Tag Archiv für "Mediaplaner"

Wenn einer pitcht, pitchen alle. An diesem Betreff bin ich zuletzt in meinem Posteingang kurz hängengeblieben. Dieser Betreff bringt für mich nämlich alles auf den Punkt, was einen Pitch oder auch New Business ausmacht. Nirgendwo sonst – als bei Neugeschäften – ist die Chance größer, in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum mit so vielen unterschiedlichen Einheiten und Ansprechpartnern aus dem Agenturen-Netzwerk zusammenzuarbeiten. Deutlich werden diese Schnittstellen bei einem kurzen Einblick in die chronologische Abfolge eines Beispiel-Pitches.

 

Los geht’s mit dem Briefing

Startschuss des Neukundenprojekts ist das Briefing. Dieses stellt in den meisten Fällen zugleich die erste Schnittstelle mit einer Partneragentur dar. Die Agentur des Kanals, welche das Neukundenprojekt an Land gezogen hat, geht auf die Partneragentur zu und fragt Unterstützung an. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass die Kollegen aus der Klassik im Lead sind und sich bei uns melden. Nachdem wir die Unterstützung zugesagt und uns mit den Inhalten auseinandergesetzt haben, werden in einer ersten Besprechung die Anforderungen, die zentralen Elemente der Strategie sowie Budgetaufteilungen abgesteckt.

Als digitaler Planer schätze ich einen medial ganzheitlichen Ansatz natürlich besonders, da ich auf die Art über den Tellerrand hinausschauen und mich mit einer vollständigen Mediaplanung auseinandersetzen kann.

Neben den unterschiedlichen Media-Teildisziplinen, die sich gegenseitig bereichern, profitiert insbesondere der potenzielle Neukunde, da er einen ideal auf einander abgestimmten Media-Mix von uns bekommt.

Neben einer qualitativen Beurteilung, welche Mediakanäle für welches Ziel eingesetzt werden sollten, liegt der Mediaplanung häufig auch ein quantitativer Ansatz zugrunde, der über eine Art Scoring-Model Anwendung findet und uns dabei unterstützt das optimale Verhältnis der Mediakanäle auszutarieren.

 

Grundvoraussetzung einer passgenauen Planung ist die Kenntnis der Zielgruppe

Nachdem der Kurs für alle Planer klar definiert wurde, geht es im nächsten Schritt an die Detailarbeit. Ausgangsbasis und damit auch Kern jeder Planung ist die Zielgruppenbestimmung. In den meisten Fällen ist die Zielgruppe im Briefing bereits hinreichend vordefiniert und kann nun in diversen Tools (z. B. in der b4p/best-4-planning) abgebildet werden. Die Abbildung kann einerseits durch die hauseigene Marktforschungsabteilung oder aber auch durch die Planer selbst erfolgen.

Liegen uns die Zielgruppen erst einmal vor, kann schließlich eine maßgeschneiderte Planung auf Basis von Reichweiten und Affinitäten erfolgen. Diese können mittels einer Rangreihe über alle abbildbaren Einzelwebsites und Vermarkterreichweiten illustriert werden.

 

Don’t forget Programmatic – Planungsergänzung um relevante Datenpunkte

Neben der passenden Umfelder-Auswahl sollte im Zeitalter des Programmatic Advertisings unbedingt ein Abgleich der Zielgruppencharakteristiken mit zur Verfügung stehenden Daten erfolgen. Für diesen Abgleich wende ich mich an die Spezialistenteams im Haus der Kommunikation: NE.R.O. und PREX. Sofern die Möglichkeit bestehen sollte die Zielgruppe über Datenpunkte zu erreichen (sei es in Form zugekaufter Daten oder intern angesammelter Daten) werden unsere Experten sie finden. Insbesondere für spitze Zielgruppen, die über begrenzte Werbeplätze auf vermeintlich passenden Websites nur bedingt oder sehr teuer erreicht werden können, erhalte ich durch die Kombination von eingekauften Daten und Reichweite eine sehr gute Option, die Zielgruppe mit geringen Streuverlusten vielfach zu erreichen.

