Tag Archiv für "digitale Wirtschaft"

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW), nicht zu verwechseln mit dem BvWD (Bundesverband Wach- und Diensthunde e.V.), ist eine der zentralen Interessenvertretungen für Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Digitalen Wirtschaft. Die Aufgaben des Verbandes konzentrieren sich auf eine transparente Darstellung und Bewertung von digitalen Angeboten, Inhalten und Technologien mit dem Ziel, diese in der Gesamtwirtschaft zu fördern. Der Vorsitz des Verbandes, das BVDW-Präsidium, welches für zwei Jahre gewählt wird, setzt sich aus einem Präsidenten, aktuell Matthias Wahl (OMS), und fünf Vizepräsidenten zusammen. Einzelnen Bereichen zugeteilt, vertreten sie die Interessen des Verbandes in der Öffentlichkeit und Politik. Insgesamt hat der BVDW aktuell 600 Mitglieder (Mitgliedsunternehmen).

Als Interessenvertretung der Digitalbranche hat der BVDW aktuell 21 einzelne Themengebiete definiert, welche wiederum in Fachkreise, Fokusgruppen, Initiativen und Ressorts eingeteilt sind. Es werden Ansprechpartner und Experten-Netzwerke zu den verschiedenen Themen angeboten.

BVDW-Struktur

Ein Schwerpunkt im Aufgabenspektrum des BVDWs ist das Angebot von externen sowie eigenen Statistiken, Infografiken und Studien zu aktuellen Themen und Entwicklungen in der Internetbranche in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit IAB Österreich und IAB Schweiz erarbeitete der BVDW die Gemeinschaftsstudie Digitale Nutzung in der DACH-Region zur Digitalnutzung im deutschsprachigen Internetraum, da ein internationaler Austausch immer mehr in den Fokus gerät. Neben der Bereitstellung von Daten und Analysen können Mitgliedsunternehmen die BVDW-Plattform zudem für Stellenausschreibungen und Veröffentlichungen von Pressemitteilungen nutzen.

Der BVDW versucht mit Standards und definierten Richtlinien eine Markttransparenz für die Branchenmitglieder, Nutzer und Öffentlichkeit zu erreichen. Seit 2004 prüft der BVDW daher auch die Einhaltung dieser branchenweiten Standards und die Qualität von Produkten und Lösungen. Aus diesem Grund und mit Hinblick auf den Nutzer hat der Interessenverband die Vergabe von Qualitätszertifikaten eingeführt, welche von Sachverständigen und Branchenexperten entwickelt werden. Es werden fünf verschiedene Zertifikate für Agenturen in den Bereichen Affiliate Marketing, Suchmaschinen-Advertising, Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Dienstleister und für Full-Service-Digitalagenturen für die Einhaltung von branchenweiten Qualitätsgrundsätzen vergeben.

Affiliate MarketingSEASEOSocial MediaTrusted Agency

Durch die BVDW-Qualitätszertifikate können Endkunden die Auswahl der Dienstleister eingrenzen und besser beurteilen. Diese können mit TÜV-Prüfungen, um qualitative Mindestrichtlinien zu gewährleisten, verglichen werden.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft, als größte Interessenvertretung der Branche, steht ständig im Austausch mit internationalen Interessengruppen, der Öffentlichkeit und der Politik. Die drei Zielsetzungen des Verbandes sind Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung. Als eine der wichtigsten Aufgaben bildet der BVDW das Bindeglied zwischen der Digitalen Branche und politischen Gremien, wie Bundestag, Ministerien, Bundeskanzleramt, Länderparlamenten und Behörden. Experten- und Praxiswissen zu digitalen Themen werden den Entscheidungsträgern von Bund, Ländern und EU angeboten. Als weitere wichtige Aufgabe vertritt der Verband die Interessen der digitalen Wirtschaft gegenüber den politischen Gremien in Deutschland und der EU und unterstützt mit Stellungnahmen im Namen ihrer Mitglieder zu aktuellen politischen Themen und Gesetzgebungsverfahren die Gestaltung des Rechtsrahmens für die Branche. Auch bei Gesprächen und Diskussionsrunden vertritt der BVDW die Position der Mitglieder.

