Tag Archiv für "Datenschutz"

In einem Kommentar hat Jürgen Scharrer, Chefreporter des Fachmediums HORIZONT,   kürzlich „Das Schweigen der Werber“ bemängelt, wenn es um die Folgen von Big Data für Kreative und die Gesellschaft geht. mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat mit einer Replik geantwortet, die auch auf horizont.net veröffentlicht wurde:

Welches Bild schwebt uns vom Menschen in unserer auch digitalen Gesellschaft vor? Das Bild des mündigen Bürgers, der selbst für sein Tun verantwortlich ist – auch im Netz? Und der nicht so naiv ist, zu glauben, dass er grundlegende Services dort umsonst bekommt? Oder das Bild des vom Staat zu beschützenden Individuums, das durch das Netz und die Vielzahl seiner undurchschaubaren Angebote hoffnungslos überfordert wird und das man vor dem Web in Schutz nehmen muss? Oder, wie Jürgen Scharrer formuliert: Wieviel Tracking darf sein, um individualisierte Werbeansprache zu realisieren?

Denn eben genau dort, wo die Daten in großem Maße erhoben werden, passiert dies auf einem legalen Fundament. Genau aus diesem Grund macht eine echauffierte Diskussion um Daten und den selbstbestimmten Umgang an dieser Stelle wenig Sinn. Wer durch eine Bestätigung seine Freigabe dafür erteilt, dass andere seine Daten sammeln, verwerten und vermarkten dürfen, hat rechtlich eine eindeutige Entscheidung getroffen. Danach zu philosophieren, ob das Verhalten der Konzerne nun verbraucherfreundlich ist oder nicht, kühlt zwar den eigenen Unmut, kommt aber wesentlich zu spät. Und hat vor allem auch keine rechtlichen Auswirkungen. Sind wir wirklich so naiv, dass wir glauben, kostenlose Services im Alltag ganz selbstverständlich nutzen zu können, ohne dass die Unternehmen das Wissen, das sie auf diese Art und Weise über uns anhäufen, für ihre auch finanziellen Zwecke nutzen? Ein Navi für das Auto war früher teuer, Google Maps gibt es heute zwar umsonst, aber natürlich auch nicht geschenkt. Das Recht auf Anonymität im Netz hat jeder Bürger. Er muss es nur selbst ausüben, denn keine staatliche Behörde wird sie ihm ohne sein eigenes Zutun garantieren können….

Hier lesen Sie den vollständigen Artikel auf horizont.net

 

Die öffentlichen Meldungen über Hacker-Angriffe auf Unternehmen, Organisationen und Staaten, die dringlichen Bitten unserer Banken, bitte keine Phishing Mails zu öffnen und schon gar nicht eigene Passwörter an Dritte weiterzugeben, die ängstlichen Anfragen von Usern, was denn heute mit ihren Daten im Internet passiert – all das macht den von der Europäischen Union initiierten jährlich stattfindenden und weltweiten Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet aktueller und relevanter denn je.

Die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit diesem Thema ist hoch – für jeden einzelnen User genauso wie für uns als digitale Agentur, deren Prozesse und Kampagnenkonzepte immer mehr auf der Nutzung von Daten bestehen, deren Sicherheit und Schutz höchste Priorität haben sollten.

Verantwortung des Users

Jeder User sollte sich häufiger die Frage stellen, welche Angebote er da gerade „umsonst“ bzw. „kostenfrei“ nutzt, und sich dabei klar machen, dass kein Unternehmen der Welt dauerhaft intrinsisch motiviert ein Angebot für den User kostenfrei bereitstellen kann, ohne dass nicht an anderer Stelle Geld eingenommen wird, um die Dienstleistung überhaupt erbringen zu können. Dieser Geldstrom fußt in aller Regel bei digitalen Angeboten auf zwei Säulen: Werbung und Handel mit Daten – gerne auch in direkter Verknüpfung!

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei Horizont.

Was ist passiert? – Ein Rückblick

10 Jahre ist es nun her: Im Februar 2004 von Mark Zuckerberg gegründet, war die Website zunächst nur für eine begrenzte Nutzerschaft verfügbar. Die Online Community, „TheFacebook“ für Harvard Studenten, entwickelte sich jedoch schnell zu einer Online-Gemeinschaft, die seit dem Jahr 2006 für alle Onliner auf der Welt die Registrierung möglich macht. Auch Unternehmen können die Plattform für werbliche Zwecke nutzen und Fans für ihren Unternehmensauftritt gewinnen. Diese Möglichkeiten macht Facebook zum größten sozialen Netzwerk, das bis heute auf allen Kontinenten verfügbar ist.

