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Retargeting ist eines der ältesten und bis heute beliebtesten NE.R.O. Produkte. Das zeigt sich auch an der Anzahl der Blogartikel, die bereits zu diesem Thema verfasst wurden. Da sich aber in der jüngsten Vergangenheit gerade das sogenannte Kampagnen-Retargeting großer Beliebtheit erfreut, möchte ich erneut die Gelegenheit nutzen und dieses Produkt näher vorstellen.

Beim Website-Retargeting – also dem klassischen Retargeting – erfolgt die Aussteuerung der NE.R.O. Kampagne auf Basis einer User-Markierung auf der Kundenwebsite. Dadurch ergibt sich eine streuverlustfreie Ausspielung der Werbemittel an die relevante Zielgruppe. In der Regel steht hier ein Performance-Ziel wie Steigerung der Abverkäufe klar im Fokus.

Der Nachteil dieses Produktes liegt jedoch in der vergleichsweise begrenzten Reichweite, da das User-Potential der Kundenwebsite das maximale Kampagnenvolumen definiert.

Kampagnen-Retargeting

Eine Lösung für dieses „Reichweitenproblem“ kann das Kampagnen-Retargeting über NE.R.O. bieten. Ziel ist es hier, die Effizienz der Gesamtkampagne zu steigern, indem die Erreichung einer optimalen Kontaktdosis in den Vordergrund der Kampagnenoptimierung gestellt wird. In der Regel werden hier die identischen, bereits vorhandenen Werbemittel der Kampagne genutzt. Damit kommen sehr häufig großformatige oder sogar Video-Werbemittel zum Einsatz. Eine sinnvolle Bewertung der Kampagne erfolgt daher auf Basis von Branding KPIs. Wie viele neue oder zusätzliche Kontakte notwendig sind, steht in direktem Zusammenhang zur Basiskampagne.

Eine sinnvolle Basis für die Berechnung der KPIs und die Planung der Kampagne ist die AGOF. Neben den Kontaktwahrscheinlichkeiten über mehrere einzeln gebuchte Umfelder, werden auch die Überschneidungen prognostiziert. Da diese aber immer nur eine Planung auf Basis von Prognosen sind, kann es in der Realität eventuell zu deutlichen Abweichungen kommen.

Setup: Beim Kampagnen-Retargeting werden drei Phasen unterschieden

Phase 1: User-Markierung – Sobald der User Kontakt mit einem Banner der Onlinekampagne hat, wird dieser als „Kampagnenkontakt“ in der NE.R.O. Datenbank erfasst.

Phase 2: User-Segmentierung – Die User werden je nach Häufigkeit der Kampagnenkontakte klassifiziert und segmentiert.

Phase 3: Kampagnenaussteuerung – Die Aussteuerung der NE.R.O. Kampagne erfolgt bis zur vorab definierten optimalen Kontaktdosis.

Über dieses Setup ist es möglich, noch in der Kampagnenlaufzeit – und damit in „Echtzeit“ – die reale Kontaktdosis und Überschneidung auszuwerten. Alternativ zu einer Kontaktklassenoptimierung kann auch zusätzliche Nettoreichweite in der Zielgruppe generiert werden, indem bereits erreichte User nicht erneut angesprochen werden.

Kontaktklassenoptimierung

Diverse Studien haben in Abhängigkeit des Kampagnenziels und der eingesetzten Formate optimale Kontaktkorridore ermittelt. Über die NE.R.O. Platzierung können die noch fehlenden Kontakte bis zur optimalen Kontaktdosis aufgefüllt werden. Wurden über die Mediakampagne beispielsweise bereits drei Kontakte generiert, dann werden im Rahmen der Bruttoreichweitenoptimierung zwei weitere Kontakte aufgefüllt. Der User hat damit über die Gesamtkampagne fünf Kontakte mit dem Werbemittel erhalten (siehe Grafik 1).

Für eine „saubere“ Auslieferung sollte dabei die NE.R.O. Kampagne zeitlich versetzt ausgeliefert werden. So können Überschneidungen mit der Mediakampagne vermieden bzw. deutlich minimiert werden.

