Tag Archiv für "Alexa"

Das Konzept Native Display hat sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Doch die mediascale geht einen Schritt weiter und überträgt dieses Erfolgskonzept auf ein anderes Medium,  nämlich Audio! Wie funktioniert Native Audio genau? Was ist ein klickbarer Spot? Warum braucht man dabei die Unterstützung von Alexa und Co.? Und wie nehmen Zuhörer dieses neue Konzept überhaupt auf? Diese und weitere Fragen beantwortet Wolfgang Bscheid in einer neuen Folge von Bscheid Gsagt!

Immer wieder kam in den letzten Monaten das Thema Audio und Podcasts (auch auf unserem Blog)  auf. Da stellt sich vor allem bei denjenigen, die keinen Smart Speaker besitzen und Sprachassistenten im Allgemeinen noch skeptisch gegenüberstehen, die Frage, ob diese Geräte wirklich Zukunft haben und wie es im Markt um sie steht?

Tatsächlich haben es laut einer Studie der RMS Smart Speaker innerhalb von 12 Monaten geschafft, weltweit 50 Mio. Nutzer zu erreichen. Zum Vergleich: Das Smartphone hat 3 Jahre gebraucht, um die gleiche Nutzerzahl zu generieren, das Internet sogar 4 Jahre.

Aus diesem Grund treiben auch wir als Agentur das Thema voran: Im April haben wir hier im Rahmen einer Pressemitteilung unser Native Audio- Projekt vorgestellt, welches die mediascale zusammen mit der RMS auf den Weg gebracht hat, um erstmals ein natives Audio-Werbeformat für Smart Speaker zu schaffen.

Schauen wir uns nun die interaktiven Lautsprecher mal etwas genauer an:

Welche Smart Speaker und Sprachassistenten besitzen die Deutschen?

„Alexa“ von Amazon Echo führt die Liste klar an: 71% der Befragten in Deutschland besitzen ein Amazon Echo Gerät. An zweiter und dritter Stelle finden sich der Google Assistant „Google Home“ und „Siri“ von Apple.

Wie relevant sind Smart Speaker im internationalen Markt?

Die Liste der Top 5 Länder, in denen Smart Speaker installiert und genutzt werden, wird mit deutlichem Abstand von den Vereinigten Staaten angeführt. In den USA befinden sich 64% der eingerichteten Smart Speaker am weltweiten Gesamtmarkt, was die absolute Mehrheit bedeutet. Gefolgt wird die USA von China mit 10% Marktanteil. Deutschland befindet sich mit 6% auf dem vierten Rang, dicht hinter Großbritannien. 3% liegen bei Südkorea, während sich die letzten 10% auf die restliche Welt verteilen.

Für was werden Sprachassistenten hauptsächlich genutzt?

Die beiden größten Nutzungsbereiche sind das Erhalten von Suchergebnissen (52%) und das Abspielen von Musik (51% der Befragten in Deutschland). Das Abspielen und Hören von Musik über die Sprachsteuerung ergibt sich auch durch die Tatsache, dass einige Audiosysteme beispielsweise von Sonos, JBL und Sony die Sprachassistenten von Amazon und Google integriert haben. Des Weiteren werden Smart Speaker/ Sprachassistenten viel genutzt, um das Wetter abzufragen (46%), sich an Termine erinnern zu lassen (33%), Kontakte anzurufen (29%) oder sich Sprachen übersetzen zu lassen (28%). Es gibt aber auch viele weitere Funktionen, die per Sprachsteuerung genutzt werden können. So zielt das System vom Amazon verständlicherweise auch darauf ab, dass Produkte per Sprachbefehl bestellt werden.

An diesem Punkt wird es dann auch für Werbetreibende durchaus spannend, da man den User im Alltag erreicht, dessen Konsum- und Markenverhalten kennt und die Kaufzeiten prognostizieren kann. Ein Problem dabei ist nur, dass die jeweiligen Sprachassistenten den Markt scannen und nur das empfehlen, was sie auch wollen. Werbetreibende müssen ihre Webseite und Inhalte für Sprachsuchen optimieren, um an Relevanz zu gewinnen.

Da der Markt immer weiterwächst, Sprachassistenten auch für Audiosysteme, Autos und Co. optimiert werden, wird das Thema auch für Werbetreibende immer wichtiger.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich die anfängliche Liebelei mit Alexa, Siri und Co. zu einer langfristigen Beziehung zu entwickeln scheint, welche aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken ist.

Quellen:

 

 

 

Audio ist derzeit gefragt wie selten zuvor. Insbesondere über digitale Verbreitungswege wachsen Reichweiten bei den von der Werbewirtschaft begehrten jüngeren Zielgruppen. Dafür mitverantwortlich ist die rasant wachsende Zahl von Smart Speakern. Der Audiovermarkter RMS und mediascale haben nun gemeinsam das erste native Werbeformat für das Zeitalter der interaktiven Lautsprecher entwickelt. Der Feldtest startet im April, die Ergebnisse der Begleitforschung werden im September vorgestellt.

München/Hamburg, den 5. April 2019 — mediascale startet gemeinsam mit dem Audiovermarkter RMS das erste Audioformat für Native Advertising. Nutzer, die über Smart Speaker ihren Radiosender hören, können mit nur einem Sprachbefehl aus dem laufenden Radio-Programm in das native Interviewformat wechseln, direkt in die Gespräche mit Markenbotschaftern der teilnehmenden Firmen (u.a. ODDSET, MINI und Consors Bank). Konzipiert wurden die nativen Audioformate von Thorsten Otto, Gewinner des Deutschen Radiopreises, Audio-Experte und Buchautor („Die richtigen Worte finden“).

