Tag Archiv für "Medientrends"

Nachdem wir aktuell einen andauernden Bewegtbild-Boom in der digitalen Medienlandschaft erleben, steht bereits ein neuer/alter Kandidat voll in der Renaissance: (Digital) Audio. Über 43,9 Mio. Deutsche (Stand September 2019) nutzen bereits digitale Audioangebote. Grund genug einmal einen Blick auf das heißeste Eisen im Feuer zu werfen: den Podcast. Wir schauen uns den Trend Podcast genauer an: Warum ist der Podcast so interessant, wer hört ihn und – am wichtigsten für uns von der mediascale – wie wirkt er und wie kann ich diesen als Marke für mich nutzen?

Schaut man sich die Entwicklung dieses Formats an, gibt einem die Google Trends Analyse einen guten Einblick in die zunehmende Relevanz des Podcasts bei den Usern. (Die Legende zeigt die gewichteten Zahlen, wobei 100 die höchste gemessene Zahl an Anfragen in einer bestimmen Region beschreibt). Nachdem Apple den Podcast in den 2000er Jahren salonfähig gemacht hat, besteht seit 2016 wieder eine konstante Zunahme beim Interesse an Podcasts. Während der Verbreitung von COVID-19 verzeichnet die Kurve einen besonders starken Anstieg. Analysiert man die Suchbegriffe zum Thema in dieser Zeit, wird schnell klar, dass der Podcast in erster Linie aus informativen Beweggründen rund um die Pandemie herangezogen wird – allen voran Podcasts mit und von dem Virologen Christian Drosten.

Welche strukturellen Änderungen haben dafür gesorgt, dass sich der Podcast einer immer höheren Beliebtheit erfreut?

1.) Neue Devices

Digitale Audioformate haben vor allem auf Smartphones, Smart Speakern & Connect Cars einen deutlichen Zuwachs in der Nutzungsdauer erfahren.

2.) Neue Plattformen und Reichweiten

Zusätzlich zu den klassischen Radioformaten haben Streaming & Music on Demand Anbieter signifikante Marktanteile gewinnen können. Vorreiter ist die Plattform Spotify mit einem Nutzeranteil von 19 Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, dicht gefolgt vom ehemaligen Primus und Konkurrenten Apple. Insgesamt liegt Deutschland im internationalen Vergleich noch ziemlich zurück, in Spanien liegt der Nutzungsanteil (je Monat) europaweit mit 39 Prozent am höchsten. Zugegebenermaßen ist das reichweitentechnisch kein Optimum, aber vor allem im Bereich Special Interest besteht schon jetzt großes Potenzial.

Aber auch Hörbuchanbieter, designierte Podcast Plattformen und Hubs von User Generated Content (z.B. laut.fm) erweitern die digitalen Audioangebote zu Gunsten des Podcast.

3.) Neue Inhalte

Die Entwicklungen aus 1.) & 2.) bilden die Basis für die zunehmende Verbreitung von Hörbüchern und Podcasts. Entscheidender Unterschied zu den parallelen Medien wie dem Radio ist die notwendige Aufmerksamkeitsspanne, beide Formate werden nicht wie Musik einfach nebenbei, sondern mit voller Aufmerksamkeit gehört. Zusätzlich bilden eine nie dagewesene Themenvielfalt und interaktive Diskussionsmöglichkeiten Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen Formaten.

Wer hört den Podcast?

Eine überdurchschnittliche Affinität zeigen User im Alter von 14 bis 49 Jahren mit Tendenz zu den jüngeren Zielgruppen. Dabei sind es sowohl Schüler als auch User mit einem Bildungshintergrund über der Fachhochschulreife. Klare Tendenzen erkennt man auch beim Beziehungsstatus: Kinderlose Singles scheinen dem Podcast-Format besonders zugetan, was aber natürlich auch der Altersstruktur geschuldet ist. Soweit grenzt sich die Zielgruppe nicht großartig von anderen digitalen Werbeformaten ab, neue Möglichkeiten eröffnen sich dann erst beim Blick auf den konkreten Podcast. Obwohl die Reichweite je nach Podcast erst einmal recht überschaubar erscheint, kann man User erreichen, die ein 100 prozentiges Interesse an dem behandelten Thema haben und den Inhalt mit voller Aufmerksamkeit verfolgen. Politik, Sport, Gesundheit, Comedy, Wirtschaft und Kultur sind nur einige der Top-Themen, die in den zahlreichen Podcasts behandelt werden. Also eine ideale, umfeldbezogene Mediabühne!

