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Werbestrategien, Cookieless Tracking, NFTs, Influencerstrategien, Wege ins Metaverse, internationale Größen der Digitalszene und Superstars wie Ashton Kutcher und Quentin Tarantino. Das OMR Festival der Online Marketing Rockstars bietet das volle Package, wenn es um Online-Marketing Events geht. Am 17. und 18. Mai war es wieder so weit und das Festival ging in die nächste Runde. Klar, dass sich das ein Teil unseres Teams von Mediascale nicht entgehen lassen wollte. Doch hält die OMR, was sie verspricht? Was waren die persönlichen Highlights? Was ist neben den Themen digitale Transformation und neues Kaufverhalten sonst noch beim Team hängen geblieben?
Ich habe nachgefragt bei Christian Alexander, Group Head Media Planning & Consulting bei Mediascale GmbH & Co. KG

Lieber Christian, welche Masterclass hat deiner Meinung nach die OMR am meisten gerockt?

Mir persönlich hat die Masterclass Veggie goes viral am besten gefallen. Es war spannend zu sehen, wie ein Traditionsunternehmen wie die Rügenwalder Mühle Realtime Marketing einsetzt, um das Bestehen der Currywurst zu retten. Dass es dabei eben diese vegane Currywurst zur Verkostung gab, könnte man als Bestechungsversuch auslegen – bei mir hat es auf jeden Fall funktioniert.

Christians OMR Masterclass Highlight: Die Rügenwalder Werbung
Christians OMR Masterclass Highlight: Die Rügenwalder Werbung

Für alle, die es nicht mitbekommen haben:

Gerhard Schröder hat seinem Unmut Luft gemacht, nachdem Volkswagen offiziell verkündete, dass alle fleischhaltigen Gerichte – INKLUSIVE CURRYWURST – vom Kantinenspeiseplan zukünftig gestrichen werden. Die Rügenwalder Mühle ist in Echtzeit auf dieses Thema aufgesprungen und hat unter dem Hashtag #rettetdieCurrywurst eine Marketingstrategie entwickelt, die viral gegangen ist.

Bei einem Festival dürfen die Acts und Künstler natürlich nicht fehlen. Rapstar Rin, Kraftclub, Marteria und Oli P. sind dabei nur einige von vielen, die auf der OMR für Stimmung sorgten. Welcher Künstler hat deiner Meinung nach am besten performed?

Das DJ Duo Drunken Masters haben am letzten Abend auf jeden Fall ordentlich abgerissen.

Neben dem Autor Rutger Bregman und China-Expertin Lillian Li, wurde der Oscar-Preisträger und Regisseur von Django Unchained Quentin Tarantino als Speaker Number 1 angekündigt. Jetzt wollen wir es genau wissen: Wie war er?

Quentin Tarantino auf der Bühne zu erleben war für mich als Filmfan schon ein tolles Erlebnis, auch wenn er aus meiner Sicht inhaltlich nicht wirklich überzeugen konnte. Dass er sich selbst nicht als Marke sieht, war für mich nicht gerade mind-blowing und ich glaube er wusste selbst nicht so recht, warum ausgerechnet er nun der am größten angekündigte und am meisten erwartete Speaker auf einem Marketing Festival sein sollte.

Dass es viele Highlights im Programm der diesjährigen OMR gab, ist klar. Wir alle wissen aber, dass Messen auch durch Give-Aways gewaltig punkten können. Was war dein schönstes Mitbringsel von den Messeständen?

Meine Kollegin Anina hat mir von einem Stand einen neuen Stressball mitgebracht. Darüber habe ich mich sehr gefreut und er fliegt nun regelmäßig über die Tische unseres Büros, um uns eine kurze Auszeit von unseren Bildschirmen zu bescheren.

Mittlerweile gilt die Verpflegung auf einem Event ja nicht mehr nur als Teil der Veranstaltung, sondern macht ein Event ja erst so richtig aus. War das Essen so cool, wie man es von einer Marketing Messe erwartet?

Für mehr als eine schnelle Pizza vom Pizza Hut Stand hat die Zeit bei mir nicht gereicht. Die war aber in jedem Fall besser als die Pizza von Patrick, aber die Anekdote kann er hier selbst preisgeben. Ich glaube Anina hatte aber die beste Bowl ihres Lebens. Sie ist allerdings auch schnell mit solchen Superlativen dabei.

Lieber Patrick, das wollen wir natürlich genau wissen: Warum zählt dein Pizzaerlebnis nun nicht zu deinen persönlichen OMR-Highlights?

Wie Christian ja bereits erwähnt hat, waren wir am Pizzahut-Stand um uns eine leckere VEGANE Pizza zu holen. Die Pizza wurde auf einem Pappteller serviert und war extrem heiß. Samt Pizza und Kaltgetränk habe ich mich dann auf dem Weg zur Halle gemacht, bis es passierte: Kurz vor dem Haupteingang, wo ca. 1000 Menschen pro Minute ein und ausgehen, fiel mir die komplette Pizza auf den Boden – natürlich auf die Seite mit dem Belag. Unter dem Motto „10-Sekunden-Regel“ versuchte ich noch das Übel abzuwenden und hab mir dabei zu allem Überfluss auch noch ordentlich die Hand verbrannt. Die Zuschauer um mich herum fanden das natürlich sehr lustig, woraufhin ich mich schnell aus dem Staub gemacht und mir eine kalte Fischsemmel geholt habe.

Ich merke, ihr habt euch auf andere Dinge fokussiert als auf die Food-Highlights der OMR…

Doch egal, ob es um Food, Fashion, Travel und Lifestyle geht – ein wichtiges Thema auf dem OMR war das populäre und mittlerweile unumgängliche Influencermarketing.

Welchen Influencer hast du getroffen? Und wer war dein Lieblingsinfluencer/ deine Lieblingsinfluencerin?

Ich habe ehrlicherweise die meisten Influencer nur daran erkannt, dass sie mit eine Gefolgschaft von mindestens 20 Leuten und rund 3 Kameras unterwegs waren. Um wen es sich handelt und was sie genau machen, mussten mir dann die Kolleginnen erklären. Ich gelobe Besserung für’s nächste Mal.

Last, but not least: Was war dein schönster OMR-Moment?

Definitiv das Treffen mit unseren Ansprechpartnerinnen von den ADAC Versicherungen. Viele von uns arbeiten nun schon lange zusammen, aufgrund der Covid Pandemie haben wir uns aber lange oder teilweise noch nie persönlich getroffen. Wir haben tolle, inspirierende Gespräche geführt und das gemeinsame Feiern ist natürlich auch nicht zu kurz gekommen. Wir sind uns auf jeden Fall einig, dass wir uns nun wieder öfter persönlich treffen. Da wir und der ADAC unseren Sitz in München haben, sollte das auch hoffentlich wieder regelmäßig klappen und wir müssen dafür nicht extra wieder nach Hamburg reisen.