Nettoreichweitenoptimierung

Ist das Ziel eine möglichst hohe Ausschöpfung der Nettoreichweite in einer bestimmten Zielgruppe, dann empfiehlt sich der Einsatz von NE.R.O. Nettoreichweitenoptimierung. Ein großer Vorteil der NE.R.O. Platzierung liegt darin, dass zusätzlich zum Ausschluss der User mit Kampagnenkontakt die gewünschte Zielgruppe, zum Beispiel in Form eines soziodemografischen Targetings in der Kampagne hinterlegt werden kann. Die NE.R.O. Kampagne wird somit nur an die User ausgesteuert, bei denen laut der NE.R.O. Datenbank kein Merkmal zum Kampagnenkontakt vorliegt, die aber dennoch in der gewünschten Zielgruppe liegen (siehe Grafik 2).

Auch hier empfiehlt sich eine zeitlich versetzte Aussteuerung der Mediakampagne und der NE.R.O. Kampagne.

Um beide Ziele bzw. Strategien – optimale Kontaktdosis bei gleichzeitiger Maximierung der Nettoreichweite – miteinander zu kombinieren, sollten in einer Kampagne beide Produkte zum Einsatz kommen. Die Aussteuerung über NE.R.O. ermöglicht somit eine echte Kontaktdosenermittlung und -aussteuerung.

 

Aus der Vielzahl an Kampagnen, die in den vergangenen 12 Monaten über NE.R.O. abgewickelt wurden, möchte ich nun zwei weitere Highlights hervorheben.

Eine erfolgreiche Screenplanning Kampagne

Eine unserer Kampagnen wurde auf Facebook und YouTube in der relevanten Zielgruppe ausgesteuert. Zusätzlich zur Auslieferung auf diesen Umfeldern erfolgte die Erfassung der entstandenen Kontaktdosis in der NE.R.O. Profildatenbank. Die Verpixelung aller Kampagnenbestandteile und die Überführung in die NE.R.O. Datenbank ermöglichte die Feinsteuerung über das NE.R.O. Video Netzwerk: Auffüllung von Bruttokontakten und/oder Optimierung der Nettoreichweite.

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Die Kampagne läuft noch bis Ende November, doch die Zwischenergebnisse bestätigen die erfolgreiche Vernetzung der beiden Plattformen mit dem NE.R.O. Netzwerk und dem Ziel einer übergeordneten Kontaktdosenoptimierung.

Profilbasierte Werbemittelaussteuerung für Dallmayr Capsa

Im Rahmen des Verkaufsstarts der 10 bunten Kapselsorten von Dallmayr Capsa wurde die Spiegel Homepage erneut sowohl für mobile als auch für Desktop programmatisch belegt.

Bei dieser Kampagne erfolgte die Aussteuerung anhand von zwei Bausteinen:

  • Vorprofilierte User:

User, die sich innerhalb der bereits laufenden Kampagne von Dallmayr für eine konkrete Produktgruppe interessiert haben (Kampagnenklick), werden mit dem entsprechenden Creative erneut angesprochen.

  • User, die bisher keinen Werbemittelkontakt hatten:

Motive werden auf Basis der aktuellen Tageszeit ausgesteuert.

Die folgende Übersicht soll den Zielgruppenansatz verdeutlichen:

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Die Segmentierung der User erfolgte über alle Kampagnenbestandteile. Die Informationen wurden zentral in der NE.R.O. Profildatenbank gespeichert. Aus diesen Daten konnten Zielgruppenlearnings abgeleitet werden, die für kommende Planungen berücksichtigt werden können.

Und im kommenden Geschäftsjahr? Es warten wieder viele spannende Projekte und Herausforderungen auf uns. Einige stehen bereits in den Startlöchern und werden sicherlich in absehbarer Zeit an dieser Stelle ausführlich erwähnt.

In jedem Fall gilt: Wir freuen uns darauf :-)

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei… 

Der Geschäftsjahreswechsel zum 01. Juli ist vorbei, die Kampagnen sind abgerechnet und der damit einhergehende Stress ebbt langsam ab. Es ist also genau die richtige Zeit, um eine kleine Verschnaufpause einzulegen und die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen.

Aus insgesamt mehr als 1.800 abgewickelten Kampagnen möchte ich meine persönlichen Highlights des Geschäftsjahres 2015/2016 in einer zweiteiligen Serie küren.

