Tag Archiv für "DMEXCO"

Wie war es denn eigentlich so auf der DMEXCO? Unsere Kollegen Manu, Tobi und Matthias resümieren.

Manu:  Hallo liebe Mitstreiter! Munter zurück aus Köln?  Die erste Entscheidung musste ich tatsächlich schon bei Ankunft auf dem Messegelände treffen. Rechts oder links? Einmal falsch abgebogen und man hatte einen friedliebenden Sozialpädagogen am Sakko hängen, der einem in blumigen Worten die Vorzüge agiler Mitarbeiterführung aufzeigen konnte. Also doch rechts. Nach einem kurzen aber heftigen Tête-à-Tête mit meinem Spiegelbild am Stand von SevenOne konnte ich aber dann doch noch fulminant in die Messe starten. Ich hoffe ihr hattet einen geschmeidigeren Messestart?

Tobi: Alles Bombe. Die DIÄHMEXCO war in diesem Jahr ja eine Plattform und keine Messe. Insofern war ich erleichtert, den Eingang zur Plattform an gewohnter Stelle zu finden. Drinnen wirkte dann alles doch entfernt messeähnlich. Die Piktogramme der Beschilderung so ungesund blinkend zu machen wie die Website war wohl zu teuer. Aber immerhin spiegelt sich der gesellschaftliche Fortschritt darin, dass die Plakate von Pornhub auch auf dem Damenklo hingen.

Matthias: Ja richtig #MeToo hat sogar den bislang stets leicht bekleideten Hostessen bei adRom ein Businessoutfit verschafft. Die Messe wird erwachsen. Ich frage mich allerdings, wo der gesellschaftliche Fortschritt bleibt, wenn die 100-dB-Grenze durch offene Publikumsvorträge auf den einzelnen Ständen überschritten wird. Wie die Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt, nur dass die wenigstens lustig sind. Allein die RMS war hier fortschrittlich genug, Headphones an willige Zuhörer auszuteilen.

Tobi: Ja, wenn man da vorbeiging, das war echter Outstream ohne Ton, wirklich günstiger View-Through-TKP.

Manu: Es soll wohl auch bereits eine anonyme Anzeige bei der Coalition for Better Ads eingegangen sein. Inhalt: Audio ohne Userinteraktion. Dazu möchte ich mich aber nicht weiter auslassen…

Matthias: Man wird ja auf so einer Messe auch immer mit so allerlei Zahlen konfrontiert. Zwei Forecasts sind bei mir hängen geblieben. Ein nicht ganz unbekanntes Network aus Düsseldorf will wissen, dass wir bereits 2021 mehr Spendings in Mobile, als in TV Werbung tätigen werden.
Und die freundliche Suchmaschine von nebenan geht davon aus, dass bereits in zwei Jahren über die Hälfte der Suchanfragen per Sprache getätigt werden. Zwei Megatrends ohne Zweifel, jedoch in der zeitlichen Entwicklung doch sehr ambitioniert gecastet.

Manu: Mobile Spendings? Muss ich mal mit der Crowd in da Cloud besprechen, möglicherweise können wir ein bisschen in Richtung Mobile funden die nächsten Jahre. Ganz nebenbei interessiere ich mich für Cloud Native Projekte on Demand + at Scale – aber wirklich nur ganz nebenbei. Habt ihr dazu schon Insights? Hey Google…

Tobi: Megatrend oder nicht, ich habe den Duftkerzenverkäufer vermisst. Und es gab kaum noch Stände, die nur aus zwei Stühlen und einem enthusiastischen Gründer bestehen. Die müssen sparen und lungern jetzt in der Food Corner herum. Zum Schluss, aber verratet mich nicht: Ich habe im Copyshop mein Flugticket ausgedruckt, war ein wundervoll analoges Gefühl.

Erwartungen, Träume und auch ein zarter Hauch von Kritik.
Wir begleiten drei bucklige Digitalos auf ihrem Weg nach Köln.

 

Tobi: Guten Morgen Digitalfreunde! Vibriert ihr auch schon aus Vorfreude auf die DMEXCO? Wobei wir dieses Jahr der DI-ÄM-EXCO entgegenfiebern sollen und nicht mehr der DI-MEXCO. Angeblich weil die Angelsachsen sonst immer denken, Köln liege in Mexico. Was ja so falsch auch wieder nicht ist. Welche Säue werden wir denn heuer durchs Dorf treiben?

Manu: Säue? Einen ganzen Schweinestall:

Native; Bumper; ATV; CTV; ROI; Walled Garden…PARDON?

