Monatliches Archiv für Mai 2019

Auch dieses Jahr stand unser alljährliches Agentur-Event „Wir-Gefühl“ an: Wie bereits in den Jahren zuvor wurden weder Details zur Planung, noch der Ort des Geschehens verraten. Schlussendlich fand das Event 2019 im Osten Münchens, nämlich im Werksviertel statt. Unter dem diesjährigen Motto „Kindergeburtstag“ feierten wir unser Event zusammen mit zahlreichen Kollegen und viel Spaß.

Am Mittwochabend hieß es dann: Große Reise von der Agentur in die sorgfältig ausgewählte Location. Nach der Einteilung der Gruppe in Teams zu jeweils sechs Teammitgliedern und dem Festlegen der individuellen Teamnamen, durften sich die Kollegen zunächst bei einem Getränk und reichlich Essen eine Pause von der anstrengenden Anreise gönnen. Um die Kollegen gut bei Laune zu halten, wurde auch für die passenden Snacks und Süßigkeiten gesorgt.

Nach der ersten Stärkung ging es auch schon los mit dem ersten Spiel: Team Birthday Line Up! Auch wenn wir uns untereinander alle gut kennen, so bestand die Schwierigkeit bei diesem Spiel, sich nach aufsteigendem Geburtsdatum aufzureihen. Die große Schwierigkeit: Sprechen war verboten! Nach einer chaotischen ersten Runde und dem ersten Sieger für das erste Spiel konnte es auch schon weitergehen. Die Gewinner eines Spiels bekamen goldene Sterne, um den Fortschritt der Spiele festzuhalten.

Was natürlich auch nicht fehlen durfte: Dosenwerfen. Was leicht klingt, stellte sich als gar nicht so einfach heraus,wie die Kollegen sicher bestätigen können. Nachdem jeder einmal werfen durfte, wurden die Punkte addiert, bevor zum nächsten und längsten Spiel übergegangen wurde. Vorbereitet wurde ein kleiner Ableger von Activity mit Zeichnen, Pantomime und einem kleinen Extra: Pantomime mit Redewendungen, die zuvor vom Organisations-Team ausgesucht wurden. Die Kollegen hatten alle viel Spaß, denn es ging um die Wurst! In der mediascale und PREX wird die Performance nämlich großgeschrieben! Nicht nur das gerade auftretende Team hat mitgeraten, sondern auch von den anderen Mitspielern konnte man Getuschel über die mögliche richtige Lösung hinter vorgehaltener Hand hören.

 

Dann ging es auch schon dem Ende zu: Es waren nur noch zwei Spiele zu spielen, bevor der Sieger gekürt wurde. Flip it over mit jeweils fünf Mitspielern war eine kuschelige Angelegenheit. Man könnte sagen der ein oder andere ist seinen Kollegen so nahegekommen, wie noch nie 😉. Alles wurde ausprobiert, damit die eigene Mannschafft den Sieg davonträgt: Von großen Strategiereden am Anfang, hin zu Vorführungen, wie man die Decke am besten umdreht und Huckepack der kleineren Kollegen, damit jeder mehr Platz hat. Spaß hatten sie alle!

Beim letzten und entscheidenden Spiel war Zielsicherheit gefragt: Wo früher die Kinder den Schwanz an den Esel pinnen mussten, so mussten die Kollegen ihren Stern soweit mittig wie möglich an der Zielscheibe anbringen. Nach 10 Umdrehungen des jeweiligen Kollegen, dessen Augen verbunden waren, wurde er in Richtung der Zielscheibe losgelassen und musste mit Hilfe der Zurufe der Kollegen versuchen, den Stern am besten anzubringen.

Nach einem harten, aber fairen Kampf hat unsere Tafel mit den goldenen Sternchen den verdienten Sieger angezeigt: Team King Louis! Nach einer kleinen Siegerehrung mit einem Kaffee-Gutschein für unsere immer durstige Agentur-Seele als Gewinn, konnte schließlich der entspannte Teil des Abends starten und man konnte den Abend bei weiteren Getränken und Snacks gemütlich ausklingen lassen. Bei Musik und einem lauen Frühlingstag feierten wir noch, bis schließlich um 12 Uhr die Musik ausgeschalten wurde und es wieder hieß: Bis zum nächsten Jahr und neuen spannenden Ideen für unser gemeinsames Team-Event!

