Klartext!

Rückblick Ende Januar 2020:

Als unser Team sich vor wenigen Wochen an die ersten Planungen zum beliebten mediascale-Quartalsfrühstück machte, konnte sich wohl niemand vorstellen, welche Entwicklungen sich bis zum jetzigen Zeitpunkt, an dem wir Euch, liebe Leser, einen Blick durchs Schlüsselloch geben möchten, ereignen würden. 

Dennoch möchten wir bewusst auch dieses Event mit Euch teilen und vielleicht trägt ja dieser Artikel (der auch vor der für uns alle neuen und angespannten Situation bzgl. Corona verfasst wurde) ein Stück weit zur Ablenkung bei:

Mitte der Woche, die ToDo-Liste scheint kein Ende zu nehmen und der Terminkalender platzt aus allen Nähten, da flattert mit einem leisen Bing auch schon die nächste Mail inkl. Termineinladung ins elektronische Postfach.

Doch spätestens nach einem ersten vorsichtigen Blick auf die Betreffzeile, die da lautete: ,,Quartalsfrühstück – Fridays for Waffles‘‘, erhellte sich wohl das Gesicht aller mediascale-Mitarbeiter schlagartig.

Die Zusagen gingen dementsprechend im Sekundentakt ein und das Orga-Team sprudelte bereits seit Wochen nur so über vor Umsetzungsideen des mittlerweile traditionellen Agentur-Brunches, der jedes Mal unter einem anderen Motto für kulinarische Genussmomente sorgt. Das Web wurde nach dem besten Waffelrezept durchforstet, das natürlich jeder Hobbybäcker sein Eigen nennen möchte (unser perfektes Rezept verraten wir natürlich auch noch) und die Bestellungen von Girlanden, Tischdecken und buntem Zubehör liefen auf Hochtouren.

Als die mediascale-Mitarbeiter am Tag des Frühstücks nach und nach in den Agenturräumen eintrudelten, wurden sie durch den leckeren Duft frischer Waffeln unmissverständlich zum Ort des Geschehens geleitet, wo bereits das nächste Highlight in Form der kunterbunten Kindergeburtstagsdeko auf sie wartete:

Um ein buntes Durcheinander auch hinsichtlich der Sitzordnung zu gewährleisten, wurden die Sitzplätze durch das Ziehen von Rubbellosen zugeteilt. Ein bisschen Glücksspiel muss sein, dachte sich hier wohl das Orga-Team, das intern auch unter dem Namen ,,Lotto-Team‘‘ bekannt ist.

Nachdem also alle Gäste an der Waffelstation mit dem warmen Backwerk versorgt wurden, fanden Sie sich – je nach Losung – am Dschungel-, Micky Maus-, Einhorn- oder Weltraum-Tisch ein, wo von A bis Apfelmus über Beeren, Schokosauce und bunte Streusel bis Z wie Zimt & Zucker allerlei weitere Toppings nur darauf warteten, die Waffeln nach Herzenslust zu verfeinern. (Man munkelt, dass hier und da kleinere Wettbewerbe veranstaltet wurden, wer wohl die fotogenste Waffel dekoriert 😊.):

Das Orga-Team ließ die Waffeleisen heiß laufen, bis jeder mindestens 3-5 Waffeln auf dem Teller hatte und verkündete zum Abschluss des gemütlichen Beisammenseins die Glückspilze, deren oben erwähnte Rubbellose/Sitzkärtchen unsere drei Geschäftsführer in einer Reihe anzeigten – BINGO!

Die fünf Gewinner dürfen ein neues, schickes Waffeleisen Ihr Eigen nennen und können nun direkt unser mediascale-Rezept der perfekten Waffel nachbacken (ergibt ca. 10 Waffeln):

125 g weiche Butter

100g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eier

250 g Mehl

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

200 ml Milch

Zubereitung: Butter mit Zucker und Vanillezucker verrühren. Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und zum Teig rühren. Jetzt die Milch langsam unterrühren. Waffeleisen vorheizen und je 2 gehäufte Esslöffel Teig auf das Waffeleisen geben. Jede Waffel etwa 1-2 Minuten goldbraun backen.

Na, auf den Geschmack gekommen? Dann nichts wie ran an die Eisen und genießen 😊.

