Tag Archiv für "WhatsApp"

Unter den sozialen Netzwerken zählt WhatsApp zu den reichweitenstärksten Anbietern im Markt (1,3 Milliarden Nutzer weltweit). Die Nachricht, dass sich WhatsApp nun zukünftig auch für Werbung öffnen will, lässt aufhorchen. Zum einen, weil sich hier natürlich ein großes Potenzial für Werbetreibende ergibt und zum anderen, weil die Nutzer nur sehr bedingt dazu bereit sein werden, die bis dato werbefreie App nun mit Werbeeinblendungen zu nutzen.

Wie hat WhatsApp bisher sein Geld verdient?

WhatsApp wurde 2009 gegründet und hat von da an die Art der Kommunikation zwischen Smartphone Usern revolutioniert. Zu Beginn war die App nach einer gewissen Nutzungszeit kostenpflichtig und musste in einem jährlichen Abonnement gebucht werden. Bereits 2012 war die Relevanz von WhatsApp so hoch, dass erste Gerüchte einer Übernahme durch Facebook oder Google aufkamen. 2014 dann die Nachricht: Facebook kauft WhatsApp für rund 22 Milliarden US-Dollar. 2016 kündigt Facebook an, die Gebühren für WhatsApp abzuschaffen, die Userdaten von WhatsApp aber dennoch nicht für Werbezwecke zu nutzen. Man möchte Geld verdienen, indem man eine kostenpflichtige Version für Unternehmen einführt. Die Kombination aus Kosten- und Werbefreiheit hat WhatsApp zum SMS-Killer Nummer Eins gemacht: 2017 verschickten die Nutzer in Deutschland nur noch zehn Milliarden Kurzmitteilungen – vor fünf Jahren waren es noch fast 60 Milliarden SMS. Im August des gleichen Jahres rudert Facebook jedoch zurück: Man will die Nutzerdaten (etwa Telefonnummern) nun doch verarbeiten, was den Verbraucherschützern vor allem in Europa jedoch übel aufstößt, weswegen die Pläne verworfen wurden. Im Januar 2018 etabliert WhatsApp mit seiner neuen und kostenfreien Business App einen Kommunikationskanal für kleine bis mittlere Unternehmen.

In der Zeit nach der Übernahme durch Facebook verliert WhatsApp im Verlauf seine beiden Gründer Brian Acton und Jan Koum. Diese hatten bei der Gründung der App versprochen, dass WhatsApp werbefrei ist und auch bleiben wird – ein Versprechen, das sie schlussendlich nicht halten konnten. Brian Acton hat übrigens nach seinem Austritt eine Stiftung gegründet, die in Verschlüsselungstechnologien investiert.

Wie würde Werbung auf WhatsApp aussehen?

Bislang gibt es noch keine konkreten Aussagen von Facebook, wie die Werbung in WhatsApp zukünftig aussehen wird. Denkbar ist, dass Facebook neben der bisherigen Business App auch für größere Werbekunden einen Dialogkanal entwickelt. Es stehen Spekulationen im Raum, dass Mechaniken eingesetzt werden könnten, die man von Newsletter-Anbietern kennt. Dabei können User, die dem Empfang der Nachrichten durch Unternehmen zugestimmt haben, über die bekannten WhatsApp-Möglichkeiten – Text, Audio, Bild und Video – angesprochen werden. Experten vermuten, dass sich die Darstellung an der bereits auf Facebook buchbaren Messenger Ad orientieren könnte.

Werbung im Facebook Messenger. Quelle: Facebook

 

Dabei müsste auch beachtet werden, dass sich die Form der Dialogansprache nicht als Erstkontakt einsetzen lässt. Nach heutigem Stand würde sich der Kanal WhatsApp nur für Bestandskunden eignen, die bereits in Verbindung mit dem Unternehmen stehen oder bewusst mit dem Unternehmen interagieren wollen. Weitere Möglichkeiten, wie Banner-Ausspielungen oder Einblendungen zwischen den Statusmeldungen (ähnlich wie Story Ads bei Instagram), sind bislang nur Gerüchte und nicht offiziell bestätigt worden.

