Tag Archiv für "BIg Data"

Auf unserem Blog treffen heute zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite haben wir die „Big Idea“, also die Kreation, und auf der anderen Seite „Big Data“. Und genau da liegt momentan ein großer Konflikt im Markt, denn in der Praxis findet leider noch zu wenig Austausch statt. Doch für große Marken gewinnt die granulare, datengestützte Unterstützung von kreativen Kampagnen immer mehr an Bedeutung. Wie bringen wir diese Welten zusammen? Wo liegen mögliche Konfliktpunkte? Diese und weitere Fragen beantwortet Wolfgang Bscheid in einer neuen Folge von „Bscheid Gsagt“.

Im ersten Teil unserer Serie „Big Data – Small Money?“ ging es bereits um die Frage, ob der Einsatz von Big Data wirklich immer rentabel ist. Denn erst die richtige Analyse der gesammelten Datenmenge macht Data an sich zu einem wertvollen Gut.

Im zweiten Teil widmet sich mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid den verschiedenen Faktoren, die für den erfolgreichen Einsatz von Big Data relevant sind. Dabei geht es aber nicht nur um die Frage, welche Erlöse Amazon & Co, mithilfe ihrer eigenen Daten erzielen können, sondern vor allem auch um die einzelnen Kriterien, die darüber entscheiden, ob Big Data für die eigene Rentabilität nun Sinn oder Unsinn ist.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

 

 

 

In einem Kommentar hat Jürgen Scharrer, Chefreporter des Fachmediums HORIZONT,   kürzlich „Das Schweigen der Werber“ bemängelt, wenn es um die Folgen von Big Data für Kreative und die Gesellschaft geht. mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat mit einer Replik geantwortet, die auch auf horizont.net veröffentlicht wurde:

Welches Bild schwebt uns vom Menschen in unserer auch digitalen Gesellschaft vor? Das Bild des mündigen Bürgers, der selbst für sein Tun verantwortlich ist – auch im Netz? Und der nicht so naiv ist, zu glauben, dass er grundlegende Services dort umsonst bekommt? Oder das Bild des vom Staat zu beschützenden Individuums, das durch das Netz und die Vielzahl seiner undurchschaubaren Angebote hoffnungslos überfordert wird und das man vor dem Web in Schutz nehmen muss? Oder, wie Jürgen Scharrer formuliert: Wieviel Tracking darf sein, um individualisierte Werbeansprache zu realisieren?

Denn eben genau dort, wo die Daten in großem Maße erhoben werden, passiert dies auf einem legalen Fundament. Genau aus diesem Grund macht eine echauffierte Diskussion um Daten und den selbstbestimmten Umgang an dieser Stelle wenig Sinn. Wer durch eine Bestätigung seine Freigabe dafür erteilt, dass andere seine Daten sammeln, verwerten und vermarkten dürfen, hat rechtlich eine eindeutige Entscheidung getroffen. Danach zu philosophieren, ob das Verhalten der Konzerne nun verbraucherfreundlich ist oder nicht, kühlt zwar den eigenen Unmut, kommt aber wesentlich zu spät. Und hat vor allem auch keine rechtlichen Auswirkungen. Sind wir wirklich so naiv, dass wir glauben, kostenlose Services im Alltag ganz selbstverständlich nutzen zu können, ohne dass die Unternehmen das Wissen, das sie auf diese Art und Weise über uns anhäufen, für ihre auch finanziellen Zwecke nutzen? Ein Navi für das Auto war früher teuer, Google Maps gibt es heute zwar umsonst, aber natürlich auch nicht geschenkt. Das Recht auf Anonymität im Netz hat jeder Bürger. Er muss es nur selbst ausüben, denn keine staatliche Behörde wird sie ihm ohne sein eigenes Zutun garantieren können….

Hier lesen Sie den vollständigen Artikel auf horizont.net

 

Es ist mal wieder soweit: Die dmexco steht vor der Tür. Die digitale Marketing-Welt findet sich in den nächsten Tagen in Köln zusammen, um neue Trends, Technologien und Entwicklungen zu besprechen. Dieses Jahr lautet das Thema: Turning Visions into Reality.

Letztes Jahr war das übergreifende Thema Big Data, was uns im letzten Jahr auch wirklich allgegenwärtig begleitet hat. In diesem Jahr wird es spannend zu reflektieren, ob alle 2012 Hype-Themen auch wirklich in der Praxis umgesetzt wurden.

Diese Woche findet die dmexco zum fünften Mal statt und ist so groß wie noch nie zuvor. Es gibt sogar eine neue Halle um die wachsende Anzahl der Aussteller entsprechend unterzubringen.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erzählt uns heute, was er als Leiter einer Performance Agentur von einer großen Messe wie der dmexco erwartet und wie sich der Branchentreff in den letzten Jahren entwickelt hat.

 

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Seit Dezember 2002 untersucht der Verbund von deutschen Online-Vermarktern das Nutzerverhalten und die Reichweiten von Online-Angeboten im Internet. In zehn Jahren Marktforschung ist viel passiert – klassische Forschungsstudien haben den Weg für individuellere Datenerhebung geräumt. Neue Themen haben den Markt überrollt. Big Data zum Beispiel hat neue Auswirkungen auf die Relevanz eines Instruments wie der AGOF im heutigen Werbemarkt.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid stellt in der heutigen Folge von “Bscheid gsagt” die Grundeinschätzungen der AGOF der individuellen Leistungsbetrachtung einer Kampagne des Kunden gegenüber.