Liebe Grüße

Euer Orga-Team!

Immer wieder kam in den letzten Monaten das Thema Audio und Podcasts (auch auf unserem Blog)  auf. Da stellt sich vor allem bei denjenigen, die keinen Smart Speaker besitzen und Sprachassistenten im Allgemeinen noch skeptisch gegenüberstehen, die Frage, ob diese Geräte wirklich Zukunft haben und wie es im Markt um sie steht?

Tatsächlich haben es laut einer Studie der RMS Smart Speaker innerhalb von 12 Monaten geschafft, weltweit 50 Mio. Nutzer zu erreichen. Zum Vergleich: Das Smartphone hat 3 Jahre gebraucht, um die gleiche Nutzerzahl zu generieren, das Internet sogar 4 Jahre.

Aus diesem Grund treiben auch wir als Agentur das Thema voran: Im April haben wir hier im Rahmen einer Pressemitteilung unser Native Audio- Projekt vorgestellt, welches die mediascale zusammen mit der RMS auf den Weg gebracht hat, um erstmals ein natives Audio-Werbeformat für Smart Speaker zu schaffen.

Schauen wir uns nun die interaktiven Lautsprecher mal etwas genauer an:

Welche Smart Speaker und Sprachassistenten besitzen die Deutschen?

„Alexa“ von Amazon Echo führt die Liste klar an: 71% der Befragten in Deutschland besitzen ein Amazon Echo Gerät. An zweiter und dritter Stelle finden sich der Google Assistant „Google Home“ und „Siri“ von Apple.

Wie relevant sind Smart Speaker im internationalen Markt?

Die Liste der Top 5 Länder, in denen Smart Speaker installiert und genutzt werden, wird mit deutlichem Abstand von den Vereinigten Staaten angeführt. In den USA befinden sich 64% der eingerichteten Smart Speaker am weltweiten Gesamtmarkt, was die absolute Mehrheit bedeutet. Gefolgt wird die USA von China mit 10% Marktanteil. Deutschland befindet sich mit 6% auf dem vierten Rang, dicht hinter Großbritannien. 3% liegen bei Südkorea, während sich die letzten 10% auf die restliche Welt verteilen.

Für was werden Sprachassistenten hauptsächlich genutzt?

Die beiden größten Nutzungsbereiche sind das Erhalten von Suchergebnissen (52%) und das Abspielen von Musik (51% der Befragten in Deutschland). Das Abspielen und Hören von Musik über die Sprachsteuerung ergibt sich auch durch die Tatsache, dass einige Audiosysteme beispielsweise von Sonos, JBL und Sony die Sprachassistenten von Amazon und Google integriert haben. Des Weiteren werden Smart Speaker/ Sprachassistenten viel genutzt, um das Wetter abzufragen (46%), sich an Termine erinnern zu lassen (33%), Kontakte anzurufen (29%) oder sich Sprachen übersetzen zu lassen (28%). Es gibt aber auch viele weitere Funktionen, die per Sprachsteuerung genutzt werden können. So zielt das System vom Amazon verständlicherweise auch darauf ab, dass Produkte per Sprachbefehl bestellt werden.

An diesem Punkt wird es dann auch für Werbetreibende durchaus spannend, da man den User im Alltag erreicht, dessen Konsum- und Markenverhalten kennt und die Kaufzeiten prognostizieren kann. Ein Problem dabei ist nur, dass die jeweiligen Sprachassistenten den Markt scannen und nur das empfehlen, was sie auch wollen. Werbetreibende müssen ihre Webseite und Inhalte für Sprachsuchen optimieren, um an Relevanz zu gewinnen.

