mediascale intern

Wie war es denn eigentlich so auf der DMEXCO? Unsere Kollegen Manu, Tobi und Matthias resümieren.

Manu:  Hallo liebe Mitstreiter! Munter zurück aus Köln?  Die erste Entscheidung musste ich tatsächlich schon bei Ankunft auf dem Messegelände treffen. Rechts oder links? Einmal falsch abgebogen und man hatte einen friedliebenden Sozialpädagogen am Sakko hängen, der einem in blumigen Worten die Vorzüge agiler Mitarbeiterführung aufzeigen konnte. Also doch rechts. Nach einem kurzen aber heftigen Tête-à-Tête mit meinem Spiegelbild am Stand von SevenOne konnte ich aber dann doch noch fulminant in die Messe starten. Ich hoffe ihr hattet einen geschmeidigeren Messestart?

Tobi: Alles Bombe. Die DIÄHMEXCO war in diesem Jahr ja eine Plattform und keine Messe. Insofern war ich erleichtert, den Eingang zur Plattform an gewohnter Stelle zu finden. Drinnen wirkte dann alles doch entfernt messeähnlich. Die Piktogramme der Beschilderung so ungesund blinkend zu machen wie die Website war wohl zu teuer. Aber immerhin spiegelt sich der gesellschaftliche Fortschritt darin, dass die Plakate von Pornhub auch auf dem Damenklo hingen.

Matthias: Ja richtig #MeToo hat sogar den bislang stets leicht bekleideten Hostessen bei adRom ein Businessoutfit verschafft. Die Messe wird erwachsen. Ich frage mich allerdings, wo der gesellschaftliche Fortschritt bleibt, wenn die 100-dB-Grenze durch offene Publikumsvorträge auf den einzelnen Ständen überschritten wird. Wie die Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt, nur dass die wenigstens lustig sind. Allein die RMS war hier fortschrittlich genug, Headphones an willige Zuhörer auszuteilen.

Tobi: Ja, wenn man da vorbeiging, das war echter Outstream ohne Ton, wirklich günstiger View-Through-TKP.

Manu: Es soll wohl auch bereits eine anonyme Anzeige bei der Coalition for Better Ads eingegangen sein. Inhalt: Audio ohne Userinteraktion. Dazu möchte ich mich aber nicht weiter auslassen…

Matthias: Man wird ja auf so einer Messe auch immer mit so allerlei Zahlen konfrontiert. Zwei Forecasts sind bei mir hängen geblieben. Ein nicht ganz unbekanntes Network aus Düsseldorf will wissen, dass wir bereits 2021 mehr Spendings in Mobile, als in TV Werbung tätigen werden.
Und die freundliche Suchmaschine von nebenan geht davon aus, dass bereits in zwei Jahren über die Hälfte der Suchanfragen per Sprache getätigt werden. Zwei Megatrends ohne Zweifel, jedoch in der zeitlichen Entwicklung doch sehr ambitioniert gecastet.

Manu: Mobile Spendings? Muss ich mal mit der Crowd in da Cloud besprechen, möglicherweise können wir ein bisschen in Richtung Mobile funden die nächsten Jahre. Ganz nebenbei interessiere ich mich für Cloud Native Projekte on Demand + at Scale – aber wirklich nur ganz nebenbei. Habt ihr dazu schon Insights? Hey Google…

Tobi: Megatrend oder nicht, ich habe den Duftkerzenverkäufer vermisst. Und es gab kaum noch Stände, die nur aus zwei Stühlen und einem enthusiastischen Gründer bestehen. Die müssen sparen und lungern jetzt in der Food Corner herum. Zum Schluss, aber verratet mich nicht: Ich habe im Copyshop mein Flugticket ausgedruckt, war ein wundervoll analoges Gefühl.

Erwartungen, Träume und auch ein zarter Hauch von Kritik.
Wir begleiten drei bucklige Digitalos auf ihrem Weg nach Köln.

 

Tobi: Guten Morgen Digitalfreunde! Vibriert ihr auch schon aus Vorfreude auf die DMEXCO? Wobei wir dieses Jahr der DI-ÄM-EXCO entgegenfiebern sollen und nicht mehr der DI-MEXCO. Angeblich weil die Angelsachsen sonst immer denken, Köln liege in Mexico. Was ja so falsch auch wieder nicht ist. Welche Säue werden wir denn heuer durchs Dorf treiben?

Manu: Säue? Einen ganzen Schweinestall:

Native; Bumper; ATV; CTV; ROI; Walled Garden…PARDON?

Appconomy; VOD; SSP; DSP; DBT; AAP; AMS…WHAT A MESS!

Cloud; Influencer; Crowd Sourcing; UGC; Blockchain…PAIN!

UI; Programmatic; Viewability; SEA; SEO; WIFI…GOOD BYE!

Any questions?

Tobi:  Da kannst du auf der neuen Website der DIÄMEXCO lange suchen. Die wirkt, als stamme das Konzept von einem Grafiker, der im Hauptberuf typografisch anstrengende Programmhefte für ein Stadttheater entwirft und das Internet nicht ausstehen kann. Leicht zugängliche Informationen, logische Navigation, nutzerfreundliche Ladezeiten? Ah nö, wie langweilig, wir machen es mal ganz anders.

Manu: Content, Content, Content – sprach die DIÄMEXCO und verschwand im Plagiat. Da möchte man rufen: „Mehr Messe, weniger Rockstar und ein bisschen Du selbst!“ Aber wer bin ich hier, um zu urteilen? Ich bin ja auch nur Zwilling.