Appconomy; VOD; SSP; DSP; DBT; AAP; AMS…WHAT A MESS!

Cloud; Influencer; Crowd Sourcing; UGC; Blockchain…PAIN!

UI; Programmatic; Viewability; SEA; SEO; WIFI…GOOD BYE!

Any questions?

Tobi:  Da kannst du auf der neuen Website der DIÄMEXCO lange suchen. Die wirkt, als stamme das Konzept von einem Grafiker, der im Hauptberuf typografisch anstrengende Programmhefte für ein Stadttheater entwirft und das Internet nicht ausstehen kann. Leicht zugängliche Informationen, logische Navigation, nutzerfreundliche Ladezeiten? Ah nö, wie langweilig, wir machen es mal ganz anders.

Manu: Content, Content, Content – sprach die DIÄMEXCO und verschwand im Plagiat. Da möchte man rufen: „Mehr Messe, weniger Rockstar und ein bisschen Du selbst!“ Aber wer bin ich hier, um zu urteilen? Ich bin ja auch nur Zwilling.

Matthias: Tobi – das hört sich ja fast so an, als ob du das diesjährige Motto der DIÄMEXCO einfach nicht verstanden hast. Take C.A.R.E = Curiosity / Action / Responsibility / Experience – bedeutet übersetzt: Du brauchst keine Struktur, wenn du neugierig genug bist, wild auf der Website rumzuklicken und dich der Verantwortung als unser CTO stellst, auch mal neue Dinge auszuprobieren.

Was sagt Ihr eigentlich zum Kunstprojekt von Albrecht Behmel?
Nehmen wir an der Challenge teil?

Manu:  Also, ich finde gut, dass Kunst endlich zu Kunst findet. Viel zu lange mussten wir Mediaartisten uns mit der spinnennetzumwobenen Ersatzbank der Kunstriege begnügen. Zeit sich zu erheben Media Unita!

Tobi: Klar, sobald ich meinen Instagram-Account aus der Blockchain befreit habe.

Matthias: Bei aller Kritik: Was sind denn die Alternativen? Die South by Southwest in Austin, Texas. Oder die Programmatic I/O in San Francisco? Ich gebe zu, das klingt verlockend.

Manu:  Alternativen?

  • Street Food Festival in Herne
  • Nettelkofener Weinfest
  • Fischerfest in Finsing
  • Travestie Cabaret Show in Wittenberg
  • Jurafest in Lenting
  • Jahrmarkt in Kaltenkirchen
  • Deutzer Kirmes…wobei…nein…Halt!..doch doch…

Für alle Nicht-Köln-Fahrer – wir werden berichten! Für alle Köln Pilger – Auf Wiedersehen in Deutz!

Wie war ihr Besuch auf der dmexco? Oder haben Sie sich dieses Jahr gedrückt? Unsere drei Kollegen Matthias, Tobias und Manu, die sich vergangene Woche schon so auf die dmexco gefreut hatten (Schon wieder die dmexco… Was uns wohl dieses Jahr erwartet?), sind etwas ausgedünnt wieder zurück aus Köln. Matthias hat die dmexco-Grippe erwischt und hütet das Bett. Doch nichts desto trotz lassen Manu und Tobi das Spektakel für Sie Revue passieren.

Manu:

Wäre ich nicht so müde, hätte ich das Gefühl, ich bin gar nicht auf der Messe gewesen. Ich hab 30 Minuten in Halle 7 verbracht, um den Durchgang in Halle 8 zu finden und am SOM Stand wäre ich beinahe mit einem Mitarbeiterausweis ausgestattet worden, weil ich Schwarz getragen habe. Hier meine Mitbringsel von der #dmexco2017 für die Daheimgebliebenen:

#nachderdmexcoistvorderwiesn

#nichtsistsoverlässlichwiederstillstand

#nelsonmüllerkochtnachwievorgut

#kafkaistnachwievorklein

#programmaticisthip

#mobilekommt

#nativeistschonda

 

Tobi, hast du auch was mitgebracht?

Tobi:

Statt #humbahumbatätteräbei35gradimschatten gab es diesmal eher #rollkofferratternimschnürlregen. Wobei der Kölner natürlich gar nicht weiß, was Schnürlregen ist. Und auf der Messe prallte auch ich gleich auf den Stand von SevenOne, der aussah wie eine Kulisse für den Todesstern, einschließlich der passend gekleideten Kollegen dort. Da wacht man gleich auf, bei so einem kleinen Schuss Dystopie im Morgenkaffee.

