Tag Archiv für "Native Advertising"

Ist Native Advertising die neue Rettung der Werbewelt? Diese Vorstellung muss relativiert betrachtet werden, meint mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid. Denn Native kann manche Inhalte sehr gut transportieren, bei bestimmten Punkten schwächelt aber diese Werbeform und muss daher sehr fokussiert eingesetzt werden. Wer nur den eigenen Produktvorteil darstellen möchte, wird das mit Native nicht schaffen. Inhaltliche Innovationen lassen sich dagegen in einer Art Story Telling hervorragend an die Zielgruppe bringen.

Was müssen Werbungstreibende berücksichtigen, wenn sie über das Thema Native nachdenken? Und ab wann führt Native zum Vertrauensverlust in die redaktionelle Arbeit der Verlage? Nicht alle Themen eigenen sich für Native Advertising. Doch auch bei den geeigneten Inhalten darf man die Objektivität nie aus den Augen verlieren. Aus diesem Grund kann eine Native Kampagne auch nicht einfach so neben dem klassischen Anzeigengeschäft erledigt werden. Denn für effizientes Native Advertising sind komplett andere Kompetenzen gefragt.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Die Mediaplanung als solches ist ja eine Materie, mit der sich viele nicht beschäftigen wollen, weil sie doch zum Teil sehr abstrakt daherkommt und sich nicht so schön zeigen lässt, wie ein paar bunte Entwürfe und Storyboards. Zu Kreation hat jeder eine Meinung, die aber in der Regel eigentlich nur ein Gefühl ist. Zur Planung haben viele ein Gefühl, können sich aber nicht so recht eine Meinung dazu machen.

Vor diesem Hintergrund und der zunehmenden digitalen Bedeutung in unserer Welt ist es ja nur allzu verständlich, dass man auch aus planerischer Sicht gerne was Neues erzählen möchte und ja, dass es bis zu einem gewissen Grad auch erwartet wird. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Planung 2014 nicht mehr wie 2004 funktioniert, eben weil sich viele Dinge weiterentwickelt, komplett überholt oder ins Jenseits verabschiedet haben. Es gibt also im Grunde genug Themen, die innovativ sind, und bei einer realistischen Einordnung und Anwendung auch so verstanden werden (können).

Schwerer zu ertragen ist die konsequente Überhöhung von Dingen, die zu einem Hype, dann zur Ernüchterung und erst nach dem Aufkehren der Scherben zu einem konstruktiven Prozess führen. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit den Gattungsbegriff „Native Advertising“ gebrandmarkt. Denn dieser beschreibt ja im Endeffekt nur das, was wir ohnehin schon immer eingesetzt haben, wenn es halt gepasst hat. Da gibt es dann so Dinge wie Advertorials oder andere Werbeformen in redaktionellem Anstrich und die sind für eine Vielzahl von Kampagnen als sinnvoll einzustufen. …

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Letzte Woche haben wir im Rahmen unseres Glossars den Begriff Native Advertising erklärt. In Kürze: Es geht darum Redaktion und Werbung stärker miteinander zu verquicken. Online Werbemittel sehen aus wie redaktionelle Teaser oder ein kompletter redaktioneller Artikel.

Was jeder einzelne davon halten mag, überlasse ich ganz Ihnen. Und bei mediascale halten wir es wie immer schon: Was für die Kampagne funktioniert und ein gutes Ergebnis bringt, wird gebucht.

Was ich Ihnen eigentlich ans Herz legen möchte, ist dieses wirklich humorige Video zum Thema Native Advertising: Last Week Tonight with John Oliver. In diesem Sinne ein schönes langes Wochenende und viel Spaß beim reinschauen!

In den vergangenen Wochen und Monaten konnte man sich kaum durch das Netz bewegen oder durch die Fachpresse blättern, ohne dass man über den Begriff „Native Advertising“ gestolpert wäre. Native Advertising war auch rund um die dmexco 2014 einer der am meisten diskutierten oder zumindest gehörten Schlagworte. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Ganz einfach ausgedrückt fasst der Begriff Native Advertising alle Anzeigenformen, die in ihrer Aufmachung an redaktionelle Inhalte erinnern, zusammen. Durch die gestalterische Anlehnung an das redaktionelle Umfeld sollen die Native Ads gleich zwei Vorteile bieten. Zum einen sollen sich die Ads durch ihr dezentes, häufig eher textlastiges Erscheinungsbild den User vom eigentlichen Content des redaktionellen Umfeldes möglichst wenig abheben – und somit als weniger störend wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite verspricht man sich durch die redaktionelle Aufmachung ein stärkeres Interesse bei den Usern zu wecken.

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Die Form und der Umfang von Native Advertising kann stark variieren. So zählen bereits E-Mail Newsletter oder einfache Bild-Text-Kombinationen als Native Ads. Ebenfalls sind größere Native-Pakete umsetzbar, die sich aus diversen Bestandteilen zusammensetzen. Häufig bestehen diese aus Advertorials/Integrationen, die auf der Seite der Medienmarke in deren Look&Feel eingebunden sind und Inhalte der Werbekunden transportieren. Korrespondierend werden Bild-Text Kombinationen als Teaserflächen geschalten, um Traffic auf die Integrationsseite zu lenken. In welchem Grad die Zusammenarbeit und die Erarbeitung der Inhalte zwischen Werbekunde und Redaktion stattfindet, wird meist individuell – je nach Medium und Vermarkter – definiert.

