Tag Archiv für "Native Advertising"

Ein sehr persönliches Plädoyer für holistische Kampagnenkonzepte.

Vorwort

Wer (wie ich) aus der Literaturwissenschaft kommt und einen Quereinstieg in die digitale Mediaplanung wagt, blickt vermutlich schon beim Vorstellungsgespräch, spätestens aber beim nächsten Verwandtschaftsbesuch in fragende Gesichter: „Kind, wie kommst du denn auf sowas Wildes?“, „Bist du jetzt sauer, dass mir der Helmut auf meinem PC einen Adblocker installiert hat?“ oder auch ganz simpel: „Du machst WAS genau?“

All diese Fragen will ich euch (und meinen Verwandten – liebe Grüße an Tante Gerti, Onkel Fred & Co.) heute beantworten und nebenbei mit euch von einer Werbewelt mit mehr „Montent“ träumen.

 

Kapitel 1: „Kind, wie kommst du denn auf sowas Wildes?“ oder: Warum wir Geschichten erzählen müssen

Mit drei Jahren habe ich vom Regenbogenfisch gelernt, warum es viel besser ist, Schönes zu teilen, als alles für sich zu behalten. Die Raupe Nimmersatt zeigte mir auch, dass unser Leben eine ewige Symbiose ist (und wir uns das Stück Torte im Übrigen einfach gönnen sollten); und von Pippi Langstrumpf habe ich mir wenig später abgeschaut, dass ich nicht auf Teufel komm raus mit allen gesellschaftlichen Konventionen d‘accord sein muss.

Kinder lieben Geschichten. Der Hype um Game of Thrones oder auch die Erfolgsgeschichte von Streaming und Gaming-Branche, lässt zweifelsohne darauf schließen: Auch Erwachsene lieben Geschichten – und trauen sich zum Glück mehr und mehr, diese Leidenschaft offen auszuleben und sich darüber auszutauschen. Phantasie und narrative Welten werden auch für Erwachsene und auch außerhalb der Literatur salonfähig: Endlich.

Wissenschaftlich diskutiert wird inzwischen, ob Menschen Geschichten vielleicht nicht nur lieben, sondern sie sogar brauchen. Ohne große Exkurse in die „Geschichte der Geschichten“ machen zu wollen: Das Geschichtenerzählen ist eine der ältesten bekannten Kulturtechniken – und das nicht ohne Grund. Über Geschichten lassen sich Erlebnisse, Erfahrungswerte und Emotionen Dritter reproduzieren und gesellschaftliche Werte vermitteln. Das verschafft dem Menschen evolutionsbiologische Vorteile, da er so aufgrund der ihm angeborenen Fähigkeit zur Empathie seinen individuellen Horizont erweitern kann, ohne sich selbst jeder Situation reell aussetzen zu müssen. Für das menschliche Gehirn, das darauf programmiert ist, konstant die Welt zu deuten und Geschehnisse zu interpretieren, sind Geschichten außerdem eine wertvolle Hilfe – und, nebenbei bemerkt, ein sehr funktionales Gerüst zum effizienten und zuverlässigen Speichern wichtiger Informationen.

2015 machte EDEKA mit dem Hashtag #heimkommen und dem dazugehörigen Weihnachtsspot Schlagzeilen. Das Video löste aus verschiedenen Gründen Diskussionen aus, wurde oft parodiert (sehr erfolgreich z.B. von Joko, Klaas und dem inzwischen leider verstorbenen Udo Walz), und prägte im Diskurs den Begriff „Sadvertising“. Trotzdem – oder gerade deshalb – erwies es sich als einer der größten Coups der deutschen Werbegeschichte. Mittlerweile hat der Clip bei YouTube mehr als 68 Millionen Aufrufe.

Aus der Liebe zu Geschichten wurde in meinem Fall ein Studium der Literaturwissenschaften – und aus dem EDEKA Video ein (zugegeben etwas naiver) Quereinstieg in die Werbebranche.

EDEKA erzählte mir also vor nunmehr sechs Jahren eine Geschichte, an die ich immer noch jedes Jahr denke, wenn ich mit meiner Familie unter dem Weihnachtsbaum sitze, die mich daran erinnert, die gemeinsame Zeit wertzuschätzen und die mein Leben auch beruflich in eine unerwartete Richtung lenkte. Und vielleicht (ganz vielleicht) laufe ich heute zum Einkaufen auch lieber 10 Minuten zu EDEKA, als 5 Minuten in irgendeinen anderen Supermarkt. Talk about Werbewirkung!

