Tag Archiv für "Weihnachten"

Unsere Nadine widmet sich bei der mediascale vielen Themen. Guten Gewissens dürfen wir Sie Targeting-Expertin, NE.R.O. Chefin und Excel-Göttin nennen. Abseits vom Schreibtisch ist sie auch noch begnadete Hobby Bäckerin. Und nun letztes Wochenende hat sie „Guzle“ für uns gebacken –  hier kommt ihr Backbericht, hhhhhmmmmm:

 

Wie jedes Jahr konnte ich es kaum bis zum ersten Advent abwarten. Die Tatsache, dass ab Ende September Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen sind, macht die Wartezeit kein bisschen einfacher.

Für alle, die sich bisher noch zurückhalten konnten, oder mal ganz schnell einen Teller voll Plätzchen benötigen, habe ich mir dieses Jahr auf Basis von nur einem Teig ganz unterschiedliche Leckereien einfallen lassen.

 

Also los geht’s mit dem Basisrezept:

330g weiche Butter

460g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Salz

600g Mehl

10g Backpulver

 

Ich wusste ja, dass ich mehr als nur eine Sorte backen werde, daher war die Teigmenge genau richtig. Für kleinere Projekte können die Zutaten natürlich entsprechend halbiert werden.

Aus den Zutaten einen Mürbeteig zubereiten. Ein Tipp für besonders zarte Plätzchen: Den Teig nicht länger kneten als unbedingt notwendig. Ich knete Mürbeteig gerne mit der Hand. Aber natürlich geht es genauso gut mit einer Küchenmaschine und einem Knethaken. Dann würde ich allerdings nur „pulsweise“ rühren und definitiv dabei bleiben, um das Überkneten zu vermeiden. Der Teig fühlt sich zu Beginn noch sehr feucht an. Einfach trotzdem erst einmal mindestens eine Stunde kaltstellen. Bei der Weiterverarbeitung wird noch einiges an Mehl dazu kommen, von daher darf der Teig ruhig saugfähig sein.

Nachdem der Teig etwas ruhen konnte, eine Wunschmenge zum Ausrollen vorbereiten. Dazu die Arbeitsfläche mit Mehl einstreuen und kurz kneten. Dann den Teig bis zur gewünschten Dicke ausrollen. Ich versuche immer etwa drei bis vier Millimeter zu erreichen.

Wunschformen ausstechen, mit etwas Abstand auf das Backblech legen und für ca. acht Minuten bei 165 Grad Umluft goldbraun backen. Manche mögen ihre Plätzchen etwas dunkler, andere am liebsten fast noch roh. Länger als zehn Minuten im Ofen würde ich jedoch nicht empfehlen, sonst schmecken sie unter Umständen schon brenzlig. Außerdem gilt natürlich auch bei diesen Plätzchen: Bitte nach dem Backen noch etwas auskühlen lassen, sonst verformen sie sich.

Ich habe mich dieses Jahr für folgende Varianten entschieden:

  • Klassische Spitzbuben: Drei unterschiedliche Größen ausstechen, dabei ist es egal ob rund, eckig, oder in Form von Sternchen. Viel wichtiger ist die Auswahl der Marmelade, die zwischen die einzelnen Etagen soll. Ich habe dieses Jahr auf zwei Selbstgemachte zurückgreifen können. Damit ich unterscheiden kann welches Türmchen wie gefüllt ist, habe ich aus der obersten Lage mit ganz kleinen Ausstechern ein weihnachtliches Guckloch ausgestochen. Noch mit etwas Puderzucker bestäuben und schon fertig. Wer möchte, kann die Marmelade zum Beispiel auch noch mit etwas Rum verfeinern.

