Tag Archiv für "Schlagzeilen"

Europäische Union steigt ins Datengeschäft ein

Brüssel, EU – Die von der Europäischen Union geplante Änderung der Datenschutzgrundverordnung hält die ganze Digitalwirtschaft in Atem. Nun sickerte durch, dass es wohl einen Paragraphen geben soll, der der EU ermöglicht, selbst ins datengestützte Digitalgeschäft einzusteigen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, soll der EU Datenschutzbeauftragte Buttarelli gesagt haben: „Nach tiefergehender Analyse der Digitalwirtschaft haben wir festgestellt, dass man hier durchaus Geld verdienen kann und wir uns diesem Thema annähern müssen“. „Datenschutzrechtliche Bedenken sind hier unangebracht, da es unsere Verordnung ist“, fügte er schmunzelnd hinzu. Geplant sind wohl ein Display Network (EUDN – European Display Network), eine Suchmaschine (gEUgle) und ein Targeting Tool (xEUxis).

Influencer breitet sich aus

Youtube, worldwide – Auf Youtube grassieren derzeit einige heftige Influencer. Glaubt man führenden Social Media-Experten, zeigt Google wenig Initiative diese Pandemie einzudämmen. Darüber hinaus wird vermutet, dass das Unternehmen die Ausbreitung sogar bewusst toleriert. Finanzielle Beweggründe soll es dabei nicht geben.

Namensänderung für Media-Pitch angedacht

München, Deutschland – Nach einem aktuellen Artikel der WUFF setzt sich der OWM für eine Namensänderung der klassischen Ausschreibung ein: Aus Pitch soll Bitch werden. Dazu soll OWM Mitglied U. S. gesagt haben: „So ein Pitch erinnert oft an eine Herrenüberschuss-Party in einschlägigen Etablissements. Dank der Namensänderung ist dieses Problem Schnee von gestern“.

„Bäumchen, wechsel dich“ bei der Messe

Köln, Deutschland – Die Koelnmesse und der OVK versuchen mit neuem Personal zu alter Stärke zurückzufinden. Dazu soll sich dmexco Chief Advisor Dr. Matyka wie folgt geäußert haben: „Es gab in der Vergangenheit ein paar Markenzeichen, die diese Messe ausgezeichnet haben. Daher wird es doch wohl möglich sein, eine Messe auf die Beine zu stellen, bei der man nicht schon nach zwei Minuten Wartezeit ein Taxi bekommt und dabei nicht vom Regen überrascht wird.“ Folgende Maßnahmen sollen deshalb umgesetzt werden: Während der Messezeit dürfen 43% der Kölner Taxifahrer ein Wellnesswochenende in der Eifel verbringen. Extra für die beiden Tage engagierte Messehostessen werden durch gezieltes Herumstehen an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten zwischen den Ständen dafür sorgen, dass die Messebesucher auch im Jahr 2018 ihre Termine nicht pünktlich wahrnehmen können. Und zu guter Letzt: Der Einsatz sogenannter Regenbomber ist wohl noch in Prüfung, die letzte Entscheidung trifft hier allerdings die Stadt Köln.

Paywall-Modell etabliert sich

Berlin, Deutschland – Das Paywall-Modell erfreut sich bei den Publishern immer größerer Beliebtheit, ebenso auch unterschiedliche Bezahlmodelle. Neben dem klassischen Geldfluss und der Freischaltung durch Ansehen von Werbevideos, planen einige Content-Eigner nun auch das Bezahlen mit Naturalien. Die führende Bezahlschranke Bill Plus findet dafür klare Worte: „Warum nicht. Tauschhandel gibt es schon seit der Steinzeit. Bartern ist geil! Sex sells!“

AfD klagt gegen Datenmigration

Berlin, Deutschland – Die AfD bleibt ihrer Linie treu: Laut dem Danziger Vorposten bereitet die Parteizentrale eine Klage gegen Datenmigrationen jeglicher Art vor. Hierzu soll der AfD-Vorsitzende Gauland sich wie folgt geäußert haben: „Wir können nicht jeden reinlassen. Selbst wenn er unter dem Deckmantel einer vermeintlich guten Sache kommt!“