Matthias: Tobi – das hört sich ja fast so an, als ob du das diesjährige Motto der DIÄMEXCO einfach nicht verstanden hast. Take C.A.R.E = Curiosity / Action / Responsibility / Experience – bedeutet übersetzt: Du brauchst keine Struktur, wenn du neugierig genug bist, wild auf der Website rumzuklicken und dich der Verantwortung als unser CTO stellst, auch mal neue Dinge auszuprobieren.

Was sagt Ihr eigentlich zum Kunstprojekt von Albrecht Behmel?
Nehmen wir an der Challenge teil?

Manu:  Also, ich finde gut, dass Kunst endlich zu Kunst findet. Viel zu lange mussten wir Mediaartisten uns mit der spinnennetzumwobenen Ersatzbank der Kunstriege begnügen. Zeit sich zu erheben Media Unita!

Tobi: Klar, sobald ich meinen Instagram-Account aus der Blockchain befreit habe.

Matthias: Bei aller Kritik: Was sind denn die Alternativen? Die South by Southwest in Austin, Texas. Oder die Programmatic I/O in San Francisco? Ich gebe zu, das klingt verlockend.

Manu:  Alternativen?

  • Street Food Festival in Herne
  • Nettelkofener Weinfest
  • Fischerfest in Finsing
  • Travestie Cabaret Show in Wittenberg
  • Jurafest in Lenting
  • Jahrmarkt in Kaltenkirchen
  • Deutzer Kirmes…wobei…nein…Halt!..doch doch…

Für alle Nicht-Köln-Fahrer – wir werden berichten! Für alle Köln Pilger – Auf Wiedersehen in Deutz!

In einem weiteren Teil der Reihe „Ein Blick hinter die Schreibtische der mediascale“ interviewen wir heute Agnes Ley, die über ihren Wiedereinstieg nach der Elternzeit berichtet.

  1. Agnes, was hast du bei der mediascale gemacht, bevor du in Elternzeit gegangen bist?

Ich habe vor meiner Elternzeit bereits zehn Jahre bei der mediascale gearbeitet. Angefangen hatte ich als Trainee und konnte mich im Lauf der Zeit bis zur Unit-Leiterin hocharbeiten. Das hat viel Spaß gemacht, war aber auch zeitweise anstrengend, besonders in heißen Phasen wie der Einarbeitung in einen neu gewonnenen Kunden oder wenn wir die Jahresstrategie für große Kunden erarbeitet haben. Trotzdem habe ich immer viel Freude mit meinen Chefs und Kollegen gehabt.

  1. Und deshalb bist du auch nach der Elternzeit wieder zur mediascale zurückgekommen?

Genau. Wobei ich anfangs nicht sicher war, ob das gut geht. Wir sind Dienstleister für unsere Kunden und der Kunde will einen Ansprechpartner bei der Agentur, den er immer erreichen kann. Gleichzeitig wollte ich jedoch nur in Teilzeit wieder einsteigen. Insofern hatte ich etwas Bedenken, dass die Chefs die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn ich sage, ich würde dann jetzt gerne wieder 15 Wochenstunden arbeiten.

  1. Und war es so?

Ganz im Gegenteil. Unsere Geschäftsführer haben sich total gefreut und hatten sogar eine Auswahl unterschiedlicher Aufgabenbereiche, die sie mir angeboten haben – das hat mich wirklich erstaunt. Allerdings muss ich sagen, das wäre vor einigen Jahren so noch nicht möglich gewesen. Als wir noch deutlich weniger Mitarbeiter hatten, musste jeder bei den Kampagnen anpacken. Mittlerweile ist die mediascale eine große Agentur geworden und da fallen auch spannende Aufgaben an, die nichts mit unseren Kundenprojekten zu tun haben.

  1. Und was genau machst du jetzt?

Ich bin mittlerweile schon wieder über ein Jahr an Board und da hat sich ein bunter Aufgabenmix ergeben, der mir viel Spaß macht: Recruiting-Maßnahmen, Redaktionsplanung für unseren Blog, Erarbeitung und Durchführung mehrstufiger Akquise-Strategien oder die Stärkung unserer Kollegen in Österreich. Denn für die bin ich der Draht in unsere Abteilungen hier in München, was mir besonders Spaß macht.

  1. Was war das herausforderndste Projekt im letzten Jahr?

Die Konzeption und komplette Umsetzung von einem Video-Dreh, bei dem ich mehrere Videos für Bewerber und Interessenten gemacht habe. Vor der Kamera zu stehen war eine neue Erfahrung und auch, was man alles bedenken muss vor dem großen Drehtag, war recht umfangreich. Aber schlussendlich lief alles gut und ich freue mich jetzt sehr auf die Veröffentlichung der ersten Folge.

  1. Auf was freust du dich morgens am meisten?

Achtung, Klischee: Dass ich eine Abwechslung vom Mama-Alltag habe. Und wenn zufälligerweise auch noch Donnerstag ist, dann auf die Lunch-Yoga Stunde von Julia.

  1. Wer ist dein (berufliches) Vorbild?

Ich habe höchsten Respekt vor allen Müttern, die ihre Elternzeit genutzt haben, sich ein eigenes Business aufzubauen. Manche starten einen Blog, andere produzieren und vertreiben Artikel, die sie selbst gerne während der ersten Monate mit Baby gehabt hätten, wieder andere gründen eine Community für Frauen, etc. etc. Schleierhaft ist mir nur, woher man die Energie und die Zeit neben so einem kleinen Wusel nimmt, aber ganz neidlos: Hut ab!