 

Abschließende Worte: Insbesondere hoffen wir alle sehr, auch in Zukunft noch zahlreiche Zusammenkünfte solcher Art miterleben und veranstalten zu dürfen und vertrauen darauf, dass alle Vorsichtsmaßnahmen und durchaus sinnvollen Einschränkungen bald wie erhofft greifen und zu einer Verbesserung der derzeitigen Lage verhelfen.

 

 

 

 

 

 

Die einst massive Wand zwischen Redaktion und Werbung wird immer löchriger. Gefühlte, meterdicke Klostermauern weichen dünnen Rigipsplatten aus dem Baumarkt. Medien stehen vor immensen Veränderungen und Herausforderungen. Wie lässt sich die Glaubwürdigkeit für Leser dauerhaft steigern? Warum schützt Fingerspitzengefühl vor Ausverkaufssituationen? Weswegen ist eine unabhängige, qualitativ hochwertige Redaktion wichtiger denn je?
Wolfgang Bscheid liefert in der aktuellen Folge die Antworten.

 

Die Dauerfehde „Marketing vs. Performance“ erlebt gerade eine Neuauflage. Aktuell sieht sich die Marken-Fraktion im Vorteil. Dabei erzählen die neuen Erkenntnisse eigentlich eine ganz alte Geschichte. Ein paar Gedanken dazu…

Ein zeitloses Streitthema steht in diesen Tagen wieder ganz oben auf der Agenda. Es begleitet mich schon mein halbes Berufsleben. Es lautet: „Branding vs. Performance“. Seit den Anfängen des digitalen Marketings befehden sich die Vertreter dieser Disziplinen in einer Art Grabenkrieg. Die Performance-Fraktion behauptet: „Spart euch doch den Umweg über diese diffuse Markenwerbung. Wir können durch gezielte Performance-Maßnahmen direkt die Umsätze ankurbeln. Und wir haben hier eine Sack voller Tools, mit denen wir das auch messen und beweisen können.“ Die Marken-Gläubigen kontern: „Bleibt uns weg mit diesem Technikkram. Markenbildung ist die Ikone der Kommunikationsplanung und was eine Marke leistet, ist nicht immer messbar – schon gar nicht kurzfristig. So war es schon immer, und so wird es immer bleiben. Amen.“

Diese Diskussion führen wir so und ähnlich seit mehr als 20 Jahren. Jetzt hat das Thema wieder Hochkonjunktur. Der jüngste Erzählstrang geht etwa so: Werbekunden entdecken zunehmend die Kombination aus Branding und Performance. Das Thema Branding gewinnt dabei wieder mächtig an Bedeutung und holt gegenüber Performance auf. In der jüngsten Umfrage des Mediaagenturverbands OMG erklären 41 Prozent der Werbekunden, 2020 liege ihr Kommunikationsschwerpunkt bei Imagewerbung. Das sind doppelt so viele wie noch vor einem Jahr.

Was hinter der Renaissance des Branding steckt

Es scheint also, als sei eine Renaissance des Branding angebrochen. Deshalb brauchen wir endlich mehr Nachweise für die Wirksamkeit der Marken- und Imagewerbung, vor allem auf den Abverkauf, lautet nun die aktuelle Forderung. So, wie die Performance-Fraktion jede Wirkungs-Facette mit Dashboards und Echtzeit-ROIs dokumentiert, sollen doch bitte auch die klassischen Werber die Kraft der Markenwerbung endlich mal im Detail belegen.

Diese Geschichte liest sich zwar spannend und sie beschäftigt derzeit Branche und Fachmedien. Ich glaube aber, man muss sie etwas anders erzählen. Vielleicht brauchen wir ja gar keine neuen Daten. Vielleicht benötigen wir auch keine neuen Messinstrumente und auch keine weiteren Wirkungsstudien. Möglicherweise sehen wir einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Beim unverstellten Blick auf die Dinge stellen wir nämlich fest, dass diese ganzen neuen Zahlen eigentlich eine alte Geschichte erzählen.