 

Kapitel 2: „Bist du jetzt sauer, dass mir der Helmut auf meinem PC einen Adblocker installiert hat?“ oder: Warum der Mensch das Maß aller Dinge (auch der Werbung) sein sollte

Die einfache Antwort auf diese Frage lautet: Nein, natürlich nicht.

(Anm.: Es gestaltet sich allgemein recht schwierig, sauer zu sein, während man gerade genüsslich in ein buttrig-marmeladiges Stück von Tante Gertis Hefezopf beißt.)

Die etwas ausführlichere: Nachdem ich mit meinem Daumen tausendfach auf hinterhältig aufpoppende Layer-Ads geklickt habe und so unfreiwillig Besucherin diverser dubioser Websites wurde, nachdem mich mehrmals unvermittelt und in voller Lautstärke losdröhnende InRead Video Ads in Vorlesungen blamiert haben und nachdem mir beim Surfen ad nauseam Sportschuhe angeboten wurden, die ich vor acht Wochen bereits gekauft und inzwischen eingelaufen hatte, kann ich mittlerweile gut verstehen, warum die Branche mit steigenden Zahlen von Werbeverweigerern abgestraft wird. Zwar werden zu penetrante Layer-Formate inzwischen kaum noch von seriösen Agenturen empfohlen, benutzerfreundliche Standards zu Autoplay und Lautstärke von Video Ads sind längst großflächig etabliert und Retargeting-Technologien und -Konzepte haben Quantensprünge gemacht – aber die Ressentiments gegenüber Werbung halten sich hartnäckig.

Kurz und sehr überspitzt formuliert: Die Werbebranche hat Mist gebaut und bekommt dafür die Quittung. Das ist doch eigentlich ganz konsequent, oder?

Nur wie befreien wir uns als Werbetreibende wieder aus dieser unliebsamen Situation?

Darauf kann es für mich eigentlich nur eine sinnvolle Antwort geben: Indem wir Nutzer als Menschen respektieren und diesen Respekt zum Grundsatz unseres werblichen Handelns machen. Im besten Fall machen wir Werbung, die wir Usern nur noch anbieten müssen und die sie sich dann – dream big! – freiwillig ansehen; zum Beispiel, weil sie Probleme löst, persönlich relevant, unterhaltsam oder zum Brüllen komisch ist, weil sie fasziniert, inspiriert oder die Welt erklärt, weil sie eine berührende Geschichte erzählt oder kurzum: weil sie Mehrwert nicht nur für Unternehmen, sondern für den individuellen Menschen stiftet.

Wir wissen, dass es sich in Beziehungen und Freundschaften auszahlt, den anderen mit all seinen individuellen Werten und Bedürfnissen zu sehen, ihn verstehen zu wollen und anzuerkennen. Lasst uns danach auch konsequent in der Werbung – Content und Media – streben, die ja letztlich nichts anderes ist als der Versuch, Beziehungen zwischen Brands und Konsumenten zu initiieren und gestalten.

 

Kapitel 3: „Du machst WAS genau?“ oder: Wie aus Content und Media endlich Montent wird

Nach einigen Jahren digitaler Mediaplanung stellte ich zwar nicht ernüchtert, aber zumindest „geerdet“ fest: Ich war quasi Postbotin geworden. Stark vereinfacht (und die Beratungskomponente des Jobs außen vor lassend) war ich Logistikerin, zuständig für das effiziente und zielgerichtete Überbringen von Botschaften, die irgendein kreativer Kopf in einer völlig losgelösten Bubble ersonnen hatte. Die Zusammenarbeit zwischen Content- bzw. Kreativagenturen und mir beschränkte sich im Alltag oft auf die einseitige Kommunikation von Deadlines und die Aufforderung, diese einzuhalten.

An dieser Stelle ein kleiner Reality Check: Natürlich ist völlig klar, dass nicht jede CPC-Abverkaufskampagne emotionale Geschichten erzählen, unterhalten oder offensichtlichen Mehrwert für User bieten kann und dass auch nicht bei jeder Kampagne ein Austausch zwischen Content/Kreation und Media nötig (oder überhaupt möglich) ist. Unterschiedliche Unternehmens- und Kampagnenziele erfordern nun mal unterschiedliche Maßnahmen, Herangehensweisen und unterschiedlichen Content. Überrascht hat mich persönlich aber, dass Marken und Agenturen sich teilweise auch bei klassischen Branding-Kampagnen mögliche Synergieeffekte zwischen Media und Content/Kreation bewusst oder unbewusst durch die Lappen gehen lassen.