Die Wirkung und Relevanz von Podcast-Werbeformaten:

Die Vorteile einer werblichen Nutzung von Podcasts liegen auf der Hand: Eine hohe Werbeakzeptanz, viele kreative Möglichkeiten zur Werbemittelgestaltung und ein hoher Share of Voice abseits des üblichen Werbemarktes. Will man einen externen Podcast zur werblichen Einbindung nutzen, hat man hauptsächlich drei Möglichkeiten: Eine Native Einbindung in den Podcast durch bspw. den Podcast Sprecher (Native Ad), ein offizielles Sponsoring (Podcast sponsored by XY) oder als klassischer Werbespot vor-, mitten- oder nachgelagert.

Untersuchungen zeigen das höchste Potenzial an Werbewirkung bei der Native Ad – aber nur, wenn die Integration auch wirklich native ist. Eine Studie von AS&S misst eine um den Faktor 3,1 höhere Werbewirkung von erfolgreichem Native Advertising in Podcasts im Vergleich zum klassischen Audiospot in einem Werbeblock (Faktor 1,0). Schafft man es aber nicht, die Native Ad authentisch zu gestalten, verpufft die positive Wirkung jedoch und kehrt sich im Extremfall ins Gegenteil um. Hierbei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Podcast-Sprecher und ein grundlegendes Verständnis über die Hörerschaft Voraussetzung für den Erfolg.

Wie erstellt man als Marke seinen eigenen Podcast und bleibt dabei authentisch?

Bislang gibt es zwar diverse Best-Practices, wie erfolgreiche Podcasts aufgebaut sind, allerdings stellt die hohe Themenvielfalt diese jedes Mal wieder auf den Prüfstand. Diese Herausforderung wurde im Haus der Kommunikation früh erkannt, weshalb aktuell auch an einer Studie zur Erstellung von branchenspezifischen, authentischen Podcasts gearbeitet wird:

Das „Podcast Playbook“ – verständliche und praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Podcastkreation

Ziel der Studie ist es, die relevanten Faktoren einer wirksamen Podcast Kreation durch die (a) emotionale & inhaltliche Anpassung in Verbindung mit dem (b) wirtschaftlichen Medienvergleich zu erstellen. Daraus wiederum werden branchenspezifische Regeln abgeleitet, die das jeweilige Erfolgsrezept des Podcasts verraten sollen. Aktuell werden Insights aus den psychologischen und quantitativen Befragungen von Podcast-Hörern unserer teilnehmenden Kunden generiert. Dabei können Kunden die Analyse von bereits bestehenden, externen Podcasts aus der entsprechenden Branche in Auftrag geben oder Produktionen und Konzepte aus dem eigenen Haus auf Herz und Nieren prüfen lassen. In Kooperation mit der Hamburg Media School, der University of Florida und der Mediaplus-Gruppe wird das Projekt vermutlich bereits im dritten Quartal 2020 Ergebnisse präsentieren können. Qualität soll damit kein Zufallsprodukt mehr sein, sondern planbar umgesetzt werden können. Sollten Sie mit ihrer Marke an dieser Studie teilnehmen wollen, können Sie gern auf uns zukommen: Wir beraten Sie hinsichtlich einer bestehenden oder geplanten Podcast Kreation.

Ob der Podcast für Sie als Marke Sinn macht, muss individuell geprüft werden. Im Bezug auf die Reichweite, sollte grundsätzlich untersucht werden, ob ich mit dem Podcast auch einen Mehrwert zum bestehenden Media Mix generieren kann: Steht der Aufwand im Verhältnis zu der (spitzen) Zielgruppe, die ich dafür aber mit hohem Impact erreichen kann? Falls ja, sollte der Podcast auch in Ihrer Mediastrategie einen Platz haben!

 

 

Europäische Union steigt ins Datengeschäft ein

Brüssel, EU – Die von der Europäischen Union geplante Änderung der Datenschutzgrundverordnung hält die ganze Digitalwirtschaft in Atem. Nun sickerte durch, dass es wohl einen Paragraphen geben soll, der der EU ermöglicht, selbst ins datengestützte Digitalgeschäft einzusteigen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, soll der EU Datenschutzbeauftragte Buttarelli gesagt haben: „Nach tiefergehender Analyse der Digitalwirtschaft haben wir festgestellt, dass man hier durchaus Geld verdienen kann und wir uns diesem Thema annähern müssen“. „Datenschutzrechtliche Bedenken sind hier unangebracht, da es unsere Verordnung ist“, fügte er schmunzelnd hinzu. Geplant sind wohl ein Display Network (EUDN – European Display Network), eine Suchmaschine (gEUgle) und ein Targeting Tool (xEUxis).