Eine Marke kann sich nicht entscheiden, in Brand- oder in Sales-Werbung zu investieren. Aus der Sicht des Konsumenten ist das schon immer ein integraler Prozess gewesen. Der Kaufprozess ist ja eben nicht rational, er ist emotional geprägt. Markensympathie und Markenimage sind überhaupt die zentrale Ursache für die Steigerung der Kaufbereitschaft. Je höher die Markensympathie, desto stärker wird der Wunsch, eine Marke zu kaufen und zu besitzen. Marketing ist schon immer ein fließender Prozess gewesen – und er beginnt ganz vorne mit der Markenbekanntheit. Diesen Blick auf das Wesentliche haben wir in den vergangenen Jahren etwas verloren. Er wird verstellt von hunderten kurzfristig verfügbarer Messergebnisse, die uns permanent aktuelle Wasserstände zu E-Commerce-Ergebnissen und Echtzeit-ROIs auf unsere Bildschirme spülen.

Werbewirkung ist nicht teilbar

Die relativ junge Disziplin des Performance-Marketing hat diese Zahlen systematisch benutzt, um die letzte Meile in der Customer-Journey und damit jeden einzelnen Verkaufsklick stets für sich zu reklamieren. Auf diese Weise haben sich die Technik-Nerds gegenüber den klassischen Marketeers positioniert. So ist ein zentraler Irrtum entstanden: die Vorstellung, man könne einzelne Wirkungsbereiche im Marketingprozess gezielt ansteuern. Seit Jahren werden Kampagnen danach geplant. Als ob es sich um voneinander isolierte Wirkprozesse handeln würde, die man gleichsam mit einem Skalpell herauslösen könnte. Es gibt aber keine getrennten Wirkungsverläufe. Werbewirkung ist nicht teilbar.

Was in den meisten Fällen aber dargestellt wird: Welchen zusätzlichen Effekt bringen Sonderangebote und sonstige Aktionspromotions. In Wirklichkeit kapitalisieren auch diese nur die verfügbare Markensubstanz. Und nicht selten haben sie auf Dauer auch noch eine nicht zu unterschätzende Korrosionswirkung.

Verkürzter Blick auf die letzte Marketing-Meile

Auch große Konzerne mit großen Marketing-Abteilungen voller kluger Köpfe sind in diese Falle getappt. Simon Peel, der globale Mediachef des Sportartikelherstellers Adidas, hat das vor einigen Monaten in einem bemerkenswerten Vortrag zugegeben. Man habe sich zu sehr „auf die digitale Attribution konzentriert“. Nicht zuletzt, weil man „kurzfristige Messungen in Echtzeit betrachten“ könne.

Dieser verkürzte Blick habe dann zu „irreführenden Ergebnissen“ und zu einem falschen Media-Mix geführt, sagt Peel. Adidas habe nur 23 Prozent seines Budgets in emotionale Markenwerbung und 77 Prozent für Performance investiert. Dank neuer ökonometrischer Messungen habe man aber festgestellt: es ist in Wirklichkeit die Markenwerbung, die Abverkäufe und E-Commerce wirklich antreibe.

Schütten wir den Graben zwischen den Disziplinen Performance und Branding zu

Es gibt eine direkte Abhängigkeit und Wechselwirkung zwischen Sales- und Brand-Effekten. Diese eigentlich alte Erkenntnis hat nun auch Adidas dank veränderter Perspektive aus seinen Daten wieder zu Tage gefördert. Es ist es letztlich das emotional aufgeladene Image einer Marke, welches wesentlich bis zum Kauf des Produkts wirkt. Ein anderer Hebel, um Abverkäufe anzukurbeln, wären Rabattaktionen. Die aber strahlen langfristig negativ auf das Markenimage ab.

Seien wir ehrlich – hinter der vermeintlichen Streitfrage, wem die Werbewirkung „gehört“ steckt doch oft eine viel banalere Frage: Wer bekommt mehr Budget vom Werbekunden? Diese Frage darf uns aber nicht entzweien. Ein erster sinnvoller Schritt wäre deshalb: Schütten wir den Graben zwischen den Disziplinen Performance und Branding zu. Der Kopf und Bauch der Konsumenten ist eben nicht teilbar in unterschiedliche Fachabteilungen. Lasst uns doch stattdessen endlich gemeinsam am Vertriebserfolg unserer Marken arbeiten.

Bis jetzt schreiben ProSiebenSat1, RTL und Co. noch schwarze Zahlen. Doch wie lange hat analoges werbefinanziertes Fernsehen eine Zukunft? Vor allem, wenn Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime denselben Blockbuster ohne Werbung als „besseres Endprodukt“ bieten können. Wolfgang Bscheid wirft in der neuen Folge von Bscheid Gsagt! einen Blick in die Parallelwelt von Free-TV und weitgehend werbefreiem Abofernsehen.

