Tag Archiv für "Programmatic"

Online-Werbebetrug, auch AdFraud genannt, ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema in der Online-Werbebranche. Nicht zuletzt der zunehmende programmatische Handel mit Werbeplätzen lässt das Thema häufig erneut aufkeimen. In diesem Blogartikel wird unter anderem auf die Verursacher von AdFraud und deren Motive eingegangen. Doch zunächst ein kurzer Überblick über die verschiedenen Ausprägungen von AdFraud.

Beim Online-Werbebetrug wird zwischen Klickbetrug und Impression-Betrug unterschieden. Beim Klickbetrug wird der Klick auf eine Werbeanzeige mit Hilfe sogenannter „Bots“ simuliert. Diese Bots sind Softwareprogramme, die eigens für den Zweck des Online-Werbebetrugs programmiert werden. Sie besuchen verschiedene Websites und generieren so ein realistisch wirkendes Nutzerprofil mit individuell einstellbaren Klick- und Viewability-Raten. Impression-Betrug hingegen bezeichnet die vorgetäuschte Einblendung einer Werbeanzeige.

AdFraud hat viele Gesichter, doch wie ist der Werbebetrug zu erkennen? Jede Kampagne sollte gepflegt und überwacht werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen der Kampagnen gehören zum Tagesgeschäft eines jeden Mediaplaners. Hierbei sollte auf Abweichungen zwischen den Vermarkter-Klickzahlen und den selbst mitgetrackten Klickzahlen geachtet werden. Außerdem ist darauf zu achten, ob eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Klicks nur von einer bestimmten IP-Adresse, von einem bestimmten Ort oder von einem bestimmten Betriebssystem ausgeht. Zudem nutzen wir für unsere Kunden Adverification-Systeme wie z.B. MOAT, Meetrics, comScore oder Integral Ad Science, welche von Bots erzeugten Traffic erkennen. Hierzu werden zusätzlich Pixel im Werbemittel verbaut, welche prüfen, ob der Traffic einem bestimmten Muster folgt, z.B. ob AdRequests oder Klicks sich auf einige wenige Clients mit identischem technischen Setup wie IP-Adressen zurückzuführen lassen. Erkennen die Adverification-Systeme ein Muster, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Traffic durch Bots entstanden ist.

Nun stellt sich die Frage, wer vom Online-Werbebetrug profitiert und worin die Motivation der Betrüger liegt. Ausgeführt wird die Betrugsmasche von Hackern, Botnet-Betreibern, Pixel Stuffern und vielen mehr. Sie werden für die Umsetzung des Betrugs vergütet. Außerdem sind sie dafür zuständig, die Methoden auf dem neusten Stand zu halten, sodass es für die jeweiligen Tools und Adverification-Systeme stets eine Herausforderung bleibt, AdFraud identifizieren zu können.

In Auftrag gegeben wird der Betrug jedoch hauptsächlich von Webseitenbetreibern. Die Motivation besteht dabei hauptsächlich darin, einen Mehrverdienst durch Leistungen zu generieren, die eigentlich gar nicht erbracht wurden und die der Vermarkter im Normalfall auch nicht erbringen könnte. Dabei geht der Vermarkter allerdings das Risiko eines enormen Imageschadens ein.

Wird AdFraud nicht erkannt und nicht aus den Zahlen herausgefiltert, so kann dem Werbetreibenden tatsächlich ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden entstehen. Laut Adjust, einem Berliner Adtech-Dienstleister, liegen die jährlich durch Klickbetrug entstehenden Schäden in Milliardenhöhe. Doch können die Verantwortlichen für ihren Betrug am Werbetreibenden belangt werden? Natürlich ist die Ausführung und das in Auftrag geben von Online-Werbebetrug in vielerlei Hinsicht strafbar. Grundsätzlich gilt im Falle von AdFraud der Betrugstatbestand des § 263 StGB und der Tatbestand des Computerbetrugs gemäß § 263a StGB (Medienstrafrecht und Internet- und Computerstrafrecht). Computerbetrug bedeutet in diesem Fall das rechtswidrige Verschaffen eines Vermögensvorteils durch die unrichtige Gestaltung eines Computerprogramms. Bei Erfüllung des Tatbestandes ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe zu rechnen. Zusätzlich verstößt das konkurrierende Unternehmen aber auch gegen das Wettbewerbsrecht, wenn es vorsätzlich auf Werbeanzeigen klickt oder den Klickbetrug in Auftrag gibt, um dem Wettbewerber Kosten zu verursachen und ihm dadurch Schaden zuzufügen. Theoretisch plausibel.

