Suchergebnisse für "SEA"

Ein ganz normaler Tagesablauf in einer Mediaagentur ist gespickt mit Fachwörtern und Buzzwords. Unser Manu hat dies als Anlass genommen, eine kleine Geschichte daraus zu basteln. Wer sich in dem Getümmel der zahllosen Marketing-Begriffe hilflos fühlt, darf und soll uns gerne mit Fragen bombardieren – wir schlauen euch gerne auf!

9 Uhr. Kaffeebar. Dauert wieder. „Nimm den Kaffee von der Sitebar, sonst reset ich deine Banner“ raunze ich Z-. an. Der steht bei mir eh auf dem Index. Morgens bin ich manchmal ganz schön programmatisch.

Wo ist eigentlich mein Handy? Zum Glück. Mein erster Termin ist mit Kugel. Der ist im Suchen eine Maschine. Bing! Macht das Smartphone. Es gibt Kuchen. N. Schorle hat gebacken. Annalect sich die Lippen. Ich greife lieber zum Cookie, gibt sie ja nicht mehr so lange.

11 Uhr. Ich gmx mal in mein Postfach. Nur Spam in der Inbox. Als Ad ich‘s gewusst. Closebutton und app in den Mittag. Andi dänzelt ums Eck. „Hunger?“ Axel springert auf. „Bin dabei!“

Nachm Mittag. Linkes Bein. Rechtes Bein. Meine Rocket ist fuel. Ich trete mal aus…

SSP“, sagt der Audiencebroker. „Lust auf ein Bier nachher?“ „DSP, lass stecken“, rotz ich zurück und troll mich in meine Filterblase.

14 Uhr. Einkaufsbüro. „Pitch!“, brüllt der Einkäufer. „Meinst Du mich?“ hau ich zurück. „Nee, Ikea“, lallt er.

15.30 Uhr. Kaffeebar. Der Barista fragt: „Vpaidst du eigentlich? Bar?“ „Vast! Mit Kryptomünze!“

Senior-Planer betritt das Büro. „Kennst Du dich mit Kryptomünzen aus?“ Ich greife in meine Westentasche, dann an die Stirn. „Mir geht’s nicht gut, ich hab Influencer. Er sprinklrt aus dem Büro.

16 Uhr. Serverausfall. Ich rufe Admanger Adi Tion. „Wo hängts?“, erkundige ich mich höflich. „Keinen Plan“, seine Antwort. „Bug deine Sachen, fonpit dich!“, bitte ich ihn hinaus.

17 Uhr. A.Hippe fragt: „Junge, trendige Zielgruppe?“ „Vice ich nicht“, huste ich zurück. „Du siehst schlecht aus, schon mal in den Spiegel geschaut?“, legt sie nach. „Hmm. Condé letzte Nast nicht schlafen.“, klage ich.

18 Uhr. Ich packe meine Sachen. Schluss! Oath! Vorbei!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, auch dieses Jahr heißt es bei uns wieder „hipper, fraudiger, automatisierter“. Und auch heuer machen sich die Drei von der Mediaagentur wieder auf den Weg zur Digitalausstellung rechts vom Rhein. Hören wir mal rein:

 

Manu:

Tobi, Matthias – und jährlich grüßt das Mediatier. „…Hallo…!“ Habt Ihr Euch Verhaltensregeln auferlegt für die große Mediasause in Köln? Ihr solltet auf jeden Fall Kleingeld dabei haben, für die Klingelbeutel der Agenturen, die Euch am Eingang erwarten. Ha, was! Alles ganz entspannt. Da wird schon keiner über die WPPer gehen. Wer wird denn da schon seinen Zenit überschritten haben? Da kommt schon noch das ein oder andere Pilotprojekt – aber eins sag i glei: I plans.net.

Tobi:

Schauen wir erst mal, wer dieses Jahr überhaupt kommt. Nachdem die Tickets jetzt schon als 29€-Studentenflatrate promotet werden, könnte es sinnvoll sein ein Longboard mitzunehmen, um durch die riesigen leeren Hallen zu flitzen.

Manu:

Du meinst, man kommt dieses Jahr endlich wieder unfallfrei durch die Gänge? Ich habe mir ja sagen lassen, dass G+J sich was Besonderes hat einfallen lassen, um der vielen unangemeldeten Standbesucher Herr zu werden. Nach erfolgreichem Testlauf Anfang Juli in Hamburg, sorgt, Gerüchten zu Folge, der schwarze Block für die notwendige Standdisziplin. Hierzu schwarzer Block Center Topo: „Wir werden vor allem gegen die internationalen Messebesucher vorgehen!“. Dann mal frohes Schaffen!

Tobi:

Ja, es tut sich was. Heuer trägt man full stack, auch wenn man eigentlich nur ein Stäcklein zu Hause hat. Und zwischen den Silos droht der Wind den Unbehausten aufs Feld hinaus zu blasen, wenn er sich nicht schnell cross device anklammert. Glück hat der, der dann wenigstens noch DMP buchstabieren kann. Und habt ihr auch gehört, dass es in Halle 5 einen Stand geben soll, der komplett von Klickbots betrieben wird ?

 

Matthias:

Klickbots sind doch total 90er! Heute steht alles auf Chatbots. Wie wärs nächstes Jahr mal mit einem virtuellen Messeauftritt und Beantwortung aller Kundenanfragen per Chatbot statt Agency Lounge und persönlichem Networking? Habe vorhin mal Alexa gefragt, ob sie künftig meine Mails beantworten will. Die Antwort war leider nein. BTW, ich glaube die Gefahr auf der dmexco von einem Longboarder überrollt zu werden ist geringer, als von einer Drohne erschlagen oder von einem Roboter neutralisiert zu werden. Bin gespannt ob diese Tech Industry auch dieses Jahr wieder auf der dmexco vertreten ist. Mal zu den wirklich wichtigen Dingen: Wie sieht Euer Abendprogramm aus?

Manu:

Fünf, sechs Halbe auf der Sevenone Standparty und dann lass ich den Abend im Schwefelbecken der Claudius Therme ausklingen. Bessere Ideen?