Allein die Ankündigung, dass WhatsApp zukünftig mit Werbung finanziert werden könnte, sorgt in der Community vorab für eine große Diskussion. Wie die oben genannten Formen der Werbung schlussendlich aufgenommen und akzeptiert werden und ob sich WhatsApp dadurch weiterhin als etablierte Kommunikations-App behaupten kann, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall verdient das Thema vor allem für Werbetreibende hohe Aufmerksamkeit, da es medial viel Potenzial bietet.

Teambuilding wird bei mediascale sehr groß geschrieben! Doch wir brauchen dafür nicht immer einen offiziellen Rahmen. Um unseren Zusammenhalt noch mehr zu stärken, ging es diesmal zur Schnapserljagd! Pünktlich zum anstehenden Event hat sich der Wettergott auf unsere Seite begeben und uns einen wunderbar milden Abend beschert, absolut perfekt für eine kleine Schnapserljagd rund um den Münchner Goetheplatz. Kurz vor dem Startschuss erfolgte die letzte Einweisung aller beteiligten Kollegen, denn so eine Walking Tour will wohl koordiniert sein.

Zum Nachmachen gibt es hier auch nochmal die Regeln: Bereits am Startpunkt muss das erste Rätsel gelöst werden. Die Lösung führt die drei Gruppen dann an jeweils eine der festgelegten Stationen, wo es als Belohnung einen Schnaps und das neue Rätsel gibt. Die Antwort darauf leitet die Teilnehmer wiederum zur nächsten Location. Das große Ziel der Jagd: die Rätsel so schnell wie möglich lösen und zur Zielstation gelangen. Die Zeit von der Rätselübergabe bis zur Lösung wird bei jeder Gruppe  immer mitgestoppt. Zum Schluss werden die einzelnen Zeiten von den verschiedenen Stationen zusammengezählt und so die Sieger ermittelt.

Während die einzelnen Gruppen sich zu den verschiedenen Stationen auf den Weg machten, warteten schon die Rätselbeauftragten an den Locations mit ihren kniffligen Aufgaben. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurde zusätzlich eine WhatsApp Gruppe ins Leben gerufen. Was da so abging wollen wir euch nicht vorenthalten.

ManuW.
I sing a Liad für di…
So gehen die Gauchos, die Gauchos die gehen so…!
Ein Stern der deinen Namen trägt…!
Sieeeeeraaaa sierrraaaa madreeeeee suuuuu!

Jana
Hat Tobi kein What’sApp?

ManuW.
Skandal, Skandal um Tobi!

Anna
Still… wir müssen hier seriös sein.

ManuW.
Grüne Cobra an weißen Leopard! Ich bin bereit!

ManuF.
Wie entfernt man einen Teilnehmer?

ManuW.
Ja entfernt mal ManuF.

Tobi
Holla

Ein Glück, es haben doch alle What’sApp :)

Julia
Wo seid ihr alle!?

Nadine
On my way to the Paulaner

01

206+++? Was haben wir vor?

02

Aber sonst alles bereit :)

Ellena

03
Ebenfalls bereit!

Tobi
04

Grundlage schaffen… läuft :)

Manu F.
Unser WLAN passt auch!
05

Sandra
Wir sind auch bereit.

 Ellena
Jana, wir sehen dich!!!!

Manu F.
Versteckt euch!

Julia
Es geht los.

Jana
Die Endlocation steht auch.

Anna
Station Arbeitsamt Verstecken! Kommen jetzt ins Valentin.
@Julia wartet mal, sonst sieht meine Gruppe eure.

Manu F.
Ois easy. Versteckt.

Nadine
Erste Gruppe ist da.

5 min später:

Nadine
Wann kanns weiter gehen? Meine Schnapselrunde ist durch…

Weitere 5 Minuten später:

Nadine
Mei wie lange braucht ihr denn?

Andreas
Schick los.

Sabrina
Das Rätsel ist gelöst unsere Gruppe kommt jetzt zum Amt.

Eva
Südstadt wir kommen!

Alice
Wir sind noch an Station 2.

Anna
Ist noch jemand in der Südstadt?
Wir hatten das falsche Rätsel.
Mussten improvisieren.
Sind gleich in der Südstadt.

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Diana
Welcome to Südstadt.

 Alice
Wo vor dem Arbeitsamt steht ihr denn?
Wir haben euch vorhin nicht gesehen.