Manu:

Kaffee? Die hatten RedBull bei der SOM. Flügel hat es mir nicht verliehen, aber da hätte ich wohl auch Probleme mit der Flugsicherheit bekommen, schließlich war ein erhöhtes Flugaufkommen am Ad Alliance-Stand zu beobachten. Codewort #Drohnedroht

Tobi:

Apropos Fliegen. Hast Du dir beim Heimflug auch die Beine an der Sicherheitskontrolle von Köln-Bonn in den Bauch gestanden und dich über die vielen unbesetzten Sicherheitsschleusen gefreut? Das ist auch schon eine fast liebgewonnene Messetradition. Hier könnte ein Sponsor echte Freunde für sein Produkt gewinnen. Müsste nur zusätzliches Sicherheitspersonal in gebrandeten Westen bereitstellen.

Manu:

Sicherheitsbeamter am Flughafen ist ein ähnlich undankbarer Job wie deutscher Botschafter in der Türkei. Ich musste ja dann noch nachsitzen an der Sicherheitsschleuse – Sprengstoffabstrich. Waren aber nur Brösel von den Macarons, die ich am Spiegel-Stand verspeist habe. Das dachte zumindest der Sicherheitsbeamte…

 

In diesem Sinne freuen wir uns schon aufs nächste Jahr – haben Sie ihr Hotelzimmer schon reserviert?

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, auch dieses Jahr heißt es bei uns wieder „hipper, fraudiger, automatisierter“. Und auch heuer machen sich die Drei von der Mediaagentur wieder auf den Weg zur Digitalausstellung rechts vom Rhein. Hören wir mal rein:

 

Manu:

Tobi, Matthias – und jährlich grüßt das Mediatier. „…Hallo…!“ Habt Ihr Euch Verhaltensregeln auferlegt für die große Mediasause in Köln? Ihr solltet auf jeden Fall Kleingeld dabei haben, für die Klingelbeutel der Agenturen, die Euch am Eingang erwarten. Ha, was! Alles ganz entspannt. Da wird schon keiner über die WPPer gehen. Wer wird denn da schon seinen Zenit überschritten haben? Da kommt schon noch das ein oder andere Pilotprojekt – aber eins sag i glei: I plans.net.

Tobi:

Schauen wir erst mal, wer dieses Jahr überhaupt kommt. Nachdem die Tickets jetzt schon als 29€-Studentenflatrate promotet werden, könnte es sinnvoll sein ein Longboard mitzunehmen, um durch die riesigen leeren Hallen zu flitzen.

Manu:

Du meinst, man kommt dieses Jahr endlich wieder unfallfrei durch die Gänge? Ich habe mir ja sagen lassen, dass G+J sich was Besonderes hat einfallen lassen, um der vielen unangemeldeten Standbesucher Herr zu werden. Nach erfolgreichem Testlauf Anfang Juli in Hamburg, sorgt, Gerüchten zu Folge, der schwarze Block für die notwendige Standdisziplin. Hierzu schwarzer Block Center Topo: „Wir werden vor allem gegen die internationalen Messebesucher vorgehen!“. Dann mal frohes Schaffen!

Tobi:

Ja, es tut sich was. Heuer trägt man full stack, auch wenn man eigentlich nur ein Stäcklein zu Hause hat. Und zwischen den Silos droht der Wind den Unbehausten aufs Feld hinaus zu blasen, wenn er sich nicht schnell cross device anklammert. Glück hat der, der dann wenigstens noch DMP buchstabieren kann. Und habt ihr auch gehört, dass es in Halle 5 einen Stand geben soll, der komplett von Klickbots betrieben wird ?

 

Matthias:

Klickbots sind doch total 90er! Heute steht alles auf Chatbots. Wie wärs nächstes Jahr mal mit einem virtuellen Messeauftritt und Beantwortung aller Kundenanfragen per Chatbot statt Agency Lounge und persönlichem Networking? Habe vorhin mal Alexa gefragt, ob sie künftig meine Mails beantworten will. Die Antwort war leider nein. BTW, ich glaube die Gefahr auf der dmexco von einem Longboarder überrollt zu werden ist geringer, als von einer Drohne erschlagen oder von einem Roboter neutralisiert zu werden. Bin gespannt ob diese Tech Industry auch dieses Jahr wieder auf der dmexco vertreten ist. Mal zu den wirklich wichtigen Dingen: Wie sieht Euer Abendprogramm aus?

Manu:

Fünf, sechs Halbe auf der Sevenone Standparty und dann lass ich den Abend im Schwefelbecken der Claudius Therme ausklingen. Bessere Ideen?