Tobi:

Wir könnten Busfahren. Die Kölner Öffis sind Weltklasse und mit ihnen in die Stadt kommen zu wollen, kann ein abendfüllendes Abenteuer werden.

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

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15 Jahre mediascale. Das bedeutet nicht nur viele Kampagnen, Auswertungen, Kundentermine und Strategie-Charts. 15 Jahre mediascale bedeutet auch viele nette Kollegen, gemeinsame Events und leider auch viele Abschiede von liebgewonnenen Kollegen. Unser Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, einige der ehemaligen Kollegen zu fragen, was sie jetzt so treiben und wie es ihnen ergangen ist. Einen kleinen Einblick geben wir heute in diesem Artikel und ab jetzt jeden Donnerstag auf unserer Facebook Seite.

Wo beginnt man eine solche Umfrage? Ganz am Anfang! mediascale Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat vor 15 Jahren nämlich nicht alleine die ersten Kampagnen gestartet, sondern mit Hilfe von Thomas Münzer.

Thomas, wo arbeitest du mittlerweile?

Con4 Media GmbH & Co. KG

Und was machst du dort?

Offiziell: verantwortlich für unser Social Marketing Team; inoffiziell: der große Internetphilosoph der Company, Denkrichtung: misantropischer Dekonstruktivismus.

Anmerkung von mediascale: Wer sich ein Bild davon machen möchte, der schaut im Blog von Herrn Münzer vorbei: https://www.con4-media.com/blog/

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale-Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Oh ja! Legendär! Als Birger Bardowicks auf der Suche nach einem Praktikum vor mir auf der Besetzungscouch saß. Als bekennender Hanseat, der Birger Kraft seiner Geburtsurkunde und tiefster innerer Überzeugung ist, lässt mich seine damalige Wahl der Kleidung noch heute laut auflachen. Da saß ein junger Mann in einem Silber schimmernden Anzug und einer – ich lüge nicht – goldschimmernden Krawatte (!) mit verlorenem Blick vor mir! Ich weiß noch heute, was mir damals durch den Kopf ging:

1.) Ist Dieter Thomas Kuhn in Town? Verdammt, gibt’s noch Tickets?

2.) Wo um Himmels Willen kann man solche Anzüge erstehen, beim Spezialversand der Schlagerparadefreunde?

3.) Mei, nehmen wir halt den lustigen Vogel. Wenn er sich als talentfreie Onlinezone herausstellt, bekommt er nach 3 Monaten ein „er war stets bemüht“-Zeugnis und nen feuchten Händedruck.

So ganz talentfrei scheint sein Potential wohl nicht gewesen zu sein. Man munkelt, dass Herr Bardowicks nach mehreren Stationen in der Fremde derzeit eine tragende Position im riesigen Serviceplan-Netzwerk, Außenstelle HH, bekleidet. Nun allerdings mit schüttererem Haar und hoffentlich gedeckteren Krawatten- und Anzugfarben.

Wir können bestätigen: Ja, Birgers Outfits haben sich definitiv zum Positiven hin entwickelt und wir freuen uns riesig, dass er wieder bei Serviceplan am Start ist!

Birger, was genau machst du zurück bei Serviceplan?

Ich bin Strategischer Einkäufer bei der Plan.Net Gruppe in Hamburg, also nach 10 Jahren zurück in der Serviceplan Familie.

Was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich habe die mediascale als sehr agiles, innovatives Unternehmen mit flachen Hierarchien kennengelernt. Der Zusammenhalt des Teams war maßgeblich für die 15-jährige Erfolgsgeschichte.

Wie wichtig war mediascale für deine berufliche Entwicklung?

Extrem wichtig. Ich durfte damals direkt von den Großen (Wolfgang, Julian und Dominik) lernen, als die mediascale noch klein war. Einen besseren Einstieg könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Die laut Birger „Großen“, das sind Wolfgang Bscheid und Julian Simons, bis heute Geschäftsführer der mediascale und Dominik Frings, ehemaliger Geschäftsführer der mediascale, den wir als nächsten zu Wort kommen lassen.

Dominik, wo arbeitest du gerade und was machst du dort?

Plan.Net Media 1 und was ich hier mache, frage ich mich auch manchmal!

Du hast lange Jahre bei der mediascale gearbeitet und die Unternehmenskultur der mediascale mitgeprägt – was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich denke die Mischung aus Spaß bei der Arbeit, Kollegialität, Professionalität und Ernsthaftigkeit, Neugier, neue Dinge auszuprobieren, und Flipflops im Meeting.

Was wünschst du der mediascale zum 15-jährigen Jubiläum?

Alles Gute, mindestens weitere 15 Jahre und immer eine Handbreit Bier im Fass.

Danke, Dominik und nun lassen wir noch Johannes Allgayer in Erinnerungen schwelgen, der sich zu gerne an sein Vorstellungsgespräch mit Dominik erinnert.

Jonny, gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Da gibt es sehr, sehr viele, aber besonders herausheben würde ich da wohl gerne mein Vorstellungsgespräch mit Dominik Frings und Agnes Ley und die Frage nach meiner Tätigkeit als Damen-Fußballtrainer. Weitere tolle Erlebnisse waren die 10-Jahresfeier, die ich mit organisieren durfte und natürlich die ein oder andere Geburtstags- und Abschiedsfeier – legendär!!!

Was machst du mittlerweile?

Naja, die Online-Branche hat mich verloren und ich werde was für die Zukunft dieses Landes machen. Derzeit arbeite ich an meiner Zukunft und lerne fürs Staatsexamen (Lehramt)… Passt auf eure Kinder auf!