Heute habe ich das Glück, bei mediascale genau an einem der Berührungspunkte zwischen Content und Mediaplanung zu arbeiten, nämlich an der (Weiter-)Entwicklung holistischer Native Advertising Pakete, die beide Bereiche zu einem Ganzen bündeln und so bewusst auf die „Montent“-Synergie setzen. In meiner persönlichen Geschichte schließt sich somit ein Kreis: Endlich wächst zusammen, was zusammengehört.

Im Folgenden beginne ich eine Sammlung kleiner Ideen für eine Bewegung in Richtung holistischer Kampagnenkonzepte.

  • Falls möglich: Kampagnen-KickOffs zwischen Kreation/Content und Media, in denen die gemeinsamen Zielsetzungen definiert und mögliche Synergien abgestimmt werden
  • Allgemein: Arbeit beider Bereiche auf Augenhöhe und die beidseitige Bereitschaft, die Voraussetzungen, Abhängigkeiten und Gesetze des jeweils anderen mitzudenken (oder bei Bedarf nachzufragen)
  • Mehr Kollaboration benötigt mehr Zeit oder eine engmaschiger getaktete Projektplanung – wenn unsere Tage doch nur ein paar Stunden mehr hätten…
  • „Montent“ auch mal auf der Meta-Ebene ausprobieren: Erzähle deine Strategiepräsentation oder die Endauswertung als Geschichte; zum Beispiel, indem du folgende Fragen beantwortest: Vor welche Herausforderungen hat dich das Projekt gestellt, welches Konzept hast du darauf basierend entwickelt, welche Hypothesen hast du angenommen und haben sich diese bewahrheitet? Was hast du gelernt und wie würdest du deine Strategie (Media + Content) für die Zukunft adaptieren?

 

Epilog

Du hast noch andere oder coolere Ideen? Wir freuen uns, wenn du diesen Beitrag kommentierst, teilst und mit uns diskutierst.

 

 

Quellen/Weiterführendes

https://www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/televizion/25-2012-2/Wulff-Das_Leben_besteht_aus_Geschichten.pdf

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/warum-wir-erzaehlen-der-mensch-das-geschichtenerzaehlende-tier/32559

Native Advertising ist eine Werbeform, bei der Inhalte in einen redaktionellen Kontext gebettet werden. Die größte Herausforderung dabei: Wie schaffe ich es für Kunden interessante Inhalte zu produzieren und gleichzeitig die Produkte oder gezielte Kompetenzen entsprechend hervorzuheben? Außerdem zu beachten: Nativ eignet sich nicht für alle Bereiche. In welchen Bereichen funktioniert nativ sehr gut? Und wann sollte man lieber Abstand davon nehmen?

Seit mediascale zur DMEXCO 2016 erstmals das Native Campaign Cockpit (NCC) vorstellte, sind gut 2,5 Jahre vergangen. Heute zieht Wolfgang Bscheid eine erste Zwischenbilanz und wirft einen Blick in die Zukunft.

Als Antriebsmotor des Online Marketings revolutioniert native Advertising derzeit die Branche. 2018 wurde mit Native Advertising bereits ein Umsatz von 48,2 Millionen Euro in Deutschland erzielt. Aufgrund der hohen Umsätze in 2018 belegte native Advertising Platz 15 bei den Bruttowerbeinvestitionen pro Format. Diese Zahlen belegen, dass Native Advertising bereits ein erfolgreich etabliertes Format im Marketing Mix darstellt. Ein Erfolgsfaktor von Native Advertising ist sicherlich, dass der Fokus auf dem Inhalt liegt und nicht auf der werblichen Botschaft selbst. Native Advertising setzt sich somit als Ziel, durch relevante Inhalte einen Mehrwert für den Nutzer zu schaffen und so positive Effekte auf die Marke erzielen zu können. Dies führt dazu, dass native Advertising im Vergleich zu anderen Werbeformen auf eine höhere Akzeptanz bei den Nutzern stößt.