 

Vielen Dank für die exklusiven Eindrücke ihr beiden! Scheint, als hätte sich der Mediascale Besuch auf der OMR definitiv gelohnt.

Unser Recap: Nach 3 Jahren Pause war das Festival dank des persönlichen Austausches, dem Input von mehr als 800 Speaker:innen und zahlreichen Masterclasses sowie Partys und Side-Events ein echtes Highlight. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr – dann hoffentlich mit positivem Food-Erlebnis 😉.

Unser Umzug ins Münchner Werksviertel steht bald an und so sind unsere Tage in den Büroräumen der Briennerstrasse 45 gezählt. Ein Grund um zurück zu blicken auf das Haus der Kommunikation, das für so manchen wie ein zweites Zuhause geworden ist.

Mir persönlich hat immer der Charme des denkmalgeschützten Gebäudes gefallen und die Geschichte hinter diesen Mauern. Das Haupthaus war früher das Münchner Pfandleihamt, unser schöner Innenhof die Versteigerungshalle. Der Postraum hinter dem Empfang war einst der Tresorraum, in dem verpfändete Wertsachen aufbewahrt wurden. Legendär die Geschichte, dass die Tresortür dieses Raumes als Erinnerungsstück unter Glas im Eingangsbereich sichtbar ausgestellt werden sollte, als wir vor vielen Jahren hier aus der Prinzregentenstraße eingezogen sind. Die Tür war allerdings so schwer, dass sie in die Tiefgarage durchgebrochen ist und dort nur zersägt in mehreren Teilen geborgen werden konnte. Mythos oder Real Story? Ich habe es nie herausgefunden, wer es weiß, bitte einen Hinweis in den Kommentaren :-)

Nun hat mich interessiert, welche Erinnerungen die Kolleg:innen mit unserem Haus in Verbindung bringen, was sie vermissen werden und welche Ecken besonders liebenswert sind:

Ein bisschen wie bei Harry Potter mit dem Hogwarts Express, der auf Gleis 9 ¾ abfährt kommen sich die Kolleg:innen vor, die bei der Mediascale im Stockwerk 2 ½ arbeiten – ein kleines, aber feines Zwischengeschoß mit niedrigen Decken, in dem man sehr schön sitzt – außer an heißen Sommertagen, wenn man die Altbau-bedingt nicht vorhandene Klimaanlage vermisst. Ähnlich skurril war lange Zeit unsere „Treppe ins Nichts“. Eine Treppe, die tatsächlich gegen eine Wand führte. Aus feuerschutztechnischen Gründen durfte hier jahrelang kein Durchbruch gemacht werden und so haben wir einige Partys und viele Meetings hier gehabt. Mittlerweile gibt es nach feuerschutztechnischem Umbau eine Türe – der Meetingspace aber heißt immer noch „Treppe ins Nichts“.

Moments and places to remember 

Die "Treppe ins Nichts"
Die „Treppe ins Nichts“ – mittlerweile mit Türe

 

Unsere ehedem extrem stylischen Designer-Sessel lassen wir nun hinter uns – und da hat tatsächlich keiner was dagegen, denn sie sind teilweise so durchgesessen, dass man das Gefühl hat, sie wollen dich verschlucken. Besonders aufgeregte Bewerber:innen sahen manches Mal so aus, als würden sie sich wünschen, der Sessel würde sie wie ein schwarzes Loch absorbieren.

Ein papierloses Büro wird zweifelsfrei ein Gewinn sein, denn die ollen Ordner vermisst keiner.

Clean Desk dürfte dafür eine Herausforderung werden. Denn das ein oder andere individuelle Stück hat fast jeder von uns lieb gewonnen.

Besonders vermissen wird Anina die Auszeiten von unseren Bildschirmen in Form von einer kleinen Sporteinheit. In stressigen Zeiten hat sie mit ihren Teammembers Stressbälle, Frisbees oder andere Werf-Utensilien genutzt. So kam der Spaß nie zu kurz und der Arbeitstrubel durfte mal Pause machen. Aber bestimmt kann der ein oder andere Stressball mit umgezogen werden, damit unsere kleinen Werfeinheiten in den neuen Sportraum gelegt werden können.

Nicht selten wurden wir von Besucher:innen gefragt, ob es im Haus auch eine Klinik gäbe – was an unserem Klingelschild „Notaufnahme“ liegt – und: nein, da ist kein Krankenhaus untergebracht, aber die Kolleg:innen der Neverest haben ein kleines Aufnahmestudio im Keller.

Bevor wir zu unserem absoluten Love Space im Haus der Kommunikation kommen, werfen wir noch einen Blick auf die Anfänge, als wir vor 22 Jahren eingezogen sind:

Jede Firma der Serviceplan Gruppe hatte die Möglichkeit ihre Räume den Anforderungen entsprechend zu planen. Beim Durcharbeiten der Etagenpläne stellten wir fest, dass wir auf unserer Fläche ein sehr großes Stück hatten, das sich aus unterschiedlichen Gründen weder als Büro, noch sonst wie sinnvoll nutzen ließ. Die zündende Idee: Ein Loch! Da unsere Räume auf zwei übereinanderliegenden Etagen lagen, würde ein Loch diese schön verbinden. Also haben wir in unsere Planung ein Loch eingezeichnet. Und man kann sich nicht vorstellen, was dann los war. Lange Rede kurzer Sinn: Nach unzähligen Diskussionen musste man schließlich anerkennen, dass DAS LOCH am Ende doch die beste und vor allem sinnvollste Lösung für diese Fläche war. Und auch nach über 20 Jahren finde ich, dass dieser Teil unseres alten Hauses sehr gelungen ist.
Diese Geschichte von Geschäftsführer Wolfgang Bscheid zeigt doch sehr praktisch, dass manchmal auch das Nichts eine gute und vielleicht sogar die beste Lösungen sein kann.

„Das Loch“ hier schon mit Umzugskisten

 

Der laut Umfrage am meisten vermisste Ort wird wohl unser Balkon sein, der für die Raucherpausen, für´s unkomplizierte Meeting, für die Lunchpause oder das Feierabendbier herhalten durfte – unser Love Space.

Time to say goodbye

Auch wenn Wehmut aufkommt, unser Haus ist in die Jahre gekommen und mit ein paar letzten Schnappschüssen (danke an meine liebe Kollegin Corinna Garschke für die tollen Fotos zu diesem Beitrag!) verabschieden wir uns von dir, liebes HdK in der Brienner 45. Schön war´s mit dir und mach es gut!