Nächste Woche lassen wir noch mehr ehemalige Mitarbeiter zu Wort kommen – stay tuned!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

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Im letzten Jahr haben wir in unserem Blog bereits über Live-Streams informiert. Nun gibt es aber einige neue Mitspieler auf dem Markt und auch die Relevanz für Live-Streams ist deutlich gestiegen. Immer mehr Unternehmen und Influencer nutzen die verschiedenen Plattformen, um ihre Fans live am Geschehen teilhaben zu lassen. Ein guter Grund für ein kurzes Update

Die Mechanik eines Live-Streams ist weitestgehend bekannt. Einzelpersonen oder Unternehmen können via Live-Übertragungen Content mit ihrer Community teilen und ihnen so ein intensiveres Wir-Gefühl vermitteln. Zum Teil können die Zuschauer auch aktiv auf die Geschehnisse Einfluss nehmen, beispielsweise durch Kommentare oder Likes.

Wohin haben sich die Plattformen nun im letzten Jahr bewegt?

Facebook

Facebook lässt schon seit Mitte letzten Jahres alle User ihre Inhalte live übertragen. Zu Beginn war dies nur möglich, wenn man als offizielle Person des öffentlichen Lebens bei Facebook geführt wurde und genügend Fans vorzuweisen hatte.

Grade für Unternehmen gewinnt die Live-Streaming-Funktion von Facebook immer weiter an Bedeutung, wobei es weniger um den spontanen Moment geht, als um professionell produzierte Live-Shows. Diese Live-Streams werden geplant und Abonnenten können Benachrichtigungen für das kommende Facebook Live-Video abonnieren. Die Übertragungen finden also mehr stationär als mobil statt.

Instagram

Seit Beginn dieses Jahres ist es auch möglich, via Instagram Live-Streams zu produzieren. Instagram zeichnet sich durch einen eher spontanen Charakter aus. So nutzen insbesondere Influencer die Plattform, um mit ihren Followern live in Kontakt zu treten. Die Live-Funktion lässt den Fan nun noch näher an dem Leben ihres Vorbilds teilhaben. Über die Instagram-App erhalten die Follower eine Benachrichtigung, können sich zuschalten oder Live-Videos kommentieren und mit Herzchen liken.

Als direktes Konkurrenzprodukt zu Snapchat zeichnete sich der Stream anfangs noch dadurch aus, dass der Inhalt nach Beendigung sofort gelöscht wurde. Dies wurde im März optimiert und die Videos sind nun 24 Stunden im Bereich der Stories abrufbar.

YouTube

Auch YouTube will seine Möglichkeiten in Bezug auf Live-Streams weiter ausbauen. Konnten zuvor nur YouTuber die Funktionen nutzen, die mindestens 10.000 Abonnenten ihr Eigen nannten, wurde die Hürde nun auf 1.000 Abonnenten gesenkt. Noch in den nächsten Monaten soll auch diese letzte Barriere fallen.

Wie auch Instagram und Facebook können Zuschauer mithilfe eines Live-Chats am Geschehen teilnehmen. Noch ist die Möglichkeit des spontanen Mobile-Live Chats via YouTube recht neu und genaue Zahlen sind noch nicht bekannt. Fakt ist, dass diese Funktion sicherlich eine große Bedeutung für Influencer bekommen und somit in direkter Konkurrenz zu Instagram stehen wird.

Twitter

Auch Twitter macht einen deutlichen Schritt hin zur professionellen Live-Streaming-Plattform. Eine API (Programmierschnittstelle) wird es künftig Unternehmen erleichtern, Videos in Echtzeit im Feed zu veröffentlichen. Ähnlich wie auch bei Facebook stehen dabei professionell produzierte Videos im Vordergrund. In der Vergangenheit bot Twitter nur über den Periscope Producer eine Schnittstelle für semi-professionelle Live-Videos an.

Auf dem US-Amerikanischen Markt findet der Dienst besonders im Bereich Sports und eSports großen Anklang. In Deutschland hat die gesamte Plattform allerdings nie richtig Fuß fassen können.

Was können wir festhalten?

In Sachen professionell produzierte Live-Streams stehen insbesondere Facebook und Twitter in Konkurrenz zueinander, wobei es auf dem deutschen Markt eher nach einem Kampf David gegen Goliath aussieht. Zurückgeführt auf die nur geringe Relevanz von Twitter hierzulande, wird sich Twitter wohl Nischen suchen müssen, um zu glänzen, während Facebook die breite Masse bedient.

Spannend wird es sein, zu beobachten, welche Plattform sich innerhalb der Influencer-Kreise durchsetzen wird. Der geschäftstüchtige Influencer ist auf mehreren Plattformen zuhause, ausschlaggebend werden also Werbespendings und Verträge mit Unternehmen sein. Momentan hat Instagram noch die Nase vorn, betrachten wir aber die Größe von YouTube, kann sich dies recht schnell ändern.

Dem aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein, dass die Plattformen Snapchat, Meerkat und Periscope nur beiläufig erwähnt wurden. Aber sind wir mal ehrlich, es ist kaum jemandem aufgefallen, was wohl bezeichnend für alle drei Dienste ist.

Wir bleiben weiter live dabei und werden berichten!

 

Facebook stellt sich Sexismusvorwürfen: Ab Juni 2017 soll es eine rosafarbene Version geben.

Menlo Park, USA – FB reagiert auf anhaltende Kritik und findet Konsens für Gleichberechtigung. Ab Juni wird es nun also auch eine rosafarbene FB-Oberfläche geben. Marc Zuckerberg soll nach einigen sehr intensiven Gesprächen mit Alice Schwarzer letztendlich von der Notwendigkeit einer zweiten Version überzeugt worden sein.

Alphabet stellt Display und Search Geschäft ein

Mountainview, USA – Es hatte sich schon lange angedeutet, jetzt ist es Gewissheit: Google-Mutter Alphabet wird sich aus dem Display- und Search-Geschäft zurückziehen. Alphabet-CEO Larry Page soll in Gesprächen verkündet haben, dass das Unternehmen jetzt einfach genug Geld verdient habe und dass jetzt mal andere dran seien.