Ein neues Format: Das InRead

Die Umstellung auf HTML 5 und die gleichzeitig steigende Nachfrage nach interaktiven Videos stellte uns im letzten Geschäftsjahr vor eine Herausforderung, denn das InStream Inventar auf qualitativ hochwertigen und HTML5-fähigen Umfeldern stagniert. Glücklicherweise stand mit dem neuen Format „InRead“ bereits eine adäquate Lösung mit zusätzlichen Vorteilen parat:

  • Die Reichweiten auf qualitativ hochwertigen Umfeldern können leichter ausgebaut werden
  • Keine Begrenzung der Spotlänge
  • VPAID-fähig, d.h. dieses Format ermöglicht den Einsatz von interaktiven Spots

Da wir für einen Einsatz unter NE.R.O. immer ausreichende Volumen der unterschiedlichen Vermarkter im Netzwerk bündeln, die alle unterschiedliche Anforderungen an die technische Umsetzung stellen, war das flächendeckende Setup eine interessante und spannende Herausforderung.

Programmatische Spiegel Tagesfestplatzierung zur DMEXCO 2015

Erstmals wurde – pünktlich zur Dmexco 2015 – die Spiegel Online Startseite für alle Endgeräte programmatisch verkauft, abgewickelt und ausgesteuert. Um dies zu ermöglichen, haben wir mehrere Kundenkampagnen mit unterschiedlichen Zielgruppen hinsichtlich Alter und Geschlecht im Adserver hinterlegt. Die Aussteuerung der jeweiligen Kampagne erfolgte dann programmatisch auf Basis der in NE.R.O. verfügbaren Datenelemente.

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Da es so etwas selbst in ähnlicher Form vorher noch nicht gegeben hat, waren Hürden und Stolpersteine vorprogrammiert. Nur durch die tatkräftige Unterstützung aller an der Auslieferung beteiligten Parteien, konnte die Umsetzung am 17. September erfolgreich realisiert werden.

Noch ein neues Format: Die erste „GAP AD Kampagne“

Das GAP AD ist unser aktuellster Neuzugang. Es handelt sich hierbei um ein neues Format, das exklusiv von Gruner&Jahr für unseren Kunden BMW produziert und erstmalig programmatisch eingesetzt wurde.

Die Buchung und Aussteuerung des Werbemittels erfolgt programmatisch: Der Banner wird ausschließlich Usern angezeigt, die das gewünschte NE.R.O. Targetingprofil aufweisen. Nach Userinteraktion, also einem Klick auf das Werbemittel, wird der Seitencontent nach unten geschoben und das Werbemittel entfaltet seine volle Größe.

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Dies waren nur ein paar der Highlights aus dem vergangenen Geschäftsjahr. Weitere spannende Kampagnen folgen im zweiten Teil dieser Serie.

Es gibt viele Faktoren, die eine Online Kampagne zu einer erfolgreichen Online Kampagne machen können. Angefangen bei der Definition der passenden Zielgruppe, über die Selektion der relevanten Umfelder und Einkaufsmodelle bis hin zur konkreten Formatselektion.

Essentiell für eine erfolgreiche Online Kampagne sind jedoch nicht nur diese offensichtlichen Aspekte, sondern insbesondere auch der Inhalt der präsentierten Werbebotschaft.

Häufig zeigen Werbetreibende allen Nutzern ein und dieselbe Botschaft – unabhängig davon, welche Interessen und Bedürfnisse der einzelne Nutzer vielleicht hat. Dies mag für einige wenige Produkte passend sein – für die Mehrzahl jedoch nicht.

Bspw. wird ein 23-jähriger Student aller Wahrscheinlichkeit nach eine komplett andere Urlaubsreise buchen, als eine Mutter von drei Kindern und sich entsprechend auch von anderen Angeboten angesprochen fühlen.

Genauso wird der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens bei der Auswahl seines Mietwagens auf andere Angebote reagieren, als das Pärchen, das eine Urlaubsreise plant. Und dass sich eine modeinteressierte, junge Frau für gänzlich andere Schuhe interessieren dürfte als ihr Onkel versteht sich von selbst (zumindest in den allerhäufigsten Fällen :).

Die Werbebotschaft auf den jeweiligen Nutzer anzupassen, kann also absolut entscheidend für den Erfolg einer Kampagne sein.