Trotz der häufigen Datenschutz-Vorwürfe und Änderungen in den Nutzungsbedingungen kann sich das Zuckerberg’sche Unternehmen gegenüber der Konkurrenz immer wieder durchsetzen.

Nicht alle Neuheiten, die Facebook ins Leben rief, konnten sich jedoch behaupten: Die Interessensuche „Graph Search“, „Facebook-Home“ für Android-Nutzer oder auch die Foto-App „Poke“ fanden allesamt bei Fans des Online-Riesen wenig Beachtung. Ebenso der viel umjubelte Börsengang im Mai 2012 glich zu Beginn vielmehr einem „börsianischen“ Fiasko.

Dennoch ist der große Einfluss und Erfolg der Website nach wie vor ungebrochen/ungebremst und vermeldet eine aktuelle Nutzerzahl von über 1,2 Milliarden Usern weltweit.

„Facebook ist die wohl schlechteste erfolgreichste Website der Welt.“

Günter Exel, Social-Media-Experte

Was ist zu erwarten? – Eine Vorausschau

We want to give everyone in the world the best personalized newspaper in the world!“. Dieses Zitat von Mark Zuckerberg soll die Neueinführung der App Facebook-Paper symbolisieren, die seit dem 05. Februar in den USA für iOS-Nutzer zum Download bereit steht. Die App stellt eine Ergänzung zur eigentlichen Facebook-App dar und fängt in ihren Beiträgen die aktuellen Stimmen ein. Ob Statusupdates von Freunden auf Facebook oder Nachrichtenmeldungen von bekannten Online-Medien – die App bereitet alles für seine Nutzer in ansprechender Form auf und präsentiert die zumeist redaktionellen Inhalte seinen Usern. Zu den Partnern der Nachrichten-Dienstleistungen der App gehören vor allem Medien wie die New York Times oder das Time Magazine. Eingeteilt sind die verschiedenen Meldungen in Themen, die jeder User individuell zusammenstellen kann. Laut Angaben von Facebook ist die App nun auf die wesentlichen Punkte der bekannten Facebook-Oberfläche reduziert und bietet dem User dadurch einen besseren Überblick in die wichtigsten Nachrichtenfelder.

Bislang ist die App noch werbefrei – das kann sich aber bekanntermaßen bei Facebook schnell ändern. Auch die Einführung der App im internationalen Raum wird mit Spannung erwartet. Wir werden in jedem Fall berichten!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Versuch von Facebook, das Anzeigen-Wirrwarr aufzulösen und eine verringerte Anzahl von Werbemöglichkeiten anzubieten, die den Werbetreibenden das Definieren von Zielen und Einstellen von Werbemaßnahmen leichter machen sollen. In einem ersten Schritt wird Facebook dazu die Anzeigeform Sponsored Stories absetzen. Ein ausschlaggebender Grund dafür ist vor allem seit Herbst letzten Jahres die Aussteuerung aller Anzeigen mit sozialem Kontext, welche den Einsatz von Sponsored Stories überflüssig macht. Voraussichtlich soll diese Änderung bereits ab Anfang April 2014 in Kraft treten – ein genaues Update von Facebook wird hierzu sicherlich noch einmal folgen.

Bislang kann bei Facebook aus einer recht unübersichtlichen Anzahl von über 20 verschiedenen Werbeformaten ausgewählt werden, die von Facebook selbst in immer kürzeren Abständen neu formatiert und angepasst werden. Dieser illustre Haufen von Werbeformaten kann jedoch leicht durch Kürzung der Angebote zu einem sinnvollen Bündel an Anzeigen geschnürt werden, wenn man bedenkt, dass viele sich in Funktion und Zielsetzung überschneiden.

Es bleibt abzuwarten, wann Facebook diese Änderungen vornehmen wird und in welchem Umfang diese stattfinden sollen.

Bis dahin bleibt Werbetreibenden auf Facebook nur Eins: abwarten und Facebook-Anzeigen schalten! Schließlich ist uns Herr Zuckerberg dafür dankbar!

 

Es ist ein Skandal und eine Schande für die westliche Zivilisation. Amerikaner und Briten belauschen uns seit Jahren, spähen in der Wirtschaft herum und sind trotzdem nicht in der Lage, bessere Autos zu bauen oder dem deutschen Exportüberschuss nachhaltig das Wasser abzugraben. Da fragt man sich schon: Wofür machen die das eigentlich? Und welcher arme Mensch muss seit 2002 Frau Merkels Gespräche anhören. Ich will jedenfalls nicht tauschen, würde aber durchaus eine Revision bei NSA und GCHQ als Verantwortlicher veranlassen und prüfen, ob die Daten denn wirklich zielführend erhoben werden. Schließlich werden hier Milliarden Pfund und Dollar investiert und die wollen ja auch wieder eingespielt werden. Für die Refinanzierung böte sich wiederum die Werbewirtschaft an, denn der gesammelte Datenschatz könnte Targeting-Modelle auf ein völlig neues Level hieven.