Zum Abschluss des Geschäftsjahres 17/18 stand auch diesen Sommer wieder das große CICC OFF Event für die Serviceplan-Gruppe an. Am 29.06. ging es los und die ganze Agenturgruppe fuhr traditionsgemäß für eineinhalb Tage ins fantastische Scalaria Event Resort am Wolfgangsee.

Vormittags erreichten alle den Wolfgangsee in Österreich – aber nicht nur unsere Kollegen der deutschen und europäischen Standorte waren anwesend, auch die Teams aus China und den USA wollten das große Serviceplan-Familienfest nicht verpassen. Für mich war es das erste CICC OFF Event und ich war schwer beeindruckt, wie viele Menschen aus aller Herren Länder zusammenkamen, um gemeinsam das erfolgreiche Geschäftsjahr zu feiern. Bevor die Feier startete, begrüßte uns Florian Haller, Chief Executive Officer der Serviceplan-Gruppe, und präsentierte die Ergebnisse des letzten Geschäftsjahres sowie die Ziele und strategischen Entwicklungen des kommenden Jahres.

CEO Florian Haller begrüßt alle Mitarbeiter der Serviceplan Gruppe.

Es folgten weitere Referenten mit interessanten und vielfältigen Vorträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Wir bekamen Einblicke in die innovative Arbeit vom Team des Plan.Net Innovation Studios, welches unsere Kunden dabei unterstützt, Ideen für digitale Produkt- und Servicelösungen zu entwickeln und in Form von Prototypen greifbar macht und lernten unsere Kollegen aus Hong Kong und dem neuen Standort New York kennen. Barbara Evans, Geschäftsführerin der Mediaplus, teilte mit uns ihre Erfahrungen zum Thema Kundenführung und wie wichtig eine gute Kommunikation und Vertrauensbasis für eine erfolgreiche Kunden-Agentur-Beziehung ist. Zum Schluss stellte Alexander Schill, Chief Creative Officer der Serviceplan Gruppe, seine aktuellen Lieblings-Cases vor – unter anderem natürlich auch die neun Cannes Lions Gewinner des 65. Cannes Lions International Festival of Creativity. Kernbotschaft der diesjährigen Vorträge war sicherlich der Erfolgsbote „Kreativität“ – ob im Facility Management, im strategischen Einkauf oder in der Kundenberatung. Kreativität ist ein täglicher und entscheidender Bestandteil unserer Arbeit und hat viele verschiedene Facetten.

Bevor wir uns schließlich zum Abendessen trafen, sind wir alle in unsere Zimmer verschwunden, um uns für die Party vorzubereiten. Das diesjährige Motto hieß „Flower Power“ und verwandelte so manchen Agentur-Hipster in einen Hippie der 70er Jahre. Auch hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man bekam die alte Schlaghose der Eltern, blumige Accessoires und bunte Batik-Shirts zu Gesicht.

Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer mediascale (rechts), und Dominik Terruhn, Geschäftsführer der Plan.Net Media, in Hippie-Manier. Quelle: privat

Teil des Abendprogramms war außerdem ein Überraschungs-Special Act: der Auftritt des Pianisten Joja Wendt. Auch die Serviceplan-Band hat ordentlich eingeheizt und so wurde bis spät in die Nacht in der Mystic Underworld des Scalaria Hotels gefeiert. Nach einer langen Partynacht konnte man sich am nächsten Morgen bei einem Frühstück am See stärken, um anschließend wieder den Heimweg anzutreten. Voller positiver Eindrücke blicken wir nun dem neuen, kreativen und bunten Geschäftsjahr 18/19 entgegen.

Der Pianist Joja Wendt rockt die Party. Foto: Benno Klandt

Seit November 2016 unterstützt Christian das mediascale Team: Erst als Trainee, inzwischen ist er fester Bestandteil des Digital Media Planning & Consulting. Was er in den letzten eineinhalb Jahren alles bei uns gelernt und erlebt hat, gibt er heute preis:

