Arbeiten@mediascale

Vor kurzem erreichte uns die freudige Nachricht, dass es die Kollegen der Mediascale Köln in Zusammenarbeit mit der Mediaplus Köln, der PREX, Samsung Ads und dem Kunden Warsteiner auf die Shortlist des deutschen Mediapreises geschafft haben.

Was es damit auf sich hat und wie es nun weitergeht, haben wir unseren Kollegen Lin Christian Neumann gefragt. Lin ist Senior Digital Planner für Warsteiner, deren Etat federführend bei der Mediaplus Köln liegt. Außerdem ist Lin Head of Innovation für den Kölner Mediascale-Standort und damit der passende Ansprechpartner für unsere Fragen rund um die Nominierung des Warsteiner Cases:

Zuallererst: Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung! Kannst du uns verraten, was sich genau hinter dem Warsteiner Case verbirgt?

Lin: Vielen Dank! Lass es mich so erklären: Bier-Werbung im klassischen TV gehört für jeden TV-Seher zum Alltag. Auch die Verlängerung der Kampagne in Online-Bewegtbild zählt zu einer gängigen Vorgehensweise, um die Reichweite zu steigern. Für gewöhnlich nutzt man an dieser Stelle sogenannte Überschneidungswahrscheinlichkeiten, um die inkrementelle Reichweite zu schätzen. Ein Nachweis für den real gemessenen Reichweitengewinn auf demselben Endgerät im Haushalt, dem Smart TV, konnte bisher jedoch noch nicht erbracht werden.

Warum ist genau das von Interesse?

Lin: Besonders bei jungen Zielgruppen, die kein bis wenig lineares TV mehr sehen, also Video-on-Demand-Streamer oder auch Gamer, sinkt in den letzten Jahren die durchschnittliche Sehdauer des linearen TV-Konsums. Sie sind somit noch schwerer durch klassische TV-Kampagnen zu erreichen und stellen deshalb natürlich ein besonderes Wachstumspotential für einen Kunden wie Warsteiner dar.

Das heißt Warsteiner möchte explizit jene Zuschauer erkennen und erreichen, die ihren Spot nicht im TV gesehen hatten?

Lin: Ja, genau! Ziel ist es, effizient und streuverlustfrei die inkrementelle Reichweite der eigenen TV-Kampagne zu steigern. Und das nicht auf einem mobile Device oder dem Desktop, sondern dem großen TV-Screen der Samsung Smart TVs! Aber auch für die Aussteuerung auf mobilen Endgeräten und Desktop haben wir mittlerweile über unsere Programmtic Unit „PREX“ die übergreifende Lösung „TV Content Recognition“ für alle TV-Werbetreibenden parat. So können wir z. B. auch Zuschauer bestimmter Genres und Sender oder anhand ihrer genutzten TV-Geräte inkl. angeschlossenem Konsolentyp gezielt ansprechen. Sehr spannend! Selbstverständlich ist noch zu erwähnen, dass natürlich alle Daten über Opt-In erhoben werden, das heißt deren Verwendung geschieht nur über die ausdrückliche Zustimmung der Zuschauer.

Soweit haben wir das verstanden – aber wie steigert man die inkrementelle Reichweite einer TV-Kampagne? Nicht geschätzt oder hochgerechnet, sondern real nachweisbar. Wie habt ihr das umgesetzt?

Lin: Hier setzt Warsteiner mit dem Targeting auf Nicht-Seher des TV-Spots an. Als europäischer First Mover gemeinsam mit Samsung Ads: Mittels automatischer Bilderkennung analysiert Samsung ob ein TV-Spot gesehen wurde oder nicht und strahlt entsprechend Spots im Smart TV-Content aus. Ergebnis: Eine Steigerung der inkrementellen Reichweite auf den Samsung Smart TVs um 21%.

Wow, das kann man wohl überzeugende Ergebnisse nennen! Neben dem tollen Erfolg der Kampagne habt ihr es jetzt noch auf die Shortlist des deutschen Mediapreises geschafft – was bedeutet das für alle Beteiligten?

Lin: Wir freuen uns als großes Mediaplus-Team sowie mit Warsteiner, Samsung und den weiteren beteiligten Unternehmen riesig über die Nominierung! Sie zeigt, dass die Idee und deren finale Umsetzung offenbar eine wichtige Fragestellung beantwortet. Von der ersten Besprechung der Innovation bis zur finalen Umsetzung des Case-Films war es eine Menge Arbeit. Umso mehr freuen wir uns über Kunden wie Warsteiner, die den Mut haben, mit uns neue Wege zu gehen.

Dann bleibt abschließend nur noch die Frage, wie ihr den deutschen Mediapreis 2021 am 29. Juni verfolgen werdet?

Lin: Auf jeden Fall live vor dem Screen. Ob dann in großer Runde im Konfi oder remote zu Hause müssen wir dann schauen. Aber sicher mit einem leckeren Warsteiner in der Hand!

Mit diesen Worten gratulieren wir den Kölner Kollegen und Kolleginnen der Mediaplus, der Mediascale und der PREX zusammen mit Samsung Ads und natürlich Warsteiner nochmal herzlichst zur Nominierung und drücken die Daumen für den 29. Juni 2021. Zum Abschluss sagen wir noch vielen Dank an Lin Christian Neumann, dass du uns diesen Einblick ermöglicht hat.

Vor gut einem Jahr wurde in Deutschland der erste Lockdown angekündigt. Wir alle erinnern uns sicherlich noch an die Unsicherheit, die leeren Regale dank Hamsterkäufen, aber auch an Bananenbrot, Dalgona Coffee und TikTok Trends.

