Tag Archiv für "Google"

Das Wort „googeln“ wurde erstmals 2004 in den Rechtschreibduden aufgenommen und steht wie kein anderer Begriff für die Suche und Recherche im Netz. Zwischenzeitlich hat sich das Unternehmen neben der Suchmaschine Google allerdings in viele andere Richtungen weiterentwickelt. Mit der Verwandlung von Google in die neue Holding Alphabet reagieren nun die Gründer Larry Page und Sergey Brin auf die wachsenden Anstrengungen in Umfeldern wie Gesundheit, Energie und Transport. Die neue Struktur, die sich durch Alphabet bietet, erlaubt es nun, die einzelnen Unternehmen unabhängig voneinander zu führen.

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Mit Alphabet agiert Google als Tochtergesellschaft unter neuer Leitung. Die gleichnamige Suchmaschine, die für den Großteil des Umsatzes verantwortlichen Werbenetzwerke AdWords und AdSense sowie bekannte Produkte wie Google Maps, Drive, Gmail, das mobile Betriebssystem Android, der Play Store sowie YouTube bleiben Bestandteil von Google.

Neben Google wird es unter anderem die Tochter Fiber geben. Mit diesem Unternehmen baut Alphabet das Glasfasernetz in ausgewählten Städten aus. Nach aktuellstem Stand gibt es (Google) Alphabet Fiber in Austin, Kansas City und Provo, weitere Städte sind in Planung.

Sidewalk ist ein weiteres Beispiel für eine Alphabet Tochter: Dieses Unternehmen hat zum Ziel, die Vernetzung von Städten voranzutreiben und somit sogenannte „Smart Citys“ zu etablieren. Das erste Projekt der Fima wird es sein, New York im Herbst 2015 mit rund 10.000 Wi-Fi-Spots auszustatten.

Beide Töchter haben also zum Ziel, möglichst viele Menschen mit einem Internetzugang auszustatten. Daneben wird es aber auch weitere Unternehmen wie Thermostathersteller Nest oder das Biotech-Startup Calico geben, welches die Verlängerung der menschlichen Lebenserwartung erforscht.

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Neue Struktur, neues Logo! Seit einigen Wochen ziert auch ein neues Logo die Google Suchmaschine: Vereinfacht und schnörkellos zeigt sich Google nun und reagiert mit seinem Redesign auf den immer größer werdenden mobilen Markt und die steigende Qualität von Smartphone- und Tablet-Displays. Der neue Look des Google-Logos lehnt sich an die mobilen Betriebssysteme iOS und Android an – das Logo ist flacher geworden und es besitzt eine klare Form. Dieses Design besitzt keine aufwändigen Verzierungen, damit das Logo besser auf mobilen Endgeräten angezeigt werden kann. Google Mitarbeiter begründen die Entwicklung wie folgt: „Wir führen ein neues Logo und eine neue Identität der Firmenfamilie ein, die diese Realität widerspiegeln.“

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Das ursprüngliche Logo wurde1998 von Mitgründer Sergey Brin selbst entwickelt. Aus Geldmangel nahm er dazu einfach das kostenlose Grafik-Programm Gimp zur Hilfe und konzipierte das Logo zum Nulltarif. 17 Jahre später wurde ein wenig mehr Aufwand betrieben, um das ideale Design für die Neuauflage des Logos zu finden. So wurde auch gleich die ganze Google Familie mit neuen Logos ausgestattet: Google+, die Websuche, News, Maps & Translate.

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Atmen wir also erstmal auf, wir dürfen weiter „googeln“ und das Netz nach den wirklich wichtigen Dingen im Leben befragen. Und ob Larry Page und Sergey Brin mit ihrem neuen Unternehmen in Zukunft das Internet revolutionieren, Krankheiten heilen und die Weltherrschaft an sich reißen, bleibt abzuwarten.

Aller guten Dinge sind drei! Darum kommt nun der letzte Teil unserer Glossar Reihe zum Thema Google Display Netzwerk. Begonnen hatten wir mit der Vorstellung der allgemeinen Anzeigeformate im GDN und machten dann einen Exkurs in die Welt der Videoformate auf YouTube.  Jetzt wollen wir natürlich wissen, was die wichtigsten Kampagneneinstellungen sind und welche Targetingoptionen Werbungstreibenden zur Verfügung stehen.

Kampagneneinstellungen

Im Rahmen der Einstellungen einer Kampagne kann man zunächst geografische Ausrichtung, Sprache und auch das Frequency-Capping festlegen. Zusätzlich lässt sich bei einer  Kampagnen auch eine Einstellung nach Gerätetyp vornehmen. Dabei kann man zwischen Computer, Tablet und Mobilgerät  auswählen. Speziell bei den Mobilgeräten sogar noch einmal zwischen den gängigen Betriebssystemen. Dies macht insbesondere dann Sinn, wenn  man z.B. nur IOS relevante Produkte, wie etwa spezielle Apps bewerben möchte. Zu guter Letzt ist es auch möglich, Anzeigen nur an bestimmten Tagen und zu ausgewählten Uhrzeiten zu schalten.