  1. Was hat dich dazu bewogen, Mediaplaner zu werden?

Während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Marketing-Vertiefung habe ich früh festgestellt, dass mich besonders die Herausforderung reizt, relevante Werbung für Konsumenten zu schaffen. Da ich mich nicht unbedingt zu den künstlerisch-kreativen Personen zähle, war mir schnell klar, dass ich in der Kreation wohl nicht sonderlich gut aufgehoben bin. So hat mich mein Weg zur Mediaplanung geführt, um über die Analyse von Zielgruppen und die gezielte Platzierung von Werbung, Relevanz für Konsumenten generieren zu können.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ehrlich gesagt habe ich die umfangreichen Tätigkeitsfelder, die mir in meinem Arbeitsalltag begegnen, im Voraus nicht vollständig überblicken können. Dass in unserer Jobbezeichnung neben der Mediaplanung auch das Consulting erwähnt wird, hat in jedem Fall seine Berechtigung. Die beratende Tätigkeit und ein souveräner Umgang mit Kunden sind essentieller Bestandteil unseres Alltagsgeschäfts. Während ich mir dessen bewusst war, haben mich die notwendige Expertise hinsichtlich technischer Anforderungen und anderer Aufgabenfelder, die beispielsweise abrechnungsrelevante Themen betreffen, in dem Umfang ein wenig überrascht.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Besonders die Verantwortung, die einem als Trainee bei der mediascale schon früh übertragen wird, macht für mich das Traineeship aus. Wenn man zeigt, dass man diese annimmt und ihr gewachsen ist, wird man von Anfang an als vollwertiges Mitglied eines Teams und der gesamten Agentur betrachtet. Trotzdem kann man sich der Unterstützung seiner Kollegen immer sicher sein. Außerdem ist das Verhältnis zwischen den Kollegen außergewöhnlich gut und es findet sich immer jemand für ein Feierabendbier.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Wie erwähnt, habe ich klassisch BWL studiert und nebenbei in einem Startup gearbeitet, was super war, um eine unternehmerische Denkweise zu entwickeln. Für mein Studium habe ich zusätzlich ein paar Praktika absolviert, beispielsweise im Customer Relationship Management und Corporate Development bei Sixt.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Eigentlich ist es die Kombination aus allen Aufgabenfeldern, die die Arbeit am Ende abwechslungsreich macht. Ich bin gerne im direkten Kontakt mit Kunden, aber auch mit Vermarktern oder technischen Dienstleistern. Wir agieren immer als Schnittstelle zwischen den genannten Parteien, ergänzt um Kreativ- und Partneragenturen (beispielsweise für klassische Medien, SEM, etc.), was mir besonders Spaß bereitet.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke, meine Stärken liegen im Selbstmanagement in Bezug auf die Priorisierung von Aufgaben und im Setzen eigener Timings. Wir haben oft parallel laufende Kampagnen von unterschiedlichen Kunden – da ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Ein analytisches Denkvermögen und eine gute Auffassungsgabe kommen einem bei den täglichen Anforderungen natürlich auch zu Gute.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Bei gutem Wetter würden wir uns sicher draußen mit einem Kaffee in die Liegestühle setzen. Den Kaffee müssten wir bei einem Stromausfall wohl außerhalb der Agentur besorgen, aber das ist bei der super Lage unserer Agentur ja kein Problem.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Ich bin schon recht ambitioniert und möchte mich immer weiterentwickeln. Beispiele anderer Kollegen, die schon länger dabei sind, zeigen, dass die mediascale hier gerne unterstützt und engagierte Mitarbeiter fördert. Am Ende ist es für mich jedoch vor allem wichtig, dass ich auch in stressigen Phasen, die es durchaus immer wieder gibt, nach wie vor gerne zur Arbeit gehe und Spaß an dem habe, was ich tue.

Angefangen hat Michi als Trainee bei mediascale, seit September 2016 unterstützt er als Audience Broker das NE.R.O. Team. Was er alles während seines Traineeships bei uns erlebt hat und was ihm besonders im Gedächtnis geblieben ist, plaudert er heute für uns aus:

  1. Michi, was hat dich dazu bewogen, Audience Broker zu werden?

Einerseits haben mich Zahlen, Mathematik und strategisches Denken schon in der Schulzeit fasziniert. Andererseits habe ich mir irgendwann die Frage gestellt, wie Unternehmen bei der Vielzahl von Werbekanälen möglichst effektiv handeln können, um sich in den Köpfen der Menschen zu verankern und sich gleichzeitig vom Wettbewerb abzusetzen. Im Studium habe ich mich für den Schwerpunkt Marketing entschieden und dabei den interessanten Bereich des Online-Marketings entdeckt. Im Rahmen eines Experten-Interviews für meine Bachelor-Arbeit zum Thema „Progammatic Advertising“ bin ich in Kontakt mit mediascale und der jungen Agentur PREX, dem Joint Venture von Mediaplus und Plan.Net, gekommen.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich wusste bereits durch meine Bachelor-Arbeit über die grundsätzlichen Aufgabenbereiche eines Audience Brokers Bescheid, jedoch überraschte mich, welche extrem komplizierte technische Struktur hinter dieser neuen Form des Marketings steckt. Wir sind als Audience Broker auf der einen Seite dafür zuständig, die Kunden strategisch zu beraten, mit welcher Targeting-Variante und mit welchen Daten und Techniken die potenzielle Zielgruppe am besten erreicht werden kann, und führen andererseits auch die Verhandlungen mit den Kunden. Die technische Umsetzung der Kampagnen liegt natürlich auch in unserer Hand. Mir persönlich macht es sehr viel Spaß, in diesem komplexen und schnelllebigen Aufgabengebiet zu arbeiten. Routine macht nur einen kleinen Teil meiner Arbeit aus, ich bin täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert und lerne Neues dazu.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Als Trainee bei mediascale hat man zu jeder Zeit das Gefühl, Teil eines tollen Teams zu sein und von kompetenten und kooperativen Mitarbeitern begleitet und betreut zu werden. Es herrscht trotz hoher Arbeitsbelastung immer ein gutes Arbeitsklima. Teamgeist steht im Vordergrund und es ist einfach, sich als „Neuer“ in die Gruppe zu integrieren. So wird man auch schnell mal von den Kollegen nach der Arbeit in den Biergarten oder ins Café Kosmos mitgenommen.

  1. Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Vor meiner Zeit mediascale habe ich BWL mit Schwerpunkt Marketing studiert und nebenbei in einem Restaurant gejobbt. Ich war aber während meiner Studienzeit auch schon als Werkstudent bei einer kleinen Marketing-Agentur direkt am POS in der Mitarbeiterkoordination tätig.