In der Praxis lässt sich diese Theorie nur leider schwierig umsetzen. Das Problem liegt in der Beweisführung: Kann dem Verursacher des Klickbetrugs nicht einwandfrei nachgewiesen werden, dass er nur auf die Anzeige geklickt hat, um anderen Schaden zuzufügen oder sich selbst zu bereichern, so lässt sich der Tatbestand nur schwer durchsetzen.

Häufig sind ein gutes Qualitätsmanagement bei der Kampagnenbetreuung und der Einsatz der richtigen Tools der deutlich einfachere Weg, um gegen AdFraud vorzugehen. Auch eine gute Zusammenarbeit mit den richtigen Marktpartnern ist ein wichtiger Grundstein um Betrugsversuchen vorzubeugen. Durch die Bemühungen der deutschen Online-Werbebranche hat der Online-Werbebetrug in Deutschland bislang ein relativ geringes Ausmaß angenommen. Dies geht auch aus dem BVWD-Qualitätsreport 2017 hervor, welcher von der Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. erhoben wurde. Für die Erhebung dieser Statistik haben sich fünf Adverification-System-Anbieter zusammengeschlossen und ihre Daten ausgewertet. Laut dem Qualitätsreport liegt der AdFraud-Anteil in Deutschland lediglich bei rund 2,2 Prozent. Dieses Niveau gilt es zumindest zu halten.

Das mobile Internet in Deutschland boomt: Sowohl was die Nutzer betrifft, als auch den Traffic. Selbst Shoppen über Smartphone ist für die meisten User mittlerweile ganz normal. Parallel hat sich Programmatic Advertising als feste Größe im Online-Mediabusiness etabliert. Als Konsequenz aus beiden Entwicklungen müsste eigentlich kein Weg mehr an Programmatic für Mobile vorbeigehen. Doch die Werbevolumina in diesem Segment wachsen – außerhalb von Facebook und Google – nicht in der Größenordnung, in der man es eigentlich erwarten würde. Wieso wird das Potential von Programmatic Advertising für Mobile Werbung in Deutschland noch nicht ausgeschöpft?

Wenn wir heute von mobiler Werbung sprechen, meinen wir damit vor allem InApp-Werbung mit Formaten wie Bannern und Video-Ads bis hin zu vollflächigen Interstitials. Drei von vier Werbedollars werden aktuell innerhalb von Apps ausgegeben. Sieht man davon ab, dass es in Apps deutlich andere und weniger Webformate als auf dem Desktop gibt und der Dateneinsatz auf Apple-Devices wegen der mangelnden Cookie-Akzeptanz erschwert ist, funktioniert das mobile Web bezüglich der programmatischen Möglichkeiten sehr ähnlich wie das Web, auf das wir am Desktop-Computer zugreifen.

Und tatsächlich haben Mobile Apps durch Programmatic Advertising bereits einen Schub erlebt: Vor den Zeiten von DSP und SSP konnten Reichweiten nur über Aggregatoren gebucht werden. Eine Third-Party-Austeuerung über den Agentur- oder Kunden-Adserver war dabei nicht möglich. Außerdem steht heute mit der Advertising-ID aus den Apps ein sehr stabiler Identifier zur Verfügung, der eine langlebigere Profilierung erlaubt als ein Browsercookie. Über Programmatic Advertising kann ein Werbekunde auf diese Profile erstmals appübergreifend seine Kampagne aussteuern.

Und es gibt noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Datenprovider stellen dem Markt Daten zur Verfügung, die neuartige und wirksame Kampagnenansätze vor allem im Bereich Hyper Local Targeting erlauben – also potentielle Kunden, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, direkt und zielgenau anzusprechen.

Warum also die Zurückhaltung? Die deutschen Vermarkter von Qualitäts-Apps haben das Thema Programmatic Advertising verschlafen. Erst langsam machen sie ihre Reichweiten für InApp-Werbung vernünftig programmatisch nutzbar – denn dazu gehört mehr, als einfach nur die App in der Supply-Side Platform einzustellen. Diese Nachlässigkeit führt dazu, dass große Teile des programmatisch verfügbaren Angebots an mobiler Werbung in Deutschland noch immer aus intransparenten Reichweiten internationaler Marktplätze bestehen.

