Tag Archiv für "mediascale"

Vor gut einem Jahr wurde in Deutschland der erste Lockdown angekündigt. Wir alle erinnern uns sicherlich noch an die Unsicherheit, die leeren Regale dank Hamsterkäufen, aber auch an Bananenbrot, Dalgona Coffee und TikTok Trends.

Von heute auf morgen ist die gesamte Mediascale ins Homeoffice gewechselt und teilweise bis heute dort geblieben. Der Alltag im Homeoffice ist für manch einen zur Normalität geworden, andere freuen sich, wenn sie regelmäßig ins Büro kommen können.
Wir haben drei unserer Mitarbeiter:innen Nadine, Caro und Patrick gefragt, wie es ihnen mit der aktuellen Situation geht, welche Vor- und Nachteile sie aus dem Homeoffice ziehen und wie – oder besser gesagt wo – sie sich ihren zukünftigen Arbeitsalltag vorstellen.

Wie geht es dir heute ca. 1 Jahr nach dem Beginn des ersten Lockdowns?

Nadine Schollmeier: Dank der vielen Spaziergänge bin ich fitter geworden, ich koche wieder viel mehr selbst und bin weiterhin grundsätzlich gut gelaunt. Und gleiches gilt übrigens auch für meine tierische Mitbewohnerin Fay 😊. Ich möchte die Situation nicht verharmlosen, aber für mich hat sich eben auch einiges zum Positiven verändert und darauf versuche ich mich zu konzentrieren.

Caroline Franke: Der Wunsch nach Normalität wird immer größer – statt Zuhause exotische Rezepte auzuprobieren, möchte ich so gerne mal wieder in mein Lieblingsrestaurant gehen. Auch kann ich es kaum abwarten, die Pamela Reif Workouts durch das Fitnessstudio und die Zalando-Bestellungen durch eine ausgiebige Shoppingtour auszutauschen.

Patrick Neumann: Klar macht sich der Corona-Koller auch bei mir bemerkbar, aber ich gebe mir auch nach einem Jahr Lockdown viel Mühe optimistisch zu bleiben.

Nadines Hund
Tierische Mitbewohnerin Fay im Homeoffice

Wie hat die Mediascale dich im Homeoffice unterstützt?

Nadine Schollmeier: Wir hatten glücklicherweise auch vor Corona bereits die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, was ich auch damals schon gerne hin und wieder in Anspruch genommen habe. Als dann klar war, dass wir nicht mehr von einzelnen Tagen sprechen, sondern doch eher einem Dauerzustand, durften wir unser Office, also Bildschirme etc. mit nach Hause nehmen.

Caroline Franke: Wir halten uns durch virtuelle Kaffee-Calls, Cocktailkurse und Weihnachtsfeiern bei Laune.

Patrick Neumann: Für mich war von vornherein klar, dass ich so wenig Zeit wie möglich im Homeoffice verbringen möchte. Der persönliche Kontakt zu meinen Kolleg:innen ist mir sehr wichtig und daheim fällt mir schnell die Decke auf den Kopf. Daher war ich auch sehr froh darüber, dass wir neben der Option Homeoffice auch weiterhin die Möglichkeit hatten, unter Einhaltung der Hygieneregeln ins Büro zu gehen.

remote Cocktail Abend
Remote Cocktail Abend bei der Mediascale

Welche Vorteile bietet dir das Arbeiten im Homeoffice?

Nadine Schollmeier: Ich wohne eigentlich nur ca. 8 km vom Office entfernt. Pro Tag macht aber alleine die „Reisezeit“ ca. 1,5h aus, die ich auch anders nutzen kann. Ich habe für mich das Gefühl einer verbesserten Work-Life Balance.

Caroline Franke: Das Arbeiten im Homeoffice bietet sicherlich mehr Flexibilität in der Freizeitgestaltung. Mittags mal eine Runde an der Isar in der Sonne joggen ist ein guter Ausgleich und bietet auch die nötige Abwechslung von den eigenen vier Wänden.

Patrick Neumann: Mag sein, dass unter gewissen Umständen oder in bestimmten Lebenssituationen Homeoffice für viele eine willkommene Alternative darstellt – Stichwort Flexibilität. Für mich persönlich überwiegen jedoch eher die Nachteile.

Was nervt dich am Home Office am meisten?