Targetingoptionen

Damit eine Kampagne auch möglichst die richtige Zielgruppe erreicht, gibt es verschiedene Targetingoptionen, über die man seine Anzeigen oder Videos im Display Netzwerk aussteuern kann.

 

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Targetingoptionen auf Google

–          Kontextuelles Targeting im GDN

Über diese Targetingoption lassen sich Kampagnen anhand von thematisch gewählten Keywords aussteuern. Die Keywords dienen dabei als Bezugspunkte für AdWords, das das Internet nach inhaltlichen Bezügen durchkämmt, auf denen die Anzeigen ausgeliefert werden können.

–          Thematisches Targeting

Hierbei werden Websites zur Auslieferung der Anzeigen gewählt, die sich inhaltlich mit den vorab festgelegten Themen auseinandersetzen. Die Themen lassen sich dabei aus mehr oder weniger genauen und von Google vorgegebenen Themenclustern auswählen.

–          Interessen Targeting

Diese Option des Targetings setzt sich gezielt mit dem Surfverhalten der User auseinander. Dabei stehen zwei Kategorien zur Auswahl:  Über die Kategorie  „gemeinsame Interessen“ werden die Anzeigen an User ausgesteuert, die mit ihrem Surfverhalten bereits über einen längeren Zeitraum  Interesse an Inhalten gezeigt haben, die auch zu der eigenen Kampagne passen. Ähnlich funktioniert es mit der Kategorie „kaufbereite Zielgruppe“. Hier wählt man aus einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen aus, die bereits von anderen Nutzern gesucht und verglichen wurden und sich somit als relevant für die eigene Kampagne erweisen.

–          Placement Targeting

Das Placement Targeting ist das wohl genaueste Steuerungselement unter den Targetingoptionen. Es ermöglicht die Auslieferung auf einer, oder mehreren eigens gewählten Internetseiten des Google Display Netzwerks.

–          Remarketing

Das Remarketing erlaubt User erneut anzusprechen, die bereits die Website besucht haben oder mit einem anderen Werbemittel angesprochen wurden.

–          Demografisches Targeting

Bei dieser Option können Kriterien wie Alter, Geschlecht aber auch der Elternstatus festgelegt werden.

Mögliche Kombinationen von Targetingelementen
Mögliche Kombinationen von Targetingelementen

Alle Targetingoptionen lassen sich natürlich auch miteinander verknüpfen. Jedoch darf man nicht vergessen, dass bei der Aussteuerung auch alle Targetingoptionen erfüllt sein müssen. Denn nur dann wird eine Anzeige tatsächlich ausgespielt.  Wer viele Targetingelemente mit einander kombiniert, kann auf diese Weise zwar ganz gezielt eine sehr spezielle User-Gruppe ansprechen, grenzt aber gleichzeitig auch die Reichweite seiner Kampagne ein.

Am 14.Februar 2005 registrierten die Gründer Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim die Webseite Youtube.com. Mittlerweile werden weltweit jeden Monat sechs Milliarden Stunden Videomaterial von einer Milliarde Nutzern konsumiert. Das macht auf Basis von Klicks vier Milliarden Videos pro Tag. Noch beeindruckender wird es, wenn man sich einmal vorstellt, dass in einer Minute ca. 300 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen werden. Auf einen ganzen Tag gesehen ist das Material in der Länge von 16 vollen Jahren. Das meistgesehene Video 2014 zeigt einen Hund in einem Spinnenkostüm, der Passanten erschreckt. Doch an „Gangnam Style“ von dem koreanischen Künstler Psy als das erfolgreichste YouTube Video aller Zeiten, kommt es noch lange nicht heran. Für diesen einen Clip musste die Videoplattform sogar seinen Videocounter überarbeiten, damit auch die mehr als zwei Milliarden Aufrufe korrekt angezeigt werden konnten. Fast banal wirkt dagegen das allererste Video, das jemals auf YouTube hoch geladen wurde. Es stammt von Jawed Karim und zeigt den YouTube-Gründer im Zoo von San Diego vor dem Elefantengehege. „Interesting…“ kommentierte das ein User und produzierte damit den allerersten Kommentar auf dem Videoportal.

Mittlerweile ist YouTube bei den Big Playern angekommen und gehört seit 2006 zum Google-Universum. Nach dem ersten Teil unserer Serie mit den allgemeinen Anzeigenformaten im Google Netzwerk, unternehmen wir nun einen Exkurs in die Welt der Videoformate auf YouTube. Grundsätzlich unterscheidet man bei YouTube zwei verschiedene Anzeigen-Typen –  PreRoll und  TrueView.

Für TrueView gibt es bei YouTube wiederum zwei Platzierungsmöglichkeiten – In-Display oder In-Stream. Die In-Stream-Option  kann vor oder innerhalb eines YouTube Videos als Videoanzeige geschaltet werden. Entscheidet man sich für In-Display, erscheint die Anzeige oberhalb des Suchergebnisses oder rechts neben dem Player. Diese werden als gewerbliche und bezahlte Videos gekennzeichnet. TrueViews unterliegen keiner Mindest- oder Maximallänge. Die Abrechnung erfolgt erst, nachdem ein Video mindestens 30 Sekunden gesehen wurde. Sollte das Video eine Gesamtlänge von 30 Sekunden unterschreiten, erfolgt die Abrechnung erst nachdem der komplette Inhalt gesehen wurde. Anders als bei gängigen Videoanzeigen wie PreRolls hat der Betrachter hier die Möglichkeit, die Anzeigen nach fünf Sekunden zu überspringen, um zum eigentlich anvisierten YouTube Video zu gelangen.

