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Das Internet wird 50, der Banner wird 25 und Tobias Wegmanns Agenturzugehörigkeit wird 20! Als CTO bei mediascale hat er in den letzten 20 Jahren natürlich so einiges miterlebt. Grund genug, ihn dazu mal kurz zu befragen.

 

Tobi, herzlichen Glückwunsch zum 20-jährigen Jubiläum. Jetzt interessiert uns natürlich was dich vor 20 Jahren zu uns trieb?

Tobi: Ich hatte kleine Kinder und Windeln waren teuer 😊 Gestartet bin ich in der Plan.net media und da gab es damals niemanden, der mehr als ein rudimentäres Anwenderwissen über die technischen Zusammenhänge im World Wide Web hatte, wie das damals hieß. Um das zu beheben, wurde ich eingestellt. Wobei ich zu Beginn auch mehr der Einäugige unter den Blinden war.

 

20 Jahre – ein langer Weg! Was fällt dir ein wenn du an deine Anfänge bei uns denkst? Computer gab es schon, oder? 😉

Tobi: Die gab es tatsächlich schon. An den Arbeitsplätzen standen sündteure, flimmernde 19-Zoll-Röhrenmonitore, die als der letzte Schrei der Technik galten. Wir waren sehr stolz auf unseren 2 Mbit-Breitband-Internetanschluss, denn zuhause hatte das ganze Land noch Modems. Bewegtbildinhalte gab es deshalb noch nicht mal auf Erotikseiten und einen Gif-Banner im Standardformat auf spiegel.de zu schalten kostete 90 € TKP, die ohne jeden Rabatt auch so bezahlt wurden.

 

Fällt dir ein Ereignis der letzten Jahre ein, das die Branche grundlegend verändert hat?

Tobi: Es war nicht in den letzten Jahren (eher um 2001), da zeigte mir ein sonst sehr renitenter Entwickler begeistert eine Website über die er endlich alles finde, was er suche. Da sah ich das erste Mal das Logo von Google.

 

In unsere Branche stehen Veränderungen an der Tagesordnung – Technologien wandeln sich, Trends kommen und gehen. Was wünschst du dir für die Zukunft? Wohin soll es gehen?

Tobi: Digitale Werbung ist keine belächelte Spielwiese mehr. Jetzt treten wir auf dem Center Court an. Ich würde mir wünschen, wenn mehr Menschen im Markt verstehen würden, dass das auch bedeutet ein Stück erwachsener werden zu müssen.

 

Blick in die Zukunft: Was erwartet uns? Und wo stehen wir in 20 Jahren?

Tobi: Keine Ahnung. Aber ich bin mir sicher, dass es Agenturen wie uns in zwanzig Jahren noch genauso geben wird – auch wenn wir dann bestimmt ganz andere Dinge tun und uns beim Blick in die Vergangenheit genauso amüsieren, wie wir das heute tun.

 

Und zum Abschluss? Gibt es eine spannende Geschichte, die du uns noch erzählen möchtest? Plauder gerne aus dem Nähkästchen…

Tobi: In meinem Vorstellungsgespräch habe ich nicht mehr als fünf ganze Sätze gesagt, weil Wolfgang so begeistert Visionen für meine zukünftige Tätigkeit entwickelt hat. Einen Lebenslauf oder Zeugnisse wollte auch niemand sehen. Diesem Vertrauensvorschuss habe ich seitdem versucht gerecht zu werden.

Bei Pinguinen gibt es immer einen der als erster von der Eisscholle ins Wasser springt.  Alle anderen warten erst einmal ab, ob er etwas zu fressen findet oder gefressen wird. Erst dann folgen sie ihm.

Wer ist bei uns mutig genug, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich beim diesjährigen Innovationstag am vergangenen Mittwoch dem Vortrag von Frederik Pferdt zugehört habe.

Der Innovationstag bei Serviceplan stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Transformation. Die Agenda hat deutlich gezeigt, wie allumfassend sich unsere Welt verändert: Ob Europa, Geschäftsmodelle, Customer Journey, transatlantische Beziehungen, Politik, Sport oder Unternehmenskultur. Alle Bereiche befinden sich im Wandel und wurden von unterschiedlichen Speakern in spannenden und inspirierenden Vorträgen in einem neuen Licht beleuchtet.

Die Botschaft war schnell klar: Um besser zu werden, brauchen wir Innovationen und dafür müssen wir Veränderungen zulassen. Aber das reicht noch nicht aus. Wir sind gefordert, den Wandel aktiv mit zu gestalten. Doch wie kann das in der Alltagsroutine gelingen?