Podcasts sind derzeit schwer angesagt. Wie sieht es mit Werbung in Podcasts aus? Das Format hat hohes Potential, aber eine (leider noch) relativ niedrige Reichweite. Welche Chancen Podcasts den Werbetreibenden bieten und welchen Herausforderungen sich Marken im Vergleich zu Streamingdiensten oder klassischen Radiosendern stellen müssen, beantwortet Wolfgang Bscheid in der neuen Folge von Bscheid Gsagt!

 

Diesmal stellen wir euch Leon vor, der nicht direkt bei der mediascale arbeitet, sondern bei den Media Operations. Die mediascale arbeitet eng mit der Media Operations Abteilung zusammen, da diese die gesamte Abwicklung von Buchungen über Abrechnungen und vieles mehr für die Planer der mediascale übernehmen. Leon hat im Rahmen seiner Ausbildung bei Serviceplan die Möglichkeit des agenturübergreifenden Austauschs genutzt, um bei der mediascale einen Einblick in den planerischen Arbeitsalltag zu bekommen. Deshalb wollen wir euch einen kleinen Einblick in unsere interne Arbeitswelt aus einem externen Blickwinkel verschaffen.
  • Was hat dich dazu bewogen eine Ausbildung bei der Serviceplan zu beginnen?

Ich muss ehrlich sagen, wenn mein Vater nicht bereits seit 20 Jahren bei der Serviceplan wäre, dann wäre ich wahrscheinlich in irgendeinem unlockeren Unternehmen versauert.
Aber durch seine Erzählungen vom Arbeitsalltag hier und von der allgemein lockeren Einstellung in der Agentur, habe ich mich überzeugen lassen und mich 2017 schließlich beworben.

  • Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

In keinster Weise. Als frischer Schulabgänger habe ich beim Gedanken ans Arbeiten nicht gerade Freudensprünge gemacht. Aber jetzt habe ich unglaubliche Freude an meiner Ausbildung und an der Zusammenarbeit mit meinen Kollegen. Dass ich mal Arbeit mit Spaß verbinden würde, hätte ich vorher nie gedacht.

  • Was macht deine Ausbildung bei der Serviceplan aus?

Für mich ist es nicht nur die Vielfalt an Berufen in der Agentur und die Möglichkeit in jeden von ihnen einen Blick zu werfen, sondern auch meine tollen Kollegen, deren volle Unterstützung ich mir jeden Tag sicher sein kann.

  • Was konntest du aus deinem Austausch bei der mediascale mitnehmen?

Für meine Arbeit in der Media Operations konnte ich viele Background-Infos mitnehmen, wie die Mediaplanung arbeitet, wo ihre Probleme liegen und konnte so auch meine Zusammenarbeit mit ihnen verbessern. Zusätzlich steht für mich seit meiner Zeit bei der mediascale eins fest, ich werde Mediaplaner, somit konnte ich durch den Austausch auch endlich meinen Berufswunsch finden.

  • Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Nach jetzt fast 2 ½ Jahren bei der Serviceplan machen mir viele Bereiche sehr Spaß.
Aber mein Favorit ist und bleibt die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus der Mediaplanung, sei es jetzt als Media Operator beim Bearbeiten einer Kampagne oder selbst als Mediaplaner in einem der Teams der mediascale.

  • Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Am hilfreichsten finde ich ist der Gesamtüberblick über meine Kampagnen und die mit ihnen verbundenen To-Do’s. Aber als genauso wichtig empfinde ich es, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und organisiert bzw. strukturiert an meine Arbeit ranzugehen. So hat es die letzten Jahre auf jeden Fall ganz gut geklappt.

  • Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Je nach Uhrzeit würden meine Kollegen und ich wahrscheinlich ein „Feierabendbier“ trinken und über die letzte Folge von „der Bachelor“ reden oder einfach jeglichen Unsinn, der uns grade in den Kopf kommt freien Lauf lassen.

  • Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir, dass ich selbst irgendwann ein Team in der mediascale leiten darf und dass ich auf dem Weg zu diesem Ziel, weiterhin so viel Spaß haben werde wie jetzt.

