mediascale intern

Auch dieses Jahr stand unser alljährliches Agentur-Event „Wir-Gefühl“ an: Wie bereits in den Jahren zuvor wurden weder Details zur Planung, noch der Ort des Geschehens verraten. Schlussendlich fand das Event 2019 im Osten Münchens, nämlich im Werksviertel statt. Unter dem diesjährigen Motto „Kindergeburtstag“ feierten wir unser Event zusammen mit zahlreichen Kollegen und viel Spaß.

Am Mittwochabend hieß es dann: Große Reise von der Agentur in die sorgfältig ausgewählte Location. Nach der Einteilung der Gruppe in Teams zu jeweils sechs Teammitgliedern und dem Festlegen der individuellen Teamnamen, durften sich die Kollegen zunächst bei einem Getränk und reichlich Essen eine Pause von der anstrengenden Anreise gönnen. Um die Kollegen gut bei Laune zu halten, wurde auch für die passenden Snacks und Süßigkeiten gesorgt.

Nach der ersten Stärkung ging es auch schon los mit dem ersten Spiel: Team Birthday Line Up! Auch wenn wir uns untereinander alle gut kennen, so bestand die Schwierigkeit bei diesem Spiel, sich nach aufsteigendem Geburtsdatum aufzureihen. Die große Schwierigkeit: Sprechen war verboten! Nach einer chaotischen ersten Runde und dem ersten Sieger für das erste Spiel konnte es auch schon weitergehen. Die Gewinner eines Spiels bekamen goldene Sterne, um den Fortschritt der Spiele festzuhalten.

Was natürlich auch nicht fehlen durfte: Dosenwerfen. Was leicht klingt, stellte sich als gar nicht so einfach heraus,wie die Kollegen sicher bestätigen können. Nachdem jeder einmal werfen durfte, wurden die Punkte addiert, bevor zum nächsten und längsten Spiel übergegangen wurde. Vorbereitet wurde ein kleiner Ableger von Activity mit Zeichnen, Pantomime und einem kleinen Extra: Pantomime mit Redewendungen, die zuvor vom Organisations-Team ausgesucht wurden. Die Kollegen hatten alle viel Spaß, denn es ging um die Wurst! In der mediascale und PREX wird die Performance nämlich großgeschrieben! Nicht nur das gerade auftretende Team hat mitgeraten, sondern auch von den anderen Mitspielern konnte man Getuschel über die mögliche richtige Lösung hinter vorgehaltener Hand hören.

 

Dann ging es auch schon dem Ende zu: Es waren nur noch zwei Spiele zu spielen, bevor der Sieger gekürt wurde. Flip it over mit jeweils fünf Mitspielern war eine kuschelige Angelegenheit. Man könnte sagen der ein oder andere ist seinen Kollegen so nahegekommen, wie noch nie 😉. Alles wurde ausprobiert, damit die eigene Mannschafft den Sieg davonträgt: Von großen Strategiereden am Anfang, hin zu Vorführungen, wie man die Decke am besten umdreht und Huckepack der kleineren Kollegen, damit jeder mehr Platz hat. Spaß hatten sie alle!

Beim letzten und entscheidenden Spiel war Zielsicherheit gefragt: Wo früher die Kinder den Schwanz an den Esel pinnen mussten, so mussten die Kollegen ihren Stern soweit mittig wie möglich an der Zielscheibe anbringen. Nach 10 Umdrehungen des jeweiligen Kollegen, dessen Augen verbunden waren, wurde er in Richtung der Zielscheibe losgelassen und musste mit Hilfe der Zurufe der Kollegen versuchen, den Stern am besten anzubringen.

Nach einem harten, aber fairen Kampf hat unsere Tafel mit den goldenen Sternchen den verdienten Sieger angezeigt: Team King Louis! Nach einer kleinen Siegerehrung mit einem Kaffee-Gutschein für unsere immer durstige Agentur-Seele als Gewinn, konnte schließlich der entspannte Teil des Abends starten und man konnte den Abend bei weiteren Getränken und Snacks gemütlich ausklingen lassen. Bei Musik und einem lauen Frühlingstag feierten wir noch, bis schließlich um 12 Uhr die Musik ausgeschalten wurde und es wieder hieß: Bis zum nächsten Jahr und neuen spannenden Ideen für unser gemeinsames Team-Event!

Liebe Grüße

Euer Orga-Team!

Vor einigen Monaten habe ich erstmals von einem internen Filmprojekt der Mediaplus Gruppe erfahren. Kurz zum Inhalt:  Es geht um die Kollegen, Projekte und Vielzahl an Benefits, die die Mediaplus Gruppe zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Ich hatte um ehrlich zu sein nicht geplant als eine der drei HauptdarstellerInnen aus dem Meeting zu gehen. Nun bin ich aber eben eine langjährige Mitarbeiterin der Gruppe und habe selbst das ein oder andere Tief, aber eben auch sehr viele Hochs miterleben dürfen.