Es gibt bereits verschiedene Umsetzungsformen von Native Advertising, sei es als gesponserter Artikel oder gesponsertes Video. Als Audioformat im Radio wurde native Advertising allerdings bisher kaum bis gar nicht umgesetzt. Dies ist vor allem dahingehend verwunderlich, da Radio mit einem Nutzerkreis von 93,8 Prozent in 2018 mit das beliebteste Medium in Deutschland ist. Radio bietet also die Möglichkeit, nahezu die gesamte Bevölkerung zu erreichen. Und obwohl die hohe Beliebtheit des Mediums Radio seit Jahren konstant ist, gibt es hinsichtlich innovativer Werbeformen bisher wenig Umsetzungsbeispiele. Noch dazu befindet sich Radio im digitalen Wandel. Die Modernisierung des Mediums sowie die konstante Beliebtheit von Radio in Deutschland geben Anlass dazu, native Advertising ebenfalls über das Medium Radio umzusetzen und anzubieten.

Native Advertising im Radio soll durch die Entwicklung von Native Audio möglich werden. Wir befassen uns daher gemeinsam mit der RMS mit der Umsetzung einer nativen Werbekampagne im Internetradio über Smart Speaker. Das native Audio Konzept gestaltet sich wie folgt:

Dem Nutzer wird beim Radiohören wie gewohnt ein Werbespot ausgespielt. Anders als bisher hat der Hörer bei diesem Werbespot allerdings die Möglichkeit, darauf zu reagieren, um zu einem Podcast zu gelangen. Entscheidet sich der Hörer durch Aufforderung seines Smart Speakers dazu, den Podcast anzuhören, startet eine spannende Interviewreihe mit interessanten Gesprächspartnern. Dabei steht nicht die Marke im Mittelpunkt, sondern die Intention ist es, dem Hörer durch packende Interviews einen Mehrwert zu liefern.

Die erste native Audiokampagne wird bereits mit ODDSET umgesetzt. Ab sofort heißt es beim Radiohören über Smart Speaker also aufgepasst! Wenn Sie in den kommenden Wochen von Ihrem Smart Speaker aufgefordert werden, auf einen Radiospot zu antworten:  Seien Sie mutig, hören Sie rein und erleben Sie selbst eine Revolution der Radiowerbung!

Quellen:

BVDW (2019): OVK Report für digitale Werbung 2019/01 – Online und Mobile – Zahlen und Trends im Überblick. https://www.bvdw.org/fileadmin/bvdw/upload/publikationen/ovk/bvdw_ovk_report_2019_01_final.pdf

 

Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (2018): ma 2018 Audio II – Zweite Ausgabe der neuen Konvergenzwährung für Radio und Online-Audio. https://www.agma-mmc.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/2018/PM_ma_2018_Audio_II.pdf

Audio ist derzeit gefragt wie selten zuvor. Insbesondere über digitale Verbreitungswege wachsen Reichweiten bei den von der Werbewirtschaft begehrten jüngeren Zielgruppen. Dafür mitverantwortlich ist die rasant wachsende Zahl von Smart Speakern. Der Audiovermarkter RMS und mediascale haben nun gemeinsam das erste native Werbeformat für das Zeitalter der interaktiven Lautsprecher entwickelt. Der Feldtest startet im April, die Ergebnisse der Begleitforschung werden im September vorgestellt.

München/Hamburg, den 5. April 2019 — mediascale startet gemeinsam mit dem Audiovermarkter RMS das erste Audioformat für Native Advertising. Nutzer, die über Smart Speaker ihren Radiosender hören, können mit nur einem Sprachbefehl aus dem laufenden Radio-Programm in das native Interviewformat wechseln, direkt in die Gespräche mit Markenbotschaftern der teilnehmenden Firmen (u.a. ODDSET, MINI und Consors Bank). Konzipiert wurden die nativen Audioformate von Thorsten Otto, Gewinner des Deutschen Radiopreises, Audio-Experte und Buchautor („Die richtigen Worte finden“).

In den vergangenen Jahren hat sich Native Advertising, also Werbung in Form redaktioneller Beiträge, die so konzipiert sind, dass sie die Marken- oder Produkt-Botschaften transportieren, sehr erfolgreich entwickelt. Dieses Konzept wird nun erstmals auf den Bereich Audio ausgeweitet. Dabei liefert die stark wachsende Verbreitung der Smart-Speaker die technische Grundlage für Native Audio.