Zähldifferenzen bei digitalen Kampagnen gehören der Vergangenheit an

Düsseldorf – OVK und FOMA einigten sich am vergangenen Donnerstag darauf, den Zähldifferenzen den Kampf anzusagen. Der Ansatz, der wohl die Mehrheit finden wird, sieht vor, dass ab jetzt gar nicht mehr mitgetrackt wird – so kann auch eine Brücke zu den klassischen Medien geschlagen und das Thema Konvergenzwährung vorangetrieben werden.

Ströer vermarktet ab dem kommenden Jahr den Mond und die Venus

Köln/Gartenvilla – Der Vermarktungsriese Ströer wird ab dem kommenden Jahr den Mond und die Venus im Out of Home Bereich vermarkten. Digital soll 2019 nachziehen. Dazu soll Ströer CEO Udo Müller erklärt haben, dass nur noch ein paar Stelen raufgebracht werden müssten, aber dann seien sie soweit startklar.

Natives Olivenöl klagt gegen schlecht gemachte Content-Kampagnen

Küche – Olivenöl: „Sorry, aber das, was da draußen als nativ gefeiert wird, hat mit einem ausgeklügelten Content-Konzept so viel zu tun wie Öl mit Margarine. Dafür gebe ich meinen Namen nicht her.“

Liebe zwischen SSP und DSP erkaltet

Internet – Unbestätigten Medienberichten zufolge soll die innige Liebe zwischen SSP und DSP bereits der Vergangenheit angehören. Es gibt wohl einen Nebenbuhler, der hier fleißig mitmischt und auch die ein oder andere Impression abspenstig macht. Glaubt man den nicht näher spezifizierten Quellen, handelt es sich um die klassische IO-Buchung.

TV kann einpacken, Mobile rulez

Smartphone – Bei einer Umfrage unter den größten deutschen Marketingentscheidern wurde ein klares Signal in Richtung Mobile Advertising gesendet. Demnach sollen die Spendings im Jahr 2017 nahezu explodieren. Der Peak wird voraussichtlich im Q4 stattfinden, Reichweiten sind bekanntlich reichlich vorhanden. Dazu der Sprecher der anonymen Entscheider U.S.: „Mobile ist die intimste Form der Werbung. Ich habe das Handy immer in der Hosentasche, so nah kommt mir nicht mal meine Frau“.

Durchbruch im Bereich Adfraud – Surfbar kauft Waschmaschine

Internet – Die Zeiten, in denen Kampagnen großflächig überwacht werden müssen, scheinen vorbei zu sein. Vergangene Woche konnte die erste Surfbar mithilfe gekonnter Kreation des Onlinebanners vom Kauf einer Waschmaschine überzeugt werden. Dazu die Surfbar: „Ja gut, ich bin kürzlich umgezogen, da kam das Angebot natürlich gerade recht.“ Werbetreibende werden sich wohl künftig gezielte Botschaften für Surfbars, Crawler und Chatbots überlegen müssen um ihre Umsätze weiter steigern zu können.

Flash vor dem Ende

Internet – Flash geht der Saft aus. Hierzu eine zufällig mitgeschnittene Konversation aus dem Netz:

Html5: „Du stirbst!“
Flash: „Wer sagt das?“
Html5: „Google“
Flash: „Fake News!!!1!!“
Html5: „Sorry, aber du bist so langsam wie ein Öltanker und so offen wie ein Laufhaus.“
Flash: „…“ … lädt noch…

Adblocker vor dem Aus

Berlin/Wolfratshausen – Gerüchten zufolge plant die Bundesregierung ein vorübergehendes Verbot von Adblock Software zur Wahlkampfperiode. Dazu Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Ähdmund Stoiber: „ Ja, also, ich könnte das ja schon irgendwie äh auch verstehen, wissen Sie, weil diese, die äh die Parteien haben natürlich gerade äh im,  äh im Wahljahr eine Agenda, die sie natürlich auch jedermann und also auch Frau zugänglich machen wollen. Das wäre ja dann noch schöner, wenn Sie da 15, oder äh auch 30 bzw. oder 25 % einfach gar nicht erreichen, also dieser Verweigerer also äh ich mein natürlich Werbeverweigerer, wobei, natürlich Fernsehen äh kann man ja auch, aber das äh. Wie dem auch sei, das wäre eine, eine ja eine ganz gewaltige Menge und auch äh ein Problembär bzw. problematisch, wo du dir dann schon denkst, äh für wen oder was oder ja wen schreib ich da eigentlich meine Ähgenda!“

 

Präsident Trump wird vom Papst unterstützt, Social Bots sorgen für die Abspaltung Großbritanniens von der EU und Falschmeldungen über Übergriffe von Flüchtlingen sorgen in der Bevölkerung für Empörung und Unverständnis. All diese Meldungen sind Bestandteil der öffentlichen Diskussion über Fake News, also der gezielten Verbreitung von fiktiven Ereignissen, einer bewussten Irreführung der Leser. Umso reißerischer, emotionaler, abstoßender und polarisierender diese Artikel sind, desto mehr Eindruck hinterlassen sie bei den Lesern, wie uns versierte Bild-Leser sicherlich bestätigen können.

Was ist die Idee hinter Fake News?

Prinzipiell gibt es für die Autoren zwei Hauptbeweggründe zur Erstellung von Fake News: Zum einen der seit jeher genutzte Einfluss auf die politische Meinungsbildung, zum anderen auch der finanzielle Anreiz, der erst durch die dynamische Verbreitung über das Internet möglich wurde. Wie allgemein bekannt ist, bedeuten Klicks auf Websites bares Geld: Je mehr Traffic auf einer Website generiert wird, desto mehr Werbeeinblendungen sind möglich. Nicht zuletzt wir Online Display Agenturen wollen den im Internet verfügbaren Traffic für unsere Kunden nutzen, um den Websitebesuchern Werbeinhalte zu präsentieren. Voraussetzung hierfür ist die qualitative Sicherung der Werbereichweiten, die keinen Raum für Fake News bietet. Somit verfolgt auch die Marketingbranche gespannt, wohin die Debatte über Fake News führt.