Aus diesem Grund unterstützen wir eine Vielzahl unserer Kunden bereits mit einem Dynamic Banner Tool (DBT), welches wir bereits 2010 gemeinsam mit netzfrequenz entwickelt haben und das seitdem kontinuierlich weiterentwickelt wird.

 

Das DBT bietet dabei drei große Vorteile gegenüber Standard Werbebannern:

 

  1. Aktualität: Über Anbindung an den Datenfeed des Kunden werden regelmäßig die aktuellsten Verfügbarkeiten und Preise aus dem Produktsortiment importiert (ausgebuchte Flüge sind für den Nutzer ebensowenig interessant wie vergriffene Schuhe). So wird nicht nur sichergestellt, dass der Nutzer ausschließlich verfügbare Produkte angezeigt bekommt, sondern auch zu den momentan gültigen Preisen oder Konditionen. Gerade bei Produkten, die bei Verknappung Preisänderungen unterworfen sind, ist das hilfreich, um die Nutzer nicht zu verärgern, wenn sie angebotene Produkte oder Preise im Shop nicht mehr vorfinden können.

 

  1. Dynamisierung: Der Grund, warum man die Werbebotschaft auf den konkreten Nutzer anpassen sollte, wurde eingangs schon erläutert. Aber was heißt das genau und wie funktioniert das? Grundlage hierfür sind im Großen und Ganzen einerseits der Adserver und andereseits unser agentureigenes Targetingsystem NE. R.O. Über den Adserver können einfache Logiken wie bspw. regionale (Hamburger Nutzer erhalten anderen Flugangebote als Münchner) oder betriebssystembedingte Ausprägungen (MacOS Nutzer erhalten andere Software Angebote als Windows Nutzer) gefiltert werden. Für alles, was darüber hinaus geht, setzen wir auf die Daten aus unserem NE.R.O. Tool. Hier fließt eine Vielzahl an externen Daten wie Surfverhalten, AGOF Affinitätsindizes, das GfK Consumer Panel uvm. rein, sodass am Ende detaillierte Zielgruppenbeschreibungen gebildet werden können. Diesen wiederum können dann über das DBT Regeln zugewiesen werden, die die Kommunikationsinhalte im Banner definieren. Die einzelnen Zielgruppenausprägungen erhalten so unterschiedliche zu ihnen passende Motive. Das gleiche Spiel funktioniert natürlich auch entsprechend im Retargeting. Hat der Nutzer sich konkrete Produkte bereits in den Warenkorb gelegt oder angesehen ohne zu kaufen, können diese Produkte im Werbemittel noch mal aufgegriffen werden.

 

  1. Testing: Nicht nur die Befüllung der Banner ist im DBT variabel, auch der Banner selber kann verändert werden. Man kann sich das DBT ähnlich wie einen Baukasten vorstellen. Eingangs werden für jedes gewünschte Format sogenannte Container erstellt, quasi das Bannergerüst. Darin sind gewisse Merkmale definiert, wie bspw. die Position von Produktbildern, die Anzahl an verfügbaren Textzeichen, die Platzierung des CTA usw. Viele dieser Bestandteile im Container können nun quasi per Klick über die GUI abgeändert werden, so dass neue Motivlinien entstehen.

Den Text auf dem Button von „Jetzt kaufen“ zu „Hier vergleichen“ ändern? Ist in 2 Minuten geschehen. Ein alternatives Intromotiv hochladen? Geht sogar noch schneller.

Relativ simpel können so mit wenigen Mausklicks einfache A/B Testings aufgesetzt und verwaltet werden, aber auch tiefgreifendere Variationen bspw. an den Animationen sind hier natürlich möglich.

Die Optionen für Kunden sind durch das DBT entsprechend vielfältig, so dass wir an einer anderen Stelle nochmal ausführlicher auf die bereits angerissenen Themen A/B Testmöglichkeiten und auch Erfahrungen eingehen werden.

Nur so viel bleibt an dieser Stelle zusagen: Never change a running system ist hier definitiv die falsche Prämisse. Beim Online Advertising gilt doch viel eher der ewige Kreislauf des Testens und Optimierens – und mit dem DBT ist das hinsichtlich Gestaltung, Inhalten und Logiken der Werbemittelaussteuerung flexibel und unkompliziert umsetzbar.

