Arbeiten@mediascale

Seit einem Jahr bin ich nach meiner zweiten Elternzeit wieder im Einsatz bei der Mediascale. Warum das meiner Meinung nach einen Artikel wert ist? Weil ich mir den Luxus erlaubt habe, drei Jahre in Elternzeit zu gehen. Und was sich in drei Jahren in der Mediawelt tut, merkt man ganz deutlich, wenn man sie verpasst. Wenn in dieser Zeit auch noch ein Virus die Arbeitswelt komplett verändert, dann entsteht ein ungeplant spannendes Experiment.

Wie war es also nach drei Jahren Pause im Homeoffice wieder zu starten? Ich erspare euch die drögen ersten zwei Wochen, geprägt von IT – Startschwierigkeiten, die ihr vermutlich alle selbst zu Beginn der Pandemie erlebt habt, sofern ihr nicht davor schon einen perfekt eingerichteten Homeoffice-Platz hattet und mit MS Teams per Du gewesen seid.

Wenn dann aber alles läuft – zumindest technisch gesehen – und die ersten Arbeitsaufträge rein trudeln, dann kommen die spannenden Fragen. Hier geht ein großes Dankeschön an die Suchmaschine meines Vertrauens raus, die mir schnell beantwortet hat, wer oder was mit GAFA gemeint ist (never ever heard before). Eines meiner letzten Meetings vor der Elternzeit drehte sich übrigens um „diese neue Plattform LinkedIn“ und beschäftigte sich damit, ob man da neben Xing auch noch einen Account ins Leben rufen sollte. Na, merkste was?

Ebenfalls unvergessen: die ersten Termine, in denen es um „New Work“ ging. Und hier meine Bitte: Wenn sich jemand berufen fühlt, seine persönliche Definition von New Work in die Kommentare zu schreiben, dann her damit. Mich lässt auch nach einem Jahr das Gefühl nicht los, dass jeder etwas anderes darunter versteht und der Begriff viel mehr bedeuten sollte, als das Möglichmachen des Home- bzw. Mobile Office.

Das Thema in der Mediascale mit Tiefe zu füllen hat sich unsere Geschäftsführerin Martina Staudinger auf die Fahnen geschrieben. So entscheiden die Mitarbeitenden schon länger über die Ausrichtung ihrer Zielvereinbarungen selbst und bekommen die zu erreichenden Ziele nicht mehr nur zum Abnicken vorgelegt. Ihre Initiative „Lunchtable“ für unsere Working Mums war nun schon in der zweiten Runde und mit meiner lieben Kollegin Corinna Garschke hat sie sich für unsere erste fachfremde Mitarbeiterin in leitender Position stark gemacht.

Von Corinna durfte ich mitnehmen, dass wir in Sachen New Work für uns definieren, wie wir in Zukunft miteinander arbeiten möchten. Dass wir uns in einer sich schnell drehenden Welt immer wieder anhalten und versuchen, gemeinsam von oben drauf zu schauen und zu sagen: Das hat funktioniert und das nicht, wie wollen wir es für uns zukünftig besser machen? Ich bin versöhnt: Ich habe in drei Jahren Elternzeit also nicht „die Einführung von New Work“ verpasst, nein: Ich bin mitten rein gekommen in den spannenden Prozess, wie wir das Thema mit unseren Kolleg:innen und für uns alle erschließen und so frischen „New Work-Wind“ in die heiligen Mediascale-Hallen bringen.

By the way: Aus den heiligen Hallen werden noch in diesem Jahr neue, denn mit der gesamten Serviceplan Gruppe ziehen wir ins grandiose Münchner Werksviertel in ein schönes neues Haus, das extra für unsere Bedürfnisse gebaut wird. Es unterstützt den New Work-Anspruch durch unterschiedlichste Arbeits- und Meetingräume, Play Areas, Cafeterias und viiiieles mehr. Aber dazu demnächst mehr.

Happy to be part of the #Mediascale team! Auf die nächsten spannenden Jahre in der Mediawelt.

Wir feiern 20-jähriges Jubiläum!

In diesem Jahr wird unsere Agentur Mediascale 20 Jahre alt! Ein Grund zum Feiern, ein Grund zum Jubeln und ein Anlass, um zurück zu blicken auf die schönsten Momente der letzten 20 Jahre. Das sind unsere „Mediascale Moments“ – eine Sammlung der emotionalsten, lustigsten, erfolgreichsten, schönsten und kuriosesten Momente. Machst du mit?

Mediascale Moments

Wir glauben, dass jeder, der mit uns zusammen gearbeitet hat, einen Mediascale Moment im Kopf hat. Der erste Eindruck im Vorstellungsgespräch, die gemeinsame Awardfeier, das Anstoßen auf die Jahresstrategie, das Grillwürschtl an der Isar… you name it, denn nur du kennst diesen speziellen Moment, der dir als erstes in den Kopf kommt, wenn du an uns denkst! Wir würden uns wirklich riesig freuen, wenn du Lust hast, deinen Mediascale Moment mit uns zu teilen. Wie das genau geht, kannst du hier nachlesen:

Teile deinen Moment – 20 Jahre Mediascale

Wer kann mitmachen?

Natürlich jeder! Aktuelle Mitarbeiter der Mediascale ebenso wie ehemalige. Kund:innen, Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen der Serviceplan / Mediaplus Gruppe… einfach alle, die uns kennen.

Und wo kann ich die Mediascale Moments sehen?

Wir werden die gesammelten Momente auf unseren Profilen bei LinkedIn, Instagram und Facebook teilen. Einfach immer mal wieder vorbei schauen. So lassen wir alle Interessierten an diesen ganz besonderen Momenten teilhaben.

Come on…

Schenk uns die nächsten 5 Minuten deiner Zeit und schreib uns flott deinen Moment. Egal, ob es der große Business Moment ist oder die kleine Aufmerksamkeit aus dem Kollegenkreis. Ob der Kaffeeklatsch am Morgen oder das Feierabendbier. Hard work oder harte Party: Teile deinen Moment – 20 Jahre Mediascale

HERZLICHEN DANK!

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Unverpackt einkaufen, radln statt Auto, Plastik vermeiden – der neue Lifestyle ist lange dem angestaubten Öko-Image entwachsen. Auch in unsere Büros ist die Nachhaltigkeit längst eingezogen.

Im ersten Teil meiner Interviewreihe „Let´s talk about: Nachhaltigkeit in der Mediaplanung“ spreche ich mit Wolfgang Bscheid, Managing Partner bei Mediascale, darüber, wie es mit der Nachhaltigkeit im Kern unseres Doings aussieht: Wie kann Mediaplanung, wie können Mediakampagnen nachhaltiger werden? Denn genau diese Fragen beschäftigen Wolfgang seit mehr als 2 Jahren.

