Tag Archiv für "Online-Shop"

Vor Kurzem hat mein Kollege Taskin schon einen Blick in die Glaskugel geworfen und dabei einige Szenarien beleuchtet, wie Shopping im Jahr 2025 aussehen könnte. Bei mir geht die Reise heute nur 5 Jahre in die Zukunft bzw. eigentlich nur 2 Treppen ins Erdgeschoß unseres Büros. Denn dort haben wir von der Serviceplan Gruppe gemeinsam mit Vitrashop das Shopping Erlebnis der Zukunft in die Realität umgesetzt.

Was erwartet nun aber den Käufer im Jahr 2020 in einem Shop? Tja, das kommt nun darauf an, ob ich mich im Online Shop befinde oder doch lieber ins stationäre Geschäft gehe. Im Online Shop kann ich durch die „Call an expert“ Funktion die gleiche Beratung wie im Einzelhandel erwarten – und das barrierefrei, ohne Herunterladen von Software, Installation etc. Im Laden werde ich schon vor dem Schaufenster begrüßt, sofern ich eine digitale Kundenkarte auf dem Handy habe und bekomme evtl. sogar für meinen Besuch einen besonderen Bonus angeboten. Betrete ich den Laden, dann sehe ich erst mal: wenig. Und zwar wenig Ware.

Die ist dafür sehr übersichtlich und annehmlich präsentiert – weniger ist mehr. Denn die Ware wird mir direkt nach Hause geliefert, so dass ich nicht so viel tragen muss. Das bedeutet für den Händler wiederum, dass er weniger Ware vor Ort vorhalten muss, da die Lieferung direkt vom Zentrallager aus erfolgen kann. Auch müssen nicht alle Farben in allen Größen vorrätig sein, da es für die ausgestellten Waren jeweils ein Display gibt, auf dem alle Größen- und Farboptionen angezeigt werden. Diese können über einen Anschluss an den Online Shop direkt zubestellt werden.

Auf einem zentralen Beratungstisch kann man sich zu allen Artikeln durch Auflegen der Ware mehr Infos anzeigen lassen. Auch Empfehlungen zu Kombi-Artikeln kann ich mir als Anregung hier holen.

Die Umkleidekabine kann durch RFID Technologie, die auf jedem Artikel angebracht ist, erkennen, welche Artikel ich mit in die Kabine nehme. Spezielle „Spion“-Spiegel zeigen mir Oberteile und Hosen in der Kombination an, so dass man ohne Anprobieren beurteilen kann, wie Artikel zueinander passen. Auch Alternativen kann ich mir hier Anzeigen lassen.

Und das sind nur die augenfälligsten Umsetzungen im weShop. Extras wie ein je nach Wetter- und Stimmungslage änderbares Lichtkonzept, Shop-Tablets und vieeel Technik im Hintergrund gibt es hier zu entdecken. Haben Sie Lust bekommen auf eine Führung im weShop? Sprechen Sie uns gerne zum Thema an.

Walter Meyer
Walter Meyer

Print online bestellen. Das funktioniert bei diedruckerei.de bereits seit sieben Jahren. Walter Meyer, Geschäftsführer der Onlineprinters GmbH, hat uns im Klartext-Interview seine drei Geheimtipps für einen erfolgreichen Online-Shop verraten. Und warum soziale Netzwerke bei ihm (noch) keine große Rolle spielen.

1. Herr Meyer, Sie sind Geschäftsführer eines Online-Unternehmens. Shoppen Sie privat auch im Netz? Was kaufen Sie, und was würden Sie niemals im Internet erwerben?

 

Natürlich shoppe ich auch privat im Netz. Ich kaufe Bücher, Parfum, teilweise sogar Kleidung und noch einiges mehr online. Eigentlich fällt mir gerade nichts ein, was ich nicht im Internet erwerben würde.

2. Sie haben vor sieben Jahren mit diedruckerei.de den Schritt ins Internet gewagt. Heute beschäftigt die Onlineprinters GmbH über 300 Mitarbeiter. Verraten Sie uns die drei wichtigsten Geheimnisse eines erfolgreichen Online-Shops?

 

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da nicht jedes Produkt mit den gleichen Rezepten über einen Online-Shop beworben werden kann. Deshalb kann ich nur von unserer Warte aus Tipps geben. Eine Bemerkung möchte ich vorab aber noch loswerden. Sonst nützen all unsere „Geheimnisse“ nichts. Wir sind 2004 mit einem Anfangsbudget von 50.000 Euro im Internet gestartet. Meiner Ansicht nach ist es im Jahr 2011 nicht mehr möglich, ohne ein Vielfaches unseres damaligen Budgets überhaupt erfolgreich im Onlinegeschäft zu werden. Heutzutage stehen hinter bedeutenden Onlineshops entweder große Firmen mit entsprechenden finanziellen Möglichkeiten, oder die Startups holen sich die Gelder von Kapitalgebern, um den Erfolg zu finanzieren. Wir reden hier von mehreren hunderttausend Euro. Weil wir relativ früh dran waren, konnten wir unser Wachstum bis heute ohne Investoren oder andere Geldgeber selbst finanzieren.