Ich nehme euch mal kurz auf einen kleinen Exkurs mit: Unter anderem habe ich mir eine zweimonatige Auszeit in den USA gegönnt. Während dieser Zeit habe ich mich nahezu ausschließlich dem Backen und Verzieren von Torten und Gebäck gewidmet. Wer nochmal nachlesen mag, findet den Blogartikel hier.

Das klingt nach einem sehr verspielten Hobby, dem perfekten Gegensatz zu einem sehr zahlen- und technikgetriebenem Job. Um ehrlich zu sein habe ich das selbst lange Zeit so gesehen. Ich reise weiterhin mindestens einmal im Jahr nach Chicago, um wieder etwas Neues zu lernen – und jedes Mal erkenne ich mehr und mehr wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen meinem Job und meinem Hobby gibt.

Ich fange in der Regel nie einfach mit irgendwas an. Bei meinen Torten recherchiere ich oft über mehrere Tage. Wenn es dann Zeit ist die Böden zu backen und Füllungen anzurühren bin ich in der Regel gut vorbereitet. Mein genauer Ablaufplan steht fest. Genauso erlebe ich viele Herausforderungen in meinem beruflichen Alltag. Die hohe Sorgfalt und Genauigkeit, die mein Job erfordert, finde ich dann im Dekorieren von Keksen oder beim Erstellen von Zuckerblumen am Wochenende wieder. Viele Menschen reagieren eher verblüfft, wenn ich sie an der Chemie des Backens teilhaben lasse. Den gleichen Gesichtsausdruck sehe ich in der Regel, wenn ich mit Branchenfremden über Cookies, Kampagnentracking oder Programmatic Advertising spreche.

Doch nun zurück zum Film. Für unsere individuellen Stories wurden Texte und Storyboards erstellt. Ich war erleichtert zu hören, dass es keine Sprechrollen geben wird. Ich erinnere mich an böse Versprecher zu Schulzeiten in der Theater AG.

Noch ein letztes Briefing zum Zeitplan, so langsam wurde es ernst. Insgesamt war ich an vier Drehtagen beteiligt. Und was soll ich sagen? So ein kleines „Superstar-Treatment“ fühlt sich nicht nur äußerlich gut an.

Die Crew hat von der ersten Sekunde an eine entspannte und gleichzeitig äußerst professionelle Stimmung verbreitet. Das war für mich als Laiendarsteller perfekt. So ließ sich die anfängliche Aufregung recht schnell in den Griff bekommen. Neben einer Arbeitsszene im Büro mit zwei meiner Kollegen, wurde ich auch noch beim Backen gefilmt. Routinen, die man schon tausendfach durchgegangen ist, fühlen sich beobachtet dann doch plötzlich neu an.

Aktuell befindet sich das Material im Schnitt. Ich kenne den Film also selbst noch nicht, habe mir aber sagen lassen: „Hollywood is near“! Man darf gespannt sein. Andy Warhol sagte: „In the future everyone will be world-famous for 15 minutes“. Weltruhm würde ich jetzt mal bezweifeln, aber es war in jedem Fall eine extrem spannende und auch ein wenig aufregende Zeit.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Nachdem uns der Schnee, wie nahezu jedes Jahr, voraussichtlich erst nach Weihnachten begegnen wird, muss auf anderem Wege für vorweihnachtliche Stimmung gesorgt werden. Mein Lösungsansatz: Zimt, Mehl, Eier, Butter, Vanillearoma, Marmelade und natürlich Zucker! Als Backzutat, genauso wie als bunt gefärbter Streuzucker, versteckt in Schokolade oder als falscher Schnee auf den Plätzchen.

Mit Puderzucker lässt sich aber auch eine Dekopaste der besonderen Art anrühren, die binnen kürzester Zeit trocknet und damit bestens geeignet ist, um Plätzchen zu dekorieren, oder aber auch Lebkuchenhäuser zusammen zu halten. Zu reinen Dekozwecken (im Sinne von: wird wahrscheinlich nicht verzehrt) empfehle ich das Rezept von Martha Stewart – sehr einfach in der Zubereitung und in der Regel hat man die Zutaten daheim.

Durch das rohe Eiweiß entsteht ein natürlicher Glanz im Icing, der auch beim Trocknen erhalten bleibt. Und wenn es nicht an Weihnachten glitzern darf, wann denn dann? Wenn man sich allerdings keine Gedanken über die Verarbeitung roher Eier machen will, kann man auch Eiweißpulver anstelle von frischen Eiern verwenden oder auf eine Fertigmischung zurückgreifen.

Je nach Konsistenz trocknet die Paste sehr schnell. Während der Verarbeitung kann man ein nasses Tuch über die Schüssel werfen, um dem Austrocknen entgegen zu wirken. Am besten jedoch direkt in einem luftdichten Gefäß verstauen.

