Tag Archiv für "Premium Ad"

Facebook macht es einem wahrlich nicht einfach. Wirft man einen Blick in den aktuellen Produktkatalog des größten sozialen Netzwerks, findet man darin derzeit sage und schreibe 38 unterschiedliche Werbeformen.  Da kann man leicht den Überblick verlieren. Oder was war noch gleich eine „Page Post Like Sponsored Story“? Hier ein kleiner Wegweiser durch den Dschungel der Facebook-Ads:

Am einfachsten unterscheidet man zwischen Premium- und Marketplace-Ads. Dadurch hat man die Anzahl der verschiedenen Werbemöglichkeiten schon mal halbiert, denn eigentlich gibt es nur 17 unterschiedliche Ads. Diese kann man dann eben als Premium Ad oder als Market Place Ad buchen. Der offensichtlichste Unterschied zwischen beiden ist die Abrechnungsart: Marketplace Ads bucht man auf CPC-Basis (Cost-per-Click) – man kann sie aber auch auf TKP buchen wenn man das will, während Premium Ads immer nach Tausendkontaktpreisen (TKP) abgerechnet werden.

CPC oder TKP: eine individuelle Grundsatzentscheidung
Die berechtigte Frage: Warum eine Werbeform auf TKP-Basis buchen, wenn man parallel auch nur für den Klick zahlen kann? Die Lösung: Als Premium Ad eingebuchte Anzeigen werden hochwertiger platziert – sie kommen nur auf der Homepage und im Newsfeed zum Einsatz, während die Marketplace Ads zusätzlich auch auf allen Unterseiten laufen. Darüber hinaus sind die Bilder bei einer Premium Ad etwas größer. Der größte Unterschied aber lässt sich beim Preis ablesen. Die Premium Ads fangen bei einem TKP von 4,50 Euro an – will man zusätzlich Targeting betreiben, wird es noch teurer. Wer auf ein paar Bildpixel und die prominentere Platzierung verzichten kann und sich für die CPC-Abrechnung entscheidet, landet in den meisten Fällen bei einem Preis pro Click von deutlich unter 1 Euro.

Bei den derzeit verbleibenden 17 Werbeformen auf Facebook reicht es völlig, die wichtigsten vier zu kennen – zumal die anderen jeweils nur Varianten davon sind:

Standard Ads: Die Mutter aller Ads – die klassische Bild-Text-Kombination, bei der der Werbetreibende das Bild, die Überschrift, den Text und auch die Verlinkung frei wählen kann. Die Verlinkung kann somit auch auf eine externe Landingpage erfolgen.

Like Ads: Mit Hilfe einer LikeAd generiert man Fans für ein bestehendes Facebook Profil. Der User kann durch einen Klick in der Anzeige sofort Fan werden.

Page Post Ads: Hier postet der Werbetreibende zuerst auf seiner Facebook Seite etwas. Der Inhalt des Posts kann dann in eine Anzeige überführt werden, um den Post möglichst vielen Usern zugänglich zu machen. Absender der Ad ist somit immer das Profil der Seite. Textinhalt ist der genaue Wortlaut des Posts.

Sponsored Stories: Über das Buchen einer Sponsored Story kann man den viralen Effekt von Facebook ausnutzen. Der User sieht eine Sponsored Story immer mit einem bekannten Absender, nämlich jemand aus dem eigenen Kreis seiner Facebook-Freunde.

Abschließend sollen noch zwei Formate Erwähnung finden, die etwas aus der Reihe tanzen: Die LogoutAd ist das einzig richtig grafische Werbemittel bei Facebook, in dem sich eine Marke großflächig präsentiert kann. Die Sponsored Results hat sich Facebook bei Google abgeschaut. Seit etwa zwei Monaten kann man auch in der Suche von Facebook Anzeigen platzieren. Sie erscheinen (genau wie bei Google) ganz oben, sind mit „Sponsored“ gekennzeichnet und farbig hinterlegt.

 

Schauen Sie am Freitag, den 02.11.2012 wieder bei uns vorbei für Teil 2.

