Tag Archiv für "Intern"

Vor einigen Monaten habe ich erstmals von einem internen Filmprojekt der Mediaplus Gruppe erfahren. Kurz zum Inhalt:  Es geht um die Kollegen, Projekte und Vielzahl an Benefits, die die Mediaplus Gruppe zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Ich hatte um ehrlich zu sein nicht geplant als eine der drei HauptdarstellerInnen aus dem Meeting zu gehen. Nun bin ich aber eben eine langjährige Mitarbeiterin der Gruppe und habe selbst das ein oder andere Tief, aber eben auch sehr viele Hochs miterleben dürfen.

Ich nehme euch mal kurz auf einen kleinen Exkurs mit: Unter anderem habe ich mir eine zweimonatige Auszeit in den USA gegönnt. Während dieser Zeit habe ich mich nahezu ausschließlich dem Backen und Verzieren von Torten und Gebäck gewidmet. Wer nochmal nachlesen mag, findet den Blogartikel hier.

Das klingt nach einem sehr verspielten Hobby, dem perfekten Gegensatz zu einem sehr zahlen- und technikgetriebenem Job. Um ehrlich zu sein habe ich das selbst lange Zeit so gesehen. Ich reise weiterhin mindestens einmal im Jahr nach Chicago, um wieder etwas Neues zu lernen – und jedes Mal erkenne ich mehr und mehr wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen meinem Job und meinem Hobby gibt.

Ich fange in der Regel nie einfach mit irgendwas an. Bei meinen Torten recherchiere ich oft über mehrere Tage. Wenn es dann Zeit ist die Böden zu backen und Füllungen anzurühren bin ich in der Regel gut vorbereitet. Mein genauer Ablaufplan steht fest. Genauso erlebe ich viele Herausforderungen in meinem beruflichen Alltag. Die hohe Sorgfalt und Genauigkeit, die mein Job erfordert, finde ich dann im Dekorieren von Keksen oder beim Erstellen von Zuckerblumen am Wochenende wieder. Viele Menschen reagieren eher verblüfft, wenn ich sie an der Chemie des Backens teilhaben lasse. Den gleichen Gesichtsausdruck sehe ich in der Regel, wenn ich mit Branchenfremden über Cookies, Kampagnentracking oder Programmatic Advertising spreche.

Doch nun zurück zum Film. Für unsere individuellen Stories wurden Texte und Storyboards erstellt. Ich war erleichtert zu hören, dass es keine Sprechrollen geben wird. Ich erinnere mich an böse Versprecher zu Schulzeiten in der Theater AG.

Noch ein letztes Briefing zum Zeitplan, so langsam wurde es ernst. Insgesamt war ich an vier Drehtagen beteiligt. Und was soll ich sagen? So ein kleines „Superstar-Treatment“ fühlt sich nicht nur äußerlich gut an.

Die Crew hat von der ersten Sekunde an eine entspannte und gleichzeitig äußerst professionelle Stimmung verbreitet. Das war für mich als Laiendarsteller perfekt. So ließ sich die anfängliche Aufregung recht schnell in den Griff bekommen. Neben einer Arbeitsszene im Büro mit zwei meiner Kollegen, wurde ich auch noch beim Backen gefilmt. Routinen, die man schon tausendfach durchgegangen ist, fühlen sich beobachtet dann doch plötzlich neu an.

Aktuell befindet sich das Material im Schnitt. Ich kenne den Film also selbst noch nicht, habe mir aber sagen lassen: „Hollywood is near“! Man darf gespannt sein. Andy Warhol sagte: „In the future everyone will be world-famous for 15 minutes“. Weltruhm würde ich jetzt mal bezweifeln, aber es war in jedem Fall eine extrem spannende und auch ein wenig aufregende Zeit.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

In einer neuen Reihe unseres Blogs dürfen Sie einen Blick hinter die Schreibtische unserer Mitarbeiter werfen. Wir interviewen Kollegen, die erst kürzlich bei uns begonnen haben und fragen sie zu ihren ersten Wochen und Monaten bei der mediascale. Wir lassen Kollegen zu Wort kommen, die befördert wurden oder einen neuen Aufgabenbereich übernommen haben und lassen uns von neuen Herausforderungen und ersten Erfolgen berichten. Den Anfang macht Stephan Rixner, der seit mittlerweile einem Jahr Teamleiter bei uns ist:

Stephan, was hast du schon alles bei mediascale gemacht, bevor du Teamleiter geworden bist?