Und so funktioniert Native Audio in der Praxis

Nutzer, die ihren Radiosender über Smart Speaker hören, bekommen ab April auf den teilnehmenden Sendern wie ANTENNE BAYERN, Radio Hamburg und bigFM einen 20sekündigen Spot eingeblendet, der das native Interviewformat ankündigt.

Mit dem Sprachbefehl „Starte Interview“ können sich Hörer nahtlos in die Dialoge mit den jeweiligen Themenexperten der Marken einklinken. Audio-Experte Thorsten Otto, der das Native Format auch inhaltlich konzipiert und vorbereitet hat, unterhält sich dabei zwischen sechs und zwölf Minuten mit interessanten Markenbotschaftern zu ausgewählten Themen.

Nach dem Ende des Interviews kehrt der Smart Speaker automatisch wieder zum vorher gehörten Programm zurück. Hörer*innen können das Gespräch aber auch vorher mit einem Sprachbefehl abbrechen.

„Uns ist es besonders wichtig, dass wir mit Thorsten Otto eine echten Audio Experten gewinnen konnten, um diese neuen Marken bzw. Produkt bezogenen Unterhaltungsformate inhaltlich interessant zu gestalten“, erklärt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale.

Um die Werbewirkung des neuen Audio-Werbeformates zu untersuchen, wird der Feldtest von einer Forschung begleitet, die die Akzeptanz des Formates und Werbewirkungsitems erhebt. Basis der Leistungsbewertung ist dabei die jeweils definierte Kommunikationszielsetzung des Kunden.

Um die Akzeptanz der neuen Werbeform zu erheben, werden unterschiedliche inhaltliche Variationen des Native Audio-Formats getestet. Nicht nur die Werbewirkung wird gemessen, der Test überprüft auch die Prozesse: Es wird untersucht, wie sich Native Audio-Formate zukünftig zielgerichtet und kosteneffizient erstellen lassen. Außerdem wird abgeklärt, wie exakt sich native Inhalte auf die konkreten Kommunikationsziele einer Marke abstimmen lassen. Die erste Native Audio-Kampagne geht im zweiten Quartal 2019 on Air. Die ausgewerteten und aufbereiteten Ergebnisse werden zur DMEXCO im September 2019 präsentiert.

„Die erste native Audiokampagne ist ein wunderbares Beispiel für unseren Co-Engineering-Ansatz. Nur gemeinsam mit einem Partner wie RMS war es möglich, dieses gänzlich neue Format technisch und inhaltlich vom Start weg zusammen zu entwickeln“, erklärt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale. „Mit Alexa und Co. als Abspielgeräten für Webradio wird Audio jetzt klickbar. Deshalb lag es auf der Hand, ein weitergehendes Werbeformat zu entwickeln, das sich für den Hörer nahtlos ins Radioprogramm einfügt und trotzdem Marken die Möglichkeit gibt, Themen unterhaltsam zu vermitteln.“

Frank Bachér, Geschäftsleiter Digitale Medien bei RMS: „Smart Speaker bieten Werbekunden ganz neue Möglichkeiten der Interaktion mit den Nutzern. Über die Sprache, der direktesten Kommunikationsform, können Hörer sich sofort über verschiedene Themen informieren. Wir freuen uns sehr, dass wir die erste native Audio-Kampagne für Smart Speaker mit mediscale umsetzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Rückkanal Sprache für Werbungtreibende in der Kommunikation mit ihren Kunden künftig eine große Rolle spielen wird.“

In der Alexa Skill „ODDSET Jubiläum“ ist das erste Interview per Sprachbefehl „Alexa, starte Skill ODDSET Jubiläum“ abrufbar.

Über RMS

Als führender Vermarkter im deutschen Audiowerbemarkt hilft RMS seinen Kunden, räumlich, zeitlich und thematisch näher an die Zielgruppen und deren Kaufentscheidungen zu kommen. Um dies zu erreichen, vermarktet RMS Leistungen aus dem gesamten Audiospektrum: Werbezeiten und -formate sowie Online-Audio-Angebote von 169 privaten Radiosendern im gesamten Bundesgebiet. Dazu kommen mehr als 1.100 führende Webradios, mobile Apps und Podcast-Angebote. Das Vermarktungsangebot wird ergänzt durch zahlreiche Service-Leistungen aus den Bereichen Marktforschung, Mediaplanung und Kreation. Der Umsatz der RMS-Partnersender betrug im Jahr 2018 laut Nielsen Media Research 1,318 Milliarden Euro. Sprecher der Geschäftsführung ist Matthias Wahl.

