Tag Archiv für "Zahlen"

mediascale, die führende Agentur für integrierte, datengestützte Marken- und Vertriebskommunikation, konnte 2016 ihr Billing-Volumen auf 160 Millionen Euro und ihr Gross Income auf 8,8 Mio. Euro steigern. Zu den Wachstumstreibern zählt Programmatic Advertising, in das die Agentur seit 2015 stark investiert, Native Advertising sowie das neue modulare Angebot für Werbetreibende.

München, 3. Mai 2017 – mediascale blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück: Nachdem die Agentur 2015 noch verstärkt in Technologie investiert hatte, konnte im vergangenen Jahr das Gross Income um sieben Prozent auf 8,8 Mio. Euro gesteigert werden. Das Billing-Volumen wuchs um drei Prozent von 155 auf 160 Mio. Euro. Das Tochterunternehmen der Plan.Net-Gruppe konnte unter anderem die Autowerkstattkette A.T.U als Neukunden gewinnen und den Kunden ADAC gemeinsam mit mediateam 360 in einem mehrmonatigen Pitch verteidigen. Für die Online-Kampagne des medizinischen Kosmetikherstellers Dermasence gewann mediascale, nach dem Beginn der Zusammenarbeit im Herbst vergangenen Jahres, im März 2017 den VISION.A Award für besondere digitale Konzepte im Apotheken- und Pharmamarkt.

Erfolgreicher Start des neuen Servicemodells

„Datengestützte Kampagnensteuerung, innovative Tools wie das Native Campaign Cockpit und die intelligente Konzeption profilbasierter Kampagnen sowohl on- wie offline immer in Kombination mit einer datenbasierten inhaltlichen Aussteuerung bleiben für uns auch 2017 zentrale Themen“, erklärt mediascale-Geschäftsführer Julian Simons. Auf sehr gute Resonanz bei Werbungtreibenden stößt das Ende 2016 gestartete Angebot von mediascale, direkt auf die Reichweiten und Einkaufskonditionen der Agentur zuzugreifen. Werbekunden mit einer eigenen DSP erhalten dabei Zugriff auf attraktive Großhandelskonditionen in der SSP der Agentur. Parallel dazu bietet mediascale seinen Kunden natürlich auch die Möglichkeit, Agentur-Dienstleistungen transparent und einzeln zuzukaufen (Individual Service) – bis hin zur Komplettbetreuung (Full-Service). „Die Flexibilität und Transparenz des Modells tragen den unterschiedlichen Anforderungen der Werbetreibenden bestmöglich Rechnung und wirken sich deshalb positiv auch auf unser Geschäft aus“, so Julian Simons.

Neben der Online-Werbung erschließt mediascale zunehmend auch andere Medien wie TV, Radio oder die Digitale Außenwerbung für die Marketing Automation. „Die stärkere Integration von intelligenter Kreation in programmatische Kampagnen, die situativ zu den Motiven der jeweiligen Nutzer passt, wird dabei künftig ein entscheidender Faktor sein“, sagt Julian Simons.

„Die Zahl ist das Wesen aller Dinge“, sagte einst Pythagoras (der Erfinder der Dreiecks-Beziehung) und wusste vielleicht gar nicht, wie Recht er damit hat. Denn ein Wesen wiederum kann sehr launig sein, die Meinung plötzlich ändern oder aber Interpretationsspielraum für jedwede Form der Deutung ermöglichen. Wenn die Zahlen durch kleine Kniffe und große Griffe einer verzerrten Darstellung zugeführt werden, kann man sogar vom Unwesen sprechen. Gleiches gilt, wenn die Zahlen wirklich schlecht sind. Wie eine Zahl durch simple Verdrehung dann eine Aussage ermöglicht, die gar nicht haltbar ist, zeigt uns Herr Born sehr anschaulich in seinem sehr kurzweiligen Blog. Auch für Menschen, die mit Touristik – abgesehen vom Pauschalurlaub auf Malle – wenig zu tun haben, lohnt eine Lektüre der Beiträge des humorigen Professors.

Eine besonders obskure Zahlenreihung findet sich auch jedes Mal dann wieder, wenn ein vertiefender Blick in die Nielsen und Thomson Statistiken ansteht. So valide die Zahlen für Offlinemedien auch sein mögen, in Online erweisen sich stückkostenbasierte Abrechnungsmodelle, eine verwirrende Vielzahl an Websites inklusive proprietärer Bereiche und eine mangelnde Flexibilisierung der Systeme als Wundertüte, deren Ergebnisse in Teilen an die hellseherischen Fähigkeiten des Orakels von Delphi erinnern. Leider werden – soweit mir bekannt ist – bei den Webstatistiken allerdings keine Priesterinnen mehr unter Drogen gesetzt und auch das Schlachten von Ziegen wurde erst neulich von einer EU-Verordnung gekippt. Der Einzige Trost ist, dass sich die Systeme immer relativ lange gleich irren und man aufgrund der Konstanz durchaus wiederum Veränderungen in den Kampagnenstrukturen der Mitbewerber ableiten kann. Ob man dann analog zu manchem Fachblatt die Werte ohne weiterführende Prüfung – trotz mahnender Worte – als bare Münze darstellen muss, ist eine bedenkliche Geschmacks­sache. Ich bin mir allerdings in einem Punkt sicher: Die Wahrscheinlichkeit, dass meine Freundin Top Spender bei Esprit ist, liegt deutlich höher als die Annahme, dass Esprit Top Spender in der Online-Branche ist.

Zu guter Letzt kommt dann auch noch ein wilder Marktforschungstrupp (das ganze Gemetzel findet sich hier) daher, welcher uns erklärt, dass der iPad-Nutzer an und für sich ein egoistischer Unmensch ist. Tja, das kommt wohl raus, wenn man sich Facebook-Profile anschaut und diese dann in Relation zu irgendwas setzt. Mit ein bisschen gutem Willen finde ich vielleicht auch noch raus, dass iPad-User überproportional oft Thunfischsandwich  essen (Ausbeutung der Meere!), Naturisten sind (pfui!) und jemanden kennen, der auf Werbebanner klickt (macht doch sonst keiner!). Ich bin entsetzt und werde zukünftig jeden iPad-Nutzer böse angucken.