Von heute auf morgen ist die gesamte Mediascale ins Homeoffice gewechselt und teilweise bis heute dort geblieben. Der Alltag im Homeoffice ist für manch einen zur Normalität geworden, andere freuen sich, wenn sie regelmäßig ins Büro kommen können.
Wir haben drei unserer Mitarbeiter:innen Nadine, Caro und Patrick gefragt, wie es ihnen mit der aktuellen Situation geht, welche Vor- und Nachteile sie aus dem Homeoffice ziehen und wie – oder besser gesagt wo – sie sich ihren zukünftigen Arbeitsalltag vorstellen.

Wie geht es dir heute ca. 1 Jahr nach dem Beginn des ersten Lockdowns?

Nadine Schollmeier: Dank der vielen Spaziergänge bin ich fitter geworden, ich koche wieder viel mehr selbst und bin weiterhin grundsätzlich gut gelaunt. Und gleiches gilt übrigens auch für meine tierische Mitbewohnerin Fay 😊. Ich möchte die Situation nicht verharmlosen, aber für mich hat sich eben auch einiges zum Positiven verändert und darauf versuche ich mich zu konzentrieren.

Caroline Franke: Der Wunsch nach Normalität wird immer größer – statt Zuhause exotische Rezepte auzuprobieren, möchte ich so gerne mal wieder in mein Lieblingsrestaurant gehen. Auch kann ich es kaum abwarten, die Pamela Reif Workouts durch das Fitnessstudio und die Zalando-Bestellungen durch eine ausgiebige Shoppingtour auszutauschen.

Patrick Neumann: Klar macht sich der Corona-Koller auch bei mir bemerkbar, aber ich gebe mir auch nach einem Jahr Lockdown viel Mühe optimistisch zu bleiben.

Nadines Hund
Tierische Mitbewohnerin Fay im Homeoffice

Wie hat die Mediascale dich im Homeoffice unterstützt?

Nadine Schollmeier: Wir hatten glücklicherweise auch vor Corona bereits die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, was ich auch damals schon gerne hin und wieder in Anspruch genommen habe. Als dann klar war, dass wir nicht mehr von einzelnen Tagen sprechen, sondern doch eher einem Dauerzustand, durften wir unser Office, also Bildschirme etc. mit nach Hause nehmen.

Caroline Franke: Wir halten uns durch virtuelle Kaffee-Calls, Cocktailkurse und Weihnachtsfeiern bei Laune.

Patrick Neumann: Für mich war von vornherein klar, dass ich so wenig Zeit wie möglich im Homeoffice verbringen möchte. Der persönliche Kontakt zu meinen Kolleg:innen ist mir sehr wichtig und daheim fällt mir schnell die Decke auf den Kopf. Daher war ich auch sehr froh darüber, dass wir neben der Option Homeoffice auch weiterhin die Möglichkeit hatten, unter Einhaltung der Hygieneregeln ins Büro zu gehen.

remote Cocktail Abend
Remote Cocktail Abend bei der Mediascale

Welche Vorteile bietet dir das Arbeiten im Homeoffice?

Nadine Schollmeier: Ich wohne eigentlich nur ca. 8 km vom Office entfernt. Pro Tag macht aber alleine die „Reisezeit“ ca. 1,5h aus, die ich auch anders nutzen kann. Ich habe für mich das Gefühl einer verbesserten Work-Life Balance.

Caroline Franke: Das Arbeiten im Homeoffice bietet sicherlich mehr Flexibilität in der Freizeitgestaltung. Mittags mal eine Runde an der Isar in der Sonne joggen ist ein guter Ausgleich und bietet auch die nötige Abwechslung von den eigenen vier Wänden.

Patrick Neumann: Mag sein, dass unter gewissen Umständen oder in bestimmten Lebenssituationen Homeoffice für viele eine willkommene Alternative darstellt – Stichwort Flexibilität. Für mich persönlich überwiegen jedoch eher die Nachteile.

Was nervt dich am Home Office am meisten?

Nadine Schollmeier: Richtig nerven tatsächlich nichts, sofern die Nachbarn nicht gerade umbauen. Viele Änderungen in der Technik oder Kommunikation, die anfänglich etwas anstrengend waren, haben sich ja zum Glück normalisiert. Außerdem sind wir sicherer im Umgang mit sämtlichen Kommunikationsplattformen und ihren Eigenheiten geworden. Ich freu mich über jedes: „Du bist STUMM!“

Caroline Franke: Auch wenn wir virtuelle Teammeetings haben, ist es nicht das Gleiche wie der persönliche Austausch. Ein kurzer Plausch auf dem Gang, ein gemeinsames Feierabendbier oder die Mittagspause mit den Kollegen am Königsplatz – das fehlt mir im Home Office sehr.

Patrick Neumann: Am meisten vermisse ich den persönliche Kontakt zu meinen Kolleg:innen, den ich auch mit 1,5m Abstand und Maske jedem virtuellen Treffen vorziehen würde.

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Stellen wir uns vor, die Pandemie ist vorüber – inwiefern hat das letzte Jahr deine Vorstellung von Arbeiten in der Zukunft verändert? Möchtest du auch nach Corona häufiger Home Office machen?

Nadine Schollmeier: Ich finde, dass sich viele der ursprünglichen Befürchtungen, die auch ich selbst hatte, zerschlagen haben. Dass man nicht so effektiv arbeiten kann, sich leichter ablenken lässt etc. Ich werde sicher auch zukünftig eine der Mitarbeiter:innen mit dem höchsten Homeoffice-Anteil sein.

Caroline Franke: Der Arbeitsalltag hat sich auf jeden Fall stark verändert und Corona hat gezeigt, dass Arbeiten auch im Home Office gut funktioniert. Ich werde auch zukünftig sicherlich häufiger im Home Office arbeiten als noch vor der Pandemie. Aktuell freue ich mich aber als Erstes darauf, mit den Lieblingskolleg:innen im Büro zu sitzen und am Ende den anstrengenden Tag im Buffet bei einem Feierabendbier ausklinken zu lassen. 😊

Patrick Neumann: Auf die letzte Frage kann ich aktuell mit einem klaren „Nein“ antworten. Es hängt aber auch vieles vom Umfeld und der Lebenssituation ab, in der man sich befindet. Ich denke Corona hat uns gezeigt, dass vieles auch von zu Hause aus funktioniert, jedoch eben nicht alles.

