Tag Archiv für "Mediaplus"

Wie erreicht man Fernsehzuschauer, die einen Werbespot bisher nicht im linearen Fernsehen gesehen haben, trotzdem via Smart TV? Das Haus der Kommunikation in Köln, mit den TV-Experten der Mediaplus und den Digital-Experten von Mediascale, hat für Warsteiner nun die erste europäische Kampagne auf Samsung TV Plus geplant und gestartet.

München, 16. September 2020 — Wie erreichen Unternehmen und Marken Fernsehzuschauer, die einen Werbespot bisher nicht im linearen Fernsehen gesehen haben, trotzdem via Smart TV? Mediaplus und Mediascale haben für Warsteiner nun die erste europäische Kampagne auf Samsung TV Plus gestartet. Der Smart TV-Videoservice von Samsung bietet Zuschauern einfachen und kostenlosen Zugang zu Unterhaltung, Filmen, Nachrichten, Sport und mehr und ist auf jedem Samsung Smart TV der Baujahre 2016 bis 2020 vorinstalliert.

Warsteiner spricht mit der aktuellen Kampagne dabei ausschließlich Zuschauer an, die die TV-Spots der Biermarke im linearen Fernsehen nicht gesehen haben. Sie bekommen die Werbung innerhalb der Inhalte der Samsung TV Plus-Sender (u.a. Auto Motor Sport, Comedy Central, Focus TV, Spiegel TV) angezeigt. So kann die Netto-Reichweite der Bewegtbild-Kampagne gezielt gesteigert werden. Möglich ist dies, da Samsung die Fernsehnutzung auf seinen Smart TVs mit User Opt In misst. Im Gegensatz zu anderen Targeting-Anbietern werden die Werbemittel nur auf Content innerhalb der Smart TV-Plattform TV Plus ausgespielt. Konzipiert und geschaltet wurde die Kampagne von den TV-Experten der Mediaplus und den Digital-Experten von Mediascale, die im Haus der Kommunikation in Köln zusammenarbeiten.

„Advanced TV- und VoD-Platzierungen sind aus unserer Bewegtbildplanung nicht mehr wegzudenken. So nutzen wir Samsung Ads etwa dafür, um auf Millionen von Smart TVs zu erkennen, in welcher Frequenz und ob unser linearer TV-Spot gesehen wurde. Die linear nicht erreichten Geräte adressieren wir gezielt mittels In-Stream Video Ads in Samsung TV Plus. Damit generieren wir eine äußerst effiziente inkrementelle Nettoreichweitensteigerung auf dem Big Screen“, sagt Ulf Scholta, Head of Media & Digital von Warsteiner.

„Die proprietären und opt in-basierten Nutzungsdaten von Millionen Samsung Smart TVs in Deutschland zeigen, dass Bewegtbild-Inhalte sowohl linear als auch on demand konsumiert werden“, ergänzt Christian Russ, Head of Sales DACH von Samsung Ads. „41 Prozent der ans Internet angeschlossenen Smart TVs von Samsung gehören sogar zu Nicht- bzw. Wenig-Sehern von klassischem TV, die maximal vier Stunden pro Monat linear fernsehen. Mittels unserer Smart 360-Analytics und einer gezielten Ausspielung innerhalb unseres dynamisch wachsenden, kostenfreien Video on Demand-Services Samsung TV Plus helfen wir Werbetreibenden wie Warsteiner dabei, ihre Werbebotschaft auch dieser Audience effizient und mit maximaler Werbewirkung auf dem TV-Gerät übermitteln zu können.“

„Die Leistung rein linear ausgespielter TV Kampagnen ist in den letzten Jahren deutlich erodiert. Die Bedeutung und die Wirkung von Bewegtbild hat sich dabei nur unmerklich verändert. Wer jedoch die veränderten Nutzungsgewohnheiten und die neuen technischen Möglichkeiten berücksichtigt, die Smart TVs bieten, kann sogar ein Wirkungsplus erzielen.“, sagt Matthias Chorherr, Geschäftsführer von Mediascale am Standort Köln.

