Jährliches Archiv für 2015

Im Rahmen unserer neuen Reihe „Was macht eigentlich ein…?“ stellen wir euch ab sofort die verschiedenen Berufe in der Online-Medienbranche vor. Den Anfang machen wir mit dem Audience Broker, dessen Tätigkeitsfeld erst durch den Einzug des programmatischen Einkaufs in den Kampagnenalltag entstanden ist.

Menschen außerhalb der Online-Mediabranche tun sich vielleicht schwer, ein konkretes Tätigkeitsfeld mit dieser Berufsbezeichnung in Verbindung zu bringen. Selbst unter Insidern schaut man öfters in fragende Gesichter, wenn man seine Visitenkarte überreicht. Und auch eine Übersetzung ins Deutsche bringt erst einmal kein Licht ins Dunkel, denn selbst wer bei Google nach „Zielgruppenhändler“ sucht, landet in erster Linie bei Artikeln, die einem Händler bei der Identifikation seiner potentiellen Zielgruppen helfen sollen. Auf den zweiten Blick ist das Suchergebnis jedoch gar nicht so verkehrt.

Der Audience Broker wird immer dann in die Kampagnenplanung involviert, wenn der Einsatz von NE.R.O., also unserem hauseigenen Targetingtool vorgesehen ist, und ist daher auch nur in einem Team der mediascale zu finden. Die Anforderungen sind hier in der Zwischenzeit sehr vielschichtig und reichen von relativ einfachen Retargetingmaßnahmen über das Nachbilden kundenspezifischer Zielgruppensegmente bis hin zu kampagnenübergreifenden Kontaktdosensteuerungen. Der Audience Broker verbindet damit den Handel (Einkauf von Reichweiten) mit den gewünschten Zielgruppen der Kunden.

Hinter dem fremd klingenden Namen verbirgt sich also ein spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, das einen allumfassenden Überblick über die gesamte Kampagne ermöglicht – vom ersten Briefing bis zum Endreporting. Wie die wichtigsten Schritte im Einzelnen aussehen, möchte ich hier weiter ausführen:

Das Briefing

Das Briefing kommt im Regelfall vom Planer der jeweiligen Kampagne und nicht vom Kunden direkt und bildet das Grundgerüst zur Erstellung eines Angebots. Es beinhaltet somit nicht nur das zu bewerbende Produkt und die Laufzeit der Kampagne, sondern enthält darüber hinaus viele weitere Eckdaten, wie beispielsweise das Kampagnenziel und die damit verbundenen Benchmarks. Je nach Kampagnenzielsetzung werden weitere Daten benötigt, wie die Reichweiten der Kundenwebsite oder auch tiefergreifende Zielgruppenbeschreibungen, auf deren Basis dann unterschiedliche Targeting-Zielgruppen erarbeitet werden können.

Häufig erreicht den Audience Broker auch eine Anfrage mit der Bitte um eine Empfehlung. Dabei liegt seine Aufgabe darin, auf Basis der Wünsche des Kunden bzw. dieser Vorgaben eine optimale Kampagnenstrategie festzulegen.

Liegen alle notwendigen Informationen vor und sind alle Details besprochen (nicht selten ist dies ein intensiver Abstimmungsprozess), erstellt der Audience Broker ein Angebot inkl. Targetingmöglichkeiten sowie den jeweiligen Verfügbarkeiten und Kosten.

Das Angebot hat überzeugt: Die Kampagne wird gebucht

Nach dem Erhalt der Buchung beginnt der Setupprozess der Kampagne. Vereinfacht ausgedrückt, die Kampagne muss im Adserver inklusive der Werbemittel und des jeweiligen Targetings hinterlegt werden. Weil für die Auslieferung von NE.R.O.-Targetingkampagnen ein Premiumnetzwerk aus den Top 20 AGOF Vermarktern zur Verfügung gestellt wird, kann dieser Vorgang sehr aufwendig sein.

Ein besonders wichtiger Schritt, der den Anlageprozess einer Targetingkampagne von einer klassischen Kampagne unterscheidet, ist die Zuweisung der Targetingkriterien, wie z.B. den Soziodemographien. Denn hier muss der Audience Broker entscheiden, welche Daten zu einer bestmöglichen Kampagnenperformance führen. Die verschiedenen Targetingmerkmale werden je nach Buchung zum Teil individuell zusammengestellt, sodass hier ein Schwerpunkt des Aufgabenfeldes des Audience Brokers liegt.