Ganz so traumhaft ist die Aussicht aber nicht, denn die Kehrseite der Medaille ist ein massiver Vertrauensverlust der Konsumenten in digitale Konsum- und Werbemodelle, auch wenn das eine mit dem anderen faktisch überhaupt nichts zu tun hat. So könnten die aktuellen  Vorkommnisse dazu führen, dass Datenschutz EU-weit restriktiver ausgelegt wird und an mancher Stelle mitunter zu restriktiv. Wenn es beispielsweise die Möglichkeit der (anonymen) Profilierung über 3rd-Party Cookies nicht mehr gäbe, würde dies nicht nur der Werbewirtschaft im Allgemeinen schaden, sondern auch beim Konsumenten dazu führen, dass die Relevanz der gezeigten Produkte sinkt. Denn Werbung wird – in einer digitalen Welt ohne Bezahlmodelle – immer angezeigt. Die Frage ist nur, was draufsteht und da ist mir persönlich Bier näher als Sekt und Rasierschaum geläufiger als Apfel-Gingko-Shampoo mit Seidenproteinen und Vitalkomplexen.

Den vollständigen Artikel gibt es hier auf LEAD digital zu lesen.

Aufmerksamen Zeitgenossen mag es nicht entgangen sein: Das EU-Parlament hat letzte Woche die neue europäische Datenschutzverordnung auf den Weg gebracht.

Noch ist nicht entschieden, ob und wann sie wirklich für alle Mitgliedsländer geltendes Recht werden wird. Wichtig aus der Sicht unserer Branche ist, dass die Gültigkeit des pseudonymen Datenverarbeitungsmodells, das in Deutschland schon lange eingesetzt wird, durch die Verordnung  für ganz Europa bestätigt wird.

„Pseudonymes Datenverarbeitungsmodell“ – was ist das eigentlich? Zugegeben, der Begriff klingt eher bedrohlich als anheimelnd. Dahinter verbirgt sich aber ein Modell der Datenerhebung, das schon vom Konzept her auf die schutzwürdige Privatsphäre des Einzelnen Rücksicht nimmt. „Privacy by Design“ sozusagen. Seriöse Targetinganbieter, wie wir mit unserem System „NE.R.O.“, sammeln alle Daten, die sie zur Aussteuerung von Werbekampagnen nutzen, von vorneherein nur in pseudonymisierter Form. Das bedeutet, die Nutzungsprofile, die zum Beispiel über den Besucher einer Website erhoben werden, sind immer nur hinter einer  Nummer (Cookie-ID) gespeichert, die den Browser des Users wiedererkennbar macht. Löscht der User sein Cookie, so ist auch seine pseudonyme Identität für uns nicht mehr erkennbar. Alle Daten, aus denen sich (praktisch oder auch nur theoretisch) Rückschlüsse auf die persönliche Identität des Users konstruieren ließen, etwa die IP-Adresse seines Internetzugangs oder Registrierungsdaten, die er Portalen angibt, finden niemals den Weg in unser System, um dort gespeichert oder benutzt zu werden.

Wir scheuen diese Daten mit Personenbezug nicht nur aus Respekt vor dem Recht, sondern auch aus ganz praktischen Gründen: Wir wollen mit den erhobenen Daten medial möglichst gut geplante Onlinekampagnen an Zielgruppen ausliefern,  nicht Einzelpersonen ansprechen. Dafür ist es aber für völlig bedeutungslos zu wissen, wie Sie mit Vornamen heißen und ob Ihre Schwiegermutter in derselben Straße wohnt. Wir wollen tatsächlich nicht an Ihre personenbezogenen Daten, was in Zeiten wie diesen ja fast schon eine Auszeichnung wert ist.

 

 

Sie kennen sich bereits gut aus mit Cookies und deren Aktivitäten als Erst- und Drittparteien? Dann können Sie diese Seite jetzt entspannt verlassen und sich wieder den Heimwerkervideos auf YouTube zuwenden. Alle anderen dürfen sich mit mir auf Forschungsreise begeben in das Land der Kekse. Was sind eigentlich Cookies, wozu werden sie benutzt? Sind sie wirklich die Verkörperung all dessen, was im Internet böse und gemein ist? Die Diskussion über Privatsphäre und Datenschutz im Internet fokussiert sich bekanntlich seit Jahren sehr stark auf das Thema Cookies.