Um einen Einblick in unser Team und die verschiedenen Berufskategorien bei mediascale gewährleisten zu können, stellen wir euch in geregelten Abschnitten unterschiedliche Berufsbilder anhand von Menschen vor – Heute: Trainee Thomas Zimpel
  • Was hat dich dazu bewogen, Mediaplaner zu werden?

Durch mein Studium bin ich in bereits mehrfach mit Marketing in Berührung                        gekommen, fand das sehr spannend und wollte in die Branche einsteigen.

  • Wie bist du darauf gekommen, dich bei der mediascale zu bewerben?

Ich habe bei der Plan.Net als Werkstudent gearbeitet. Hier habe ich die Mediascale schon teilweise kennenlernen dürfen. Als ich hörte, dass dort eine Stelle als Trainee frei ist, habe ich mich gleich beworben 😊

  • Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ja, das habe ich.
Schon im Bewerbungsgespräch wurden mir meine zukünftigen Aufgaben mitgeteilt und ich konnte mich dadurch ganz gut auf meinen Arbeitsalltag vorbereiten

  • Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Man ist gleich ein voll integriertes Teammitglied und ist relativ schnell im                              Tagesgeschäft drinnen. Außerdem wird man nicht als Trainee oder „billige                            Arbeitskraft“ behandelt.

  • Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe eine Ausbildung bei der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG gemacht und dort insgesamt 4 Jahre gearbeitet. Danach wollte ich mich persönlich und beruflich verändern und habe meinen Bachelor im Studienfach Tourismusmanagement gemacht. Und jetzt bin ich bei der Mediascale 😊

  • Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Man ist hier kein Einzelkämpfer. Man arbeitet hier sehr viel in Teams zusammen, was einem bei der Bewältigung von kniffligen Fällen sehr weiterhilft. Aber auch wenn etwas auf den Tisch kommt, wofür man selber verantwortlich ist bzw. wo andere eigentlich nicht für zuständig sind, haben die Kollegen immer ein offenes Ohr und helfen so gut sie können 😊

  • Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Bier rausholen und uns einen schönen Abend machen..

  • Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Das ist sehr schwer zu sagen.
Was ich allerdings weiß ist, dass ich weiterhin mit Freude täglich in die Arbeit kommen will.

 

 

 

 

 

 

… muss ich mich entscheiden welche Plätzchensorten es bis in die Produktion schaffen. Mein wieder entdeckter Favorit dieses Jahr sind Elisenlebkuchen. Vor Jahren hatte ich mich schon einmal daran versucht. Seltsamerweise sind sie mir im ersten Jahr super gelungen, waren soft, leicht fluffig, winterlich aromatisch, also ein wahres Weihnachtsträumchen. Im Jahr darauf wurden sie aber leider so gar nichts. Sie sind mir von der Oblate quer übers Blech gelaufen und waren weder vorzeigbar, noch geschmacklich ein Hit. Könnte daran liegen, dass ich mir Rezepte oft nur auf einem Schmierzettel notiere, den ich dann gerne verlege und mich dann darauf verlasse, dass mich Google im kommenden Jahr wieder auf die gleiche Seite führen wird. Dieses Jahr habe ich mich also, nach Überwindung des Lebkuchentraumas von vor drei Jahren, erneut auf die Suche nach einem geeigneten Rezept begeben. Und das hier wurde es.

Wenn jemand seinen Namen dafür hergibt, wird’s schon passen, dachte ich mir. Außerdem unglaublich gute Bewertungen bei einer entsprechenden Fallzahl, in Kombination mit einer überzeugenden Bebilderung des finalen Produktes.

Da ich möglichst nahe an das Original von Lothar rankommen wollte, habe ich auch keine allzu großen Änderungen am Rezept vorgenommen. Ich habe lediglich den Interpretationsspielraum ausgenutzt. Die 6 Eier habe ich als Handelsklasse L Eier interpretiert, und bin gut damit gefahren. Beim braunen Zucker sind mir 20g mehr reingerutscht, auch das scheint nicht geschadet zu haben. Die 2 EL Honig waren eindeutig gehäufte Esslöffel. Um jetzt aber nicht völlig über das Ziel hinauszuschießen habe ich dann beim Orangeat und Zitronat jeweils auf die Hälfte verzichtet.

Bei der Oblatengröße habe ich auf 50 mm verkleinert. Das hat aber vor allem einen Fertigungshintergrund.

