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Ich gebe es zu, ich dachte bis vor einem Jahr auch, dass es noch länger dauern wird, aber nun sind wir bereits mitten drin. Die Rede ist von Sozialen Netzwerken und ihrer Rolle für das E-Mail-Marketing. Klar ist, dass beide etwas mit „Dialog“ zu tun haben. Aber können sie im Zusammenspiel auch etwas erreichen? Gibt es eine WIN-WIN Situation? Inzwischen gibt es eine ganze Reihe interessanter Ansätze. Aber bevor ich in meinem nächsten Blogeintrag darauf eingehe, zunächst einmal Fakten aus Umfragen und Reports aus dem „Mutterland“ der Sozialen Netzwerke.

Aus einer Studie in den USA (ExactTarget: Expanding the Reach of Email Through Social Networks. Studie 2009) geht hervor, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen im Jahr 2009 Social Media Funktionen in ihr E-Mail Marketing aufnehmen wollten. 2008 verfolgten nur 13 Prozent aller Befragten diesen Plan. Für das Jahr 2010 planen schon 69 Prozent der US-Unternehmen eine Integration von Social Media in ihr E-Mail Marketing. Fast die Hälfte betrachtet diese Zusammenführung als eine der wichtigsten Initiativen für das E-Mail Marketing in diesem Jahr. Über ein Viertel der Unternehmen setzt bereits Strategien der Integration um und weitere 24 Prozent suchen noch Lösungsmöglichkeiten für die Umsetzung ihrer Integrationspläne. 18 Prozent der Unternehmen würden gerne Social Media Komponenten in ihre E-Mail Kampagnen einbeziehen, sind allerdings damit überfordert (StrongMail Systems: 2010 Marketing Trends. Studie 2009)

Dennoch stellen sich bereits erste Erfolge bei der Integration von Social Media ein: 42 Prozent der befragten Unternehmen, die bereits Social Media in ihre E-Mail Kampagnen integrieren, erzielen dadurch einen größeren Kampagnenerfolg. Jedoch sehen 35 Prozent keine Verbesserung und 23 Prozent der Befragten sind nicht in der Lage, die Kampagnenergebnisse zu messen. (StrongMail Systems: 2010 Marketing Trends. Studie 2009)

Wie zwingend die Integration von Social Media und E-Mail-Marketing werden könnte, zeigt ein Blick auf die Bevölkerungsgruppe in den USA, die Soziale Netzwerke groß gemacht hat: Studierende wählten dort Facebook im Jahr 2009 zu ihrer beliebtesten Webseite. Die Popularität des Onlinekontaktnetzwerks stieg innerhalb von einem Jahr um fast das Doppelte. Fast 60 Prozent der weiblichen und 44 Prozent aller männlichen Befragten geben an, Produktinformationen über soziale Netzwerke wie Facebook zu erhalten. Dagegen abonnieren durchschnittlich nur 18 Prozent der Studierenden einen Newsletter als Quelle für Produktinformationen (Anderson Analytics: American College Students Survey. Studie 2009.)

Die Verknüpfung von Social Media und E-Mail Marketing ist demnach gerade für jüngere Zielgruppen von besonderer Relevanz. Diese setzen sich vermehrt mit sozialen Netzwerken auseinander und werden dadurch schneller auf Produktinformationen aufmerksam, die in solchen Netzwerken verteilt werden. Insgesamt werden momentan durchschnittlich vier bis fünf verschiedene Links zu Facebook, MySpace, Twitter, Digg etc. in ein US-amerikanisches E-Mailing aufgenommen (Silverpop Systems: Emails Gone Viral – Measuring “Share to Social” Performance. Studie 2009).

Aber was sind nun in den USA die Gründe Social Media und E-Mail Marketing zu integrieren? Rund 80 Prozent der Unternehmen, die E-Mail Marketing betreiben, sind der Meinung, dass der Einsatz von Social Media im E-Mail Marketing die Reichweite der Inhalte von E-Mailings erhöht sowie die Markenbekanntheit und -reputation stärkt (Balegno, Sergio; Tornquist, Stefan; Donahue, Sean: 2010 Email Marketing Benchmark Report Excerpt. MarketingSherpa LLC, Studie 2009). Darüber hinaus werden noch eine steigende Kundenloyalität und Kundenbindung zu den größten Vorteilen gezählt (StrongMail Systems: 2010 Marketing Trends. Studie 2009). Das Potenzial der Reichweite vergrößert sich jeweils um das Netzwerk des einzelnen Nutzers, der das E-Mailing auf einer sozialen Plattform kommuniziert hat. Die Einbindung von Social Media Funktionen in E-Mailings birgt demnach virale Marketingpotenziale. Außerdem haben die Inhalte von E-Mailings durch persönliche Weiterempfehlungen von Freunden oder Bekannten eine hohe Glaubwürdigkeit. Als weiteres Hauptziel der Integration von Social Media im E-Mail Marketing wird genannt, mehr Abonnenten für E-Mailings zu gewinnen, also neue Adressen zu generieren. Dies soll letztlich zu einer Neukundengewinnung führen.