Besonders beeindruckt hat mich zu dieser Fragestellung der sehr interaktiv gestaltete Beitrag von Frederik Pferdt. Der Gründer von Google’s „The Garage“ und Innovationsexperte hat uns herausgefordert, unsere Denkweise neu zu programmieren.

Sehr eindrucksvoll und leidenschaftlich hat Frederik das Publikum animiert, einen Zukunftsentwurf 2030 zu gestalten. Dabei haben wir alle festgestellt, dass es nicht einfach ist, sich die Zukunft vorzustellen. Viele Ideen sind in Ansätzen schon real, doch für echte Visionen fehlt uns oft die Phantasie.

Um also echte Innovationen zu entwickeln, ist unsere Kreativität und unsere Empathie gefordert. Frederik hat uns ermutigt, spannende Fragen zu stellen: „Was wäre wenn, …“? und die Fragen unserer Mitarbeiter mit einem optimistischen Blick auf das Potential hin zu bewerten, dass diese Fragen beinhalten. Er hat mich überzeugt, dass die Antwort nur: „Ja, und …!“ lauten darf. Mit einer gesunden Missachtung des Unmöglichen sollen die Fragen nicht abgeschmettert, sondern transparent geteilt und weiterentwickelt werden, damit neue Ideen wachsen können.

Es muss erlaubt sein, durch Erfolg und Misserfolg lernen zu dürfen. Das Vertrauen im Team und von der Geschäftsführung ist die wichtigste Voraussetzung, um bessere Lösungen zu entwickeln. Folglich müssen wir eine sichere Umgebung schaffen, die Fragen und neue Ideen zulässt. Nur so werden Innovationen entwickelt, die sich in der Umsetzung als erfolgreich erweisen können.

Diese Perspektive war für mich sehr anschaulich und einleuchtend. Ich habe mir daher fest vorgenommen, offen zu sein für Fragen, die im ersten Augenblick vielleicht unrealistisch erscheinen.

Zum Abschluss seines Vortrags hat Frederik von seiner Pinguinbeobachtung in der Antarktis berichtet und uns dringend empfohlen, einen Pinguin-Award an die Mitarbeiter zu vergeben, die neugierig und mutig genug sind, voran zu gehen und neue Ideen zu entwickeln.

Bei der Umsetzung der Ideen gibt es dann vielleicht sogar einen Award für unsere Kunden.

Um die Analogie meines Kollegen Florian aus dem PRE-DMEXCO Artikel aufzugreifen: Die Parallelen zwischen Almabtrieb und DMEXCO kann durchaus als valider Vergleich herangezogen werden.

Wie jedes Jahr begann der Tag für uns Münchener bereits um 04:00 morgens, um den ersten Flieger nach Köln zu nehmen. Bereits hier entschied sich, wie angenehm man sich den Tag gestalten will: nämlich mit dem richtigen Schuhwerk. 15.417 Schritte habe ich insgesamt zurückgelegt, was einer Distanz von 11 km entspricht –ein stolzer Wert wie ich finde, der nur in bequemen Business Casual Schuhen blasenfrei zurückgelegt werden kann. Spätestens als mein Handy bereits um 09:00 Uhr morgens stolz verkündete, dass mein Tagesschrittziel erreicht wurde, wusste ich, dass noch ein sehr langer Tag mit Menschenmassen und kilometerlangen Gängen vor mir stand.

Das diesjährige Motto der DMEXO war „Trust in you“ – also ein Loblied auf die eigenen Fähigkeiten, die in unserer zunehmend fragmentierten Vermarkter- und Agenturwelt schnell einmal untergehen können. Der Name schien auf jeden Fall Programm zu sein, wenn man die gigantischen Messestände mit den verschiedensten Cases, Expertenrunden und Infoflyern besuchte. Jeder hatte DIE Lösung für DAS Problem (um abermals meinen Kollegen Florian zu zitieren).

Ich selbst konnte zwischen den Terminen an zwei interessanten Seminaren teilnehmen (Tipp: Frühzeitig da sein!). Ein zentrales Takeaway hat mich als Vertreter einer ehemalig reinen Digital-Agentur sehr gefreut: Aus einer Umfrage von führenden Marketingvertretern ging hervor, dass die generelle Digitalkompetenz zunehmend wichtiger wird, als die einfache Gattungskompetenz. Das soll bedeuten, dass die zunehmende Digitalisierung (v.a. Programmatischer Einkauf) der klassischen Kanäle (ATV, DOOH, Webradio etc.) nicht ohne digitale Kompetenzen geleistet werden kann. Somit haben wir bei der mediascale als 360° planende Agentur mit digitalem Background wohl alles richtig gemacht 😊.

