Klartext!

Wer kennt das nicht: Der Wecker klingelt, man reibt sich schlaftrunken die Augen, schlurft in die Küche, um sich einen schönen warmen Tee oder Kaffee zu machen und greift dabei zum ersten Mal an diesem Tag zum Smartphone: der erste Blick ins soziale Netzwerk.
Der erste soll aber natürlich nicht der letzte Blick gewesen sein und so lassen sich die Tage immer wieder sehr gut mit Facebook-Einheiten füllen. Bis abends vor dem Schlafengehen zu guter Letzt noch wichtige Nachrichten und Kommentare auf Facebook verteilt werden.

So – oder so ähnlich – könnte sich der soziale Facebook-Alltag von über 28 Millionen aktiven Nutzern täglich in Deutschland gestalten. Die mobilen Nutzerzahlen liegen aktuell bei 24 Millionen Usern, was einem Anteil von über 85% entspricht! Rund 19 Millionen User sind jeden Tag auf Facebook aktiv, was im Vergleich zum vergangenen Jahr ebenfalls eine deutliche Steigerung darstellt. Die hohe Online-Nutzung sollte vor allem bei der Gestaltung von Facebook Anzeigen nicht außer Acht gelassen werden. Aber nicht nur Werbung auf Facebook sollte mobil-optimiert sein: Auch wenn auf externe Zielseiten verlinkt wird, muss daran gedacht werden, dass diese responsive sind.

Und wenn wir schon mal beim Reichweite-Kräftemessen angekommen sind, darf Instagram als weiteres Facebook Unternehmen natürlich nicht fehlen. Hier wurden erstmalig Zahlen für Deutschland veröffentlicht und auch die lassen sich sehen: 9 Millionen User zählt die Foto-Community derzeit, Tendenz steigend. Mehr Infos zu Anzeigen auf Instagram können Sie auch hier nachlesen.

Zurück zum eigentlichen Thema Facebook, denn auch ohne Instagram tut sich hier immer noch so einiges. Hier ein paar Neuigkeiten:

Canvas Ads
Die neuen Fullscreen-Anzeigen im mobilen Facebook-Newsfeed werden ab sofort erst richtig spannend. Im September 2015 erstmalig in Cannes vorgestellt, sollen diese voraussichtlich ab Ende Februar 2016 für alle Werbetreibende zur Verfügung stehen.
Anders als bei normalen Anzeigen, muss das Canvas vorab im Publishing Tool einer Facebook-Seite erstellt werden, bevor es auch über Link Ads (Ziel: Website-Klicks und Website-Conversions) beworben werden kann. Hier wird dann nicht die Ziel-URL der externen Seite eingegeben, sondern die URL des Canvas, das zuvor über das Publishing Tool angelegt wurde.

Warum aber Canvas Ads schalten?
Der große Vorteil dieser Ads ist vor allem, dass der Nutzer nicht lange warten muss, bis er nach Klick auf die Anzeige auf die externe Zielseite weitergeleitet wird – mit Canvas Ads wird der Inhalt direkt in Facebook geöffnet. Die Anzeige wird bildschirmfüllend dargestellt und gibt durch verschiedene Einbindungsoptionen wie Texte, Videos etc. die Möglichkeit, die Ad weitestgehend individuell zu gestalten. Mehr Infos zur Gestaltung der Canvas sind vorerst hier zu finden. Bleibt abzuwarten, ob bis zur Veröffentlichung weitere Optionen hinzukommen…

Lead Ads
Eine weitere Anzeigenform, die seit Ende 2015 in unseren Power Editor Einzug gehalten hat, sind Lead Ads. Wenn ein Unternehmen Newsletter-Registrierungen generieren oder auch Anmeldungen zu einem Event haben möchte, kann dies nun über Lead Ads geschehen. Das Besondere daran ist, dass über diese Anzeigenform der Registrierungsvorgang erheblich erleichtert wird, da der User Facebook nicht mehr verlassen muss. In der Vergangenheit führte das gerade über mobile Endgeräte häufig zu Abbrüchen – vor allem, wenn man bedenkt, dass mehr als 85% der User über mobile Devices auf Facebook zugreifen!

Eingesetzt werden kann dieses Format nicht mehr nur über eine mobile Aussteuerung der Kampagne, sondern auch über den Desktop. Für die Anzeige selbst kann ein individuelles Anzeigenformular erstellt werden, für welches Facebook die unterschiedlichsten Abfragemöglichkeiten anbietet. Dies betrifft vor allem die Nutzerinformationen, die über das Formular gewonnen werden können. Zudem gibt es noch die Option, eine Context Card einzusetzen, die nähere Infos und Erklärungen zur Anmeldung/Registrierung mitliefern kann. So hat man als Werbetreibender die Chance, dem Nutzer genau zu erläutern, wofür die Datenabgabe gemacht wird und welchen Nutzen der User daraus zieht.

Diese Werbeform ist jedoch mit einem ABER versehen:

„Juristisch betrachtet müssen Lead Ads jedoch dieselben Voraussetzungen erfüllen, wie Landingpages. Ansonsten könnte es passieren, dass die Leads rechtlich wertlos sind, Lead Ads von Mitbewerbern abgemahnt oder bei Datenschutzbehörden gemeldet werden. Zusätzlich müssen auch Facebooks Nutzungsbedingungen für Lead-Ads beachtet werden.“

Welche Risiken hier genau dahinter stehen und welche vorab in jedem Fall geklärt werden müssen, werden in diesem Artikel, aus dem das Zitat stammt, noch genauer behandelt.
Wem das nicht gereicht hat, sollte jetzt sofort zum Smartphone greifen und sich mal wieder einloggen – in den letzten Minuten ist sicherlich wieder etwas Neues im Newsfeed passiert.

Wir wollen ja schließlich nichts verpassen! Und vielleicht läuft auch bald schon dem ein oder anderen eine Lead Ad oder bald auch Canvas Ad über die Chronik…

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Verfasst von:

Irina Mayr

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