Bald im Werksviertel

Und jetzt freuen wir uns auf unser neues HdK und unsere neue Nachbarschaft im Werksviertel!

Stephan Rixner hat vor 11 Jahren bei der Mediascale als Werkstudent angefangen. Nun wurde er zum Geschäftsleiter ernannt und kümmert sich um die strategische Kundenbetreuung sowie die Produktentwicklung.
Wir haben ihn über seinen Werdegang sowie seine neue Position interviewt.

Wie würdest du die letzten 11 Jahre bei der Mediascale in wenigen Sätzen zusammenfassen?

Ich versuche mich kurz zu halten und aus wenigen Sätzen wenige Worte zu machen: Intensiv, dynamisch und erfüllend.

Wenn du an deine Anfangszeit zurückdenkst, was hat sich deiner Meinung nach grundlegend in der Branche verändert im Vergleich zu jetzt?

In der Anfangszeit kam mir der Job, um den es bei der Mediascale ging, recht einfach vor. Man muss wissen, dass wir damals noch eine reine Digitalagentur waren. Wir haben mit dem AGOF-Tool geplant, klassisch per IO gebucht und dann auf einen KPI hin optimiert und aus den Erkenntnissen klare Handlungsempfehlungen für den Kunden abgeleitet. Heute ist alles viel komplexer. Zur IO kam die Programmatik, zur Programmatik die Daten, zu den Daten der Datenschutz. Darüber hinaus schauen wir heute viel mehr über den Tellerrand und denken nicht mehr nur rein digital, sondern aus der Perspektive der Konsumenten und betrachten damit die komplette Customer Journey. Der Job ist also heute um einiges vielfältiger und spannender als er vor 11 Jahren war. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich heute einfach mehr weiß als vor 11 Jahren.

Magst du einmal ganz kurz deinen Werdegang beschreiben und zu jeder deiner Stationen sagen, welcher Aspekt des Jobs dir am meisten Spaß gemacht hat und welche besonderen Herausforderungen es teilweise zu bewältigen gab?

Ich habe hier als Berater angefangen, wurde später Teamleiter und dann über die Station des Unit Directors, der mehrere Teams verantwortet, zum Geschäftsleiter. In meiner Anfangszeit als Berater habe ich begonnen, erste Erfahrungen im Bereich Produktentwicklung zu sammeln. Das war super spannend, weil ich mich als Entrepreneur üben konnte, ohne eine große wirtschaftliche Verantwortung tragen zu müssen. 2015 kam mein Kollege Wolfgang Bscheid auf mich zu und wir haben unser Produkt NCC aus der Taufe gehoben, für das es heute ein eigenes Spezialisten-Team gibt. Später, als ich Teamleiter wurde, war es dann auch die Arbeit mit den Mitarbeitern, die mich erfüllt hat. Ich bin in der Personalführungsrolle richtig aufgegangen und bis heute mag ich das unglaublich gerne.

In welcher Rolle denkst du, hast du beruflich am meisten gelernt? Würdest du sagen, es gibt eine Position, die dich am meisten geprägt hat, und wenn ja, welche und warum?

Jede Phase hat ihre Herausforderungen. Die Redewendung „Man wächst mit seinen Aufgaben“ trifft auch auf mich vollkommen zu. Als ich Trainee war, gab es Phasen und Momente, in denen ich richtig gefordert war, und genauso ist es heute noch.  Ich mag mich deshalb gar nicht so recht festlegen, ob es nun die, oder die Position war, in der ich mich am meisten entwickelt habe.

Die Mediascale ist ja schon eine besondere Agentur mit tollen Kolleg:innen und einem einmaligen Teamspirit. Was macht gerade für dich die Arbeit in der Agentur besonders aus? Neben dem obligatorischen Feierabendbier am Freitagnachmittag? :-)

Für mich ist die Dynamik, die wir als Team erzeugen können, und die aus dem guten Teamspirit heraus entsteht, außergewöhnlich. Da steckt große Wertschöpfung drin, sowohl für unsere Kunden als auch für uns selbst. Es fühlt sich einfach gut an, wenn man ein großes Projekt gemeinsam erfolgreich abschließen konnte und trotz aller Strapazen einfach happy ist, dass man es als Team geschafft hat. In solchen Situationen kann man dann auch mal eine Ausnahme machen und das Feierabendbier auf einen anderen Wochentag vorverlegen.

Was glaubst du, wie würden dich Kolleg:innen beschreiben, die dich schon sehr lange kennen und welche Eigenschaften haben den größten Mehrwert für deine tägliche Arbeit?

Ich glaube, sie würden mich als empathisch, ergebnisorientiert, zielstrebig und zuverlässig bezeichnen. Außerdem verlier‘ ich nicht so schnell den Überblick. Das sind Qualifikationen, die einem auch bei der täglichen Arbeit helfen.

Die Antwort darauf muss selbstverständlich verifiziert werden, deshalb haben wir diese Frage auch noch drei Kolleg:innen gestellt, die Stephan schon lange kennen.

Caro, Andi und Christian – erzählt doch gerne mal alle kurz wie lange ihr schon mit Stephan zusammenarbeitet, was ihr besonders an ihm schätzt und was ihn aus eurer Sicht ausmacht?

Caro: Da Stephan zum „Inventar“ der Mediascale gehört, kenne ich ihn schon lange. Anfängliche Verständigungsschwierigkeiten konnten wir durch kontinuierliche Bayrisch-Kurse beheben und wichtige Redewendungen wie „i bin doch ned auf der Brennsuppn dahergschwumma“ gehören dank Stephan jetzt auch zu meinem Wortschatz dazu.

Auf Stephan ist immer Verlass, sei es beruflich und fachlich oder auch beim Feierabendbier. Zusammengefasst: sauguader Typ!

Andi: Wir sind jetzt seit knapp über 8 Jahren gemeinsam bei der Mediascale, aber wirklich zusammenarbeiten tun wir seit ca. 5 Jahren. Davor hatten wir nicht wirklich beruflich gemeinsam zu tun. Dies kam erst als wir beim NCC angefangen haben zu unterstützen. Nun ist er mittlerweile seit ca. 2 ½ Jahren auch mein Vorgesetzter.

Was ich sehr an ihm schätze ist, dass er für einen einsteht und sich auch mal stark macht, wenn man Unterstützung braucht.

Was ihn ausmacht: Er hat ein unglaubliches Wissen in so gut wie allen Bereichen in unserem Job, und wenn man mal eine Lücke in seinem Kalender findet oder ihn mal so erwischt, kann er einem eigentlich immer weiterhelfen.