Tobi:

Wir könnten Busfahren. Die Kölner Öffis sind Weltklasse und mit ihnen in die Stadt kommen zu wollen, kann ein abendfüllendes Abenteuer werden.

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Tobi: Hallo Jungs, auch wieder zurück aus der infernalischen Hitze der Rollkofferhölle von Jakarta-Deutz? Angenehm kühl und leise ist es hier im zivilisierten München. Wie habt ihr die Messe überstanden? Könnt Ihr Euch überhaupt noch an irgendetwas erinnern?

Matthias: Nicht wirklich, denn hier gilt wie immer: Wer sich noch erinnern kann, war nicht dabei. Man kreuze eine überfüllte Sauna mit einer überfüllten Disco und einer überfüllten Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump und heraus kommt: dmexco 2016. Wo war eigentlich der Saunameister mit dem Zirben-Aufguss?

Manu: Ich hatte zum Glück mein Einstecktuch dabei, so konnte ich mir bei kniffligen Fragen die Stirn wischen. Win-win: Auf Zeit gespielt und der Körperhygiene gefrönt. Hatte mich dann schon auf die Sevenone Strandparty gefreut, war aber leider nur die übliche Standparty. Nachts an der Hotelbar gabs dann noch schweißtreibende Wissens-Transfer-Gespräche – spannend für den, der Transfers mag.de

Tobi: Meine drei Wahrheiten von der Messe:

  1. Wer etwas auf sich hält, trägt einen blauen Anzug. Meiner war schwarz, damit geht man maximal noch als alternder Kreativer durch.
  2. Das neue signature dish im Brauhaus ist Kartoffelpuffer mit Tatar, eine kaum mehr zu steigernde kulinarische Perversion.

160921-dmexco-recap-bild-13. Die Studentenschaft hatte heuer Anwesenheitspflicht an der Uni, es war luftiger in den Sessionräumen. Deshalb konnte ich mir dieses Hyperloop-Dings auch tatsächlich anhören. Ich bin da jetzt Experte, also wenn ihr Fragen habt…

Manu:

  1. Ich war blau, zumindest gekleidet, wie die Dame von Stylefruits sicherlich bestätigen kann. Zumindest eines davon.
  2. Ich hab mich stilecht bei Subway versorgt. Outcome: schmeckt wie in München.
  3. Der eine Teil der Studentenschaft mit Sicherheit, der andere hat uns an den Ständen mit Erfrischungen versorgt. Fazit: 15 Stände, kein Red Bull.

Tobi: Eine Frage noch: Kennt Ihr irgendjemanden, der in Halle 9 war?

Matthias: Um ehrlich zu sein war ich in Halle 9, allerdings nur auf dem Weg in die Kongress Hall. Um dort anzukommen, musste man sich todesmutig an diversen fliegenden Drohnen und selbststeuernden Robotern vorbeischlängeln, um festzustellen, wer sich nicht eine halbe Stunde vor dem Vortrag dort eingefunden hat, hatte in der Regel keine Chance auf Sichtkontakt mit dem Referenten seiner Wahl. Habt ihr auch Erfahrungen mit Robotern und Drohnen gemacht?

Manu: Halle 9 kenn ich nur flüchtig, man grüßt sich halt im Vorübergehen. Beziehungsweise eigentlich wollte ich nur die Drohnen verscheuchen, Halle 9 hat das als Gruß verstanden und freudig zurückgewinkt. So sind sie halt die kleinen Hallen…

Tobi: Und zum Schluß: Hochgestimmt waren Menschen und Maschinen.

160921-dmexco-recap-bild-2

Manu: #gruppenbildmitsmartphone #seeyounexttime 意味

Manu: Tatatataaaaa, es ist wieder soweit. Digitale Heerscharen pilgern nach Köln, um sich den neuesten Trends zu unterwerfen und in Andachtspose gen Silicon Valley zu beten.

Die brisanteste Frage vorab: Wie sieht eigentlich Eure Abendplanung aus? Bei all den automatisierten Einladungsprozessen muss man schon genau monitoren und verifizieren, wo man sich nachts den Header bidded. Cologne Club. VIP Opening. BVDW Start Up Forum. Hurra. OVK und OMR – OMG – die Welt liegt uns zu Füßen.