Zusammen mit RMS Austria ist RMS größter Audiovermarkter Europas. www.rms.de

 

Native Advertising oder zu Deutsch auch Werbung im vertrauten Umfeld, sind Werbeanzeigen, die redaktionell aufbereitet sind. mediascale und die ING-DiBa haben in einer breit aufgesetzten Marktforschungskampagne das Zusammenspiel zwischen klassischer Displaykommunikation und nativen Kampagnenbestandteilen überprüft. Wolfgang Bscheid berichtet uns in der neuen Folge von Bscheid gsagt alles über den Kampagneninhalt, der Methode und die Ergebnisse:

BurdaForward stellt ab sofort sein digitales Portfolio als Reichweitenpartner für das „Native Campaign Cockpit (NCC)“ von mediascale zur Verfügung. Das Tool bietet eine vermarkter- und publisherübergreifende Lösung und gewährleistet, dass Native Adertising-Kampagnen sowohl in qualitativ hochwertigen und reichweitenstarken Umfeldern ausgespielt als auch mit Targetingoptionen verknüpft werden können.

München, den 30. Januar 2017 — Native Advertising erreicht in Deutschland eine neue Qualitätsstufe: Nach IP Deutschland und G+J e|MS stellt nun auch BurdaForward ab sofort sein digitales Portfolio als Reichweitenpartner für das „Native Campaign Cockpit (NCC)“ von mediascale zur Verfügung. Die Burda-Tochter ermöglicht dem NCC damit für Kundeninhalte automatisierten Zugriff auf seine Angebote, zu denen unter anderem Webseiten wie Focus Online, Chip, Huffington Post, Netmoms, Finanzen100 oder The Weather Channel gehören. Die Freigabe der auf den Online- und Mobile-Plattformen veröffentlichten Inhalte bleibt dabei weiterhin in den Händen von BurdaForward.

Das von mediascale gemeinsam mit Partnern entwickelte Native Campaign Cockpit ermöglicht es Werbetreibenden, Native Advertising-Kampagnen vermarkterübergreifend auszusteuern und so schnell und reichweitenstark wie Display-Kampagnen zu realisieren. Außerdem können über NE.R.O, das agentureigene Targetingsystem, Native Advertising-Inhalte mit Targetingdaten verknüpft werden.

Im Gegensatz zum Native Teasering, den kurzen Bild-Text-Formaten, die bannerähnlich Artikel anreißen und auf externe Plattformen verlinken, ist beim Native Campaigning sowohl der Teaser als auch der zentrale Inhalt (Content Hub) des Werbetreibenden direkt im redaktionellen Umfeld auf der Seite der Medienmarke platziert. „Wir freuen uns besonders, mit Burda einen weiteren Partner mit redaktionellen Premiuminhalten gefunden zu haben, der unseren qualitativen Ansatz von hochwertigem Native Advertising nicht nur unterstützt, sondern ihn mit uns gemeinsam weiter entwickeln wird“, sagt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid.

Dr. Tanja zu Waldeck, Geschäftsführerin des Advertising-Bereichs bei BurdaForward, erklärt: „Es gibt viele Unternehmen und Agenturen, die bereits sehr gute eigene Inhalte produzieren. Diesen Partnern möchten wir zukünftig einen schnelleren Zugriff auf unsere Portale geben. Auf diesem Weg in Richtung einer neuartigen Self-Publishing-Möglichkeit für unsere Partner ist die Zusammenarbeit mit dem Native Campaign Cockpit ein wichtiger Schritt.“