Wer jetzt noch keine kleinen Lochtüllen zu Hause hat, kann sich mit einer selbst gebastelten Spritztüte aus Backpapier behelfen. Diese lassen sich dann wunderbar auf die gewünschte Lochstärke zuschneiden. Hier eine kleine Fotoanleitung zur Herstellung der Papiertüte:

Schritt 1: Dreieck aus Backpapier ausschneiden und mit der langen Seite nach unten auslegen:

Step 1

Schritt 2: Kante unten links einschlagen, aber nicht falten, sodass die Spitze deckungsgleich mit der oberen Spitze liegt:

Step 2

Schritt 3: Rechte Kante auf der Außenseite über den bestehenden Kegel führen, bis auch diese Kante, jetzt aber auf der Rückseite, deckungsgleich mit der oberen Kante liegt:

Step 3

Schritt 4: Feinarbeit: Jetzt kommt es darauf an, durch das Verschieben der beiden Enden zu einem Krönchen die tatsächliche Spitze am unteren Ende des Kegels so dicht wie möglich zu bekommen:

Step 4.1
Step 4.2

Schritt 5: Durch das Umklappen der beiden äußeren Kronenzacken kann man den Kegel fixieren

Step 5

Jetzt muss nur noch etwas Icing in die Tüte gefüllt werden, das obere Ende mit einer kreativen Falttechnik verschließen, und der Spaß kann losgehen 😊

Step 6

Ich habe mich dieses Jahr, neben den normalen Plätzchen zum Verschenken und selber genießen, auch für eine essbare Tischdekoration entschieden. Dazu habe ich Sterne unterschiedlicher Größen aus Mürbeteig gebacken und diese einzeln dekoriert und dann zu einem Tannenbaum gestapelt.

Da hier recht viel Icing zum Einsatz kommt, sollte man direkt zwei Tage einplanen. An Tag eins die Sterne „flooden“, also komplett mit Icing bedecken und durchtrocknen lassen. An Tag zwei das Muster anbringen und ebenfalls mit dem Royal Icing zusammenkleben und fertig.

Ich hoffe, der/die ein oder andere fühlt sich inspiriert und hat Lust, selbst kreativ zu werden.

Wir wünschen ganz viel Spaß beim Ausprobieren, eine wundervolle Vorweihnachtszeit und ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest an alle unsere Leser.

Wie war es denn eigentlich so auf der DMEXCO? Unsere Kollegen Manu, Tobi und Matthias resümieren.

Manu:  Hallo liebe Mitstreiter! Munter zurück aus Köln?  Die erste Entscheidung musste ich tatsächlich schon bei Ankunft auf dem Messegelände treffen. Rechts oder links? Einmal falsch abgebogen und man hatte einen friedliebenden Sozialpädagogen am Sakko hängen, der einem in blumigen Worten die Vorzüge agiler Mitarbeiterführung aufzeigen konnte. Also doch rechts. Nach einem kurzen aber heftigen Tête-à-Tête mit meinem Spiegelbild am Stand von SevenOne konnte ich aber dann doch noch fulminant in die Messe starten. Ich hoffe ihr hattet einen geschmeidigeren Messestart?

Tobi: Alles Bombe. Die DIÄHMEXCO war in diesem Jahr ja eine Plattform und keine Messe. Insofern war ich erleichtert, den Eingang zur Plattform an gewohnter Stelle zu finden. Drinnen wirkte dann alles doch entfernt messeähnlich. Die Piktogramme der Beschilderung so ungesund blinkend zu machen wie die Website war wohl zu teuer. Aber immerhin spiegelt sich der gesellschaftliche Fortschritt darin, dass die Plakate von Pornhub auch auf dem Damenklo hingen.

Matthias: Ja richtig #MeToo hat sogar den bislang stets leicht bekleideten Hostessen bei adRom ein Businessoutfit verschafft. Die Messe wird erwachsen. Ich frage mich allerdings, wo der gesellschaftliche Fortschritt bleibt, wenn die 100-dB-Grenze durch offene Publikumsvorträge auf den einzelnen Ständen überschritten wird. Wie die Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt, nur dass die wenigstens lustig sind. Allein die RMS war hier fortschrittlich genug, Headphones an willige Zuhörer auszuteilen.

Tobi: Ja, wenn man da vorbeiging, das war echter Outstream ohne Ton, wirklich günstiger View-Through-TKP.

Manu: Es soll wohl auch bereits eine anonyme Anzeige bei der Coalition for Better Ads eingegangen sein. Inhalt: Audio ohne Userinteraktion. Dazu möchte ich mich aber nicht weiter auslassen…

Matthias: Man wird ja auf so einer Messe auch immer mit so allerlei Zahlen konfrontiert. Zwei Forecasts sind bei mir hängen geblieben. Ein nicht ganz unbekanntes Network aus Düsseldorf will wissen, dass wir bereits 2021 mehr Spendings in Mobile, als in TV Werbung tätigen werden.
Und die freundliche Suchmaschine von nebenan geht davon aus, dass bereits in zwei Jahren über die Hälfte der Suchanfragen per Sprache getätigt werden. Zwei Megatrends ohne Zweifel, jedoch in der zeitlichen Entwicklung doch sehr ambitioniert gecastet.