Hallo Wolfgang, was hat dich damals auf die Idee gebracht, den Gedanken der Nachhaltigkeit auch für unseren Arbeitsprozess zu analysieren?

Es war die grundsätzliche Frage, ob das überhaupt geht. Also, ob auch Mediaplanung nachhaltig sein kann und falls ja, wie das aussehen könnte.

Du hast die „Initiative Nachhaltige Media“ gegründet. Stieß das zu Beginn in deinem Arbeitsumfeld auf Begeisterung oder Skepsis?

Eigentlich war die Begeisterung von Anfang an zu spüren. Zum Start wollte ich mich nur mit ein oder zwei Kolleg:innen darüber austauschen, wie sich der Gedanke der Nachhaltigkeit in unsere Planungsarbeit integrieren lassen könnte. Aber plötzlich hatten wir ein großes Team über alle Bereiche und steckten mitten in jeder Menge spannender Diskussionen zu ganz unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit.

Und wie ist Euch der Einstieg in das Thema gelungen?

Über Fragen. Und dann nochmal Fragen. Zuerst mussten wir uns eingestehen, dass wir eigentlich viel zu wenig über das Thema oder die Idee von nachhaltiger Media wussten. So haben wir uns als erstes Ziel gesetzt, den gesamten Komplex besser zu verstehen: was Kunden bewegt, wie Konsumenten auf das Thema blicken und welche Möglichkeiten Medien und Agenturen zur Verfügung stehen, um etwas zu verändern.

Welche Ansatzpunkte zu einer nachhaltigeren Kampagne gibt es im Mediaplanungsprozess?

Für den Bereich ökologische Nachhaltigkeit gibt es derzeit zwei Wege, die man beschreiten kann: Kompensation und Veränderung. Im Dialog mit unseren Kunden wurde sehr schnell klar, dass sich bereits eine eindeutige Einstellung herausgebildet hat. Zuerst und primär geht es darum, zu versuchen, das eigene Tun in Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit zu verändern. Und erst dann ist es legitim, den Gap zu einer CO2-neutralen Kampagne durch Kompensation zu schließen.

Aber wir schauen uns ja nicht nur die ökologische Facette der Nachhaltigkeit an, sondern wir arbeiten daran, zukünftig auch sozial und ökonomisch sinnvoll zu handeln. Unser Ziel ist es, unseren Kunden entsprechend ihrer spezifischen Schwerpunkte, ein zusätzliches Auswahlsystem bereit zu stellen, damit sie Platzierungsentscheidungen für ihre Kampagnen differenzierter treffen können. Derzeit arbeiten wir zusammen mit unterschiedlichen Medienpartnern an einem entsprechenden Scoring-Modell, das eine objektive und transparente Bewertung der Angebote ermöglicht.

Gemeinsam mit der Uni Florida haben wir zudem ein umfangreiches Forschungsprojekt zum Themenkomplex „Ethischer Journalismus“ gestartet, das uns Aufschluss darüber geben soll, wie wir unseren Kunden für ihre Kampagnen redaktionelle Umfelder bereitstellen können, die ihren erweiterten Ansprüchen an „Brand Safety“ gerecht werden.

Hört sich spannend an, was davon ist heute schon umsetzbar?

Mit dem Green GRP bieten wir unseren Kunden in Kooperation mit „ClimatePartner“ schon seit längerem die Möglichkeit, die CO2 Belastung ihrer Kampagnen valide zu erheben und über entsprechende Kompensationsprojekte auszugleichen. Darüber hinaus haben wir schon heute einen sehr guten Überblick, welche Medienpartner sich wie stark in den unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit engagieren und können somit unseren Kunden eine valide Einschätzung klimafreundlicher Planungsalternativen geben.

Anders gefragt: Wo hakt es noch?

Ich würde sagen die Liste der To-dos ist lang! Viele Kunden stehen noch ganz am Anfang und haben viele offene Fragen. Als erstes gilt es zu prüfen, wie die jeweilige Nachhaltigkeitsposition des Unternehmens in die Mediaplanung umzusetzen ist. Also was darf man buchen und was besser nicht? Und welche Konsequenzen hat das im Einzelnen: müssen Zielsetzungen und Ergebniserwartungen entsprechend angepasst werden?

Dabei sind die meisten unserer Konzepte, wie z.B. die Scoring-Modelle, nicht isoliert zu betrachten. Es wäre in den meisten Fällen eher kontraproduktiv, wenn jede Agentur versucht, ihren eigenen Standard zu etablieren. Wir müssen hier immer versuchen, einen Marktstandard anzustreben. Daher benötigt es sehr, sehr viel Abstimmungsarbeit im Kreis aller Beteiligten. Nicht nur unsere Kunden sind involviert, auch unsere Medienpartner müssen die jeweiligen Lösungen akzeptieren und unterstützen.  Vor dem Hintergrund einer immer komplexeren Medienlandschaft ist vorstellbar, dass das eine nicht ganz leichte Aufgabe ist. Aber wir sind zuversichtlich, am Ende alle Ansprüche unter einen Hut zu bekommen.

Wo geht die Reise hin? Wo siehst du unsere Initiative Nachhaltige Media und die Mediabranche in Sachen Nachhaltigkeit in 2 Jahren?

Ich glaube, wir werden das Thema ökologische Nachhaltigkeit bis dahin in ein gutes und praktikables Modell überführt haben, so dass wir für Kunden, die sich eine „Grüne Planung“ wünschen, eine valide und faire Auswahl treffen können. Schwieriger sehe ich die Situation im Bereich soziale Nachhaltigkeit. Speziell wenn es um die Bewertung der redaktionellen Umfeld-Qualität geht.  Zum einen muss man aufpassen, dass Maßnahmen nicht in einer Zensur münden, wie wir sie teilweise in den USA beobachten, sondern sich ganz gezielt gegen Phänomene wie z.B. Hate Speach richten. Zum anderen sollte die Bewertung und Auswahl so objektiv wie möglich sein, um am Ende nicht von der persönlichen Einschätzung des Marketing-Entscheiders oder Mediaplaners abhängig zu machen, welche Platzierung gebucht wird und welche nicht. Das ist also ein in mehreren Bereichen sehr sensibles Thema, das viel Fingerspitzengefühl verlangt. Und genau darum haben wir uns auch dazu entschieden, einen ersten Richtlinien-Katalog und eine Machbarkeitsstudie von einer der kompetentesten Institutionen, der Uni Florida, entwickeln zu lassen.