Wie geht es nun also weiter? Hier gibt es keine „one size fits all“-Antwort. Für den einen haben sich durch das Homeoffice neue Möglichkeiten ergeben, der andere nimmt Abstand und Masken in Kauf, um trotzdem ins Büro zu gehen.

Trotzdem geben sich die Mitarbeiter:innen durch virtuelle Kaffeepausen, Cocktailkurse und EXIT-Rooms Mühe, die gute Stimmung hochzuhalten und den Zusammenhalt auch in diesen besonderen Zeiten beizubehalten.

Kurz vor Weihnachten 2020 ist das Mentoring-Programm PLUS bei Serviceplan mit der Bekanntgabe der Tandem-Partner gestartet. Die MentorInnen und Mentees der Serviceplan-Gruppe haben erfahren, mit wem sie nun neun Monate in eine Mentoring-Beziehung starten. Bei mir und meiner Mentee hat die Chemie von Anfang an gestimmt – MATCH. Das hat mich sehr gefreut und motiviert. Es macht Spaß, meine Mentee in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung mit meinem Wissen, meinen Erfahrungen und meinem Netzwerk zu unterstützen.

Sich jemanden anzuvertrauen, den man vorher überhaupt noch nicht kannte, setzt voraus, dass die Tandem-Partner einander absolut vertrauen können. Hier ist die persönliche Beziehung extrem wichtig. Mentee und MentorIn müssen menschlich zueinander passen. Unsere HR-Kollegen, die das Mentoring-Programm bei Serviceplan organisiert haben und inhaltlich betreuen, haben hier einen hervorragenden Job gemacht!

Offenheit und Respekt als Basis für die Mentoring-Beziehung

Ein ehrlicher Austausch ist für mich nur möglich, wenn man dem Partner mit Offenheit und Respekt begegnet. Vertrauen wird nur möglich, wenn sichergestellt ist, dass alles, was untereinander besprochen wird, unter vier Augen bleibt. Das ist eine Abmachung. Eine gegenseitige Vertraulichkeitsvereinbarung, die zu Beginn des Mentorings einmal offen ausgesprochen oder sogar schriftlich fixiert werden sollte. Dann ist die Basis für das Gelingen der Beziehung gegeben. Im Mentoring-Prozess findet dann ein regelmäßiger Austausch statt, der inhaltlich von den Bedürfnissen der Mentee bestimmt wird.  Hier ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen: für intensive Gespräche, Feedback zu geben und gegenseitig Nähe zuzulassen.

Wie fühlt es sich an, wenn Dir jemand sagt: „Ich glaube an Dich. Das schaffst Du ganz sicher!“ – Richtig: Es beflügelt Dein Selbstvertrauen und motiviert Dich, Deine Ziele zu verfolgen und zu erreichen.

So verstehe ich meine Aufgabe als Mentorin:

Martina Staudinger arbeitet seit über 20 Jahren in der Mediaplus-Gruppe. Als Unit-Direktorin, Group Head und seit drei Jahren als Geschäftsführerin von Mediascale

 

Ich selbst hatte das große Glück im Laufe meiner Karriere zwei Mentoren zur Seite zu  haben, die an mich geglaubt haben. Sie haben mich bei meinen Plänen unterstützt und mich vor allem auch persönlich sehr geprägt. Für diese Erfahrungen bin ich sehr dankbar.

Seit zwei Jahren engagiere ich mich nun selbst als Mentorin und habe inzwischen großartige Frauen kennengelernt, die ich auf ihrem persönlichen Lebensweg ein Stück begleiten durfte und noch darf.

Wenn man schon die ersten Schritte in Richtung Führungsposition gemacht hat, kommt man vielleicht irgendwann an den Punkt, an dem man sich eine Vertrauensperson an die Seite wünscht, die ehrliches Interesse an einem hat und der man ohne Vorbehalte alle Fragen stellen kann. Spätestens dann ist es an der Zeit, sich einen Mentor oder eine Mentorin zu suchen.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich bewirken? Herauszufinden, wer man selbst ist und was einem wirklich wichtig ist, bedeutet eine große Herausforderung. Es ist anstrengend, sich diesen Fragen zu stellen und darüber nachzudenken, welche Werte einem wichtig sind und was man wirklich will. Um andere Menschen führen zu können, ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass man diese Fragen für sich selbst beantwortet hat. Als Mentorin möchte ich meine Mentees dabei unterstützen, herauszufinden, was sie antreibt und vorwärtsbringt.

Was sind Deine Stärken? Was sind Deine Fähigkeiten? Was kannst Du besser als alle anderen? Aber auch mal unbequeme Fragen zu stellen, sehe ich als meine Aufgabe im Rahmen einer Mentoring-Beziehung. Ich versuche als Mentorin meinen Mentees eine neue Perspektive auf Situationen und Herausforderungen zu geben, die sie bisher noch nicht gesehen haben.

Dabei möchte ich keine klugen Ratschläge geben oder eine detaillierte Anleitung, wie sie am besten vorgehen sollten. Mir ist es wichtig, dass meine Mentee selbst kreativ wird, an Lösungen arbeitet und die Initiative ergreift, um ihre Ziele in Angriff zu nehmen. Meine Aufgabe sehe ich darin, meine Mentee aus der Komfortzone herauszulocken und sich selbst zu reflektieren, um die eigene Wahrnehmung zu schärfen.