Manu: Mobile Spendings? Muss ich mal mit der Crowd in da Cloud besprechen, möglicherweise können wir ein bisschen in Richtung Mobile funden die nächsten Jahre. Ganz nebenbei interessiere ich mich für Cloud Native Projekte on Demand + at Scale – aber wirklich nur ganz nebenbei. Habt ihr dazu schon Insights? Hey Google…

Tobi: Megatrend oder nicht, ich habe den Duftkerzenverkäufer vermisst. Und es gab kaum noch Stände, die nur aus zwei Stühlen und einem enthusiastischen Gründer bestehen. Die müssen sparen und lungern jetzt in der Food Corner herum. Zum Schluss, aber verratet mich nicht: Ich habe im Copyshop mein Flugticket ausgedruckt, war ein wundervoll analoges Gefühl.

Erwartungen, Träume und auch ein zarter Hauch von Kritik.
Wir begleiten drei bucklige Digitalos auf ihrem Weg nach Köln.

 

Tobi: Guten Morgen Digitalfreunde! Vibriert ihr auch schon aus Vorfreude auf die DMEXCO? Wobei wir dieses Jahr der DI-ÄM-EXCO entgegenfiebern sollen und nicht mehr der DI-MEXCO. Angeblich weil die Angelsachsen sonst immer denken, Köln liege in Mexico. Was ja so falsch auch wieder nicht ist. Welche Säue werden wir denn heuer durchs Dorf treiben?

Manu: Säue? Einen ganzen Schweinestall:

Native; Bumper; ATV; CTV; ROI; Walled Garden…PARDON?

Appconomy; VOD; SSP; DSP; DBT; AAP; AMS…WHAT A MESS!

Cloud; Influencer; Crowd Sourcing; UGC; Blockchain…PAIN!

UI; Programmatic; Viewability; SEA; SEO; WIFI…GOOD BYE!

Any questions?

Tobi:  Da kannst du auf der neuen Website der DIÄMEXCO lange suchen. Die wirkt, als stamme das Konzept von einem Grafiker, der im Hauptberuf typografisch anstrengende Programmhefte für ein Stadttheater entwirft und das Internet nicht ausstehen kann. Leicht zugängliche Informationen, logische Navigation, nutzerfreundliche Ladezeiten? Ah nö, wie langweilig, wir machen es mal ganz anders.

Manu: Content, Content, Content – sprach die DIÄMEXCO und verschwand im Plagiat. Da möchte man rufen: „Mehr Messe, weniger Rockstar und ein bisschen Du selbst!“ Aber wer bin ich hier, um zu urteilen? Ich bin ja auch nur Zwilling.

Matthias: Tobi – das hört sich ja fast so an, als ob du das diesjährige Motto der DIÄMEXCO einfach nicht verstanden hast. Take C.A.R.E = Curiosity / Action / Responsibility / Experience – bedeutet übersetzt: Du brauchst keine Struktur, wenn du neugierig genug bist, wild auf der Website rumzuklicken und dich der Verantwortung als unser CTO stellst, auch mal neue Dinge auszuprobieren.

Was sagt Ihr eigentlich zum Kunstprojekt von Albrecht Behmel?
Nehmen wir an der Challenge teil?

Manu:  Also, ich finde gut, dass Kunst endlich zu Kunst findet. Viel zu lange mussten wir Mediaartisten uns mit der spinnennetzumwobenen Ersatzbank der Kunstriege begnügen. Zeit sich zu erheben Media Unita!

Tobi: Klar, sobald ich meinen Instagram-Account aus der Blockchain befreit habe.

Matthias: Bei aller Kritik: Was sind denn die Alternativen? Die South by Southwest in Austin, Texas. Oder die Programmatic I/O in San Francisco? Ich gebe zu, das klingt verlockend.

Manu:  Alternativen?

  • Street Food Festival in Herne
  • Nettelkofener Weinfest
  • Fischerfest in Finsing
  • Travestie Cabaret Show in Wittenberg
  • Jurafest in Lenting
  • Jahrmarkt in Kaltenkirchen
  • Deutzer Kirmes…wobei…nein…Halt!..doch doch…

Für alle Nicht-Köln-Fahrer – wir werden berichten! Für alle Köln Pilger – Auf Wiedersehen in Deutz!

In einem weiteren Teil der Reihe „Ein Blick hinter die Schreibtische der mediascale“ interviewen wir heute Agnes Ley, die über ihren Wiedereinstieg nach der Elternzeit berichtet.