Neben den unzähligen Möglichkeiten sich in der digitalen Marketingwelt weiterzubilden hatten auch wir in der World of Agencies ein umfangreiches Angebot an Schulungen und Präsentationen. Unter anderem haben unsere Geschäftsführer Wolfgang Bscheid und Julian Simons interessante Vorträge zum Thema Native Audio und „Raise your brands voice“ gehalten.

Nach vollgepackten 8 Stunden mit vielen bekannten Gesichtern, interessanten Gesprächen und mehr oder minder sinnvollen Give-Aways, die den Weg in die Messetüte gefunden haben, ging der Tag für mich dann zu Ende. Um ehrlich zu sein wahr ich auch froh, wieder im Flieger nach Hause zu sitzen und die lärmende Messewelt hinter mir zu lassen. Obwohl so ein Messetag sehr anstrengend ist, freue ich mich wieder sehr auf nächstes Jahr!

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten haben die Mitarbeiter bei der mediascale?

In der letzten Folge unserer Reihe „mediascale recruiting“ zeigt unsere Kollegin Agnes Ley verschiedene Möglichkeiten auf: Vom internen Weiterbildungsprogramm „Campus“ mit verschiedenen Seminaren, Workshops und Vorträgen zu fachlichen und außerfachlichen Themen für alle Level, bis hin zu individuellen Zielvereinbarungen oder Coachings für Führungskräfte, ist hier alles dabei.

Eigentlich war dieses Video ja dafür gedacht, unseren Bewerbern einen Einblick in den Alltag bei mediascale zu geben.

Bei der momentanen Hitzewelle, wünscht man sich aber doch, dass der Tag schnell vorübergeht. Deshalb gibt es den Tag bei mediascale heute im Zeitraffer. ;-)

Wenn einer pitcht, pitchen alle. An diesem Betreff bin ich zuletzt in meinem Posteingang kurz hängengeblieben. Dieser Betreff bringt für mich nämlich alles auf den Punkt, was einen Pitch oder auch New Business ausmacht. Nirgendwo sonst – als bei Neugeschäften – ist die Chance größer, in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum mit so vielen unterschiedlichen Einheiten und Ansprechpartnern aus dem Agenturen-Netzwerk zusammenzuarbeiten. Deutlich werden diese Schnittstellen bei einem kurzen Einblick in die chronologische Abfolge eines Beispiel-Pitches.

 

Los geht’s mit dem Briefing

Startschuss des Neukundenprojekts ist das Briefing. Dieses stellt in den meisten Fällen zugleich die erste Schnittstelle mit einer Partneragentur dar. Die Agentur des Kanals, welche das Neukundenprojekt an Land gezogen hat, geht auf die Partneragentur zu und fragt Unterstützung an. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass die Kollegen aus der Klassik im Lead sind und sich bei uns melden. Nachdem wir die Unterstützung zugesagt und uns mit den Inhalten auseinandergesetzt haben, werden in einer ersten Besprechung die Anforderungen, die zentralen Elemente der Strategie sowie Budgetaufteilungen abgesteckt.

Als digitaler Planer schätze ich einen medial ganzheitlichen Ansatz natürlich besonders, da ich auf die Art über den Tellerrand hinausschauen und mich mit einer vollständigen Mediaplanung auseinandersetzen kann.

Neben den unterschiedlichen Media-Teildisziplinen, die sich gegenseitig bereichern, profitiert insbesondere der potenzielle Neukunde, da er einen ideal auf einander abgestimmten Media-Mix von uns bekommt.

Neben einer qualitativen Beurteilung, welche Mediakanäle für welches Ziel eingesetzt werden sollten, liegt der Mediaplanung häufig auch ein quantitativer Ansatz zugrunde, der über eine Art Scoring-Model Anwendung findet und uns dabei unterstützt das optimale Verhältnis der Mediakanäle auszutarieren.