Da für die Auslieferung der Kampagne immer häufiger DSPs und damit programmatische Reichweiten genutzt werden, müssen diese Tools fehlerfrei bedient werden können  – dies gilt auch für den im Anschluss folgenden Optimierungsprozess.

Während der Anfrageprozess vorwiegend zahlenbasiert und der Setup-Prozess sehr datengetrieben ist, beginnt mit dem Start der Kampagne die kreative Phase. Nun hat der Verantwortliche im Rahmen der sich bietenden Möglichkeiten mehrere Ansatzpunkte für Optimierungen: Von Anpassungen der Motivaussteuerung über eine priorisierte Aussteuerung auf bestimmten Reichweiten bis hin zu Änderungen in der Zusammensetzung der verschiedenen Targetingmöglichkeiten gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die nicht nur separat betrachtet werden sollten, sondern vielmehr immer auch zusammenspielen und sich gegenseitig bedingen. Und genau hier liegt die Herausforderung. Weitreichende Kampagnenanpassungen, wie das Anpassen der Zielgruppe oder das Deaktivieren einzelner Formate, erfolgen jedoch nur im Austausch mit dem Planer und damit dem Kunden. Hier werden vom Audience Broker unterschiedliche Optimierungsmöglichkeiten vorgeschlagen und erst nach Freigabe umgesetzt.

Ziel ist und bleibt die optimale Kampagnenperformance. Aber nicht immer führen die gleichen Einstellungen zum gleichen Erfolg, vielmehr unterliegt die Kampagne vielen verschiedenen Einflussfaktoren wie Saisonalitäten oder unvorhersehbar begrenzten Verfügbarkeiten etc., die es im Fall der Fälle zu beachten und entsprechend auszugleichen gilt. Verfolgt die Kampagne nun auch noch unterschiedliche Kampagnenziele – von einer Klickratenoptimierung über Zielgruppenfits bis hin zur Visibility – gilt es, nicht den Überblick zu verlieren.

Die Kampagne ist beendet: Geschafft… Oder doch nicht?

Auch nach dem eigentlichen Ende der Kampagne gibt es weitere Aufgaben zu erledigen. Ab hier haben die Tätigkeiten des Audience Brokers viel mit denen der Berater gemeinsam. Neben den Endreportings in Zahlenform werden ggf. weitere Daten analysiert, die dann in Form von Zielgruppenlearnings an den Kunden weiter gegeben werden. Auch die gesammelten Learnings aus den Optimierungen werden noch einmal zusammengefasst und bilden so oft die Basis für eine Folgekampagne.

Das Aufgabenfeld des Audience Brokers ist also äußerst facettenreich, und genau das macht es zu einem spannenden und vielseitigen Beruf, bei dem es täglich etwas Neues zu entdecken und zu lernen gibt.

Nachdem gestern Abend die offizielle Farewell Gala meines geschätzten Kollegen über die Bühne gegangen ist, er selbst sich hier schon verabschiedet und Serviceplan die neue Regentschaft unter grüner Flagge gebührend gefeiert hat, bleibt mir nur noch auch im Namen der mediascale „Tschö Dom“ zu sagen.

Und nachdem wir viel über den Rheinländer und dessen Verständnis des Lebens von Dir lernen durften, möchte ich Dir zum Abschied ein paar bayerische Lebensstips mit auf den Weg geben, die Du, da Du uns ja quasi hier erhalten bleibst, auch in Zukunft weiter verinnerlichen solltest. Es macht das Leben einfacher und erfüllter und am End is wichtig, dass as DiriDari auch in Zukunft rollt, denn Liab vageht, Hektar bsteht!

Nun bist Du also bei der Plan.Net, denn ma ko mid oan Hintern ned af zwoa Houzoatn sitzn. Und ich glaube, wenn Du Dich bei den Kollegen mal eingelebt hast, dann san kurze Hoa schnej kampet, also alles halb so schlimm, v.a. wenn man ein wenig ans Schicksal glaubt, denn der Ziagl dea da ghead, der foit da eh aufn Belle.