Und in den Global Exchanges lauern erhebliche Defizite, was die Transparenz und die technische Kontrolle betrifft. Die Folge: AdFraud – also Traffic, der nicht durch menschliche User, sondern sogenannte Bots generiert wird – stellt bei mobiler InApp-Werbung sowohl bei den Reichweiten als auch bei Daten ein erhebliches Problem und somit ein Wachstumshindernis für die Branche insgesamt dar.

Nicht die Technik, die Werbeformate sind das Hindernis

Mit den umfassenden Möglichkeiten des Programmatic Advertising wird auch mobile Werbung einfacher buchbar und gezielt steuerbar. Aber auch Programmatic kann ein zentrales Probleme nicht lösen, das Werbung auf den Smartphones generell noch hat: Es fehlt noch an reichweitenstarken attraktiven Werbeformaten, die zwar aufmerksamkeitsstark sind, aber die Nutzer dennoch nicht belästigen. Wenn wir diese Herausforderung besser bewältigen, wird für die mobile Werbung der Boom erst noch kommen.

Aus der Vielzahl an Kampagnen, die in den vergangenen 12 Monaten über NE.R.O. abgewickelt wurden, möchte ich nun zwei weitere Highlights hervorheben.

Eine erfolgreiche Screenplanning Kampagne

Eine unserer Kampagnen wurde auf Facebook und YouTube in der relevanten Zielgruppe ausgesteuert. Zusätzlich zur Auslieferung auf diesen Umfeldern erfolgte die Erfassung der entstandenen Kontaktdosis in der NE.R.O. Profildatenbank. Die Verpixelung aller Kampagnenbestandteile und die Überführung in die NE.R.O. Datenbank ermöglichte die Feinsteuerung über das NE.R.O. Video Netzwerk: Auffüllung von Bruttokontakten und/oder Optimierung der Nettoreichweite.

nero

Die Kampagne läuft noch bis Ende November, doch die Zwischenergebnisse bestätigen die erfolgreiche Vernetzung der beiden Plattformen mit dem NE.R.O. Netzwerk und dem Ziel einer übergeordneten Kontaktdosenoptimierung.

Profilbasierte Werbemittelaussteuerung für Dallmayr Capsa

Im Rahmen des Verkaufsstarts der 10 bunten Kapselsorten von Dallmayr Capsa wurde die Spiegel Homepage erneut sowohl für mobile als auch für Desktop programmatisch belegt.

Bei dieser Kampagne erfolgte die Aussteuerung anhand von zwei Bausteinen:

  • Vorprofilierte User:

User, die sich innerhalb der bereits laufenden Kampagne von Dallmayr für eine konkrete Produktgruppe interessiert haben (Kampagnenklick), werden mit dem entsprechenden Creative erneut angesprochen.

  • User, die bisher keinen Werbemittelkontakt hatten:

Motive werden auf Basis der aktuellen Tageszeit ausgesteuert.

Die folgende Übersicht soll den Zielgruppenansatz verdeutlichen:

nero2

Die Segmentierung der User erfolgte über alle Kampagnenbestandteile. Die Informationen wurden zentral in der NE.R.O. Profildatenbank gespeichert. Aus diesen Daten konnten Zielgruppenlearnings abgeleitet werden, die für kommende Planungen berücksichtigt werden können.

Und im kommenden Geschäftsjahr? Es warten wieder viele spannende Projekte und Herausforderungen auf uns. Einige stehen bereits in den Startlöchern und werden sicherlich in absehbarer Zeit an dieser Stelle ausführlich erwähnt.

In jedem Fall gilt: Wir freuen uns darauf :-)

Was haben wir nicht für aufregende Diskussionen auf der d3con erlebt. Wie sich die ganze Branche mehrfach lauthals auf den Adblocker eingeschossen hatte und den guten Herrn Faida beschimpft haben.

Wie uns erklärt wurde, dass wir ab morgen eigentlich alles und jeden programmatisch planen und umsetzen werden und wir Agenturen eigentlich vollkommen überholt sind, weil der Advertiser alles selbst macht.

Ich könnte die Liste lange fortsetzen, doch ist die Frage ja, wie es nun dieses Jahr war. Die Antwort ist so sachlich wie die Konferenz es war: informativ und fast schon normal… doch vielleicht ist auch genau das die Qualität, die das Thema programmatische Kampagnensteuerung so dringend braucht: raus aus der Hype-Ecke, rein in die planerische und konzeptionelle Normalität.