Via AdWords können ebenfalls PreRolls bei YouTube und anderen videofähigen Seiten im Displaynetzwerk eingestellt werden. PreRolls können über das Selbstbuchungstool mit der maximalen Länge von 20 Sekunden eingestellt werden. Liegt die Laufzeit darüber, geht die Buchung der Anzeige nur direkt über Google . Diese Videos kann man nicht einfach überspringen und muss sie bis zum Ende genießen, wenn man nicht vorzeitig die Seite verlassen möchte.

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Jetzt fehlt nur noch das Thema Kampagnensteuerung und mögliche Targetingoptionen im Google Display Netzwerk. Dazu gibt es mehr im dritten Teil! Also dran bleiben, Fortsetzung folgt…

… zumindest nicht in den USA. Obwohl ich hätte wetten können, dass die Umstellung der Standardsuchmaschine bei Firefox von Google auf Yahoo keine langfristigen Marktanteile für Yahoo einbringen würde, wurde ich tatsächlich eines Besseren belehrt. Aber seht selbst:

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Quelle: Searchengineland.com

Kurzer Rückblick für diejenigen, die es nicht ganz mitbekommen haben: Yahoo hat im November 2014 eine fünf Jahre lange abgeschlossen. Dabei hatte man sich darauf geeinigt, dass in dieser Zeit auf Firefox Yahoo statt Google als Standardsuchmaschine für Mobile und Desktop eingerichtet wird.

Und wie man auf der Abbildung oben erkennen kann, nahm der Marktanteil von Yahoo seit dem um 3%  zu und der von Google stattdessen ab. So eine große Veränderung der Marktanteile gab es schon sehr lange nicht mehr. Insbesondere nicht in diese Richtung. Seit es Google gibt, gab es nur eine Ausnahme: Und zwar als Yahoo und Bing sich zusammengeschlossen haben. Interessant dabei ist, dass es danach aussieht, als würde der Anteilsgewinn von Yahoo noch weiter ansteigt. Zwar nur sehr langsam, aber er steigt.

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Hier muss dazu gesagt werden, dass Yahoo bis November 2014 noch auf einem gleichbleibenden Wert von ca. 10% stand.

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In dieser Abbildung lässt sich erkennen, dass Yahoo von Dezember auf Januar einen Anstieg um 11% in den Suchanfragen erhalten hat, wohingegen Google um 1% zurückgeht.

Nun, da die Veränderungen ja noch nicht ganz abgeschlossen ist, fällt mein Fazit recht offen aus. Ich kenne die genauen Umsatzzahlen von Google in der US-Suche zwar nicht, aber ich weiß, dass Google insgesamt 60 Mrd. US-Dollar  in 2014 umgesetzt hat. Wenn Google also auch nur 1% abgibt, sprechen wir von 600 Mio. US-Dollar pro Jahr. Das würde natürlich nur für Google weltweit und für alle Einnahmen über alle Produkte entsprechen. Da die Suche ca. 70% ausmacht und die Vereinigten Staaten ca. 45% aller Einnahmen erwirtschaften, komme ich auf ein errechnetes Defizit von ca. 190 Mio. €. Das macht Google zwar natürlich locker wieder durch Anpassungen der Klickpreise wett, aber damit macht man sich auch nicht unbedingt beliebter.

Wir sind also nicht nur gespannt, ob Yahoo seinen Erfolg auch in Europa wiederholt, sondern auch ob Google sich das gefallen lässt. Mich persönlich würde es schon freuen, wenn wir hier in Deutschland von dieser Fast-Monopol-Stellung Googles in eine Wettbewerbssituation kämen. Ich wünsche es Google natürlich nicht, aber dem Geschäft…

Machen Amazon, Facebook, Google & Co. mit ihren eigenen Werbeangeboten und -netzwerken künftig die deutschen Online-Vermarkter und Online-Mediaagenturen überflüssig, wie ein Fachmedium vor Weihnachten berichtete? Sind sie die dunkle Macht bzw. die dunkle Seite der Online-Werbung? Nein, sagt mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid in der neuesten Folge des Video-Blogs „Bscheid gsagt“.