Matthias: Gute Frage, eines weiß ich bereits sicher: Nach acht Stunden intensiver Diskussion über die Welteroberung der Maschinen und ob nun Big Data, Small Data oder Smart Data die Zukunft der Advertising Industry bestimmt, wird mir ganz gewiss danach sein, mich mit oder ohne Daten für eine kurze Auszeit wegzusperren. In Köln macht man dies am besten in einem Brauhaus. Beim Köbes bestelle ich mir bereits beim Reinkommen ein Kölsch und einen halven Hahn zur Vorspeise. Gratis und ungefragt wird dieser schonungslos ehrlich kundtun, was der Kölner an sich von süddeutschen Marketing-Business-Kaspern hält. Zum Beispiel „Do bes zu schad för de Jeisterbahn.“ Ein großartiges Kontrastprogramm und wunderbarer Start in den Abend wie ich finde. @Tobi, bleibst Du bei deiner üblichen Tatarbestellung?

Tobi: Rotes Fleisch war gestern, dass solltest Du am besten wissen, Mätti. Ich werde das noch einmal in aller Ruhe scopen, aber Essen hat so einen altmodisch analogen Touch. Nach einem Tag voller disruptiver Gespräche in schlechtem Englisch genügen mir vielleicht ein Kännchen Verveine-Tee und ein Pfirsichgrappa zum Glücklichsein. Ob der Köbes das liefern kann?

Manu: Thema Garderobe: Setzt Ihr auf Altbewährtes und bedient euch probaten Ad-ons oder ordert ihr doch noch realtime im Outernet mit Zustellung direkt in die Debate Hall? Ich für meinen Teil streife mir meinen Bigdata Pullover über, kombiniere ihn mit einem SSPannenden (zu kleinen) Sakko und mach einen auf PREX.

Tobi: Ich überlege, ganz in Weiß zu kommen. Rosamunde Pilcher goes Programmatic. Dazu vielleicht ein paar wippende Antennen auf dem Kopf, um für Verunsicherung bei den Start-Ups zu sorgen.

Matthias: Nachdem mittlerweile der Großteil der Besucher Anzug trägt, wäre doch Casual wieder eine smarte Alternative. Vielleicht Jeans, Sneakers, Sakko und darunter ein Motto-Shirt? Beipsilesweise „I’m only here for the free WiFi“ oder „I did it for the likes“, „When I was your Age the internet went SKAAWEEREEDOODEEE“ oder ganz pragmatisch „Das Internet ist für uns alle Neuland (Angela Merkel)”

Manu: Was mache ich hier eigentlich und wo bin ich? Bevor ich jetzt aber ins Digital-Philosophische abgleite, öffne ich lieber die dmexco Applikation und versuche meinen Standort auszuloten, ohne über das Burger-Menu zu stolpern. Vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Überraschung für den Zeitvertreib während langatmiger Termine. „The dmexco Game“: Die Welt da draußen ist schnelllebig, gebräunt und gut frisiert. Behaupte Dich am Springerstand gegen das elitäre Auditorium. Aber Vorsicht: Digital Natives lauern in dunkeln Ecken und wollen Dir an dein Smartphone.

So. Da bin ich wieder. Was haltet Ihr von der App? Seid ihr schon Heavy User?

Matthias: Mein Smartphone wurde wohl bereits gekapert. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Handy trotz intensiver Analyse und Veränderungen der Einstellungen den Akku nicht länger als drei Stunden am Leben hält. So bleibt mir nur eines übrig: hoffen dass das iPhone 7 bald auf den Markt kommt und auf die dmexco gehe ich mit einem Ausdruck des Floorplans auf DINA2. Von wegen Mobile first – Print lebt!

Tobi: Ich habe in der App zumindest schon mal die Experience Hall gefunden und mir das Programm durchgelesen. Auf der Messe wirst Du da nicht reinkommen, weil die versammelte Studentenschaft Nordrhein-Westfalens wieder alle Gänge verstopft. Aber mir genügt auch ein Dreizeiler, um zum Thema Hyperloop Augmented Windows entspannt small zu talken. Und die Headshots der Speaker sind immer anregend.

Manu: Tobi, Matthias, seid ihr schon los? Wo steht der Bus?????

 

Zur dmexco kündigt mediascale eine zentrale Neuerung für Werbetreibende an: Ab Spätherbst können sie direkt über eine technische Schnittstelle von mediascale Online-Werbeplätze buchen und bei diesem „Direct Service“ auf die Einkaufskonditionen der Agentur zugreifen. Parallel dazu bietet mediascale auch weiter „Managed Service“ und „Full Service“ an sowie eine umfangreiche Qualitätskontrolle.