  1. Was ist dein bisher schrägstes Erlebnis bei mediascale?

Das schrägste, aber auch eines der lustigsten Erlebnisse war in der Adventszeit. Unser Team hat sich als kleine Weihnachtstruppe verkleidet – unser Teamleiter spielte den Nikolaus. So sind wir zusammen mit Weihnachtsmusik durch die Büros der Plan.Net gelaufen, um zum Nikolaustag unseren Kollegen Schokonikoläuse zu schenken. Der Spruch „HOHO und eine PREXliche Weihnacht“ hält sich bis heute.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Am meisten Spaß macht mir der Kontakt zu den Kunden. Besonders interessant finde ich, anhand der vorgegebenen Daten sowie mit analytischem und strategischem Denken, kundenindividuelle Lösungen zu erarbeiten. Die technischen Lösungen im Detail zu kennen, zu wissen wie die einzelnen Komponenten zusammenarbeiten und wie dabei die Auslieferung in Echtzeit funktioniert, ist natürlich auch sehr wichtig. Es ist schon fast mein Steckenpferd, Fehleranalysen und Auswertung der Kampagnen anhand von verschiedenen Erfolgsfaktoren durchzuführen, um daraus abzuleiten, wie wir noch besser werden können.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ein Audience Broker muss in jedem Fall Kunden verstehen und sie strategisch effektiv beraten können. Andererseits ist ein Gespür für Zahlen und Analysen gefordert und natürlich die Flexibilität, sich an ändernde technische Bedingungen anpassen zu können. Gerade diese Dinge fallen mir leicht, was für meinen Job sicher von Vorteil ist.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Wenn die Technik bei uns komplett ausfallen würde, würden wir vermutlich eine kleine Küchenparty veranstalten oder uns mit den anderen Teams auf dem Balkon treffen und einen Kaffee trinken.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für die nächsten Jahre wünsche ich mir, dass ich genauso wie jetzt vom Team unterstützt werde und weitere Bereiche und Strukturen kennenlernen darf, um ein möglichst umfangreiches Marketing-Wissen aufzubauen.

Marco hat vor kurzem sein Traineeship bei uns erfolgreich beendet und arbeitet nun als Digital Media Planner & Consultant. Heute steht er uns Rede und Antwort zu seiner Zeit als Trainee. Welchen beruflichen Traum er sich schon erfüllt hat und warum er mit Pixeln und Cookies so gar nicht gerechnet hatte, lesen Sie hier:

  1. Marco, warum hast du dich für den Beruf des Mediaplaners entschieden?

Nach meinem Studium war mir klar, dass ich im Marketing beziehungsweise in der Werbebranche arbeiten will. Ich war eigentlich schon immer sehr computer- und internetaffin, deshalb wollte ich auch primär ins Online Marketing. Weshalb die Wahl letztendlich auf Online-Mediaplanung gefallen ist, liegt nicht zuletzt an meiner Freude, mit Zahlen zu arbeiten. Meine Mutter war sich immer sicher, dass ich mal Banker werde, das war dann aber am Ende doch nicht ganz der Fall.

 

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich muss sagen, dass ich nur eine vage Vorstellung vom Arbeitsalltag eines Online-Mediaplaners hatte. Der konkrete Arbeitsalltag hat einige Felder, über die ich mir zunächst keine Gedanken gemacht habe. Ein Feld, das ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte, war der Umgang mit technischen Aspekten wie Adservern, Pixeln oder Cookies.

 

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Nette Kollegen, vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben und ein respektvoller Umgang. Das klingt zunächst nach Plattitüden, aber es stimmte alles: Ich habe mich in meinem Traineeship einfach wohl gefühlt. Ich habe mich immer super aufgehoben gefühlt und hatte nie das Gefühl, dass ich „nur der Trainee“ bin. Ich war von Anfang an ein Teil des Teams. Das ist natürlich heute immer noch so.

 

  1. Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe an der Uni Regensburg ganz klassisch BWL studiert, erst im Bachelor und anschließend im Master. Meine Schwerpunkte waren dabei Management und Marketing. Bevor ich mich meiner Masterarbeit widmete, habe ich ein mehrmonatiges Praktikum eingeschoben. Offiziell war das ein Praktikum in der Abteilung für „Sponsoring und Vermarktung“ bei der „FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH“. Was im ersten Moment wirklich sehr unromantisch klingt, war aber die Erfüllung eines innigen Wunsches. Ich wollte einfach mal die andere Seite meines Herzens- und Heimatvereins sehen und nicht nur jedes Wochenende in der Kurve stehen.

 

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders spannend finde ich die direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Es gibt einem einfach ein anderes Gefühl und einen anderen Blick auf das, was man tagtäglich plant, auswertet und optimiert, wenn man persönlich mit den Kunden spricht und weiß, was ihre Erwartungen an die Kampagne sind.

 

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Gerade wenn es um die Arbeit mit großen Excel-Tabellen geht, bin ich ganz froh, dass ich relativ zahlenaffin bin und den Überblick nicht so schnell verliere.

 

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Wenn der Zeitpunkt passt, würden wir natürlich Essen gehen, wie eigentlich jeden Mittag. Ansonsten würden wir in unserer kleinen Cafeteria zum Kaffeetrinken gehen, denn da gibt es den besten Kaffee der ganzen Stadt!

 

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Momentan wünsche ich mir eigentlich nur, dass ich in fünf Jahren noch genauso zufrieden bin wie heute.

Die Digital Mediaplaner, Veronika Baier und Helena Klein, durften zwei Wochen im Rahmen ihres Traineeships bei der Kölner Agentur Mediaplus Geo Intelligence reinschnuppern. Hier hatten sie die Möglichkeit, über ihr normales Tätigkeitsfeld hinaus die klassischen Medien und einen jungen Standort kennenzulernen. Nach ihrer Rückkehr haben wir die beiden zu ihren Erfahrungen befragt.

