Tag Archiv für "Wolfgang Bscheid"

Ist Ad-Trading ein Geschäftsmodell für die gesamte Branche? War das überhaupt die richtige Frage? Wahrscheinlich nicht, denn in der Debate Hall auf der dmexco wurden eigentlich viel spannendere Fragen gestellt: Ist Real Time Bidding wirklich ein Restplatzthema? Zwei Vermarkter, zwei Meinungen! Überlässt man RTB den Zwischenhändlern und intermediären Plattformen oder erwirbt man sich als Vermarkter oder Agentur die Kompetenzen und integriert RTB in sein Leistungsspektrum? Wer bestimmt eigentlich, was genau Premiuminventar ist und was es kosten darf? Und warum hinkt Deutschland beim Thema Real Time Bidding hinterher.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid diskutierte in Köln am ersten Messetag rund eine halbe Stunde mit Sascha Jansen (Annalect), Martin Lütgenau (Tomorrow Focus Media), Philip Missler (Interactive Media) und Ronald Paul (Quisma). Leider endete das Wortgefecht viel zu früh, nämlich als es richtig spannend wurde. Unser Fazit: Was Premium oder Qualität ist und was diese kosten darf, definiert künftig der Werbungtreibende, nicht der Vermarkter. Und: RTB ist nachhaltig, aber viel komplexer als es so manch neue Zwischenhandelsstufe suggeriert.

Weitere interessante Videos von der dmexco gibt es im YouTube-Kanal der Kongressmesse.

Wir haben Geburtstag (Regieanweisung: bitte Audiofile mit Fanfaren im Hintergrund drunterlegen, falls nicht vorhanden das „Törö“ von Benjamin Blümchen)! Vor jetzt zehn Jahren hatte Wolfgang Bscheid die Idee, in München eine Agentur zu gründen, die sich dem ebenso spannenden wie sperrigen Thema „Performance Marketing“ widmet.

Leistungskatalog und Businessplanung, alles war im Kasten. Es fehlte nur noch der passende Name. Die Zahl der Kombination mit „media“ ging ins myriadenfache und irgendwann war die Verzweiflung groß. Fast hätte ein Briefbeschwerer in Froschgestalt zum Namen Frog Media geführt, doch dann setzte sich die Erkenntnis stufenweise durch: mediascale war geboren. Seitdem schalten, planen und tüfteln wir und lernen doch täglich immer wieder neu dazu. Wir optimieren mit Targeting, sammeln Erfahrungen mit RTB, tracken was das Zeug hält und unternehmen mit unseren Usern mehr Customer Journeys als die TUI. Um zwischendurch den Kopf frei zu bekommen, organisieren wir Skiwochenenden, messen uns im Karaoke singen oder grillen an der Isar. Wer von Ihnen schon mal unser jährliches Sommerfest „Under the Bridge“ besucht hat, kennt die Legenden.

Um Sie nicht zu langweilen, schenken wir uns zum Geburtstag an dieser Stelle einen ausführlicheren Rückblick auf zehn ereignis- und erfolgreiche Jahre. Falls Sie interessiert, was wir Woche für Woche inhaltlich so treiben, erfahren Sie es hier in unserem Klartext-Blog. Und wenn Sie sich für die Geschichte und Geschichten aus unserer Agentur interessieren, dann schauen Sie doch ab morgen in unser neu gestaltetes Facebook-Profil. Als kleinen Vorgeschmack zeigen wir Ihnen hier schon mal ein paar einschlägige Bilder aus der letzten Dekade. Prost, und auf die nächsten zehn Jahre!

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Seit dem 1. Juli 2012 gibt es für die Werbewirtschaft den iButton. Er soll künftig auf jedem Online-Werbemittel platziert sein, Cookies transparent machen und dem User die Möglichkeit geben, zu erfahren, wer welche Kampagne über profilgestützte Informationen ausgeliefert hat. In der letzten Folge von „Bscheid gsagt“ hat mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt, wie der iButton zustande kam und was er künftig bewirken soll. Die heutige Folge geht einen Schritt weiter: Wie funktioniert dieser Button genau? Was passiert, wenn der User drauf klickt? Und was kann dieser tun, wenn er die Auslieferung einer Kampagne stoppen will?

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

 

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