Klartext!

Sie haben sicher gemerkt, dass ich in letzter Zeit immer wieder Updates über Facebook thematisiert habe. An dieser Stelle könnte ich auch direkt weiter machen und wieder mal News zum Logout-Format, zu den neuen Optimierungsmöglichkeiten, den Zielen etc. nennen. Um aber auch anderen Social Media Plattformen eine Bühne zu geben, verzichte ich heute darauf. Keine Sorge, ich hole das später nach.

Heute geht es um Twitter – die Plattform, auf der nur selten Weltbewegendes und viel zu oft der Klatsch und Tratsch der Stars und Sternchen veröffentlicht wird. So auch vor kurzem, als Heidi Klum zuerst ein Bild von sich und einem Burger mit dem Kommentar „Yummy“ und dann ein Bild von sich und einem Gurken-Smoothie mit der Weisheit „Gesunde Ernährung ist das Wichtigste“ postete.

Fernab von solchen Unwichtigkeiten können Werbetreibende aber auch Werbebotschaften twittern. Die aktuellste Neuerung der letzten Woche ist die Möglichkeit der regionalen Aussteuerung von gezahlten Anzeigen. Das heißt, wenn McDonalds in New York ein Aktionsangebot promoted, wird diese Botschaft Usern in Schweden und Italien nicht mehr eingeblendet, sondern nur noch Nutzern in der Umgebung von New York – wenn McDonalds das so will.

Wie man genau werben kann? Folgende Anzeigen-Optionen gibt es bei Twitter:

Promoted Tweets

Promoted Tweets sind normale Tweets, für die Werbekunden zahlen, um sie für eine große Anzahl von Nutzern hervorzuheben. Sie werden mit dem Wort „gesponsert“ gekennzeichnet. Ansonsten verhalten Promoted Tweets sich genauso wie normale Tweets. Sie können, genau wie jeder andere Tweet auch, favorisiert, retweetet oder beantwortet werden.

Sie erscheinen

-an oberster Stelle einer entsprechenden Suchanfrage auf twitter.com.
-in den Timelines derjenigen Nutzer, die dem Produkt, welches Promoted Tweets geschaltet hat, folgen.
-in den Timelines derjenigen Nutzer, die ähnlichen Seiten folgen, wie diejenigen, die Promoted Tweets geschaltet haben.
-im Detail-Fenster auf der rechten Seite, wenn der Nutzer auf einen Tweet mit einem Hashtag klickt, welcher Teil eines Promoted Tweets ist.
-in Suchergebnissen, wenn der Nutzer nach Promoted Tweets sucht.

Man kann als Werbetreibender anhand der Suchergebnisse oder der User-Timelines targeten.

Promoted Tweets in Search: Hier erreicht man die User, während sie nach ihren Interessen auf Twitter suchen. Die Anzeige wird dann an oberster Stelle in der Ergebnis-Liste angezeigt.
Promoted Tweets in Timelines: Hier wird der Tweet Followern und Usern angezeigt, die ähnlich der bereits bestehenden Follower sind. Die Tweets werden oben in der Timeline der User angezeigt, wenn diese sich einloggen oder die Homepage neu laden.

Promoted Trends

Promoted Trends sind ein neues Werbekonzept, welches als Erweiterung der Promoted Tweet Plattform getestet wird. Mit Promoted Trends sehen Nutzer Trends, welche Zeit-, Kontext-, und Event-sensitiv sind und von den Werbepartnern gesponsert werden. Die bezahlten Promoted Trends erscheinen ganz oben in der Liste der Trending Topics Liste („Trends“) auf Twitter und sind als „gesponsert“ gekennzeichnet. Ein „Trend“ kostet zwischen 25.000 bis 30.000 Dollar pro Tag.

Wie alle anderen Trends sind auch Promoted Trends solche, die bereits beliebte Themen bei Twitter sind, es aber noch nicht von allein in die Liste der Trends geschafft haben. Wenn ein Thema nicht bereits auf natürlichem Wege eine gewisse Beliebtheit bei Twitter erlangt hat, qualifiziert es sich auch nicht für einen Promoted Trend. Nutzer, die auf einen Promoted Trend klicken, sehen die Suchergebnisse der Twitter-Suche zu diesem Thema, und ein Promoted Trend erscheint in dieser Liste ganz oben. Promoted Trends sind für alle Nutzer auf twitter.com sichtbar, während sie gesponsert werden.

Promoted Accounts

Promoted Accounts sind Teil der „Vorschläge-Accounts“, denen momentan noch nicht viele Leute folgen, die aber für einen User interessant sein könnten, und werden ebenfalls mit dem Wort „gesponsert“ angezeigt. Sie erscheinen innerhalb der „Vorschläge“ auf der rechten Seite auf twitter.com, sofern man eingeloggt ist.

Promoted Accounts werden mithilfe der öffentlich angezeigten Liste der Personen, denen ein Nutzer bereits folgt, erstellt. Wenn ein Werbekunde einen Account promotet, analysiert der Algorithmus von Twitter die Follower eines Accounts und erkennt die Art von Accounts, denen der Nutzer bereits folgt. Passt der beworbene Account ins Muster, so empfiehlt Twitter dem User, auch dem beworbenen Account zu folgen. Die Gebühren für „Promoted Accounts“ und „Promoted Tweets“ errechnen sich nach Auktionsprinzip mittels Pay-per-Click oder Pay-per-Follower-System, wodurch die entstehenden Kosten variieren. Ein Budget von 15.000 Dollar über einen Zeitraum von drei Monaten ist mittlerweile aber das Mindeste.

Nach soviel Gezwitscher…  sind Sie eigentlich schon Follower unseres mediascale Accounts? Wenn nicht, dann gleich hier followen – sonst müssen wir in Promoted Account Anzeigen investieren.

 

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