  • Klassische Ausstecherle: In meiner Heimat sagen wir „Guzle“. Inzwischen ist es der Oberbegriff für all meine weihnachtlichen Gebäcke. Ich würde jedoch sagen, dass die ausgestochenen, mit verquirltem Ei bestrichenen und etwas Zuckerperlen bestreuten Plätzchen das Original „Guzle“ darstellen. Von daher dürfen sie auf keinen Fall in meiner Keksdose fehlen.
  • Pistazienkringel: Optisch erinnern mich diese Plätzchen an einen Adventskranz. Außerdem führen die Pistazien unwillkürlich zu einer Geschmacksvariation, ohne dass man noch zusätzlich etwas in den Teig mischen muss. Und sie sind auch super schnell gemacht. Einfach den äußeren Kringel zuerst ausstechen und auf das Backblech legen und dann erst die Mitte ausstechen. Schnell noch mit Ei einpinseln und die bereits gehackten Pistazien darüber streuen. Fertig.

  • Marzipan – Haselnusssterne: Hier ist es, um ehrlich zu sein, etwas mit mir durchgegangen. Die beiden Sterne habe ich mit einer Mischung aus weißer Schokoladen-Ganache, Marzipan und etwas Lebkuchengewürz gefüllt. Dann wurden jeweils zwei Spitzen in weiße Schokolade getaucht und in gehackten Haselnüssen gewälzt. Eine weitere Variation nach gleichem Prinzip, aber etwas weniger aufwändig: Einfach Nutella in die Mitte, dann mit dunkler Schokolade und Nüssen dekorieren.
  • Zitronen“springerle“: Ich gebe es direkt zu: Mit echten Springerle hat meine Variante nichts zu tun, aber das Muster hat mich einfach so daran erinnert. Mit einem Prägeholz einmal über den ausgewälzten Teig, dann nur noch den gewünschten Bereich ausstechen und fertig. Es lassen sich aber auch alle möglichen anderen Materialien verwenden, um ein Muster in den Teig zu prägen. Bei dieser Variante habe ich mich dazu entschieden noch etwas geriebene Zitronenschale in den Teig zu mischen. Durch das zusätzliche Kneten hat der Teig seine Struktur leicht verändert. So bleibt das Muster auch während des Backvorgang erhalten.

 

Ich werde mich jetzt erst einmal mit einer Tasse heißem Kakao und einer Kostprobe aus meiner Plätzchenbox auf die Couch zurückziehen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

In diesem Sinne, eine frohe besinnliche und vor allem leckere Vorweihnachtszeit.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Bei mir hat das Weihnachtsfieber allerdings schon Mitte November begonnen. Etwa 10 kg Plätzchenteig sind bereits verarbeitet und warten in schönen Blechdosen auf hungrige Kollegen. Rolf Zuckowski liefert den passenden Songtext zur Stimmung:

 

Unbenannt

Nachdem man sich naturgemäß so ganz ohne Rezept aber durchaus schwer tut, möchte ich hier heute zwei meiner Lieblingsrezepte teilen.

Falsche Butterbrote:

80g Butter
100g Puderzucker
1 Ei
125g gemahlene Mandeln
125g geriebene Blockschokolade
125g Mehl

Aus diesen Zutaten den Teig kneten. Das Schöne an der Stelle, einfach alles in eine Schüssel und loskneten, es braucht keine Zwischenschritte.

Den Teig in Frischhaltefolie verpacken. Hier wird bereits die Größe und Form des „Brotes“ vorgegeben. Also am besten den Teig löffelweise länglich in der Mitte der Frischhaltefolie platzieren, Folie schließen und ein paar Mal auf der Arbeitsplatte rollen. Leicht andrücken, damit ein Oval entsteht.

Der fertige Teig sollte mindestens über Nacht kalt gestellt werden. Damit er sich einfacher verarbeiten lässt, habe ich die Rolle direkt eingefroren. So lassen sich dann mit einem scharfen Messer einzelne „Brotscheiben“ abschneiden, ohne dass sich der Teigling wieder verformt.

Also am Folgetag ca. 3mm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Die Scheiben gehen etwas auf, von daher mit etwas Abstand auf dem Backblech platzieren.