Brüder im Geiste

Unterföhring/Hamburg, Deutschland – Anfang März wurde bekannt gegeben, dass der Medienkonzern ProSiebenSat.1 den DAX verlässt und in den zweitklassigen M-Dax absteigt. Erste Analysten zogen bereits Vergleiche zur aktuellen Situation des Hamburger Sportvereins in der ersten Fußballbundesliga. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende des HSV Hoffmann hat sich dazu schon geäußert: „Gewisse Parallelen sind natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings dauert unser Siechtum ja schon etwas länger. Unterföhring ist jetzt unser Vorbild, da ziehen wir gerne nach.“

Interview mit einem Aussteiger

Internet, worldwide Herr K. Bot, Sie haben den Ausstieg aus der Szene geschafft. Was waren Ihre Beweggründe auszusteigen?

Ja, nun. Das ständige Reisen, heute hier, morgen dort. An jedem Ort ein anderer Banner und dann immer nur für einen kleinen Klick. Das zermürbt auf Dauer.

Haben Sie noch Kontakt zu ehemaligen Kollegen?

Nein. Die haben natürlich den Kontakt sofort abgebrochen, als ich mich entschieden habe, dem Spiel ein Ende zu setzen. Und auch die Banner halten keinen Kontakt, für die ist das immer eine einmalige Sache. Ein Abenteuer sozusagen.

Wo halten Sie sich momentan auf?

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich darüber nicht reden möchte. Sie können sich ja denken, dass zurzeit die ein oder andere Security Software hinter mir her ist.

Social Network Xing mit neuem Ansatz

Internet, Deutschland – Fokussierte sich das soziale Netzwerk Xing bisher auf den Business-Sektor, soll es nun auch einen in sich geschlossenen Kreis für Diktatoren, Autokraten und andere Staatsoberhäupter geben. Ein Unternehmenssprecher meinte: „Wir versuchen die Welt ein bisschen näher zusammenzubringen.“ Insidern zufolge soll es hierfür neue Features für geplante Handelskriege, Embargos und Invasionen geben. „So können die User mit nur zwei Klicks und in Echtzeit Strafzölle auf Stahl und Aluminium erheben“, heißt es weiter aus dem Dunstkreis des Unternehmens. Friedensverträge und Handelsabkommen können mit Hilfe von Formularen und Vordrucken geschlossen werden. Nicht bestätigen wollte Xing, dass auch Untergruppen für Rebellen und Guerillas vorgesehen sind.

Netzwerkdurchsetzungsgesetz sagt Fake News den Kampf an

Internet, Deutschland – Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 trat das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft, das sich primär gegen Hetze und Fake News in sozialen Netzwerken richtet. Offensichtlich rechtswidrige Inhalte müssen in der Regel innerhalb von 24 Stunden….krrr… krrr… krrr …. Dieser Account ist vorrübergehend gesperrt

Facebook stellt sich Sexismusvorwürfen: Ab Juni 2017 soll es eine rosafarbene Version geben.

Menlo Park, USA – FB reagiert auf anhaltende Kritik und findet Konsens für Gleichberechtigung. Ab Juni wird es nun also auch eine rosafarbene FB-Oberfläche geben. Marc Zuckerberg soll nach einigen sehr intensiven Gesprächen mit Alice Schwarzer letztendlich von der Notwendigkeit einer zweiten Version überzeugt worden sein.

Alphabet stellt Display und Search Geschäft ein

Mountainview, USA – Es hatte sich schon lange angedeutet, jetzt ist es Gewissheit: Google-Mutter Alphabet wird sich aus dem Display- und Search-Geschäft zurückziehen. Alphabet-CEO Larry Page soll in Gesprächen verkündet haben, dass das Unternehmen jetzt einfach genug Geld verdient habe und dass jetzt mal andere dran seien.

Zähldifferenzen bei digitalen Kampagnen gehören der Vergangenheit an

Düsseldorf – OVK und FOMA einigten sich am vergangenen Donnerstag darauf, den Zähldifferenzen den Kampf anzusagen. Der Ansatz, der wohl die Mehrheit finden wird, sieht vor, dass ab jetzt gar nicht mehr mitgetrackt wird – so kann auch eine Brücke zu den klassischen Medien geschlagen und das Thema Konvergenzwährung vorangetrieben werden.