Umso wichtiger ist es also, in Deiner neuen Position da weiterzumachen, wo Du bei uns aufgehört hast und Gas zu geben, denn nur wer nia umgwoafa hod, is aa no nia ned gfoarn und da ist es auch nicht so schlimm, wenn mal was nicht so funktioniert, denn dumm deaf ma scho sei, bloß zhäifa muaß ma se wissen. Falls Du dann einmal doch nicht weiter weisst, wir sind ja nur ein paar Gänge entfernt, kann ich Dir nur mit auf den Weg geben: neie Besn keahn guad, owa de oidn kennan de Winke bessa – also, keine Scheu, wir helfen auch in Zukunft gerne weiter.

Und auch wenns mal gar nicht funktioniert, was ja selten genug vorkommt, kann ich Dir nur sagen: Kopf auffi, wen da Hois a dreckert is!

Das gilt natürlich auch für das Leben neben dem Job – wenn es das denn überhaupt bei uns gibt und hier v.a. bei Deinem von Dir exzessiv ausgeübten (Lauf-) Sport. Dem bist Du ja erst in höherem Alter verfallen, obwohl Du eh ned z’dick bist, aba füa dei Gwicht vielleicht einfach z’kloa. Drum pass bei Deinen Läufen auf, der Mensch is wia a oide Hosn, auf de Gnie wead a zerscht hie!

Aber wahrscheinlich brauchst Du diesen Ausgleich zu dem doch oft aufreibenden Tagesgeschäft in einer Mediaagentur. Und da wird sich auch bei den Kollegen nicht viel ändern, deswegen kann ich Dir zum einen nur raten, dass man zweng ana Wanzn no koa Haus eireisst, v.a. aber gab mir Wolfgang in seiner buddhistischen Weisheit früh mit auf den Weg, dass de guadn Gedankn und die hingadn Roos ollawei hintnach kemma. Weise weise!

Was mich quasi zu meinem Leitspruch für Dich führt, den ich Dir mit auf den Weg geben möchte: bleib wie Du bist, denn a Sau bleibt a Sau, aa wennst iara a seidars Hemad aziagst!!

Lieber Dominik, DANKE für alles, schön, dass Du nah bei uns bleibst, denn am Ende sind wir alle ein bisschen Frings geworden in diesen gemeinsamen 12 Jahren:

 

 

Bis um 12h – neue Cafete, Salat….

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Julian

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Für eine gute Pizza braucht man nicht viel: Frische Zutaten, einen traditionellen Holzofen, einen geschickten Pizzaiolo und zu guter Letzt noch einen Schuss Liebe. Idealerweise schmeckt man in ihr den Sommer, die Hitze, das Temperament des Südens, umrahmt von schönen Erinnerungen an den letzten Italienurlaub. Serviert mit einem guten Rotwein (Anm. der Redaktion: Primitivo di Puglia) wird daraus ein bezaubernder Abend.

Zu einem gelungenen Karaoke-Event gehört auch nicht viel: Hemmungslose Sänger, eine reibungslose Organisation und eine gerechte, aber auch selbstherrliche Jury.

Und… an einem Abend vor etwa einer Woche kam all das zusammen und ergoss sich in einem fulminanten Event –  der Pizzaoke-Party. Gesungen, geflötet, geträllert und gegrölt wurde in Vierer bzw. Fünfer-Teams.

Die Songauswahl wurde von der kompetenten Jury getroffen, die dann auch noch die Dreistigkeit besaß, den Abend mit „Hit me Baby one more time“ zu eröffnen.

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Gestartet wurde der stets faire Wettbewerb mit Songs aus der Kategorie „Deutsche Klassiker“. Zu Liedern wie „Abenteuerland“, „Atemlos durch die Nacht“ und „Griechischer Wein“ tanzten die mehr oder minder gut getroffenen Töne um die Wette. Im Anschluss an jedes Vorsingen gab es Lob und Kritik durch die unvermeidliche Jury, die dann Ihre Einschätzung innerhalb einer Skala von eins bis zehn, gewürzt mit dem ein oder anderen bohlenesken Spruch,  zum Ausdruck brachte. Um kurz vorweg zu greifen und das Ganze frei nach Heinz Horrmann zu artikulieren:  „Die Sternekategorie“ wurde nur selten erreicht.