In den vergangenen Jahren hat sich Native Advertising, also Werbung in Form redaktioneller Beiträge, die so konzipiert sind, dass sie die Marken- oder Produkt-Botschaften transportieren, sehr erfolgreich entwickelt. Dieses Konzept wird nun erstmals auf den Bereich Audio ausgeweitet. Dabei liefert die stark wachsende Verbreitung der Smart-Speaker die technische Grundlage für Native Audio.

Und so funktioniert Native Audio in der Praxis

Nutzer, die ihren Radiosender über Smart Speaker hören, bekommen ab April auf den teilnehmenden Sendern wie ANTENNE BAYERN, Radio Hamburg und bigFM einen 20sekündigen Spot eingeblendet, der das native Interviewformat ankündigt.

Mit dem Sprachbefehl „Starte Interview“ können sich Hörer nahtlos in die Dialoge mit den jeweiligen Themenexperten der Marken einklinken. Audio-Experte Thorsten Otto, der das Native Format auch inhaltlich konzipiert und vorbereitet hat, unterhält sich dabei zwischen sechs und zwölf Minuten mit interessanten Markenbotschaftern zu ausgewählten Themen.

Nach dem Ende des Interviews kehrt der Smart Speaker automatisch wieder zum vorher gehörten Programm zurück. Hörer*innen können das Gespräch aber auch vorher mit einem Sprachbefehl abbrechen.

„Uns ist es besonders wichtig, dass wir mit Thorsten Otto eine echten Audio Experten gewinnen konnten, um diese neuen Marken bzw. Produkt bezogenen Unterhaltungsformate inhaltlich interessant zu gestalten“, erklärt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale.

Um die Werbewirkung des neuen Audio-Werbeformates zu untersuchen, wird der Feldtest von einer Forschung begleitet, die die Akzeptanz des Formates und Werbewirkungsitems erhebt. Basis der Leistungsbewertung ist dabei die jeweils definierte Kommunikationszielsetzung des Kunden.

Um die Akzeptanz der neuen Werbeform zu erheben, werden unterschiedliche inhaltliche Variationen des Native Audio-Formats getestet. Nicht nur die Werbewirkung wird gemessen, der Test überprüft auch die Prozesse: Es wird untersucht, wie sich Native Audio-Formate zukünftig zielgerichtet und kosteneffizient erstellen lassen. Außerdem wird abgeklärt, wie exakt sich native Inhalte auf die konkreten Kommunikationsziele einer Marke abstimmen lassen. Die erste Native Audio-Kampagne geht im zweiten Quartal 2019 on Air. Die ausgewerteten und aufbereiteten Ergebnisse werden zur DMEXCO im September 2019 präsentiert.

„Die erste native Audiokampagne ist ein wunderbares Beispiel für unseren Co-Engineering-Ansatz. Nur gemeinsam mit einem Partner wie RMS war es möglich, dieses gänzlich neue Format technisch und inhaltlich vom Start weg zusammen zu entwickeln“, erklärt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale. „Mit Alexa und Co. als Abspielgeräten für Webradio wird Audio jetzt klickbar. Deshalb lag es auf der Hand, ein weitergehendes Werbeformat zu entwickeln, das sich für den Hörer nahtlos ins Radioprogramm einfügt und trotzdem Marken die Möglichkeit gibt, Themen unterhaltsam zu vermitteln.“

Frank Bachér, Geschäftsleiter Digitale Medien bei RMS: „Smart Speaker bieten Werbekunden ganz neue Möglichkeiten der Interaktion mit den Nutzern. Über die Sprache, der direktesten Kommunikationsform, können Hörer sich sofort über verschiedene Themen informieren. Wir freuen uns sehr, dass wir die erste native Audio-Kampagne für Smart Speaker mit mediscale umsetzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Rückkanal Sprache für Werbungtreibende in der Kommunikation mit ihren Kunden künftig eine große Rolle spielen wird.“

In der Alexa Skill „ODDSET Jubiläum“ ist das erste Interview per Sprachbefehl „Alexa, starte Skill ODDSET Jubiläum“ abrufbar.

Über RMS

Als führender Vermarkter im deutschen Audiowerbemarkt hilft RMS seinen Kunden, räumlich, zeitlich und thematisch näher an die Zielgruppen und deren Kaufentscheidungen zu kommen. Um dies zu erreichen, vermarktet RMS Leistungen aus dem gesamten Audiospektrum: Werbezeiten und -formate sowie Online-Audio-Angebote von 169 privaten Radiosendern im gesamten Bundesgebiet. Dazu kommen mehr als 1.100 führende Webradios, mobile Apps und Podcast-Angebote. Das Vermarktungsangebot wird ergänzt durch zahlreiche Service-Leistungen aus den Bereichen Marktforschung, Mediaplanung und Kreation. Der Umsatz der RMS-Partnersender betrug im Jahr 2018 laut Nielsen Media Research 1,318 Milliarden Euro. Sprecher der Geschäftsführung ist Matthias Wahl.

Zusammen mit RMS Austria ist RMS größter Audiovermarkter Europas. www.rms.de

 

„Alexa, was ist Werbung?“ „Ich habe leider keine Kurzbeschreibung für Werbung.“ Die einen schwören auf sie, die anderen verdammen sie: die smarte Sprachassistentin Alexa. Heute verrät uns Wolfgang Bscheid, wie er zu den Themen Sprachsteuerung und Voice steht und welche Problematiken die künstlichen Intelligenzen mit sich bringen könnten.