Nadine Schollmeier: Richtig nerven tatsächlich nichts, sofern die Nachbarn nicht gerade umbauen. Viele Änderungen in der Technik oder Kommunikation, die anfänglich etwas anstrengend waren, haben sich ja zum Glück normalisiert. Außerdem sind wir sicherer im Umgang mit sämtlichen Kommunikationsplattformen und ihren Eigenheiten geworden. Ich freu mich über jedes: „Du bist STUMM!“

Caroline Franke: Auch wenn wir virtuelle Teammeetings haben, ist es nicht das Gleiche wie der persönliche Austausch. Ein kurzer Plausch auf dem Gang, ein gemeinsames Feierabendbier oder die Mittagspause mit den Kollegen am Königsplatz – das fehlt mir im Home Office sehr.

Patrick Neumann: Am meisten vermisse ich den persönliche Kontakt zu meinen Kolleg:innen, den ich auch mit 1,5m Abstand und Maske jedem virtuellen Treffen vorziehen würde.

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Stellen wir uns vor, die Pandemie ist vorüber – inwiefern hat das letzte Jahr deine Vorstellung von Arbeiten in der Zukunft verändert? Möchtest du auch nach Corona häufiger Home Office machen?

Nadine Schollmeier: Ich finde, dass sich viele der ursprünglichen Befürchtungen, die auch ich selbst hatte, zerschlagen haben. Dass man nicht so effektiv arbeiten kann, sich leichter ablenken lässt etc. Ich werde sicher auch zukünftig eine der Mitarbeiter:innen mit dem höchsten Homeoffice-Anteil sein.

Caroline Franke: Der Arbeitsalltag hat sich auf jeden Fall stark verändert und Corona hat gezeigt, dass Arbeiten auch im Home Office gut funktioniert. Ich werde auch zukünftig sicherlich häufiger im Home Office arbeiten als noch vor der Pandemie. Aktuell freue ich mich aber als Erstes darauf, mit den Lieblingskolleg:innen im Büro zu sitzen und am Ende den anstrengenden Tag im Buffet bei einem Feierabendbier ausklinken zu lassen. 😊

Patrick Neumann: Auf die letzte Frage kann ich aktuell mit einem klaren „Nein“ antworten. Es hängt aber auch vieles vom Umfeld und der Lebenssituation ab, in der man sich befindet. Ich denke Corona hat uns gezeigt, dass vieles auch von zu Hause aus funktioniert, jedoch eben nicht alles.

Wie geht es nun also weiter? Hier gibt es keine „one size fits all“-Antwort. Für den einen haben sich durch das Homeoffice neue Möglichkeiten ergeben, der andere nimmt Abstand und Masken in Kauf, um trotzdem ins Büro zu gehen.

Trotzdem geben sich die Mitarbeiter:innen durch virtuelle Kaffeepausen, Cocktailkurse und EXIT-Rooms Mühe, die gute Stimmung hochzuhalten und den Zusammenhalt auch in diesen besonderen Zeiten beizubehalten.

Seit ziemlich genau einem Jahr hat uns Corona alle fest im Griff und stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Als ich mich letzten Herbst auf Jobsuche begeben habe und letztendlich bei der Mediascale gelandet bin, waren die Auswirkungen der Pandemie auch bezüglich des Berufeinstiegs deutlich spürbar.

Zu Beginn war eine Veränderung bei den Bewerbungsprozessen noch nicht sofort feststellbar. Doch das änderte sich recht bald, als die ersten Einladungen zu Online-Bewerbungsgesprächen eintrafen. Ich muss zugeben: Die ersten virtuellen Gespräche waren etwas gewöhnungsbedürftig. Sie verliefen zwar allesamt gut, allerdings fehlte ein bisschen die persönliche Ebene, die face-to-face deutlich einfacher entsteht. Zudem war man natürlich auf die Technik und eine stabile Internetverbindung angewiesen. Bei einem Vorstellungsgespräch ist man ja per se schon etwas aufgeregt, aber bei dem Gedanken daran, dass mitten im Gespräch die Verbindung abbrechen könnte, bietet definitiv noch einen zusätzlichen Stressfaktor. Mir blieb dieses Malheur zum Glück erspart.