Aber sie verändern den Markt auf ernst zu nehmende Weise. Je mehr Werbesilos bei Amazon, Facebook und Google entstehen, desto wichtiger wird ein Berater, der den Werbungtreibenden erklärt, was diese Entwicklung für sie bedeutet und wie man mit dieser Situation umgeht. Die schöne neue Selbstbucherwelt für Werbungtreibende braucht umso dringender einen Navigator, je unübersichtlicher und intransparenter das Angebot wird.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale

Die große Frage für werbetreibende Unternehmen ist immer wieder: Wie maximiere ich mein Geschäft ohne mehr Geld zu investieren? Nun, diese Frage kann ich so auf die Schnelle nicht beantworten. Da muss ich schon tiefere Insights des jeweiligen Unternehmens bekommen. Aber was ich so pauschal mal raushauen kann, ist die Antwort auf die Frage „Wie kann ich mich mit gleichbleibenden Kosten besser positionieren?“. Zumindest mal in der bezahlten Suche. Total einfach, ich erhöhe meinen Qualitätsfaktor und erhalte bei gleichen Klickpreisen bessere Anzeigenpositionen. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Ich erhalte entweder mehr Klicks durch die besseren Positionen und habe dadurch aber mehr Ausgaben, oder ich behalte die aktuellen Positionen bei und spare durch den besseren Qualitätsfaktor Geld. Wenn ich aber diese beiden Optionen mische, habe ich durch geschickte Steuerung gleichbleibende Kosten, aber mehr Klicks, die gleichzeitig auch noch meine Sichtbarkeit in der Suche steigern. Cool, oder?

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Qualitätskontrolle

Tja, wie steigert man jetzt diesen sogenannten Qualitätsfaktor – genannt Quality Score – und was ist das überhaupt? Erst mal zur zweiten Frage:

Google definiert seinen Qualitätsfaktor so:

„Eine Schätzung der Qualität Ihrer Anzeigen, Ihrer Keywords und Ihrer Zielseite. Qualitativ hochwertigere Anzeigen können zu geringeren Kosten und einer höheren Anzeigenposition führen.“ –  hier kann man die gesamte Definition lesen.

Die nächste Frage, die sich stellt ist: Wer, wieso, warum, wann schätzt denn diese Qualität auf was basierend ein? Google alleine als Antwort genügt hier natürlich nicht, deswegen erkläre ich euch mal ein paar Dinge anhand von Fakten.

1. Jedes Keyword erhält einen Qualitätsfaktor, der im Adwords-Konto dargestellt wird.

2. Die Qualität der Anzeige wird pro Auktion berechnet und hängt von vielen Einflussfaktoren ab, nicht nur vom Qualitätsfaktor des gebuchten Keywords zu dem diese Anzeige ausgespielt wird.

3. Der Qualitätsfaktor wird mit einer Zahl zwischen 1 und 10 festgelegt, wobei  1 sehr schlecht ist und 10 sehr gut.

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4. Die Kombination aus Qualitätsfaktor, maximalem Gebot pro Keyword und Konkurrenz legt den Anzeigenrang und damit die Position pro Auktion (Suche nach dem Keyword) fest.

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5. In den Qualitätsfaktor fließen Zusammenhang zwischen Suchbegriff, Anzeigentext, der Inhalt der verlinkten Zielseite der Anzeige und die zu erwartende Klickrate auf diese Anzeige zusammen.

Es gäbe noch vieles, was man über den Qualitätsfaktor schreiben könnte, aber ich versuche es jetzt mal mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen: Google funktioniert nach dem Prinzip, dem Endverbraucher das relevanteste Ergebnis auf seine Suche auszuspielen. Falls es bei bezahlten Listings dazu kommt, dass die Anzeige und das Angebot auf der Zielseite nicht zum gesuchten Begriff in ausreichender Relevanz steht, muss der Werbetreibende mehr für sein Listing bezahlen. Dabei kann es sogar vorkommen, dass Google aufgrund gänzlich fehlender Relevanz die Anzeige trotz eines übertrieben hohen Klickpreises einfach gar nicht schaltet. Aus Usersicht bietet der Qualitätsfaktor natürlich einen Mehrwert, in dem er nicht relevante Anzeigen automatisch aussortiert. Allerdings können durch höhere Investitionen unter Umständen weniger relevante Anzeigen eine bessere Position erreichen. Aus unserer Sicht ist es deshalb absolut notwendig, Werbebudgets in Verbindung mit dem Qualitätsfaktor auszuspielen und durch sinnvolle und relevante Keyword-Auswahl, passende Texte, passende Zielseiten und möglichst hohe Klickraten auf die Anzeigen zu steuern. Wenn nun der Qualitätsfaktor noch durch noch passendere Inhalte auf Zielseiten ergänzt wird, können so mit gleichem Budget deutlich mehr Klicks erreicht werden und damit findet eine Maximierung des Geschäfts statt.

Elektronik, Unterhaltung, Reise, Versicherung, Finanzen, eigentlich gibt es für alles Käufer im Internet. Nun kaufen die User auch meistens wenn der Preis passt. Da so gut wie alle Produkte und Dienstleistungen im Netzt mehrfach zu finden sind, aber der Preis eben nicht überall der gleiche ist, lohnt oft der Vergleich. Womit ich auch schon beim Thema wäre.

>>PREISVERGLEICH<<

Preisvergleich gabs schon immer und wird es wahrscheinlich auch immer geben, so lange es einen Wettbewerb mit ausreichend Konkurrenten geben wird. Wenn man jetzt mal den aktuellen Preisvergleich näher betrachtet, kann ich Euch ein paar grundlegende Erkenntnisse mitteilen. Neun von zehn Retail-Transaktionen finden im stationären Handel statt, wobei 3/4 dieser Käufer wiederum vorher bzw. vor Ort online recherchiert haben.