Sollte es uns aber gelingen hier eine Lösung zu entwickeln, die es unseren Kunden ermöglicht, zukünftig ihren eigenen Anspruch im Bereich soziale Nachhaltigkeit auch auf ihre Mediaplanung zu übertragen, wäre das ein tolles Signal für mehr „ethischen Journalismus“, von dem nicht zuletzt die Gesellschaft als Ganzes profitieren könnte.

Gibt es auch einen Quickwin – etwas, das jedes Unternehmen aus dem Stand verbessern kann, um eine nachhaltigere Mediastrategie umzusetzen?

Ja. Wie jeder von uns einen Urlaubsflug über eine entsprechende CO2 Kompensation ausgleichen kann, so kann auch jedes Unternehmen schon heute seine Kampagnen per Green GRP kompensieren. Und wer schnell etwas tun möchte, sollte das tun. Auch wenn Veränderung der mittel- und langfristig wichtigere Teil auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist.

Zum Schluss noch etwas Persönliches: Wenn wir über grüne Zielgruppen reden, dann unterscheiden wir mehrere Typen, je nach dem Grad ihres Engagements, ihrer Verzichtbereitschaft und ihrer Einstellung zur Nachhaltigkeit. Welcher Typ bist du und warum?

Ich denke, ich bin da irgendwo dazwischen. Ich versuche, es jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Auch wenn viele meiner Gewohnheiten leider eine große Beharrungskraft haben. Aber Gott sei Dank bin ich Teil einer Gesellschaft, die sich langsam auf den Weg macht und das wird sicher helfen, auch die hartnäckigsten Gewohnheiten langsam aufzuweichen. Ich bin auf alle Fälle sehr zuversichtlich, was unsere Gesellschaft, unsere Projekte und auch ein bisschen was mich betrifft.

 

Danke für´s Gespräch und alles Gute weiterhin auf dem Weg der Nachhaltigkeit!

Hi, ich bin die Leonie und habe als Junior Campaign Managerin bei der Mediascale angefangen. Weil es für mich anfangs tricky war, die Aufgabenabgrenzung zwischen einer/einem Digital Media Planner & Consultant und einer/einem Campaign Manager:in zu durchschauen, möchte ich hierzu einen kurzen Überblick geben.
Zunächst ist es aber wichtig den Prozess der Medienplanung bei der Mediascale zu kennen:

Wer macht eigentlich was?

Im Planungsprozess sind Digital Media Planner & Consultants also für die strategische und Campaign Manager für die operative Planung zuständig. Aber lasst uns die einzelnen Phasen einmal Step by Step betrachten.

Zusammenarbeit Campaign Manager und Media Planner & Consultant
Zusammenarbeit Campaign Manager und Media Planner & Consultant

Also, was macht eigentlich ein Digital Media Planner & Consultant?

Phase 1: Das Briefing

  1. Digital Media Planner & Consultants werden von dem Kunden mit den relevanten Informationen (z.B. Zielsetzung, Zielgruppe, Budget, etc.) gebrieft.

Phase 2: Die Analyse

  1. Im nächsten Step erfolgt die Analyse der relevanten KPIs.
  2. Erste Ideen werden festgehalten, anschließend geht es weiter mit der Strategieentwicklung.

Phase 3: Die Strategie

  1. Die Strategie, die den Kund:innen vorgestellt werden soll, wird entwickelt.
  2. Daraufhin wird die Strategie den Kund:innen präsentiert. War die Präsentation erfolgreich, ist das Wichtigste der strategischen Planung geschafft und es geht weiter mit der Feinplanung und Umsetzung.

 

Und was macht jetzt eigentlich ein/e Campaign Manager:in?

Phase 4: Die Planung und Umsetzung

  1. Im nächsten Step werden nun mögliche Platzierungen bei den Vermarktern für den Kunden angefragt. Der Vermarkter erstellt uns daraufhin ein Angebot.
  2. Nachdem die Strategie vorgestellt wurde, wird der Mediaplan vom Campaign Manager im System erstellt.
  3. Dieser wird dann vom Kunden freigegeben.
  4. Nach der Freigabe des Mediaplans durch den Kunden, kümmert sich der Campaign Manager um weitere Themen wie Tracking, Werbemittel-Testing und den Verbau der Werbemittel.

Phase 5: Die Optimierung & Kontrolle

  1. Die Kampagne kann starten!
  2. Jetzt heißt es: Start-Check durchführen und kontrollieren, ob die Kampagne wirklich bei allen gestartet ist.
  3. Während die Kampagne läuft, sollte regelmäßig die Auslieferung überprüft werden.
  4. Während der Laufzeit und am Ende der Kampagne übernimmt der Campaign Manager noch die Auswertungen sowie die Abrechnung.

Das Zusammenspiel

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Rolle des Digital Media Planner & Consultant dort endet, wo die Rolle des Campaign Managers beginnt. Zumindest wird das auf dem Papier so dargestellt. In der Realität ist es jedoch oft so, dass sich die Tätigkeiten überschneiden, vor allem in der Planungs- und Umsetzungsphase, und dass man als Team zusammenarbeitet. Der Digital Media Planner & Consultant ist auch der Kundenansprechpartner während der Kampagne und muss in der Lage sein, ganzheitliche Informationen über die Kampagne zu liefern, während die Campaign Manager:innen eher im Hintergrund agieren.

 

Wenn Du Lust bekommen hast, noch mehr über uns oder die Arbeit als Campaign Manager zu erfahren, dann bewirb Dich gerne bei uns. Wir freuen uns, Dich kennen zu lernen!

 

Im ersten Corona-Jahr gab es bei Mediascale einen Babyboom. Insgesamt sind fünf junge, gut ausgebildete und talentierte Frauen in Mutterschutz und Elternzeit gegangen, um sich den Herausforderungen zu widmen, die das Muttersein so mit sich bringt. Bei damals 49 Mitarbeitenden war das ein Anteil von 10% aller Kolleg:innen, was uns vor eine Herausforderung gestellt hat.

Dennoch freue ich mich über jedes „Mediascale-Baby“, da es mir als Mutter ein besonderes Anliegen ist, dass jede:r bei uns die persönliche Familienplanung mit dem Job in Einklang bringen kann.

Auf den Babyboom folgt das Mütter-Comeback

Für alle Mütter war vor zwei Jahren schon klar, dass sie gerne wieder zurückkehren möchten. Dieses Jahr ist es nun soweit. Wenn die Mütter einen Betreuungsplatz für ihre Kinder bekommen, wofür wir fest die Daumen drücken, planen sie ein Comeback ab Mitte des Jahres.

Hanna Stanka ist bereits als Erste Mitte Februar wieder gestartet und aktuell dabei, sich in der neuen Rolle als Working Mum einzuleben.