Nach ca. 10min bei 175 Grad Celsius im Ofen (Umluft) sind die Rohlinge fertig. Gut abkühlen lassen.

Ich bin kein großer Fan von der Verarbeitung roher Eier, daher habe ich die Originalbutter abgewandelt. Wer dem Original treu bleiben will: 2 Eigelbe mit etwas Vanillezucker, oder Vanillemark und 75g Puderzucker verrühren. Ich benutze lieber nur Puderzucker mit Wasser und einem Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und färbe die weiße Masse mit etwas Lebensmittelfarbe ein.

Die „Butter“ auf den gebackenen und abgekühlten „Broten“ verteilen und zu Dekozwecken noch den falschen Schnittlauch in Form von fein gehackten ungesalzenen Pistazien darüber streuen.

 

Falsche Butterbrote

 

Mürbeteig-Plätzchen

Das zweite Rezept ist ein Mürbeteiggrundrezept, das sowohl für einen Käsekuchen oder eben auch für Weihnachtsgebäck die perfekte Basis bildet.

220 g Butter (kalt)
220 g Zucker (weiß)
435 g Mehl
10 g Backpulver

Alle Zutaten gut verkneten und zumindest eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem fertigen Teig, lassen sich jetzt alle möglichen weiteren Plätzchen fertigen. Einfach den Teig ausrollen und mit Förmchen ausstechen.

Für verschiedene Variationen kann man Teile des Grundteigs zum Beispiel rot oder grün einfärben, oder mit Kakao und Rum aromatisieren. Der Dekorationswut sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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Mürbeteig-Plätzchen

 

So entsteht schnell ein bunter Plätzchenteller der nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.

Die mediascale wünscht eine frohe Adventszeit!

Das Jahr 2014 geht zu Ende und alle sind schon ganz aufgeregt und warten ganz sehnsüchtig darauf… Nein, nicht auf Weihnachten. Natürlich nur auf das Best of Bscheid gsagt 2014! Ein feines Zuckerl als vorweihnachtliches Präsent für alle Fans von Bscheid gsagt. Etwas zum Schmunzeln, bei dem ganzen Weihnachtsstress. Vielleicht helfen da ja die professionellen Lockerungsübungen, mit denen wir uns sonst auf den Dreh unseres Video-Blogs vorbereiten.

Und wer sich so richtig abreagieren möchte, dem empfehlen wir unser Schneeballschlacht-Spiel. Weiße Weihnachten gibt es dieses Jahr eh nicht, also lieber zum virtuellen Schneeball greifen, die hüpfenden mediascale-Männchen abschießen und in die Hall of Fame aufsteigen.

2015 geht es gleich wieder weiter mit neuen Folgen von Bescheid gsagt. Mit noch mehr dynamischen Requisiten und interstellaren Interviews. Bis dahin wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihre mediascale

 

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Wenn Sie im Moment durch die Online Mediaagenturen der Republik gehen, gehe ich davon aus, dass die am meisten benutzten Wortfetzen überall ähnlich durch die Gänge schallen:

„Bitte abgrenzen nicht vergessen!“

„Können wir noch was zubuchen für die KW 52…“

„Bei XYZ haben wir Unterlieferungen auf ABC…“

„Für Januar geht’s grad so weiter…“

„Wer ist Notdienst am 27.12. ……“

….

Kurzum, geruhsame Weihnachtsstimmung stellt sich noch nicht wirklich ein, in den letzten Wochen des Jahres trennt den Online Mediaplaner in puncto Arbeitsreichtum meist nicht viel von den Kollegen bei Hugendubel am Marienplatz oder den freundlichen Damen und Herren beim Glühweinverkauf am Weihnachtsmarkt bei -15 Grad.

Drum ist es umso wichtiger, dass es trotzdem noch ein paar fröhliche Momente gibt, mit denen wir uns die Zeit bis zum 24. verkürzen, wenn wir alle die Füße unter den Baum strecken und den Clicktag einfach mal Clicktag sein lassen können.