Alle diese Studien zeigen: Die Integration von Sozialen Netzwerken und E-Mail Marketing ist in den USA nicht mehr aufzuhalten! Und ich kann mir  nicht vorstellen, warum dies nicht auch für Deutschland gelten sollte – trotz der deutlich größeren Bedenken zu Privatsphäre und Datenschutz. Doch welche Möglichkeiten der Verknüpfung beider Kanäle gibt es nun genau? Hier hat sich gerade in den letzten Wochen einiges getan.

Mehr dazu können Sie in meinem nächsten Blog-Eintrag lesen…

Bei DailyDeal gibt es täglich wechselnd ein neues Angebot für viele deutsche Städte. So haben beispielsweise in München im Laufe des März 350 User knapp 60 Prozent bei ihrem nächsten Kinobesuch gespart und über 400 DailyDealer profitieren bei ihrem nächsten McDonald´s Besuch.

Wie es funktioniert? DailyDeal handelt die unterschiedlichsten Rabatte aus – von Indoor-Tauchen über Permanent Make-Up bis hin zum Sonntags Brunch ist für jeden was dabei. Diese Preisnachlässe kann DailyDeal durch die Abnahme der großen Anzahl an Angeboten zu sehr guten Konditionen anbieten und so sparen alle – zumeist um die 50%.

Und wie sollte es anders sein – auch dieser Trend kommt mal wieder aus den USA, wo man schon seit letztem Jahr völlig gutscheinverrückt im Netz unterwegs ist.

Zum Erfolg von DailyDeal dürfen wir seit kurzem mit regional ausgesteuerten Kampagnen beitragen. Dabei werben wir in den Städten mit den jeweils tagesaktuellen Deals:

Werbemittel DailyDeal
Werbemittel DailyDeal

 

 

 

 

Selbst sind wir natürlich auch schon zu DailyDealern geworden und haben bereits den ein oder anderen guten Deal an Land gezogen! Aktuell zum Beispiel einen iTunes Gutschein im Wert von 10,-€ für nur 5,90 €. Schauen Sie doch auch gleich mal vorbei und lernen Sie, wie Sie in ihrer Stadt sparen können: www.dailydeal.de.

Viel Spaß!

Juhuuuu – seit heute sind wir online! Und zwar mit der Kampagne für unseren neuen Kunden mirapodo. Na und, sagen Sie? Es starten täglich neue Kampagnen im Netz. Schon, aber keine ist so wie diese. Werfen Sie einen Blick hinter unsere Kulissen und sehen Sie selbst, warum dieses Projekt mich ganz besonders fesselt.

Zum Hintergrund: mirapodo ist eine Tochter von Otto und vertreibt Schuhe online unter www.mirapodo.de. Und das mit einem tollen Service: keine Versandkosten, 100 Tage Rückgaberecht und eine serviceorientierte Hotline, die immer freundlich und nett ist (ja, wir hatten Gelegenheit, das zu testen!). Großes Schuhkino eben.

Und was macht das Projekt für mediascale – und somit auch für mich – so spannend? Ganz einfach: Wir dürfen alle unsere Kerndisziplinen bei mirapodo unter Beweis stellen – Display Advertising, Dialogkommunikation, ReTargeting und Zielgruppentargeting-Lösungen, Marktforschung, On-Site-Bannering auf mirapodo.de sowie eine verschränkte und vollintegrierte Aussteuerung von Display und SEM – gemeinsam mit der Search-Agentur Explido.

Und für mich persönlich? All diese Bereiche zu koordinieren ist nicht ganz einfach und eine echte Herausforderung mit großem Spaßfaktor. Darüber hinaus durften wir das StartUp Flair miterleben und sehr frei agieren. Eine eher untypische und sehr angenehmen Kunde-Agentur Beziehung. Danke an dieser Stelle an das gesamte mirapodo Team für euer Vertrauen!