Ebenso leidet aber auch die Vermarkterseite unter dem Phänomen Fake News, die deren Glaubwürdigkeit und Transparenz empfindlich treffen. Besonders soziale Netzwerke sind betroffen, da hier Einträge ohne Quellennachweise einfach erstellt und in Sekunden geteilt werden können. Hier kommen auch Social Bots ins Spiel, deren Zielsetzung nicht die Generierung von Werbereichweiten, sondern primär die politische Einflussnahme ist. Social Bots sind vorprogrammierte Skripte, die automatische Antworten zu einem bestimmten Thema absetzen. Sie geben vor, persönliche Meinungen über ein augenscheinlich reales Profil zu verbreiten. So erscheint bereits eine kleine Zahl von Programmierern wie eine große Anzahl an Aktivisten, die über Blogeinträge, Leserbriefe und E-Mails die vermeintliche „Meinung des Volkes“ kundtun.

Wie kann man Fake News erkennen?

Einseitige Berichterstattung, schwache oder keine Quellenangaben sowie unvollständige Impressumsangaben können Hinweise auf Fake News sein. Experten raten auch zu einem gesunden Misstrauen, wenn Nachrichten zu unglaubwürdig wirken. Man sollte sich immer fragen: Wem nutzt diese Nachricht? Wird hier nur eine Meinung kundgetan, handelt es sich um die Schilderung von Fakten oder ist es bereits Verleumdung einer Person oder Gruppe? Auch ein Blick in spezielle Suchmaschinen gibt einen schnellen Aufschluss darüber, ob eine bestimmte Nachricht oder ein Bild bereits als Fake News klassifiziert wurde. Über die Website http://hoaxsearch.com/ kann man beispielsweise prüfen, ob Nachrichten bereits als Fake News klassifiziert worden sind.

Wie wird gegen Fake News vorgegangen?

Die Sorge um die Auswirkungen der Fake News hat auch bereits die Politik erreicht, die mit einem entsprechenden Gesetz dafür sorgen will, dass Einträge mit Hinweisen auf einen zweifelhaften Wahrheitsgehalt innerhalb einer Frist von 24 Stunden konsequent geprüft werden. Hier steht insbesondere die Sorge um die anstehende Bundestagswahl im Vordergrund, die nach dem Vorbild des US-Wahlkampfes Ziel von Fake News Attacken werden könnte.

Laut Aussage von Facebook gibt es bereits einen Mechanismus, welcher die Verlinkung zu einer Fake News Seite nicht mehr ermöglicht. Wie dieser Mechanismus aber arbeitet, wird bislang nicht weiter erläutert. Zusätzlich hat Facebook in einem Blogpost die Möglichkeit einer Fake News Einstufung angekündigt, die neben den bisherigen Möglichkeiten zur Meldung angezeigt werden soll. Bei vermehrten Fake News Hinweisen werden diese Beiträge dann auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht und gegebenenfalls sichtbar als Fake News markiert.

Fake News bei Facebook melden.

 

Hierfür hat Facebook unter anderem bei Publishern wie der ARD, ZDF, N-TV, dpa, Gruner + Jahr sowie Focus Online angefragt. Abgesehen von G+J und Focus Online haben die restlichen Medien und Nachrichtenagenturen eine Zusammenarbeit allerdings abgelehnt. Laut einer Stellungnahme von G+J sei man aber auch nur dann zur Mitarbeit bereit, wenn Facebook weiterhin alleiniger Verantwortlicher für die Inhalte bleibt und auch mehr Einblicke als bisher in die bereits bestehenden Mechanismen der Plattform ermöglicht.

Eine etwas andere Herangehensweise zur Enttarnung von Fake News zeigt die Fastfoodkette McDonalds. Hier werden Mythen und Gerüchte aufgenommen und in der Kampagne „Die Wahrheit über McDonalds“ medienwirksam verarbeitet, wobei sich McDonalds teilweise bewusst nicht ganz ernst nimmt, wie das Video zum Thema „Sägespäne in Pommes“ zeigt: https://youtu.be/hlKlCi974Jw

Mischt McDonald’s tatsächlich Sägespäne in seine Pommes?

 

Eine Zukunft ohne Fake News?

In einer vernetzten Welt mit einer freien Meinungsäußerung wird es nie eine absolute Identifizierung von Fake News geben. Sollte der Staat hier zu stark regulieren, kann man diesem schnell Zensur vorwerfen. Wird ein Beitrag ab einer gewissen Anzahl von Hinweisen automatisch als Fake News klassifiziert, läuft man Gefahr, die Artikel zu blocken, die eigentlich wahr sind und einfach nicht in das Weltbild einiger User passen. Im Digital Business führt der Weg normalerweise nur schwer an den revolutionären Ideen von Facebook, Google und Co. vorbei. In der Fake News Debatte erscheint der sonst so mächtige Weltkonzern Facebook jedoch ungewöhnlich hilflos. Dass diese Herausforderung manche Publisher insgeheim ein wenig freut, zeigt die mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Denn: Die Erkenntnis, dass ein Algorithmus nicht die Antwort auf alle Problem sein kann, kommt der Weltfirma aus dem Silicon Valley vergleichsweise selten.

Databasierte und automatisierte Marketingansätze bieten ganz neue Möglichkeiten, wie Firmen und ihre Dienstleister noch besser zusammenarbeiten könne. Doch um Marketing Automation effektiv nutzen zu können, müssen sich massiv die Strukturen in den Unternehmen selbst verändern. Digitales Marketing ist heute noch zu starr in die einzelnen Abteilungen getrennt. Um Kunden erfolgreich anzusprechen, investieren Werbungtreibende in Display Advertising, Search Marketing, Newsletter und bewerben selbstverständlich das aktuellste Angebot auch auf der eigenen Website. Ein Ziel, aber viele verschiedene Fachabteilungen und Akteure, die auf ihre ganz eigene Weise vorgehen. Die Folge: Verschiedene Zielgruppenmodelle und Auslieferungsprozesse, die wiederum auf unterschiedlichen Kundendaten basieren. Und es geht noch weiter: Ändert sich etwas an einem bestehenden Userprofil, werden die Daten zumeist nur innerhalb einer Abteilung oder Datenbank aktualisiert. Zwischen den Verantwortlichen und Datensilos findet nur selten ein permanenter Austausch statt und somit auch keine übergreifende Synchronisierung und Abstimmung. Weil die Schnittstellen fehlen, entfallen meist auch ganzheitliche Reportings oder übergreifende Learnings. In der Regel optimiert dann jede Fachabteilung „ihren“ Kanal bis der Grenznutzen eintritt oder die Effizienz ausgereizt ist. In diesem Organisationszustand sind Systeme starr und nur sehr begrenzt lernfähig.