Ströer vermarktet ab dem kommenden Jahr den Mond und die Venus

Köln/Gartenvilla – Der Vermarktungsriese Ströer wird ab dem kommenden Jahr den Mond und die Venus im Out of Home Bereich vermarkten. Digital soll 2019 nachziehen. Dazu soll Ströer CEO Udo Müller erklärt haben, dass nur noch ein paar Stelen raufgebracht werden müssten, aber dann seien sie soweit startklar.

Natives Olivenöl klagt gegen schlecht gemachte Content-Kampagnen

Küche – Olivenöl: „Sorry, aber das, was da draußen als nativ gefeiert wird, hat mit einem ausgeklügelten Content-Konzept so viel zu tun wie Öl mit Margarine. Dafür gebe ich meinen Namen nicht her.“

Liebe zwischen SSP und DSP erkaltet

Internet – Unbestätigten Medienberichten zufolge soll die innige Liebe zwischen SSP und DSP bereits der Vergangenheit angehören. Es gibt wohl einen Nebenbuhler, der hier fleißig mitmischt und auch die ein oder andere Impression abspenstig macht. Glaubt man den nicht näher spezifizierten Quellen, handelt es sich um die klassische IO-Buchung.

TV kann einpacken, Mobile rulez

Smartphone – Bei einer Umfrage unter den größten deutschen Marketingentscheidern wurde ein klares Signal in Richtung Mobile Advertising gesendet. Demnach sollen die Spendings im Jahr 2017 nahezu explodieren. Der Peak wird voraussichtlich im Q4 stattfinden, Reichweiten sind bekanntlich reichlich vorhanden. Dazu der Sprecher der anonymen Entscheider U.S.: „Mobile ist die intimste Form der Werbung. Ich habe das Handy immer in der Hosentasche, so nah kommt mir nicht mal meine Frau“.

Durchbruch im Bereich Adfraud – Surfbar kauft Waschmaschine

Internet – Die Zeiten, in denen Kampagnen großflächig überwacht werden müssen, scheinen vorbei zu sein. Vergangene Woche konnte die erste Surfbar mithilfe gekonnter Kreation des Onlinebanners vom Kauf einer Waschmaschine überzeugt werden. Dazu die Surfbar: „Ja gut, ich bin kürzlich umgezogen, da kam das Angebot natürlich gerade recht.“ Werbetreibende werden sich wohl künftig gezielte Botschaften für Surfbars, Crawler und Chatbots überlegen müssen um ihre Umsätze weiter steigern zu können.

Flash vor dem Ende

Internet – Flash geht der Saft aus. Hierzu eine zufällig mitgeschnittene Konversation aus dem Netz:

Html5: „Du stirbst!“
Flash: „Wer sagt das?“
Html5: „Google“
Flash: „Fake News!!!1!!“
Html5: „Sorry, aber du bist so langsam wie ein Öltanker und so offen wie ein Laufhaus.“
Flash: „…“ … lädt noch…

Adblocker vor dem Aus

Berlin/Wolfratshausen – Gerüchten zufolge plant die Bundesregierung ein vorübergehendes Verbot von Adblock Software zur Wahlkampfperiode. Dazu Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Ähdmund Stoiber: „ Ja, also, ich könnte das ja schon irgendwie äh auch verstehen, wissen Sie, weil diese, die äh die Parteien haben natürlich gerade äh im,  äh im Wahljahr eine Agenda, die sie natürlich auch jedermann und also auch Frau zugänglich machen wollen. Das wäre ja dann noch schöner, wenn Sie da 15, oder äh auch 30 bzw. oder 25 % einfach gar nicht erreichen, also dieser Verweigerer also äh ich mein natürlich Werbeverweigerer, wobei, natürlich Fernsehen äh kann man ja auch, aber das äh. Wie dem auch sei, das wäre eine, eine ja eine ganz gewaltige Menge und auch äh ein Problembär bzw. problematisch, wo du dir dann schon denkst, äh für wen oder was oder ja wen schreib ich da eigentlich meine Ähgenda!“