Also was sind Cookies?

Cookies sind zunächst nichts anderes als Textdateien mit einer maximalen Größe von etwas über 2.000 Byte, die ein Webserver auf dem Rechner eines Users ablegen darf, um Informationen darin abzulegen, auf die er bei einer erneuten Begegnung mit dem User wieder zugreifen kann. Entstanden sind sie in der Steinzeit, 1994 also. Kurz zuvor hatten sich die ersten Webentwickler, die noch in versprengten Grüppchen in Kalifornien das Fell an den Bäumen rieben, auf das HTTP-Protokoll geeinigt.  Dieses Protokoll stellt die Sprache dar, in der sich Webserver und Webbrowser über den Datenaustausch verständigen. Jede URL im Browser beginnt bis heute mit http://, wie sie jetzt bei einem Blick nach oben links auf Ihrem Endgerät leicht selbst feststellen können.

Was fehlte in den Definitionen von http, war ein Mechanismus, der es dem Webserver ermöglichte, den Browser eines Users wiederzuerkennen, wenn dieser seine Seiten erneut besuchte. Dieses wurde in der Praxis schnell als überaus nützliches Feature identifiziert, um das Surferlebnis eines Users nicht immer wieder von Null an zu starten. So entstand das Cookie, ursprünglich nicht mehr als eine Notlösung für dieses Problem. Mit dem Cookie eingeführt wurden zwei fundamentale Richtlinien eingeführt, die ebenfalls bis heute Gültigkeit besitzen:

1. Jede Domain (Webseite) darf im Cookie-Store auf dem Rechner eines Users nur die eigenen Cookies schreiben, lesen und ändern, hat aber keinen Zugriff auf die Cookies anderer Domains.

2. Es wird unterschieden zwischen Cookies von First-Party-Domains und Third-Party-Domains. Second-Party-Domains gibt es übrigens nicht, denn Second Party sind Sie, also der User, der mit seinem Browser die Webseite besucht. First-Party-Domain ist die Domain, die zu der Zeit, zu der das Cookie geschrieben wird, oben in der URL-Zeile des Browsers auftaucht. Third-Party-Domains sind alle anderen Domains, die ebenfalls im Code der Webseite vertreten sind und ein Cookie schreiben wollen, aber NICHT in der URL-Zeile des Browsers stehen.

Alle verbreiteten Webbrowser sehen deshalb für die Behandlung von First- und Third-Party-Cookies unterschiedliche Einstellmöglichkeiten vor. Dies mit der Annahme, dass Cookies von der First-Party-Domain tendenziell eher vom User gewünscht werden, als Third-Party-Cookies. Darüber wie die Standardeinstellungen für diese Regeln auszusehen haben, werden  in der Internetwirtschaft seit langem kontroverse Debatten geführt. Aktuell bekanntlich gerade wieder um ein Plug-In, das für den Firefox-Browser entwickelt wurde.

Bei genauerer Betrachtung ist die Unterscheidung zwischen First- und Third-Party-Cookies durchaus nicht so simpel, wie es scheint. Komplexe Webseiten liefern Ihre  Inhalte heute keineswegs immer nur von der Domain aus, die oben im Browser steht, so dass die Seite unter Umständen als First Party Cookies schreiben will, die technisch aber von einer anderen Domain kommen und bei einer globalen Blockade von Third-Party-Cookies nicht geschrieben werden können. Zugleich gilt in allen Browsern die Regel, „einmal First-Party, immer First-Party“. Dies bedeutet, dass eine Seite, die ein User einmal oben in der URL-Zeile des Browsers stehen hatte, in der Folge immer auch Cookies als Third-Party schreiben darf, was ja dann unter Umständen wieder gerade nicht den Absichten des Users entspricht. Mozilla sah sich deshalb genötigt, die Änderung an den Standardeinstellungen für die Cookie-Behandlung erst einmal aufzuschieben.

Die abschließende Frage:

Haben Cookies ihr schlechtes Image außerhalb der Fachwelt tatsächlich verdient? Ich denke, Ihnen geschieht Unrecht. Sie helfen, eine Fülle von nützlichen Mechanismen für den User bereitzustellen und ihr Handling ist zugleich für den User transparent. Jedermann kann ohne viel Mühe und Fachwissen in den Einstellungen seines Browsers festlegen, wie er mit Cookies umgehen will und wem er erlaubt, diese bei ihm einzusetzen. Im Gegensatz dazu gehe ich nicht davon aus, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, im Detail durchzulesen, was sie Unternehmen wie Google, Apple und Facebook alles an Datennutzung erlaubt haben, als sie bei der Kontoeröffnung dort die Geschäftsbedingungen akzeptiert haben!