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Neben den unterschiedlichen Endgeräten, werden viele Möglichkeiten des Vergleichs genutzt. Einerseits über eine banale, sehr generische Suche auf Suchmaschinen oder sehr spezielle Suchen auf Spezialseiten, auf Social Plattformen, auf bekannten Presissuchmaschinen, usw.

Ich widme mich in meinem Beitrag dem Retail Preisvergleich – also Produktsuchen mit Kaufabsicht online. Hier gibt es eine ganze Reihe von Kombinationsmöglichkeiten. Grundlage einer Bewerbung ist allerdings immer ein Produktdatenfeed, da alle Preisvergleicher (inklusive Google) nur mit einem Datenfeed der stattfindenden Produktsuche entsprechende Anzeigen ausliefern können. Kein Feed, keine Produktanzeigen. Dann kommt es natürlich darauf an in welcher Qualität das Feed vorhanden ist. Schön dass es eines gibt, aber sind die Felder komplett, werden alle Kriterien erfüllt, finden sich Werte zu Zustand, Lieferzeit, Preis in richtiger Währung, Herstellernummer, Qualitätsmerkmale, Identifikationsnummern, Produktbeschreibungen, URL, Bild-Url(s), Kategroriepfad, Artikelbezeichnung, usw. wieder. Und in welcher Güte sind diese Werte?

Schon vergeht einem der Spass… Nicht ganz, denn diejenigen, die sich um ihr Feed kümmern und es sowohl automatisiert als auch manuell optimieren und ständig aktuell halten, erfreuen sich großer Umsätze über alle eingesetzten Werbekanäle. Es gilt also folgende Regel: Erforderliche & empfohlene Attribute + Genauigkeit der Daten = Datenqualität. Und je höher die Datenqualität, desto mehr Umsatz kann generiert werden. Ich sage explizit kann, denn allein das reicht natürlich nicht, da es bei einem schlechtem Produkt und bei überteuerten Preisen und bei Kombination aus beidem wohl eher nicht zu häufigen Abschlüssen kommen wird. Trotzdem muss gesagt werden, dass zwar der Preis Entscheidungskriterium Nr. 1 ist, aber je nach Feinheiten User auch nach Marke, Service, Lieferbedingungen und anderen Kriterien kauft.

Feeds kommen beispielsweise hier zum Einsatz:

– Preissuchmaschinen (Bsp. Idealo, Billiger.de, Günstiger.de, Check24, Geizhals)
– Google Shopping
– Affiliates
– Retargeting/Remarketing
– eigene Webseite

und das ganze auf Desktop, Laptop, Tablet und Samrtphone. Da stellt sich schnell die Frage, was einem entgeht, der sich bis jetzt nicht um sein Datenfeed gekümmert hat. Aber jetzt mal angenommen wir haben ein spitzen-super-duper, ultra-aktuell gehaltenes Feed mit total gefragten Produkten zu 1A Preisen, usw. Was mach ich jetzt damit?

Da so gut wie alle Produktsuchen erst mal bei Google anfangen liegt es auf der Hand Google Shopping (früher PLA = Product Listing Ads) einzusetzen. Man muss also sein Feed im Merchant Center anlegen und mit seinem Adwords-Konto verknüpfen. Google verlangt zwar, dass das Feed in einer bestimmten Reihenfolge und mit bestimmten Feldern und Inhalten bestückt ist, liefert dafür aber auch den stärksten Kanal. Dicht gefolgt kommen die Preisvergleicher und danach Spezialseiten, die oft auch als Affiliates auftreten. Um Gewinne zu erwirtschaften ist es natürlich notwendig auch in diesem Segment zu optimieren. Damit meine ich natürlich nicht nur das Feed und seine Inhalte, sondern auch den Mediaeinkauf. Google hat ein auktionsbasiertes CPC Modell (läuft ja auch über Adwords)  und kann wunderbar im Einkauf mit einem gut gefürten Bid-Management-System optimiert werden. Die meisten Preisvergleicher offiziell auch. Aber bei einer guten Marke und gut verkaufendem Shop muss kalkuliert werden, ob nicht ein Einkauf auf eigenen KPIs basierend zu noch mehr Erfolg führt. So kann bspw. vielleicht nach KUR eingekauft und dann sogar nach Produktkategorien geclustert werden (unterschiedliche Werte, je nach Plausibilität). Daraus lässt sich auch wunderbar ein Affiliateprogramm aufziehen. Kombiniert man diese Kanäle und betreibt auch noch ein geschicktes, profilbasiertes Retargeting mit entsprechend dynamisch generieten Werbemitteln, so steht dem maximalen Erfolg eigentlich nix mehr im Weg.

So, jetzt wisst Ihr grob Bescheid. Wer mehr wissen will, meldet sich am Besten bei mir. Ich freue mich…

 

 

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Google, naja ihr wisst schon, diese Suchmaschine, dieser Technologieanbieter, der Handyhersteller, dieses Unternehmen, das Betriebssysteme für Smartphones und Tablets liefert, diese Videoplattform, der Vermarkter für Displaywerbung, die Socialplattform, der Appstore, etc. hat uns zu ihrem Event im Haus der Kunst in München – quasi P1 – eingeladen. Was glaubt Ihr worum es ging?