Zeitgemäße Marketingorganisation basiert nicht mehr auf den einzelnen Kanälen, sondern muss viel vernetzter werden. Erfolgreiche Kommunikationsansätze brauchen daher vor allem eine kanalübergreifende Strategie, die darauf basiert, dass es keine Grenzen mehr zwischen den bestehenden Abteilungen gibt. Egal welcher Kanal – Display, Search, Dialog oder Owned Content – sie alle müssen zu einer einzigen großen Unit zusammenwachsen.

mediascale, Online Marketing, kanalübergreifende Strategie
Von starren Hierarchien zu kanalübergreifenden Strategien

Kern einer solchen Umstrukturierung bildet ein zentrales Steuerungssystem mit einheitlichen Zielgruppenmodellen und einer ständig wachsenden Datenbasis. Zudem stellt ein solches System eine vernetzte Steuerungslogik für Display und Search, Newsletter und Website zur Verfügung. Dadurch wird eine personalisierte Kommunikation bis hin zu einer intelligenten Auslieferung der dynamischen Kreation über alle Kanäle möglich.

Eines dürfen Unternehmen aber nicht vergessen: Datadriven Marketing ist keine IT-Entscheidung, sondern ein komplexer Change-Prozess. Denn integrierte Kommunikationslösungen brechen gewohnte Unternehmensstrukturen vollkommen auf. Schließlich verändern sich mit einer neuen gemeinsamen Unit Zuständigkeiten von Fachabteilungen und auch bestehende Hierarchien werden plötzlich in Frage gestellt.

Um große Unsicherheiten zu vermeiden, sollten bei der Einführung neuer Strukturen, Technologien und Systeme, allen Beteiligten die Gründe und Folgen dieser Veränderungen offen dargelegt werden. Das heißt aber auch weg mit dem hierarchischen Denken! Stattdessen leben moderne Teamstrukturen von einer offenen Auseinandersetzung und einer eindeutigen Formulierung gemeinsamer Ziele.

 

Wolfgang Bscheid spricht zu diesem Thema auch auf der diesjährigen Data Driven Marketing in E-Commerce Konferenz am 7.Juni 2016 in München.

Verbindung wird aktualisiert….

… schon erscheint der Spot des Start-up-Unternehmens, der momentan in aller Munde ist. Um zu zeigen, dass man es nun auch gesehen hat, wird geliked und natürlich geshared. Ein wenig weiter gescrolled: Klasse, der Trailer des neuen Kinofilms. Der wird natürlich angesehen, zehn Sekunden sind da schneller vorbei als gedacht.

Der Blick wandert nach rechts oben, denn da taucht natürlich zeitgleich ein verlockendes Urlaubsangebot auf: Sonne, Strand, Meer – wie kann man das ignorieren?

Mit Zufall hat dies natürlich bei Weitem nichts zu tun. Je nach Kampagnenziel bietet Facebook unterschiedliche Anzeigentypen und KPIs (Key Performance Indicators), nach denen Kampagnen eingestellt und optimiert werden.

blog
Mögliche Kampagnenziele auf Facebook – Quelle: Facebook

 

Ziel: Generierung von Klicks auf die eigene Webseite

Ist das Ziel der Kampagne, den Traffic auf die Webseite zu erhöhen, so geschieht dies primär durch die Werbeanzeigenart „Klicks auf die Webseite“. Bei diesem Anzeigentyp ist eine externe Verlinkung möglich, d.h. der User wird durch Klick auf die Anzeige direkt auf die Webseite des Werbetreibenden weitergeleitet. Mit Hilfe der „Clicks“ kann dann zur Bewertung der Werbeanzeige die „CTR“ (Click through Rate), also die Anzahl der Klicks auf den Werbebanner im Verhältnis zu den gesamten Ad Impressions, sowie auch der „CPC“ (Cost per Click), welcher die Kosten pro getätigten Klick darstellt, herangezogen werden.

Ziel: Interaktion mit Seitenbeiträgen

Bekanntermaßen erreichen Unternehmen mit ihren Posts, die sie auf der eigenen Facebook-Seite absetzen, nur einen geringen Anteil der bestehenden Fanbase. Mittels Bewerbung dieser Posts durch eine „Page Post Anzeige“ ist es möglich, nicht nur die Reichweite innerhalb der eigenen Fans zu erhöhen, sondern auch Nicht-Fans zu erreichen.

Hier kann der User zum Beispiel aufgefordert werden, mit der Anzeige direkt zu interagieren. Baut man diese beispielsweise als Gewinnspiel auf, so besteht die Möglichkeit, den User dadurch zu animieren, persönliche Eindrücke, Erlebnisse oder ähnliches zu teilen. Denkt man an eine Urlaubsverlosung, so könnte die Teilnahme aus einem Bild des schönsten Urlaubserlebnisses des Users bestehen. Dadurch tritt der Facebook-User in direkte Interaktion mit der Anzeige.

Zentraler KPI kann hier also zum Beispiel der „CPI“ (Cost per Interaction) sein. Es werden also die Kosten ins Verhältnis zur Anzahl der Interaktionen gesetzt, also wie viele Personen die Anzeige „geliked“ oder „geshared“ haben, aber auch wie viele Kommentare dazu abgegeben wurden.

Durch die Interaktion mit dem Page Post werden zugleich virale Effekte gefördert, da diese auch im Newsfeed der Freunde angezeigt werden.