Aufmerksamen Zeitgenossen mag es nicht entgangen sein: Das EU-Parlament hat letzte Woche die neue europäische Datenschutzverordnung auf den Weg gebracht.

Noch ist nicht entschieden, ob und wann sie wirklich für alle Mitgliedsländer geltendes Recht werden wird. Wichtig aus der Sicht unserer Branche ist, dass die Gültigkeit des pseudonymen Datenverarbeitungsmodells, das in Deutschland schon lange eingesetzt wird, durch die Verordnung  für ganz Europa bestätigt wird.

„Pseudonymes Datenverarbeitungsmodell“ – was ist das eigentlich? Zugegeben, der Begriff klingt eher bedrohlich als anheimelnd. Dahinter verbirgt sich aber ein Modell der Datenerhebung, das schon vom Konzept her auf die schutzwürdige Privatsphäre des Einzelnen Rücksicht nimmt. „Privacy by Design“ sozusagen. Seriöse Targetinganbieter, wie wir mit unserem System „NE.R.O.“, sammeln alle Daten, die sie zur Aussteuerung von Werbekampagnen nutzen, von vorneherein nur in pseudonymisierter Form. Das bedeutet, die Nutzungsprofile, die zum Beispiel über den Besucher einer Website erhoben werden, sind immer nur hinter einer  Nummer (Cookie-ID) gespeichert, die den Browser des Users wiedererkennbar macht. Löscht der User sein Cookie, so ist auch seine pseudonyme Identität für uns nicht mehr erkennbar. Alle Daten, aus denen sich (praktisch oder auch nur theoretisch) Rückschlüsse auf die persönliche Identität des Users konstruieren ließen, etwa die IP-Adresse seines Internetzugangs oder Registrierungsdaten, die er Portalen angibt, finden niemals den Weg in unser System, um dort gespeichert oder benutzt zu werden.

Wir scheuen diese Daten mit Personenbezug nicht nur aus Respekt vor dem Recht, sondern auch aus ganz praktischen Gründen: Wir wollen mit den erhobenen Daten medial möglichst gut geplante Onlinekampagnen an Zielgruppen ausliefern,  nicht Einzelpersonen ansprechen. Dafür ist es aber für völlig bedeutungslos zu wissen, wie Sie mit Vornamen heißen und ob Ihre Schwiegermutter in derselben Straße wohnt. Wir wollen tatsächlich nicht an Ihre personenbezogenen Daten, was in Zeiten wie diesen ja fast schon eine Auszeichnung wert ist.

 

 

Im vorerst letzten Teil dieser Serie möchte ich auf die Möglichkeit der Integration von externen Daten in NE.R.O., unserem hauseigenen Targetingtool eingehen. Neben der regelmäßigen Zusammenführung der AGOF Affinitätsindizes und unserer NE.R.O. Merkmale, können weitere Datenlieferanten wie beispielsweise das GfK Consumer Panel herangezogen werden. Die NE.R.O. Profildatenbank kann dadurch mit zusätzlichen individuellen Kundensegmenten angereichert werden.

Das GfK Consumer Panel erfasst die Käufer oder Verwender von Marken und Produkten.  Alle Panelisten, die auch ein NE.R.O. Profil besitzen, können für eine weitere Analyse und zur Zielgruppenermittlung herangezogen werden. Dabei erfolgt die Datenverarbeitung stets auf rein pseudonymisierten Datensätzen und erfüllt zu jeder Zeit alle aktuellen Datenschutzbestimmungen.

Die NE.R.O. Profile der Panelisten werden in der Analyse einer neutralen Stichprobe gegenübergestellt, um Merkmale zu identifizieren, die für eine spätere Zielgruppenbeschreibung besonders trennscharf sind. So ist es uns möglich über das NE.R.O. Targetingtool die Käufer- oder Verwenderzielgruppen abzubilden.

Integrationsprozess GfK Consumer Panel (schematisch)

GFK_Consumerpanel_NERO

Wird beispielsweise in der Klassik der Planungsansatz der Käufer oder Verwender angewendet, kann über dieses Verfahren jetzt auch im Online auf die gleiche Zielgruppe geplant werden. Die Leistungswerte der einzelnen Kanäle können so deutlich einfacher zusammengeführt und ausgewiesen werden.

