Klartext!

Nachdem in Teil 1 dieser Reihe die VideoAds und in Teil 2 die Standard Display Formate behandelt wurden, soll es heute um In-Text und Sonderwerbeformen gehen.

Die wohl unauffälligsten Werbeformen sind kleine Textlinks oder Kombinationen von Bild und Text. Neben der Platzierung solcher Werbeformen unter dem Text oder auch seitlich neben dem Text eines Beitrags, ist die Integration in den Text als sog. In-Text-Format möglich. Bei In-Text-Werbung wird ein Wort aus einem redaktionellen Text gekennzeichnet (z.B. durch Unterstreichung und/oder farblich). Fährt man mit der Maus über dieses gekennzeichnete Wort, so öffnet sich ein Kästchen mit einem größeren Werbeplatz, in den – je nachdem – nur Text, eine Kombination aus Bild und Text oder auch Videomaterial integriert werden kann.

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Die Sonderformate in ihrer Gänze zu beschreiben würde wohl weitere 10 Blogartikel benötigen, da es immer wieder neue und andere Sonderformate gibt. Denn wie ihr Name schon sagt, genügen sie keinem Standard, sondern sind eben besondere Formate. Nichts desto weniger sollen die wichtigsten Kategorien hier genannt sein.

1. Sonderformate, die sich über den Content legen:

Die wohl auffälligsten Sonderformate sind Formate, die sich über den Content legen oder sogar vor die gesamte Seite legen. Im letzteren Fall spricht man von einem Interstitial, das vor dem ersten Anzeigen der Website oder beim Wechsel zu einer anderen Unterseite des Angebotes angezeigt wird. Das Interstitial ist dabei bildschirmfüllend präsent und schließt sich nach einer vom Werbeträger zu definierenden Zeit (zumeist 7-10 Sekunden) selbst. Darüber hinaus hat das Interstitial einen Schließen- oder Überspringen-Button, mit dem der User vor Ablauf zur gewünschten Seite wechseln kann. Ein kleineres Format, das sich über den Content der Website legt, ist der Layer. Die Form und Größe sind je nach Website-Vorgaben recht frei gestaltbar. Wichtig ist auch hier der Schließen-Button und die selbstschließende Funktion des Werbemittels nach einer vorgegeben Zeit. Da sich der Layer einige Zeit großer Beliebtheit erfreute, wurde auch hier ein Standard eingeführt, der sog. Universal Flash Layer, der keine individuelle Größe, sondern ein vorgegebenes Pixel-Maß hat, wodurch er großflächig bei vielen Werbeträgern eingesetzt werden kann. Generell sieht man Layer im Netz heutzutage nur noch wenig, da der User sich oftmals durch diese Werbeform gestört fühlt und statt positive Markenwerte aufzunehmen, eher Ärger verspürt.

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Das letzte wichtige Format in dieser Reihe, ist das Banderole Ad, das sich wie ein Streifen über die gesamte Breite der Website legt. Das Besondere im Vergleich zu den anderen bereits genannten Formaten ist, dass es nach dem Schließen als kleiner Streifen am rechten Rand sichtbar bleibt und auf Interaktion des Users wieder aufgefahren werden kann.

2. Sonderformate, die den Content verdrängen:

Einige Formate schieben oder kicken den Content der Website weg, um mehr Platz für die Werbeform zu schaffen. Hierunter fällt zum Beispiel das Pushdown Ad, das die Website nach unten wegschiebt. Nach ca. 7 Sekunden fährt das Werbemittel wieder zurück, so dass die Website normal angezeigt wird. Der User kann das Werbemittel jederzeit wieder auf die volle Größe auffahren.

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Der gleichen Systematik folgt das Sidekick Ad, das an der rechten Seite auf dem AdSlot 2 positioniert ist, wo der Skyscraper normalerweise ist. Das Werbemittel kickt die Website nach links weg, so dass die Werbefläche den gesamten Bildschirm einnimmt. Auch dieses Format fährt wieder auf eine kleinere Form zurück.

3. Sonderformate, die den Content umranden

Ein Format, das eigentlich schon als Standard Format durchgeht ist das Wallpaper: Eine Kombination aus den Werbemitteln auf AdSlot 1 und 2. Zumeist werden das Bigsizebanner und der WideSkyscaper zu einem Wallpaper zusammen gesetzt, das somit oben und an der rechten Seite die Seite einrahmt. Oftmals kann zusätzlich zur eigentlichen Werbeform der gesamte Hintergrund der Werbeträgerseite in der gewünschten Farbe eingefärbt werden, wodurch das Wallpaper eine noch stärkere optische Wirkung hat.

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Als echtes Sonderformat ist in dieser Kategorie auch das Homepageevent/der Homepagetakeover zu nennen. Diese Formate, die meist für einen gesamten Tag festplatziert sind, haben bei jedem Werbeträger unterschiedliche Maße und verschiedene Ausprägungen. Bei manchen Seiten kann zu Platzierungen auf der rechten Seite und im oberen Bereich auch auf der linken Seite des Content eine Werbefläche belegt werden. Bei anderen Werbeträgern kommen Formate im Content Bereiche dazu. Hier gibt es unzählige Kombinations- und Verbindungsmöglichkeiten, die individuell pro Platzierung erfragt werden müssen.

 

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