Influencer breitet sich aus

Youtube, worldwide – Auf Youtube grassieren derzeit einige heftige Influencer. Glaubt man führenden Social Media-Experten, zeigt Google wenig Initiative diese Pandemie einzudämmen. Darüber hinaus wird vermutet, dass das Unternehmen die Ausbreitung sogar bewusst toleriert. Finanzielle Beweggründe soll es dabei nicht geben.

Namensänderung für Media-Pitch angedacht

München, Deutschland – Nach einem aktuellen Artikel der WUFF setzt sich der OWM für eine Namensänderung der klassischen Ausschreibung ein: Aus Pitch soll Bitch werden. Dazu soll OWM Mitglied U. S. gesagt haben: „So ein Pitch erinnert oft an eine Herrenüberschuss-Party in einschlägigen Etablissements. Dank der Namensänderung ist dieses Problem Schnee von gestern“.

„Bäumchen, wechsel dich“ bei der Messe

Köln, Deutschland – Die Koelnmesse und der OVK versuchen mit neuem Personal zu alter Stärke zurückzufinden. Dazu soll sich dmexco Chief Advisor Dr. Matyka wie folgt geäußert haben: „Es gab in der Vergangenheit ein paar Markenzeichen, die diese Messe ausgezeichnet haben. Daher wird es doch wohl möglich sein, eine Messe auf die Beine zu stellen, bei der man nicht schon nach zwei Minuten Wartezeit ein Taxi bekommt und dabei nicht vom Regen überrascht wird.“ Folgende Maßnahmen sollen deshalb umgesetzt werden: Während der Messezeit dürfen 43% der Kölner Taxifahrer ein Wellnesswochenende in der Eifel verbringen. Extra für die beiden Tage engagierte Messehostessen werden durch gezieltes Herumstehen an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten zwischen den Ständen dafür sorgen, dass die Messebesucher auch im Jahr 2018 ihre Termine nicht pünktlich wahrnehmen können. Und zu guter Letzt: Der Einsatz sogenannter Regenbomber ist wohl noch in Prüfung, die letzte Entscheidung trifft hier allerdings die Stadt Köln.

Paywall-Modell etabliert sich

Berlin, Deutschland – Das Paywall-Modell erfreut sich bei den Publishern immer größerer Beliebtheit, ebenso auch unterschiedliche Bezahlmodelle. Neben dem klassischen Geldfluss und der Freischaltung durch Ansehen von Werbevideos, planen einige Content-Eigner nun auch das Bezahlen mit Naturalien. Die führende Bezahlschranke Bill Plus findet dafür klare Worte: „Warum nicht. Tauschhandel gibt es schon seit der Steinzeit. Bartern ist geil! Sex sells!“

AfD klagt gegen Datenmigration

Berlin, Deutschland – Die AfD bleibt ihrer Linie treu: Laut dem Danziger Vorposten bereitet die Parteizentrale eine Klage gegen Datenmigrationen jeglicher Art vor. Hierzu soll der AfD-Vorsitzende Gauland sich wie folgt geäußert haben: „Wir können nicht jeden reinlassen. Selbst wenn er unter dem Deckmantel einer vermeintlich guten Sache kommt!“

Brüder im Geiste

Unterföhring/Hamburg, Deutschland – Anfang März wurde bekannt gegeben, dass der Medienkonzern ProSiebenSat.1 den DAX verlässt und in den zweitklassigen M-Dax absteigt. Erste Analysten zogen bereits Vergleiche zur aktuellen Situation des Hamburger Sportvereins in der ersten Fußballbundesliga. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende des HSV Hoffmann hat sich dazu schon geäußert: „Gewisse Parallelen sind natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings dauert unser Siechtum ja schon etwas länger. Unterföhring ist jetzt unser Vorbild, da ziehen wir gerne nach.“

Interview mit einem Aussteiger

Internet, worldwide Herr K. Bot, Sie haben den Ausstieg aus der Szene geschafft. Was waren Ihre Beweggründe auszusteigen?

