Monatliches Archiv für September 2022

Wem klingt der Song der Fantastischen 4 noch im Ohr? Mfg, mit freundlichen Grüßen…

Der Song nahm die Vielzahl der Abkürzungen gehörig auf die Schippe und ist zum echten Ohrwurm avanciert. Im Mediabereich allgemein (GRP, POS, TKP, IVW, CTR und USP), aber auch im Bereich der nachhaltigen Media wird sehr viel mit Abkürzungen gearbeitet. Und damit Sie hier mitreden können, folgt nach dem ersten Teil (Nachhaltige Media verstehen: leicht gemacht!) mit SDG, CCF und CO2-Ausgleich die Fortsetzung.

Los geht´s mit CSR, der Corporate Social Responsibility: hiermit werden die Aktivitäten eines Unternehmens beschrieben, die es in Richtung Nachhaltigkeit unternimmt und zwar über das gesetzlich Geforderte hinaus. Neben dem Handeln im eigenen Geschäftsbereich eines Unternehmens, das eben möglichst nachhaltig gestaltet wird, wenn man CSR betreibt, umfasst der Begriff auch das Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden sowie ggü. der Umwelt im Allgemeinen. Damit kommen die freiwilligen Mehrleistungen mittlerweile aus allen drei Blöcken der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch, sozial) und die Bezeichnung wurde im Laufe der Zeit daran angepasst. Heutzutage spricht man oft über CR= Corporate Responsibility, damit deutlich wird, dass nicht „nur“ der soziale Bereich gemeint ist, sondern der Nachhaltigkeit in allen Belangen Rechnung getragen wird. Wikipedia (Corporate Social Responsibility) fasst schön zusammen: CSR bezeichnet den „freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung“.

Als eine Folge der unternehmerischen Überlegungen rund um CSR bzw. CR kann ESG gesehen werden. E=Environment, S=Social, G=Governance. So weit, so einfach, was aber meint diese Abkürzung? In Ergänzung zu CSR geht es um eine Operationalisierung, es geht darum, das Engagement eines Unternehmens in den drei Bereichen Messbar zu machen. Dafür werden ESG Kriterien festgelegt und die Erreichung von Zielen innerhalb dieser Kriterien gemessen.

Die letzte Abkürzung für heute ist einfach und recht schnell erklärt, denn GHG meint Greenhousegas und begegnet uns am häufigsten im Zusammenhang mit dem GHG Protocol. Dabei geht es um die Bilanzierung von Emissionen verursacht durch Treibhausgase. Viele Unternehmen nutzen das GHG Protocol zur Bestandsaufnahme ihrer Treibhausgasemissionen. Damit gilt es als Basis, um sich bewusst zu machen, wo Emissionen entstehen, um daraus Maßnahmen und Ziele zur Reduktion abzuleiten.

Was haben nun aber all diese Abkürzungen mit Media zu tun? Durch Mediaschaltungen werden Emissionen produziert. Nehmen wir Digitale Kampagnen, die für jede Ausspielung Strom verbrauchen – beim Nutzer, durch den ausliefernden AdServer, durch Aufrufe diverser Trackingpixel. Wie gehen wir als Branche künftig damit um? Wann beginnen wir einen Carbon Footprint für Kampagnen zu berechnen? Setzen wir uns Ziele, wie wir die Emissionen verringern können – beispielsweise durch Werbemittel mit weniger KB? Wie verhält es sich mit sozialer Nachhaltigkeit in der Media? Wollen wir uns Gedanken zum Thema ethischer Journalismus machen und dann auch den nächsten Schritt gehen und evtl. Mediabuchungen nach solchen Erkenntnissen bewerten? In wieweit trifft uns als Mediabranche das Lieferkettengesetz? Wie ranken wir künftig Reichweiten bzw. Vermarkter nach sustainable Gesichtspunkten?

Wie in Teil I eingangs geschrieben: Ich weiß nicht, wann die große Welle kommt und Kampagnen einfach standardmäßig nachhaltig sind. Aber ich bin sicher, dass sie kommt. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!

Wir finden das Thema spannend, Sie auch? Dann kommen wir gerne ins Gespräch, schreiben Sie uns unter: nachhaltigkeit-mediaplus@house-of-communication.com

Seit mittlerweile 20 Jahren heißt es bei der Mediascale: Kampagnen planen, optimieren und ideal aussteuern. Erst rein online, dann digital und mittlerweile medienübergreifen in allen Kanälen. 20 Jahre Mediascale heißt aber auch gemeinsam Innovationen entwickeln und mit den Kolleg:innen an den neuesten Mediatrends zu arbeiten.