Manu F.
Wir haben uns doch versteckt.
Sind jetzt direkt davor.

Anna
Sind auf dem Weg zum Heimspiel.
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Nadine
Wir gehen auch langsam los gen Heimspiel.

 

Sandra
Wir zahlen noch und sind dann auch auf dem Weg

Eva
Wir starten jetzt auch vom Amt aus Richtung Heimspiel.
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Nachdem alle Teams ihre Rätsel gelöst und damit erfolgreich alle Stationen hinter sich gebracht hatten, war das Heimspiel als Hauptlocation des Abends erreicht. Dort angekommen wurde das schnellste Rateteam von den beiden Organisatorinnen Jana und Alice noch mit einer Flasche Ananaslikör ausgezeichnet.

So sehen Sieger aus :)

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Das anschließende Burgerbuffet sowie ein kleiner New York Cheesecake zum Nachtisch bildeten die Grundlage für den restlichen Abend. An dieser Stelle möchten wir auch dem Barteam vor Ort danken, die uns ausdauernd unsere Wünsche erfüllt haben.

Auch dieses Jahr wurde bis zuletzt mit einem harten Kern gefeiert, immer angeheizt von unserem DJ Manu W., vielen Dank dafür, ein großes Dankeschön auch an die beiden Organisatorinnen, allen Helfern und natürlich auch die Party Crowd. Schee wars, und wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Facebook ist derzeit wieder in aller Munde: Die Übernahme von WhatsApp und der damit verbundene Hype um alternative Messenger-Dienste geht momentan groß durch die Medien.

Es wird einem also mal wieder bewusst, welch tragende Rolle Facebook in unserem Nutzerverhalten im WWW eingenommen hat, zumal das Thema Datenschutz immer wieder aufkommt und für kontroverse Diskussionen sorgt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass einem zunächst Facebook in den Sinn kommt, wenn man über Social Media spricht.

Social Media ist aber weit mehr als Facebook: Hierunter versteht man sämtliche digitale Medien, über die sich Nutzer interaktiv vernetzen und austauschen können. Neben der Kommunikation in sozialen Netzwerken spielt dabei auch der User Generated Content (UGC) eine tragende Rolle: Website-Inhalte werden im Web 2.0 nicht mehr nur durch Sitebetreiber bereitgestellt, sondern auch durch die User selbst generiert. Dies kann in Form von (Blog)-Beiträgen geschehen, aber auch Foto- und Video-Uploads, Produkt-Rezensionen etc. gehören dazu.

Glossar_Social_Media
Quelle: mediascale

Allgemein kann Social Media in unterschiedliche Kategorien unterteilt werden, wobei eine klare Abgrenzung nicht möglich ist, da die Übergänge meist fließend sind:

Soziale Netzwerke

Ein soziales Netzwerk zeichnet sich dadurch aus, dass jedes Mitglied über ein persönliches Profil verfügt und sich mit anderen Usern vernetzen kann und damit eine Gemeinschaft bildet. Meist steht eine Chat- oder Nachrichtenfunktion zur Verfügung, zudem besteht die Möglichkeit, über das eigene Profil eine Vielzahl an Informationen mit anderen Usern zu teilen.

Das größte soziale Netzwerk ist ohne Zweifel Facebook, aber auch StayFriends, Google+, Wer-kennt-wen, XING oder Twitter erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit, auch wenn sie im Vergleich zu Facebook deutlich weniger genutzt werden.

Blogs, Mikroblogs und Foren

Wie bereits letzte Woche in unserem Blog zu lesen war, handelt es sich bei einem Blog um eine Art Tagebuch, welches auf einer Website veröffentlicht und ständig aktualisiert wird. Mikroblogs hingegen zeichnen sich durch das Posten sehr kurzer und meist brandaktueller Nachrichten aus, wie etwa bei Twitter. Aber auch in anderen sozialen Netzwerken können Mikroblogs in Form von Statusmeldungen veröffentlicht werden, z.B. bei Facebook oder XING. In Foren werden die Beiträge meist thematisch gegliedert, sodass ältere Beiträge aufgrund der besseren Struktur leicht gefunden werden können.