Christian: Ich bin nun seit fünfeinhalb Jahren bei der Mediascale, arbeite aber eigentlich erst seit Kurzem direkt mit Stephan zusammen. Vor meiner Zeit als Group Head, hatten wir nur wenige gemeinsame Projekte. Ich habe an Stephan aber schon immer geschätzt, dass er für mich stets ein offenes Ohr hat und sich auch zu Themen mit mir austauscht, die ihn nicht unbedingt direkt betreffen. Auch in emotionalen Diskussionen bewahrt Stephan sich seinen gesunden Pragmatismus, der ihn ausmacht. Stephan zeichnet für mich zudem aus, dass er sich nicht scheut, seine Meinung zu vertreten, auch wenn er weiß damit mal anzuecken. Nur durch Reibung entsteht Energie und die Hauptsache ist, dass am Ende ein Funke überspringt.

Ich kenne nur Wenige – selbst in unserer Branche – die sich so für die Inhalte unserer Arbeit begeistern können. Sich mit Stephan vor ein weißes Blatt Papier (es braucht nicht immer einen Bildschirm) zu setzen und eine Kampagnenstrategie zu erarbeiten macht extrem Spaß, da man mit ihm jeden auf den ersten Blick noch so abwegigen Ansatz durchdenken kann. Dabei entstehen Strategien, die fernab von 0815 sind, dabei die handwerklichen Grundlagen der Mediaplanung aber nie außer Acht lassen.

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Stephan Rixner

 

Stephan, herzlichen Dank für deine Zeit und deine ausführlichen Antworten. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und gratulieren noch einmal zu deiner Ernennung zum Geschäftsleiter.

 

Seit einem Jahr bin ich nach meiner zweiten Elternzeit wieder im Einsatz bei der Mediascale. Warum der Wiedereinstieg meiner Meinung nach einen Artikel wert ist? Weil ich mir den Luxus erlaubt habe, drei Jahre in Elternzeit zu gehen. Und was sich in drei Jahren in der Mediawelt tut, merkt man ganz deutlich, wenn man sie verpasst. Wenn in dieser Zeit auch noch ein Virus die Arbeitswelt komplett verändert, dann entsteht ein ungeplant spannendes Experiment.

Wiedereinstieg nach drei Jahren Pause

Wie war es also nach drei Jahren Pause im Homeoffice wieder zu starten? Ich erspare euch die drögen ersten zwei Wochen, geprägt von IT – Startschwierigkeiten, die ihr vermutlich alle selbst zu Beginn der Pandemie erlebt habt, sofern ihr nicht davor schon einen perfekt eingerichteten Homeoffice-Platz hattet und mit MS Teams per Du gewesen seid.

Wenn dann aber alles läuft – zumindest technisch gesehen – und die ersten Arbeitsaufträge rein trudeln, dann kommen die spannenden Fragen. Hier geht ein großes Dankeschön an die Suchmaschine meines Vertrauens raus, die mir schnell beantwortet hat, wer oder was mit GAFA gemeint ist (never ever heard before). Eines meiner letzten Meetings vor der Elternzeit drehte sich übrigens um „diese neue Plattform LinkedIn“ und beschäftigte sich damit, ob man da neben Xing auch noch einen Account ins Leben rufen sollte. Na, merkste was?

Ebenfalls unvergessen: die ersten Termine, in denen es um „New Work“ ging. Und hier meine Bitte: Wenn sich jemand berufen fühlt, seine persönliche Definition von New Work in die Kommentare zu schreiben, dann her damit. Mich lässt auch nach einem Jahr das Gefühl nicht los, dass jeder etwas anderes darunter versteht und der Begriff viel mehr bedeuten sollte, als das Möglichmachen des Home- bzw. Mobile Office.

Das Thema in der Mediascale mit Tiefe zu füllen hat sich unsere Geschäftsführerin Martina Staudinger auf die Fahnen geschrieben. So entscheiden die Mitarbeitenden schon länger über die Ausrichtung ihrer Zielvereinbarungen selbst und bekommen die zu erreichenden Ziele nicht mehr nur zum Abnicken vorgelegt. Ihre Initiative „Lunchtable“ für unsere Working Mums war nun schon in der zweiten Runde und mit meiner lieben Kollegin Corinna Garschke hat sie sich für unsere erste fachfremde Mitarbeiterin in leitender Position stark gemacht.

Von Corinna durfte ich mitnehmen, dass wir in Sachen New Work für uns definieren, wie wir in Zukunft miteinander arbeiten möchten. Dass wir uns in einer sich schnell drehenden Welt immer wieder anhalten und versuchen, gemeinsam von oben drauf zu schauen und zu sagen: Das hat funktioniert und das nicht, wie wollen wir es für uns zukünftig besser machen? Ich bin versöhnt: Ich habe in drei Jahren Elternzeit also nicht „die Einführung von New Work“ verpasst, nein: Ich bin mitten rein gekommen in den spannenden Prozess, wie wir das Thema mit unseren Kolleg:innen und für uns alle erschließen und so frischen „New Work-Wind“ in die heiligen Mediascale-Hallen bringen.

New Work im neuen House of Communication

By the way: Aus den heiligen Hallen werden noch in diesem Jahr neue, denn mit der gesamten Serviceplan Gruppe ziehen wir ins grandiose Münchner Werksviertel in ein schönes neues Haus, das extra für unsere Bedürfnisse gebaut wird. Es unterstützt den New Work-Anspruch durch unterschiedlichste Arbeits- und Meetingräume, Play Areas, Cafeterias und viiiieles mehr. Aber dazu demnächst mehr.

Wiedereinstieg im neuen HoC
Wiedereinstieg im neuen HoC

Happy to be part of the #Mediascale team! Auf die nächsten spannenden Jahre in der Mediawelt.

Wir feiern 20-jähriges Jubiläum!

In diesem Jahr wird unsere Agentur Mediascale 20 Jahre alt! Ein Grund zum Feiern, ein Grund zum Jubeln und ein Anlass, um zurück zu blicken auf die schönsten Momente der letzten 20 Jahre. Das sind unsere „Mediascale Moments“ – eine Sammlung der emotionalsten, lustigsten, erfolgreichsten, schönsten und kuriosesten Momente. Machst du mit?

Mediascale Moments

Wir glauben, dass jeder, der mit uns zusammen gearbeitet hat, einen Mediascale Moment im Kopf hat. Der erste Eindruck im Vorstellungsgespräch, die gemeinsame Awardfeier, das Anstoßen auf die Jahresstrategie, das Grillwürschtl an der Isar… you name it, denn nur du kennst diesen speziellen Moment, der dir als erstes in den Kopf kommt, wenn du an uns denkst! Wir würden uns wirklich riesig freuen, wenn du Lust hast, deinen Mediascale Moment mit uns zu teilen. Wie das genau geht, kannst du hier nachlesen:

Teile deinen Moment – 20 Jahre Mediascale

Wer kann mitmachen?