Ein wahres Bonmot haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: für all jene, die unterjährig meinen hoch geschätzten Kollegen Bscheid und seine Kolumne „Bscheid gsagt“ verfolgt haben, aber auch alle diejenigen, die mal wieder einen fröhlichen Moment gebrauchen können – unser Vorweihnachtsblogpräsent, die gesammelten Outtakes aus 12 Monaten Videoblog:

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer Ihnen allen ein geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest und einen gesunden Rutsch in 2014 zu wünschen!

Bis 2014 und alles Gute,

Ihre mediascale

 

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

„Pleiten, Pech und Pannen“ -Sendungen kennen Sie aus dem Fernsehen. Auch in den insgesamt 22 Folgen unseres Videoblogs „Bscheid gsagt“ ist 2012 so einiges an Ausrutschern passiert. Unserem Hauptdarsteller, aber auch dem vorwitzigen Fragesteller. Vor allem aber hatten wir immer wieder mit den Tücken unserer Produktionsbedingungen zu kämpfen: Schließlich drehen wir in einem öffentlich zugänglichen Konferenzzimmer im Haus der Kommunikation in München bei Serviceplan. Was das bedeutet, sehen Sie in unserem „Best of Bscheid gsagt 2012“:

Allen Fans von „Bscheid gsagt“ und allen Lesern dieses Blogs eine schöne Weihnachtszeit und ein paar ruhige Tage zwischen den Jahren. Auch 2013 werden wir wieder tote Tiere filmen, Begriffe erklären, die keiner versteht und Sachen vorstellen, die keiner kennt. Wenn es wieder losgeht, sagen wir Ihnen/Euch rechtzeitig Bscheid.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

 

Hier in München ist es in den letzten Tagen richtig winterlich geworden. Das Schneetreiben begleitet uns seit dem Wochenende und mittlerweile liegt die Agentur unter einer dicken Schneedecke. Die Raucher gehen deutlich seltener vor die Tür und die Cafeteria im Haus feiert Hochkonjunktur, weil keiner raus will, um sich etwas zum Essen zu holen. Und wenn die Schneeflocken fallen, dann brummt es auch im Netz. Die Weihnachtskampagnen begegnen einem überall, an der Bushaltestelle genauso wie beim Surfen. Auch wir stecken mitten in den Weihnachtskampagnen für zwei neue Kunden: Wir trommeln gerade für myToys und schütteln für Betten Rid online die Kissen auf. Dabei konzentrieren wir uns auf Frauen! Denn das Christkind ist im wahren Leben oft weiblich.

Die myToys.de GmbH, der führende Onlineshop für Spielwaren und Produkte rund ums Kind in Deutschland, hat uns mit einer klassischen Online-Kampagne beauftragt. Sie läuft von Ende November bis Mitte Dezember in frauen- und familienaffinen Kanälen und Umfeldern. Das Targeting konzentriert sich auf Frauen und Mütter im Alter von 20 bis 49 Jahren. Zum Einsatz kommt dabei unser agentureigenes Targeting System NE.R.O., um die Zielgruppe immer treffgenau zu selektieren.

 

Für die Betten Rid GmbH, einen der führenden Spezialisten für gutes Schlafen in Deutschland, haben wir eine aufgeweckte Performance-Kampagne geschaltet. Sie spricht besonders Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren an und schlägt ihnen Geschenkideen für das Fest der Feste vor. Zum Einsatz kommen neben CPC-Rotationen mit Standardwerbemitteln auch  zielgruppenaffine Logout-Platzierungen sowie unsere hauseigenen Tool-Spezialitäten NE.R.O. Re-Targeting sowie NE.R.O. Affinity.

 

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne verschneite Woche und ein gutes Händchen bei der Auswahl Ihrer Weihnachtsgeschenke. Sollten Sie noch Inspiration benötigen und die Folge von Bscheid gsagt verpasst haben, dann hier der Link zu 3 innovativen Gadgets.

… ich muss euch sagen, im Haus der Kommunikation da weihnachtet es sehr.