Genau: Es ging um Big Data, Customer Journey, Mobile, Internationalisierung, Multi-Screen-User, Programmatic Buying und Fussball. Das Übliche also. Keine Ahnung, wie viele Gäste eingeladen wurden, gefühlt waren 1000 Menschen anwesend. Ich hatte auch das Gefühl, dass es sich eher um eine Verkaufsveranstaltung von Google an Unternehmen direkt handelt. Gut, es waren auch einige Agenturen eingeladen, aber angesprochen wurden dann doch die Unternehmen. Es war ein Mix an recht einfach gehaltenen Vorträgen von Google Spezialisten und Kunden (also Fallbeispielen mit Google), in einem stetigen Wechsel von englisch und deutsch, die immer von einem Beatbox-Duo eingeläutet wurden, mit dem Ziel, den Zuhörer von Google zu überzeugen. Bevor ich es weiter ausschmücke eine kleine Zusammenfassung: Wer in Zukunft als Unternehmen bestehen will, muss alle Daten erfassen, ob Online oder Offline, er muss sein Geschäft ins Ausland expandieren und sein Geschäftsmodell sinnvoll auf mobilen Endgeräten abbilden. Sonst kann er gleich einpacken…

IMG_0551So, und jetzt mal die Disziplinen einzeln unter die Lupe genommen:

(Big) Data

Daten, Daten, Daten… Das ist wahrlich nichts Neues im Zusammenhang mit Google. Zuletzt wurde ja sogar gerichtlich entschieden, dass Google damit aufhören soll, alle Informationen zu speichern und vereinzelt das Recht zur Löschung von bestimmten Daten gewährleistet werden soll. Das spricht aber natürlich gegen Google’s Credo: Jedem, alle Informationen, wo auch immer man ist – quasi universell – zugänglich zu machen. Das bedeutet: Alles was Google finden kann, soll jedem zur Verfügung gestellt werden. Ein nobles Unterfangen. Wie wir alle wissen, klappt das nicht so wirklich und ein solches Credo von einem Unternehmen, welches nur aus Geheimnissen besteht, ist auch etwas fraglich. Wurscht, ich möchte heute keine moralischen Fragen der Gesellschaft erörtern, sondern über das Event berichten ;).

Zum Thema zurück. Google’s Auffassung – die ich auch teile –  ist, nur wenn man weiss, was man richtig oder falsch macht, führt das zu einer Verbesserung. Herausfinden, was man richtig oder falsch macht, kann man für gewöhnlich mit Daten. Allerdings müssen hierzu die Daten auch komplett und einheitlich sein. Da sehr viele Marktteilnehmer das nicht mal mit ihren Online Daten hinbekommen, wird es ungleich schwieriger auch noch Offline Daten in Auswertungen zu bekommen. Big Data, Budget Allocation und Attribution Modelling sind hier die Buzzwords der letzten Zeit. Wir arbeiten natürlich intern auch an Lösungen, mit denen Unternehmen ganz genau wissen mit welcher Maßnahme, welche Werbewirkung, welche Umsätze über welche Kanäle erzielt werden können, bevor sie stattfinden. Puh, schwierig …noch. Der Grundgedanke ist genial, aber noch mangelt es an der Umsetzbarkeit. Wie schön wäre es, wenn ein Budget zur Verfügung steht und durch Angabe von wenigen Zielen adhoc ein Mediaplan rausspringt. Der Traum eines jeden Marketing Teams. Google versucht hier mit seinem eigenen Produkt zu Punkten: Google Analytics bzw. Google Analytics Premium bzw., wie sie es nannten, Universal Analytics. In den gezeigten Cases, kann man sehen, wie zumindest Daten gesammelt werden können. Daten zu Endgeräten, Kanälen, Ländern und Daten aus dem stationären Handel. Natürlich sind die Fallbeispiele relativ einfach, aber irgendwo muss man ja anfangen.

Im Grunde unterstützen wir diesen Grundgedanken, aber noch ist es nicht das, was wir unter Attribution Modelling verstehen. Mit einem guten Data-Warehouse-System und einem stringent geführten Datenerfassungssystem, bekommt man diese Auswertungen mit recht viel anderen Analyse Tools auch hin. Uns interessiert eher die Art der Auswertung und die daraus folgenden Schritte und das alles am besten automatisiert.

Was uns zum Nächsten Agendapunkt bringt:

Programmatic Buying

Dazu kann ich nur sagen, schön, dass alle nun erkannt haben, was Google schon seit einer halben Ewigkeit bereits über das Google Display Network anbietet: Auktionsbasierter Einkauf nach vorgegebenen Zielgruppen. Auf dem Event wurde das Thema natürlich weitergesponnen und bringt das erste Thema Data mit Programmatic Buying zusammen. Man möge sich vorstellen, dass ein System ständig alle Daten erhält und durch Echtzeitauswertung Media einkauft. Alles automatisch natürlich. Da stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch Marketing Personal benötigt, völlig egal, ob auf Kundenseite oder Agenturseite. Wir werden dann alle nicht mehr nötig sein, da man ja auch keine Strategen oder Einkäufer braucht. Na ob sich da mal Google nicht verschätzt? Aber wie soll man auch die Weltherrschaft erlangen, wenn man nicht in Utopien denkt.