Es sind die menschlichen Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und Intuition, die in einer Führungsrolle in Zukunft noch wesentlich stärker an Bedeutung gewinnen werden. Hier kann keine von künstlicher Intelligenz gesteuerte Technologie übernehmen. Um erfolgreich eine Führungsrolle einzunehmen, ist es entscheidend, für feinsinnige Wahrnehmungen sensibel zu sein und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Perspektivwechsel: Das sagt meine Mentee

Wenn meine Mentee mir dann als Feedback gibt: Das Gespräch, der Austausch mit Dir hat mir gutgetan. Jetzt habe ich eine konkrete Vorstellung, wie ich mein Ziel, meine Aufgabe angehe, dann macht mich das sehr glücklich. Wenn ich sehe, wie meine Mentee besprochene Projekte umsetzt und damit erfolgreich ist, bin ich stolz auf sie. Denn letztendlich zählt:

Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun“. Marie von Ebner-Eschenbach

Seit ziemlich genau einem Jahr hat uns Corona alle fest im Griff und stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Als ich mich letzten Herbst auf Jobsuche begeben habe und letztendlich bei der Mediascale gelandet bin, waren die Auswirkungen der Pandemie auch bezüglich des Berufeinstiegs deutlich spürbar.

Zu Beginn war eine Veränderung bei den Bewerbungsprozessen noch nicht sofort feststellbar. Doch das änderte sich recht bald, als die ersten Einladungen zu Online-Bewerbungsgesprächen eintrafen. Ich muss zugeben: Die ersten virtuellen Gespräche waren etwas gewöhnungsbedürftig. Sie verliefen zwar allesamt gut, allerdings fehlte ein bisschen die persönliche Ebene, die face-to-face deutlich einfacher entsteht. Zudem war man natürlich auf die Technik und eine stabile Internetverbindung angewiesen. Bei einem Vorstellungsgespräch ist man ja per se schon etwas aufgeregt, aber bei dem Gedanken daran, dass mitten im Gespräch die Verbindung abbrechen könnte, bietet definitiv noch einen zusätzlichen Stressfaktor. Mir blieb dieses Malheur zum Glück erspart.

Arbeitgeber Mediascale – in Corona-Zeiten auf Jobsuche

Umso mehr freute es mich, als ich eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch vor Ort bekam, nachdem ich mich bei der Mediascale auf eine ausgeschriebene Traineestelle als Media Planner und Consultant beworben hatte. Dies konnte ganz Corona-konform mit viel Abstand, in einem großen Besprechungsraum stattfinden. Zum Zeitpunkt des Gesprächs war auch ein Großteil der Mitarbeiter im Homeoffice und die Agentur sehr leer. So war es sogar möglich, zumindest ein paar Büros im Haus der Kommunikation anzuschauen und ich bekam einen ersten Eindruck von meinem potentiellen zukünftigen Arbeitsplatz.

Nur fünf Wochen nach meinem Gespräch fing ich also als Trainee bei der Mediascale an. An meinem ersten Arbeitstag kam ich morgens mit den beiden anderen neuen Trainees am Haus der Kommunikation an, wo wir von unseren Teamleiterinnen zu einem ersten Kennenlernen-Kaffee erwartet wurden. In der großen Cafeteria war es leicht möglich, sich bei einem Kaffee gemütlich hinzusetzen und trotzdem den nötigen Abstand zu wahren.

Danach ging es auch schon direkt zur IT, wo wir unser IT-Starterpaket mit Laptop, Handy und Zugangskarte bekamen. Im direkten Anschluss gab es ein Onboarding, wie wir unsere wichtigsten Zugänge einrichten konnten, und so waren wir eigentlich schon vor dem Mittagessen arbeitsfähig. Hierzu muss ich sagen: so einen strukturierten ersten Vormittag hatte ich bis dahin im Berufsleben noch nie erlebt. Nach dem Mittagessen mit meiner Teamleiterin gab es dann auch meinen ersten richtigen Call über Microsoft-Teams, wo ich das ganze restliche Team kennenlernen konnte. Zu dem Zeitpunkt war es noch etwas ungewohnt, so viele neue Gesichter nur über Video Calls kennenzulernen. Das sollte aber in den nächsten Wochen zum New Normal werden.

Das Einrichten des Home Office-Arbeitsplatzes gehört zu Corona-Zeiten bei der Mediascale dazu.
Das Einrichten des Home Office-Arbeitsplatzes gehört zu Corona-Zeiten bei der Mediascale dazu.

Hilfestellung beim Sprung ins kalte Wasser: Die Onboarding-Phase

Schon am zweiten Tag fing das richtige Onboarding an. Dieses fand in Etappen sowohl Online als auch persönlich statt. Mir wurde von Anfang an freigestellt, ob ich ins Büro komme oder direkt aus dem Homeoffice arbeiten möchte. Für die erste Zeit entschied ich mich erstmal ins Büro zu gehen. Zum einen fühlte ich mich trotz Corona zu keiner Zeit unwohl im Büroalltag, und zum anderen war es natürlich schön, soziale Kontakte knüpfen und bei Fragen einfach kurz über den Laptop schauen zu können und direkt zu fragen. So konnte ich auch innerhalb der ersten 4 Wochen zumindest die Hälfte von meinem Team auch in Real Life im Büro kennen lernen.

Ab der dritten Woche befand ich mich in einem Schulungslauf, in dem ich alle Facetten meines zukünftigen Jobs kennen lernen durfte. Insgesamt ging diese Schulung 11 ½ Wochen. In diesem Zeitraum lernte ich vormittags alles von Printplanung bis zur Digital Planung, und am Nachmittag unterstützte ich mein Team beim Tagesgeschäft. Abgeschlossen wurde diese Schulung mit der Erarbeitung eines Cases, den wir am Ende präsentieren durften.