  1. Agnes, was hast du bei der mediascale gemacht, bevor du in Elternzeit gegangen bist?

Ich habe vor meiner Elternzeit bereits zehn Jahre bei der mediascale gearbeitet. Angefangen hatte ich als Trainee und konnte mich im Lauf der Zeit bis zur Unit-Leiterin hocharbeiten. Das hat viel Spaß gemacht, war aber auch zeitweise anstrengend, besonders in heißen Phasen wie der Einarbeitung in einen neu gewonnenen Kunden oder wenn wir die Jahresstrategie für große Kunden erarbeitet haben. Trotzdem habe ich immer viel Freude mit meinen Chefs und Kollegen gehabt.

  1. Und deshalb bist du auch nach der Elternzeit wieder zur mediascale zurückgekommen?

Genau. Wobei ich anfangs nicht sicher war, ob das gut geht. Wir sind Dienstleister für unsere Kunden und der Kunde will einen Ansprechpartner bei der Agentur, den er immer erreichen kann. Gleichzeitig wollte ich jedoch nur in Teilzeit wieder einsteigen. Insofern hatte ich etwas Bedenken, dass die Chefs die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn ich sage, ich würde dann jetzt gerne wieder 15 Wochenstunden arbeiten.

  1. Und war es so?

Ganz im Gegenteil. Unsere Geschäftsführer haben sich total gefreut und hatten sogar eine Auswahl unterschiedlicher Aufgabenbereiche, die sie mir angeboten haben – das hat mich wirklich erstaunt. Allerdings muss ich sagen, das wäre vor einigen Jahren so noch nicht möglich gewesen. Als wir noch deutlich weniger Mitarbeiter hatten, musste jeder bei den Kampagnen anpacken. Mittlerweile ist die mediascale eine große Agentur geworden und da fallen auch spannende Aufgaben an, die nichts mit unseren Kundenprojekten zu tun haben.

  1. Und was genau machst du jetzt?

Ich bin mittlerweile schon wieder über ein Jahr an Board und da hat sich ein bunter Aufgabenmix ergeben, der mir viel Spaß macht: Recruiting-Maßnahmen, Redaktionsplanung für unseren Blog, Erarbeitung und Durchführung mehrstufiger Akquise-Strategien oder die Stärkung unserer Kollegen in Österreich. Denn für die bin ich der Draht in unsere Abteilungen hier in München, was mir besonders Spaß macht.

  1. Was war das herausforderndste Projekt im letzten Jahr?

Die Konzeption und komplette Umsetzung von einem Video-Dreh, bei dem ich mehrere Videos für Bewerber und Interessenten gemacht habe. Vor der Kamera zu stehen war eine neue Erfahrung und auch, was man alles bedenken muss vor dem großen Drehtag, war recht umfangreich. Aber schlussendlich lief alles gut und ich freue mich jetzt sehr auf die Veröffentlichung der ersten Folge.

  1. Auf was freust du dich morgens am meisten?

Achtung, Klischee: Dass ich eine Abwechslung vom Mama-Alltag habe. Und wenn zufälligerweise auch noch Donnerstag ist, dann auf die Lunch-Yoga Stunde von Julia.

  1. Wer ist dein (berufliches) Vorbild?

Ich habe höchsten Respekt vor allen Müttern, die ihre Elternzeit genutzt haben, sich ein eigenes Business aufzubauen. Manche starten einen Blog, andere produzieren und vertreiben Artikel, die sie selbst gerne während der ersten Monate mit Baby gehabt hätten, wieder andere gründen eine Community für Frauen, etc. etc. Schleierhaft ist mir nur, woher man die Energie und die Zeit neben so einem kleinen Wusel nimmt, aber ganz neidlos: Hut ab!

Zum Abschluss des Geschäftsjahres 17/18 stand auch diesen Sommer wieder das große CICC OFF Event für die Serviceplan-Gruppe an. Am 29.06. ging es los und die ganze Agenturgruppe fuhr traditionsgemäß für eineinhalb Tage ins fantastische Scalaria Event Resort am Wolfgangsee.

Vormittags erreichten alle den Wolfgangsee in Österreich – aber nicht nur unsere Kollegen der deutschen und europäischen Standorte waren anwesend, auch die Teams aus China und den USA wollten das große Serviceplan-Familienfest nicht verpassen. Für mich war es das erste CICC OFF Event und ich war schwer beeindruckt, wie viele Menschen aus aller Herren Länder zusammenkamen, um gemeinsam das erfolgreiche Geschäftsjahr zu feiern. Bevor die Feier startete, begrüßte uns Florian Haller, Chief Executive Officer der Serviceplan-Gruppe, und präsentierte die Ergebnisse des letzten Geschäftsjahres sowie die Ziele und strategischen Entwicklungen des kommenden Jahres.

CEO Florian Haller begrüßt alle Mitarbeiter der Serviceplan Gruppe.