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Im weiteren Verlauf des illustren Abends kämpften sich die Teams durch die Kategorien „Dance & Pop“ und „Rock & Schrott“ mit Liedern von Madonna, den Spice Girls und den Backstreet Boys, um dann nach Oasis an dem alten Rockfetzen „Highway to Hell“ von ACDC zu scheitern.  Zum Schrecken aller Teilnehmer musste die unwiderstehliche Jury völlig irritiert feststellen, dass es ein Stechen zwischen den von den Bandleadern Simons und Wicher angeführten Teams geben musste.  Aber auch dieses unvorhergesehene Problem konnte von der umsichtigen Jury galant gemeistert werden.

So wurde kurzerhand Barista „Balu“ zur Losfee und durfte den Finalsong wählen, welcher von beiden Teams nacheinander vorgetragen werden musste. Die Bewertung sollte nach Publikumsapplaus erfolgen.

Mit einem Song aus der Heimat , namentlich „Der Kommissar“ von Falco, landete Team Wicher einen wahren Glücksgriff und so war es wenig verwunderlich, dass dieses Team auch als Sieger von der Showbühne tanzte. Nachdem der spektakuläre Auftritt aber hauptsächlich dem Bandleader zu verdanken war, durfte dieser auch alle vier Siegerschnäpse für sich vereinnahmen.

 

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Im Anschluss an den Wettbewerb ging es dann ans freie Singen, bei dem sich besonders das Duett Mary mit Barbesitzer Alvaro und dem Song „Felicità“ hervortaten (Bewegtes Bildmaterial kann kostenpflichtig bestellt werden). Alles Weitere ist Geschichte mit seinen Irrungen und Wirrungen wie eben diese. Bis dann zu später Stunde unser Freund und Helfer den Bürgersteig hochklappte.

Es war uns ein Fest & wir freuen uns über eine Wiederholung im nächsten Jahr!

 

Noch vor gar nicht langer Zeit haben wir von der Öffnung Instagrams für den deutschen Werbemarkt berichtet. Seit Anfang des Jahres war es Unternehmen möglich, Bild- oder Videoanzeigen direkt über Instagram zu schalten. Doch diese erste Phase war noch von einigen Einschränkungen geprägt. So betrug die Laufzeit der Anzeigen sechs Wochen und das Mindestbuchungsbudget stolze 50.000€. Auch durfte immer nur ein Unternehmen pro Branche eine Kampagne schalten. (mehr …)

Immer mehr Menschen nutzen den Second Screen und surfen während sie vor dem Fernseher sitzen auch im Internet. Doch obwohl diese Nutzung immer öfter in Bezug zum aktuellen Programm steht, wird diese Verbindung noch viel zu wenig von Werbungtreibenden genutzt. Vor allem wenn im TV ein Werbeblock geschaltet wird, richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf mobile Geräte. Dabei ist gerade für den E-Commerce die Kombination aus Fernsehen und Internet ein spannendes Feld mit viel Potential.

Wie das geht? Durch eine effiziente Koordination der beiden Kanäle lässt sich ein Fernsehspot sekundengenau durch eine begleitende Onlinekampagne auf den Mobile-Screen verlängern. mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt, wie der TV-Booster funktioniert und welcher Performance-Uplift damit möglich ist.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

 

 

Zum 1. November wird Dominik Frings neben Dominik Terruhn weiterer Geschäftsführer bei Plan.Net Media. Der bisherige Geschäftsführer von Mediascale folgt damit auf Marcus Ambrus, der innerhalb der Agenturgruppe neue Aufgaben übernehmen wird. Darüber hinaus werden die Führungsebenen von Plan.Net Media sowie Mediascale mit neuen Geschäftsleitern verstärkt.

München, den 29. Oktober 2015 — Von 1. November 2015 an ist Dominik Frings neben Dominik Terruhn neuer Geschäftsführer bei Plan.Net Media. Der 36-Jährige, bisher Geschäftsführer der zur Plan.Net Gruppe gehörigen Agentur Mediascale, folgt auf Marcus Ambrus, der innerhalb der Agenturgruppe künftig neue Aufgaben übernimmt.

„Mein Ziel ist es natürlich, die bisherige erfolgreiche Arbeit der Agentur fortzusetzen und auch in Zukunft strategisch weiterzuentwickeln. Dazu werden wir die Einsatzformen beispielsweise von Cross Device Planning oder Programmatic Advertising ausbauen sowie eigene konzeptionelle Innovationen vorantreiben, um den Erfolg unserer Kunden weiter zu sichern“, sagt Dominik Frings.