Natürlich jeder! Aktuelle Mitarbeiter der Mediascale ebenso wie ehemalige. Kund:innen, Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen der Serviceplan / Mediaplus Gruppe… einfach alle, die uns kennen.

Und wo kann ich die Mediascale Moments sehen?

Wir werden die gesammelten Momente auf unseren Profilen bei LinkedIn, Instagram und Facebook teilen. Einfach immer mal wieder vorbei schauen. So lassen wir alle Interessierten an diesen ganz besonderen Momenten teilhaben.

Come on…

Schenk uns die nächsten 5 Minuten deiner Zeit und schreib uns flott deinen Moment. Egal, ob es der große Business Moment ist oder die kleine Aufmerksamkeit aus dem Kollegenkreis. Ob der Kaffeeklatsch am Morgen oder das Feierabendbier. Hard work oder harte Party: Teile deinen Moment – 20 Jahre Mediascale

HERZLICHEN DANK!

Im Dezember 2021 sind neue Werberichtlinien für die Schaltung von Facebook und Instagram Ads für Wohnungs-, Arbeits- und Kreditangebote in Kraft getreten. Wer es zukünftig vermeiden möchte, dass seine Anzeigen abgelehnt werden, sollte die neuen Bestimmungen gegen Diskriminierung beachten.

Was ändert sich und was muss beachten werden, damit Werbeanzeigen auf Facebook weiterhin aktiv geschaltet werden können?

Facebook hat bereits in der Vergangenheit tausende Targetingkategorien entfernt, die potenziell sensible Merkmale beinhalteten, darunter ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung sowie Religion. Zusätzlich wird das Schalten von Wahlwerbung oder Werben für Themen mit gesellschaftlicher Relevanz nicht mehr ohne vorherige Freigabe genehmigt.

In Anlehnung an die Änderungen, die in den USA und Kanada zum Schutz vor potenziell unrechtmäßiger Diskriminierung bei Anzeigen für Wohnungs-, Arbeits- und Kreditangebote vorgenommen wurden, erweiterte Facebook den Anzeigen-Erstellungsprozess und erlaubt die Einstellung bestimmter persönlicher Daten (z. B. Alter, Geschlecht, Standort usw.) für Werbetreibende innerhalb Europas nicht mehr.

Warum sind spezielle Anzeigenkategorien und die Überprüfung notwendig?

Der Meta Konzern legt großen Wert auf spezifische Regelungen in bestimmten Ländern und verwendet viel Energie darauf, zu kontrollieren, dass diese auch eingehalten werden.

Die Anzeigenprüfung basiert auf einem System aus automatisierten Tools, mit deren Hilfe die Werbeanzeigen auf die Übereinstimmung mit den Werberichtlinien geprüft werden. Die speziellen Anzeigenkategorien sollen helfen, den Freigabeprozess zu beschleunigen.

Die Prüfung von Wahlwerbung soll zu mehr Transparenz und Wahlintegrität führen.
Politische und gesellschaftlich relevante Themen können ebenfalls maßgeblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen, zu Kommentaren und Diskussionen führen und müssen daher ebenfalls dahingehend begutachtet und gekennzeichnet werden, um die Authentizität zu gewährleisten.

Ein weiteres Ziel ist die Prävention von Diskriminierung bei der Einstellung von Anzeigen zu Job-, Kredit- oder Immobilienangeboten.
In der Vergangenheit war es möglich, derartige Anzeigen auf einen bestimmten Personenkreis einzuschränken (meistens eingeschränkt nach Geschlecht, Alter und Postleitzahl). Um nicht weitere Personen rechtswidrig auf Facebook/Instagram zu diskriminieren, wurden viele Targetingoptionen entfernt oder sind nur noch bedingt verfügbar.

Was ist bei der Einstellung von Kampagnen für Wohnungs-, Arbeits- und Kreditangebote zu beachten?

Spezielle Anzeigenkategorien sollen also dafür sorgen, dass Anzeigen leichter kontrolliert und auf Einhaltung der Werberichtlinien überprüft werden können. Wenn Anzeigen mit dem Hintergrund von Wohnungs-, Arbeits- oder Kreditangeboten eingestellt werden sollen, muss gewährleistet werden, dass die Kampagne einer der nachfolgenden Kategorien zugewiesen wird.

Welche Kampagnen müssen einer Kategorie zugeordnet werden?

  • Kampagnen die Kreditangebote bewerben
  • Kampagnen die Jobangebote, Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogramme, sowie Jobmessen und Aggregationsdienste enthalten
  • Kampagnen, die Immobilienangebote und -dienstleistungen bewerben
  • Kampagnen, die Wahlwerbung enthalten
  • Kampagnen zu politischen oder gesellschaftlich relevanten und sensiblen Themen

Welche Auswirkungen haben spezielle Anzeigenkategorien auf die Targetingkriterien?

Wird eine Kampagne einer der genannten Kategorien zugeschrieben, so stehen dieser nicht mehr alle Targetingoptionen zur Verfügung.

  • Kein Targeting nach Alter, Geschlecht und Postleitzahl.
  • Massiv eingeschränkte Verfügbarkeit der Targeting-Optionen nach Interessen. Es sind keine detaillierten Kriterien verfügbar, die sich tatsächlich, oder dem Anschein nach auf geschützte Gruppen beziehen.
  • Keine Möglichkeit, detailliertes Targeting auszuschließen.
  • Für das Targeting nach Stadt/Ort und/oder beim Markieren mit einer Stecknadel, ist ein Mindestradius von etwa 25 km (15 Meilen) vorgeschrieben.
  • Kein Zugriff auf Lookalike Audiences. Als Alternative haben die Werbetreibenden die Möglichkeit eine Special Ad Audience zu erstellen. Auch innerhalb dieser spielen weder Geschlecht, Alter, Postleitzahl, noch ähnliche Kategorien eine Rolle.

 Nutzen wir nun die Gießkanne, um unsere Zielgruppe zu erreichen?

Eine Zielgruppe ist eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, an die wir unsere Werbebotschaft richten. Wir haben sie ausgewählt, weil sie aufgrund von relevanten Merkmalen wohlwollender auf unsere Werbebotschaft reagieren wird als die Gesamtheit.

Wenn wir unsere Zielgruppe und ihre Merkmale nun nicht mehr über die ausgewählte Targetingoptionen ansprechen können, bedeutet dies im Rückschluss, dass wir nun die breite Masse titulieren und wahrscheinlich auch unsere Zielgruppe erreichen. Natürlich hätte das massive Streuverluste (für Kenner auch Streugewinne) zur Folge!