Am Dienstag hat Agnes ja bereits über einige unserer weihnachtlichen Traditionen in ihrem Blogartikel berichtet. Ein weiterer Brauch, der alljährlich am sechsten Dezember statt findet, ist der Besuch des Nikolaus und seiner immer größer werdenden Truppe von Helfern.

Und weil uns nach dem Auftritt allen so sehr weihnachtlich zu Mute ist, hier noch ein kleines Gedicht das den Hergang noch etwas detaillierter beschreibt:

 

Holler boller Rumpelsack,

Der Nikolaus und seine Helferlein tragen ihn huckepack.

Mandarinchen in gelb und Weihnachtsnüsse in braun,

runzlig punzlig anzuschaun.

Bei Schneeflöckchen und Oh Tannenbaum

konnte man kaum seinen Ohren traun.

Schokolade und Flötenspiel,

wir hoffen dass es allen gefiel.

Komm bald wieder in dies Haus,

guter alter Nikolaus.

Der erste Advent ist rum und spätestens jetzt beschäftigen Sie uns – die üblichen X-mas Themen. Die meisten Online Reichweiten sind ausgebucht, Bewegtbild ist schon seit Wochen kaum mehr zu bekommen und die Jahresplanungen für 2013 laufen auf Hochtouren. Mitten im üblichen Jahresendspurt beschäftigen wir uns bei der mediascale aber doch immer noch mit ein paar guten alten Traditionen; und an solchen muss man festhalten. So haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere kleine Schneeballschlacht auf unserer Website. Wenn schon keine Zeit für eine echte Schneeballschlacht bleibt, dann nutzen Sie doch die nächste Kaffeepause und zeigen uns, ob Sie den Highscore knacken können. Viel Spaß – hier geht´s zum Spiel.

 

Ebenfalls mittlerweile Tradition hat bei uns der jährliche Skiausflug auf die schöne Krummholzhütte im Ennstal. Seit 2005 fahren wir regelmässig am Wochenende vor Weihnachten dorthin, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen, die Gipfel schon vor dem ersten Lift zu stürmen, den Partypilz zum Glühen zu bringen, den Einkehrschwung genauso wie den Parallelschwung zu üben und dem Zirbenschnapserl zu fröhnen. Die Vorbereitungen laufen und die Vorfreude ist schon groß.

Welche Traditionen auch immer Sie in der Weihnachtszeit haben – halten Sie daran fest. Dafür sollte auch in der zum Teil stressigen Adventszeit ein bisschen Zeit übrig sein.

Ich hoffe, Sie haben sich gut erholt im Weihnachtstrubel und beim Silvester Party Hopping? Vielleicht haben Sie es aber auch ganz ruhig angehen lassen oder sind sogar in die Ferne verreist? Unter den Kollegen hier kann man alle Modelle finden. Von Österreich über Neuseeland bis hin zu China führten die Reisen der mediascale-Mitarbeiter. Da wird von klirrender Kälte und Tonsoldaten genauso berichtet wie von knackendem Kaminfeuer und täglichem Schneeschippen in Tirol.

Seit gestern sind nun (fast) alle wieder hier, und wir starten gestärkt und frisch motiviert mit neuen Planungen und Kampagnen ins 2012. Und wie es so üblich ist, haben sich auch viele von uns gute Vorsätze fürs neue Jahr vorgenommen. Die wichtigsten in Kürze: In der Agenturküche soll zukünftig das dreckige Geschirr wirklich in die Spülmaschine geräumt und nicht einfach nur abgeladen werden. Der Kaffeemaschinenputzdienstplan für 2012 hängt fein säuberlich an der Wand, damit auch niemand mehr vergisst, die gute alte Jura abends zu reinigen. Die ein oder andere Kollegin sieht man mit Salat am Mittagstisch sitzen, und ich selbst besuche all mittaglich das Yoga-Studio gegenüber, um den Weihnachtspölsterchen zu Leibe zu rücken.