In letzter Zeit bin ich etwas müde geworden, bei jeder Produktneuerung oder jeder News rund um Facebook einen Blogartikel zu schreiben. Man merkt deutlich, dass bei Facebook der Druck stetig wächst, mehr Werbeeinnahmen zu generieren. Daher gibt es fast wöchentlich neue Möglichkeiten der Werbeeinbuchungen. Das kann schon mal etwas verwirrend sein – bei der Vielzahl der Schaltungsmöglichkeiten. Oft weiß man gar nicht so recht, wie man darauf regieren soll. Aber machen Sie sich nichts draus – Facebook selbst geht es da nicht anders (Das ist kein Fake!):

Das hat sich inzwischen getan:

1) Relativ neu kann man Kampagnen mit einer Zielsetzung versehen. Dabei stehen zwei Ziele zur Auswahl:

• Personen zeigen, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf meiner Seite auf „Gefällt mir“ klicken >> Diese Option schaltet automatisch auf TKP-Abrechnung um!

• Personen zeigen, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf meine Werbeanzeige oder gesponserte Meldung klicken >> Diese Option läuft weiterhin auf CPC-Abrechnung.

Nun würde man eigentlich sagen: Warum auf TKP buchen, was ich auch auf CPC haben kann? So sehe ich das normalerweise auch. Weil man jedoch nichts unversucht lassen soll, haben wir trotzdem für unterschiedliche Kunden aus verschiedenen Branchen Tests mit kleinen Budgets gemacht. Und siehe da: Wir haben (trotz Abrechnung auf TKP) bei PagePost Anzeigen einen sehr guten Cost per Fan (CPF) erreicht. Ich kann das Austesten dieser neuen Option nur empfehlen.

2) Facebook unterscheidet zwei Kategorien von Ads: Standard Ad und Premium Ad.

Die Premium Ads sind etwas größer und prominenter platziert auf der Startseite. Es sind aber nach wie vor einfache Bild-Text-Kombis. Premium Ads waren bis vor kurzem nicht über das Selfservice Tool, sondern nur über das Serviceteam von Facebook mit einem Mindestbuchungsvolumen von 30.000 Euro buchbar. Seit neuestem kann man Premium Ads ohne Mindestbuchungsvolumen selbst einbuchen. Die Konditionen sind allerdings immer noch unattraktiv geblieben: 4.50 Euro TKP plus 20 Prozent Aufschlag bei Targeting – alles Fixpreise, kein Bidding-Verfahren. Dafür einen deutlich höheren Preis in Kauf zu nehmen, halte ich in keiner Weise für gerechtfertigt.

3) Seit einigen Wochen gibt es die Logout Platzierungen bei Facebook

Hierzu fasse ich mich kurz: Das Mindestbuchungsvolumen liegt bei 30.000 Euro. Und wenn Sie noch was zum Schmunzeln brauchen: Man darf weder mit Preisen noch mit Produkt-Informationen werben und einen User nicht dazu auffordern, die eigene Website zu besuchen. Aus diesem Grund kann ich auch nicht mit Erfahrungswerten punkten, denn so eine Schaltung haben wir noch nicht durchgeführt und es wäre aus Performancesicht wohl auch zum Scheitern verurteilt.

Bereits im letzten Blogartikel habe ich kurz die Anzeigen im Newsfeed erwähnt. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Performance dieser Ads ganz hervorragend ist. Die mobilen Newsfeed-Anzeigen werden von Facebook allerdings noch sehr restriktiv ausgesteuert. Daher kann man hier kein großes Budgetvolumen ausgeben, aber die Performance kann sich sehen lassen.

Als Nächstes werden uns wohl Anzeigen in der Facebook-Suche ereilen. Dazu gab es schon die ein oder andere Meldung in der Fachpresse. Facebook selbst hält sich sehr bedeckt, weist auf einen Beta-Test hin, der noch nicht für die Allgemeinheit zugänglich ist und vertröstet auf einen späteren Zeitpunkt. Da sich der Mechanismus als sinnvoll erweisen dürfte, gehe ich davon aus, an dieser Stelle bald mehr dazu schreiben zu können.

By the way: Kennen Sie schon unser Facebook Profil? Zum zehnjährigen Jubiläum haben wir ganz tief in der alten Foto-Kiste gewühlt und viele alte Bilder und Geschichten auf Facebook veröffentlicht. Schauen Sie gleich mal rein.