Jetzt erst mal zu einem aktuelleren Part:

Mobile

Hier ist sich wieder jeder einig. Das was seit Jahren angekündigt wurde – man konnte es schon nicht mehr hören – hat sich nun mehr als nur etabliert: Der mobile Markt. Zwar wird noch ein bisschen darüber gestritten, ob Tablets nun dazugehören oder nicht, aber mit der rasanten Zunahme an Samrtphones sind auch dementsprechend die Nutzung, Verweildauer und damit auch beachtliche Werbebudgets in diesem Segment untergekommen. In manchen Ländern und Industrien teilweise schon über den Budgets für Desktop. Ich denke das kann man auch sehr gut nachvollziehen, jeder hat so ein Ding. Laut Google aber eben noch nicht überall und auch noch nicht mit einer zufriedenstellenden Geschwindigkeit. Auch die Geräte können noch an Funktionalität und Design zulegen. Man konnte aber schon erkennen, dass Google hier neben der textlichen Suche und ihrer Videoplattform YouTube versucht ein drittes Standbein aufzuziehen. Nach Android, dem Kauf von Motorola, dem Launch von Google Play, den Nexus Geräten, hätte es dann jeder mitbekommen müssen, wo der Technologiegigant sich unter anderem etablieren und noch mehr Brötchen verdienen will. Die Beiträge kann ich sehr kurz zusammenfassen. Wer dachte, dass Mobile ja eh nur 10% des Traffics ausmacht und über mobile Endgeräte sowieso kein Umsatz generiert wird, der kann aktuell nur sagen, „HILFE, wir brauchen sofort eine mobile Webseite über die man abschließen kann“. Denn in den Fallbeispielen, bei denen es übrigens nicht um Soft-Conversions ging, konnte man erkennen wie groß bereits der Anteil an Abschlüssen ist. Noch ist das Segment nicht ganz „sauber“, da es unter das nächste Buzzword Multiscreen fällt und damit sich auch wieder die Datenerfassung und Werbeauslieferung erschwert. Aber ich denke es wird einfacher sein, hier einen Weg zu finden eine Multi-Screen-Customer-Journey zu erfassen, als eine in stetigem Wechsel zwischen Online und Offline. Also, nix wie ran an eine sinnvolle, performante, vielleicht ein wenig abgespeckte mobile Präsenz und Bewerbung.

Zukunft und Internationalisierung:

Über die Zukunft von Google lässt sich schwer etwas sagen. Das Unternehmen gehört zu den innovativsten seiner Zeit. Selbstfahrende Autos, Häuser und Wohnungen, die automatisiert geregelt werden, komplette Netzabdeckung mit Hotspot-Ballons, etc. Die Zukunft für Unternehmen sieht Google auch in der Internationalisierung und Globalisierung.  Google nennt hier ganz klare Expansionsziele: BRIC und SMIT, also Brasilien, Russland, Indien, China und Südkorea, Mexiko, Indonesien und Türkei. Das ist jetzt natürlich auch nix Neues, aber auch von Google noch mal die Bestätigung, dass auch Google in diesen Ländern massiven Zuwachs allein schon wegen den Userzahlen und der unglaublich schnellwachsenden Kaufkraft erkennen kann.

Zum Ende gab dann noch ein bisschen Fussball zum Ausklang, Vorschau Pokal Finale und WM mit Stefan Reuter. Hier wollte man wohl den Bogen spannen zu Performance, die nur durch harte Arbeit und Talent zu Erfolg führt und einem nicht einfach in den Schoß fällt.IMG_0553

Es war ein ganz rundes Event, bei dem ich jetzt kaum Neuigkeiten mitnehmen konnte, aber eben einige Bestätigungen, in welche Richtung es geht bzw. gehen könnte.

 

Wenn es um Suchmaschinenwerbung geht, ist sehr schnell die Rede von SEA (Search Engine Advertising), SEO (Search Engine Optimization) und SEM (SEA + SEO). Grundsätzlich ist das auch richtig. Ich möchte in diesem Beitrag aber mal diese Trennung in Sparten aufheben und zur Basis zurück – die Suchmaschine. Wie gesagt, man ist sehr schnell bei der Aufteilung dieses Kanals in bezahlte Anzeigen und unbezahlte Suchresultate. Aber wir alle wissen, dass Suchmschinen deutlich mehr Resultate je nach Suche liefern können. Die Gesamtheit der Suche nennt sich Universal Search. Zum genaueren Verständnis hier mal einige Beispiele und Erläuterungen für die Bestandteile einer Suchresultatsseite (SERP):

Universal Search

Hier ein Beispiel für eine bezahlte Anzeige. Dieses Format erscheint typischerweise ganz oben oder auch an der rechten Seite der SERPs. Es ist eine bezahlte Anzeige, die pro Klick abgerechnet wird. Der Preis pro Klick ist vom gesuchten Begriff abhängig und wird bei jeder Suche über ein Auktionsverfahren ermittelt. Hierbei gibt jeder Werbetreibende an, wie viel er maximal für jeden Klick bezahlen möchte.