Vroni, wie kam es zu dem Austausch bei der Mediaplus in Köln?

Vroni: Im Rahmen des Traineeships bei der mediascale ist es üblich, einen Austausch mit einer anderen Agentur der Serviceplan Gruppe durchzuführen. In der Regel bietet sich ein Austausch mit der Mediaplus, unserer Agentur für klassische Mediaplanung in München, das Pendant zur digitalen Mediaplanung, an. In unserem Fall durften wir allerdings eine kleine Reise zur Mediaplus in Köln antreten, da wir gemeinsame Kunden betreuen und im Rahmen einer integrierten Mediaplanung die Arbeitsweise der jeweils anderen Agentur kennenlernen wollten.

Helena, welche Mediengattung hat dich am meisten beeindruckt?

Helena: Es gibt zwei Mediengattungen, die ich sehr eindrucksvoll fand. Zum einen die TV-Planung: Der größte Unterschied zur Online-Planung ist, dass es hier nur eine sehr begrenzte Anzahl an Sendernn gibt, die planungsrelevant sind. In der Online-Welt gibt es unzählige Websites, die für Kunden gebucht werden können und darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Zielgruppen genauer anzusprechen. Im TV-Geschäft hat man mit den unterschiedlichen Sendern zwar eine grobe Zielgruppeneinteilung, allerdings kann die Kontakthäufigkeit mit den Zuschauern nicht gesteuert werden. Deswegen finde ich den Beruf des Digital Mediaplaner aufregend: Einerseits erfordert er analytisches Denken, andererseits  ist das Medium messbarer als die meisten klassischen Medien. Zum anderen finde ich die Out of Home-Planung sehr interessant. Während unseres Austausches wurde ein neues Regio-Planungstool vorgestellt, mit dem man – auf sehr kleiner Ebene – unterschiedliche Medienplanungen visuell darstellen kann. Das war sehr informativ, weil beispielsweise für Händlerstandorte die Planung für regionale Print- oder Radio-Kampagnen ins Detail geplant werden kann.

Und dich, Vroni?

Vroni: Am meisten haben mich die Mediengattungen „Out of Home“ und „Ambient Media“ fasziniert. Beeindruckt hat mich hier vor allem die Vielfältigkeit und die unerschöpflichen Möglichkeiten: vom gebrandeten Flugzeug bis hin zur als Graffiti gesprayten Werbung auf einer Gebäudewand in der Innenstadt. Den größten Unterschied im daily business sehe ich in der Kampagnen-Auswertung, da es in der digitalen Mediaplanung deutlich bessere Möglichkeiten zur Auswertung einer Kampagne gibt, als in der klassischen Mediaplanung.

Woran müsst ihr denken, wenn ihr an die Zeit in Köln zurückblickt?

Vroni: Wenn ich auf die Zeit in Köln zurückblicke, muss ich immer daran denken, wie offen und freundlich wir bei der Mediaplus Köln aufgenommen wurden und wie spannend die Vorträge über die verschiedenen Mediengattungen waren. Ich denke aber auch an die Kölner Kioskkultur, an menschengefüllte Straßen – auch im Winter – und an die langen Öffnungszeiten der Läden zurück.

Helena: Genau, an die herzlichen und supernetten Kollegen, die wir kennenlernen durften. Wir wurden sehr gut integriert und haben uns ab dem ersten Tag wohl gefühlt.

Vroni, was war dein Highlight in Köln?

Vroni: Die Besichtigung des Kölner Doms. Die gigantische Größe des 157 Meter hohen Bauwerks habe ich erst begriffen, als ich direkt davor stand und zu den beiden Turmspitzen hochschaute. Auch der mühsame Aufstieg der 533 Stufen in die luftige Höhe hat mir die unglaublichen Dimensionen nochmal verdeutlicht. Für den wunderschönen Ausblick auf die Stadt, den Rhein und die Hohenzollernbrücke lohnt sich die Anstrengung aber alle mal. Zudem war das Glück an diesem Tag auf unserer Seite und hat uns einen wolkenlosen Himmel und strahlenden Sonnenschein beschert.

Helena, gibt es kulturelle Unterschiede?

Helena: Die Leute in Köln sind sehr offen und man wird oft auf der Straße angequatscht – das führt zu interessanten Gesprächen. Ansonsten waren wir Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar in Köln und haben den Karneval, „die fünfte Jahreszeit“ wie es hier so schön heißt, knapp verpasst. Was aber nicht heißen soll, dass wir keine Kostüme gesehen haben! Denn die Karnevalszeit beginnt hier bereits am 11.11. und viele treffen sich zu den Karnevalssitzungen weitaus früher. Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ist ein Ansporn, Köln direkt zur Karnevalszeit zu besuchen. Was die Arbeit anbelangt, ist der größte Unterschied das Großraumbüro. In München hat jedes Team sein eigenes Büro. Die offene Arbeitsweise eines Großraumbüros hat mir sehr gefallen, denn man kommt auch mit Kollegen ins Gespräch, mit denen man sonst nicht persönlich zusammenarbeitet.

Vroni, wie hast du das erlebt?