Wenn genügend Kapital vorhanden ist, dann helfen auch meine drei Tipps:
Erstens: Sehr guter Service. Dies bedeutet: Der Kunde erreicht uns unkompliziert über Telefon, E-Mail, Social-Media oder über den Rückrufservice. Die Anfragen beantworten wir innerhalb von 24 Stunden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nichts Ärgerlicheres gibt, als auf Anfragen eine verspätete oder gar keine Reaktion zu bekommen. Auch auf Reklamationen müssen wir innerhalb kurzer Zeit reagieren. Wickeln wir Anfragen zufriedenstellend ab, entwickeln sich daraus oft treue Stammkunden. Ebenso wichtig sind schnelle Lieferzeiten und eine hohe und einwandfreie Qualität der Produkte.
Zweitens: Attraktive Preise. Da man im Internet nur einen Klick von der Konkurrenz entfernt ist und somit sofort verglichen werden kann, spielt der günstige Preis eine wesentliche Rolle. Zusätzlich erleichtern vertrauensbildende Zertifizierungen (TÜV SÜD oder Trusted Shops) und eine gute Usability dem Kunden die Entscheidung.
Drittens: Werbung, Werbung, Werbung.

3. Zum umfangreichen Mediamix von diedruckerei.de gehört seit einiger Zeit auch Social Media. Können Sie eine erste Bilanz zu Facebook & Co. ziehen?

Meines Erachtens ist es noch zu früh dafür. Zum jetzigen Zeitpunkt denke ich, dass diese Kanäle für den reinen Abverkauf nicht geeignet sind und es vielleicht auch nie sein werden. Für die Kundenkommunikation spielen diese Kanäle jedoch auf jeden Fall eine Rolle. Man muss dabei aber beachten, dass sich nur ein kleiner Bruchteil der Kunden (bei uns 1 Prozent) als Fans auf unserer Facebookseite wiederfinden. Da dies vermutlich nicht nur bei uns so ist, wird Social Media andere Kommunikationskanäle auf längere Zeit noch nicht ersetzen.

4. Social Commerce ist…

 

… aus meiner Sicht noch nicht ganz bei den Usern angekommen. Aktuell werden daraus noch keine nennenswerten Umsätze generiert.

5. Xing, Facebook, Google+ oder was anderes? In welchen Sozialen Netzwerken fühlen Sie sich persönlich zu Hause?

Wenn ich ehrlich bin, in keinem. Ich habe nur ein Profil auf Xing, sonst in keinem anderen Netzwerk. Aber auch bei Xing bin ich nur maximal einmal pro Woche.

6. Welche Online-Marketing-Kampagne ist Ihnen persönlich in letzter Zeit besonders positiv aufgefallen?

Ich kann mich an keine besondere Kampagne erinnern. Meist fallen mir immer nur unsere eigenen Banner auf. :-)

7. Bewegtbildwerbung im Web ist…

… wesentlich aufmerksamkeitsstärker als aktuell jede andere Werbeform im Web. Auch wir werden bei unserer Werbung darauf in Zukunft größeres Augenmerk legen.

 

8. Maschinen, die rund um die Uhr laufen… Was unternehmen Sie, um das Tempo etwas zu bremsen? Haben Sie ein Hobby zum Entschleunigen?

 

Kraft- und Ausdauertraining helfen mir, den Kopf frei zu kriegen und den körperlichen Ausgleich zu schaffen. An den Wochenenden widme ich mich meinen Büchern und natürlich meiner Lebenspartnerin. Das ist die perfekte Entschleunigung, bevor es am Montag mit Vollgas wieder weitergeht.

 

9. Und zum Schluss: diedruckerei.de wird in Zukunft…

… auch weiterhin großen Wert auf ausgezeichneten Service, Top-Qualität und attraktive Preise legen und den Kunden einen technisch einwandfreien Shop mit komfortabler und übersichtlicher Plattform bieten. Auch die Internationalisierung wird dabei nicht zu kurz kommen.

Die Entscheidung ist gefallen, endlich: Jana Beller ist Germany´s Next Topmodel 2011. Die 20-Jährige aus Haltern (NRW) setzte sich gestern Abend beim großen Finale der erfolgreichen Casting-Show von ProSieben gegen ihre beiden Konkurrentinnen Rebecca und Amelie durch. Zu Gast bei der Live-Show waren außer Heidi Klums „Mädchen“ nicht nur Lady Gaga und Caro Emerald, sondern auch Frederique van der Wal. Das ehemalige Topmodel aus den Niederlanden überreichte den drei Finalistinnen Amelie, Rebecca und Jana eigens entworfene Blumensträuße.

Warum ich Ihnen das alles erzähle? Nein, mediascale übt sich nicht neuerdings im Rezensieren von Castingshows, und wir promoten auch nicht Lady Gaga oder Jana. Aber wir werben ab heute mit einer Online-Searchkampagne für Frederique van der Wals Internet-Blumenversand Frederique´s Choice, um den Umsatz des Blumen- und Lifestyle-Shops zu steigern und die Marke in Deutschland bekannter zu machen – gerade, wenn sie nicht mehr bei Heidi im Fernsehen ist.

Bei Frederique´s Choice können neben edlen Blumenbouquets und allerlei Deko- und Gartenzubehör natürlich auch die Siegersträuße des gestrigen Abends bestellt werden. Probieren Sie doch mal aus, ob sich mit dem „Topmodel“-Strauß bei der eigenen Frau nicht auch ein Topmodel-Gefühl einstellt. Ich freu mich über jeden persönlichen Erfahrungsbericht.

 

 

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