 

Auswahl des passenden Formats in Abhängigkeit vom Kampagnenziel

Ist die Platzierungsselektion erfolgt, stellt sich als nächstes die Frage nach dem Werbeformat. Die richtige Wahl des Werbeformats entscheidet maßgeblich über den Kampagnenerfolg und sollte wohl überlegt sein. So gelten für eine rein performance- orientierte Kampagne, deren Ziel der Abverkauf von Gütern oder Dienstleistungen ist, andere Spielregeln als für Branding-Kampagnen, die beispielsweise darauf aus sind die Markenbekanntheit zu erhöhen.

 

Abstimmung der Planungsinhalte und Konditionen mit dem Einkauf

Wenn auch das passende Format gefunden ist, kann als nächstes der Einkauf über die Planung informiert und Angebote bei den Vermarktern eingeholt werden. Der Einkauf kann dabei inspirierend auf die Planung einwirken.

Bis die Vermarkter-Angebote vollständig vorliegen, kann der Planer an ein paar prägnanten Charts arbeiten und die Strategie ansprechend veranschaulichen.

 

Abschluss der Planung und Vervollständigung des Briefing-Gesamtpakets

Liegen die Angebote erst einmal vor, bilden diese die Grundlage für den Mediaplan und ermöglichen die Eruierung von Leistungswerten. Der Ausweis von Leistungswerten, wie z. B. GRP (Gross Rating Point), OTS (Opportunity To See) oder auch NRW (Nettoreichweite) ist häufig Teil des Anforderungskatalogs, der dem Briefing anhängenden Templates.

Schließlich können die letzten Charts, die in Abhängigkeit von der Planung stehen, gebastelt und das Go vom Einkauf geholt werden, wenn die ausgehandelten Konditionen und hierdurch erzielten Leistungswerte ein gutes Gesamtpaket darstellen.

Bilden alle Mosaiksteinchen ein stimmiges Gesamtbild kann die Präsentation inkl. Planung finalisiert werden und mit den Templates an die Agentur, die den Pitch an Land gezogen hat, zurückgespielt werden. Sofern der Planer des Projekts am Präsentationstermin nicht selbst teilnehmen kann, bildet eine letzte Besprechung den Abschluss des Projekts, in welchem Strategie und Story noch einmal ausführlich dargelegt werden.

Im Idealfall wird ein neuer Kunde gewonnen, so wie in unserem eingangs beschriebenen Fall. Daraufhin folgte nämlich eine Flut an Mails – alle unter dem Betreff „Wenn einer pitcht, pitchen alle“, in denen man sich gemeinsam über den gewonnenen Pitch freute. So macht pitchen Spaß!

Die mediascale geht seit Sommer letzten Jahres als Teil der Mediaplus-Gruppe den Weg einer 360° planenden Mediaagentur. Als gelernte Klassikplanerin bin ich im Juni 2018, gemeinsam mit meinem Team, innerhalb der Mediaplus-Gruppe zur mediascale gewechselt. Denn in Zukunft möchten wir unseren Kunden kanalübergreifend individuell zugeschnittene Mediakonzepte anbieten – und zwar aus einer Hand. Der Kurs war somit von Anfang an klar: Wissen und Erfahrungen aus der klassischen Mediaplanung an meine digitalen Kollegen transferieren und gleichzeitig die operative Seite der digitalen Mediaplanung erlernen. Nach gut 9 Monaten ergeben sich für mich drei Voraussetzungen, die den Weg zum 360° Mediaplaner bestimmen:

1.„Eine neue Sprache öffnet Dir vor allem die Augen, nicht nur Türen“ (Quelle: Sprachtalent)

…und meine Augen standen in der ersten Zeit sehr weit offen. Eine Vielzahl an neuen Wordings, Begrifflichkeiten, Prozessen, technischen Insights und Möglichkeiten, die sich mir in diesem neuen digitalen Universum gezeigt haben. Universum deshalb, weil ich mich anfangs wirklich wie auf einem anderen Planeten gefühlt habe. Ich musste meine „klassische“ Komfortzone verlassen, neue Vokabeln lernen und die ein oder andere Kommunikationsbarriere überwinden. Die Tatsache, dass man in der digitalen Mediaplanung an viele Schnittstellen gekoppelt ist, macht es unabdingbar, eine gemeinsame Sprache mit Kunden, Vermarktern, Admanagement und vielen weiteren zu sprechen. Und so öffneten sich mir nach den Augen auch mehr und mehr die Türen. Ich bin mittlerweile durchaus ein bisschen stolz, wenn ich ganz selbstverständlich von Tags, Redirects, Click Commands & Co. sprechen kann.

2 „Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut“ (Aristoteles)

…denn die Theorie allein nützt wie sooft nichts. Man muss schnellstmöglich den Praxisbezug herstellen, um Prozesse zu verinnerlichen und die komplexen Zusammenhänge innerhalb des großen Ganzen zu verstehen. Vor meiner ersten digitalen Kampagnenumsetzung hatte ich ziemlichen Respekt. Die anfängliche Unsicherheit hat sich durch Routine und mehr Verständnis für die neue Welt mittlerweile gelegt. Ebenso dank meiner Kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

3.“ Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ein Erfolg.“ (Henry Ford)

Die klassische und die digitale Mediaplanung sind sehr unterschiedlich in ihren Prozessen und Denkweisen. Durch die Inklusion beider Disziplinen und dem stetigen Austausch der Menschen, die diesen Ansatz praktizieren, können wir gegenseitig in einer Art Symbiose von unseren Erfahrungen profitieren. Diese Synergieeffekte und die daraus resultierenden, neuen Perspektiven können wir nun gezielt nutzen, um vernetzt zu denken und unseren Kunden eben diese 360° Kampagnenplanung anzubieten.

In der letzten Folge wurde der Jobeinstieg als Trainee bei mediascale behandelt. Doch wie schaut der Karriereweg danach aus? (Junior) Mediaplaner, (Junior) Audience Broker, Senior Mediaplaner, Senior Audience Broker, Teamleiter, Unitleiter, Experte – die Entwicklungsmöglichkeiten bei mediascale sind vielfältig.

In dieser Folge von „mediascale recruiting“ geht Agnes Ley näher auf die konkreten Positionen und ihre Aufgaben- und Verantwortungsbereiche ein.

Seit November 2016 unterstützt Christian das mediascale Team: Erst als Trainee, inzwischen ist er fester Bestandteil des Digital Media Planning & Consulting. Was er in den letzten eineinhalb Jahren alles bei uns gelernt und erlebt hat, gibt er heute preis:

  1. Was hat dich dazu bewogen, Mediaplaner zu werden?

Während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Marketing-Vertiefung habe ich früh festgestellt, dass mich besonders die Herausforderung reizt, relevante Werbung für Konsumenten zu schaffen. Da ich mich nicht unbedingt zu den künstlerisch-kreativen Personen zähle, war mir schnell klar, dass ich in der Kreation wohl nicht sonderlich gut aufgehoben bin. So hat mich mein Weg zur Mediaplanung geführt, um über die Analyse von Zielgruppen und die gezielte Platzierung von Werbung, Relevanz für Konsumenten generieren zu können.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ehrlich gesagt habe ich die umfangreichen Tätigkeitsfelder, die mir in meinem Arbeitsalltag begegnen, im Voraus nicht vollständig überblicken können. Dass in unserer Jobbezeichnung neben der Mediaplanung auch das Consulting erwähnt wird, hat in jedem Fall seine Berechtigung. Die beratende Tätigkeit und ein souveräner Umgang mit Kunden sind essentieller Bestandteil unseres Alltagsgeschäfts. Während ich mir dessen bewusst war, haben mich die notwendige Expertise hinsichtlich technischer Anforderungen und anderer Aufgabenfelder, die beispielsweise abrechnungsrelevante Themen betreffen, in dem Umfang ein wenig überrascht.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Besonders die Verantwortung, die einem als Trainee bei der mediascale schon früh übertragen wird, macht für mich das Traineeship aus. Wenn man zeigt, dass man diese annimmt und ihr gewachsen ist, wird man von Anfang an als vollwertiges Mitglied eines Teams und der gesamten Agentur betrachtet. Trotzdem kann man sich der Unterstützung seiner Kollegen immer sicher sein. Außerdem ist das Verhältnis zwischen den Kollegen außergewöhnlich gut und es findet sich immer jemand für ein Feierabendbier.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Wie erwähnt, habe ich klassisch BWL studiert und nebenbei in einem Startup gearbeitet, was super war, um eine unternehmerische Denkweise zu entwickeln. Für mein Studium habe ich zusätzlich ein paar Praktika absolviert, beispielsweise im Customer Relationship Management und Corporate Development bei Sixt.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Eigentlich ist es die Kombination aus allen Aufgabenfeldern, die die Arbeit am Ende abwechslungsreich macht. Ich bin gerne im direkten Kontakt mit Kunden, aber auch mit Vermarktern oder technischen Dienstleistern. Wir agieren immer als Schnittstelle zwischen den genannten Parteien, ergänzt um Kreativ- und Partneragenturen (beispielsweise für klassische Medien, SEM, etc.), was mir besonders Spaß bereitet.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke, meine Stärken liegen im Selbstmanagement in Bezug auf die Priorisierung von Aufgaben und im Setzen eigener Timings. Wir haben oft parallel laufende Kampagnen von unterschiedlichen Kunden – da ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Ein analytisches Denkvermögen und eine gute Auffassungsgabe kommen einem bei den täglichen Anforderungen natürlich auch zu Gute.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Bei gutem Wetter würden wir uns sicher draußen mit einem Kaffee in die Liegestühle setzen. Den Kaffee müssten wir bei einem Stromausfall wohl außerhalb der Agentur besorgen, aber das ist bei der super Lage unserer Agentur ja kein Problem.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Ich bin schon recht ambitioniert und möchte mich immer weiterentwickeln. Beispiele anderer Kollegen, die schon länger dabei sind, zeigen, dass die mediascale hier gerne unterstützt und engagierte Mitarbeiter fördert. Am Ende ist es für mich jedoch vor allem wichtig, dass ich auch in stressigen Phasen, die es durchaus immer wieder gibt, nach wie vor gerne zur Arbeit gehe und Spaß an dem habe, was ich tue.

Marco hat vor kurzem sein Traineeship bei uns erfolgreich beendet und arbeitet nun als Digital Media Planner & Consultant. Heute steht er uns Rede und Antwort zu seiner Zeit als Trainee. Welchen beruflichen Traum er sich schon erfüllt hat und warum er mit Pixeln und Cookies so gar nicht gerechnet hatte, lesen Sie hier:

  1. Marco, warum hast du dich für den Beruf des Mediaplaners entschieden?

Nach meinem Studium war mir klar, dass ich im Marketing beziehungsweise in der Werbebranche arbeiten will. Ich war eigentlich schon immer sehr computer- und internetaffin, deshalb wollte ich auch primär ins Online Marketing. Weshalb die Wahl letztendlich auf Online-Mediaplanung gefallen ist, liegt nicht zuletzt an meiner Freude, mit Zahlen zu arbeiten. Meine Mutter war sich immer sicher, dass ich mal Banker werde, das war dann aber am Ende doch nicht ganz der Fall.

 

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich muss sagen, dass ich nur eine vage Vorstellung vom Arbeitsalltag eines Online-Mediaplaners hatte. Der konkrete Arbeitsalltag hat einige Felder, über die ich mir zunächst keine Gedanken gemacht habe. Ein Feld, das ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte, war der Umgang mit technischen Aspekten wie Adservern, Pixeln oder Cookies.

 

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Nette Kollegen, vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben und ein respektvoller Umgang. Das klingt zunächst nach Plattitüden, aber es stimmte alles: Ich habe mich in meinem Traineeship einfach wohl gefühlt. Ich habe mich immer super aufgehoben gefühlt und hatte nie das Gefühl, dass ich „nur der Trainee“ bin. Ich war von Anfang an ein Teil des Teams. Das ist natürlich heute immer noch so.

 

  1. Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe an der Uni Regensburg ganz klassisch BWL studiert, erst im Bachelor und anschließend im Master. Meine Schwerpunkte waren dabei Management und Marketing. Bevor ich mich meiner Masterarbeit widmete, habe ich ein mehrmonatiges Praktikum eingeschoben. Offiziell war das ein Praktikum in der Abteilung für „Sponsoring und Vermarktung“ bei der „FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH“. Was im ersten Moment wirklich sehr unromantisch klingt, war aber die Erfüllung eines innigen Wunsches. Ich wollte einfach mal die andere Seite meines Herzens- und Heimatvereins sehen und nicht nur jedes Wochenende in der Kurve stehen.

 

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders spannend finde ich die direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Es gibt einem einfach ein anderes Gefühl und einen anderen Blick auf das, was man tagtäglich plant, auswertet und optimiert, wenn man persönlich mit den Kunden spricht und weiß, was ihre Erwartungen an die Kampagne sind.

 

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Gerade wenn es um die Arbeit mit großen Excel-Tabellen geht, bin ich ganz froh, dass ich relativ zahlenaffin bin und den Überblick nicht so schnell verliere.

 

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Wenn der Zeitpunkt passt, würden wir natürlich Essen gehen, wie eigentlich jeden Mittag. Ansonsten würden wir in unserer kleinen Cafeteria zum Kaffeetrinken gehen, denn da gibt es den besten Kaffee der ganzen Stadt!

 

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Momentan wünsche ich mir eigentlich nur, dass ich in fünf Jahren noch genauso zufrieden bin wie heute.

Was ist eigentlich das Besondere an einem Traineeship bei der mediascale und was treiben unsere Mitarbeiter bei Stromausfall? Dies und mehr erfahren Sie ab sofort aus erster Hand von unseren aktuellen Trainees bzw. Mitarbeitern, die ihr Traineeship gerade bei uns abgeschlossen haben. Den Anfang macht Veronika Baier:

  1. Vroni, was hat dich dazu bewogen, Digital Mediaplaner zu werden?

Ich wusste schon lange, dass ich nach meinem Studium in einer Online-Werbeagentur arbeiten möchte. Dass ich Mediaplaner werde, hat sich dann allerdings mehr oder weniger kurzfristig ergeben. Als ich die Stellenausschreibung von mediascale auf Xing gelesen habe, dachte ich mir: Das ist es, genau das möchte ich machen. Das beschriebene Aufgabenfeld und die benötigten Eigenschaften passten genau zu mir. Die Tätigkeiten gehen von der Zusammenarbeit mit großen Vermarktern über die Beratung von Kunden zum Thema Online- bzw. Digitalmedia bis hin zur Kampagnenbetreuung.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich habe mir meinen Arbeitsalltag nicht so vielseitig vorgestellt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Die Arbeit im Team macht mir ebenfalls sehr viel Spaß.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Zu den Vorzügen des Traineeships bei mediascale gehört unter anderem der Austausch innerhalb der Serviceplan-Gruppe. Dabei kann man zwischen zahlreichen Tätigkeitsfeldern wählen. Da eine Vielzahl von unterschiedlichen Agenturen zur Serviceplan-Gruppe gehören, hat man hier eine entsprechend große Auswahl. Zudem werden Kurse an der Steinbeis Hochschule angeboten, von denen mindestens drei Kurse während des Traineeships besucht werden dürfen. Die Kurse können aus einem Pool von Kursangeboten je nach Tätigkeitsfeld und Interesse gewählt werden.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Vor meiner Zeit bei mediascale habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Rottal-Inn absolviert. Dadurch konnte ich schon erste Erfahrungen im Bereich Kundenberatung sammeln. Anschließend entschloss ich mich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TH Deggendorf mit Schwerpunkt Marketing. Während des Studiums hatte ich Gelegenheit einige Praktika zu absolvieren. Hierbei konnte ich bereits einige Einblicke in die Arbeit mit sozialen Netzwerken und Content Management-Systemen gewinnen.

  1. Was ist dein bisher schrägstes Erlebnis bei mediascale?

Mein schrägstes Erlebnis bei der mediascale war bisher der Kickoff 2017 in einer faszinierenden Kulisse am Wolfgangsee in Österreich. Hier kommen sämtliche Mitarbeiter der Serviceplan-Gruppe aus allen Standorten zusammen und feiern den Start ins neue Geschäftsjahr. Gleichzeitig lassen wir das alte Geschäftsjahr Revue passieren. Es gibt interessante Fachvorträge z.B. zum Thema Big Data, Kollegen stellen großartige Kampagnen vor und es gibt jede Menge leckeres Essen. Am schrägsten war für mich dabei, als abends die Location zu einer großen Party-Veranstaltung umgestaltet wurde. Plötzlich befand sich die gesamte Serviceplan-Gruppe auf der Tanzfläche und tanzte zur Musik der Serviceplan-Band.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir die Arbeit mit Selfpublishing Tools. Vom Einpflegen der Kampagnen über die Optimierung bis hin zur Auswertung.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Als Mediaplaner solltest du analytisch denken können. Du solltest z.B. einige wichtige Kennzahlen kennen und auch deuten können. Außerdem ist es wichtig gute Kommunikationsfähigkeiten und Verhandlungsgeschick zu haben.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Dann würden meine Kollegen und ich uns in einer unserer zwei Cafeterias einen Kaffee oder einen leckeren Ingwer-Drink holen. Im Sommer würden wir es uns auf den Liegestühlen im sonnigen Innenhof der Agentur gemütlich machen.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine Zukunft wünsche ich mir Spezialist im Bereich Online- bzw. Digital-Marketing zu sein. Auch bei technischen Fragen möchte ich ein großes Hintergrundwissen vorweisen können, um unsere Kunden ohne Probleme in allen Fragen rund um Online- und Digital-Marketing einwandfrei beraten zu können.

Dass in Zukunft nur noch Maschinen mit ein paar wenigen Voreinstellungen die Kampagnen abwickeln und optimieren ist ein Trugschluss. Manpower ist und bleibt die essentielle Grundlage jeden Erfolgs. Doch an die Seite des klassischen Mediaplaners treten nun neue Berufsbilder, wie zum Beispiel der Dynamic Creator, Campain Analyst oder Audience Trader. Das heißt nicht, dass die bekannten Jobs der Mediabranche einfach verschwinden. Sie werden viel mehr in einzelne Teildisziplinen aufgebrochen. Auf diese Weise entstehen Spezialisten für jeden relevanten Kompetenzbereich. Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale stellt die neuen Berufsbezeichnungen und ihre Aufgabenfelder vor.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Das Berufsbild des Mediaplaners verändert sich grundlegend, insbesondere für Mediaplaner im digitalen Bereich. Während sie früher nach klassischen Zielgruppen geplant haben (Alter, Geschlecht, Einstellungen, Nutzung der Medienumfelder), modellieren sich die Planer von morgen die Zielgruppen für den Kunden selbst (nach Produkt- und Markeninteressen, Kaufentscheidungsphasen oder Lebenseinstellungen). Wolfgang Bscheid erklärt in Folge 6 von „Bscheid gsagt“, was die neuen Herausforderungen des Mediaplaners sind und wie er sich den zukünftigen Mediaplaner, den „Profiler“, vorstellt.

Alle weiteren Folgen von „Bscheid gsagt“ finden Sie in unserem YouTube-Kanal.