Digitale Events als Chance die Kollegen besser kennenzulernen

Mittlerweile bin ich etwas mehr als 4 Monate ein Teil der Mediascale und bin immer noch super happy! Aktuell wechsle ich zwischen Homeoffice und Büro hin und her, auch je nachdem, ob noch jemand aus meinem Team im Büro ist. Denn seien wir mal ehrlich, in der aktuellen Zeit freut man sich doch sehr, wenn man hin und wieder seine Kollegen sehen kann. Auch wenn momentan das meiste digital stattfindet, hatte ich nie das Gefühl, das Team nicht kennenlernen zu können oder keinen Anschluss zu finden. Das obligatorische Ratschen mit Kollegen an der Kaffeemaschine wird durch verschiedene wöchentliche Team Calls gut ausgeglichen. So hat man trotz allem die Möglichkeit sich auch mal etwas privater zu unterhalten und sich weiter kennenzulernen. Daher kann ich behaupten: Ich bin gut im Team angekommen und fühle mich sehr wohl.

Ich freue mich auf mein restliches Traineeship und die darauffolgende Zeit in meinem Team. Ich bin sehr dankbar, in dieser besonderen Zeit einen so tollen Einstieg in die Berufswelt gefunden zu haben. Auch wenn das klassische Agenturleben, von dem alle immer schwärmen, vermutlich noch eine Weile nicht möglich sein wird, so machen wir sowohl als Team als auch Mediascale als Agentur das Beste aus der aktuellen Situation, um für Abwechslung zu sorgen und das Team-Gefühl zu stärken.

Bist du ebenfalls auf Jobsuche?

Falls du an Mediaplanung interessiert bist und dir dieser Blick durchs Schlüsselloch der Mediascale gefallen hat, schau dir gerne unsere ausgeschrieben Stellen an: Wir suchen einen Trainee Mediaplanning und Consulting (m/w/x) sowie einen Campaign Manager Online Media (m/w/x). Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

 

… oder wie ich verstanden habe, was ich hier eigentlich tue.

„Da müssen wir die Clickrate im Flippoint raisen und damit den Tabletopper sweepen. Also die User im Funnel noch vor den Flightfield fumbel. Das wäre glaub ich ein guter Einstieg für dich Vanessa, oder?“

Ich hatte viele Fragen an diesem Tag: Warum  bin ich eigentlich nicht Tierärztin oder Raketenwissenschaftlerin geworden? Rakete geht hoch – Rakete geht runter. Das verstehe ich, das ist gut. Zumindest hätte ich die verwendete Sprache verstanden. In der Situation hätte man mir erzählen können, dass Cybermonkeys gerne Berliner mit Marmeladenfüllung mögen und es wäre weniger verwirrend gewesen. Die meisten der Begriffe sind natürlich Quatsch, oder zumindest eine sehr freie Interpretation solcher Gespräche der ersten Tage meines Traineeships. Wenn du hier Reales von künstlerischer Freiheit unterscheiden kannst, bist du bereits auf dem besten Weg, Planer:in und Berater:in zu werden. Media ist eine eigene Welt, eine eigene Sprache und ich würde dir gerne die Top Five Grundbegriffe der digitalen Mediaplanung mitgeben, die dir dabei helfen, deinen neuen Job zu genießen, statt darüber nachzudenken, ob es zu spät für ein Tiermedizin Studium ist.

Digital Media für Dummies
Digital Media für Dummies

 

Zunächst einmal: Was ist Digital Media Planung und Beratung eigentlich?

Planer:innen entscheiden, wer, wann und wo mit einer Werbung während des Surfens in Kontakt kommt. Dafür beraten sie die Kund:innen zu den Umfeldern, Formaten und Platzierungen, die für die gewollte Zielerreichung sinnvoll sind. Ein Beispiel: Das fiktive Unternehmen Sparkle bringt eine neue Geschmacksrichtung ihrer Limonade auf den Markt. Zum Produktlaunch soll eine große Aufmerksamkeit für die Marke und das Produkt geschaffen werden. Käufer der bisherigen Geschmacksrichtungen waren im Kern 20-30 Jahre alt, urban und hatten zumeist einen hohen Bildungsstand. In solchen Fällen macht es, grob vereinfacht, keinen Sinn diese Werbung auf der Startseite des Apothekenblättchens zu platzieren, sondern eher in den Sozialen Medien oder auf der Website eines hippen, jungen Magazins, wo die Zielgruppe eher der gewollten Demographie entspricht. Das wäre eine sogenannte Umfeldplanung.

Zudem gibt es auch die Möglichkeit, über eine Targetingplanung Nutzer in jedem möglichen Umfeld zu erreichen, die dieser Demographie entsprechen, auch auf der Website des Apothekenblättchens. Wenn jemand also jene Website besucht und durch sein Surfverhalten statistisch als ca. 25-jährige, urbane, gute gebildete Person eingeordnet wird, kann in dem Moment die Werbung von Sparkle dort platziert werden und unsere Zielgruppe wird erreicht, auch wenn die Leser dieser Website nicht dem Kern der Limo-Zielgruppe entsprechen.

1. Vermarkter

Dir werden eine Menge Vermarkternamen zu Beginn um die Ohren fliegen, die nicht Google oder Facebook heißen. Ein Vermarkter hat ein, mal mehr mal weniger umfangreiches, Portfolio bestehend aus Websites, Apps, YouTube Kanälen etc., dessen Werbeflächen er verwaltet. Diese Werbeflächen werden dann durch die Mediaplaner:innen gebucht. Beispiel: Wir haben das hippe Onlinemagazin beim Vermarkter Hippe-Magazine Alliance gebucht.

2. Werbemittel und Format

Von Dynamic Sitebar, AdBundle über Mobile Medium Rectangle zu Story Ad gibt es unzählige verschiedene Formate, in denen Werbemittel ausgespielt werden können. Diese Formate haben unterschiedliche Vor- und Nachteile und machen je nach Kampagnenziel mehr oder weniger Sinn. Bei jedem Anbieter haben diese Formate verschiedene Namen, mal mehr mal weniger fancy – Cyber Monkeys wäre aber noch zu haben. Nur so eine Idee… Beispiel: Wir haben für Sparkle eine Dynamic Sitebar im hippen Onlinemagazin gebucht.