Ziel: Videoaufrufe erhalten

Will ein Unternehmen seine Markenbekanntheit steigern, so bietet sich ein Video Ad an, um Emotionen, Image und Markenbotschaft zu transportieren. Es ist primär wichtig, dass möglichst viele User das Video sehen, sich durch den Inhalt angesprochen fühlen und die Marke dadurch populärer und idealerweise auch beliebter wird. Der Erfolg dieses Brandingziels kann anhand der „Viewrate“, welche den prozentualen Anteil des gesehenen Videos (25% – 100%) abzeichnet oder auch mit der „Durchschnittsdauer“, die das Video gesehen wurde, bewertet werden. Beide Kennzahlen weisen auf, inwieweit ein User gewillt und bereit ist, das Video anzusehen.

Neben der Viewtime ist auch der „CPV“ (Cost per View) eine wichtige Bewertungsgrundlage: Ein Videoaufruf wird ab drei Sekunden gezählt, dabei erscheint die Anzahl aller bisher getätigten Aufrufe in der Werbeanzeige. Alternativ ist eine Bewertung anhand des 10-sekündigen Videoaufrufs möglich. Welcher KPI zu bevorzugen ist, ist maßgeblich abhängig von der Kampagnenzielsetzung, aber auch die Länge des Videos spielt natürlich eine Rolle.

Die unterschiedlichen Kampagnenziele schließen sich selbstverständlich nie gegenseitig aus. Ein Video Post kann beispielsweise auch das Ziel der viralen Verbreitung besitzen.

Darüber hinaus sollte sich der Kunde vor Beginn der Kampagne natürlich auch mit den eigenen Zielen auseinandersetzen, erst dann kann die richtige Wahl auf das Werbemittelformat fallen. Im Hinterkopf sollte aber auch behalten werden: Der Erfolg einer Kampagne hängt nicht nur von der Platzierung bzw. Werbeform ab, sondern auch vom Inhalt des Werbemittels an sich. Kreative Ideen spielen gerade in Facebook eine große Rolle.

Bei Facebook tut sich immer wieder was – bei uns findet Ihr immer die aktuellen Infos zum Thema Advertising.

 

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW), nicht zu verwechseln mit dem BvWD (Bundesverband Wach- und Diensthunde e.V.), ist eine der zentralen Interessenvertretungen für Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Digitalen Wirtschaft. Die Aufgaben des Verbandes konzentrieren sich auf eine transparente Darstellung und Bewertung von digitalen Angeboten, Inhalten und Technologien mit dem Ziel, diese in der Gesamtwirtschaft zu fördern. Der Vorsitz des Verbandes, das BVDW-Präsidium, welches für zwei Jahre gewählt wird, setzt sich aus einem Präsidenten, aktuell Matthias Wahl (OMS), und fünf Vizepräsidenten zusammen. Einzelnen Bereichen zugeteilt, vertreten sie die Interessen des Verbandes in der Öffentlichkeit und Politik. Insgesamt hat der BVDW aktuell 600 Mitglieder (Mitgliedsunternehmen).

Als Interessenvertretung der Digitalbranche hat der BVDW aktuell 21 einzelne Themengebiete definiert, welche wiederum in Fachkreise, Fokusgruppen, Initiativen und Ressorts eingeteilt sind. Es werden Ansprechpartner und Experten-Netzwerke zu den verschiedenen Themen angeboten.

BVDW-Struktur

Ein Schwerpunkt im Aufgabenspektrum des BVDWs ist das Angebot von externen sowie eigenen Statistiken, Infografiken und Studien zu aktuellen Themen und Entwicklungen in der Internetbranche in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit IAB Österreich und IAB Schweiz erarbeitete der BVDW die Gemeinschaftsstudie Digitale Nutzung in der DACH-Region zur Digitalnutzung im deutschsprachigen Internetraum, da ein internationaler Austausch immer mehr in den Fokus gerät. Neben der Bereitstellung von Daten und Analysen können Mitgliedsunternehmen die BVDW-Plattform zudem für Stellenausschreibungen und Veröffentlichungen von Pressemitteilungen nutzen.

Der BVDW versucht mit Standards und definierten Richtlinien eine Markttransparenz für die Branchenmitglieder, Nutzer und Öffentlichkeit zu erreichen. Seit 2004 prüft der BVDW daher auch die Einhaltung dieser branchenweiten Standards und die Qualität von Produkten und Lösungen. Aus diesem Grund und mit Hinblick auf den Nutzer hat der Interessenverband die Vergabe von Qualitätszertifikaten eingeführt, welche von Sachverständigen und Branchenexperten entwickelt werden. Es werden fünf verschiedene Zertifikate für Agenturen in den Bereichen Affiliate Marketing, Suchmaschinen-Advertising, Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Dienstleister und für Full-Service-Digitalagenturen für die Einhaltung von branchenweiten Qualitätsgrundsätzen vergeben.

Affiliate MarketingSEASEOSocial MediaTrusted Agency

Durch die BVDW-Qualitätszertifikate können Endkunden die Auswahl der Dienstleister eingrenzen und besser beurteilen. Diese können mit TÜV-Prüfungen, um qualitative Mindestrichtlinien zu gewährleisten, verglichen werden.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft, als größte Interessenvertretung der Branche, steht ständig im Austausch mit internationalen Interessengruppen, der Öffentlichkeit und der Politik. Die drei Zielsetzungen des Verbandes sind Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung. Als eine der wichtigsten Aufgaben bildet der BVDW das Bindeglied zwischen der Digitalen Branche und politischen Gremien, wie Bundestag, Ministerien, Bundeskanzleramt, Länderparlamenten und Behörden. Experten- und Praxiswissen zu digitalen Themen werden den Entscheidungsträgern von Bund, Ländern und EU angeboten. Als weitere wichtige Aufgabe vertritt der Verband die Interessen der digitalen Wirtschaft gegenüber den politischen Gremien in Deutschland und der EU und unterstützt mit Stellungnahmen im Namen ihrer Mitglieder zu aktuellen politischen Themen und Gesetzgebungsverfahren die Gestaltung des Rechtsrahmens für die Branche. Auch bei Gesprächen und Diskussionsrunden vertritt der BVDW die Position der Mitglieder.