Manfred Klaus, Sprecher der Geschäftsführung der Plan.Net Gruppe, ergänzt: „Dominik Frings kennt nicht nur die Branche sondern auch unser Haus, weshalb wir uns freuen, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm weiterführen zu können. Mit seiner Expertise im Bereich digitale Mediaplanung ist er für Plan.Net Media ein absoluter Gewinn.“

Dominik Frings stieg 2003 bei Mediascale ein. Seit 2014 ist er neben Wolfgang Bescheid und Julian Simons Geschäftsführer der Agentur für leistungsorientierte und datengestützte Kommunikationslösungen. In dieser Funktion war er unter anderem für Peek & Cloppenburg, Thomas Cook sowie Condor zuständig, wo er die Kundenbetreuung und
-entwicklung verantwortete.

 

Weitere personelle Veränderungen in der Plan.Net Gruppe

Zeitgleich mit dem Wechsel von Dominik Frings wird ab dem 1. November die Führungsebene von Mediascale mit Matthias Chorherr, bisher Unitleiter Kundenberatung, als neuer Geschäftsleiter verstärkt. Zu den Aufgabenbereichen des 35-Jährigen zählen dabei die strategische Kundeberatung sowie die Personalentwicklung.

Bei Plan.Net Media wird Katharina Becker neue Geschäftsleiterin. Die 33-Jährige, zuletzt Unitleiterin innerhalb der Agentur, ist damit ab sofort für Kundenakquise und die strategische Kundenführung zuständig. Darüber hinaus gehören Personalentwicklung und Recruiting zu ihren Tätigkeitsbereichen.

 

Digital Media als Kernthema bei Plan.Net

Die Plan.Net Gruppe setzt konsequent auf den Ausbau des Bereichs Digital Media, für den an den deutschen Standorten insgesamt mehr als 220 Mitarbeiter tätig sind und der alle Spezialdisziplinen von Performance Marketing über Programmatic Advertising bis hin zu Mobile, Social und Bewegtbild abdeckt. Während Dominik Terruhn bei Plan.Net Media besonders die Themen Crossmediaplanung und Formatinnovationen entwickelt und für Kunden wie BMW, IKEA, Deichmann oder BSH Hausgeräte verantwortlich ist, bringt Dominik Frings seine langjährige Expertise im Bereich Programmatic Advertising und intelligente Kampagnensteuerung unter anderem für Media Markt, die Consorsbank, Reckitt Benckiser und Weight Watchers ein. Gemäß dem Anspruch „Creating Relevance“ steht Plan.Net Media für crossmedial vernetzte und hochgradig individuelle Lösungen, die den Kundenerfolg beim Verbraucher in den Fokus stellen.

 

Über die Plan.Net Gruppe

Die Plan.Net Gruppe ist die führende Digitalagentur Deutschlands, zählt darüber hinaus zu den größten unabhängigen Digitalagenturen Europas und ist an mehr als 25 internationalen Standorten vertreten – darunter neben München, Hamburg und Brüssel beispielsweise in  Dubai, Mailand, Paris, Wien und Zürich. 1997 als Tochter der Serviceplan Gruppe gegründet deckt Plan.Net heute unter der täglich gelebten Philosophie „Creating Relevance“ alle Facetten der digitalen, interaktiven und integrierten Kommunikation ab – von Kampagnen, Webseiten, Internetportalen und E-Dialog über Mediaeinkauf und -planung oder Content-, Social- und Suchmaschinenmarketing bis hin zu Mobile Advertising samt der Entwicklung von Apps für alle mobilen Endgeräte. Insgesamt rund 700 Mitarbeiter weltweit sind dabei für Kunden wie BMW, IKEA, Media Markt, Consorsbank, Reckitt Benckiser, Weight Watchers und das ZDF tätig. Seit Juli 2014 ist auch hmmh Teil der Plan.Net Gruppe. hmmh ist deutschlandweit eine der führenden Agenturen für Digital Commerce und bietet gemäß der Philosophie „consult – create – care“ umfassende Beratung und Begleitung von der Idee über die Software-Entwicklung bis zur vollständigen Shop-Betreuung.

