Tag Archiv für "Ads"

Im Jahr 2006 wurde Twitter ursprünglich von Jack Dorsey als interner Nachrichtendienst für seine kleine Firma programmiert und ins Leben gerufen. Heute ist der Dienst eine frei verfügbare, digitale Echtzeitanwendung für Mikroblogging und kann inzwischen weltweit 500 Millionen Nutzer vorweisen. Im Mittelpunkt stehen kurze, knackige Textbeiträge im Telegrammstil, die sogenannten “Tweets“, mit einer Länge von maximal 140 Zeichen.

 

User tweeten, followen, retweeten – privat und öffentlich. Hashtags machen dabei beliebige Begriffe zu Schlagwörtern und bündeln diese zu bestimmten Themen.

Auch Celebrities, Journalisten, Politiker und vor allem Unternehmen nutzen den interaktiven Meinungsaustausch und viralen Verbreitungseffekt und verzeichnen mittlerweile große Followerzahlen – Tendenz steigend!

 

Das größte soziale Netzwerk ist und bleibt zweifellos Facebook, aber auch Twitter erfreut sich in Deutschland einer wachsenden Popularität und Faszination.

Daher war es nur eine Frage der Zeit bis jedermann dort Werbung schalten kann: Seit zwei Monaten stehen die sogenannten Twitter Ads auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland zur Verfügung.

Fortan können diese gezielt Kunden ansprechen und fleißig Follower und Websiteklicks generieren. Grund genug die Welt der Tweets und Hashtags einmal zu beleuchten und einen kleinen Einblick in Werbe- und Targetingmöglichkeiten zu geben.

 

#RichtigeBotschaft #RichtigeZielgruppe #RichtigerZeitpunkt

 

  1. Werbemöglichkeiten

 

Für die Wahl des richtigen Werbeformats ist zunächst die Definition des Kampagnen-Werbeziels entscheidend. Hierbei spielen die folgenden Werbeziele eine vornehmliche Rolle:

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Quelle: mediascale

 

Ähnlich wie bei Facebook gilt es durch Websiteklicks den Traffic auf der eigenen Website zu steigern, die Interaktion mit den Beiträgen/Tweets anzuregen oder Follower zu generieren, wobei Letzteres bei Twitter das wohl bedeutendste Ziel darstellt.

 

Unter Berücksichtigung des Werbeziels werden bei Twitter grundsätzlich drei Anzeigenformate unterschieden:

Quelle: mediascale
Quelle: mediascale

Promoted Accounts:

Diese Ads werden in den Suchergebnissen und auf der persönlichen Twitter-Startseite unter der Rubrik “Wem folgen?“ ausgespielt und bewerben den eigenen Account mit einer kleinen Textanzeige, um mehr Follower zu gewinnen und die Zielgruppe bzw. Community zu erweitern.

 Promoted Tweets:

Die Promoted Tweets sind in der Timeline der Twitter-Nutzer sichtbar und können sowohl aktuellen Followern als auch potenziellen Followern angezeigt werden. Hierbei gilt es die Interaktionen (Retweets, Favorisieren, Antworten) zu steigern und die Reichweite zu erhöhen.

 Promoted Trends:

Diese erscheinen auf der Nutzerstartseite unter der Rubrik “Trends“ und generieren dort ein Trendthema, das die User auf einen Account oder Tweet aufmerksam macht.

 

  1. Targetingoptionen

 

Für eine möglichst genaue Zielgruppenerreichung gibt es auch bei Twitter verschiedene Targetingmöglichkeiten.

Grundsätzlich besteht die Option auf Standorte, das Geschlecht, die Sprache und/oder das Mobilgerät zu targeten. Des Weiteren können die Nutzer anhand von Interessen, Benutzernamen oder Schlagwörtern gezielt angesprochen werden.

Interessant ist auch die Option, die Anzeigen direkt an Follower einzelner Twitter-Accounts oder Lookalikes, also beispielsweise an Follower der Konkurrenten, ausrichten zu können.

Zu guter Letzt gibt Twitter mit den maßgeschneiderten Zielgruppen ein Äquivalent zu den Facebook Custom Audiences, für die man datenschutzrechtlich generierte E-Mail-Adressen hochladen kann.

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Quelle: mediascale

 

Im Großen und Ganzen bieten Twitter Ads in Deutschland Chancen und Möglichkeiten zur gezielten Kundenansprache, zur Vergrößerung der Reichweite und zur Steigerung der Interaktion. Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich noch nicht so viele Nutzer aufweist, so ist Twitter am Ende eben doch ein Ort an dem es viele Meinungsführer und Influencer gibt.