Da der Markt immer weiterwächst, Sprachassistenten auch für Audiosysteme, Autos und Co. optimiert werden, wird das Thema auch für Werbetreibende immer wichtiger.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich die anfängliche Liebelei mit Alexa, Siri und Co. zu einer langfristigen Beziehung zu entwickeln scheint, welche aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken ist.

Quellen:

 

 

 

Vor einigen Monaten habe ich erstmals von einem internen Filmprojekt der Mediaplus Gruppe erfahren. Kurz zum Inhalt:  Es geht um die Kollegen, Projekte und Vielzahl an Benefits, die die Mediaplus Gruppe zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Ich hatte um ehrlich zu sein nicht geplant als eine der drei HauptdarstellerInnen aus dem Meeting zu gehen. Nun bin ich aber eben eine langjährige Mitarbeiterin der Gruppe und habe selbst das ein oder andere Tief, aber eben auch sehr viele Hochs miterleben dürfen.

Ich nehme euch mal kurz auf einen kleinen Exkurs mit: Unter anderem habe ich mir eine zweimonatige Auszeit in den USA gegönnt. Während dieser Zeit habe ich mich nahezu ausschließlich dem Backen und Verzieren von Torten und Gebäck gewidmet. Wer nochmal nachlesen mag, findet den Blogartikel hier.

Das klingt nach einem sehr verspielten Hobby, dem perfekten Gegensatz zu einem sehr zahlen- und technikgetriebenem Job. Um ehrlich zu sein habe ich das selbst lange Zeit so gesehen. Ich reise weiterhin mindestens einmal im Jahr nach Chicago, um wieder etwas Neues zu lernen – und jedes Mal erkenne ich mehr und mehr wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen meinem Job und meinem Hobby gibt.

Ich fange in der Regel nie einfach mit irgendwas an. Bei meinen Torten recherchiere ich oft über mehrere Tage. Wenn es dann Zeit ist die Böden zu backen und Füllungen anzurühren bin ich in der Regel gut vorbereitet. Mein genauer Ablaufplan steht fest. Genauso erlebe ich viele Herausforderungen in meinem beruflichen Alltag. Die hohe Sorgfalt und Genauigkeit, die mein Job erfordert, finde ich dann im Dekorieren von Keksen oder beim Erstellen von Zuckerblumen am Wochenende wieder. Viele Menschen reagieren eher verblüfft, wenn ich sie an der Chemie des Backens teilhaben lasse. Den gleichen Gesichtsausdruck sehe ich in der Regel, wenn ich mit Branchenfremden über Cookies, Kampagnentracking oder Programmatic Advertising spreche.

Doch nun zurück zum Film. Für unsere individuellen Stories wurden Texte und Storyboards erstellt. Ich war erleichtert zu hören, dass es keine Sprechrollen geben wird. Ich erinnere mich an böse Versprecher zu Schulzeiten in der Theater AG.

Noch ein letztes Briefing zum Zeitplan, so langsam wurde es ernst. Insgesamt war ich an vier Drehtagen beteiligt. Und was soll ich sagen? So ein kleines „Superstar-Treatment“ fühlt sich nicht nur äußerlich gut an.

Die Crew hat von der ersten Sekunde an eine entspannte und gleichzeitig äußerst professionelle Stimmung verbreitet. Das war für mich als Laiendarsteller perfekt. So ließ sich die anfängliche Aufregung recht schnell in den Griff bekommen. Neben einer Arbeitsszene im Büro mit zwei meiner Kollegen, wurde ich auch noch beim Backen gefilmt. Routinen, die man schon tausendfach durchgegangen ist, fühlen sich beobachtet dann doch plötzlich neu an.

Aktuell befindet sich das Material im Schnitt. Ich kenne den Film also selbst noch nicht, habe mir aber sagen lassen: „Hollywood is near“! Man darf gespannt sein. Andy Warhol sagte: „In the future everyone will be world-famous for 15 minutes“. Weltruhm würde ich jetzt mal bezweifeln, aber es war in jedem Fall eine extrem spannende und auch ein wenig aufregende Zeit.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!