Ich habe im Grunde die komplette „Ausbildung“ bei der mediascale durchlaufen. Ich habe hier Ende 2011 als Werkstudent angefangen, um neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Als ich dann gemerkt habe, dass der Job für mich mehr ist als ein stundenbasiertes Zubrot, habe ich mich entschieden im Sommer 2013 ein Stellenangebot als Trainee bei der mediascale anzunehmen. Das war damals wirklich eine schwere Entscheidung, weil mir auch noch ein Auslandssemester in Oslo offen stand. Nachdem ich aber in den Folgejahren die komplette Laufbahn vom Trainee über den Planer, bis hin zum Teamleiter durchlaufen habe und immer sehr glücklich war, kann ich heute sagen, dass es eine gute Entscheidung war.

Welche Aufgaben sind als Teamleiter neu auf dich zugekommen?

Vollkommen neu war, dass ich für meine Kollegen im Team verantwortlich war. Und zwar nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern vor allem unter dem Gesichtspunkt der Personalführung. Dass ich die fachliche Führung von dienstjüngeren Kollegen übernommen habe, war nichts grundlegend Neues, da man bei der mediascale schon ab Senior-Level das Einlernen und inhaltliche Coachen von Mitarbeitern als Entwicklungsziel bekommt. Dass es aber auch zu meinem Aufgabengebiet gehört, für die kleinen und großen Probleme der Mitarbeiter – auch im persönlichen Bereich – da zu sein, war definitiv neu für mich. Darüber hinaus war es neu, für das Recruiting von neuen Mitarbeitern zuständig zu sein, die Personal- und Jahresgespräche zu führen und sich Gedanken über die Prozesse im Team zu machen. Das alles waren ungeahnte Herausforderungen, deren Bewältigung zunächst anstrengend war. Letztlich haben sie mich aber unglaublich bereichert und bereiten mir viel Freude.

Welche Hilfestellung hast du bekommen, um diese neuen Aufgabenbereiche zu meistern?

Bevor ich Teamleiter wurde, konnte ich in einem Personalführungs-Coaching über ein halbes Jahr hinweg Trockenübungen machen. Und auch nach diesem Coaching bekommen die Teamleiter bei der mediascale in regelmäßigen Terminen die Möglichkeit, sich mit Coaches zu ihrer Arbeit im Team auszutauschen.

Auf was freust du dich morgens am meisten?

Ganz ehrlich? Aufs Mittagessen. Wir versuchen in jeder Mittagspause was Neues zu finden, das ist auch eine Art Teambuilding, wenn man so will. Wir haben gemeinsam eine Liste entwickelt, in der alle geeigneten Restaurants erfasst sind und uns zum Ziel genommen, alle durchzutesten. Im Moment besteht die Liste aus 76 Restaurants und 62 davon haben wir bereits besucht und basisdemokratisch bewertet. Unser Beruf lässt uns auch hier nicht ganz los: Aktuell arbeiten wir an einem Algorithmus, der die Daten auswertet und uns eine tägliche Empfehlung gibt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber wir kommen auch so gut klar: Heute gab es sehr leckere Pizza.

Auf welche Veränderung oder welchen Erfolg bei mediascale bist du besonders stolz?

Ich bin froh, dass ich heute ein funktionierendes Team habe und bei der Auswahl der Mitarbeiter ein glückliches Händchen hatte.

Was ist dein Geheimrezept, um deine Mitarbeiter zu motivieren?

Ich denke es tut immer gut mit Freude bei der Arbeit zu sein, viel miteinander zu reden und einen offenen Austausch zu haben. Beides ist, gerade wenn es mal stressig ist, nicht immer leicht, aber ich versuche mit gutem Beispiel voranzugehen.

Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke ich bin ganz gut darin, den Überblick zu behalten, auch wenn viele Teilprozesse und Gewerke in einem Projekt involviert sind. Das ist aber, glaube ich, schon alles.

Wer ist dein (berufliches) Vorbild?

Irgendwer zwischen unseren beiden Geschäftsführern Wolfgang Bscheid und Julian Simons.