Anfang des Jahres haben sich die Facebook Werbeanzeigen auf Grund der neu eingeführten Timeline-Darstellung etwas verändert. Seither tut sich gefühlt wöchentlich etwas bei den Facebook Ads. Auch auf die Gefahr hin, dass mein Artikel nächste Woche schon wieder veraltet ist, ist es an der Zeit, mal wieder ein Update zu geben.

Die wohl wichtigste Änderung betrifft alle Facebook Ads und ist für den 1. April angekündigt: Dann wird das Zeichenlimit des Bodytextes von aktuell 135 Zeichen auf 90 Zeichen gekürzt. Bei der Formulierung muss man sich zukünftig also deutlich kürzer fassen. Darüber hinaus gibt es in beiden Bereichen – Premium und Marketplace Ads – Änderungen:

Bei den Premium Ads hat sich einiges getan. Hier ist das Angebot an Ads deutlich übersichtlicher geworden, die meisten gibt es nämlich schlicht nicht mehr. Gestrichen und nicht mehr buchbar sind die Formate Premium Like, Premium Event, Video Comment und Premium Poll. Weiterhin verfügbar sind Premium Standard Ad Formate mit externer Verlinkung.

alte Premium Ads

Neu eingeführt wird das Premium Upgrade. Dabei handelt es sich um ein vergrößertes Format, das eine bessere Performance von Anzeigen ermöglichen soll, die auf Seitenbeiträgen basieren. Es muss also zuerst ein Post bzw. Beitrag auf dem Profil erfolgen, der dann in der Ad aufgegriffen werden kann. Je nachdem, was im Post inhaltlich genannt wird, kann das Ad entsprechend als Format dafür genutzt werden, u.a. zur Einbindung von Fotos, Videos, Umfragen, Events, Links.

neue Premium Ads

Als neue Platzierung hat Facebook ein Logout Ad avisiert, das es aktuell in Deutschland noch nicht gibt. Klar ist aber, dass diese ebenfalls nur als Premium Ad, eventuell sogar nur im Rahmen eines größeren Packages buchbar sein wird.

Logout

 

Die Marketplace-Anzeigen existieren weiterhin unverändert und sind nach wie vor durch die Abrechnung auf CPC-Basis die kosteneffizienteste Möglichkeit, auf Facebook zu werben.

Vielleicht hat ja der ein oder andere auf noch eine Alternative zu Groupon, DailyDeal & Co. gewartet? Als Weiterentwicklung der sogenannten Facebook Deals gibt es seit kurzem die „Facebook Angebote“. Sie sind im Besonderen für Einzelhandels- und Restaurant-Kunden zu empfehlen, die aktuelle Angebote und Deals über Anzeigen verbreiten möchten. Nach der Freischaltung können Angaben zu den Angebotdetails, Laufzeiten und AGB’s veröffentlicht und den Fans angezeigt werden. Mit gesponserten Meldungen, um Freunde von Fans zu erreichen, und mit Werbeanzeigen, um unverbundene Nutzer zu erreichen, lässt sich das Angebot verbreiten.

Facebook Angebote

Ein spannendes Konzept könnte der Facebook Reach Generator werden – ein neues Tool, um vorhandene Fans besser zu erreichen und mehr Fans zu generieren. Die Anwendung hilft, die Reichweite ausgehend von den Fans, über deren Freunde auf die Facebook Population auszudehnen. Erhältlich ist der Reach Generator für eine Mindest-Laufzeit von drei Monaten und wird auf Basis Cost per Fan (CPF) abgerechnet. Leider fehlen dazu derzeit noch konkrete Angaben, welche Maßnahmen ergriffen werden, um mehr Fans zu generieren und wie hoch der CPF liegt. Klar ist jedoch: Teilnehmen können nur Brandpages, die bereits mehr als 500.000 Fans haben und ihr Profil mindestens mit 4-9 neuen Page-Posts pro Woche pflegen.

Doch stetig bleibt nur der Wandel, daher bin ich sicher, bald mehr Neuerungen und Änderungen zum Besten geben zu können – und vielleicht gibt es dann auch schon mehr Details zum Reach Generator.