Sobald eine Kampagne einer speziellen Anzeigenkategorie zugeordnet wurde, sind auch alle in der Vergangenheit eingestellten Zielgruppen, die im Konto gespeichert sind, nicht länger nutzbar.

Um eine Werbeanzeige dennoch effektiv zu gestalten, gibt es die Möglichkeit, mit einer sogenannten Special Ad Audience eine Zielgruppe für spezielle Anzeigenkategorien zu erstellen und damit neue Personen zu erreichen.

Ähnlich wie Online-Verhalten/-Aktivitäten basieren die Special Ads Audiences auf Informationen über die relevanten User. Sie berücksichtigen zudem die Einschränkungen, die für die spezielle Anzeigenkategorie bestehen und werden daraufhin angepasst.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Unverpackt einkaufen, radln statt Auto, Plastik vermeiden – der neue Lifestyle ist lange dem angestaubten Öko-Image entwachsen. Auch in unsere Büros ist die Nachhaltigkeit längst eingezogen.

Im ersten Teil meiner Interviewreihe „Let´s talk about: Nachhaltigkeit in der Mediaplanung“ spreche ich mit Wolfgang Bscheid, Managing Partner bei Mediascale, darüber, wie es mit der Nachhaltigkeit im Kern unseres Doings aussieht: Wie kann Mediaplanung, wie können Mediakampagnen nachhaltiger werden? Denn genau diese Fragen beschäftigen Wolfgang seit mehr als 2 Jahren.

Hallo Wolfgang, was hat dich damals auf die Idee gebracht, den Gedanken der Nachhaltigkeit auch für unseren Arbeitsprozess zu analysieren?

Es war die grundsätzliche Frage, ob das überhaupt geht. Also, ob auch Mediaplanung nachhaltig sein kann und falls ja, wie das aussehen könnte.

Du hast die „Initiative Nachhaltige Media“ gegründet. Stieß das zu Beginn in deinem Arbeitsumfeld auf Begeisterung oder Skepsis?

Eigentlich war die Begeisterung von Anfang an zu spüren. Zum Start wollte ich mich nur mit ein oder zwei Kolleg:innen darüber austauschen, wie sich der Gedanke der Nachhaltigkeit in unsere Planungsarbeit integrieren lassen könnte. Aber plötzlich hatten wir ein großes Team über alle Bereiche und steckten mitten in jeder Menge spannender Diskussionen zu ganz unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit.

Und wie ist Euch der Einstieg in das Thema gelungen?

Über Fragen. Und dann nochmal Fragen. Zuerst mussten wir uns eingestehen, dass wir eigentlich viel zu wenig über das Thema oder die Idee von nachhaltiger Media wussten. So haben wir uns als erstes Ziel gesetzt, den gesamten Komplex besser zu verstehen: was Kunden bewegt, wie Konsumenten auf das Thema blicken und welche Möglichkeiten Medien und Agenturen zur Verfügung stehen, um etwas zu verändern.

Welche Ansatzpunkte zu einer nachhaltigeren Kampagne gibt es im Mediaplanungsprozess?

Für den Bereich ökologische Nachhaltigkeit gibt es derzeit zwei Wege, die man beschreiten kann: Kompensation und Veränderung. Im Dialog mit unseren Kunden wurde sehr schnell klar, dass sich bereits eine eindeutige Einstellung herausgebildet hat. Zuerst und primär geht es darum, zu versuchen, das eigene Tun in Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit zu verändern. Und erst dann ist es legitim, den Gap zu einer CO2-neutralen Kampagne durch Kompensation zu schließen.

Aber wir schauen uns ja nicht nur die ökologische Facette der Nachhaltigkeit an, sondern wir arbeiten daran, zukünftig auch sozial und ökonomisch sinnvoll zu handeln. Unser Ziel ist es, unseren Kunden entsprechend ihrer spezifischen Schwerpunkte, ein zusätzliches Auswahlsystem bereit zu stellen, damit sie Platzierungsentscheidungen für ihre Kampagnen differenzierter treffen können. Derzeit arbeiten wir zusammen mit unterschiedlichen Medienpartnern an einem entsprechenden Scoring-Modell, das eine objektive und transparente Bewertung der Angebote ermöglicht.

Gemeinsam mit der Uni Florida haben wir zudem ein umfangreiches Forschungsprojekt zum Themenkomplex „Ethischer Journalismus“ gestartet, das uns Aufschluss darüber geben soll, wie wir unseren Kunden für ihre Kampagnen redaktionelle Umfelder bereitstellen können, die ihren erweiterten Ansprüchen an „Brand Safety“ gerecht werden.

Hört sich spannend an, was davon ist heute schon umsetzbar?

Mit dem Green GRP bieten wir unseren Kunden in Kooperation mit „ClimatePartner“ schon seit längerem die Möglichkeit, die CO2 Belastung ihrer Kampagnen valide zu erheben und über entsprechende Kompensationsprojekte auszugleichen. Darüber hinaus haben wir schon heute einen sehr guten Überblick, welche Medienpartner sich wie stark in den unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit engagieren und können somit unseren Kunden eine valide Einschätzung klimafreundlicher Planungsalternativen geben.

Anders gefragt: Wo hakt es noch?

Ich würde sagen die Liste der To-dos ist lang! Viele Kunden stehen noch ganz am Anfang und haben viele offene Fragen. Als erstes gilt es zu prüfen, wie die jeweilige Nachhaltigkeitsposition des Unternehmens in die Mediaplanung umzusetzen ist. Also was darf man buchen und was besser nicht? Und welche Konsequenzen hat das im Einzelnen: müssen Zielsetzungen und Ergebniserwartungen entsprechend angepasst werden?

Dabei sind die meisten unserer Konzepte, wie z.B. die Scoring-Modelle, nicht isoliert zu betrachten. Es wäre in den meisten Fällen eher kontraproduktiv, wenn jede Agentur versucht, ihren eigenen Standard zu etablieren. Wir müssen hier immer versuchen, einen Marktstandard anzustreben. Daher benötigt es sehr, sehr viel Abstimmungsarbeit im Kreis aller Beteiligten. Nicht nur unsere Kunden sind involviert, auch unsere Medienpartner müssen die jeweiligen Lösungen akzeptieren und unterstützen.  Vor dem Hintergrund einer immer komplexeren Medienlandschaft ist vorstellbar, dass das eine nicht ganz leichte Aufgabe ist. Aber wir sind zuversichtlich, am Ende alle Ansprüche unter einen Hut zu bekommen.

Wo geht die Reise hin? Wo siehst du unsere Initiative Nachhaltige Media und die Mediabranche in Sachen Nachhaltigkeit in 2 Jahren?