Vroni: Ein paar kulturelle Unterschiede sind mir schon aufgefallen. Es ist ja bekannt, dass Karneval in Köln deutlich stärker gefeiert wird als bei uns in München. Dies konnten wir richtig spüren, vor allem, weil uns in den Straßen und U-Bahnen nicht selten eine Horde verkleideter Karnevalisten über den Weg liefen. Auch die Kölner Kollegen zogen nach der Arbeit ihre Kostüme an und gingen auf die ein oder andere Karnevalsfeier. Außerdem wurde nach Feierabend gemeinsam an den Kostümen gebastelt. Ein weiterer Unterschied ist die bereits erwähnte Kölner Kioskkultur. An wirklich jeder Ecke in Köln ist ein Kiosk zu finden. Diese haben oft bis zwei Uhr nachts und teilweise auch am Sonntag geöffnet. Wie praktisch!

Vielen Dank euch beiden für das Interview und welcome back in München!

Was ist eigentlich das Besondere an einem Traineeship bei der mediascale und was treiben unsere Mitarbeiter bei Stromausfall? Dies und mehr erfahren Sie ab sofort aus erster Hand von unseren aktuellen Trainees bzw. Mitarbeitern, die ihr Traineeship gerade bei uns abgeschlossen haben. Den Anfang macht Veronika Baier:

  1. Vroni, was hat dich dazu bewogen, Digital Mediaplaner zu werden?

Ich wusste schon lange, dass ich nach meinem Studium in einer Online-Werbeagentur arbeiten möchte. Dass ich Mediaplaner werde, hat sich dann allerdings mehr oder weniger kurzfristig ergeben. Als ich die Stellenausschreibung von mediascale auf Xing gelesen habe, dachte ich mir: Das ist es, genau das möchte ich machen. Das beschriebene Aufgabenfeld und die benötigten Eigenschaften passten genau zu mir. Die Tätigkeiten gehen von der Zusammenarbeit mit großen Vermarktern über die Beratung von Kunden zum Thema Online- bzw. Digitalmedia bis hin zur Kampagnenbetreuung.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich habe mir meinen Arbeitsalltag nicht so vielseitig vorgestellt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Die Arbeit im Team macht mir ebenfalls sehr viel Spaß.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Zu den Vorzügen des Traineeships bei mediascale gehört unter anderem der Austausch innerhalb der Serviceplan-Gruppe. Dabei kann man zwischen zahlreichen Tätigkeitsfeldern wählen. Da eine Vielzahl von unterschiedlichen Agenturen zur Serviceplan-Gruppe gehören, hat man hier eine entsprechend große Auswahl. Zudem werden Kurse an der Steinbeis Hochschule angeboten, von denen mindestens drei Kurse während des Traineeships besucht werden dürfen. Die Kurse können aus einem Pool von Kursangeboten je nach Tätigkeitsfeld und Interesse gewählt werden.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Vor meiner Zeit bei mediascale habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Rottal-Inn absolviert. Dadurch konnte ich schon erste Erfahrungen im Bereich Kundenberatung sammeln. Anschließend entschloss ich mich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TH Deggendorf mit Schwerpunkt Marketing. Während des Studiums hatte ich Gelegenheit einige Praktika zu absolvieren. Hierbei konnte ich bereits einige Einblicke in die Arbeit mit sozialen Netzwerken und Content Management-Systemen gewinnen.

  1. Was ist dein bisher schrägstes Erlebnis bei mediascale?

Mein schrägstes Erlebnis bei der mediascale war bisher der Kickoff 2017 in einer faszinierenden Kulisse am Wolfgangsee in Österreich. Hier kommen sämtliche Mitarbeiter der Serviceplan-Gruppe aus allen Standorten zusammen und feiern den Start ins neue Geschäftsjahr. Gleichzeitig lassen wir das alte Geschäftsjahr Revue passieren. Es gibt interessante Fachvorträge z.B. zum Thema Big Data, Kollegen stellen großartige Kampagnen vor und es gibt jede Menge leckeres Essen. Am schrägsten war für mich dabei, als abends die Location zu einer großen Party-Veranstaltung umgestaltet wurde. Plötzlich befand sich die gesamte Serviceplan-Gruppe auf der Tanzfläche und tanzte zur Musik der Serviceplan-Band.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir die Arbeit mit Selfpublishing Tools. Vom Einpflegen der Kampagnen über die Optimierung bis hin zur Auswertung.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Als Mediaplaner solltest du analytisch denken können. Du solltest z.B. einige wichtige Kennzahlen kennen und auch deuten können. Außerdem ist es wichtig gute Kommunikationsfähigkeiten und Verhandlungsgeschick zu haben.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Dann würden meine Kollegen und ich uns in einer unserer zwei Cafeterias einen Kaffee oder einen leckeren Ingwer-Drink holen. Im Sommer würden wir es uns auf den Liegestühlen im sonnigen Innenhof der Agentur gemütlich machen.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine Zukunft wünsche ich mir Spezialist im Bereich Online- bzw. Digital-Marketing zu sein. Auch bei technischen Fragen möchte ich ein großes Hintergrundwissen vorweisen können, um unsere Kunden ohne Probleme in allen Fragen rund um Online- und Digital-Marketing einwandfrei beraten zu können.

Unsere Nadine widmet sich bei der mediascale vielen Themen. Guten Gewissens dürfen wir Sie Targeting-Expertin, NE.R.O. Chefin und Excel-Göttin nennen. Abseits vom Schreibtisch ist sie auch noch begnadete Hobby Bäckerin. Und nun letztes Wochenende hat sie „Guzle“ für uns gebacken –  hier kommt ihr Backbericht, hhhhhmmmmm:

 

Wie jedes Jahr konnte ich es kaum bis zum ersten Advent abwarten. Die Tatsache, dass ab Ende September Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen sind, macht die Wartezeit kein bisschen einfacher.