Und dann gibt es zwischendurch einfach Nervenkitzel: Die Kampagne startet morgen und wir haben immer noch keine Werbemittel – da kann man schon mal nervös werden. Oder als eine der ersten Testbesteller in der Beta-Phase bekam ich alle bestellten Schuhe doppelt zugesendet. Schwitz: Sind jetzt 10 Paar Schuhe von meiner ächzenden Kreditkarte abgebucht worden anstatt der eingeplanten 5?

Aber wie wir so oft bei der mediascale sagen: „Alles wird gut!“ Und so sind die Werbemittel noch eingetrudelt, die Kampagne pünktlich gestartet, meine Kreditkarte nicht gesperrt und alle Prozesse bei mirapodo zum Start so optimiert, dass sich unsere Pionierarbeit als Beta-Tester gelohnt hat. Für Sie steht jetzt wirklich nichts mehr im Wege: Gleich klicken und eines der tollen paar Schuhe online bestellen! Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich!

Werbemittel mirapodo
Werbemittel mirapodo Launchkampagne

…erfahren Sie genau hier, in der Fortsetzung unserer Targeting-Reihe. Unser heutiges Thema in Teil 2: Die Suche – und ihr Zusammenspiel mit Display-Werbemitteln.

Am Anfang des Kaufprozess steht immer die Suche. Die Vorgehensweise ist dabei meist die gleiche: Interessiert sich ein User beispielsweise für einen LCD-Fernseher, wird er zunächst in einer Suchmaschine den Begriff „LCD“ o.ä. eingeben. Es werden ihm dann alle Seiten angezeigt, die mit dem Keyword „LCD“ verknüpft sind. Surft er dann ein weiteres Mal im Netz, ist er in seinem Kaufentscheidungsprozess bereits einen Schritt weiter: Statt nach einem bestimmten Keyword, sucht er diesmal gleich nach der für ihn relevanten Marke oder er besucht ein Preisvergleichsportal. Kommt es nicht bereits bei diesem Besuch zum Kauf, wird der Nutzer bei seinem nächsten Besuch aller Wahrscheinlickeit nach nochmals genauer und sucht beispielsweise gleich nach dem passenden Modell.

Die für Marketingverantwortliche wichtige Frage bei diesem Vorgang:  Welche Informationen können an welcher Stelle innerhalb des Online-Kaufprozesses über Kanäle wie Search und Display gewonnen werden?

Das Zusammenspiel zwischen Display und Search wurde zwar in den letzten Jahren immer wieder als zukünftig wichtig herausgestellt, in der Praxis wurde es jedoch nach wie vor nur selten realisiert. Daher kann bereits dieser erste Schritt, nämlich die Einsicht sowohl in die Search- als auch in die Display-Auswertung, Neuland erschließen. Denn nur wer gleichzeitig Display und Search betreut, kann schon mit der ersten Googlesuche starten. Wer nur für Display verantwortlich zeichnet, muss erst einmal mit dem Kunden und dessem Search-Dienstleister klären, ob und wie man ihm die nötigen Informationen ggf. zur Verfügung stellen kann. Hilfreich ist dabei, wenn die Display-Agentur über ein gutes technisches Know-How verfügt, denn sonst scheitern viele Modelle zur integrierten Datenübergabe am fehlenden Verständnis oder der Umsetzbarkeit auf Displayseite.

Ist diese Hürde genommen gilt es, die Daten zu strukturieren. Denn nicht jede Suchanfrage hat die gleiche Qualität. Sind Anfragen zu Anfang des Kaufentscheidungsprozesses meist noch grob und ungenau, so werden sie zum Ende hin immer detaillierter und fokussierter. Wer das gesamte Potential ausschöpfen möchte, sollte überlegen, ob dem User in den unterschiedlichen Phasen seiner Kaufentscheidung auch unterschiedliche Botschaften angezeigt bekommt. Denn zum Schluss geht es ja nicht nur um die Frage, wen erreiche ich mit meiner Kampagne, sondern auch darum, welches Angebot unterbreite ich wann welchem User. Ganz nebenbei: Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, das Suchverhalten seiner Käufer zu analysieren, wird erstens einen ziemlich exakten Wert für die durchschnittliche Länge der Kaufentscheidung erhalten. Aber er wird zweitens auch einen sehr interessanten Einblick in den Ablauf dieser Entscheidung und in die Beweggründe oder Motive der potentiellen Käufer erhalten. Schon alleine aus diesem Grund ist es jedem Kunden und jeder Agentur zu empfehlen, sich intensiv mit allen Aspekten der Suche zu befassen. Denn kennt man die Beweggründe und die Interessen der Nutzer, kann man ihm eine für ihn passende Kampagne anzeigen. Und wenn alles gut geht, wird aus dem potentiellen Kunden schon bald ein Neukunde. Und Neukunden stehen auf den Wunschlisten vieler Unternehmen.