Es folgten weitere Referenten mit interessanten und vielfältigen Vorträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Wir bekamen Einblicke in die innovative Arbeit vom Team des Plan.Net Innovation Studios, welches unsere Kunden dabei unterstützt, Ideen für digitale Produkt- und Servicelösungen zu entwickeln und in Form von Prototypen greifbar macht und lernten unsere Kollegen aus Hong Kong und dem neuen Standort New York kennen. Barbara Evans, Geschäftsführerin der Mediaplus, teilte mit uns ihre Erfahrungen zum Thema Kundenführung und wie wichtig eine gute Kommunikation und Vertrauensbasis für eine erfolgreiche Kunden-Agentur-Beziehung ist. Zum Schluss stellte Alexander Schill, Chief Creative Officer der Serviceplan Gruppe, seine aktuellen Lieblings-Cases vor – unter anderem natürlich auch die neun Cannes Lions Gewinner des 65. Cannes Lions International Festival of Creativity. Kernbotschaft der diesjährigen Vorträge war sicherlich der Erfolgsbote „Kreativität“ – ob im Facility Management, im strategischen Einkauf oder in der Kundenberatung. Kreativität ist ein täglicher und entscheidender Bestandteil unserer Arbeit und hat viele verschiedene Facetten.

Bevor wir uns schließlich zum Abendessen trafen, sind wir alle in unsere Zimmer verschwunden, um uns für die Party vorzubereiten. Das diesjährige Motto hieß „Flower Power“ und verwandelte so manchen Agentur-Hipster in einen Hippie der 70er Jahre. Auch hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man bekam die alte Schlaghose der Eltern, blumige Accessoires und bunte Batik-Shirts zu Gesicht.

Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer mediascale (rechts), und Dominik Terruhn, Geschäftsführer der Plan.Net Media, in Hippie-Manier. Quelle: privat

Teil des Abendprogramms war außerdem ein Überraschungs-Special Act: der Auftritt des Pianisten Joja Wendt. Auch die Serviceplan-Band hat ordentlich eingeheizt und so wurde bis spät in die Nacht in der Mystic Underworld des Scalaria Hotels gefeiert. Nach einer langen Partynacht konnte man sich am nächsten Morgen bei einem Frühstück am See stärken, um anschließend wieder den Heimweg anzutreten. Voller positiver Eindrücke blicken wir nun dem neuen, kreativen und bunten Geschäftsjahr 18/19 entgegen.

Der Pianist Joja Wendt rockt die Party. Foto: Benno Klandt

Seit November 2016 unterstützt Christian das mediascale Team: Erst als Trainee, inzwischen ist er fester Bestandteil des Digital Media Planning & Consulting. Was er in den letzten eineinhalb Jahren alles bei uns gelernt und erlebt hat, gibt er heute preis:

  1. Was hat dich dazu bewogen, Mediaplaner zu werden?

Während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Marketing-Vertiefung habe ich früh festgestellt, dass mich besonders die Herausforderung reizt, relevante Werbung für Konsumenten zu schaffen. Da ich mich nicht unbedingt zu den künstlerisch-kreativen Personen zähle, war mir schnell klar, dass ich in der Kreation wohl nicht sonderlich gut aufgehoben bin. So hat mich mein Weg zur Mediaplanung geführt, um über die Analyse von Zielgruppen und die gezielte Platzierung von Werbung, Relevanz für Konsumenten generieren zu können.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ehrlich gesagt habe ich die umfangreichen Tätigkeitsfelder, die mir in meinem Arbeitsalltag begegnen, im Voraus nicht vollständig überblicken können. Dass in unserer Jobbezeichnung neben der Mediaplanung auch das Consulting erwähnt wird, hat in jedem Fall seine Berechtigung. Die beratende Tätigkeit und ein souveräner Umgang mit Kunden sind essentieller Bestandteil unseres Alltagsgeschäfts. Während ich mir dessen bewusst war, haben mich die notwendige Expertise hinsichtlich technischer Anforderungen und anderer Aufgabenfelder, die beispielsweise abrechnungsrelevante Themen betreffen, in dem Umfang ein wenig überrascht.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Besonders die Verantwortung, die einem als Trainee bei der mediascale schon früh übertragen wird, macht für mich das Traineeship aus. Wenn man zeigt, dass man diese annimmt und ihr gewachsen ist, wird man von Anfang an als vollwertiges Mitglied eines Teams und der gesamten Agentur betrachtet. Trotzdem kann man sich der Unterstützung seiner Kollegen immer sicher sein. Außerdem ist das Verhältnis zwischen den Kollegen außergewöhnlich gut und es findet sich immer jemand für ein Feierabendbier.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Wie erwähnt, habe ich klassisch BWL studiert und nebenbei in einem Startup gearbeitet, was super war, um eine unternehmerische Denkweise zu entwickeln. Für mein Studium habe ich zusätzlich ein paar Praktika absolviert, beispielsweise im Customer Relationship Management und Corporate Development bei Sixt.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Eigentlich ist es die Kombination aus allen Aufgabenfeldern, die die Arbeit am Ende abwechslungsreich macht. Ich bin gerne im direkten Kontakt mit Kunden, aber auch mit Vermarktern oder technischen Dienstleistern. Wir agieren immer als Schnittstelle zwischen den genannten Parteien, ergänzt um Kreativ- und Partneragenturen (beispielsweise für klassische Medien, SEM, etc.), was mir besonders Spaß bereitet.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke, meine Stärken liegen im Selbstmanagement in Bezug auf die Priorisierung von Aufgaben und im Setzen eigener Timings. Wir haben oft parallel laufende Kampagnen von unterschiedlichen Kunden – da ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Ein analytisches Denkvermögen und eine gute Auffassungsgabe kommen einem bei den täglichen Anforderungen natürlich auch zu Gute.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Bei gutem Wetter würden wir uns sicher draußen mit einem Kaffee in die Liegestühle setzen. Den Kaffee müssten wir bei einem Stromausfall wohl außerhalb der Agentur besorgen, aber das ist bei der super Lage unserer Agentur ja kein Problem.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Ich bin schon recht ambitioniert und möchte mich immer weiterentwickeln. Beispiele anderer Kollegen, die schon länger dabei sind, zeigen, dass die mediascale hier gerne unterstützt und engagierte Mitarbeiter fördert. Am Ende ist es für mich jedoch vor allem wichtig, dass ich auch in stressigen Phasen, die es durchaus immer wieder gibt, nach wie vor gerne zur Arbeit gehe und Spaß an dem habe, was ich tue.