Arbeitgeber Mediascale – in Corona-Zeiten auf Jobsuche

Umso mehr freute es mich, als ich eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch vor Ort bekam, nachdem ich mich bei der Mediascale auf eine ausgeschriebene Traineestelle als Media Planner und Consultant beworben hatte. Dies konnte ganz Corona-konform mit viel Abstand, in einem großen Besprechungsraum stattfinden. Zum Zeitpunkt des Gesprächs war auch ein Großteil der Mitarbeiter im Homeoffice und die Agentur sehr leer. So war es sogar möglich, zumindest ein paar Büros im Haus der Kommunikation anzuschauen und ich bekam einen ersten Eindruck von meinem potentiellen zukünftigen Arbeitsplatz.

Nur fünf Wochen nach meinem Gespräch fing ich also als Trainee bei der Mediascale an. An meinem ersten Arbeitstag kam ich morgens mit den beiden anderen neuen Trainees am Haus der Kommunikation an, wo wir von unseren Teamleiterinnen zu einem ersten Kennenlernen-Kaffee erwartet wurden. In der großen Cafeteria war es leicht möglich, sich bei einem Kaffee gemütlich hinzusetzen und trotzdem den nötigen Abstand zu wahren.

Danach ging es auch schon direkt zur IT, wo wir unser IT-Starterpaket mit Laptop, Handy und Zugangskarte bekamen. Im direkten Anschluss gab es ein Onboarding, wie wir unsere wichtigsten Zugänge einrichten konnten, und so waren wir eigentlich schon vor dem Mittagessen arbeitsfähig. Hierzu muss ich sagen: so einen strukturierten ersten Vormittag hatte ich bis dahin im Berufsleben noch nie erlebt. Nach dem Mittagessen mit meiner Teamleiterin gab es dann auch meinen ersten richtigen Call über Microsoft-Teams, wo ich das ganze restliche Team kennenlernen konnte. Zu dem Zeitpunkt war es noch etwas ungewohnt, so viele neue Gesichter nur über Video Calls kennenzulernen. Das sollte aber in den nächsten Wochen zum New Normal werden.

Das Einrichten des Home Office-Arbeitsplatzes gehört zu Corona-Zeiten bei der Mediascale dazu.
Das Einrichten des Home Office-Arbeitsplatzes gehört zu Corona-Zeiten bei der Mediascale dazu.

Hilfestellung beim Sprung ins kalte Wasser: Die Onboarding-Phase

Schon am zweiten Tag fing das richtige Onboarding an. Dieses fand in Etappen sowohl Online als auch persönlich statt. Mir wurde von Anfang an freigestellt, ob ich ins Büro komme oder direkt aus dem Homeoffice arbeiten möchte. Für die erste Zeit entschied ich mich erstmal ins Büro zu gehen. Zum einen fühlte ich mich trotz Corona zu keiner Zeit unwohl im Büroalltag, und zum anderen war es natürlich schön, soziale Kontakte knüpfen und bei Fragen einfach kurz über den Laptop schauen zu können und direkt zu fragen. So konnte ich auch innerhalb der ersten 4 Wochen zumindest die Hälfte von meinem Team auch in Real Life im Büro kennen lernen.

Ab der dritten Woche befand ich mich in einem Schulungslauf, in dem ich alle Facetten meines zukünftigen Jobs kennen lernen durfte. Insgesamt ging diese Schulung 11 ½ Wochen. In diesem Zeitraum lernte ich vormittags alles von Printplanung bis zur Digital Planung, und am Nachmittag unterstützte ich mein Team beim Tagesgeschäft. Abgeschlossen wurde diese Schulung mit der Erarbeitung eines Cases, den wir am Ende präsentieren durften.

Digitale Events als Chance die Kollegen besser kennenzulernen

Mittlerweile bin ich etwas mehr als 4 Monate ein Teil der Mediascale und bin immer noch super happy! Aktuell wechsle ich zwischen Homeoffice und Büro hin und her, auch je nachdem, ob noch jemand aus meinem Team im Büro ist. Denn seien wir mal ehrlich, in der aktuellen Zeit freut man sich doch sehr, wenn man hin und wieder seine Kollegen sehen kann. Auch wenn momentan das meiste digital stattfindet, hatte ich nie das Gefühl, das Team nicht kennenlernen zu können oder keinen Anschluss zu finden. Das obligatorische Ratschen mit Kollegen an der Kaffeemaschine wird durch verschiedene wöchentliche Team Calls gut ausgeglichen. So hat man trotz allem die Möglichkeit sich auch mal etwas privater zu unterhalten und sich weiter kennenzulernen. Daher kann ich behaupten: Ich bin gut im Team angekommen und fühle mich sehr wohl.

