Jährliches Archiv für 2013

Welche Daten verwenden Unternehmen für die Steuerung Ihrer Kampagnen? Wer hat Zugriff auf die Daten, die den Werbekunden gehören? Und wann macht es für Werbungtreibende Sinn, Profilinformationen eigener Kunden  zu verkaufen?

In der ersten Folge von „Bscheid gsagt“ im Jahr 2013 erklärt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid den Unterschied zwischen grundsätzlichen Profilinformationen (wie Demographie, Motive, Einstellungen und Interessen)  und temporären Daten (also z.B. dem aktuellen Kaufinteresse). Und er zeigt auf, dass Werbekunden sehr viel sensibler geworden sind, wer mit den Daten der Nutzer wie umgeht.  „Big Data“, ein großer Begriff für eine sehr kleinteilige und komplexe Anforderung. Aber sehen sie selbst:

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Das Frühjahr steht vor der Tür. Um kräftige, gesunde Pflanzen und gute Ernteerträge zu erhalten, benötigen die Pflanzen einen regelmäßigen Schnitt. Hierzu ist es wichtig, dass der erfahrene Botaniker auf das richtige Werkzeug zurückgreift.

Im Online-Frühjahr gibt es jährliche „Anpassungen“ der Bruttolistenpreise –  Begriffe wie Wachstum oder Erhöhung sind negativ belegt und werden in diesem Zusammenhang nicht verwendet. Begründet werden die Anpassungen mit der Inflationsrate, der Knappheit des Gutes oder der gestiegenen Nachfrage für das Medium. Um also dem jährlichen Wildwuchs beim Tausendkontaktpreis Herr zu werden, benötigen auch wir Onliner unsere Tools – Werkzeuge wäre fast zu banal und würde zu sehr nach Gartenarbeit klingen.

Das geeignete Tool für einen sauberen Schnitt – sowohl für Botaniker als auch für Onliner – ist die Schere. Um den Bonsai in seinem Wachstum zu begrenzen, verwendet der Pflanzenfreund spezielle Bonsaischeren. Selbige benutzt der Online-Einkäufer, um den TKP in eine ästhetische Form zu bringen. Wir nennen diese Schere liebevoll die Brutto/Netto-Schere. Sie macht aus unübersichtlichen, eher unschönen Brutto-Preisen ansehnliche Netto-Preise.

Aber zurück zur Natur. Unter Bonsai versteht man nach Wikipedia übrigens die Kunst, eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen darzustellen. Wenn nun also die belebte Natur dem Vermarkter gleichkommt, der Baum der Brutto-TKP ist und der Mensch für den Kunden steht – wo stehe ich dann als Einkäufer mit meiner Brutto/Netto-Schere? Kann ich mich dann als eine Art Harmoniestifter verstehen? Oder als Gärtner? Da muss ich erstmal drüber nachdenken.

Mein Lieblingsbonsai ist übrigens der Mame Bonsai. Er wird nur wenige Zentimeter groß.

Viele von uns checken jeden Morgen ganz automatisch ihre E-mails, ohne mit der Wimper zu zucken. Online gehört einfach dazu, ob im Büro, zum Zeitunglesen, oder zu Hause mit dem Tablet auf der Couch. Allein in Deutschland ist laut Statista der Anteil von Internetnutzern zwischen 2001 und 2012 von 37% auf 75,60% gestiegen. Viele erzählen inzwischen auch von Oma und Opa und wie diese mit Ihnen auf Facebook kommunizieren. Wie schauen diese Zahlen aber in ein paar Jahren aus und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit? Wir haben unsere Experten gefragt, wie sie die Zukunft der Onlinenutzung sehen.

Man ist sich bei der Umfrage fast einig, dass über ein Drittel der Bevölkerung in 2022 online sein wird. Wir müssen dann im Dezember 2022 die ganz genauen Angaben nochmal überprüfen. :)

Ruth Schöllhammer

Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Wenn man nur das lineare Wachstum der letzten Jahre nimmt, sind 2022 über 60 Prozent der Weltbevölkerung online. Meiner Meinung nach sind 2022 ca. 75 Prozent der Weltbevölkerung digital vernetzt.“

Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation):
„Zwei Drittel.“

Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „55 Prozent von 7.5 Mrd. = 4.12 Mrd. Also 4.125.773.717 Menschen im Dezember 2022.“

Catharina Wilhelm (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DeutschlandCard): „5 Prozent – der Rest ist in-line, oder wie auch immer das dann heißen wird.“

Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „4.5 Milliarden.“

Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Geschätzt 75 Prozent.“

Klaus Täubrich

Klaus Täubrich (Geschäftsführer, TVzweinull):
„92 Prozent.“

Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Online ist 2022 Alltag und integraler Bestandteil unseres Lebens. Nur Menschen in Entwicklungsländern wird es vereinzelt nicht möglich sein, am globalen Leben teilzunehmen.“

Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Über 50 Prozent.“

Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur):
„75 Prozent.“

Torsten Ahlers (CEO, Next Audience): „95 Prozent.“

In der nächsten Folge lesen Sie: Im Deutschland des Jahres 2022 werden wie viele Partnerschaften im Netz angebahnt (über Partnerbörsen, Social Networks und andere Online-Plattformen)? – Es gibt ein paar interessante Schätzungen wie viele das genau sein werden…

Der Klartext! Blog und das mediascale Team haben Weihnachtspause gemacht und nun melden wir uns erholt und gestärkt zurück. Ich hoffe, auch Sie hatten eine schöne Zeit? Vielleicht im Süden, weit weg in der Sonne? Oder wie ich ganz klassisch: Plätzchen, Geschenke unterm Baum, Skifahren, Fondue, Silvesterböller und viel Ruhe. Wie auch immer Sie die stade Zeit verbracht haben, jetzt ist es Zeit wieder anzugreifen.

Kampagnen wollen geplant und optimiert werden. Hier im Klartext! Blog werden wir Sie wieder regelmässig mit interessanten Themen aus der Branche versorgen, werden weiterhin unseren Blick in die ferne Zukunft schweifen lassen und Ihnen Vorhersagen für das Jahr 2022 präsentieren. Natürlich kommt auch wieder der ein oder andere Geschäfts- oder Medienpartner zu Wort und wir stellen Ihnen wieder neue Perspektiven bei Bscheid gsagt vor.

Die ersten Wochen im Terminkalender sind so prall gefüllt wie vor Weihnachten der Sack des Nikolaus. Volle Fahrt voraus, 2013 wir kommen! Im Namen des gesamten mediascale Teams wünsche ich Ihnen einen guten Start in ein wunderbares 2013 und hoffe, dass es viel Spannendes und Großartiges für Sie bereit hält.

 

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