Ja, nun. Das ständige Reisen, heute hier, morgen dort. An jedem Ort ein anderer Banner und dann immer nur für einen kleinen Klick. Das zermürbt auf Dauer.

Haben Sie noch Kontakt zu ehemaligen Kollegen?

Nein. Die haben natürlich den Kontakt sofort abgebrochen, als ich mich entschieden habe, dem Spiel ein Ende zu setzen. Und auch die Banner halten keinen Kontakt, für die ist das immer eine einmalige Sache. Ein Abenteuer sozusagen.

Wo halten Sie sich momentan auf?

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich darüber nicht reden möchte. Sie können sich ja denken, dass zurzeit die ein oder andere Security Software hinter mir her ist.

Social Network Xing mit neuem Ansatz

Internet, Deutschland – Fokussierte sich das soziale Netzwerk Xing bisher auf den Business-Sektor, soll es nun auch einen in sich geschlossenen Kreis für Diktatoren, Autokraten und andere Staatsoberhäupter geben. Ein Unternehmenssprecher meinte: „Wir versuchen die Welt ein bisschen näher zusammenzubringen.“ Insidern zufolge soll es hierfür neue Features für geplante Handelskriege, Embargos und Invasionen geben. „So können die User mit nur zwei Klicks und in Echtzeit Strafzölle auf Stahl und Aluminium erheben“, heißt es weiter aus dem Dunstkreis des Unternehmens. Friedensverträge und Handelsabkommen können mit Hilfe von Formularen und Vordrucken geschlossen werden. Nicht bestätigen wollte Xing, dass auch Untergruppen für Rebellen und Guerillas vorgesehen sind.

Netzwerkdurchsetzungsgesetz sagt Fake News den Kampf an

Internet, Deutschland – Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 trat das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft, das sich primär gegen Hetze und Fake News in sozialen Netzwerken richtet. Offensichtlich rechtswidrige Inhalte müssen in der Regel innerhalb von 24 Stunden….krrr… krrr… krrr …. Dieser Account ist vorrübergehend gesperrt

Facebook stellt sich Sexismusvorwürfen: Ab Juni 2017 soll es eine rosafarbene Version geben.

Menlo Park, USA – FB reagiert auf anhaltende Kritik und findet Konsens für Gleichberechtigung. Ab Juni wird es nun also auch eine rosafarbene FB-Oberfläche geben. Marc Zuckerberg soll nach einigen sehr intensiven Gesprächen mit Alice Schwarzer letztendlich von der Notwendigkeit einer zweiten Version überzeugt worden sein.

Alphabet stellt Display und Search Geschäft ein

Mountainview, USA – Es hatte sich schon lange angedeutet, jetzt ist es Gewissheit: Google-Mutter Alphabet wird sich aus dem Display- und Search-Geschäft zurückziehen. Alphabet-CEO Larry Page soll in Gesprächen verkündet haben, dass das Unternehmen jetzt einfach genug Geld verdient habe und dass jetzt mal andere dran seien.

Zähldifferenzen bei digitalen Kampagnen gehören der Vergangenheit an

Düsseldorf – OVK und FOMA einigten sich am vergangenen Donnerstag darauf, den Zähldifferenzen den Kampf anzusagen. Der Ansatz, der wohl die Mehrheit finden wird, sieht vor, dass ab jetzt gar nicht mehr mitgetrackt wird – so kann auch eine Brücke zu den klassischen Medien geschlagen und das Thema Konvergenzwährung vorangetrieben werden.

Ströer vermarktet ab dem kommenden Jahr den Mond und die Venus

Köln/Gartenvilla – Der Vermarktungsriese Ströer wird ab dem kommenden Jahr den Mond und die Venus im Out of Home Bereich vermarkten. Digital soll 2019 nachziehen. Dazu soll Ströer CEO Udo Müller erklärt haben, dass nur noch ein paar Stelen raufgebracht werden müssten, aber dann seien sie soweit startklar.