Was auch immer Sie sich vorgenommen haben für 2012 – wir wünschen Ihnen die Durchhaltekraft und den nötigen Biss, damit Sie ihre Ziele erreichen.

Möchten Sie wirklich noch einen „Es-war-ein-gutes-2011-doch-im-nächsten-Jahr-wird-alles-schwierig“-Blogartikel lesen? Ich nicht. Deswegen beschränke ich mich auf meine vier persönlichen Weisheiten aus 2011, die ich zwischen den Jahren mit einer guten Flasche Rotwein begießen und „runterspülen“ werde, um quasi jungfräulich, unvoreingenommen und gut erholt ins Jahr 2012 zu gehen:

1. Targeting wird Basis
Nach drei Jahren hat sich unser agentureigenes Targeting-Tool NE.R.O. bei den Kunden etabliert. Sie nutzen immer fleißiger die Chancen, die NE.R.O weit über ReTargeting hinaus bietet. Dies funktioniert nur in Kooperation mit unseren Publishern, die verstanden haben, dass es Agenturen gibt, die gemeinsam mit Kunde und Publisher ein für alle Seiten interessantes Produkt aufsetzen möchten. Hier sind wir aber noch immer am Anfang einer Entwicklung, die das Medium Online in 2012 einen gewichtigen Schritt weiter in Richtung Leadmedium für Kommunikationskonzepte bringen wird.

2. Mehr Audit ist nicht gleich besserer Preis
Natürlich ist es gut, zu kontrollieren, und noch besser ist es, für die gleiche Leistung weniger bezahlen zu müssen. Das versprechen Audits – also am besten täglich auditen?
Weit gefehlt, denn leider führen Audits gerade im Einkauf (und ehrlich gesagt geht’s auch nur um den Einkauf, denn strategisch produzieren viele Auditoren in der Regel keinen signifikanten Qualitätsuplift) zwar manchmal zu besseren Preisen, jedoch meistens zu schlechteren Planungen. Denn in diesem Markt kann fast jede Reichweite auf mindestens vier verschiedenen Wegen zu unterschiedlichen Preisen eingekauft werden, und fast jede Reichweite ist in irgendeinem „Run of XYZ“-Paket enthalten. Doch wollen Kunden dies am Ende wirklich? Irgendeine Reichweite, in der ihre gewünschte Platzierung unter Umständen zu fünf Prozent enthalten ist, die dann aber nur noch 25 Prozent des direkten Angebots kostet. Schlechtes Geschäft für den Kunden – nicht aber für den Auditer!
Deswegen würden wir uns wünschen, dass gerade in Online mehr Kompetenz beim Audit entsteht, dann entstehen faire und vergleichbare Ergebnisse zum Wohl des Kunden.

3. Technik ersetzt kein Konzept
Man gewinnt nicht automatisch ein Autorennen, nur weil das Auto schnell ist, und man DSP, ABS und ESP zuschalten kann. Genau so ist es auch bei uns: Wenn der Kunde nicht weiß, was die Kampagne bewirken soll, und die Agentur nicht weiß, was der Kunde will, dann hilft kein RTB, SEO, ATF (Above the Fold) oder doch BTF (Below the Fold), kein + und Like, es wird nix werden. Das ist nicht neu, aber auch 2012 noch immer richtig: Ein gutes Konzept mit einer klaren Strategie und einer optimierten und integrierten Kampagne bringt mehr als jedes Tool. Das kann unterstützen – ersetzen wird es nicht.

4. Kooperation bringt mehr als Konfrontation
Danke an die Kollegen der Plan.Net, der mediateam360 und auch an die eine oder andere weitere Agentur, mit der wir in diesem Jahr hervorragend zusammengearbeitet haben, auch wenn man sich manchmal im Pitch gegenüberstand.

In diesem Sinne, ab 23.12. erholt sich die mediascale-Mannschaft, um im Januar wieder für ihre Kunden, den Klartext-Blog und einen spannenden Markt an Bord zu sein.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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