10 Jahre AGOF…und jetzt?

 

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Welche Daten verwenden Unternehmen für die Steuerung Ihrer Kampagnen? Wer hat Zugriff auf die Daten, die den Werbekunden gehören? Und wann macht es für Werbungtreibende Sinn, Profilinformationen eigener Kunden  zu verkaufen?

In der ersten Folge von „Bscheid gsagt“ im Jahr 2013 erklärt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid den Unterschied zwischen grundsätzlichen Profilinformationen (wie Demographie, Motive, Einstellungen und Interessen)  und temporären Daten (also z.B. dem aktuellen Kaufinteresse). Und er zeigt auf, dass Werbekunden sehr viel sensibler geworden sind, wer mit den Daten der Nutzer wie umgeht.  „Big Data“, ein großer Begriff für eine sehr kleinteilige und komplexe Anforderung. Aber sehen sie selbst:

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Mein Name? Data! Big Data! Die Etymologie meines Namens im neudeutschen Sprachgebrauch geht auf das Jahr 2012 zurück. Gerüchte besagen, dass das Wort nach einer durchzechten Nacht Eingang in eine dmexco-Präsi fand. In Wirklichkeit gibt es mich ja schon viel länger und nicht erst die Bäckerin in der IBM-Werbung hat mich auch der großen Konsumentenmasse vorgestellt.

Was ich kann? Ich kann die Welt an anderen Tagen retten, das Raum-/Zeitkontinuum verbiegen und Liebesgrüße nicht nur nach Moskau, sondern auch personalisiert an jedweden User in aller Welt schicken. Vorausgesetzt, ich weiß wie es geht. Und hier kommt die Krux, welche die schöne neue Welt so mit sich bringt. Die Daten sind schon lange da. Sie sind häufig sogar kompatibel, aber Herrgott, es sind so viele und wie bringe ich nicht nur Ordnung in die Kiste, sondern verbleibe auch in rechtssicheren Raum, ohne dass mir radikalisierte Datenschützer feierlich die Datenbank in Brand stecken. Mit einer Doppel-0-Lizenz, welche mir Kraft meiner Position verliehen wurde, ist das alles kein Problem. Solange ich nur als Papiertiger durch die diversen Digitalkonferenzen geistere, ist somit alles in bester Ordnung. Die Realität bleibt jedoch der hartnäckigste (End-)Gegner und lässt sich leider nicht so leicht aus der Welt schaffen.

Es ist im Grunde nichts Neues an mir und da geht es meinem guten Schulfreund Customer Journey nicht anders. Wir sind da, wir sind vorhanden und wir sind wichtig. Allein, wir sind kein Hype, kein Analyse Perpetuum Mobile und auch keine Wunderwaffe. Wir sind von Fall zu Fall verschieden und bedürfen einer sehr langwierigen und häufig manuellen Betrachtung, bevor wir in irgendeiner Form automatisiert werden können.

Die Möglichkeiten, die ich biete, werden mit Sicherheit sukzessive genutzt werden und wurden dies auch bereits bevor ich einen schmissigen Namen bekam – den es aber in Zeiten von zunehmender Reglementierung so besser nicht geben sollte. Diese Erkenntnis hatte erstaunlicherweise sogar ein angloamerikanischer Diskussionsteilnehmer (dessen Name mir leider entfallen ist) auf der dmexco, der die Nähe von „Big Data“ und „Big Brother“ bereits ausgemacht hatte und es als wenig zielführend empfand, dem Konsumenten orwellsche Zustände zu suggerieren. In Deutschland kommt so was erfahrungsgemäß noch schlechter an. Somit bin ich gespannt, wann ich das nächste Mal auf das Standesamt geschleppt werde und einen neuen Namen bekomme. Vielleicht darf ich dann ja auch selber einen Vorschlag machen. Bis dahin sollten Sie mich nutzen, so oft und gut es eben geht. Aber erwarten Sie keine Wunder von mir und auch die Rettung der Welt überlasse ich gerne ihrer Majestät bestem Diener.

… dann gehts los: Die dmexco öffnet ihre Tore. Unter dem diesjährigen Motto „The Digital Transformation: Shaping Models – Creating Business“ trifft sich in Köln mal wieder die Crème de la Chrome des digitalen Business, wie Helge Schneider sagen würde. Eines der auch im sprachlichen Sinne wirklich großen Themen für 2012 wird „Big Data“ sein. Wie gehen Agenturen, Werbungtreibende und Vermarkter mit der täglich anfallenden Datenfülle um? Wem gehören die Daten? Wie werden sie beispielsweise für die Marketingplanung genutzt? Und was sind die Herausforderungen und Chancen?

In diesem Blog nehmen wir uns ja öfter solcher Themen an, Wolfgang Bscheid wird dies auch auf dem dmexco-Kongress tun. Am Mittwoch, 12. September, diskutiert er in der Debate Hall von 11:15 bis 11:45 Uhr auf dem Panel „AdTrading: A Business Model for the whole Industry?“ gemeinsam mit Sascha Jansen (Managing Director, Annalect Group Germany), Martin Lütgenau (Managing Director, Tomorrow Focus), Philip Missler (Managing Director, InteractiveMedia) und Ronald Paul (CEO, Quisma).

Am zweiten Messetag geht es dann konkret um die nächste Generation des Targetings und um eine Premiere. mediascale wird in der Speakers Corner zum ersten Mal öffentlich das Modell eines „Psychologischen Profiltargetings“ vorstellen – am Beispiel des 1er BMW. Beginn des Vortrags von Wolfgang Bscheid ist um 14 Uhr.

Erste Hinweise, was es mit dem psychologischen Profiltargeting auf sich hat, gibt Ihnen unsere neue Folge von „Bscheid gsagt“:

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.