Und da gab es interessante Vorträge und Diskussionen, die sehr plastisch aufgezeigt haben, wo wir mit dem Thema heute stehen und welche Herausforderungen wir noch vor uns haben:

Es ging um richtige Attributionen, also um die Einordnung, wie wir mit Daten und Profilen heute in Kampagnen Mehrwert schaffen. Es wurde viel über Fraud und Datenschutz gesprochen. Hier besteht Unsicherheit und hier müssen wir mit Themen wie Kampagnenkontrolle, Selbstregulierung und besserer Information gegenüber unseren Kunden noch besser werden. Auch ging es zum ersten Mal darum, dass Programmatic nicht nur Online betrifft, sondern wir in vielen weiteren Kanälen wie OoH oder Radio vor genau denselben Chancen und Herausforderungen stehen werden.

Wir sind in der Normalität des Mediengeschäfts angekommen. Davon überzeugt hat mich, dass auch auf dieser Veranstaltung ein – wie soll ich es höflich formulieren – „Sales-Podium“ zur Diskussion geladen wurde, das man sich gut hätte sparen können. Denn wenn in einer Diskussion ein Panelteilnehmer aufsteht, um die Leistungen seines Unternehmens im Elevatorpitch zu beschwören und auch sonst viel Redeanteil für die Verkäufe seines Produktes veranschlagt, egal, ob er danach gefragt wurde oder nicht, dann kann man sich sicher sein, dass die d3con keine Nischenkonferenz für digitale Early Birds mehr ist.

Der beste Twitterkommentar hierzu ist folgender:

https://twitter.com/ChristinaDaee/status/709724890958577664

Und da macht es natürlich Sinn, wenn der gute Herr Strerath nun endlich auch eingeladen wird und zum Thema Adblocker das markige Statement rausgibt, „…dass die Werbung einfach kacke sei, man sie deswegen blockt und man sich da nicht wundern dürfe….“ Nun ja, die Logik ist ungefähr so bestechend, wie wenn man sagen würde, man soll sich bitte nicht beschweren, dass aufgrund der AntiBabypille weniger Kinder geboren werden, denn am Ende sehen die Kinder, die da im Moment kommen sowieso alle kacke aus und da ist es nur verständlich, dass man die Pille nimmt, um das zu vermeiden….

Lohnt es sich trotzdem? Auf jeden Fall! Die Panels waren gut besetzt, die Themen interessant und auch Advertiser wurden gesichtet, die sich positiv geäußert haben, dass auch für sie die Konferenz ein echter Mehrwert war. Was will man mehr in der neuen Normalität?

Wer in Zukunft das Thema Programmatic für sich erschließen möchte, sollte drei Aspekte im Auge behalten: Eine spannende dynamische Kreation, die Qualität der Daten und den Fokus auf die richtige Zielgruppe.

Doch zunächst gilt: Programmatic Advertising darf nicht nur aus der automatisiert-technischen Perspektive betrachten werden, meint mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid. Denn die Grundlage einer erfolgreichen dynamischen Kreation ist in erster Linie eine gelungene Kreation an sich. Im zweiten Schritt kann eine Kampagne dann auch an Vorgaben aus der Datenstruktur angepasst, sprich dynamisiert werden.

Nimmt man die aktuelle Situation im programmatischen Einkauf etwas unter die Lupe, stellt man fest, dass die Frage der Qualität oft gar nicht erst auftaucht. Natürlich bringt der automatische Handel bezüglich der Qualitätssicherung eine Herausforderung mit sich. Trotzdem kann dem Kunden bereits heute ein sehr hoher Qualitätsstandard garantiert werden. Zum Beispiel über ein konsequentes Whitelisting, sagt Bscheid.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

SPIEGEL-ONLINE-Homepage wird zur dmexco erstmals programmatisch verkauft

München, 10. September 2015 – Premiere auf www.spiegel.de: Am 17. September, dem zweiten Tag der dmexco, werden erstmals die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE über Programmatic Advertising verkauft. Möglich wird die Aktion durch die Zusammenarbeit zwischen SPIEGEL QC, dem Premiumvermarkter der SPIEGEL-Gruppe, und mediascale, der führenden Agentur für profilbasierte Online-Kommunikation aus der Serviceplan-Gruppe.