Natürlich gibt es neben Hanna und mir mit Agnes Ley, Liza Munding und Vera Jentsch schon einige Working Mums in der Agentur.

Working Mums Lunch

Um auf die individuellen Comebacks gut vorbereitet zu sein, hatte ich die Idee, ein Austausch-Format ins Leben zu rufen. Mitte März sind wir damit gestartet und treffen uns seitdem alle 6 Wochen, um die besonderen Bedürfnisse und Anforderungen von Working Mums im Blick zu haben und uns gegenseitig zu unterstützen. Unser Kreis wird dann hoffentlich im Laufe des Jahres weiter wachsen.

Mütter-Comeback Lunch der mediascale
Lunch der Mediascale Mütter

 

Meine Söhne sind inzwischen 13 und 18 Jahre alt, und mein eigener Wiedereinstieg liegt somit schon etwas länger zurück. Damals war ich die erste Mutter in der Mediaplus Gruppe, die in Teilzeit und zeitweise im Homeoffice gearbeitet hat. Die Zeiten haben sich geändert und dieses Arbeits-Lebens-Modell ist nicht mehr so exotisch wie früher.

Dennoch scheinen einige Hürden immer noch vorhanden zu sein. Ganz besonders dann, wenn es mal nicht optimal läuft. Als Working Mum ist man darauf angewiesen, dass die Kolleg:innen einspringen, wenn man als Mutter gefordert ist. Mit gutem Gewissen sich um sein/e Kind/er zu kümmern und trotzdem eine verlässliche Kollegin zu sein, ist bei allen Müttern, die ich kenne, der hohe Anspruch an sich selbst. Dieser lässt sich nicht immer leicht erfüllen und erfordert auf beiden Seiten viel Verständnis und offene Kommunikation.

Einen Job zu haben, der mir Spaß macht, für den ich mich gerne engagiere und für den ich Anerkennung erhalte, ist für mich neben meiner Rolle als Mutter sehr wertvoll und befriedigend.

Diese Doppelrolle habe ich auch während meiner Teilzeit-Tätigkeit nur sehr selten als belastend empfunden. Ich persönlich habe immer viel Unterstützung und Verständnis erhalten. Dieses gute Gefühl möchte ich jetzt gerne allen Working Mums bei Mediascale ebenfalls ermöglichen.

Das Thema Respekt und Rücksichtnahme hört aus meiner Sicht nicht bei den Working Mums auf. Jeder Mitarbeitende hat persönliche Bedürfnisse, die über den Job hinausgehen. Das können Väter sein, die die Gelegenheit bekommen, ihre Elternzeit zu nutzen sowie Mitarbeitende, die kranke Angehörige pflegen wollen oder eine ganz andere persönliche Herausforderung zu meistern haben.

Mir ist es besonders wichtig, dass wir bei der Mediascale Mensch sein dürfen und Verständnis und Fürsorge füreinander entwickeln. Das ist für mich gelebte Diversität.

Wir sind in das dritte Jahr der Pandemie gestartet und damit vermutlich in ein weiteres Jahr, das im Zeichen des Homeoffice steht. Das Arbeiten von zu Hause kann viele Vorteile mit sich bringen. Ist es jedoch dauerhaft Pflicht, wünscht man sich doch wieder ein wenig Normalität zurück und die Freiheit selbst zu entscheiden, wie oft man die Jogginghose hinter sich lässt und den Kolleg:innen persönlich gegenübertritt.

In Sachen Homeoffice sind wir in der Zwischenzeit in jedem Fall Profis geworden. Ob nun gewollt oder nicht, können wir uns alle als geübte „Homeofficeler:innen“ bezeichnen. Wir haben sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt. Es folgt ein kleiner Auszug.

Die Höhen und Tiefen eines/r Homeofficeler:in

  1. Oben hui, unten pfui

Eigentlich ganz schön praktisch, zeit- und ressourcensparend, sich jeden Morgen nur über den oberen Teil des Outfits Gedanken machen zu müssen. Wir fragen uns, ob wir uns jemals wieder daran gewöhnen werden, in Jeans und mit festen Schuhen einen ganzen Arbeitstag vor dem Laptop zu sitzen. Denn, der wohl gemütlichste Vorteil im Homeoffice sind ganz klar Jogginghose und Wollsocken.

  1. Probleme mit der Technik

Jeden Morgen wartet man gespannt vor dem hochfahrenden Laptop, ob die Technik heute wohl mitspielt. Nicht, dass es diese Problemchen nicht auch im Büro geben würde. Aber alleine zu Hause fragt man sich des Öfteren, ob es pro Mitarbeiter:in nur 0,75 Remote-Zugriffe aufs Laufwerk gibt und jeden Tag ein anderer darum kämpfen muss. Oder ob die Nachbarn sich heimlich in das WLAN gehackt haben und nun fleißig Videos streamen.

  1. Feind oder Freund

Auch wenn sie uns oft zur Weißglut treibt, ist die Unzuverlässigkeit der Technik manchmal auch unser heimlicher Held. Wer morgens mal den Wecker nicht hört und vor dem ersten Meeting keine Zeit mehr hat, sein Erscheinungsbild in einen gepflegten Zustand zu bringen, bei dem geht wohl leider die Kamera momentan nicht, oder das Internet ist heute etwas schwach. Damit ist die Technik auch ab und an der Retter in der (Zeit-)Not ;-).

  1. Alone but never lonely

Der wohl traurigste Fact am Homeoffice ist, dass man seine Kolleg:innen nur selten zu Gesicht bekommt und somit auch der ein oder andere Plausch auf der Strecke bleibt. Wie gut, dass es dafür aber z. B. Hunde, Katzen, Kinder, Mitbewohner:innen oder Partner:innen gibt. Diese platzen gerne auch mal ins Zimmer oder crashen einen Call. Sie sind im Gegenzug aber auch ab und an für einen Tratsch zu haben oder können vielleicht sogar bei einer Problemlösung helfen. Von so viel Interdisziplinarität kann man im Büro nur träumen.

  1. Currently not available

Im Homeoffice ist man überwiegend inkognito unterwegs. Bei einigen Kolleg:innen hat man sich schon mal gefragt, ob er oder sie vielleicht gerade aus einer Finca in Spanien am Meeting teilnimmt oder zumindest auf dem Liegestuhl des eigenen Balkons. Wenn eine Kollegin oder ein Kollege länger abwesend ist, gibt es fantasievolle, aber auch sehr einleuchtende, nachvollziehbare Möglichkeiten seiner temporären Abwesenheit:

  • Trari Trara, der Paketbote ist da
  • Die Waschmaschine hat gepiepst, die Wäsche ist fertig zum Aufhängen
  • Das Nudelwasser kocht über
  • Die Kaffeepause wird versehentlich länger zelebriert
  • Kleiner Wohnungsputz, bevor der Besuch am Abend kommt
  • Die Pflanzen brauchen mal wieder etwas Zuneigung

 

Jetzt freuen wir uns auf eure Geschichten und Erfahrungen, Fails und Lacher als Homeofficler:innen. Kommentiert gerne andere kreative und/oder plausible Gründe, weshalb der eine oder die andere Homeofficler:in mal wieder länger abwesend ist.