Die Digital Mediaplaner, Veronika Baier und Helena Klein, durften zwei Wochen im Rahmen ihres Traineeships bei der Kölner Agentur Mediaplus Geo Intelligence reinschnuppern. Hier hatten sie die Möglichkeit, über ihr normales Tätigkeitsfeld hinaus die klassischen Medien und einen jungen Standort kennenzulernen. Nach ihrer Rückkehr haben wir die beiden zu ihren Erfahrungen befragt.

Vroni, wie kam es zu dem Austausch bei der Mediaplus in Köln?

Vroni: Im Rahmen des Traineeships bei der mediascale ist es üblich, einen Austausch mit einer anderen Agentur der Serviceplan Gruppe durchzuführen. In der Regel bietet sich ein Austausch mit der Mediaplus, unserer Agentur für klassische Mediaplanung in München, das Pendant zur digitalen Mediaplanung, an. In unserem Fall durften wir allerdings eine kleine Reise zur Mediaplus in Köln antreten, da wir gemeinsame Kunden betreuen und im Rahmen einer integrierten Mediaplanung die Arbeitsweise der jeweils anderen Agentur kennenlernen wollten.

Helena, welche Mediengattung hat dich am meisten beeindruckt?

Helena: Es gibt zwei Mediengattungen, die ich sehr eindrucksvoll fand. Zum einen die TV-Planung: Der größte Unterschied zur Online-Planung ist, dass es hier nur eine sehr begrenzte Anzahl an Sendernn gibt, die planungsrelevant sind. In der Online-Welt gibt es unzählige Websites, die für Kunden gebucht werden können und darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Zielgruppen genauer anzusprechen. Im TV-Geschäft hat man mit den unterschiedlichen Sendern zwar eine grobe Zielgruppeneinteilung, allerdings kann die Kontakthäufigkeit mit den Zuschauern nicht gesteuert werden. Deswegen finde ich den Beruf des Digital Mediaplaner aufregend: Einerseits erfordert er analytisches Denken, andererseits  ist das Medium messbarer als die meisten klassischen Medien. Zum anderen finde ich die Out of Home-Planung sehr interessant. Während unseres Austausches wurde ein neues Regio-Planungstool vorgestellt, mit dem man – auf sehr kleiner Ebene – unterschiedliche Medienplanungen visuell darstellen kann. Das war sehr informativ, weil beispielsweise für Händlerstandorte die Planung für regionale Print- oder Radio-Kampagnen ins Detail geplant werden kann.

Und dich, Vroni?

Vroni: Am meisten haben mich die Mediengattungen „Out of Home“ und „Ambient Media“ fasziniert. Beeindruckt hat mich hier vor allem die Vielfältigkeit und die unerschöpflichen Möglichkeiten: vom gebrandeten Flugzeug bis hin zur als Graffiti gesprayten Werbung auf einer Gebäudewand in der Innenstadt. Den größten Unterschied im daily business sehe ich in der Kampagnen-Auswertung, da es in der digitalen Mediaplanung deutlich bessere Möglichkeiten zur Auswertung einer Kampagne gibt, als in der klassischen Mediaplanung.

Woran müsst ihr denken, wenn ihr an die Zeit in Köln zurückblickt?

Vroni: Wenn ich auf die Zeit in Köln zurückblicke, muss ich immer daran denken, wie offen und freundlich wir bei der Mediaplus Köln aufgenommen wurden und wie spannend die Vorträge über die verschiedenen Mediengattungen waren. Ich denke aber auch an die Kölner Kioskkultur, an menschengefüllte Straßen – auch im Winter – und an die langen Öffnungszeiten der Läden zurück.

Helena: Genau, an die herzlichen und supernetten Kollegen, die wir kennenlernen durften. Wir wurden sehr gut integriert und haben uns ab dem ersten Tag wohl gefühlt.

Vroni, was war dein Highlight in Köln?

Vroni: Die Besichtigung des Kölner Doms. Die gigantische Größe des 157 Meter hohen Bauwerks habe ich erst begriffen, als ich direkt davor stand und zu den beiden Turmspitzen hochschaute. Auch der mühsame Aufstieg der 533 Stufen in die luftige Höhe hat mir die unglaublichen Dimensionen nochmal verdeutlicht. Für den wunderschönen Ausblick auf die Stadt, den Rhein und die Hohenzollernbrücke lohnt sich die Anstrengung aber alle mal. Zudem war das Glück an diesem Tag auf unserer Seite und hat uns einen wolkenlosen Himmel und strahlenden Sonnenschein beschert.