Dabei war uns damals wie heute das Miteinander wichtig und wir treffen uns nicht nur zum Arbeiten, sondern auch außerhalb der Mediawelt. Beispielsweise zu unserem jährlichen Sommerfest, das eine schöne Tradition geworden ist– jedes Jahr treffen wir uns am ersten Augustwochenende zum Grillen an der Isar. Da es leider bisher fast in jedem Jahr irgendwann im Laufe des Abends geregnet hat, hat dieses Grillfest mittlerweile die Bezeichnung „Under the bridge“, da wir immer in der Nähe einer Isarbrücke grillen, um im Fall der Fälle eine trockene Zuflucht zu finden.

Dieses Jahr, zum 20-jährigen Mediascale-Jubiläum, wollten wir das Grillfest in etwas größerem Rahmen zelebrieren. Und so haben wir uns mit aktuellen Mitarbeiter:innen der Mediascale München und Köln sowie ehemaligen Kolleg:innen, Geschäftspartner:innen und Kund:innen in der Villa Floßlände in Thalkirchen verabredet, um gemeinsam auf die Vergangenheit und die Zukunft der Agentur anzustoßen.

Eine wichtige Frage des Abends, die wir unseren Gästen während der Tombola gestellt haben, war: Wie wird unsere Agentur in 5 Jahren aussehen? Die Antworten verraten wir noch nicht 😉. Diese sind in einer Zeitkapsel versiegelt und werden dann zum
25-jährigen Jubiläum ausgepackt. Ein paar Eindrücke der Jubiläumsfeier möchten wir euch aber nicht vorenthalten:

Auf die nächsten 20 Jahre Mediascale!

Getreu diesem Motto nach einem Lied von Olaf Berger ging es für drei Kolleginnen der mediascale zum YouTube Festival 2022 an der Station Berlin, um neue Inspirationen zu sammeln und Wissen auszutauschen.

Der Beginn der Veranstaltung stand ganz unter dem Motto Insights und Ideen – bei einer Vielzahl an Vorträgen auf fünf Bühnen konnte man von Unternehmen wie yfood, Porsche und Westwing lernen, wie sie erfolgreich Kommunikation auf YouTube umsetzen.  Darüber hinaus wurden Creator*innen interviewt, Live-Podcasts aufgenommen oder die Besucher*innen konnten in Jam-Sessions selbst mitmachen und Erfahrungen teilen.

Die drei wichtigsten Key Messages aus der anschließenden Live-Show sind folgende:

  1. YouTube hat eine Reichweite von 49 Millionen und Erwachsene in Deutschland schauen täglich im Schnitt 40 Minuten Videos auf YouTube. Immer wichtiger wird das TV-Gerät als Screen, mehr als 30 Millionen Menschen schauen YouTube darauf.

 

  1. Um herauszufinden wie effizient und wirksam Marketingaktivitäten sind und welche Optimierungsmaßnahmen im Media-Mix sowohl die Effektivität als auch die Effizienz steigern, setzen Marketingverantwortliche auf Marketing-Mix-Modelle.
Quelle: thinkwithgoogle

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Google beauftragte Nielsen mit einer Metaanalyse aus 144 MMMs von 102 Marken aus der Konsumgüterindustrie in Deutschland und kommt zu dem Ergebnis, dass YouTube im Mediamix oftmals vernachlässigt wird und durchaus gute Ergebnisse erzielen kann.1

  1. Im Mittelpunkt der Liveshow und des gesamten Abends stand das Format YouTube Shorts –  kurze, maximal 60 Sekunden lange Videos auf YouTube, was als Reaktion auf TikTok und Instagram Reels zu verstehen ist. Mittlerweile gibt es bereits 30 Milliarden tägliche Aufrufe auf YouTube Short, die Zahl hat sich in einem Jahr vervierfacht. So bietet sich für Creator*innen eine weitere Möglichkeit mit kurzen, simplen Videos (neue) Nutzer*innen zu erreichen.

Bei der Live-Show wurden aber nicht nur wichtige Key Messages und neue Insights zu YouTube geteilt, sondern hier standen vor allem die Creator*innen im Fokus. So wurde Andreas Briese, Country Director YouTube Germany & Regional Director YouTube Central Europe in einer Badewanne von The Real Life Guys auf die Bühne gefahren, Jonas Ems drehte mit uns ein YouTube Short und Jacob Beautemps vom Kanal „Breaking Lab“ demonstrierte mit einem Live-Experiment den Ausstoß von CO2 in der Halle. Der Abschluss der Live-Show wurde durch ein Konzert von Zoe Wees perfekt abgerundet.

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  1. https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/marketing-strategien/video/nielsen-metaanalyse-bewegtbild-mix/