3. Ad Impressions

Ad Impression werden auch mit Ais abgekürzt. Es bezeichnet einzelne Aufrufe eines Werbemittels bzw. wie oft eine Anzeige technisch ausgespielt wird. Sie sagen nichts darüber aus, wem die Werbung ausgespielt wird. Beispiel: Es wurden gestern 2 Mio. Ais im hippen Onlinemagazin ausgespielt.

4. TKP

Ist keine Abkürzung für die Tiefkühlpizza sondern steht für den „Tausend-Kontakt Preis“ und gibt den Preis für 1.000 Personen, die mit dem Werbemittel in Sichtkontakt kommen, an. Eine Ad Impression macht einen Kontakt, 1.000 Ad Impressions kosten dann den entsprechenden TKP. Gut mit Geld hauszuhalten ist in der Media entscheidend. Das Gefühl dafür wie groß solche Geldsummen in Realität sind, verliert man jedoch über die Zeit. Denn Media ist teuer und hier schmeißt man, so nennt man es in Fachkreisen, „die Fuffis durch den Klub“. Nur dass das Budget nicht auf dem Klubboden landet und verschwendet wird, sondern stattdessen viel bewirkt, um das Kampagnenziel zu erreichen. Beispiel: Der TKP für die Dynamic Sitebar im hippen Onlinemagazin liegt bei 60€. Heißt für 60€ erreicht man hier 1.000 Kontakte.

5. Klick und Klickrate

Ein Klick wird durch einen Mausklick oder Touch auf dem Bildschirm auf dem Werbebanner ausgelöst. Dieser Klick führt dann bspw. zu der Kundenwebsite. Die Klickrate gibt dann das Verhältnis zwischen Ad Impressions und Klicks in Prozent an. Beispiel: Die Platzierung gestern im hippen Onlinemagazin hatte bei 2.000 Klicks eine Klickrate von 1,10%. Das klingt nach wenig, ist aber durchaus ein großer Grund zum Feiern, denn anders als beim Französisch Vokabeltest sind Raten von über einem Prozent bei der Klickrate supergut und ein Anlass mit einer Sparkle Limo anzustoßen.

Ich hoffe, euch damit in eurer Anfangszeit ein paar Fragezeichen im Gesicht zu ersparen. Trotzdem werdet ihr als angehende Medienplaner:innen eure Cyber-Monkey-Momente haben. Meine anfängliche Überforderung hat sich dank vieler toller Kolleg:innen schnell in Luft aufgelöst.

Allerdings sagt man auch: In der Media lernt man nie aus.

Frei nach James Deans Blockbuster „Denn Sie wissen nicht, was sie tun“ blicke ich für diesen Beitrag auf meine Ausbildungszeit bei der mediascale GmbH zurück.

Hatte ich zum Start im September 2018 eine Vorstellung davon, was auf mich zukommen wird? Wusste ich, was Mediaplanung ist und wozu man das braucht? Nettoreichweite? Conversion-Rates? Consent-Layer? Offen gesagt: Mir war nicht einmal klar, wie wenig ich wusste. Oder anders gesagt: Wie viel es zu verstehen und zu lernen gibt.

Letztendlich haben mir aber das strukturierte Kennenlernen anderer Serviceplan-Agenturen und das aktive Mitwirken an unterschiedlichen Aufgabenstellungen den nötigen Überblick für meine Arbeit als Mediaplanerin gegeben. Im Rahmen des Ausbildungsplans konnte ich während meines Aufenthalts in der Abrechnungsabteilung sehen, wie eine erbrachte Medialeistung fakturiert und verrechnet wird. Dass wir, das Personal in einem Dienstleistungsunternehmen, nicht nur Kosten verursachen, sondern ein wesentliches und erhaltenswertes Glied der Wertschöpfungskette sind, erlebte ich in meiner Zeit in der Personalabteilung. Dort begleitete ich gemeinsam mit den HR-Kollegen Projekte rund um die Themen Benefits, Mitarbeiterbindung sowie Personalentwicklung.

Und auch auf meine Zeit in der Berufsschule kann ich positiv zurückblicken. Sogar im Lockdown haben uns die Lehrer mit viel Humor und abwechslungsreichem Unterricht erfolgreich zur IHK-Abschlussprüfung geführt. Quasi über Nacht wurde auf Online-Unterricht via Zoom umgestellt. Mich hat sehr beeindruckt, wie wichtig unseren Lehrern war, dass wir trotz der Distanz eine umfassende Prüfungsvorbereitung erhalten. Viele kleine Nettigkeiten und Späße hielten die Moral aufrecht und zeigten uns Schülern: Wir sind nicht allein und sitzen alle im gleichen Boot.

Und vielleicht, so sehe ich es heute, war meine Unvoreingenommenheit rückblickend sogar ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Denn eines ist besonders charakteristisch für meine Zeit als Azubine – einfach mal machen, aus Fehlern lernen, mit Herausforderungen wachsen. Das Wasser, in das ich geschmissen wurde, war manchmal so kalt, dass mir fast die Luft wegblieb. Fast! Denn nur so konnte ich Herausforderungen und Probleme meistern und aus der Welt schaffen – trotz Puls von 180. Was für ein tolles Gefühl, etwas zu schaffen, von dem man nie geglaubt hätte es zu können. Ich habe vieles gelernt, von dem ich nicht einmal wusste, dass es existiert: fachlich UND über mich selbst.