Wir neigen uns langsam dem Ende dieser Runde der Expertenumfragen zu. Wir haben nach Online Trends, dem Werbemarkt, Digital Natives, der Partenersuche und noch vielen anderen spannenden Themen in 2022 gefragt. Allerdings gibt es da noch ein paar Dinge, die wir unbedingt wissen wollen.

Heute haben wir unsere Experten gefragt:

Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Die Gesellschaft: Social Media, man findet alte Freunde wieder und bleibt in Kontakt // die Wirtschaft: Mehr Transparenz und Wettbewerb // Sie persönlich: Informationen at your fingertips -> Keep exploring.“

Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Die Gesellschaft: Transparenz und Wissen // die Wirtschaft: Big Data für alles // Sie persönlich: Das Web ist meine Existenzgrundlage, seit 15 Jahren verdiene ich mein Geld damit.“

Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „Die Gesellschaft: Grenzenlose Kommunikation // die Wirtschaft: Markttransparenz für alle // Sie persönlich: 25 spannende Berufsjahre.“

Catharina Wilhelm (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DeutschlandCard): „Die Gesellschaft: In der Chance auf den Wandel, der sich jetzt bereits andeutet // die Wirtschaft: Keine Ahnung – es wird leider immer wieder Superclevere geben – im guten wie im negativen Sinne // Sie persönlich: In den Erfahrungen, die ich bereits heute machen durfte und bis dahin machen werde. Und vor allem in dem, was ich daraus machen werde :).“

Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Die Gesellschaft: Die Digital Natives sind erwachsen und haben eine tragende gesellschaftliche Rolle – ich bin gespannt auf diese Zeit!“

Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Die Gesellschaft: Mehr Zeit für den Einzelnen – wobei nicht sicher ist, wie gut diese Errungenschaft ist // die Wirtschaft: Weniger Verschwendung von Zeit und Ressourcen // Sie persönlich: Mehr Zeit :).“

Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Die Gesellschaft: Alles zu finden und alles wissen zu können // die Wirtschaft: Direkter Kontakt zum Kunden // Sie persönlich: Neue kreative Möglichkeiten.“

Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Die Gesellschaft: Freie Meinungsäußerung // die Wirtschaft: Worldwide Connectivity führt zu höherer Effizienz von Volkswirtschaften und langfristigem Wachstum (normalerweise) // Sie persönlich: Aufbau von Wissen und Know-how, berufsbegleitende Learnings.“

Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Die Gesellschaft: Demokratisierung // die Wirtschaft: Preistransparenz und vollständiger Markt // Sie persönlich: siehe a) und b).“

Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Die Gesellschaft: Transparenz des Handelns der Reichen und Mächtigen // die Wirtschaft: Austausch und Analyse von Forschungsergebnissen in nie da gewesener Geschwindigkeit // Sie persönlich: Freie Wahl, wann ich wo auf meine Daten zugreife bzw. arbeite.“


In der nächsten und letzten Folge unserer Serie lesen Sie: Wo sehen Sie sich selbst in 2022?

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Schon im Juli und September meldete der Budesververband Digitale Wirtschaft (BVDW), dass Unternehmen in der digitalen Welt händeringend nach Fachpersonal und Berufseinsteigern suchen. Der exponentiell wachsende online Arbeitsmarkt bietet Studenten sowie Berufserfahrenen eine riesige Spielwiese zum austoben. Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale, erklärt die berufliche Expertenschleife die sich seit 20 Jahren immer wieder neu bewährt. Von Generalisten in der Internetbrachne zu Spezialisten in den Teildisziplinen wie Social Media und Mobile Communication, bis hin zum professionellen Angelrutenhalter ist für Jobsuchende im Cyberspace heutzutage alles dabei. Hier ein paar Tipps wie man zielstrebig und erfolgreich in dem digitalen Arbeitsmakt aufsteigen kann:

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