Was war dein schönstes Mitbringsel von den Messeständen?

Meine Kollegin Anina hat mir von einem Stand einen neuen Stressball mitgebracht. Darüber habe ich mich sehr gefreut und er fliegt nun regelmäßig über die Tische unseres Büros, um uns eine kurze Auszeit von unseren Bildschirmen zu bescheren.

Mittlerweile gilt die Verpflegung auf einem Event ja nicht mehr nur als Teil der Veranstaltung, sondern macht ein Event ja erst so richtig aus. War das Essen so cool, wie man es von einer Marketing Messe erwartet?

Für mehr als eine schnelle Pizza vom Pizza Hut Stand hat die Zeit bei mir nicht gereicht. Die war aber in jedem Fall besser als die Pizza von Patrick, aber die Anekdote kann er hier selbst preisgeben. Ich glaube Anina hatte aber die beste Bowl ihres Lebens. Sie ist allerdings auch schnell mit solchen Superlativen dabei.

Lieber Patrick, das wollen wir natürlich genau wissen: Warum zählt dein Pizzaerlebnis nun nicht zu deinen persönlichen OMR-Highlights?

Wie Christian ja bereits erwähnt hat, waren wir am Pizzahut-Stand um uns eine leckere VEGANE Pizza zu holen. Die Pizza wurde auf einem Pappteller serviert und war extrem heiß. Samt Pizza und Kaltgetränk habe ich mich dann auf dem Weg zur Halle gemacht, bis es passierte: Kurz vor dem Haupteingang, wo ca. 1000 Menschen pro Minute ein und ausgehen, fiel mir die komplette Pizza auf den Boden – natürlich auf die Seite mit dem Belag. Unter dem Motto „10-Sekunden-Regel“ versuchte ich noch das Übel abzuwenden und hab mir dabei zu allem Überfluss auch noch ordentlich die Hand verbrannt. Die Zuschauer um mich herum fanden das natürlich sehr lustig, woraufhin ich mich schnell aus dem Staub gemacht und mir eine kalte Fischsemmel geholt habe.

Ich merke, ihr habt euch auf andere Dinge fokussiert als auf die Food-Highlights der OMR…

Doch egal, ob es um Food, Fashion, Travel und Lifestyle geht – ein wichtiges Thema auf dem OMR war das populäre und mittlerweile unumgängliche Influencermarketing.

Welchen Influencer hast du getroffen? Und wer war dein Lieblingsinfluencer/ deine Lieblingsinfluencerin?

Ich habe ehrlicherweise die meisten Influencer nur daran erkannt, dass sie mit eine Gefolgschaft von mindestens 20 Leuten und rund 3 Kameras unterwegs waren. Um wen es sich handelt und was sie genau machen, mussten mir dann die Kolleginnen erklären. Ich gelobe Besserung für’s nächste Mal.

Last, but not least: Was war dein schönster OMR-Moment?

Definitiv das Treffen mit unseren Ansprechpartnerinnen von den ADAC Versicherungen. Viele von uns arbeiten nun schon lange zusammen, aufgrund der Covid Pandemie haben wir uns aber lange oder teilweise noch nie persönlich getroffen. Wir haben tolle, inspirierende Gespräche geführt und das gemeinsame Feiern ist natürlich auch nicht zu kurz gekommen. Wir sind uns auf jeden Fall einig, dass wir uns nun wieder öfter persönlich treffen. Da wir und der ADAC unseren Sitz in München haben, sollte das auch hoffentlich wieder regelmäßig klappen und wir müssen dafür nicht extra wieder nach Hamburg reisen.

 

Vielen Dank für die exklusiven Eindrücke ihr beiden! Scheint, als hätte sich der Mediascale Besuch auf der OMR definitiv gelohnt.

Unser Recap: Nach 3 Jahren Pause war das Festival dank des persönlichen Austausches, dem Input von mehr als 800 Speaker:innen und zahlreichen Masterclasses sowie Partys und Side-Events ein echtes Highlight. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr – dann hoffentlich mit positivem Food-Erlebnis 😉.

Tobi: Hallo Jungs, auch wieder zurück aus der infernalischen Hitze der Rollkofferhölle von Jakarta-Deutz? Angenehm kühl und leise ist es hier im zivilisierten München. Wie habt ihr die Messe überstanden? Könnt Ihr Euch überhaupt noch an irgendetwas erinnern?

Matthias: Nicht wirklich, denn hier gilt wie immer: Wer sich noch erinnern kann, war nicht dabei. Man kreuze eine überfüllte Sauna mit einer überfüllten Disco und einer überfüllten Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump und heraus kommt: dmexco 2016. Wo war eigentlich der Saunameister mit dem Zirben-Aufguss?

Manu: Ich hatte zum Glück mein Einstecktuch dabei, so konnte ich mir bei kniffligen Fragen die Stirn wischen. Win-win: Auf Zeit gespielt und der Körperhygiene gefrönt. Hatte mich dann schon auf die Sevenone Strandparty gefreut, war aber leider nur die übliche Standparty. Nachts an der Hotelbar gabs dann noch schweißtreibende Wissens-Transfer-Gespräche – spannend für den, der Transfers mag.de

Tobi: Meine drei Wahrheiten von der Messe:

  1. Wer etwas auf sich hält, trägt einen blauen Anzug. Meiner war schwarz, damit geht man maximal noch als alternder Kreativer durch.
  2. Das neue signature dish im Brauhaus ist Kartoffelpuffer mit Tatar, eine kaum mehr zu steigernde kulinarische Perversion.

160921-dmexco-recap-bild-13. Die Studentenschaft hatte heuer Anwesenheitspflicht an der Uni, es war luftiger in den Sessionräumen. Deshalb konnte ich mir dieses Hyperloop-Dings auch tatsächlich anhören. Ich bin da jetzt Experte, also wenn ihr Fragen habt…

Manu:

  1. Ich war blau, zumindest gekleidet, wie die Dame von Stylefruits sicherlich bestätigen kann. Zumindest eines davon.
  2. Ich hab mich stilecht bei Subway versorgt. Outcome: schmeckt wie in München.
  3. Der eine Teil der Studentenschaft mit Sicherheit, der andere hat uns an den Ständen mit Erfrischungen versorgt. Fazit: 15 Stände, kein Red Bull.

Tobi: Eine Frage noch: Kennt Ihr irgendjemanden, der in Halle 9 war?

Matthias: Um ehrlich zu sein war ich in Halle 9, allerdings nur auf dem Weg in die Kongress Hall. Um dort anzukommen, musste man sich todesmutig an diversen fliegenden Drohnen und selbststeuernden Robotern vorbeischlängeln, um festzustellen, wer sich nicht eine halbe Stunde vor dem Vortrag dort eingefunden hat, hatte in der Regel keine Chance auf Sichtkontakt mit dem Referenten seiner Wahl. Habt ihr auch Erfahrungen mit Robotern und Drohnen gemacht?

Manu: Halle 9 kenn ich nur flüchtig, man grüßt sich halt im Vorübergehen. Beziehungsweise eigentlich wollte ich nur die Drohnen verscheuchen, Halle 9 hat das als Gruß verstanden und freudig zurückgewinkt. So sind sie halt die kleinen Hallen…

Tobi: Und zum Schluß: Hochgestimmt waren Menschen und Maschinen.

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Manu: #gruppenbildmitsmartphone #seeyounexttime 意味