Ich glaube, wir werden das Thema ökologische Nachhaltigkeit bis dahin in ein gutes und praktikables Modell überführt haben, so dass wir für Kunden, die sich eine „Grüne Planung“ wünschen, eine valide und faire Auswahl treffen können. Schwieriger sehe ich die Situation im Bereich soziale Nachhaltigkeit. Speziell wenn es um die Bewertung der redaktionellen Umfeld-Qualität geht.  Zum einen muss man aufpassen, dass Maßnahmen nicht in einer Zensur münden, wie wir sie teilweise in den USA beobachten, sondern sich ganz gezielt gegen Phänomene wie z.B. Hate Speach richten. Zum anderen sollte die Bewertung und Auswahl so objektiv wie möglich sein, um am Ende nicht von der persönlichen Einschätzung des Marketing-Entscheiders oder Mediaplaners abhängig zu machen, welche Platzierung gebucht wird und welche nicht. Das ist also ein in mehreren Bereichen sehr sensibles Thema, das viel Fingerspitzengefühl verlangt. Und genau darum haben wir uns auch dazu entschieden, einen ersten Richtlinien-Katalog und eine Machbarkeitsstudie von einer der kompetentesten Institutionen, der Uni Florida, entwickeln zu lassen.

Sollte es uns aber gelingen hier eine Lösung zu entwickeln, die es unseren Kunden ermöglicht, zukünftig ihren eigenen Anspruch im Bereich soziale Nachhaltigkeit auch auf ihre Mediaplanung zu übertragen, wäre das ein tolles Signal für mehr „ethischen Journalismus“, von dem nicht zuletzt die Gesellschaft als Ganzes profitieren könnte.

Gibt es auch einen Quickwin – etwas, das jedes Unternehmen aus dem Stand verbessern kann, um eine nachhaltigere Mediastrategie umzusetzen?

Ja. Wie jeder von uns einen Urlaubsflug über eine entsprechende CO2 Kompensation ausgleichen kann, so kann auch jedes Unternehmen schon heute seine Kampagnen per Green GRP kompensieren. Und wer schnell etwas tun möchte, sollte das tun. Auch wenn Veränderung der mittel- und langfristig wichtigere Teil auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist.

Zum Schluss noch etwas Persönliches: Wenn wir über grüne Zielgruppen reden, dann unterscheiden wir mehrere Typen, je nach dem Grad ihres Engagements, ihrer Verzichtbereitschaft und ihrer Einstellung zur Nachhaltigkeit. Welcher Typ bist du und warum?

Ich denke, ich bin da irgendwo dazwischen. Ich versuche, es jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Auch wenn viele meiner Gewohnheiten leider eine große Beharrungskraft haben. Aber Gott sei Dank bin ich Teil einer Gesellschaft, die sich langsam auf den Weg macht und das wird sicher helfen, auch die hartnäckigsten Gewohnheiten langsam aufzuweichen. Ich bin auf alle Fälle sehr zuversichtlich, was unsere Gesellschaft, unsere Projekte und auch ein bisschen was mich betrifft.

 

Danke für´s Gespräch und alles Gute weiterhin auf dem Weg der Nachhaltigkeit!

„Sogar in der Bibel steht ja geschrieben: Nicht an den Worten wird man sie erkennen, sondern an ihren Taten. Und da sollte man mal wieder öfter hinschauen, weil gelabert wird ja immer – ohne Punkt und Pause. Am Ende ist entscheidend: Was macht der Mensch denn draus!? Da bringt der Titel und die ganze Reputation nichts“, sagt Matze Knop, selbst von Beruf „Labertasche“, Comedian, Imitator, Schauspieler und Sänger im Gespräch mit Mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Bald ist er mit seinem neuen Programm „Mut zur Lücke“ – der Titel ist Anspielung auf seine Zahnlücke – unterwegs. In der neuesten Folge von BSCHEIDGSAGT spricht er über das gespaltene Verhältnis der Deutschen zu Witzen: „Die Amis witzeln über alles und jeden. Comedy ist die Möglichkeit, schwere Themen in Wohlgefallen aufzulösen oder ihnen eine gewisse Leichtigkeit zu geben“, findet Matze Knop, „aber man braucht gewisse Empathie, denn prinzipiell sollte man Menschen immer mit Respekt behandeln.“

Matze Knop Portrait

Matze Knop als Marke und Mensch

Welche Bedeutung hat Werbung für dich? Welche Marke verbindest du mit deiner Kindheit und für welches Produkt würdest du gerne als Werbegesicht vor der Kamera stehen? Diese und viele weitere Fragen rund um Marken & Werbung hat Wolfgang Bscheid seinem Gast Matze Knop in der neuesten Folge seines Podcasts gestellt. Die Antworten fielen – nicht anders zu erwarten bei einem der erfolgreichsten deutschen Comedians – oft nicht ganz ernsthaft aus. Einmal für eine Klobrille werben – das ist aber tatsächlich sein Traum. Wir nehmen dich beim Wort, Matze …

Und wie bleibt ein Matze Knop auf dem Boden bei all dem Trubel um seine Person? „Das Thema Authentizität und Echtheit hat sich beispielsweise durch Social Media sehr geändert, aber grundsätzlich behalte ich mir immer noch meine Privatsphäre vor.“ Zum Beispiel beim Fußballspielen oder in seinem Mau-Mau Club.

Sein Fazit im Podcast: Am Ende muss gelacht werden, dann sollen alle nach Hause gehen und Spaß gehabt haben.

Das ganze Gespräch zwischen Wolfgang Bscheid und Matze Knop findet ihr hier.

Hi, ich bin die Leonie und habe als Junior Campaign Managerin bei der Mediascale angefangen. Weil es für mich anfangs tricky war, die Aufgabenabgrenzung zwischen einer/einem Digital Media Planner & Consultant und einer/einem Campaign Manager:in zu durchschauen, möchte ich hierzu einen kurzen Überblick geben.
Zunächst ist es aber wichtig den Prozess der Medienplanung bei der Mediascale zu kennen:

Wer macht eigentlich was?

Im Planungsprozess sind Digital Media Planner & Consultants also für die strategische und Campaign Manager für die operative Planung zuständig. Aber lasst uns die einzelnen Phasen einmal Step by Step betrachten.

Zusammenarbeit Campaign Manager und Media Planner & Consultant
Zusammenarbeit Campaign Manager und Media Planner & Consultant

Also, was macht eigentlich ein Digital Media Planner & Consultant?

Phase 1: Das Briefing

  1. Digital Media Planner & Consultants werden von dem Kunden mit den relevanten Informationen (z.B. Zielsetzung, Zielgruppe, Budget, etc.) gebrieft.