In diesem Sinne, Merry Christmas!

… aber bisher nie zu Fragen wagten. Keine Angst, das war es schon (fast) mit den Anleihen bei Woody Allen. Obwohl, oft ist es beim Targeting so wie beim Sex. Ganz viel reden drüber, aber wie es genau funktioniert …

Deshalb stellen wir uns künftig an dieser Stelle Fragen, die hoffentlich auch Sie interessieren: Wie funktioniert Targeting eigentlich im Agenturalltag? Was muss man praktisch tun, wenn man targeten möchte? Denn nach unserer Erfahrung hinkt das praktische Know-How auf breiter Front den hochtrabenden Visionen vieler „Vordenker“ hinterher. Unsere kleine Targeting-Reihe beinhaltet ein paar praktische Informationen und Tipps, die Sie beherrschen sollten, bevor Sie sich ins Targeting-Getümmel stürzen:

Teil 1: Zielgruppenanalyse oder was einen kaufwilligen User auszeichnet

Gleich zum Start einer Targeting-Kampagne stellt sich die entscheidende Frage: Auf Basis welcher Informationen oder besser welcher Profile soll die Kampagne laufen? Und schon hier scheiden sich die Geister.  Für die einen besteht Targeting bereits darin, nach so hoch innovativen Kriterien wie Soziodemgrafie oder Themenbezug zu unterscheiden. Andere sind bereits einen oder mehrere Schritte weiter und steuern mit Hilfe von Profiling ihre Kampagnen, basierend auf den Kaufinteressen der User.

Fortschrittliche Targeter stellen sich deshalb die Frage: „Was zeichnet einen kaufwilligen User denn überhaupt aus?“  Dabei geht es beim Beantworten dieser Frage nicht in erster Linie um Targeting, sondern um den Kern jeder Mediaplanung. Entschuldigung liebe Planer, aber unsere Erfahrungen haben eindeutig gezeigt, dass sich potentielle Käufer nicht über ihre Soziodemografie oder ihre allgemeinen Themeninteressen identifizieren lassen. Wir alle haben prinzipiell jede Menge Produktinteressen, nur sind diese weitgehend unabhängig von unserem Alter, Geschlecht oder Bildungsstand. Und sie sind zudem in der Regel auch nicht vorhersehbar. Wie aber läßt sich der Käufer dann erkennen, wenn nicht über die gelernten Beschreibungsmerkmale? Ganz einfach: Über die Veränderungen in seinem Verhalten, sobald er sich einem Produktkauf nähert.

Denn auch wenn er weiterhin jeden Morgen unbeeindruckt auf spiegel.de surft, kann er doch einen geplanten Kauf vorbereiten. Zuerst, wie sollte es anderes sein, tippt er seinen Wunsch bei Google in der Suche ein. Danach fängt er an, sich auf Special Interest-Seiten zu bewegen. Dann klappert er voraussichtlich relevante Markensites ab. Und gegen Ende der Kaufentscheidungsphase finden wir den Kunden immer öfter auf Preisvergleichsseiten und Shoppingangeboten. So oder ähnlich bewegen sich laut unseren Analysen die meisten User auf ihren Online-Kauf zu. Und das, wohlgemerkt, ohne ihr gewohntes Surf-Verhalten zu vernachlässigen.

Erfolgreiches Targeting hängt also von der Qualität der Informationen über das Profil und die Kaufabsicht des einzelnen Users ab. Je eher wir die Kaufabsicht und die Interessen eines Users kennen, desto zielgenauer können auf ihn zugeschnittene Kampagnen ausgesteuert werden. Unsere Erfahrung: Kampagnen können so bis zu 150 Prozent mehr Leistung erbringen.

In Teil 2 unserer Targeting-Reihe beschäftigen wir uns dann mit der Frage, an welchen Stellen innerhalb des Kaufprozesses über Kanäle wie Search und Display welche Informationen gewonnen werden können. Oder, frei nach Woddy Allen, Targeting ist eine wunderbare Sache zwischen zwei Menschen, für fünfzig Millionen ist es einfach phantastisch.

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