 

München, den 8. September 2016 — mediascale gibt Werbetreibenden künftig die Möglichkeit, direkt auf die Reichweiten und Einkaufskonditionen der Agentur zuzugreifen. Technisch ist dies durch die Umstellung auf programmatischen Einkauf möglich: Über die agentureigene Supply-Side Platform (SSP) können Kunden mit entsprechendem Fachwissen via „Direct Service“ mittels ihrer eigenen Demand-Side Platform (DSP) Online-Werbeplätze einkaufen und ihre Kampagnen selbstständig ausspielen. mediascale fungiert dabei als Metapublisher, der weiterhin die Konditionen mit Publishern und Vermarktern aushandelt. Werbekunden erhalten so Zugriff auf attraktive Großhandelskonditionen, konkrete Konditionen sind dabei abhängig vom jeweiligen Einkaufsvolumen des Werbetreibenden. Parallel zu diesem Angebot bietet mediascale seinen Kunden aber weiterhin auch „Managed Service“- und „Full Service“-Dienstleistungen.

„Werbetreibende haben – je nach Entwicklungsstand und Knowhow – ganz unterschiedliche Anforderungen. Deshalb können unsere Kunden künftig selbst entscheiden, wie viel unserer Agenturdienstleistungen sie in Anspruch nehmen möchten. Werbetreibenden, die selbst planen, buchen und einkaufen wollen, geben wir die Möglichkeit, reichweitenstarke Kampagnen eigenständig auszuspielen – zu den von uns verhandelten Konditionen“, erklärt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale. „Gleichzeitig werden die Einzelleistungen, die wir als Agentur anbieten, für den Kunden transparent und nachvollziehbar und damit die Beziehung zwischen Kunde und Agentur neu gestaltet.“

Künftig gliedern sich die Services von mediascale deshalb in drei Gruppen, die sich am Knowhow und den Wünschen der Kunden orientieren. Für Werbetreibende mit viel Erfahrung bei Display-Advertising und einer eigenen Fachabteilung sind die „Direct Services“ gedacht: Der Kunde kann hier über die mediascale-SSP selbstständig Online-Werbeplätze einkaufen und an den Großeinkaufskonditionen der Agentur partizipieren. Kunden, die weniger Erfahrung mitbringen oder nicht alle Leistungen selbst erbringen möchten, bieten die „Managed Services“ die Möglichkeit, zeitweise die Kapazitäten der Agentur hinzuzunehmen – beispielsweise bei Beratung, Planung, Reporting oder der Zielgruppenanalyse. Für Kunden, die Aufgaben in umfangreicherem Maße outsourcen möchten, gibt es wie bisher das „Full Service“-Angebot, bei dem die Agentur alle Dienstleistungen übernimmt.

Neben der gebündelten Reichweite und den attraktiven Konditionen ist auch die Qualitätskontrolle ein wichtiger Vorteil des mediascale-Angebots: Durch vorselektierte, qualitätsgeprüfte Reichweiten wird den Werbetreibende Brand Safety – also das Ausspielen der Werbung in einem vertrauenswürdigen, markenkonformen Umfeld – garantiert. Gleichzeitig wird der Ad Fraud genannte unerwünschte Traffic durch Bots vermieden.

Dominik (mit geschwächter Stimme): Hallo Manu, hallo Tobi! Steht ihr hier auch in der Schlange vor der großen Dusche und wartet auf die Marken? Ist ja wieder typisch, die 90er Stars der Branche fahren mit dem Tesla Shuttle, Herr Sorrell lässt sich laut neuesten Marktgerüchten beamen und dem Fußvolk wird der Messeschweiß ungewollt aus dem Anzug gebadet beim Theaterstück: Warten auf UBER!

Manu (noch leicht schwindlig): Hallo Freunde! Ich hab mich nach dem Gin Tasting am Onvista Stand direkt im html5 Converter als friendly iframe auf die nächste Partylocation delivered. Von liquidem Überschuss, keine Spur. Ganz zeitgemäß. Tobi? Warst Du auch im Converter?

Tobi (froh und frisch): Anfänger! Könner schlafen auf dem Stand unter dem Tisch, ernähren sich von den Blasen und Ergüssen im DMEXCO-TV, rubbeln sich morgens kurz mit dem Phrasenschwein ab und gehen dynamisch durch den Tag. Zwischendurch mal ein paar Nüsschen und einen Akkuschrauber abgreifen. Echt gestresst sind nur meine Augen, die heute Morgen erstmals wieder ins grelle Tageslicht blicken mussten.