Bisher wurden die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE ausschließlich tageweise als Fixplatzierung an einen Werbetreibenden verkauft. Diese Ausschließlichkeit gibt es nun nicht mehr. Am 17.9. können erstmals für einen Tag mehrere Kunden auf der Homepage von www.spiegel.de werben. Die eingeblendeten Motive passen sich in Echtzeit an die Bedürfnisse der Website-Besucher an. Je nach Geschlecht, Alter und Interessen werden ihnen unterschiedliche Kampagnen eingespielt. Die geräteübergreifende Aussteuerung der Kampagne übernimmt dabei die zur Plan.Net-Gruppe gehörende Spezialagentur mediascale. Zu den Werbekunden, die am 17.9. auf der SPIEGEL-ONLINE-Homepage werben, zählen u.a. audible, die ING-DiBa und Condor. Als Werbemittel kommen Wallpaper und Dynamic Sidebar sowie das Mobile Content Ad 2:1 zum Einsatz.

„In der Vergangenheit stellten Publisher häufig nur bestimmte Inventar-Pakete oder Positionen für Programmatic Advertising zur Verfügung. Großformatige Werbung, hochwertige Unique User und Qualitätsumfelder blieben damit häufig direkt verkauften Kampagnen vorbehalten“, erläutert Norbert Facklam, Leiter Vermarktung SPIEGEL QC. „Die dmexco ist das passende Umfeld, um diesen Qualitätsunterschied aufzulösen.“ Julian Simons, Geschäftsführer von mediascale, ergänzt: „Die Herausforderung im Programmatic Advertising besteht derzeit noch darin, qualitativ hochwertige Umfelder für diese Form der Vermarktung zu finden. Die Zusammenarbeit mit SPIEGEL QC ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich auch Programmatic Advertising und Premium-Platzierungen perfekt kombinieren lassen, um individuelle und innovative Lösungen für unsere Kunden zu finden, die die Streuverluste minimieren und die Kampagneneffizienz optimieren.“

 

Zu SPIEGEL QC: SPIEGEL QC, die integrierte Vermarktungsorganisation der SPIEGEL-Gruppe, ist mit seinem Qualitäts-Portfolio aus hochwertigen Online- und Print-Angeboten ein Premiumvermarkter im Werbemarkt. Rund 90 Mitarbeiter in der Hamburger Zentrale und den fünf Verkaufsbüros in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart arbeiten in Teams, die sich aus Online- und Print-Experten zusammensetzen und so jederzeit aus einer Hand qualifizierte Unterstützung und Beratung liefern.
Zur mediascale GmbH & Co. KG: mediascale (www.mediascale.de) ist Marktführer für profilgestützte, datenbasierte Kommunikationslösungen (on- wie offline) – mit einer langjährigen Erfahrung aus über 1500 Kampagnen. Die Münchner Agentur, die 2002 gegründet wurde, betreut für ihre Kunden Billings in Höhe von über 130 Mio. Euro. Als Teil von Serviceplan (Plan.Net) verantwortet mediascale den programmatischen Einkauf der Gruppe und betreibt mit NE.R.O. seit 2007 eines der führenden Targetingsysteme im deutschen Markt. Die Agentur beschäftigt 42 Mitarbeiter und arbeitet für über 35 Kunden wie z.B. ADAC, DA direkt, Condor, Gothaer Versicherungen, ING-DiBa, Peek&Cloppenburg, Sony Music, SportScheck oder Thomas Cook. mediascale ist die am häufigsten ausgezeichnete Agentur beim renommierten New Media Award in der Kategorie effiziente Kommunikation und wird geführt von Wolfgang Bscheid (51), Julian Simons (41) und Dominik Frings (35).

In der Online-Displaywerbung entwickelt sich Programmatic immer mehr zum Standard. Immer größere Anteile des Inventars werden über Plattformen abgewickelt. Lässt sich diese Prognose aber auch auf alle anderen Medien übertragen, die irgendwie digital sind? So einfach ist es nicht, meint mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid. Auch wenn sich Programmatic in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat, muss das ganze differenziert betrachtet werden. Vor allem im Bewegtbildbereich herrschen ganz andere Voraussetzungen. Die Gründe dafür hat Tobias Wegmann, CTO bei mediascale, als Gastautor bei onlinemarketing.de diskutiert.

Zudem ist Bewegtbild nicht gleich Bewegtbild. Die Unterschiede zwischen klassischem Fernsehen und Online-Video sind groß. Warum es bei Online-Videowerbung noch etwas länger und bei der klassischen Fernsehwerbung noch sehr viel länger dauern wird, bis beide über automatisierte Handelsplattformen buchbar sind, erklärt Wolfgang Bscheid.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale