Tag Archiv für "Kampagnen"

Hin und wieder hat ein Kunde Werbefilme, welche eine Länge von über 30 Sekunden haben. Die naheliegendste Lösung ist sicherlich das seeden auf Youtube und Facebook. Bei beiden Anbietern erhält man viel Reichweite und erzielt einen günstigen CPV. Doch speziell bei YouTube besteht immer die Gefahr, dass die Kampagne (nicht brand safe) in markenschädigenden Umfeldern ausgespielt wird und durch ein möglicherweise darauffolgendes negatives Presseecho, das Kampagnenziel komplett verfehlt wird. Um dem vorzubeugen, sollte man die Platzierung nach Möglichkeit mit einer Whitelist ausspielen. Dadurch verringert sich zwar die Reichweite und der CPV steigt, aber die Kampagne läuft in ruhigen Fahrwassern. Nichtsdestotrotz dürfte der erreichte Preis nach wie vor unter anderen Maßnahmen liegen.

Alles schön und gut, doch wie kann man auch die Nutzer erreichen, die sich nicht auf Youtube oder Facebook aufhalten? Wie kann ich diese mit längeren Videos ansprechen und dennoch einen günstigen CPV erreichen? Wie kann ich auch auf News- oder anderen Publishern laufen? Oder allgemein: Was kann man dem Kunden hier anbieten?

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir beispielsweise, bieten unseren Kunden  zusätzlich eine Inhouse-Platzierung an, bei der wir ihm Brand Safety und vollkommene Transparenz garantieren können. Preislich gestaltet es sich zwar ein paar Cent teurer als Youtube oder Facebook, doch dadurch können wir die Reichweite erhöhen und ihm die Möglichkeit anbieten, weitere Kanäle zu belegen. Außerdem ist es möglich Personen gezielt anzusprechen, die auf spezifischen News-, Sport-, Koch- oder anderen Seiten surfen, deren Content sich mit dem Inhalt des Videos ergänzt.

Falls gewünscht, kann zusätzlich ein Player erstellt werden, wodurch der User die Möglichkeit hat, das Video in den sozialen Netzwerken zu teilen. So entsteht ein komplettes Paket, in dem man auch mit längeren Videos, die gewünschte Zielgruppe komplett ansprechen kann.

 

In der heutigen Folge aus unserer Blog-Reihe „mediascale recruiting“ stellt uns Agnes Ley den Beruf des Audience Brokers näher vor. Was macht der Audience Broker? Wie schaut der typische Tagesablauf eines Audience Brokers aus und welche Skills werden für diesen Beruf benötigt? Die Antwort auf diese und weitere Fragen erfahrt ihr im folgenden Video.

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei… 

Der Geschäftsjahreswechsel zum 01. Juli ist vorbei, die Kampagnen sind abgerechnet und der damit einhergehende Stress ebbt langsam ab. Es ist also genau die richtige Zeit, um eine kleine Verschnaufpause einzulegen und die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen.

Aus insgesamt mehr als 1.800 abgewickelten Kampagnen möchte ich meine persönlichen Highlights des Geschäftsjahres 2015/2016 in einer zweiteiligen Serie küren.

Ein neues Format: Das InRead

Die Umstellung auf HTML 5 und die gleichzeitig steigende Nachfrage nach interaktiven Videos stellte uns im letzten Geschäftsjahr vor eine Herausforderung, denn das InStream Inventar auf qualitativ hochwertigen und HTML5-fähigen Umfeldern stagniert. Glücklicherweise stand mit dem neuen Format „InRead“ bereits eine adäquate Lösung mit zusätzlichen Vorteilen parat:

  • Die Reichweiten auf qualitativ hochwertigen Umfeldern können leichter ausgebaut werden
  • Keine Begrenzung der Spotlänge
  • VPAID-fähig, d.h. dieses Format ermöglicht den Einsatz von interaktiven Spots

Da wir für einen Einsatz unter NE.R.O. immer ausreichende Volumen der unterschiedlichen Vermarkter im Netzwerk bündeln, die alle unterschiedliche Anforderungen an die technische Umsetzung stellen, war das flächendeckende Setup eine interessante und spannende Herausforderung.

Programmatische Spiegel Tagesfestplatzierung zur DMEXCO 2015

Erstmals wurde – pünktlich zur Dmexco 2015 – die Spiegel Online Startseite für alle Endgeräte programmatisch verkauft, abgewickelt und ausgesteuert. Um dies zu ermöglichen, haben wir mehrere Kundenkampagnen mit unterschiedlichen Zielgruppen hinsichtlich Alter und Geschlecht im Adserver hinterlegt. Die Aussteuerung der jeweiligen Kampagne erfolgte dann programmatisch auf Basis der in NE.R.O. verfügbaren Datenelemente.

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Da es so etwas selbst in ähnlicher Form vorher noch nicht gegeben hat, waren Hürden und Stolpersteine vorprogrammiert. Nur durch die tatkräftige Unterstützung aller an der Auslieferung beteiligten Parteien, konnte die Umsetzung am 17. September erfolgreich realisiert werden.

Noch ein neues Format: Die erste „GAP AD Kampagne“

Das GAP AD ist unser aktuellster Neuzugang. Es handelt sich hierbei um ein neues Format, das exklusiv von Gruner&Jahr für unseren Kunden BMW produziert und erstmalig programmatisch eingesetzt wurde.

Die Buchung und Aussteuerung des Werbemittels erfolgt programmatisch: Der Banner wird ausschließlich Usern angezeigt, die das gewünschte NE.R.O. Targetingprofil aufweisen. Nach Userinteraktion, also einem Klick auf das Werbemittel, wird der Seitencontent nach unten geschoben und das Werbemittel entfaltet seine volle Größe.

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Dies waren nur ein paar der Highlights aus dem vergangenen Geschäftsjahr. Weitere spannende Kampagnen folgen im zweiten Teil dieser Serie.