 

Wenn Weihnachten und Silvester vorbei sind und keiner mehr Plätzchen oder Raclette sehen kann, bahnt sich oftmals die Zeit an, in welcher der Ansporn groß ist und neue Routinen oder die typischen Neujahrsvorsätze geplant oder bereits manifestiert werden. Nun ist Februar, und wir haben uns innerhalb unseres Teams die Frage gestellt, ob ganz im Sinne von Dry January oder Veganuary schon die ersten Vorhaben umgesetzt werden oder ob der Großteil doch direkt in alte Muster verfallen ist beziehungsweise sich erst gar keine Ziele gesetzt hat. Bei einigen Dingen scheiden sich die Geister, bei anderen sind wir uns im Team doch ziemlich ähnlich.

 

Neujahrsvorsätze – Her mit der Challenge!

Teammember Alex:

Grundsätzlich gehöre ich eher zum Team „Neujahrsvorsätze? Bloß nicht!“. Dieses Jahr sieht die Sache allerdings anders aus. Ich weiß nicht, ob das darauf zurückzuführen ist, dass mir nach annähernd 2 Jahren Working from Home endlich bewusst wird, wie ungesund der Alltag sich im Homeoffice gestaltet, oder darauf, dass an Weihnachten und Silvester einfach über die Stränge geschlagen wurde. Jedenfalls beginnt mein Jahr mit einem fast konsequenten Dry January und einer 5-tägigen Saftkur. Eine solche habe ich bereits letztes Jahr durchgezogen, allerdings nur für 3 Tage und dies musste natürlich im Folgejahr getoppt werden. 5 Tage gar keine Mahlzeiten, nur Gemüsesäfte und davon 6 Stück täglich. An den Tagen davor und danach nur leichte Kost. Dazu mittags einen Spaziergang oder eine kurze Yogasession. Und bisher, muss ich sagen, kurbelt das mein Wohlbefinden sehr an. Die graue Jahreszeit mit ein bisschen Sport und Achtsamkeit schmücken, tut dem Gemüt besser, als man glaubt. Ich denke, ich bin immer noch kein Typ für große Vorsätze, da viel zu oft Unerwartetes passiert und ich kein Fan davon bin, sich selbst Druck aufzuerlegen. Aber das Jahr mit ein bisschen Detox zu beginnen und direkt anfangen, mehr Sport in den Alltag einzubauen, zahlt sich definitiv auf meine Motivation aus.

Neujahrsvorsätze Kühlschrank Saftkur
Der Kühlschrank passend zu den Neujahrsvorsätzen

 

Bloß weg mit dem Neujahrsvorsätze-Gedöns

Teammember Valerie:

Im neuen Jahr wird alles anders! Kaum schlägt es Mitternacht und die ersten Feuerwerksraketen schießen gen Himmel, werden große Pläne geschmiedet. Ich trinke weniger. Eine Stunde vor dem Schlafen gehen lege ich mein Handy weg. Ich gehe jetzt wieder regelmäßig ins Fitnessstudio. In der ein oder anderen Aussage erkennen wir uns alle wieder. Dass das zum Scheitern verurteilt ist, liegt doch schon auf der Hand: An Silvester machen wir die Nacht zum Tag und feiern, als gäbe es kein Halten mehr, und dann sollen wir am nächsten Morgen (gut, eher Mittag) mit dicken Ringen unter den Augen auf einmal ein ganz neuer Mensch werden? Und wer jetzt sagt, „Man muss ja nicht direkt zum Neujahr damit anfangen“, trifft den Nagel schon auf den Kopf. Wir versuchen uns so lange selbst zu überlisten, bis wir das Thema aufgeben, denn eigentlich wissen wir ja schon ganz genau: „Das wird nichts!“.
Ich habe für mich selbst festgestellt, dass Ziele für mich dann greifbar und umsetzbar werden, wenn sie sich von selbst ergeben. Deswegen erscheint es mir wenig sinnvoll, sie innerhalb von einer Nacht erzwingen zu wollen. Das neue Jahr hat dann sowieso andere Pläne für mich parat.

 

Teammember Sese:

Neujahrsvorsätze? Schwieriges Thema. Während mein Magen sich um die Feiertage herum denkt, „War das letzte Raclette-Pfännchen wirklich nötig?“, schwirren in meinem Kopf motivierende Pläne. Zwischen Clean-Eating, Pamela Reif-Workouts und dem Wunsch, endlich flüssig Gitarre spielen zu können, – da kann man sich ja gar nicht entscheiden, was man zuerst machen will. Schaut man sich auf Instagram die Stories von Freunden beim Joggen bei -5 Grad an, überkommt einen schnell das schlechte Gewissen. Aber wie jedes Jahr versuche ich mein Jahr entschleunigt zu starten. Dabei reflektiere ich das vergangene Jahr mit einem guten Glas Wein in der Hand auf der Couch und bin stolz auf die persönlichen Erfolge und lerne aus vergangenen Fehlern. Über das Jahr hinweg setze ich mir kleinere Ziele oder Gewohnheiten, die ich mir aneignen möchte. Aber das muss nicht zwingend zum Jahresbeginn passieren. Der normale Alltagstrubel wird einem schnell wieder begegnen, da mache ich mir nichts vor. Meine Ernährung wird wechselhaft bleiben (keiner nimmt mir meine Zartbitterschokolade), meinen Alkoholkonsum habe ich nach zwei guten Wochenenden wieder auf dem Vorjahresstand und ich werde auch keine Yoga-Session in der Mittagspause einlegen. Vielleicht gibt es aber doch eine Sache, die ich mir vornehmen könnte. Statt wie ein Shrimp vor dem Monitor zu sitzen, könnte ich es mal mit einer geraden Haltung bei der Arbeit versuchen. Diesen Vorsatz hebe ich mir mal für das nächste Jahr auf.