Das Native Campaign Cockpit von mediascale beinhaltet die browserbasierte Verwaltung aller Kampagneninhalte (Bilder, Texte und Überschriften in verschiedenen Längen und Variationen), die zentrale Aussteuerung und ein aggregiertes Reporting aller Leistungswerte sowie die Möglichkeit, laufende Kampagnen über A/B-Tests zu optimieren. Auch die für Native Advertising wichtigen Freigabeprozesse können sowohl vom Publisher (Redaktion und Vermarktung) als auch vom Advertiser (Agentur oder Werbungtreibender) online bzw. auch mobile erledigt werden. Mit NCC können sowohl die Teaserflächen ausgespielt werden, die den zentralen Native Advertising-Beitrag promoten, als auch die Artikel selbst. So können die Beiträge modular zusammengesetzt werden, um beispielsweise für Boulevardumfelder, aber auch für das unterschiedliche Niveau von Online-Qualitätsmedien angepasst zu sein. Dabei ist das System in der Lage, sowohl konventionelle als auch programmatische Buchungen abzuwickeln. Das Tool von mediascale kann die Formatierungsvorschriften unterschiedlicher Webseiten erkennen sowie Grafik und Layout den jeweiligen Vorgaben gemäß anpassen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit, ein Fazit zu ziehen und mit frischem Blick in die Zukunft zu schauen. In 2016 haben sich die Entwicklungen weiter beschleunigt; Programmatic Advertising, Content Marketing sowie Native Advertising waren die Treiber hinter vielen Veränderungen und Innovationen.

Auch in 2017 geht es mit diesen und weiteren Themen weiter.  Stirbt Displaywerbung aus? Wird Marketing Automation von der Idee zur Wirklichkeit in Unternehmen? Und welche Trends werden wohl auf der dmexco 2017 diskutiert werden? Wolfgang Bscheid erläutert in einer neuen Folge Bscheid gsagt seine Sicht auf das alte und das neue Jahr.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es auf dem YouTube-Kanal von mediascale.

Wie im letzten Video-Blog angekündigt, dreht sich diese Folge um den richtigen Einsatz von Native Advertising. Unsere These: Es braucht ein vermarkterübergreifendes, zentrales System, um Teaser- und Content-Flächen über ein einziges Tool auszuspielen. Denn der Unterschied von Display-Werbeflächen und Content-Flächen ist gar nicht so groß wie gedacht.

Native Advertising ist vielleicht noch nicht so verbreitet wie Display-Werbung, es gibt jedoch viele Parallelen, die Werbetreibenden dabei helfen, ihre Kampagnen zu testen und zu optimieren. In seiner neuen Folge „Bscheid gsagt“ erklärt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid, wie man Native Advertising richtig einsetzt und optimiert.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es auf dem YouTube-Kanal von mediascale.

Berechtigter Hype oder viel Lärm um nichts? Die in Texte und Inhalte verpackte native Werbung erfreut sich steigender Beliebtheit. Dennoch hat sie – wie alles im Leben – auch ihre Schwachstellen, die man vor dem Einsatz bedenken sollte. Denn Native Advertising funktioniert anders als die klassische Werbung.

Redaktionelle Texte ohne aufdringliche Werbebotschaften sind für viele Werbetreibende erst einmal ungewohnt, die Ergebnisse in Bezug auf das Kaufverhalten der Zielgruppe nicht eindeutig messbar und die Reichweitenleistung ist schwächer. In einer neuen Folge „Bscheid gsagt“ erklärt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid die Schwächen und Nachteile von Native Advertising. Doch wo Schatten ist, da ist natürlich auch Licht – um die Vorteile geht es dann in der kommenden Folge.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es auf dem YouTube-Kanal von mediascale.

Zur dmexco 2016 stellt mediascale sein „Native Campaign Cockpit (NCC)“ vor, eine  vermarkter- und publisherübergreifende Lösung für Native Advertising. Das neue Tool, das Native Advertising ähnlich einfach buch- und planbar macht wie Displaywerbung, wurde in enger Zusammenarbeit mit IP Deutschland und G+J e|MS sowie mit der ING-DiBa als Werbetreibendem entwickelt.

 

München, den 16. August 2016 — Auf der dmexco 2016 stellt mediascale eine vermarkter- und publisherübergreifende Native-Advertising-Lösung für den deutschen Markt vor, die viele Schwachpunkte der bisherigen Marktsituation beseitigt. Das „Native Campaign Cockpit (NCC)“ wurde in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mit IP Deutschland, dem Vermarkter der Mediengruppe RTL Deutschland, und G+J e|MS, der Full-Service-Vermarktungseinheit von Gruner + Jahr, sowie mit der ING-DiBa als Werbetreibendem entwickelt. Mit im Boot ist außerdem die Content Marketing-Agentur FUERSTVONMARTIN, die zentral Inhalte für Werbetreibende erstellt. Ein erstes Native Advertising-Pilotprojekt wird mit IP Deutschland, G+J  e|MS und dem Kunden ING-DiBa als Partner bereits kurz vor der dmexco umgesetzt.

