Klartext!

Wie im ersten Artikel der Serie angekündigt, möchte ich heute genauer auf zwei weitere Retargetinganwendungen aus unserem NE.R.O.-Produktkatalog eingehen.  Neben dem klassischen Websiteretargeting, für das der User auf der jeweiligen Kundenwebsite getagged wird, sind zwei weitere Spielarten eines Retargetings denkbar. Allerdings bezieht sich der Kontakt mit dem User dieses Mal nicht auf die Website, sondern auf das gesehene Werbemittel.

Es geht uns hierbei also um eine weitere, im Brandingbereich angesiedelte, Retargetingvariante – der Optimierung der Kontaktdosis einer Kampagne. Mit Einzelbuchungen auf den zur Verfügung stehenden Reichweiten ist eine solche Aussteuerung nur bedingt möglich. Im Regelfall wird hierzu eine Kampagnenplanung über die AGOF realisiert. Hierüber lassen sich die Überschneidungen und Kontaktwahrscheinlichkeiten über mehrere einzeln gebuchte Umfelder bereits prognostizieren und noch während der Planungsphase optimieren.

Während der Kampagne ist der NE.R.O. Targetingserver innerhalb der Auslieferung der Werbemittel an allen Kontakten beteiligt, was uns die Auswertung der tatsächlichen bis dato realisierten Kontaktdosen und Überschneidungen ermöglicht. Wir können also jetzt mit NE.R.O., unserem hauseigenen Targetingtool, auf genau diese realen Kontaktzahlen aufsetzen. So können wir  über unser NE.R.O. Netzwerk gezielt User ansprechen, die die gewünschte Kontaktdosis noch nicht erreicht haben, bzw. genau jene ausschließen, die bereits ausreichend viele Werbemittelkontakte aufweisen.

Aus dieser Systematik heraus entstehen zwei unterschiedliche Ansätze, die Brutto- sowie Nettoreichweitenoptimierung. Bei der Bruttoreichweitenoptimierung zählen alle bereits entstandenen Kontakte eines Users mit einem Werbemittel der Kampagne. Dann werden nur noch die fehlenden Kontakte bis zur gewünschten Kontaktdosis ausgeliefert. Wichtig beim Setup einer solchen Kampagne ist die Laufzeit. Diese schließt sich idealerweise an die klassisch geplante Kampagne überschneidungsfrei an. So wird vermieden, dass sich durch eine noch weitere aktive Platzierung zusätzliche Kontakte ergeben, die dann das Ergebnis verändern.

Bei der Nettoreichweitenoptimierung dagegen, werden alle User, die bereits Kontakt mit der Basiskampagne hatten, von einer erneuten Ansprache ausgeschlossen. Ziel ist es durch diese Form der Kampagnensteuerung in kürzester Zeit die größtmögliche zusätzliche Nettoreichweite aufzubauen. Auch hier kann für die neu erreichten User eine maximale Kontaktdosis eingestellt werden. Darüber hinaus kann dieses Produkt auch mit anderen Targetingmerkmalen kombiniert werden. Im Normalfall gibt es ja bereits eine Zielgruppe auf die die Basiskampagne ausgelegt wurde. Diese Zielgruppe kann über unsere Affinity und AGOF Merkmale ebenfalls eingegrenzt werden. Mit der NE.R.O. Kampagne werden dann also nur noch die User angesprochen, die zur gewünschten Zielgruppe gehören, aber bisher noch keinen Kampagnenkontakt erhalten haben.

Durch die strikte Trennung zwischen den beiden Usergruppen, können beide Produkte auch parallel eingesetzt werden.  Diese Strategie ermöglicht gleichzeitig die optimale Kontaktdosis bei größtmöglicher Nettoreichweite innerhalb der gewünschten Zielgruppe.

Damit möchte ich den Bereich Retargeting auch abschließen und die Vorfreude auf Teil 3 der Serie wecken, in dem es dann um die Bereiche Affinity und AGOF- Targeting gehen wird.

Ein Kommentar zu “NE.R.O.versum Teil 2

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Verfasst von:

Nadine Schollmeier ist leidenschaftliche Hunde-Besitzerin und Hobby-Bäckerin. Um spezielle Backkurse zu belegen, jettet sie im Urlaub auch schon mal in die USA. An den süßen Ergebnissen lässt sie alle Kollegen regelmäßig teilhaben, was immer eine große Gaumen-Freude ist. Unseren Blog bereichert sie um programmatische Themen, sowie Artikel rund um unser Targetingsystem NE.R.O. und natürlich das Backen.

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