Dominik: Mein junger Freund! In der Zeit in der du digital Detox below the table gemacht hast, habe ich realtime Geofencing für Omnichannel Retailer auf die Prio1-Agenda unserer Kunden gesetzt, Pioniertests für Virtual Reality 3D-PreGame-Commercials geclosed und so ganz nebenbei das Thema Realtime-TV-Planning entwickelt, mit dessen Hilfe man in Echtzeit falsche Uhrzeiten über laufenden Leanback Content delivern kann. Bei so viel Pace bleibt einem natürlich manchmal der Akku auf der Strecke, Powerpacks hin oder her. Und die fehlende Gyrometrie des Herrn Fino darf – nein muss – man hier entschuldigen. Denn ohne seinen Programmatic Buying Support wären wir immer noch total 2014.

Tobi: Dein Wortschwall macht mich heute sprachlos, da übergebe ich lieber an den Chinesen, der gemütlich in meiner Brust wohnt: 该dmexco已经成为国际化,所以我期待着炸鸡爪和鸭蛋,这将是明年上市吃。

Manu: Ich sags ja. Hauptsache clear, visible und transparent, dann kann man dem Problematic Buying einen Schlag under the waistline versetzen. Der fehlenden Gyrometrie seh ich stress-free entgegen. Im One-to-One im Start-Up Village hab ich nach wie vor meine Stärken. Viral war das dieses Jahr auch wieder high-level. Risk Spreading bei der Class Reunion. Ich sag nur #Connecting

In diesem Sinne – The Weak Man Greets You!

DSDS-Finale, Champios-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco
DSDS-Finale, Champions-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco

Dominik Frings, Tobias Wegmann und Emanuele Fino von mediascale freuen sich auf die dmexco. Und wie! Und wie?

Dominik: Mensch Tobi, alte Surfbar, siehst aber frisch aus heute. Keine Preloading Party in rheinischem Ambiente? Ich war ja auf der AdBlocker Party, allerdings war da keiner, auch der Veranstalter nicht, nachdem alle Promotions entfernt worden sind. Musste dann mit iframe-Jupp und Cookie-Kalle alleine um die Häuser ziehen.

Tobi: Ja, die Adblocker, das mit Abstand aufregendste  DMEXCO-Thema, das es je gab. Dazu wird es ein eigenes  Fireside-Keynote-Happening geben. Ich freu mich schon auf die ganzen weißen Slides. Auf die darf Thomas Koch dann öffentlich Pril-Blumen kleben, während das Publikum sich an den Händen hält und w&v-Schlagzeilen rezitiert, die über Teleprompter eingespielt werden.

Wisst Ihr schon, was ich mir für heuer vorgenommen habe? Ich werde mitzählen, wie oft ich das Wort „disruptiv“ zu hören bekomme. Bekanntlich sagen alle, die vergangenes Jahr von „native“ gesprochen haben, jetzt bei jedem zweiten Mal „disruptiv“. Es gibt angeblich eine eigene App (wearable-only), die einen hier an die richtige Schlagwortreihenfolge erinnert. Wie sieht es denn mit Euren Vorsätzen für die DMEXCO aus?

Manu: Also, ich wollte ja zum Start mal in Halle sechs über den ein oder anderen unentdeckten Trend stolpern, um einfach mal zu sehen „What´s next“? Wer mehr als fünf Aussteller kennt, ist schon ganz schön „disruptiv“ unterwegs. Wer dann noch sagen kann, was die machen, ist der „BaboDisrupter!“ Aber viel wichtiger: Was zieht ihr eigentlich an? Habt ihr Euch schon die Outfits zurecht gelegt?

Dominik: Ich setze alles auf Technik! Ich habe ne App in meiner Jacke integriert, die mich an Regen erinnert, eine im Schal, die mich ans Bier trinken erinnert und ein gehacktes Superpasswort, mit dem ich alle 17 internetfähigen Devices zwischen Halle 6 bis 9 stabil zum Laufen bekomme. Bei der Bullshit-Bingo App bleibe ich klassisch! Die ist auf meinem Telefon. Nur tragen mag ich den lästigen Scheiß nicht mehr, deswegen schwebt mein FlyPhone in einem Quadrokopter einen Meter über meinem Schädel!

Tobi: Richtig und gut! Beacon, Drohne oder vegane Salzlette, wer wird hier auf die lange Sicht das Rennen machen? Das frage ich mich auch täglich, während ich hyperlocal nach den letzten frischen Socken im Schrank fahnde, die keine bunten Punkte haben. Denn jetzt ist Business-Time und je fighter der Star, desto stürzer der Flug!