 

Teammember Vera:

Was Neujahrsvorsätze angeht, bin ich der realistische Typ:  Schon das Label “Vorsatz fürs neue Jahr” führt dazu, dass ich mein Vorhaben nach ein paar Wochen aus den Augen verliere. Eigentlich gibt es immer was, das ich anpacken möchte. Ich habe schon oft gedacht: Nächstes Jahr werde ich aktiver, ernähre mich gesünder, etc. Dann dachte ich irgendwann: Das sind eigentlich total doofe Vorsätze, denn all diese klassischen Neujahrsvorsätze sollten eigentlich eine grundsätzliche und vor allem langfristig geplante Lebensweise sein, denn sonst etabliert man sie so oder so nicht fest in seinen Alltag. Also habe ich es mit kleineren Zielen bzw. Aufgaben versucht, deren Erfolg messbar sind und meinen Alltag erleichtern sollen. Alleine schon der Druck, der dadurch entsteht, neben all den Aufgaben des Tages auch sowas noch unterbringen zu müssen, hat dazu geführt, dass der Vorsatz schneller verworfen als gemacht wurde. Was mache ich also dieses Jahr? Gute Frage. Ich frage einfach mal meine Kinder, was ein guter Vorsatz sein könnte. Aber wie erklärt man zwei unter 5-Jährigen, was ein Vorsatz ist? Ich habe es mal versucht mit “etwas, das wir dieses Jahr besser machen wollen, wovon wir mehr machen wollen”. Was kommt darauf jetzt als Antwort? Eltern werden sicher ahnen, in welche Richtung es geht. Meine Kleine sofort: “Mehr Paw Patrol Spielzeug kaufen”. Gut, das ist jetzt nicht ganz so das, worauf ich hinauswollte, aber ich musste laut lachen. Und da haben wir’s: Ich nehme mir einfach vor, dieses Jahr mehr zu lachen und nicht alles ganz so ernst zu nehmen.

In diesem Sinne, Happy New Year von der Mediascale!

Teil eines Teams zu sein und Hand in Hand zu arbeiten, um Geschäftsziele zu erreichen, ist von grundlegender Bedeutung. Aber noch lohnender ist die gegenseitige Unterstützung im Team, um das Leben einiger Menschen zu verändern. Aber warum erwähne ich das?

Vor einigen Wochen traf sich unser PREX-Team. Unsere Kollegen aus Hamburg und Köln in München zu sehen, war sinnvoll und spannend. Wir haben berufliche und persönliche Erfahrungen ausgetauscht, die es uns ermöglicht haben, harmonisch und effizient zusammenzuarbeiten.

Das Prex-Team beim Team-Event

Was wir nicht wussten und was uns überraschte, war, dass wir von diesem Tag an nicht mehr dieselben sein würden, denn das Projekt „Mano“(Hand) würde nicht nur unsere Wahrnehmung der Realität verändern, sondern wir würden auch dazu beitragen, die Wirklichkeit zu verändern, mit der  einige Menschen in bestimmten Ländern des afrikanischen Kontinents täglich konfrontiert sind.

So bildeten wir Teams von 3 bis 4 Personen, um mechanische Handprothesen herzustellen. Zu Beginn sahen wir uns ein wunderschönes Video an, das uns bewusst machte, was es bedeutet, mit einer Behinderung zu leben: ohne eine oder beide Hände geboren zu werden, und noch mehr, wenn man an einem Ort geboren wird, wo die Lebensbedingungen prekär sind und der Zugang zum Gesundheitssystem ein Privileg ist, das sich nur wenige leisten können.

Da wir uns bewusst waren, dass wir die Realität einiger Menschen verändern würden, begannen wir, Schritt für Schritt die Anleitungen für die Herstellung und den Zusammenbau der Prothese zu lesen. Während einige von uns überprüften, ob alle Teile für den Zusammenbau vorhanden waren, begannen andere damit, einige Teile zu schnitzen, um sie anzupassen.

Die Teams beim Zusammenbau der Prothesen

Jedes Teammitglied erhielt unter anderem einen „Handschutz“, eine Art Unterlage, mit der eine unserer Hände fixiert wurde. Das Ziel dieser Arbeit war es, sicherzustellen, dass wir während des Zusammenbaus der Prothese eine unserer Hände nicht benutzen konnten, um so Einfühlungsvermögen und eine Verbindung zu jedem der Menschen zu schaffen, die die von uns geschaffene Prothese erhalten würden.

Fertige Prothese nach dem Zusammenbau

Mit dieser Aktion konnten wir nicht nur das Leben einiger Menschen verändern, die in Uganda, Simbabwe, Mosambik und Indien in prekären Verhältnissen leben. Es hat uns auch als Team zusammengebracht und uns die Möglichkeit gegeben, Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten, es hat uns Energie gegeben und uns ein neues Gefühl der Erneuerung für einige unserer Lebensziele vermittelt.

Für mich bedeutete diese Veranstaltung, einen Einfluss auf das Leben von jemandem zu haben, mit etwas Kleinem zur Verbesserung der Lebensbedingungen einer Person beizutragen, die ich nicht kenne, die sich aber sicher über die Gelegenheit freuen wird, etwas in die Hand zu nehmen oder etwas mit ihren Händen zu tun.

Die Tatsache, dass meine Hände und die meiner Kollegen eine mechanische Prothese für jemanden gebaut haben, war bedeutsam und ich bin mir sicher, dass dies jeden von uns PREX-Mitgliedern ein Leben lang beeinflussen wird, wie einige meiner Kollegen im Folgenden zum Ausdruck bringen:

„Ich denke, es war großartig zu sehen, wie wir alle als Team zusammenkamen, um das Leben vieler Menschen zu verändern, die Hilfe brauchen und viele alltägliche Dinge nicht tun können, weil sie eine Behinderung haben“, Pierre.

„Es ist wichtig, Erinnerungen an die Teamarbeit zu schaffen, aber darüber hinaus war es wichtig, dass wir alle als Team vielen Menschen helfen konnten“. Daniel.

„Es war eine sehr schöne Aktion, denn wir haben in gewisser Weise einen Beitrag dazu geleistet, die Welt zu verbessern. Ich habe mich sehr gefreut, einen Beitrag im Team leisten zu können, und bin der Meinung, dass es mehr Projekte geben sollte, die eine noch größere Wirkung auf bestimmte Bevölkerungsgruppen haben, die Hilfe benötigen“. Sonia.

„Ich hatte das Gefühl etwas wirklich Sinnvolles zu tun. Ich wusste vor dem Event nicht, wie viele Menschen bedroht oder aktiv betroffen sind“ Janika.

„Mir hat es gefallen, eine Aktivität zu machen, die nicht nur die Teamarbeit fördert, sondern auch dazu dient, Menschen zu helfen, die es wirklich nötig haben“. Lidia.