Für alle, die sich bisher noch zurückhalten konnten, oder mal ganz schnell einen Teller voll Plätzchen benötigen, habe ich mir dieses Jahr auf Basis von nur einem Teig ganz unterschiedliche Leckereien einfallen lassen.

 

Also los geht’s mit dem Basisrezept:

330g weiche Butter

460g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Salz

600g Mehl

10g Backpulver

 

Ich wusste ja, dass ich mehr als nur eine Sorte backen werde, daher war die Teigmenge genau richtig. Für kleinere Projekte können die Zutaten natürlich entsprechend halbiert werden.

Aus den Zutaten einen Mürbeteig zubereiten. Ein Tipp für besonders zarte Plätzchen: Den Teig nicht länger kneten als unbedingt notwendig. Ich knete Mürbeteig gerne mit der Hand. Aber natürlich geht es genauso gut mit einer Küchenmaschine und einem Knethaken. Dann würde ich allerdings nur „pulsweise“ rühren und definitiv dabei bleiben, um das Überkneten zu vermeiden. Der Teig fühlt sich zu Beginn noch sehr feucht an. Einfach trotzdem erst einmal mindestens eine Stunde kaltstellen. Bei der Weiterverarbeitung wird noch einiges an Mehl dazu kommen, von daher darf der Teig ruhig saugfähig sein.

Nachdem der Teig etwas ruhen konnte, eine Wunschmenge zum Ausrollen vorbereiten. Dazu die Arbeitsfläche mit Mehl einstreuen und kurz kneten. Dann den Teig bis zur gewünschten Dicke ausrollen. Ich versuche immer etwa drei bis vier Millimeter zu erreichen.

Wunschformen ausstechen, mit etwas Abstand auf das Backblech legen und für ca. acht Minuten bei 165 Grad Umluft goldbraun backen. Manche mögen ihre Plätzchen etwas dunkler, andere am liebsten fast noch roh. Länger als zehn Minuten im Ofen würde ich jedoch nicht empfehlen, sonst schmecken sie unter Umständen schon brenzlig. Außerdem gilt natürlich auch bei diesen Plätzchen: Bitte nach dem Backen noch etwas auskühlen lassen, sonst verformen sie sich.

Ich habe mich dieses Jahr für folgende Varianten entschieden:

  • Klassische Spitzbuben: Drei unterschiedliche Größen ausstechen, dabei ist es egal ob rund, eckig, oder in Form von Sternchen. Viel wichtiger ist die Auswahl der Marmelade, die zwischen die einzelnen Etagen soll. Ich habe dieses Jahr auf zwei Selbstgemachte zurückgreifen können. Damit ich unterscheiden kann welches Türmchen wie gefüllt ist, habe ich aus der obersten Lage mit ganz kleinen Ausstechern ein weihnachtliches Guckloch ausgestochen. Noch mit etwas Puderzucker bestäuben und schon fertig. Wer möchte, kann die Marmelade zum Beispiel auch noch mit etwas Rum verfeinern.

  • Klassische Ausstecherle: In meiner Heimat sagen wir „Guzle“. Inzwischen ist es der Oberbegriff für all meine weihnachtlichen Gebäcke. Ich würde jedoch sagen, dass die ausgestochenen, mit verquirltem Ei bestrichenen und etwas Zuckerperlen bestreuten Plätzchen das Original „Guzle“ darstellen. Von daher dürfen sie auf keinen Fall in meiner Keksdose fehlen.
  • Pistazienkringel: Optisch erinnern mich diese Plätzchen an einen Adventskranz. Außerdem führen die Pistazien unwillkürlich zu einer Geschmacksvariation, ohne dass man noch zusätzlich etwas in den Teig mischen muss. Und sie sind auch super schnell gemacht. Einfach den äußeren Kringel zuerst ausstechen und auf das Backblech legen und dann erst die Mitte ausstechen. Schnell noch mit Ei einpinseln und die bereits gehackten Pistazien darüber streuen. Fertig.

  • Marzipan – Haselnusssterne: Hier ist es, um ehrlich zu sein, etwas mit mir durchgegangen. Die beiden Sterne habe ich mit einer Mischung aus weißer Schokoladen-Ganache, Marzipan und etwas Lebkuchengewürz gefüllt. Dann wurden jeweils zwei Spitzen in weiße Schokolade getaucht und in gehackten Haselnüssen gewälzt. Eine weitere Variation nach gleichem Prinzip, aber etwas weniger aufwändig: Einfach Nutella in die Mitte, dann mit dunkler Schokolade und Nüssen dekorieren.
  • Zitronen“springerle“: Ich gebe es direkt zu: Mit echten Springerle hat meine Variante nichts zu tun, aber das Muster hat mich einfach so daran erinnert. Mit einem Prägeholz einmal über den ausgewälzten Teig, dann nur noch den gewünschten Bereich ausstechen und fertig. Es lassen sich aber auch alle möglichen anderen Materialien verwenden, um ein Muster in den Teig zu prägen. Bei dieser Variante habe ich mich dazu entschieden noch etwas geriebene Zitronenschale in den Teig zu mischen. Durch das zusätzliche Kneten hat der Teig seine Struktur leicht verändert. So bleibt das Muster auch während des Backvorgang erhalten.

 

Ich werde mich jetzt erst einmal mit einer Tasse heißem Kakao und einer Kostprobe aus meiner Plätzchenbox auf die Couch zurückziehen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

In diesem Sinne, eine frohe besinnliche und vor allem leckere Vorweihnachtszeit.

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