Damit trotz des fließenden Übergangs von Redaktion und Werbung eine klare Abgrenzung stattfindet und Redaktionen und Werbetreibenden keine Irreführung vorgeworfen werden kann, müssen alle Native Ads in ausreichender Art und Weise als Werbung gekennzeichnet werden.

Frings: Mensch ihr 2, seht a richtig abgekämpft aus. Habt ihr etwa zu viel Native Advertising ins Gin-Tonic-Glas gekippt oder habt ihr beim Realtime gebiddeten Havanna Club zu viele Schnäppchen gemacht???

Erdem: Ich bin so abgekämpft, weil mir schon wieder jemand gepitchte Longtails ins Crowd Funding geklickt hat. Außerdem waren die Cookies schon wieder so weich.

Wegmann: Jungs ich bin raus, zu Messezeiten werde ich  in Köln jetzt nämlich als Taxifahrer, das sind mal wirklich improved low hanging fruits, die es nur aufzusammeln gilt. Gegen kleine Gebühr bekommt ihr jetzt schon meine Handynummer, ich stehe dann mit meiner schwarzen E-Klasse hinter der ToFo-Currywurst, ihr braucht nur über den Zaun zu federn. Was war für Euch der schönste Messetrend? Ich fand die Stände mit den Schneeballsystemen am aufregendsten, schwanke aber noch zwischen dem Nahrungsergänzungsmittel, das ich auf mich branden kann und den Duftkerzen mit Blechringüberraschung drin. Der Stand  mit den Kerzen war ja am Donnerstagmittag schon verwaist, ein Bombenerfolg, wegen Reichtum geschlossen.

Frings: Na ich träume jetzt davon, als natives Kaninchen auf Sizilien wieder geboren zu werden. Bis dato heißt die Devise klotzen statt kleckern. Unter 100k gibt es keine sinnvollen Tests mehr, dafür gibt es den Wirkungsnachweis geschenkt und oben drauf noch die Damen vom Adrom-Stand mit den Playback Hosen. Schade fand ich, dass ich keinen NASA-Forscher getroffen habe. Die bauen ja angeblich die geilsten RTA-Tools und das ganz ohne Strom. Den bekommt man neuerdings aus den Powerpacks, die von gewieften Vermarktern schon vorgeladen waren. Gab es bei euch irgendwelche spannenden Giveaways?

Erdem: Ja, ich habe im gegenseitigen Alignment, sozusagen als Win-Win-Lösung vom BVDW einen Fluxkompensator, Marke Eigenbau bekommen. Nun fehlt natürlich, die passende Zeitmaschine zu der die disruptive Innovation leider noch aussteht. Ich klopf einfach mal beim Team vom Google-X an und frage, ob sie neben der NSA API noch schnell eine time-machine-ad-format entwickeln könnten, damit ich direkt per Empowerment auf True View Ads mit dem Fluxkompensator in die entsprechende Exit Strategy komme. Wart ihr denn in irgendwelchen Vorträgen?

Wegmann: Dafür sind wir doch viel zu important business-busy, in den Vorträgen dürfen doch nur Studenten mit ihren Tüten sitzen! Für Kaffee hatte ich natürlich Zeit genug, in Halle 7 soll es gerüchteweise ganz tollen Kaffee aus Österreich gegeben haben, Schärf heißt die Marke, soweit ich hörte. Dem nachzugehen wird das meine Challenge für nächstes Jahr.

Frings: Ach nächstes Jahr gehe ich vielleicht gar nicht mehr hin. Das habe ich mir diesmal ganz fest vorgenommen. Ein Hotelzimmer habe ich sicherheitshalber aber trotzdem gebucht und gleich die Option bis 2025 zu verlängern. Und Tobi: Kannst du mir auch schon mal deine Taxinummer sagen. Ich würde dich für die 2 Tage gerne fest mieten und die freien Zeiten dann wiederum über eine eigens dafür konzipierte App traden. Bis dahin, macht’s gut.

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Ist es Werbung? Ist es keine Werbung? Manchmal ist man sich bei einem guten Native-Advertisement-Beitrag wirklich nicht sicher. Das Werbeformat, das sich als redaktioneller Beitrag „tarnt“ gewinnt inzwischen wieder an Popularität. Native Advertising ist natürlich trotzdem Werbung, die für den Konsumenten allerdings weniger aufdringlich, nervig und weniger wie die Faust-aufs-Auge wirken soll.

Gleichzeitig kann die Linie zwischen redaktionellem Inhalt und Native Advertising auch mal relativ dünn werden, das gilt für Print- und Onlinemedien. Vielleicht ist es aber auch nur ein nettes Buzzwort, was mal wieder die Runde dreht?

Heute gibt uns mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid ein paar Insights in die Welt des Native Advertisings und wie die Fachmedien mit dem Thema umgehen.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Wenn ich das Wort „Nativ“ höre, war meine Assoziationswelt bislang voll bescheidener Übersichtlichkeit. Nativ war für mich Olivenöl (kalt, lauwarm oder wie auch immer gepresst). Nativ(e) war ein Muttersprachler oder auch ein politisch korrekt überarbeiteter Indianer, der nunmehr seine Feder auf den Kopf eines Native Americans steckte. Neu im Wortschatz tauchten dann die Digital Natives auf und  die native App, also die wohl zurzeit gebräuchlichste App-Form, die sich zu Tausenden bei iTunes, Play und den vielen mobilen Endgeräten tummelt. Ich bin auch grundsätzlich offen, weitere Nativitäten hinzuzufügen. Ob da nun Native Advertising dazugehört… ??? Ich glaube eher nicht.

Denn was soll das sein?


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