Ich wollte noch mal allen Bscheid sagen: Ich bin weg Mann! Seit mehr als 12 Jahren war ich bei mediascale und nun möstl ich noch mal andere Chorherren kennenlernen und tausche Schreibtisch und Farbe der Visitenkarten. Die Entscheidung stand im Juli an und es viel mir schwer, nach den langen Jahren in unseren Büroräumlichkeiten oder im Sommer auch auf der Veranda. Nun ging alles sehr zügig, es bleibt also kaum Zeit sich zu kuryeren.

Es ist aber noch nicht jans Fino, denn ich bleibe der Agenturholding treu und meine Stimme schollmeiert weiterhin durch die Gänge bis zum Poggensee vor dem Empfangsbereich. Natürlich mache ich zum Abschied eine Riesfeier mit Speis (irgendwas mit fritzschem Kosiander und Melissa und feurem Trank). Hier darf, nein muss gealbert werden und ein wenig Sentimentalität werde ich kaum verjehlen können.

Es gibt viele Anekdoten über Bowling-Talente (mit alten Schnapsdrossarden), OMD-Abende in der Düsseldorfer Altstadt, wo wir bis Viertel nach 6 Uhr morgens mit Kunden gedanzert haben und garantiert zu viele Glare hatten. Fuller ging es dann wirklich nicht und am liebsten hätte ich mich nach dem Erwachen in den Keller zurückgezogen, um vor mich hin zu rotten. Letzten endress habe ich aber auch das überstanden und im Rückblick denkt man sich: Mensch Mayr, das war ne tolle Zeit. Natürlich war ich auch manchmal Barsch, dennoch stand hoffentlich nicht nur in subjektiver Hinsicht der Spaß im Vordergrund.

Und ja may, ich möchte bei meiner Retrospektive natürlich nicht die Unterländer-Freunde aus dem Habsburgerland vergessen. Die Ironnie ist ja, dass sie alle inzwischen in Wien wohnen, aber in Wirklichkeit aus Pöckstein und St. Pöltl und womöglich aus dem Kasseböhmer Wald hereggern. Es war mir redlnfalls immer wicher ein Fest mit euch zu arbeiten und bei diversen SP Anlässen wird mann ja dann zum Glück im Hof anstossen können bis wir einen im Mateja haben.

Hanisch in meiner Liske wen vergessen? Ach janina, bevor es Streit gibt: Der Klecatzky, unser Büro- Piechonoccio! Wenn man solche Kollegen hat, wird es schon rein hart, die noch irgendwie einzubauen. Hoffentlich weiß er zu schätzen, dass ich es trotzdem getan habe. Was bleibt nun, wenn ich die Firma verlasse?

Liebe Kollegen, das wird schon alles werden, Mätty hat schon mal den Stahlhelm aufgezogen und stellt beide Füße aufs Gaspedal und wenn alle Stricke reißen bleibt immer noch die Formel: „Der Rixner macht das schon“. In diesem Sinne: Jeht mit Joot, ävver flott.

Langer Zeit waren Browser-Cookies das so gut wie konkurrenzlose Instrument zur technischen Erfassung des Nutzungsverhaltens von Usern in der Displaywerbung, also beim Tracking und Targeting. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die wachsende Mobile-Nutzung, insbesondere in Form von Apps, eine sinkende Cookie-Akzeptanz und Änderungen im Default-Cookie-Handling beim Apple-Browser Safari  führen dazu, dass alternative Technologien zum Browser-Cookie immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Device-IDs mobiler Geräte, Fingerprinting und Flashcookies haben noch eine gewisse Bekanntheit in Fachkreisen. Doch mit den Begriffen Local Storage, eTag oder CommonID können in der Regel nur absolute Experten etwas anfangen. Hier fehlt es häufig noch an Kenntnissen über den technischen Hintergrund der einzelnen Technologien. Dies macht  es dann fast unmöglich einzuschätzen, für welchen Zwecke sich welche Technologie sinnvoll einsetzen lässt und wie sie unter Datenschutzaspekten zu bewerten ist.

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Es ist der Verdienst der Fachgruppe Targeting im BVDW, dass diese Wissenlücke im Markt nun mit einem Whitepaper geschlossen wurde. Das Whitepaper umfasst neben einer ausführlichen und praxisorientierten Darstellung des Browser-Cookie-Trackings eine fundierte Darstellung und Einordnung aller relevanten Alternativtechnologien.