Influencer Marketing ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings geworden. Wie groß die Kraft der Überzeugung von den YouTube-Stars und Co ist, haben wir bereits auf unserem Blog beschrieben. Die Zusammenarbeit mit Influencern bietet Unternehmen eine hohe Reichweite und eine effektive Plattform um den Bekanntheitsgrad ihrer Marke zu erhöhen und damit auch den Umsatz zu steigern. Mittlerweile gibt es auch einige Erfolgsbeispiele die zeigen, dass Influencer Marketing tatsächlich funktioniert.

Ein besonders gelungenes Beispiel für eine Zusammenarbeit von Unternehmen mit Influencern ist die Face-Forward-Kampagne von Clinique. Der Kosmetikhersteller hat sich dafür mit Tavi Givenson zusammengetan, einer bekannten amerikanischen Bloggerin, die bereits als Teenager ihren eigenen Blog startete. Tavi alias „TheStyleRookie“ schreibt über verschiedenste Themen, zu denen u.a. Mode und Lifestyle gehören. Mit 15 Jahren gründete sie ein eigenes Onlinemagazin von Teenagern zu Teenagern – das Rookie Mag. Sie macht das bis heute so erfolgreich, dass sie das „Time Magazine“ unter die 25 einflussreichsten Teenagern der Welt wählte. Ihren Einfluss, die hohe Reichweite bei der jungen Zielgruppe sowie die thematisch passenden Themen ihrer Blogs waren für Clinique ausschlaggebende Komponenten, sie als Influencer für ihre neue internationale Online- und Printkampagne auszuwählen. Da Tavi Gevinson bisher noch keine Kooperation mit einem Unternehmen eingegangen war, hatte sie nichts an ihrer Authentizität verloren, was Clinique in deren Glaubwürdigkeit zusätzlich zu Gute kam.

Mit der Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Tavi Gevinson in der Face Forward Kampagne, hat Clinique eine starke Meinungsbildnerin für die relevante Zielgruppe gefunden und konnte mit ihrer Reichweite und ihrem Einfluss bei jungen Frauen die Bekanntheit der Marke steigern.

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Quelle wuv.de

Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Meinungsbildnern ist TUI Deutschland. Bereits seit 2012 arbeitet das Unternehmen mit bekannten Bloggern zusammen. Bisher lud TUI Reise- und Lifestyle-Blogger auf gesponsorte Reisen ein, die dann auf ihren Kanälen über ihre Erfahrungen und Reiseindrücke berichteten. Für die Kampagne „TUIBeach in Sicht“ rückte der Reiseanbieter den Fokus noch einmal stärker auf die Influencer. Das Besondere dabei ist, dass diese ausschließlich von Bloggern gestützt wird. Vier bekannte Reiseblogger wurden zu verschiedenen Urlaubszielen eingeladen und die User mussten im Voraus raten, wie lange der Weg in Minuten vom Hotel zum Strand ist. Die User, welche richtig tippten, gewannen eine Reise zu diesem Urlaubsort. Die gesamte Aktion wurde dann auch auf Youtube ausgestrahlt.

TUI profitierte von dieser Aktion, da das Unternehmen die Reichweite der Blogger nutzte, um seine Marke und sein Image, gerade in der jüngeren Zielgruppe, bekannt zu machen.

 

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Quelle SEOKRATIE

Die Techniker Krankenkasse startete Ende 2014 ebenfalls eine erfolgreiche Werbekampagne mit sechs bekannten Youtube-Stars. Unter dem Titel „Mein Weg“ konnten TK-Versicherte ihre eigene Geschichte erzählen, wie sie trotz Schicksalsschlägen im Leben, ihre Träume nicht außer Acht ließen und diese schließlich verwirklichen konnten. Um die jüngere Zielgruppe als potentielle Kunden zu erreichen, hat sich das Unternehmen mit Influencern zusammengetan und die Kampagne mit dem Hashtag #wireinander in den sozialen Netzwerken verlängert.

tk
Quelle wireinander.tk.de

 

Andreas Bündert, Bereichsleiter Markt und Marketing, Techniker Krankenkasse sagt dazu: „Uns ist wichtig, das Thema Krankenkasse authentisch und berührend netzaffinen Kundengruppen zu vermitteln. Web-Communities mit ihren Interaktionen haben dabei eine besondere Bedeutung. Die Herausforderung liegt darin, die Botschaft mit der klassischen Kommunikation zu verzahnen und so glaubwürdig zu vermitteln. YouTube bietet dafür die optimale Plattform.“

Youtube-Stars wie LeFloid, GarNichz, Mr. Trashpack und Nilz Bokelberg erzählten auf ihren Kanälen ihre persönliche Geschichte mit emotionalen Einblicken in ihr Leben. Der bekannte Blogger LeFloid, welcher auf seinem Kanal aktuelle Ereignisse und Nachrichten, diskutiert, erzählte von einem Unfall, der seinen Traum als Chirurg aufgrund einer Armverletzung zerstörte. Stattdessen ist der 27-jährige heute Youtuber.

Le Floid, Techniker Krankenkasse, Influencer Marketing, You Tube
Quelle horizont.de

 

Die Kampagne war ein voller Erfolg. Denn bereits nach ein paar Stunden lagen die Views bei 89.000. Es gab über 58.000 Likes und über 2.000 Kommentare. Gleichzeitig katapultierte sich der Hashtag #wireinander auf Twitter und Facebook in die „Trending Tops“ auf Platz 6. Aktuell liegen die Aufrufe bei über 1,3 Mio, was eine enorme Anzahl darstellt.

Generell ist nicht zu leugnen, dass geeignete Influencer zur Steigerung der Bekanntheit der Marke, insbesondere in jungen Zielgruppen, beitragen können. Jedoch ist zu beachten, dass dies alleine nicht das „Allheilmittel“ ist und sinnvoll in die Marketingstrategie des jeweiligen Unternehmens integriert werden muss, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

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