 

Grundvoraussetzung einer passgenauen Planung ist die Kenntnis der Zielgruppe

Nachdem der Kurs für alle Planer klar definiert wurde, geht es im nächsten Schritt an die Detailarbeit. Ausgangsbasis und damit auch Kern jeder Planung ist die Zielgruppenbestimmung. In den meisten Fällen ist die Zielgruppe im Briefing bereits hinreichend vordefiniert und kann nun in diversen Tools (z. B. in der b4p/best-4-planning) abgebildet werden. Die Abbildung kann einerseits durch die hauseigene Marktforschungsabteilung oder aber auch durch die Planer selbst erfolgen.

Liegen uns die Zielgruppen erst einmal vor, kann schließlich eine maßgeschneiderte Planung auf Basis von Reichweiten und Affinitäten erfolgen. Diese können mittels einer Rangreihe über alle abbildbaren Einzelwebsites und Vermarkterreichweiten illustriert werden.

 

Don’t forget Programmatic – Planungsergänzung um relevante Datenpunkte

Neben der passenden Umfelder-Auswahl sollte im Zeitalter des Programmatic Advertisings unbedingt ein Abgleich der Zielgruppencharakteristiken mit zur Verfügung stehenden Daten erfolgen. Für diesen Abgleich wende ich mich an die Spezialistenteams im Haus der Kommunikation: NE.R.O. und PREX. Sofern die Möglichkeit bestehen sollte die Zielgruppe über Datenpunkte zu erreichen (sei es in Form zugekaufter Daten oder intern angesammelter Daten) werden unsere Experten sie finden. Insbesondere für spitze Zielgruppen, die über begrenzte Werbeplätze auf vermeintlich passenden Websites nur bedingt oder sehr teuer erreicht werden können, erhalte ich durch die Kombination von eingekauften Daten und Reichweite eine sehr gute Option, die Zielgruppe mit geringen Streuverlusten vielfach zu erreichen.

 

Auswahl des passenden Formats in Abhängigkeit vom Kampagnenziel

Ist die Platzierungsselektion erfolgt, stellt sich als nächstes die Frage nach dem Werbeformat. Die richtige Wahl des Werbeformats entscheidet maßgeblich über den Kampagnenerfolg und sollte wohl überlegt sein. So gelten für eine rein performance- orientierte Kampagne, deren Ziel der Abverkauf von Gütern oder Dienstleistungen ist, andere Spielregeln als für Branding-Kampagnen, die beispielsweise darauf aus sind die Markenbekanntheit zu erhöhen.

 

Abstimmung der Planungsinhalte und Konditionen mit dem Einkauf

Wenn auch das passende Format gefunden ist, kann als nächstes der Einkauf über die Planung informiert und Angebote bei den Vermarktern eingeholt werden. Der Einkauf kann dabei inspirierend auf die Planung einwirken.

Bis die Vermarkter-Angebote vollständig vorliegen, kann der Planer an ein paar prägnanten Charts arbeiten und die Strategie ansprechend veranschaulichen.

 

Abschluss der Planung und Vervollständigung des Briefing-Gesamtpakets

Liegen die Angebote erst einmal vor, bilden diese die Grundlage für den Mediaplan und ermöglichen die Eruierung von Leistungswerten. Der Ausweis von Leistungswerten, wie z. B. GRP (Gross Rating Point), OTS (Opportunity To See) oder auch NRW (Nettoreichweite) ist häufig Teil des Anforderungskatalogs, der dem Briefing anhängenden Templates.

Schließlich können die letzten Charts, die in Abhängigkeit von der Planung stehen, gebastelt und das Go vom Einkauf geholt werden, wenn die ausgehandelten Konditionen und hierdurch erzielten Leistungswerte ein gutes Gesamtpaket darstellen.

Bilden alle Mosaiksteinchen ein stimmiges Gesamtbild kann die Präsentation inkl. Planung finalisiert werden und mit den Templates an die Agentur, die den Pitch an Land gezogen hat, zurückgespielt werden. Sofern der Planer des Projekts am Präsentationstermin nicht selbst teilnehmen kann, bildet eine letzte Besprechung den Abschluss des Projekts, in welchem Strategie und Story noch einmal ausführlich dargelegt werden.

Im Idealfall wird ein neuer Kunde gewonnen, so wie in unserem eingangs beschriebenen Fall. Daraufhin folgte nämlich eine Flut an Mails – alle unter dem Betreff „Wenn einer pitcht, pitchen alle“, in denen man sich gemeinsam über den gewonnenen Pitch freute. So macht pitchen Spaß!