Hier geht es zum kostenlosen Download des Whitepapers.

 

 

 

 

 

Coca-Cola hat es bereits bei der Fußball Weltmeisterschaft im letzten Jahr vorgemacht und nun ziehen Unternehmen wie Mercedes, Toyota und Chrysler nach. Sie alle nutzen die Virtual Reality. Nein, die Rede ist nicht von Narnia oder Pandora, sondern von einem neuen Kommunikationskanal, der Unternehmen neue Wege und Strategien für ihre Werbebotschaften eröffnet.

 

Die Virtual Reality ermöglicht das Eintauchen in eine künstliche Welt. So hat Coca Cola bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft ein Virtual Reality-Event veranstaltet, bei dem die Teilnehmer sich im Stadion bewegen konnten, ohne vor Ort zu sein und ohne Eintrittskarte. Und auch Toyota und Chrysler fangen an, sich mit dem neuen Medium auseinander zu setzen und präsentierten auf der New York Auto Show einen interaktiven Fahrsimulator, der dem Fahrer das Gefühl gibt, in einem Actionsfilm als Stuntman mitzuspielen. Dabei geht es nicht nur um die reine Werbebotschaft, sondern um das komplette Erlebnis.

 

So viel Potenzial in dieser neuen Technologie steckt und so viele Welten sie uns auch in Zukunft öffnen wird, birgt die Virtual Reality auch einige Herausforderungen. Denn die Grenzen des neuen Mediums sind noch nicht bekannt und Erfahrungen müssen erst einmal gemacht werden. Wo sind die ethnischen und strategischen Grenzen?

Nehmen wir das Beispiel eines Konzerts der eigenen Lieblingsband: Durch die Virtual Reality können viel mehr Menschen Backstage dabei sein, ohne eine der stark limitierten Backstage-Karten zu erwerben. So kann der Besucher seine Band begleiten, persönliche Einblicke bekommen und den Blick in das Publikum genießen. Und genau in dieser Welt der stummen und uneingeschränkten Beobachter verstecken sich die ethnischen und strategischen Fragen, die die Kommunikationsexperten in den nächsten Jahren noch stark beschäftigen werden. Wann ist die Magie eines Events oder eines Produktes vorbei? Wie sieht es mit der Privatsphäre der Protagonisten aus? Wie viele Einblicke sollte man gewähren, damit die Illusion noch bestehen bleibt? Und dabei ist das Beispiel von einem Konzert noch ein sehr harmloses.

 

Bis die Virtual Reality wirklich als Kommunikationsinstrument im Massenmarkt angekommen ist, werden noch Jahre vergehen. Die Technologie muss sich entwickeln, die Akzeptanz der Gesellschaft muss wachsen und die Preise für diese neue Technik müssen fallen. Aber schon jetzt zeigt sich schon: Die Virtual Reality wird die Kommunikation von Unternehmen in den nächsten Jahren sehr stark prägen. So wie es auch schon Social Media und Smartphones in den letzten Jahren getan haben.

Mit Amüsement habe ich die Berichterstattung zur Life-Work-Balance und das Für- und Gegenreden verfolgt (angestoßen durch Frank Behrendt, FischerAppelt, hier und die Entgegnung von Timo Lommatzsch hier). Nach These und Antithese fehlt letzten Endes nur noch eines: Richtig, mein Senf. Und das, obwohl ich eigentlich nie drüber schreiben wollte, denn dass Agenturarbeit keine nine-to-five-Beschäftigung ist, habe ich ab meinem Start als Diplomand erfahren dürfen. Und? Ich hab es dann ja nach so langer Zeit auch nicht anders gewollt (respektive verdient). Natürlich hätte ich die Laufbahn des Vaters einschlagen können. Als Beamter hätte ich vermutlich auch den Tag mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ im Büro begonnen, statt mit dem Überfliegen der ersten Mails im Bad. Angeblich soll ich in jungen Jahren gerade aufgrund der geregelten Arbeitszeit genau dieses Beamtenbild als Wunsch geäußert haben. Aber gut, kurz danach kam ja die Zeit, zu der das Wochenende schon mittwochs beginnt und scheinbar ändert sich da einiges.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei LEAD digital.

 

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