Manu: Ich werde wohl auch mit ganz gewagtem ColourAdblocking auf mich aufmerksam machen und ein royalblaues SharkAd auf meine Konfektionsgröße downsizen, während ich untenrum wie gewohnt auf einen knalligen CPC-Teppich setze. #outfitoftheday #like4like #followme

Diese ganze App-Kiste à la Frings is mir too hot. #Datenklau #BigData #BigBrother

 

Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco
Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco

SPIEGEL-ONLINE-Homepage wird zur dmexco erstmals programmatisch verkauft

München, 10. September 2015 – Premiere auf www.spiegel.de: Am 17. September, dem zweiten Tag der dmexco, werden erstmals die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE über Programmatic Advertising verkauft. Möglich wird die Aktion durch die Zusammenarbeit zwischen SPIEGEL QC, dem Premiumvermarkter der SPIEGEL-Gruppe, und mediascale, der führenden Agentur für profilbasierte Online-Kommunikation aus der Serviceplan-Gruppe.

Bisher wurden die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE ausschließlich tageweise als Fixplatzierung an einen Werbetreibenden verkauft. Diese Ausschließlichkeit gibt es nun nicht mehr. Am 17.9. können erstmals für einen Tag mehrere Kunden auf der Homepage von www.spiegel.de werben. Die eingeblendeten Motive passen sich in Echtzeit an die Bedürfnisse der Website-Besucher an. Je nach Geschlecht, Alter und Interessen werden ihnen unterschiedliche Kampagnen eingespielt. Die geräteübergreifende Aussteuerung der Kampagne übernimmt dabei die zur Plan.Net-Gruppe gehörende Spezialagentur mediascale. Zu den Werbekunden, die am 17.9. auf der SPIEGEL-ONLINE-Homepage werben, zählen u.a. audible, die ING-DiBa und Condor. Als Werbemittel kommen Wallpaper und Dynamic Sidebar sowie das Mobile Content Ad 2:1 zum Einsatz.

„In der Vergangenheit stellten Publisher häufig nur bestimmte Inventar-Pakete oder Positionen für Programmatic Advertising zur Verfügung. Großformatige Werbung, hochwertige Unique User und Qualitätsumfelder blieben damit häufig direkt verkauften Kampagnen vorbehalten“, erläutert Norbert Facklam, Leiter Vermarktung SPIEGEL QC. „Die dmexco ist das passende Umfeld, um diesen Qualitätsunterschied aufzulösen.“ Julian Simons, Geschäftsführer von mediascale, ergänzt: „Die Herausforderung im Programmatic Advertising besteht derzeit noch darin, qualitativ hochwertige Umfelder für diese Form der Vermarktung zu finden. Die Zusammenarbeit mit SPIEGEL QC ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich auch Programmatic Advertising und Premium-Platzierungen perfekt kombinieren lassen, um individuelle und innovative Lösungen für unsere Kunden zu finden, die die Streuverluste minimieren und die Kampagneneffizienz optimieren.“

 

Zu SPIEGEL QC: SPIEGEL QC, die integrierte Vermarktungsorganisation der SPIEGEL-Gruppe, ist mit seinem Qualitäts-Portfolio aus hochwertigen Online- und Print-Angeboten ein Premiumvermarkter im Werbemarkt. Rund 90 Mitarbeiter in der Hamburger Zentrale und den fünf Verkaufsbüros in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart arbeiten in Teams, die sich aus Online- und Print-Experten zusammensetzen und so jederzeit aus einer Hand qualifizierte Unterstützung und Beratung liefern.
Zur mediascale GmbH & Co. KG: mediascale (www.mediascale.de) ist Marktführer für profilgestützte, datenbasierte Kommunikationslösungen (on- wie offline) – mit einer langjährigen Erfahrung aus über 1500 Kampagnen. Die Münchner Agentur, die 2002 gegründet wurde, betreut für ihre Kunden Billings in Höhe von über 130 Mio. Euro. Als Teil von Serviceplan (Plan.Net) verantwortet mediascale den programmatischen Einkauf der Gruppe und betreibt mit NE.R.O. seit 2007 eines der führenden Targetingsysteme im deutschen Markt. Die Agentur beschäftigt 42 Mitarbeiter und arbeitet für über 35 Kunden wie z.B. ADAC, DA direkt, Condor, Gothaer Versicherungen, ING-DiBa, Peek&Cloppenburg, Sony Music, SportScheck oder Thomas Cook. mediascale ist die am häufigsten ausgezeichnete Agentur beim renommierten New Media Award in der Kategorie effiziente Kommunikation und wird geführt von Wolfgang Bscheid (51), Julian Simons (41) und Dominik Frings (35).

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