Phase 2: Die Analyse

  1. Im nächsten Step erfolgt die Analyse der relevanten KPIs.
  2. Erste Ideen werden festgehalten, anschließend geht es weiter mit der Strategieentwicklung.

Phase 3: Die Strategie

  1. Die Strategie, die den Kund:innen vorgestellt werden soll, wird entwickelt.
  2. Daraufhin wird die Strategie den Kund:innen präsentiert. War die Präsentation erfolgreich, ist das Wichtigste der strategischen Planung geschafft und es geht weiter mit der Feinplanung und Umsetzung.

 

Und was macht jetzt eigentlich ein/e Campaign Manager:in?

Phase 4: Die Planung und Umsetzung

  1. Im nächsten Step werden nun mögliche Platzierungen bei den Vermarktern für den Kunden angefragt. Der Vermarkter erstellt uns daraufhin ein Angebot.
  2. Nachdem die Strategie vorgestellt wurde, wird der Mediaplan vom Campaign Manager im System erstellt.
  3. Dieser wird dann vom Kunden freigegeben.
  4. Nach der Freigabe des Mediaplans durch den Kunden, kümmert sich der Campaign Manager um weitere Themen wie Tracking, Werbemittel-Testing und den Verbau der Werbemittel.

Phase 5: Die Optimierung & Kontrolle

  1. Die Kampagne kann starten!
  2. Jetzt heißt es: Start-Check durchführen und kontrollieren, ob die Kampagne wirklich bei allen gestartet ist.
  3. Während die Kampagne läuft, sollte regelmäßig die Auslieferung überprüft werden.
  4. Während der Laufzeit und am Ende der Kampagne übernimmt der Campaign Manager noch die Auswertungen sowie die Abrechnung.

Das Zusammenspiel

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Rolle des Digital Media Planner & Consultant dort endet, wo die Rolle des Campaign Managers beginnt. Zumindest wird das auf dem Papier so dargestellt. In der Realität ist es jedoch oft so, dass sich die Tätigkeiten überschneiden, vor allem in der Planungs- und Umsetzungsphase, und dass man als Team zusammenarbeitet. Der Digital Media Planner & Consultant ist auch der Kundenansprechpartner während der Kampagne und muss in der Lage sein, ganzheitliche Informationen über die Kampagne zu liefern, während die Campaign Manager:innen eher im Hintergrund agieren.

 

Wenn Du Lust bekommen hast, noch mehr über uns oder die Arbeit als Campaign Manager zu erfahren, dann bewirb Dich gerne bei uns. Wir freuen uns, Dich kennen zu lernen!

 

Im ersten Corona-Jahr gab es bei Mediascale einen Babyboom. Insgesamt sind fünf junge, gut ausgebildete und talentierte Frauen in Mutterschutz und Elternzeit gegangen, um sich den Herausforderungen zu widmen, die das Muttersein so mit sich bringt. Bei damals 49 Mitarbeitenden war das ein Anteil von 10% aller Kolleg:innen, was uns vor eine Herausforderung gestellt hat.

Dennoch freue ich mich über jedes „Mediascale-Baby“, da es mir als Mutter ein besonderes Anliegen ist, dass jede:r bei uns die persönliche Familienplanung mit dem Job in Einklang bringen kann.

Auf den Babyboom folgt das Mütter-Comeback

Für alle Mütter war vor zwei Jahren schon klar, dass sie gerne wieder zurückkehren möchten. Dieses Jahr ist es nun soweit. Wenn die Mütter einen Betreuungsplatz für ihre Kinder bekommen, wofür wir fest die Daumen drücken, planen sie ein Comeback ab Mitte des Jahres.

Hanna Stanka ist bereits als Erste Mitte Februar wieder gestartet und aktuell dabei, sich in der neuen Rolle als Working Mum einzuleben.

Natürlich gibt es neben Hanna und mir mit Agnes Ley, Liza Munding und Vera Jentsch schon einige Working Mums in der Agentur.

Working Mums Lunch

Um auf die individuellen Comebacks gut vorbereitet zu sein, hatte ich die Idee, ein Austausch-Format ins Leben zu rufen. Mitte März sind wir damit gestartet und treffen uns seitdem alle 6 Wochen, um die besonderen Bedürfnisse und Anforderungen von Working Mums im Blick zu haben und uns gegenseitig zu unterstützen. Unser Kreis wird dann hoffentlich im Laufe des Jahres weiter wachsen.

Mütter-Comeback Lunch der mediascale
Lunch der Mediascale Mütter

 

Meine Söhne sind inzwischen 13 und 18 Jahre alt, und mein eigener Wiedereinstieg liegt somit schon etwas länger zurück. Damals war ich die erste Mutter in der Mediaplus Gruppe, die in Teilzeit und zeitweise im Homeoffice gearbeitet hat. Die Zeiten haben sich geändert und dieses Arbeits-Lebens-Modell ist nicht mehr so exotisch wie früher.

Dennoch scheinen einige Hürden immer noch vorhanden zu sein. Ganz besonders dann, wenn es mal nicht optimal läuft. Als Working Mum ist man darauf angewiesen, dass die Kolleg:innen einspringen, wenn man als Mutter gefordert ist. Mit gutem Gewissen sich um sein/e Kind/er zu kümmern und trotzdem eine verlässliche Kollegin zu sein, ist bei allen Müttern, die ich kenne, der hohe Anspruch an sich selbst. Dieser lässt sich nicht immer leicht erfüllen und erfordert auf beiden Seiten viel Verständnis und offene Kommunikation.

Einen Job zu haben, der mir Spaß macht, für den ich mich gerne engagiere und für den ich Anerkennung erhalte, ist für mich neben meiner Rolle als Mutter sehr wertvoll und befriedigend.

Diese Doppelrolle habe ich auch während meiner Teilzeit-Tätigkeit nur sehr selten als belastend empfunden. Ich persönlich habe immer viel Unterstützung und Verständnis erhalten. Dieses gute Gefühl möchte ich jetzt gerne allen Working Mums bei Mediascale ebenfalls ermöglichen.

Das Thema Respekt und Rücksichtnahme hört aus meiner Sicht nicht bei den Working Mums auf. Jeder Mitarbeitende hat persönliche Bedürfnisse, die über den Job hinausgehen. Das können Väter sein, die die Gelegenheit bekommen, ihre Elternzeit zu nutzen sowie Mitarbeitende, die kranke Angehörige pflegen wollen oder eine ganz andere persönliche Herausforderung zu meistern haben.

Mir ist es besonders wichtig, dass wir bei der Mediascale Mensch sein dürfen und Verständnis und Fürsorge füreinander entwickeln. Das ist für mich gelebte Diversität.

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