Helena, gibt es kulturelle Unterschiede?

Helena: Die Leute in Köln sind sehr offen und man wird oft auf der Straße angequatscht – das führt zu interessanten Gesprächen. Ansonsten waren wir Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar in Köln und haben den Karneval, „die fünfte Jahreszeit“ wie es hier so schön heißt, knapp verpasst. Was aber nicht heißen soll, dass wir keine Kostüme gesehen haben! Denn die Karnevalszeit beginnt hier bereits am 11.11. und viele treffen sich zu den Karnevalssitzungen weitaus früher. Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ist ein Ansporn, Köln direkt zur Karnevalszeit zu besuchen. Was die Arbeit anbelangt, ist der größte Unterschied das Großraumbüro. In München hat jedes Team sein eigenes Büro. Die offene Arbeitsweise eines Großraumbüros hat mir sehr gefallen, denn man kommt auch mit Kollegen ins Gespräch, mit denen man sonst nicht persönlich zusammenarbeitet.

Vroni, wie hast du das erlebt?

Vroni: Ein paar kulturelle Unterschiede sind mir schon aufgefallen. Es ist ja bekannt, dass Karneval in Köln deutlich stärker gefeiert wird als bei uns in München. Dies konnten wir richtig spüren, vor allem, weil uns in den Straßen und U-Bahnen nicht selten eine Horde verkleideter Karnevalisten über den Weg liefen. Auch die Kölner Kollegen zogen nach der Arbeit ihre Kostüme an und gingen auf die ein oder andere Karnevalsfeier. Außerdem wurde nach Feierabend gemeinsam an den Kostümen gebastelt. Ein weiterer Unterschied ist die bereits erwähnte Kölner Kioskkultur. An wirklich jeder Ecke in Köln ist ein Kiosk zu finden. Diese haben oft bis zwei Uhr nachts und teilweise auch am Sonntag geöffnet. Wie praktisch!

Vielen Dank euch beiden für das Interview und welcome back in München!

Für mediascale geht’s jetzt ganz sportlich in den Frühling: SportScheck macht’s möglich. Deren TV-Kampagne befördern wir jetzt ins Web. Ziel ist es dabei die Markenbekanntheit des Sportfachhändlers zu steigern und damit den Abverkauf unter www.sportscheck.de anzukurbeln. Das Besondere daran: Bei dieser Frühjahrskampagne kommen erstmals ausschließlich Bewegtbild-Werbemittel im Internet zum Einsatz. Ausgeliefert werden die Spots alle über die Zielgruppenaussteuerung  unseres Targeting-Systems NE.R.O.

Die Systematik der Kampagne: Für den Erstkontakt mit dem User kommen hochwertige PreRoll Ads zum Einsatz, die für die Werbewirkung erforderlichen Folgekontakte werden anschließend über InPage-Formate hergestellt. Da die kleineren InPage-Formate (ContentAds) kostengünstiger sind als die Instream-Formate (PreRoll-Ads), erreicht die Kampagne somit eine maximale Effizienz.

Besonders wichtig ist für SportScheck das Targeting auf verschiedene Käuferzielgruppen. Deshalb identifizieren und analysieren wir die User, die bei SportScheck online einkaufen und errechnen dementsprechende  Targetingprofile. Am Ende des Spots wird dem User jeweils  ein konkretes, nach Zielgruppe ausgewähltes, Produkt, angezeigt, die Verlinkung erfolgt direkt in den Shop. Sämtliche Werbemittel  werden dabei über alle  gebuchten Reichweiten nach den Targetingprofilen ausgesteuert. Durch die Verknüpfung des Targeting mit attraktiven Formaten wie dem Online-Bewegtbild, kann es seine Leistung voll entfalten.

Und auch für ein optimales Zusammenspiel mit der klassischen TV-Werbung ist gesorgt: Unsere Schwesteragentur Mediaplus verantwortet nämlich die Planung der TV- und Anzeigenwerbung. Gemeinsam können wir somit ein breit angelegtes Screenplanning garantieren – also eine integrierte Online-Offline-Bewegtbildplanung, mit der sich der optimale Mix zwischen klassicher TV-Werbung und Online-Bewegtbild für unterschiedliche Zielgruppen ermitteln lässt.