Angefangen hat Michi als Trainee bei mediascale, seit September 2016 unterstützt er als Audience Broker das NE.R.O. Team. Was er alles während seines Traineeships bei uns erlebt hat und was ihm besonders im Gedächtnis geblieben ist, plaudert er heute für uns aus:

  1. Michi, was hat dich dazu bewogen, Audience Broker zu werden?

Einerseits haben mich Zahlen, Mathematik und strategisches Denken schon in der Schulzeit fasziniert. Andererseits habe ich mir irgendwann die Frage gestellt, wie Unternehmen bei der Vielzahl von Werbekanälen möglichst effektiv handeln können, um sich in den Köpfen der Menschen zu verankern und sich gleichzeitig vom Wettbewerb abzusetzen. Im Studium habe ich mich für den Schwerpunkt Marketing entschieden und dabei den interessanten Bereich des Online-Marketings entdeckt. Im Rahmen eines Experten-Interviews für meine Bachelor-Arbeit zum Thema „Progammatic Advertising“ bin ich in Kontakt mit mediascale und der jungen Agentur PREX, dem Joint Venture von Mediaplus und Plan.Net, gekommen.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich wusste bereits durch meine Bachelor-Arbeit über die grundsätzlichen Aufgabenbereiche eines Audience Brokers Bescheid, jedoch überraschte mich, welche extrem komplizierte technische Struktur hinter dieser neuen Form des Marketings steckt. Wir sind als Audience Broker auf der einen Seite dafür zuständig, die Kunden strategisch zu beraten, mit welcher Targeting-Variante und mit welchen Daten und Techniken die potenzielle Zielgruppe am besten erreicht werden kann, und führen andererseits auch die Verhandlungen mit den Kunden. Die technische Umsetzung der Kampagnen liegt natürlich auch in unserer Hand. Mir persönlich macht es sehr viel Spaß, in diesem komplexen und schnelllebigen Aufgabengebiet zu arbeiten. Routine macht nur einen kleinen Teil meiner Arbeit aus, ich bin täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert und lerne Neues dazu.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Als Trainee bei mediascale hat man zu jeder Zeit das Gefühl, Teil eines tollen Teams zu sein und von kompetenten und kooperativen Mitarbeitern begleitet und betreut zu werden. Es herrscht trotz hoher Arbeitsbelastung immer ein gutes Arbeitsklima. Teamgeist steht im Vordergrund und es ist einfach, sich als „Neuer“ in die Gruppe zu integrieren. So wird man auch schnell mal von den Kollegen nach der Arbeit in den Biergarten oder ins Café Kosmos mitgenommen.

  1. Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Vor meiner Zeit mediascale habe ich BWL mit Schwerpunkt Marketing studiert und nebenbei in einem Restaurant gejobbt. Ich war aber während meiner Studienzeit auch schon als Werkstudent bei einer kleinen Marketing-Agentur direkt am POS in der Mitarbeiterkoordination tätig.