Ich freue mich auf mein restliches Traineeship und die darauffolgende Zeit in meinem Team. Ich bin sehr dankbar, in dieser besonderen Zeit einen so tollen Einstieg in die Berufswelt gefunden zu haben. Auch wenn das klassische Agenturleben, von dem alle immer schwärmen, vermutlich noch eine Weile nicht möglich sein wird, so machen wir sowohl als Team als auch Mediascale als Agentur das Beste aus der aktuellen Situation, um für Abwechslung zu sorgen und das Team-Gefühl zu stärken.

Bist du ebenfalls auf Jobsuche?

Falls du an Mediaplanung interessiert bist und dir dieser Blick durchs Schlüsselloch der Mediascale gefallen hat, schau dir gerne unsere ausgeschrieben Stellen an: Wir suchen einen Trainee Mediaplanning und Consulting (m/w/x) sowie einen Campaign Manager Online Media (m/w/x). Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

 

Zeig‘ mir Deine Wohnung und ich sag‘ Dir, wer Du bist

Hobby-Psychologen dürften dieser Tage ihre wahre Freude haben, wann sonst bekommt man schon mal die Möglichkeit, einen Blick durchs Schlüsselloch und in die Arbeitszimmer diverser Arbeitskollegen zu werfen?

Wer hätte gedacht, dass der Hipster-Kollege seit 20 Jahren leidenschaftlich Ü-Eier Figuren sammelt, (der entlarvende Setzkasten liegt ideal im Kamera-Winkel) und hätte man die Sammlung Baseball-Caps an der Wand nicht eher Kollege XY zugetraut?

Man kann also nicht abstreiten, dass die aktuelle Situation, in der eine Video-Konferenz die nächste jagt, dem kleinen Voyeur in uns einiges an Futter gibt.

Vom klassischen Billy-Regal mit einem wilden Mix aus alten Reclam-Heftchen und Reiseliteratur, über die traurig vertrocknete Yucca-Palme, bis zum akribisch mit Stickern gefüllten Familien-Jahresplaner, lassen sich im Hintergrund (sofern nicht unscharf gestellt) also so einige interessante Schlüsse ziehen. Der Call wird so zu einer Art Wimmelbild.

Organisation im Homeoffice

Die Frage, mit der sich alle Mediascaler erst einmal auseinandersetzen mussten:
Wie gestaltet man effizient den Arbeitsalltag im Homeoffice?

Die Top Tipps hierzu wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:

  • Routinen beibehalten: Aufstehen, anziehen, Kaffee & Müsli,…
  • Morgendlicher Team-Austausch, um den Tag und anfallende ToDos zu besprechen
  • Mittagspause für einen Spaziergang an der frischen Luft nutzen
  • Homeworkout absolvieren, um den Nachbarn eine Etage drunter auch direkt zur Pause zu animieren 😊
  • Im Haushalt lebende Kinder mit Lego-Bauaufträgen und zur Not dem iPad versorgen
  • Virtuelle Kaffeepause am Nachmittag bzw. Feierabend-Bierchen nach der 15. Telko

Positive Aspekte der neuen Zusammenarbeit

Auch, wenn der teils unfreiwillige Umzug in die eigenen vier Wände zunächst herausfordernd schien, können bereits nach den ersten Tagen positive Veränderungen hinsichtlich einer pünktlicheren Meeting-Kultur wahrgenommen werden – der Weg von der Kaffeemaschine zum Schreibtisch ist auf wenige Meter verkürzt und man wird (zum Leidwesen des ein oder anderen) auch nicht durch ein Pläuschchen über den neuesten Gossip aufgehalten.

Auch die Nutzung übergreifender Tools wie MS Teams und Microsoft ToDo ist in allen Teams perfektioniert und fest im Daily Business integriert. An dieser Stelle ein großes Lob an alle IT-ler, die Remote-Work für alle möglich gemacht haben und für jedes Problemchen ein offenes Ohr haben.

Was wir sonst noch gelernt haben:

Mann und auch Frau trägt Cap: Bad Hair Days werden bis zur langersehnten Eröffnung der Frisör-Salons bestmöglich kaschiert 😊.

Während der eine Kollege noch mit dem Aufheben der Stummschaltung kämpft (,,Hallo, hört Ihr mich? Ich rede seit fünf Minuten, aber keiner antwortet…?‘‘), ist bereits die Challenge um den besten Filter in vollem Gange, die den Vorgesetzten beispielsweise als Tiefseetaucher oder animierte Kartoffel in seiner Konferenz-Kachel zeigt.