Die mediascale geht seit Sommer letzten Jahres als Teil der Mediaplus-Gruppe den Weg einer 360° planenden Mediaagentur. Als gelernte Klassikplanerin bin ich im Juni 2018, gemeinsam mit meinem Team, innerhalb der Mediaplus-Gruppe zur mediascale gewechselt. Denn in Zukunft möchten wir unseren Kunden kanalübergreifend individuell zugeschnittene Mediakonzepte anbieten – und zwar aus einer Hand. Der Kurs war somit von Anfang an klar: Wissen und Erfahrungen aus der klassischen Mediaplanung an meine digitalen Kollegen transferieren und gleichzeitig die operative Seite der digitalen Mediaplanung erlernen. Nach gut 9 Monaten ergeben sich für mich drei Voraussetzungen, die den Weg zum 360° Mediaplaner bestimmen:

1.„Eine neue Sprache öffnet Dir vor allem die Augen, nicht nur Türen“ (Quelle: Sprachtalent)

…und meine Augen standen in der ersten Zeit sehr weit offen. Eine Vielzahl an neuen Wordings, Begrifflichkeiten, Prozessen, technischen Insights und Möglichkeiten, die sich mir in diesem neuen digitalen Universum gezeigt haben. Universum deshalb, weil ich mich anfangs wirklich wie auf einem anderen Planeten gefühlt habe. Ich musste meine „klassische“ Komfortzone verlassen, neue Vokabeln lernen und die ein oder andere Kommunikationsbarriere überwinden. Die Tatsache, dass man in der digitalen Mediaplanung an viele Schnittstellen gekoppelt ist, macht es unabdingbar, eine gemeinsame Sprache mit Kunden, Vermarktern, Admanagement und vielen weiteren zu sprechen. Und so öffneten sich mir nach den Augen auch mehr und mehr die Türen. Ich bin mittlerweile durchaus ein bisschen stolz, wenn ich ganz selbstverständlich von Tags, Redirects, Click Commands & Co. sprechen kann.

2 „Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut“ (Aristoteles)

…denn die Theorie allein nützt wie sooft nichts. Man muss schnellstmöglich den Praxisbezug herstellen, um Prozesse zu verinnerlichen und die komplexen Zusammenhänge innerhalb des großen Ganzen zu verstehen. Vor meiner ersten digitalen Kampagnenumsetzung hatte ich ziemlichen Respekt. Die anfängliche Unsicherheit hat sich durch Routine und mehr Verständnis für die neue Welt mittlerweile gelegt. Ebenso dank meiner Kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

3.“ Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ein Erfolg.“ (Henry Ford)

Die klassische und die digitale Mediaplanung sind sehr unterschiedlich in ihren Prozessen und Denkweisen. Durch die Inklusion beider Disziplinen und dem stetigen Austausch der Menschen, die diesen Ansatz praktizieren, können wir gegenseitig in einer Art Symbiose von unseren Erfahrungen profitieren. Diese Synergieeffekte und die daraus resultierenden, neuen Perspektiven können wir nun gezielt nutzen, um vernetzt zu denken und unseren Kunden eben diese 360° Kampagnenplanung anzubieten.

Was bedeutet „typisch“ Agentur? Viele Hipster und Überstunden ohne Ende vielleicht? Mit diesen Agenturklischees können wir zum Glück nicht dienen! Stattdessen gibt es Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und eine Open Door Policy.

In dieser Folge unserer Reihe „mediascale recruiting“ erfahrt ihr mehr darüber, was uns und unsere Unternehmenskultur ausmacht.

In der letzten Folge wurde der Jobeinstieg als Trainee bei mediascale behandelt. Doch wie schaut der Karriereweg danach aus? (Junior) Mediaplaner, (Junior) Audience Broker, Senior Mediaplaner, Senior Audience Broker, Teamleiter, Unitleiter, Experte – die Entwicklungsmöglichkeiten bei mediascale sind vielfältig.

In dieser Folge von „mediascale recruiting“ geht Agnes Ley näher auf die konkreten Positionen und ihre Aufgaben- und Verantwortungsbereiche ein.

Welche Möglichkeiten zum Berufseinstieg gibt es bei mediascale? Der klassische Weg läuft sicherlich über ein Traineeship. In 12 Monaten lernen Trainees alles, was ein Mediaplaner oder Audience Broker braucht.

In dieser Folge von „mediascale recruiting“ erzählt uns Agnes Ley, wie das Trainee-Programm konkret abläuft, was die Voraussetzungen dafür sind und welche Alternativen es außerdem bei mediascale gibt.

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