Ich habe festgestellt, dass die 50mm Oblate genau in die Rundung meines Esslöffels passt. Ich benötige also keinen Lebkuchenformer, sondern lediglich die passende Technik. Ich habe jeweils einen leicht gehäuften Esslöffel Masse auf der Oblate platziert und bin dann einmal im Kreis mit dem Esslöffel immer von oben nach unten streichend um die Oblate gegangen um das Material möglichst gleichmäßig zu verteilen. In 4-5 Zügen ist man mit einem Lebkuchen fertig. Zugegeben, manche sind ein bisschen voluminöser ausgefallen als andere, und ja die Finger werden klebrig, aber ich denke das kann man verschmerzen.

Meine Tipps fürs perfekte Gelingen:

Zucker, Eier und Honig richtig schön schaumig schlagen.

Orangeat und Zitronat, definitiv (wie es auch im Rezept steht) zerkleinern.

Bei den Nüssen habe ich jeweils 200g bereits gemahlener Mandeln und Haselnüsse verwendet. Die verbleibenden 50g je Nusssorte dann aber selbst gehackt, sodass ich doch auch ein paar größere Nussstückchen im Teig habe.

Man kann die Lebkuchen natürlich auch in die Puderzucker-Wasser-Mischung oder Kuvertüre tunken. Ich finde aber mit einem Backpinsel gibt’s weniger Sauerei.

Auf 50mm Oblaten habe ich 55 Lebkuchen aus der Rohmasse zusammen bekommen. Allerdings war ich mit der Teigmenge je Lebkuchen auch deutlich großzügiger unterwegs als Lothar. Daher habe ich bei Ober- und Unterhitze auch 25 min gebacken.

Ich hoffe bei diesem Rezeptklassiker hat der ein oder andere vielleicht selbst Lust zum Backen bekommen.

Allen Bloglesern wünschen wir eine besinnliche Vorweihnachtszeit und gutes Gelingen!

 

Dass Daten nicht nur relevant für unsere Digital- und Kommunikationsbranche, sondern auch für die moderne Gesellschaft an sich sind, steht außer Frage. Doch lange schien es, als wollten die deutsche Regierung und die EU der Industrie das Erheben und den Zugang zu Daten so schwer wie möglich machen – DSGVO und ePrivacy lassen grüßen. Jegliche Argumente, z.B. das moderne digitale Geschäftsmodelle, die unsere Zukunft darstellen, doch auf Daten beruhen, liefen bei Politikern ins Leere. Die politischen Entscheider hatten Angst, dem Bürger die Wahrheit zu sagen. Der Umgang mit Daten und der Datenschutz sind sehr komplexe Themen, mit denen sich scheinbar keine Wahlen gewinnen ließen. Die Konsequenz: Gut gemeint, aber schlecht gemacht (=DSGVO) kostet uns immer noch jede Menge Zeit, Geld und Nerven.

Doch nun vollführt die Regierungspolitik eine 180-Grad-Wende und präsentiert ein neues Eckpunktepapier, das als Basis für die Entwicklung einer Datenstrategie der Bundesregierung dienen soll. Im O-Ton heißt es: „Die Datenstrategie soll dazu dienen, die Datenbereitstellung und Datenzugang zu verbessern, eine verantwortungsvolle Datennutzung zu befördern, Datenkompetenz in der Gesellschaft zu erhöhen und den Staat zum Vorreiter einer Datenkultur zu machen“. Besserer Datenzugang, das klingt natürlich wie Musik in den Ohren der Kommunikationsindustrie. Aber der Staat als Vorreiter der Datenkultur? Da ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

Weiter heißt es in dem Eckpunktepapier: „Trotz dieser immensen Chancen und trotz fortschreitender Digitalisierung schöpfen wir in Deutschland das enorme Innovationspotenzial von Daten für Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Staat bei Weitem nicht aus.“ Auch wenn diese Einsicht mehr als überfällig ist, bleibt zu hoffen, dass die Digitalpolitiker nun auch bei dieser Position bleiben. Bei Fragen von derart zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wichtigkeit wie der Digital- und Datenstrategie würde ich mir eine verlässlichere Position und durchdachte Umsetzung wünschen – auch wenn der politische Gegenwind stärker werden sollte. Was durchaus auf der Hand liegt.

Mehr dazu findet ihr im Übrigen hier.

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