Natives Olivenöl klagt gegen schlecht gemachte Content-Kampagnen

Küche – Olivenöl: „Sorry, aber das, was da draußen als nativ gefeiert wird, hat mit einem ausgeklügelten Content-Konzept so viel zu tun wie Öl mit Margarine. Dafür gebe ich meinen Namen nicht her.“

Liebe zwischen SSP und DSP erkaltet

Internet – Unbestätigten Medienberichten zufolge soll die innige Liebe zwischen SSP und DSP bereits der Vergangenheit angehören. Es gibt wohl einen Nebenbuhler, der hier fleißig mitmischt und auch die ein oder andere Impression abspenstig macht. Glaubt man den nicht näher spezifizierten Quellen, handelt es sich um die klassische IO-Buchung.

TV kann einpacken, Mobile rulez

Smartphone – Bei einer Umfrage unter den größten deutschen Marketingentscheidern wurde ein klares Signal in Richtung Mobile Advertising gesendet. Demnach sollen die Spendings im Jahr 2017 nahezu explodieren. Der Peak wird voraussichtlich im Q4 stattfinden, Reichweiten sind bekanntlich reichlich vorhanden. Dazu der Sprecher der anonymen Entscheider U.S.: „Mobile ist die intimste Form der Werbung. Ich habe das Handy immer in der Hosentasche, so nah kommt mir nicht mal meine Frau“.

Durchbruch im Bereich Adfraud – Surfbar kauft Waschmaschine

Internet – Die Zeiten, in denen Kampagnen großflächig überwacht werden müssen, scheinen vorbei zu sein. Vergangene Woche konnte die erste Surfbar mithilfe gekonnter Kreation des Onlinebanners vom Kauf einer Waschmaschine überzeugt werden. Dazu die Surfbar: „Ja gut, ich bin kürzlich umgezogen, da kam das Angebot natürlich gerade recht.“ Werbetreibende werden sich wohl künftig gezielte Botschaften für Surfbars, Crawler und Chatbots überlegen müssen um ihre Umsätze weiter steigern zu können.

Flash vor dem Ende

Internet – Flash geht der Saft aus. Hierzu eine zufällig mitgeschnittene Konversation aus dem Netz:

Html5: „Du stirbst!“
Flash: „Wer sagt das?“
Html5: „Google“
Flash: „Fake News!!!1!!“
Html5: „Sorry, aber du bist so langsam wie ein Öltanker und so offen wie ein Laufhaus.“
Flash: „…“ … lädt noch…

Adblocker vor dem Aus

Berlin/Wolfratshausen – Gerüchten zufolge plant die Bundesregierung ein vorübergehendes Verbot von Adblock Software zur Wahlkampfperiode. Dazu Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Ähdmund Stoiber: „ Ja, also, ich könnte das ja schon irgendwie äh auch verstehen, wissen Sie, weil diese, die äh die Parteien haben natürlich gerade äh im,  äh im Wahljahr eine Agenda, die sie natürlich auch jedermann und also auch Frau zugänglich machen wollen. Das wäre ja dann noch schöner, wenn Sie da 15, oder äh auch 30 bzw. oder 25 % einfach gar nicht erreichen, also dieser Verweigerer also äh ich mein natürlich Werbeverweigerer, wobei, natürlich Fernsehen äh kann man ja auch, aber das äh. Wie dem auch sei, das wäre eine, eine ja eine ganz gewaltige Menge und auch äh ein Problembär bzw. problematisch, wo du dir dann schon denkst, äh für wen oder was oder ja wen schreib ich da eigentlich meine Ähgenda!“

 

Wenn das Jahr sich langsam dem Ende neigt, gibt es eigentlich immer zwei instinktive Handlungen. Zuerst reflektiert man, was dieses Jahr positiv gelaufen ist. Anschließend schaut man ins nächste Jahr, um sicher zu gehen, dass man mit dem Rest der Welt auf gleicher Wellenlänge ist (oder im Idealfall schon ein bisschen weiter). Seit der dmexco im September haben wir konkret verfolgt, dass sich drei Trendthemen für den Markt 2013 besonders herauskristallisiert haben:

1. Die Automatisierung der Mediaplanung nimmt stetig zu

2. Klassische Umfeldplanung entwickelt sich zu einer datengestützten Planung

3. Der Werbungtreibende legt künftig den Wert eines Kontaktes fest, nicht der Vermarkter

Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale, gibt uns einen kleinen Vorgeschmack, was uns in 2013 in der Online-Mediawelt erwartet und welche Themen einen großen Einfluss auf Reichweite, Medienplanung und Werbemittel haben. In den kommenden Folgen von Bscheid gsagt wird jedes dieser Themen nochmal ausführlich diskutiert. Viel Spaß bei der Vorschau.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.