Anzeige

Der nächste Baustein ist der am häufigsten vorkommende und älteste Baustein von Suchresultaten. Die Listung von Suchtreffern aus dem organischen Index der Suchmaschine. Diese Treffer werden von Suchmaschinen nach Prüfung von unzähligen Faktoren in einer bestimmten Reihenfolge (Ranking) je nach Suchbegriff gelistet. Man kann als Werbetreibender nicht exakt bestimmen, bei welchem Suchbegriff man an welcher Position mit seinem Link gelistet wird. Man kann allerdings alle Faktoren bearbeiten um das höchstmögliche Ranking zu erreichen. Dieses Format hat keine direkten Werbekosten.

Generic

Google’s Credo ist es dem User das beste Ergebnis für seine Suche zu liefern. Darunter fallen natürlich auch aktuelle Nachrichten. Vor einigen Jahren hat Google genau deswegen aktuelle Nachrichten als eigene Sparte definiert und diese Ergebnisse aus dem organischen Index in eine eigene Kategorie gepackt. Die Ergebnisse werden nun durch den Zusatz „News“ hervorgehoben. Dazu werden der Publisher und die Zeit der Veöffentlichung dargestellt.

News

Der nächste Baustein richtet sich an User, die Google per IP-Tracking geolokal zuordnet und dementsprechende lokale Ergebnisse mit passenden Adressdaten oder auch Kontaktdaten auf der SERP ausliefert. Dazu zeigt Google immer auch eine kleine Karte der näheren Umgebung an, auf der die gelisteten Ergebnisse durch Mapmarker mit alphabetischen Buchstaben zusätzlich hervorgehoben werden. Diese sind seit einiger Zeit auch um eine „Sterne“-Bewertung erweitert. Hiermit werden dem User gleich die Meinungen von anderen Usern angezeigt.

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Über der Karte (also oben rechts) wird bei reinen Markensuchen der sogenannte Knowledge Graph abgebildet. Dieser wird aus unterschiedlichen Quellen zusammengestellt, je nach dem, ob Inhalte zur gesuchten Marke in diesen Quellen vorhanden sind. Die wichtigsten Quellen sind das Google+ Profil des Unternehmens und Wikipedia Einträge zur Marke bzw. Unternehmen. Im Umkehrschluss kann man aber wiederum sagen, falls es keine Einträge auf den gennanten Plattformen gibt, wird auch kein Knowledge Graph abgebildet.

Knowledge

Je nach Suche und Wichtigkeit aus Google-Sicht werden auch Ergebnisse zu Bildern und/oder Videos als Resultate aufgeführt. Auch diese werden durch einen erkennbaren Titel ähnlich der „News“ hervorgehoben.

Bilder

Es gibt noch weitere Bauteile, die in die Suche hineinfließen können, wie Börsendaten,  Reisedaten, Währungsrechner, Social Inhalte, etc.

Mit meinem Beitrag möchte ich darauf aufmerksam machen, dass der Kanal Search allein nur durch das Buchen von Adwords Anzeigen (SEA) und der Optimierung der generischen Suche (SEO) noch lange nicht ausgeschöpft ist. Wir betrachten die Suchmaschine als ein Kanal, da dem Endverbraucher zu Hause niemand sagt worauf er zu klicken hat, sondern Google ihm alle Möglichkeiten bietet, die er vielleicht gemeint haben könnte. So ist es unsere, aber auch die Aufgabe eines jeden Marketing Teams die gesamte Suche zu bedienen, zu optimieren, Möglichkeiten zu nutzen und zu erstellen. Nur so kann die geballte Kraft des Kanals Suchmaschine komplett genutzt und maximal relevant für den Endverbraucher dargelegt werden.

 

Ein neues Jahr beginnt für uns zuverlässig mit zwei Ereignissen: Kein Schnee in München, sondern schlammgrüne Wiesen. Und die Fachpresse beginnt mit den ersten Mutmaßungen bezüglich der Topthemen in der Online-Welt des jungen Jahres. 2014?? Programmatic Premium natürlich, Mobile, wie immer – und dann vielleicht noch was ganz Frisches, wie zum Beispiel Snapchat ?

Wie wir alle wissen, wird nicht jeder Hype zum großen Erfolg werden und so mancher startet als Tiger, um dann doch als Bettvorleger zu enden. Es ist manchmal ganz hilfreich, sich diese verblassten Helden ins Gedächtnis zu rufen, wenn die Begeisterung für neue Themen mal wieder beginnt ins Hysterische überzukippen.

In einer stillen Stunde haben wir deshalb unsere persönliche Hitliste der Produkte erstellt, bei denen die Fallhöhe zwischen Aufregung und langfristiger Bedeutung besonders groß war.

Hier sind unser Medaillenkandidaten:

Second Life
Wolfram Alpha, aka „Google Killer“
Die IPTV-Spotbox
Siemens Xelibri
Flipbooks als Bannerformat

Sollten Sie andere verblasste Helden als Favoriten im Sinn haben, so freuen wir uns über Ihre Ideen. Nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion, wirklich würdige Vorschläge belohnen wir mit einer Tüte unser sensationellen Fruchtsaftgummibärchen.

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