Wir machen also das Beste aus der Krise und sind voller Zuversicht, dass wir nach und nach zur Normalität und in ferner Zukunft auch in den persönlichen Austausch zurückkehren können. Bis dahin erfreuen wir uns am regen Austausch über diverse Kanäle und Plattformen und unvermeidliche TikTok Videos.

Dass wir aber – laut Karl Lagerfeld – mit dem Tragen einer Jogginghose die Kontrolle über unser Leben verloren haben, sehen wir in der aktuellen Ausnahmesituation großzügig als haltlose Unterstellung des Modeschöpfers an 😉.

 

Rückblick Ende Januar 2020:

Als unser Team sich vor wenigen Wochen an die ersten Planungen zum beliebten mediascale-Quartalsfrühstück machte, konnte sich wohl niemand vorstellen, welche Entwicklungen sich bis zum jetzigen Zeitpunkt, an dem wir Euch, liebe Leser, einen Blick durchs Schlüsselloch geben möchten, ereignen würden. 

Dennoch möchten wir bewusst auch dieses Event mit Euch teilen und vielleicht trägt ja dieser Artikel (der auch vor der für uns alle neuen und angespannten Situation bzgl. Corona verfasst wurde) ein Stück weit zur Ablenkung bei:

Mitte der Woche, die ToDo-Liste scheint kein Ende zu nehmen und der Terminkalender platzt aus allen Nähten, da flattert mit einem leisen Bing auch schon die nächste Mail inkl. Termineinladung ins elektronische Postfach.

Doch spätestens nach einem ersten vorsichtigen Blick auf die Betreffzeile, die da lautete: ,,Quartalsfrühstück – Fridays for Waffles‘‘, erhellte sich wohl das Gesicht aller mediascale-Mitarbeiter schlagartig.

Die Zusagen gingen dementsprechend im Sekundentakt ein und das Orga-Team sprudelte bereits seit Wochen nur so über vor Umsetzungsideen des mittlerweile traditionellen Agentur-Brunches, der jedes Mal unter einem anderen Motto für kulinarische Genussmomente sorgt. Das Web wurde nach dem besten Waffelrezept durchforstet, das natürlich jeder Hobbybäcker sein Eigen nennen möchte (unser perfektes Rezept verraten wir natürlich auch noch) und die Bestellungen von Girlanden, Tischdecken und buntem Zubehör liefen auf Hochtouren.

Als die mediascale-Mitarbeiter am Tag des Frühstücks nach und nach in den Agenturräumen eintrudelten, wurden sie durch den leckeren Duft frischer Waffeln unmissverständlich zum Ort des Geschehens geleitet, wo bereits das nächste Highlight in Form der kunterbunten Kindergeburtstagsdeko auf sie wartete:

Um ein buntes Durcheinander auch hinsichtlich der Sitzordnung zu gewährleisten, wurden die Sitzplätze durch das Ziehen von Rubbellosen zugeteilt. Ein bisschen Glücksspiel muss sein, dachte sich hier wohl das Orga-Team, das intern auch unter dem Namen ,,Lotto-Team‘‘ bekannt ist.

Nachdem also alle Gäste an der Waffelstation mit dem warmen Backwerk versorgt wurden, fanden Sie sich – je nach Losung – am Dschungel-, Micky Maus-, Einhorn- oder Weltraum-Tisch ein, wo von A bis Apfelmus über Beeren, Schokosauce und bunte Streusel bis Z wie Zimt & Zucker allerlei weitere Toppings nur darauf warteten, die Waffeln nach Herzenslust zu verfeinern. (Man munkelt, dass hier und da kleinere Wettbewerbe veranstaltet wurden, wer wohl die fotogenste Waffel dekoriert 😊.):

Das Orga-Team ließ die Waffeleisen heiß laufen, bis jeder mindestens 3-5 Waffeln auf dem Teller hatte und verkündete zum Abschluss des gemütlichen Beisammenseins die Glückspilze, deren oben erwähnte Rubbellose/Sitzkärtchen unsere drei Geschäftsführer in einer Reihe anzeigten – BINGO!