Zum Abschluss dieses Artikels über ein Ereignis, das für jeden von uns repräsentativ ist, lade ich dich ein, dich an sinnvollen sozialen Projekten zu beteiligen, die einen positiven Einfluss haben können, denn es wird nicht nur das Leben eines Bedürftigen verändern, sondern es wird dir auch ermöglichen, die Realität der Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und vielleicht auch einen Einfluss auf dein eigenes Leben zu haben.

Hi, ich bin Julia und als Trainee selbst Berufseinsteigerin bei der Mediascale und somit dem gesamten House of Communication (HOC). Ich möchte heute mal erzählen, was es mit dem HOC der Serviceplan Group auf sich hat und wie der Start in der Agenturgruppe so verläuft.

Das HOC ist ein ganzheitliches Konzept, welches Kreativität, Media und Technologie unter einem Dach vereint. Das bedeutet, dass alle Kommunikationsdienstleistungen aus einer Hand angeboten werden: Die perfekte Grundlage für eine Best Brand also. Alle Agenturen, die zur Serviceplan Group zählen, arbeiten zusammen und werden zu einem großen Team.

Von dieser Struktur profitieren auch wir Trainees. Ab dem Zeitpunkt unseres Einstiegs werden wir von unseren Kolleg:innen angehalten, Kontakte zu knüpfen und die Arbeitsweise außerhalb der Mediascale agenturübergreifend kennenzulernen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das ohne meine Kolleg:innen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen, in völliger Verwirrung geendet hätte. Schließlich sind die eigenen Tätigkeiten erst einmal kompliziert genug, und überhaupt ist die Welt eines Planers zu Beginn ein totales Labyrinth. Vanessa hat das bereits in einem vorherigen Blogbeitrag auf den Punkt gebracht. Da allerdings innerhalb des gesamten HOC ein tolles Miteinander herrscht, haben sich alle Puzzleteile schnell zusammengefügt und ich habe einen guten Überblick erhalten.

Ein wichtiger Baustein hierfür war der Schulungslauf, den alle Trainees auf dem Weg zum Mediaplaner und -berater durchlaufen. Alle Infos dazu sind in Marias Beitrag ausführlich nachzulesen. Kolleg:innen, egal welcher Agentur und Stellung im Unternehmen, erarbeiten ein ausführliches Programm, das den Einstieg in den Beruf erleichtert. Egal ob Klassik- oder Digital Planer, jede und jeder lernt die Arbeitsweise des anderen kennen und alle sind anschließend auf dem gleichen Stand der Dinge. Die erste persönliche Kundenberatung kann also kommen. In kleinen Teams wird am Ende selbstständig eine Mediastrategie entwickelt und nachfolgend präsentiert und vorgestellt. Die Teams bestehen aus Trainees und Junior:innen unterschiedlichster Bereiche der Agenturen (Digitalplaner, Klassikplaner, Account Manager uvm.), wodurch wir nicht nur neue Leute, sondern auch neue Herangehensweisen kennenlernen. Dadurch habe ich nicht nur Anschluss im Job, sondern auch neue Freunde gefunden.

Ich habe mich mit meinen Teamkolleg:innen Lucie und Fabian aus der Mediaplus unterhalten und sie nach ihrer Meinung zum HOC, der Zusammenarbeit und dem Schulungslauf gefragt.

Was haltet ihr vom agenturübergreifenden Konzept des HOC und welche Vorteile bietet es euch?

Fabian: Das Konzept des HOC finde ich super und habe ich besonders durch den Arbeitsalltag in der Agentur schätzen gelernt. Bei den sehr vielfältigen und komplexen Aufgabenstellungen im Alltag ist man auf die Unterstützung von spezialisierten Kolleg:innen aus anderen Agenturen angewiesen. Daher ist es super für jedes Problem eine Ansprechpartner:in in der Agenturgruppe zu haben und diese durch das HOC auch vor Ort erreichen zu können. Besonders durch die geselligen After-Work Events lernt man viele neue Gesichter kennen und kann immer mehr die Zusammenhänge der einzelnen Agenturen verstehen oder konkrete Fragen beim Feierabendbier beantworten.

Lucie: Ich finde es sehr cool, dass alles unter einem Dach verfügbar ist, aber trotzdem jede Agentur auch so ein bisschen für sich arbeitet. Es ist eine gute Mischung zwischen einem etwas kleineren Team in dem schnell und innovativ gearbeitet werden kann und einem großen Unternehmen mit unwahrscheinlich viel Expertise und einem großen Leistungsspektrum. Das HOC bietet einfach sehr viele Möglichkeiten sich zu verwirklichen!

Der Schulungslauf greift diese Idee auf. Würdest du das Einsteigerprogramm weiterempfehlen und wenn ja warum?

Fabian: Ich persönlich kann den Trainee-Schulungslauf mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Es hilft super für den Start in der Agenturgruppe. Sei es einerseits um einen Überblick über die Unternehmensstruktur und die Arbeitsabläufe zu bekommen als auch andererseits, um soziale Kontakte zu knüpfen. Das besondere Highlight des Schulungslaufs war für mich der Case als Abschluss. Dort konnte man sich ohne Restriktionen auf einem fiktiven Kundenbriefing ausprobieren und ein Projekt von Anfang an selbst gestalten. Dabei sind aus anderen Teilnehmern des Kurses Freunde geworden. 😊

Lucie: Ich finde es richtig gut, da es einem einen guten Gesamtüberblick gibt und man dadurch weiß, wie andere Abteilungen arbeiten, und man sich schon mal connecten kann, was die zukünftige Zusammenarbeit erleichtert und potenzielle Schnittstellen vereinfacht. Für eine noch bessere Zusammenarbeit könnte man den Schulungslauf noch um einen kurzen wöchentlichen Überblick über das gesamte Portfolio der Agentur erweitern, sodass jeder die individuell wichtigen Ansprechpartner kennenlernen kann.

In welchen Bereichen deiner alltäglichen Arbeit hilft dir die Traineeschulung am meisten?

Fabian: Das Verständnis für die einzelnen Medien und die KPIs sind das kleine Einmaleins des Mediaplaners. Darüber hinaus wiegt für mich aber die soziale Komponente des Kurses noch stärker. Denn durch die buntgemischten Case-Gruppen habe ich als Klassik-Planer auch die Digitalen-Planer:innen kennengelernt und somit meine Ansprechpartner:innen für zukünftige Probleme im digitalen Kontext.

Lucie: Gerade am Anfang hat es mir bei sehr vielem geholfen, vor allem um ein gutes Verständnis für alle Abläufe und einen Überblick aller Kontaktpersonen zu bekommen. Manchmal möchte man etwas bestimmtes umsetzen, aber weiß nicht ansatzweise wo man nachfragen soll – dafür war die Schulung sehr hilfreich. Da ich aber noch neu in der Agentur bin, brauche ich trotzdem meine Zeit, das Gesamtbild der Agentur mit all ihren Aufgaben zu verstehen. 😉

Zusammenarbeit im HOC
Zusammenarbeit im HOC Quelle: www.pexels.com

 

Einzelkämpfer oder Teamwork – welche Eigenschaft brauchst du als Mediaplaner?

