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Google – unendliche Weiten, unendlich viele Möglichkeiten.

Google bearbeitet 40.000 Suchanfragen in der Sekunde. Die Suchmaschine berücksichtigt über 200 Faktoren für die Berechnung der Suchergebnisse. Die Zahl der von Suchmaschinen erfassten Websites wird auf 2,25 Milliarden geschätzt. Die Suche bietet 146 Schnittstellen zu Sprachen, darunter auch fünf Fake-Sprachen wie „Swedish Chef” aus der Muppet Show. Pro Monat werden ca. 6 Milliarden Stunden Videomaterial auf der Streaming-Plattform  YouTube angeschaut. Das entspricht ca. 1 Stunde pro Bewohner unserer Erde. Mit dem Dienst „Google Wedding“ kann Frau ihre  Hochzeit planen. Google Earth bietet eine interaktive Tour über den Mars an. Dabei macht machte das Unternehmen 2013 ca. 91% des gesamten Umsatzes nur durch Werbung.

Wie machen sich nun Werbetreibende dieses Google-Universum effektiv zu Nutze? 

Neben dem Suchnetzwerk von Google, existiert das Google Displaynetzwerk, das aus einer geraumen Zahl (mehrere Millionen) von Websites besteht, die sich dem Google AdSense Programm angeschlossen haben. Via AdSense stellen die Seitenbetreiber ihre verfügbaren Werbeflächen bereit, die über Google AdWords in einem Wettbewerb versteigert werden. Die Auktion wird durch mehrere Faktoren, die bei der Einstellung der Kampagne bei AdWords festgelegt werden, beeinflusst. Im Unterschied zum Suchnetzwerk wird bei der Aussteuerung der Anzeigen vorwiegend thematisch gearbeitet und weniger mit genau gestalteten Keywordlisten. Das GDN bietet zudem eine vielfältigere Auswahl an einzusetzenden Formaten. So können neben den Textanzeigen, die im Suchnetzwerk eingesetzt werden, Formate wie Image-, Video und Richmedia Anzeigen eingestellt werden.

Anzeigenformate im GDN

 Im Google Displaynetzwerk werden die Anzeigenformate in drei Cluster eingeteilt. Google bezeichnet dabei klassische Bannerwerbung als Imageanzeigen, die unserem Standardbanner entsprechen. Erweiternd zu den Standartformaten bietet Google die Möglichkeit, die Banner als Rich Media Anzeigen einzustellen. Diese werden interaktiver gestaltet und können mit weiteren Features ausgestattet werden. Ebenfalls zum GDN gehört die Streaming Plattform YouTube, sie bietet die  Möglichkeit, Bewegtbildanzeigen in Form von PreRoll und True View Anzeigen zu schalten.

In diesem Teil zum Thema GDN, beschäftigen wir uns mit den Anzeigenformate: Standartbanner und Rich Media Anzeigen. Im zweiten Teil der Reihe folgen die Werbemöglichkeiten via YouTube.

 Bannerwerbung

Für Standartformate kann unter einer Vielzahl möglicher, von Google genormten Formaten, gewählt werden. Die aktuell zugelassenen Formate können in den AdWords-Werberichtlinien eingesehen werden. Wichtig zu beachten ist, dass die Banner grundsätzlich zwar auch animiert sein dürfen, dies aber strengen Richtlinien und Prüfungen seitens Google unterliegt. Für die erste Anzeigenerstellung sollte man daher etwas Zeit und Geduld mitbringen. Die Banner werden meist durch einen längeren Freigabeprozess geschickt, zudem erscheinen einem Laien die Gründe der Ablehnung nicht immer völlig logisch.

Google AdWords Bannerformate
Google AdWords Bannerformate

Rich Media Anzeigen

Bei Rich Media Anzeigen kann es sich sowohl um Banner als auch um Videoanzeigen handeln. Der gravierende Unterschied zu „normalen“ Anzeigen liegt dabei im zusätzlich animierten oder interaktiven Charakter der Formate. Die Anzeigen können danach noch mit weiteren Elementen, wie einem „Call to Action Button“ ausgestattet werden. Daneben können Rich Media-Anzeigenformate die Anzeige maximieren, wenn der Nutzer die Maus darüber bewegt. Die Anzeige kann als große Fläche gestaltet werden, auf der die Markenbotschaft beispielsweise in Form eines Videokarussells oder eines interaktiven Spiels dargestellt werden kann.

Darstellungsformate
Rich Media Anzeigen

 

Im zweiten Teil zum Thema GDN, werden wir uns mit der Streaming Plattform Youtube und ihren Werbemöglichkeiten beschäftigen. Und im dritten Teil der Artikelreihe, werden wir auch auf die Kampagnensteuerung und die Targetingoptionen eingehen.

Fortsetzung folg…

 

2 Kommentare zu “Glossar: Das Google Display Netzwerk Teil 1 – Anzeigenformate

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Verfasst von:

Julia May

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