Klartext!

Es ist eigentlich egal wo man hinschaut oder über welchen Artikel man in der Zeitung stoplert, die guten Nachrichten sind irgendwie ein bisschen spärlicher geworden als die über Krisen, Weltveränderung oder einen Ausnahmezustand. Die Wirtschaft in Europa befindet auf dem sprichwörtlichen „Rollercoaster“ und man kommt ins Grübeln, ob die Welt zu einem anderen Zeitpunkt nicht doch ein bisschen heiler aussehen würde. Wie wäre es denn mit der Zukunft? Oder mit der Vergangenheit? Damals war doch immer alles besser?! Wir haben heute unsere Experten gefragt:

 

Trotz allem sind sie sich eigentlich fast einig: Im „Here and Now“ ist es eigentlich gar nicht so schlecht (obwohl man momentan noch nicht in zwei Stunden von München nach Sydney fliegen kann…).

Oliver Hülse

Oliver Hülse: „Ich glaube nicht – es war schon schön, unter anderem, die Entwicklung vom Kofferraum füllenden Mobile-Telefon zum iPhone mitzuerleben.“

Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Why not, ich wollte schon immer in zwei Stunden von München nach Sydney fliegen.“

Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Nein. Ich fand den Pioniergeist meiner Jugend schon toll. Autos ohne Gurte, Fahrradfahren ohne Helmpflicht, richtige Skis, die größer waren als ich selbst, der erste Sony Walkman, Musik aus der Hitparade aufnehmen, die ersten Computerspiele (von Game and Watch über Atari und ColecoVision bis hin zum Gaming).“

Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Ich fühle mich sehr wohl im Hier und Heute, hatte eine glückliche analoge Kindheit und habe noch ein erfülltes digitales Berufsleben. Also das Beste aus beiden Welten. Außerdem war die Musik in den Siebzigern und Achtzigern besser als sie 2022 sein wird.“

Catharina Wilhelm

Catharina Wilhelm (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DeutschlandCard): „Nein. Ich bin generell froh, halbwegs erwachsen zu sein und nicht mehr aufwachsen zu müssen.“

Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Ich bin mit diesem Jahr sehr zufrieden, wer sich für Medien interessiert, dem wird bestimmt nicht langweilig.“

Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Ich kenne meine Welt und mag sie, so wie sie ist, mit ihren Stärken und Schwächen.“

Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Nein, ich halte nichts von Zeitreisen. Das Leben wird rückwärts verstanden und vorwärts gelebt.“

Ulrich Schmidt

Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Die Chancen sind immer da, wo man ist, nie da, wo man nicht ist. Ich bin zufrieden im Hier und Jetzt.“

Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Wir leben in einer der coolsten Zeiten, die es je gab, mit umwälzenden Entwicklungen. Ich wüsste keine bessere Zeit und keinen besseren Ort (Wie auch?).“

 

Torsten Ahlers (CEO, Next Audience): „Beides reizvoll, besser als vor 20 Jahren geboren zu sein.“

In der nächsten Folge lesen Sie: Was machen Sie selbst in zehn Jahren? Und für wen oder was würden Sie dann eine Kampagne schalten?

Haben Sie auch eine Prognose, Meinung oder einen klaren Blick in die Zukunft? Oder wollen Sie bei der nächsten Frage der Woche dabei sein? Dann einfach Kommentar hinterlassen oder eine formlose Mail an presseanfragen@mediascale.de schicken.

0 Kommentare zu “Expertenumfrage Teil 12: Würden Sie lieber in der Welt von 2022 aufwachsen?

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Wolfgang Bscheid ist Gründer und Geschäftsführer der mediascale. Zusätzlich engagiert er sich als Vorstand der Forschungsgemeinschaft "Zukunft Digital" stark im Bereich zukunftsorientierter Kommunikationslösungen. Wolfgang Bscheid informiert in "Bscheid gsagt" zu Themen wie Entwicklungen im Performancemarketing, Profiling, Integrierte Kampagnenanalysen, Marketing meets Controlling und vielem mehr. Immer charmant und unterhaltsam versteht er es, auch trockene Fakten anschaulich und verständlich zu machen.

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