Fabian: Definitiv Teamwork. Als Mediaplaner muss man sich bei den Projekten immer mit anderen Kollegen abstimmen, Einzelkämpfer sind hier fehl am Platz. Für die Entwicklung einer Mediastrategie benötigt es viele Spezialisten für die einzelnen Bausteine der Strategie und daher kann man die Herausforderung nur als Team bewältigen.

Lucie: Wie bei fast allem: Kommt drauf an und beides. 😊

An sich muss man schon im Team arbeiten können, denn verschiedene Kunden und viele verschiedene Kampagnen bergen auch viel Arbeit. Außerdem ist es wichtig, im Austausch mit anderen zu bleiben, was zum Beispiel Neuerungen auf dem Markt der Medienwelt angeht.

Trotzdem braucht man für manche Aufgaben in unserem Job auch einfach mal Ruhe und zwei Stunden Zeit sich einzuarbeiten. Das Meiste geht aber nicht ohne ein gutes Team, gerade als Berufseinsteigerin.

 

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Vor kurzem erreichte uns die freudige Nachricht, dass es die Kollegen der Mediascale Köln in Zusammenarbeit mit der Mediaplus Köln, der PREX, Samsung Ads und dem Kunden Warsteiner auf die Shortlist des deutschen Mediapreises geschafft haben.

Was es damit auf sich hat und wie es nun weitergeht, haben wir unseren Kollegen Lin Christian Neumann gefragt. Lin ist Senior Digital Planner für Warsteiner, deren Etat federführend bei der Mediaplus Köln liegt. Außerdem ist Lin Head of Innovation für den Kölner Mediascale-Standort und damit der passende Ansprechpartner für unsere Fragen rund um die Nominierung des Warsteiner Cases:

Zuallererst: Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung! Kannst du uns verraten, was sich genau hinter dem Warsteiner Case verbirgt?

Lin: Vielen Dank! Lass es mich so erklären: Bier-Werbung im klassischen TV gehört für jeden TV-Seher zum Alltag. Auch die Verlängerung der Kampagne in Online-Bewegtbild zählt zu einer gängigen Vorgehensweise, um die Reichweite zu steigern. Für gewöhnlich nutzt man an dieser Stelle sogenannte Überschneidungswahrscheinlichkeiten, um die inkrementelle Reichweite zu schätzen. Ein Nachweis für den real gemessenen Reichweitengewinn auf demselben Endgerät im Haushalt, dem Smart TV, konnte bisher jedoch noch nicht erbracht werden.

Warum ist genau das von Interesse?

Lin: Besonders bei jungen Zielgruppen, die kein bis wenig lineares TV mehr sehen, also Video-on-Demand-Streamer oder auch Gamer, sinkt in den letzten Jahren die durchschnittliche Sehdauer des linearen TV-Konsums. Sie sind somit noch schwerer durch klassische TV-Kampagnen zu erreichen und stellen deshalb natürlich ein besonderes Wachstumspotential für einen Kunden wie Warsteiner dar.

Das heißt Warsteiner möchte explizit jene Zuschauer erkennen und erreichen, die ihren Spot nicht im TV gesehen hatten?

Lin: Ja, genau! Ziel ist es, effizient und streuverlustfrei die inkrementelle Reichweite der eigenen TV-Kampagne zu steigern. Und das nicht auf einem mobile Device oder dem Desktop, sondern dem großen TV-Screen der Samsung Smart TVs! Aber auch für die Aussteuerung auf mobilen Endgeräten und Desktop haben wir mittlerweile über unsere Programmtic Unit „PREX“ die übergreifende Lösung „TV Content Recognition“ für alle TV-Werbetreibenden parat. So können wir z. B. auch Zuschauer bestimmter Genres und Sender oder anhand ihrer genutzten TV-Geräte inkl. angeschlossenem Konsolentyp gezielt ansprechen. Sehr spannend! Selbstverständlich ist noch zu erwähnen, dass natürlich alle Daten über Opt-In erhoben werden, das heißt deren Verwendung geschieht nur über die ausdrückliche Zustimmung der Zuschauer.

Soweit haben wir das verstanden – aber wie steigert man die inkrementelle Reichweite einer TV-Kampagne? Nicht geschätzt oder hochgerechnet, sondern real nachweisbar. Wie habt ihr das umgesetzt?

Lin: Hier setzt Warsteiner mit dem Targeting auf Nicht-Seher des TV-Spots an. Als europäischer First Mover gemeinsam mit Samsung Ads: Mittels automatischer Bilderkennung analysiert Samsung ob ein TV-Spot gesehen wurde oder nicht und strahlt entsprechend Spots im Smart TV-Content aus. Ergebnis: Eine Steigerung der inkrementellen Reichweite auf den Samsung Smart TVs um 21%.

Wow, das kann man wohl überzeugende Ergebnisse nennen! Neben dem tollen Erfolg der Kampagne habt ihr es jetzt noch auf die Shortlist des deutschen Mediapreises geschafft – was bedeutet das für alle Beteiligten?

Lin: Wir freuen uns als großes Mediaplus-Team sowie mit Warsteiner, Samsung und den weiteren beteiligten Unternehmen riesig über die Nominierung! Sie zeigt, dass die Idee und deren finale Umsetzung offenbar eine wichtige Fragestellung beantwortet. Von der ersten Besprechung der Innovation bis zur finalen Umsetzung des Case-Films war es eine Menge Arbeit. Umso mehr freuen wir uns über Kunden wie Warsteiner, die den Mut haben, mit uns neue Wege zu gehen.

Dann bleibt abschließend nur noch die Frage, wie ihr den deutschen Mediapreis 2021 am 29. Juni verfolgen werdet?

Lin: Auf jeden Fall live vor dem Screen. Ob dann in großer Runde im Konfi oder remote zu Hause müssen wir dann schauen. Aber sicher mit einem leckeren Warsteiner in der Hand!

Mit diesen Worten gratulieren wir den Kölner Kollegen und Kolleginnen der Mediaplus, der Mediascale und der PREX zusammen mit Samsung Ads und natürlich Warsteiner nochmal herzlichst zur Nominierung und drücken die Daumen für den 29. Juni 2021. Zum Abschluss sagen wir noch vielen Dank an Lin Christian Neumann, dass du uns diesen Einblick ermöglicht hat.

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