Das von mediascale mit den Partnern gemeinsam entwickelte Native Campaign Cockpit ermöglicht es Werbetreibenden, ab Herbst reichweitenstarke Native-Advertising-Kampagnen zu realisieren. „Einfacher, schneller und kostengünstiger als das bisher der Fall ist. Wir machen Native Advertising einerseits ähnlich plan- und optimierbar wie normale Display-Kampagnen. Andererseits war es allen Partnern wichtig, die Wertigkeit und Glaubwürdigkeit sowohl des redaktionellen Umfeldes als auch des Native Advertising zu erhalten“, sagt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid. Entscheidend dabei ist: NCC deckt nicht nur das Native Teasering ab, also kurze Bild-Text-Formate, die Artikel anreißen und auf externe Plattformen verlinken, sondern vor allem das Native Campaigning. Bei dieser Form des Native Advertising ist sowohl der Teaser als auch der zentrale Inhalt (Content Hub) des Werbetreibenden auf der Seite der Medienmarke platziert.

Das neue Tool beinhaltet die browserbasierte Verwaltung aller Kampagneninhalte (Bilder, Texte und Überschriften in verschiedenen Längen und Variationen), die zentrale Aussteuerung und ein aggregiertes Reporting aller Leistungswerte sowie die Möglichkeit, laufende Kampagnen über A/B-Tests zu optimieren. Auch die für Native Advertising wichtigen Freigabeprozesse können sowohl vom Publisher (Redaktion und Vermarktung) als auch vom Advertiser (Agentur oder Werbungtreibender) online bzw. auch mobile erledigt werden.

Mit NCC können sowohl die Teaserflächen ausgespielt werden, die den zentralen Native Advertising-Beitrag promoten, als auch die Artikel selbst. So können die Beiträge modular zusammengesetzt werden, um beispielsweise sowohl für Boulevardumfelder als auch für das unterschiedliche Niveau von Online-Qualitätsmedien angepasst zu sein. Dabei ist das System in der Lage, sowohl konventionelle als auch programmatische Buchungen abzuwickeln. Das Tool von mediascale, das vom langjährigen Partner NFQ programmiert und technisch umgesetzt wurde, kann auch die Formatierungsvorschriften unterschiedlicher Webseiten erkennen sowie Grafik und Layout den jeweiligen Vorgaben gemäß anpassen.

„All diese in einem Co-Engineering-Prozess mit unseren Partnern umgesetzten Verbesserungen machen es möglich, mit einer Native Advertising-Kampagne künftig ähnlich hohe Reichweiten wie mit einer herkömmlichen Display-Kampagne zu erzielen und dabei die gleiche Flexibilität zu erreichen“, kommentiert mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid.

Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS, und Paul Mudter, Geschäftsleiter IP Deutschland: „Die von uns gemeinsam mit mediascale und ING-DiBa realisierte Native Advertising-Lösung sichert Redaktionen und Vermarktern zum einen die Hoheit bei der Freigabe der Inhalte. Zum anderen erleichtert sie Werbetreibenden das Planen und Verwalten der Kampagnen.“

Florian Müller-Schick, Leiter Brand & Media Strategy bei der ING-DiBa: „Unsere Erfahrungen mit Content Marketing haben gezeigt, dass die bisherigen Native Advertising-Angebote der Publisher zu wenig effizient sind und für reichweitenstarke Kampagnen großer Abstimmungsaufwand nötig ist. Mit der jetzt entwickelten Technologie werden diese Schwachstellen beseitigt. Native Advertising kann sich für Werbetreibende so zu einem wichtigen Baustein des digitalen Marketing entwickeln.“

Klaus Täubrich, Geschäftsführer FUERSTVONMARTIN: „Bisher haben unterschiedliche Publisher oder Vermarkter für ein und denselben Werbungtreibenden Inhalte ganz unterschiedlichster Qualität produziert. Das war wenig zielführend und erforderte immensen Abstimmungsaufwand. Ein zentrales Erstellen und Verwalten von Inhalten, die sich an das jeweilige redaktionelle Umfeld anpassen, ist da wesentlich effizienter.“

In Kürze werden über NCC Native Advertising-Kampagnen auch vermarkterübergreifend möglich sein. Die Gespräche mit weiteren Vermarktern laufen bereits, um möglichst viele Native Advertising-Angebote in das System einzubinden.

 

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