Die fünf Gewinner dürfen ein neues, schickes Waffeleisen Ihr Eigen nennen und können nun direkt unser mediascale-Rezept der perfekten Waffel nachbacken (ergibt ca. 10 Waffeln):

125 g weiche Butter

100g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eier

250 g Mehl

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

200 ml Milch

Zubereitung: Butter mit Zucker und Vanillezucker verrühren. Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und zum Teig rühren. Jetzt die Milch langsam unterrühren. Waffeleisen vorheizen und je 2 gehäufte Esslöffel Teig auf das Waffeleisen geben. Jede Waffel etwa 1-2 Minuten goldbraun backen.

Na, auf den Geschmack gekommen? Dann nichts wie ran an die Eisen und genießen 😊.

 

Abschließende Worte: Insbesondere hoffen wir alle sehr, auch in Zukunft noch zahlreiche Zusammenkünfte solcher Art miterleben und veranstalten zu dürfen und vertrauen darauf, dass alle Vorsichtsmaßnahmen und durchaus sinnvollen Einschränkungen bald wie erhofft greifen und zu einer Verbesserung der derzeitigen Lage verhelfen.

 

 

 

 

 

 

Diesmal stellen wir euch Leon vor, der nicht direkt bei der mediascale arbeitet, sondern bei den Media Operations. Die mediascale arbeitet eng mit der Media Operations Abteilung zusammen, da diese die gesamte Abwicklung von Buchungen über Abrechnungen und vieles mehr für die Planer der mediascale übernehmen. Leon hat im Rahmen seiner Ausbildung bei Serviceplan die Möglichkeit des agenturübergreifenden Austauschs genutzt, um bei der mediascale einen Einblick in den planerischen Arbeitsalltag zu bekommen. Deshalb wollen wir euch einen kleinen Einblick in unsere interne Arbeitswelt aus einem externen Blickwinkel verschaffen.
  • Was hat dich dazu bewogen eine Ausbildung bei der Serviceplan zu beginnen?

Ich muss ehrlich sagen, wenn mein Vater nicht bereits seit 20 Jahren bei der Serviceplan wäre, dann wäre ich wahrscheinlich in irgendeinem unlockeren Unternehmen versauert.
Aber durch seine Erzählungen vom Arbeitsalltag hier und von der allgemein lockeren Einstellung in der Agentur, habe ich mich überzeugen lassen und mich 2017 schließlich beworben.

  • Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

In keinster Weise. Als frischer Schulabgänger habe ich beim Gedanken ans Arbeiten nicht gerade Freudensprünge gemacht. Aber jetzt habe ich unglaubliche Freude an meiner Ausbildung und an der Zusammenarbeit mit meinen Kollegen. Dass ich mal Arbeit mit Spaß verbinden würde, hätte ich vorher nie gedacht.

  • Was macht deine Ausbildung bei der Serviceplan aus?

Für mich ist es nicht nur die Vielfalt an Berufen in der Agentur und die Möglichkeit in jeden von ihnen einen Blick zu werfen, sondern auch meine tollen Kollegen, deren volle Unterstützung ich mir jeden Tag sicher sein kann.

  • Was konntest du aus deinem Austausch bei der mediascale mitnehmen?

Für meine Arbeit in der Media Operations konnte ich viele Background-Infos mitnehmen, wie die Mediaplanung arbeitet, wo ihre Probleme liegen und konnte so auch meine Zusammenarbeit mit ihnen verbessern. Zusätzlich steht für mich seit meiner Zeit bei der mediascale eins fest, ich werde Mediaplaner, somit konnte ich durch den Austausch auch endlich meinen Berufswunsch finden.

  • Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Nach jetzt fast 2 ½ Jahren bei der Serviceplan machen mir viele Bereiche sehr Spaß.
Aber mein Favorit ist und bleibt die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus der Mediaplanung, sei es jetzt als Media Operator beim Bearbeiten einer Kampagne oder selbst als Mediaplaner in einem der Teams der mediascale.

  • Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Am hilfreichsten finde ich ist der Gesamtüberblick über meine Kampagnen und die mit ihnen verbundenen To-Do’s. Aber als genauso wichtig empfinde ich es, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und organisiert bzw. strukturiert an meine Arbeit ranzugehen. So hat es die letzten Jahre auf jeden Fall ganz gut geklappt.

  • Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Je nach Uhrzeit würden meine Kollegen und ich wahrscheinlich ein „Feierabendbier“ trinken und über die letzte Folge von „der Bachelor“ reden oder einfach jeglichen Unsinn, der uns grade in den Kopf kommt freien Lauf lassen.

  • Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir, dass ich selbst irgendwann ein Team in der mediascale leiten darf und dass ich auf dem Weg zu diesem Ziel, weiterhin so viel Spaß haben werde wie jetzt.

Um einen Einblick in unser Team und die verschiedenen Berufskategorien bei mediascale gewährleisten zu können, stellen wir euch in geregelten Abschnitten unterschiedliche Berufsbilder anhand von Menschen vor – Heute: Trainee Thomas Zimpel
  • Was hat dich dazu bewogen, Mediaplaner zu werden?

Durch mein Studium bin ich in bereits mehrfach mit Marketing in Berührung                        gekommen, fand das sehr spannend und wollte in die Branche einsteigen.

  • Wie bist du darauf gekommen, dich bei der mediascale zu bewerben?

Ich habe bei der Plan.Net als Werkstudent gearbeitet. Hier habe ich die Mediascale schon teilweise kennenlernen dürfen. Als ich hörte, dass dort eine Stelle als Trainee frei ist, habe ich mich gleich beworben 😊

  • Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ja, das habe ich.
Schon im Bewerbungsgespräch wurden mir meine zukünftigen Aufgaben mitgeteilt und ich konnte mich dadurch ganz gut auf meinen Arbeitsalltag vorbereiten

  • Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Man ist gleich ein voll integriertes Teammitglied und ist relativ schnell im                              Tagesgeschäft drinnen. Außerdem wird man nicht als Trainee oder „billige                            Arbeitskraft“ behandelt.

  • Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe eine Ausbildung bei der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG gemacht und dort insgesamt 4 Jahre gearbeitet. Danach wollte ich mich persönlich und beruflich verändern und habe meinen Bachelor im Studienfach Tourismusmanagement gemacht. Und jetzt bin ich bei der Mediascale 😊

  • Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Man ist hier kein Einzelkämpfer. Man arbeitet hier sehr viel in Teams zusammen, was einem bei der Bewältigung von kniffligen Fällen sehr weiterhilft. Aber auch wenn etwas auf den Tisch kommt, wofür man selber verantwortlich ist bzw. wo andere eigentlich nicht für zuständig sind, haben die Kollegen immer ein offenes Ohr und helfen so gut sie können 😊

  • Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Bier rausholen und uns einen schönen Abend machen..

  • Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Das ist sehr schwer zu sagen.
Was ich allerdings weiß ist, dass ich weiterhin mit Freude täglich in die Arbeit kommen will.

 

 

 

 

 

 

Der Sommer ist da und das Jahr ist zur Hälfte rum. Nur noch 146 Tage bis Weihnachten! Doch halt! Jetzt heißt es erst einmal: den Sommer genießen. Mit allem was zum Sommer gehört – raus ins Freie, Eis essen oder Sonnenbaden am See!

Leider bedeutet Sommer aber auch, dass es ein wenig ruhiger auf unserem Blog wird. Aber keine Angst: Wir sind nicht allzu lange weg. Im September melden wir uns wieder zurück – mit vielen interessanten Blogbeiträgen im Gepäck.

Bis dahin wünschen wir euch einen schönen Sommer. Wir sehen uns wieder im September!

Juhu, der Sommer ist da! Die Temperaturen knacken beinahe täglich die 30 Grad Grenze, die Sonne scheint! Für viele bedeutet das: Raus in die Sonne, an den See oder ins Freibad, Eis essen und die Seele baumeln lassen. Manch einer steigt auch in den Flieger und flüchtet Richtung Strand.

Für uns bedeutet das: Sommerpause! Die nächsten Wochen wird es etwas ruhiger auf unserem Blog – oder eigentlich: komplette Funkstille. Aber keine Angst! Wir nehmen uns nur etwas Zeit, um die Akkus aufzuladen, neue Kräfte zu tanken und die ein oder andere Idee und Inspiration zu sammeln. Im Herbst melden wir uns dann wieder zurück – mit frischen Ideen und vielen interessanten Blogbeiträgen.

Bis dahin wünschen wir euch einen entspannten Sommer. Genießt den Sonnenschein und auf ein baldiges Wiedersehen!

In einer neuen Reihe unseres Blogs dürfen Sie einen Blick hinter die Schreibtische unserer Mitarbeiter werfen. Wir interviewen Kollegen, die erst kürzlich bei uns begonnen haben und fragen sie zu ihren ersten Wochen und Monaten bei der mediascale. Wir lassen Kollegen zu Wort kommen, die befördert wurden oder einen neuen Aufgabenbereich übernommen haben und lassen uns von neuen Herausforderungen und ersten Erfolgen berichten. Den Anfang macht Stephan Rixner, der seit mittlerweile einem Jahr Teamleiter bei uns ist:

Stephan, was hast du schon alles bei mediascale gemacht, bevor du Teamleiter geworden bist?