Content Communities

Content Communities sind ähnlich aufgebaut wie soziale Netzwerke, allerdings stehen die geteilten Inhalte im Vordergrund: In Videoportalen wie YouTube oder MyVideo können Videos nicht nur angeschaut, sondern auch selbst hochgeladen werden. Bilder werden auf Plattformen wie Pinterest oder Flickr geteilt, für Audiodateien eignen sich Webseiten wie Soundcloud.

Kollektivprojekte

Bei Kollektivprojekten werden unterschiedlichste Inhalte von mehreren Personen gemeinschaftlich erarbeitet und ständig aktualisiert bzw. ergänzt. Dabei kann es sich entweder um registrierte Nutzer, aber auch um anonyme Teilnehmer handeln. Das beste Beispiel ist hier wohl Wikipedia, aber auch jegliche Open Source Projekte gehören dazu.

Verbraucherportale

Das Web 2.0 bietet Verbrauchern die Möglichkeit, erworbene Produkte oder Dienstleistungen in unterschiedlichen Portalen zu bewerten und Rezensionen zu schreiben, wie etwa bei Yelp oder Plazaa. Für Unternehmen bringt dies Vor- und Nachteile mit sich: Einerseits können diese besser auf Kundenwünsche eingehen, andererseits birgt negatives Feedback die Gefahr, potenzielle Kunden zu verlieren.

Für Unternehmen ist Social Media also ein zunehmend wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix. Unternehmensprofile können auf Facebook, XING und Co. zwar ohne allzu großen Aufwand eingerichtet werden, allerdings ist es damit nicht getan: Profile sollten regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden, um die User bei Laune zu halten und die Kundenbindung zu stärken. Auch dürfen virale Effekte nicht vernachlässigt werden, die nicht immer positiv verlaufen, sondern insbesondere bei missglückten Werbebotschaften oder sonstigen kontroversen Themen zu Lasten der Reputation eines Unternehmens gehen und schlimmstenfalls in einem Shitstorm enden. In solch einem Fall ist es essentiell, ein funktionierendes Krisenmanagement zur Hand zu haben.

Manchmal beginnt die Totenmesse schon, wenn noch gar niemand unter der Erde ist. Facebook liegt hinsichtlich Nutzung und Beliebtheit nicht mehr ganz so im Trend der Jugendlichen und schon sehen die ersten Apokalyptiker das Ende nahen. Dabei lautet die Frage eigentlich: Braucht Facebook auf absehbare Zeit eine nachwachsende enthusiastische Generation und inwieweit.

Denn auch wenn sich die Gunst verschiebt und WhatsApp und Co. im Trend liegen, so ist es dennoch nur ein Bruchteil, die Facebook nicht nutzen. Und nebenbei ist die Entwicklung doch nur zu normal:

Facebook ist inzwischen Mainstream und ich persönlich fände ein Netzwerk auch nicht mehr so prickelnd, in dem sich meine Mutter mit mir befreunden möchte und meine junggebliebene Großmutter Peinlichkeiten ihres Rentnerdasein postet. Das belegen nicht nur Studien, sondern eigene kleine Feldforschungen bei Bewerbern und auf Vorträgen.

Nur: Jugendliche stehen gar nicht so oft im Fokus von Werbung wie suggeriert wird. Im vergangenen Jahr erwähnten vielleicht maximal 10 Prozent aller Briefings, die uns erreichen, diese Zielgruppe. Denn häufig fehlt nicht nur die Kaufkraft, sondern auch (beidseitiges) Interesse. Das mag nun sehr stark branchenindividuell variieren (und ja Markenbindung beginnt am besten in jungen Jahren), aber in der Regel zielt die Werbung auf ältere (über 20) und solventere Konsumenten. Und wenn ich als Facebook schon alle anderen User bei mir versammelt habe, kann ich es mir durchaus leisten, nicht mehr die Nr. 1 sozialer Kommunikation unter den Teenagern zu sein. Dies gilt umso mehr, wenn die Mitbewerber (noch) nicht um die Mediatöpfe konkurrieren. WhatsApp hat man gerade erworben und es ist medial (noch) nicht buchbar. Und Newcomer wie Snapchat müssen erst mal zeigen, ob sie dauerhaft bestehen.

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