Wir haben uns bereits in der Vergangenheit bei „Bscheid gsagt“ mit Profiltargeting befasst und greifen das Thema heute erneut im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement auf. Wenn ein Kunde sich für eine Kampagne entschlossen hat, muss er sich eine Agentur aussuchen, die auch seinen Ansprüchen gewachsen ist. Aber welche Kriterien bestimmen den Erfolg der Zusammenarbeit? Hauptsächlich wird der Kunde beim Auswahlverfahren einer Agentur mit vier Entscheidungskriterien konfrontiert:

1. Datenschutz

2. Qualität der Daten

3. Erfahrungsschatz der Agentur

4. Leistungsangebot

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt in der heutigen Folge von “Bscheid gsagt” welche Tools Agenturen im Werkzeugkoffer haben müssen, um Ihre Kunden von ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Know-How im Profiltargeting zu überzeugen.

Viel Spaß bei der etwas neuen Besetzung der Interview-Runde.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Vielleicht lag es am milden Dezember, vielleicht daran, dass andere Themen dominierten. In den Medien ist es ruhiger geworden um das Thema Datenschutz. Derzeit beschäftigen Sie sich konzertiert lieber mit dem Dschungelcamp, dem Ex-BERliner Wowereit (wäre übrigens ein spitzen Kandidat für die nächste Staffel, wobei noch zu klären ist, wie er nach Australien kommen soll) oder den Wulffs… Apropos Wulffs, die bringen mich doch glatt zurück zum Thema: Die Bettina nämlich hat ja erfolgreich die Googles (und die Öffentlichkeit) so lange genervt, bis die sämtliche Assoziationen mit käuflicher Liebe aus ihrer Suche genommen haben. Und hier zeigt sich dann auch, dass Privatsphäre wichtig ist, auch wenn man es vielleicht nicht unbedingt verdient hat.

Verdient in diesem Zusammenhang erwähnt zu werden, hat es aber der Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW als Fourletter-Word). Im November wurde er offiziell vorgestellt. Im Kern geht es dem DDOW darum, gezielte Onlinewerbung mit einem entsprechenden Hinweis auf die Quelle der gesammelten Daten zu versehen. Und ich empfehle allen Werbetreibenden diese Initiative zu unterstützen. Weil sie erstens staatlichen Regularien Vorschub leistet und zweitens deutlich weitreichender ist als ein blaues „i“ auf dem Banner.

Bitte folgen Sie dem Link, um den gesamten Artikel auf LEAD Digital zu lesen.

Welche Daten verwenden Unternehmen für die Steuerung Ihrer Kampagnen? Wer hat Zugriff auf die Daten, die den Werbekunden gehören? Und wann macht es für Werbungtreibende Sinn, Profilinformationen eigener Kunden  zu verkaufen?

In der ersten Folge von „Bscheid gsagt“ im Jahr 2013 erklärt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid den Unterschied zwischen grundsätzlichen Profilinformationen (wie Demographie, Motive, Einstellungen und Interessen)  und temporären Daten (also z.B. dem aktuellen Kaufinteresse). Und er zeigt auf, dass Werbekunden sehr viel sensibler geworden sind, wer mit den Daten der Nutzer wie umgeht.  „Big Data“, ein großer Begriff für eine sehr kleinteilige und komplexe Anforderung. Aber sehen sie selbst:

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Einmal mehr ist Facebook Thema bei „Bscheid gsagt“. In der neuen Folge geht es – wie könnte es anders sein – um den Umgang mit Nutzerdaten. Facebook hatte vor einigen Wochen eine (schein)demokratische Umfrage gestartet, bei der es die User aufforderte, über die neuen Datenschutzbestimmungen abzustimmen und Änderungsvorschläge einzubringen.Von über 900 Millionen Facebooknutzern hat nur ein Bruchteil an der Befragung teilgenommen. Mobilisiert das Thema Datenschutz niemanden? Oder war die Abstimmung ganz einfach ein cleverer Schachzug von Facebook?

Tatsache ist: Nach Google hat nun auch Facebook eine Datenschutzvereinbarung, die dem Unternehmen jegliche Rechte im Umgang mit Nutzerdaten einräumt – parallel zum internationalen Recht. mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid ist gespannt, was für neue Anwendungen von Facebook in den nächsten Monaten erscheinen bzw. welche Businessanwendungen das soziale Netzwerk aus den sehr detaillierten Daten machen wird.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

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