Ich habe im Grunde die komplette „Ausbildung“ bei der mediascale durchlaufen. Ich habe hier Ende 2011 als Werkstudent angefangen, um neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Als ich dann gemerkt habe, dass der Job für mich mehr ist als ein stundenbasiertes Zubrot, habe ich mich entschieden im Sommer 2013 ein Stellenangebot als Trainee bei der mediascale anzunehmen. Das war damals wirklich eine schwere Entscheidung, weil mir auch noch ein Auslandssemester in Oslo offen stand. Nachdem ich aber in den Folgejahren die komplette Laufbahn vom Trainee über den Planer, bis hin zum Teamleiter durchlaufen habe und immer sehr glücklich war, kann ich heute sagen, dass es eine gute Entscheidung war.

Welche Aufgaben sind als Teamleiter neu auf dich zugekommen?

Vollkommen neu war, dass ich für meine Kollegen im Team verantwortlich war. Und zwar nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern vor allem unter dem Gesichtspunkt der Personalführung. Dass ich die fachliche Führung von dienstjüngeren Kollegen übernommen habe, war nichts grundlegend Neues, da man bei der mediascale schon ab Senior-Level das Einlernen und inhaltliche Coachen von Mitarbeitern als Entwicklungsziel bekommt. Dass es aber auch zu meinem Aufgabengebiet gehört, für die kleinen und großen Probleme der Mitarbeiter – auch im persönlichen Bereich – da zu sein, war definitiv neu für mich. Darüber hinaus war es neu, für das Recruiting von neuen Mitarbeitern zuständig zu sein, die Personal- und Jahresgespräche zu führen und sich Gedanken über die Prozesse im Team zu machen. Das alles waren ungeahnte Herausforderungen, deren Bewältigung zunächst anstrengend war. Letztlich haben sie mich aber unglaublich bereichert und bereiten mir viel Freude.

Welche Hilfestellung hast du bekommen, um diese neuen Aufgabenbereiche zu meistern?

Bevor ich Teamleiter wurde, konnte ich in einem Personalführungs-Coaching über ein halbes Jahr hinweg Trockenübungen machen. Und auch nach diesem Coaching bekommen die Teamleiter bei der mediascale in regelmäßigen Terminen die Möglichkeit, sich mit Coaches zu ihrer Arbeit im Team auszutauschen.

Auf was freust du dich morgens am meisten?

Ganz ehrlich? Aufs Mittagessen. Wir versuchen in jeder Mittagspause was Neues zu finden, das ist auch eine Art Teambuilding, wenn man so will. Wir haben gemeinsam eine Liste entwickelt, in der alle geeigneten Restaurants erfasst sind und uns zum Ziel genommen, alle durchzutesten. Im Moment besteht die Liste aus 76 Restaurants und 62 davon haben wir bereits besucht und basisdemokratisch bewertet. Unser Beruf lässt uns auch hier nicht ganz los: Aktuell arbeiten wir an einem Algorithmus, der die Daten auswertet und uns eine tägliche Empfehlung gibt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber wir kommen auch so gut klar: Heute gab es sehr leckere Pizza.

Auf welche Veränderung oder welchen Erfolg bei mediascale bist du besonders stolz?

Ich bin froh, dass ich heute ein funktionierendes Team habe und bei der Auswahl der Mitarbeiter ein glückliches Händchen hatte.

Was ist dein Geheimrezept, um deine Mitarbeiter zu motivieren?

Ich denke es tut immer gut mit Freude bei der Arbeit zu sein, viel miteinander zu reden und einen offenen Austausch zu haben. Beides ist, gerade wenn es mal stressig ist, nicht immer leicht, aber ich versuche mit gutem Beispiel voranzugehen.

Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke ich bin ganz gut darin, den Überblick zu behalten, auch wenn viele Teilprozesse und Gewerke in einem Projekt involviert sind. Das ist aber, glaube ich, schon alles.

Wer ist dein (berufliches) Vorbild?

Irgendwer zwischen unseren beiden Geschäftsführern Wolfgang Bscheid und Julian Simons.

1 2 5