  1. Was ist dein bisher schrägstes Erlebnis bei mediascale?

Das schrägste, aber auch eines der lustigsten Erlebnisse war in der Adventszeit. Unser Team hat sich als kleine Weihnachtstruppe verkleidet – unser Teamleiter spielte den Nikolaus. So sind wir zusammen mit Weihnachtsmusik durch die Büros der Plan.Net gelaufen, um zum Nikolaustag unseren Kollegen Schokonikoläuse zu schenken. Der Spruch „HOHO und eine PREXliche Weihnacht“ hält sich bis heute.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Am meisten Spaß macht mir der Kontakt zu den Kunden. Besonders interessant finde ich, anhand der vorgegebenen Daten sowie mit analytischem und strategischem Denken, kundenindividuelle Lösungen zu erarbeiten. Die technischen Lösungen im Detail zu kennen, zu wissen wie die einzelnen Komponenten zusammenarbeiten und wie dabei die Auslieferung in Echtzeit funktioniert, ist natürlich auch sehr wichtig. Es ist schon fast mein Steckenpferd, Fehleranalysen und Auswertung der Kampagnen anhand von verschiedenen Erfolgsfaktoren durchzuführen, um daraus abzuleiten, wie wir noch besser werden können.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ein Audience Broker muss in jedem Fall Kunden verstehen und sie strategisch effektiv beraten können. Andererseits ist ein Gespür für Zahlen und Analysen gefordert und natürlich die Flexibilität, sich an ändernde technische Bedingungen anpassen zu können. Gerade diese Dinge fallen mir leicht, was für meinen Job sicher von Vorteil ist.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Wenn die Technik bei uns komplett ausfallen würde, würden wir vermutlich eine kleine Küchenparty veranstalten oder uns mit den anderen Teams auf dem Balkon treffen und einen Kaffee trinken.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für die nächsten Jahre wünsche ich mir, dass ich genauso wie jetzt vom Team unterstützt werde und weitere Bereiche und Strukturen kennenlernen darf, um ein möglichst umfangreiches Marketing-Wissen aufzubauen.

Marco hat vor kurzem sein Traineeship bei uns erfolgreich beendet und arbeitet nun als Digital Media Planner & Consultant. Heute steht er uns Rede und Antwort zu seiner Zeit als Trainee. Welchen beruflichen Traum er sich schon erfüllt hat und warum er mit Pixeln und Cookies so gar nicht gerechnet hatte, lesen Sie hier:

  1. Marco, warum hast du dich für den Beruf des Mediaplaners entschieden?

Nach meinem Studium war mir klar, dass ich im Marketing beziehungsweise in der Werbebranche arbeiten will. Ich war eigentlich schon immer sehr computer- und internetaffin, deshalb wollte ich auch primär ins Online Marketing. Weshalb die Wahl letztendlich auf Online-Mediaplanung gefallen ist, liegt nicht zuletzt an meiner Freude, mit Zahlen zu arbeiten. Meine Mutter war sich immer sicher, dass ich mal Banker werde, das war dann aber am Ende doch nicht ganz der Fall.

 

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich muss sagen, dass ich nur eine vage Vorstellung vom Arbeitsalltag eines Online-Mediaplaners hatte. Der konkrete Arbeitsalltag hat einige Felder, über die ich mir zunächst keine Gedanken gemacht habe. Ein Feld, das ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte, war der Umgang mit technischen Aspekten wie Adservern, Pixeln oder Cookies.

 

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Nette Kollegen, vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben und ein respektvoller Umgang. Das klingt zunächst nach Plattitüden, aber es stimmte alles: Ich habe mich in meinem Traineeship einfach wohl gefühlt. Ich habe mich immer super aufgehoben gefühlt und hatte nie das Gefühl, dass ich „nur der Trainee“ bin. Ich war von Anfang an ein Teil des Teams. Das ist natürlich heute immer noch so.

 

  1. Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe an der Uni Regensburg ganz klassisch BWL studiert, erst im Bachelor und anschließend im Master. Meine Schwerpunkte waren dabei Management und Marketing. Bevor ich mich meiner Masterarbeit widmete, habe ich ein mehrmonatiges Praktikum eingeschoben. Offiziell war das ein Praktikum in der Abteilung für „Sponsoring und Vermarktung“ bei der „FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH“. Was im ersten Moment wirklich sehr unromantisch klingt, war aber die Erfüllung eines innigen Wunsches. Ich wollte einfach mal die andere Seite meines Herzens- und Heimatvereins sehen und nicht nur jedes Wochenende in der Kurve stehen.

 

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders spannend finde ich die direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Es gibt einem einfach ein anderes Gefühl und einen anderen Blick auf das, was man tagtäglich plant, auswertet und optimiert, wenn man persönlich mit den Kunden spricht und weiß, was ihre Erwartungen an die Kampagne sind.

 

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Gerade wenn es um die Arbeit mit großen Excel-Tabellen geht, bin ich ganz froh, dass ich relativ zahlenaffin bin und den Überblick nicht so schnell verliere.

 

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Wenn der Zeitpunkt passt, würden wir natürlich Essen gehen, wie eigentlich jeden Mittag. Ansonsten würden wir in unserer kleinen Cafeteria zum Kaffeetrinken gehen, denn da gibt es den besten Kaffee der ganzen Stadt!

 

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Momentan wünsche ich mir eigentlich nur, dass ich in fünf Jahren noch genauso zufrieden bin wie heute.

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