Und euch, meiner lieben mediascale, bin ich sehr dankbar, dass ihr mir von Anfang an Vertrauen geschenkt und Rückhalt gegeben habt. Ihr habt mich immer bis an meine Grenzen gefordert, ihr habt mich gefördert und mir viel wertvolles Feedback und nicht zuletzt die Möglichkeit gegeben, meine Ausbildung von drei auf zwei Jahre zu verkürzen. Ich habe mich nie wirklich als Azubine gefühlt oder als das letzte Glied am Ende der Nahrungskette. Mein Weg bei der mediacale geht weiter so, wie er begonnen hat: Jeden Tag mehr Verantwortung übernehmen, sich immer weiterentwickeln und dabei niemals den Spaß verlieren!

Empfang nach erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung

Wie sieht die erste Woche im neuen Job aus? Und was passiert in den ersten 90 Tagen? Wann habe ich das erste Mal Kundenkontakt? Was lerne ich zuerst? Wie lange dauert es, bis ich das erste Mal alleine einen Mediaplan erstelle? Wann darf ich vor dem Kunden präsentieren? – so oder so ähnlich klingen die Fragen, die uns die Bewerber in Trainee-Vorstellungsgesprächen stellen.

Zur Beantwortung muss ich dann immer erst mal meine Glaskugel rausholen.

Spaß beiseite :) Natürlich können wir viele Dinge nicht vorhersagen oder mit genauen Timings versehen. Es hängt doch einfach von jedem Mitarbeiter auch ein gutes Stück weit persönlich ab, wie viel Einsatz er zeigt und wie schnell er welche Schritte geht. Der erste Termin beim Kunden kann nach zwei Monaten kommen oder erst nach zehn. Beides haben wir schon erlebt.

Was sich relativ verlässlich vorhersagen lässt, sind natürlich die ersten Tage und das Rahmenprogramm in den ersten Monaten.

Normalerweise gibt es am ersten Tag für alle Neueinsteiger in der Serviceplan Gruppe ein gemeinsames Frühstück in der Cafeteria und eine erste Einführungsveranstaltung. Eine super Gelegenheit entspannt anzukommen, schon mal die ersten Kollegen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Pandemie-bedingt sieht das aktuell etwas anders aus. Momentan geht es dafür direkt in die MEDIASCALE, wo das Team und die Kollegen – zumindest die aktuell Anwesenden – vorgestellt werden. Danach startet man relativ entspannt mit organisatorischen Dingen: Einsteiger-Tüte im Service Center abholen, Arbeitsplatz und PC einrichten, Termine für Onboardings vereinbaren, Überblick über die Agentur, das Team und die Kunden gewinnen…. Für all diese Themen stehen zwei unserer Kollegen als Neueinsteiger-Buddys bereit.

In den nächsten Tagen folgen in der Regel allgemeine Onboarding Termine der Mediaplus Gruppe, zu der wir als MEDIASCALE gehören. Es gibt außerdem viele mediascale-interne Termine zu Job Basics.
Das Traineeship bei uns ist zudem stark durch einen Coaching-on-the-Job Ansatz geprägt. Unsere Neueinsteiger lernen sozusagen am lebenden Objekt, schauen den erfahreneren Kollegen über die Schulter und übernehmen peu à peu Teilaufgaben und kleinere Projekte. So kommt man tatsächlich am schnellsten in den Job – einfach machen.

Natürlich gehört für die Entwicklung zu einem guten Planer & Berater deutlich mehr, als einfach nur machen und ausprobieren. Gerade das Traineeship verstehen wir als intensiven Ausbildungszeitraum, der die Berufseinsteiger mit den vielfältigen Herausforderungen vertraut macht und die benötigten Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt. Was man sicher sagen kann: Der Lernprozess ist nach einem Jahr noch nicht abgeschlossen.

Damit alle mit einem einheitlichen Wissensstand in den Job starten, haben wir ein Mediaplus-übergreifendes Ausbildungsprogramm mit Schulungsmodulen entwickelt.

In einem Zeitraum von sechs bis zehn Wochen werden ein umfassender Überblick und bereits tiefergehende Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in allen relevanten Mediabereichen vermittelt. Trainees und Junioren aus allen Bereichen – sei es Beratung & Planung, Digital oder Klassik, Buying, Research oder Controlling – erhalten hier eine fundierte, integrierte Ausbildung, bestehend aus theoretischen und praktischen Schulungseinheiten.

Das Schulungsprogramm gliedert sich dabei in sechs Themenblöcke, deren Inhalte am Beispiel eines begleitenden Planungscases vermittelt werden. Zum Abschluss präsentieren die Neueinsteiger dann ihre selbstständig erarbeitete integrierte Mediastrategie im Rahmen einer Präsentation.

Wie sieht überhaupt die Medienlandschaft aus? Mit welchen Tools arbeitet man in der Planung, Beratung, im Einkauf und der Abrechnung? Wie erstellt man Wettbewerbsanalysen oder nutzt die gängigen Markt-Media-Studien? Was machen die Kollegen in der Marktforschung und welche Insights können für die Strategieentwicklung benutzt werden? Welche Leistungs- und Bewertungsfaktoren gibt es und wann sind sie wichtig? Wofür steht überhaupt KPI? Und zu guter Letzt: Wie geht man eigentlich an eine Strategieableitung oder Mediaplanung heran?

Durch das Schulungsprogramm führen unsere Experten aus den einzelnen Bereichen. Sie erklären die theoretischen Hintergründe, liefern Beispiele aus der Praxis und stellen Übungsaufgaben. Dabei werden alle Einheiten durch umfassende Schulungsunterlagen begleitet. So steht jedem Teilnehmer auch im Nachgang ein Nachschlagewerk zur Verfügung, wo das eine oder andere noch mal nachgeblättert werden kann.

Der Grundstein für eine Karriere im Haus der Kommunikation ist damit gelegt und der erste Kundentermin kann kommen.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, noch mehr zu erfahren und uns kennenzulernen, dann bewirb Dich jetzt bei uns !

 

Diesmal stellen wir euch Leon vor, der nicht direkt bei der mediascale arbeitet, sondern bei den Media Operations. Die mediascale arbeitet eng mit der Media Operations Abteilung zusammen, da diese die gesamte Abwicklung von Buchungen über Abrechnungen und vieles mehr für die Planer der mediascale übernehmen. Leon hat im Rahmen seiner Ausbildung bei Serviceplan die Möglichkeit des agenturübergreifenden Austauschs genutzt, um bei der mediascale einen Einblick in den planerischen Arbeitsalltag zu bekommen. Deshalb wollen wir euch einen kleinen Einblick in unsere interne Arbeitswelt aus einem externen Blickwinkel verschaffen.
  • Was hat dich dazu bewogen eine Ausbildung bei der Serviceplan zu beginnen?

Ich muss ehrlich sagen, wenn mein Vater nicht bereits seit 20 Jahren bei der Serviceplan wäre, dann wäre ich wahrscheinlich in irgendeinem unlockeren Unternehmen versauert.
Aber durch seine Erzählungen vom Arbeitsalltag hier und von der allgemein lockeren Einstellung in der Agentur, habe ich mich überzeugen lassen und mich 2017 schließlich beworben.

  • Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

In keinster Weise. Als frischer Schulabgänger habe ich beim Gedanken ans Arbeiten nicht gerade Freudensprünge gemacht. Aber jetzt habe ich unglaubliche Freude an meiner Ausbildung und an der Zusammenarbeit mit meinen Kollegen. Dass ich mal Arbeit mit Spaß verbinden würde, hätte ich vorher nie gedacht.

  • Was macht deine Ausbildung bei der Serviceplan aus?

Für mich ist es nicht nur die Vielfalt an Berufen in der Agentur und die Möglichkeit in jeden von ihnen einen Blick zu werfen, sondern auch meine tollen Kollegen, deren volle Unterstützung ich mir jeden Tag sicher sein kann.

  • Was konntest du aus deinem Austausch bei der mediascale mitnehmen?

Für meine Arbeit in der Media Operations konnte ich viele Background-Infos mitnehmen, wie die Mediaplanung arbeitet, wo ihre Probleme liegen und konnte so auch meine Zusammenarbeit mit ihnen verbessern. Zusätzlich steht für mich seit meiner Zeit bei der mediascale eins fest, ich werde Mediaplaner, somit konnte ich durch den Austausch auch endlich meinen Berufswunsch finden.

  • Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Nach jetzt fast 2 ½ Jahren bei der Serviceplan machen mir viele Bereiche sehr Spaß.
Aber mein Favorit ist und bleibt die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus der Mediaplanung, sei es jetzt als Media Operator beim Bearbeiten einer Kampagne oder selbst als Mediaplaner in einem der Teams der mediascale.

  • Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Am hilfreichsten finde ich ist der Gesamtüberblick über meine Kampagnen und die mit ihnen verbundenen To-Do’s. Aber als genauso wichtig empfinde ich es, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und organisiert bzw. strukturiert an meine Arbeit ranzugehen. So hat es die letzten Jahre auf jeden Fall ganz gut geklappt.

  • Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Je nach Uhrzeit würden meine Kollegen und ich wahrscheinlich ein „Feierabendbier“ trinken und über die letzte Folge von „der Bachelor“ reden oder einfach jeglichen Unsinn, der uns grade in den Kopf kommt freien Lauf lassen.

  • Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir, dass ich selbst irgendwann ein Team in der mediascale leiten darf und dass ich auf dem Weg zu diesem Ziel, weiterhin so viel Spaß haben werde wie jetzt.

Um einen Einblick in unser Team und die verschiedenen Berufskategorien bei mediascale gewährleisten zu können, stellen wir euch in geregelten Abschnitten unterschiedliche Berufsbilder anhand von Menschen vor – Heute: Trainee Thomas Zimpel
  • Was hat dich dazu bewogen, Mediaplaner zu werden?

Durch mein Studium bin ich in bereits mehrfach mit Marketing in Berührung                        gekommen, fand das sehr spannend und wollte in die Branche einsteigen.

  • Wie bist du darauf gekommen, dich bei der mediascale zu bewerben?

Ich habe bei der Plan.Net als Werkstudent gearbeitet. Hier habe ich die Mediascale schon teilweise kennenlernen dürfen. Als ich hörte, dass dort eine Stelle als Trainee frei ist, habe ich mich gleich beworben 😊

  • Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ja, das habe ich.
Schon im Bewerbungsgespräch wurden mir meine zukünftigen Aufgaben mitgeteilt und ich konnte mich dadurch ganz gut auf meinen Arbeitsalltag vorbereiten

  • Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Man ist gleich ein voll integriertes Teammitglied und ist relativ schnell im                              Tagesgeschäft drinnen. Außerdem wird man nicht als Trainee oder „billige                            Arbeitskraft“ behandelt.

  • Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe eine Ausbildung bei der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG gemacht und dort insgesamt 4 Jahre gearbeitet. Danach wollte ich mich persönlich und beruflich verändern und habe meinen Bachelor im Studienfach Tourismusmanagement gemacht. Und jetzt bin ich bei der Mediascale 😊

  • Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Man ist hier kein Einzelkämpfer. Man arbeitet hier sehr viel in Teams zusammen, was einem bei der Bewältigung von kniffligen Fällen sehr weiterhilft. Aber auch wenn etwas auf den Tisch kommt, wofür man selber verantwortlich ist bzw. wo andere eigentlich nicht für zuständig sind, haben die Kollegen immer ein offenes Ohr und helfen so gut sie können 😊

  • Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Bier rausholen und uns einen schönen Abend machen..

  • Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Das ist sehr schwer zu sagen.
Was ich allerdings weiß ist, dass ich weiterhin mit Freude täglich in die Arbeit kommen will.

 

 

 

 

 

 

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