Die Betrachtung der NE.R.O. Profile einer bestimmten Nutzergruppe dient aber nicht nur der Abbildung bzw. der Übertragung von Zielgruppen, sondern kann ebenfalls zur Analyse bestehender oder auch noch nicht genau definierter Zielgruppen herangezogen werden.  Über NE.R.O. Analytics kann beispielsweise eine so genannte Cross-Site Analyse durchgeführt werden. Diese Analyse kann dabei helfen die aktuelle klassische Online-Mediaplanung zielgerichtet um weitere sinnvolle Umfelder zu erweitern, oder die bestehende Planung zu verifizieren.  Dabei werden gezielt die User betrachtet, die Kontakt mit der jeweiligen Kundenkampagne hatten. Die Analyse kann sowohl auf Basis des generierten View-Kontakts als auch auf der Reaktion des Users, also den Klick auf das Banner erfolgen.

 

Datenverarbeitung Cross-Site Analyse (schematisch)

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Darüber hinaus kann das Analyse-Tool dazu benutzt werden die aktuellen Sitenutzer einer Kundenwebsite genauer zu spezifizieren. Auch hier sind Unterscheidungen nach Kontaktpunkten möglich, was zu einer sehr genauen Abgrenzung selbst innerhalb der Websitepopulation führen kann. So ist es beispielsweise möglich User nach Kaufentscheidungsphase zu unterscheiden.

Ich hoffe der Ausflug ins NE.R.O.versum war für Sie spannend und aufschlussreich. Vielleicht konnte ich bei Ihnen auch die Neugierde auf die Produktwelt und Anwendungsmöglichkeiten wecken. Bei Fragen zu den Produkten, den Analysen oder sonstigem rund ums Thema „Targeting“ stehe ich Ihnen natürlich sehr gerne zur Verfügung.

Nachdem ich mich in Teil 1 der Serie auf Retargeting und in Teil 2 auf die Reichweitenoptimierungsmöglichkeiten mit NE.R.O. konzentriert habe, möchte ich heute unsere beiden Behaviour-Targetings vorstellen. NE.R.O. Affinity ist dabei neben Retargeting eines der beiden Basisprodukte, mit denen wir vor bereits 6 Jahren mit dem hauseigenen Targetingtool gestartet sind.

NE.R.O. AGOF, ein predictive Behaviour-Targeting feiert dieses Jahr dagegen erst seinen zweiten Geburtstag und ist damit eines der jüngeren Produkte im Portfolio. Die Basis für beide Targetings bildet der NE.R.O. Profildatenpool. Etwa 84% aller deutschen Onliner besitzen ein NE.R.O. Profil. Im Durchschnitt enthält ein Profil 80 Einträge.

Für NE.R.O. Affinity sind die Einträge relevant, die das Surfverhalten der User betreffen. Mit Hilfe aller Onlinekampagnen über das Haus der Kommunikation hinweg werden die Profile automatisch generiert und ständig aktualisiert. Ein User der mit einer bestimmten Regelmäßigkeit bzw. Häufigkeit beispielsweise in der letzten Woche Reiseumfelder besucht hat, befindet sich aktuell höchstwahrscheinlich im Kaufentscheidungsprozess für seinen nächsten Urlaub. Welche Häufigkeit und welcher Zeitabschnitt betrachtet werden muss, um für das jeweilige Interesse die bestmöglichen Ergebnisse erzielen zu können, hängt nicht nur vom Themenbezug, sondern auch vom Kaufentscheidungsprozess für das jeweilige zu bewerbende Produkt ab. Spezielle Targeting-Reports ermöglichen uns die Cluster für Kunden über die Kampagnenlaufzeit dauerhaft anzupassen und zu optimieren.

NERO_Affinity

Schon beim Erstellen der Themencluster können aber natürlich Erfahrungswerte und auch Kundenwünsche berücksichtigt werden. Alle Websites, die die für den jeweiligen Kunden relevante Zielgruppe wiederspiegeln, können so individuell zusammengepackt und für die Aussteuerung als Targetingkriterien hinterlegt werden. Die Targetingkampagne selbst wird dann wieder innerhalb des NE.R.O. Netzwerkes auf den darin enthaltenen Websites ausgespielt.

NE.R.O. Affinity ermöglicht es uns also User erneut anzusprechen, die sich durch ihr vorheriges Surfverhalten für bestimmte Themen als Interessenten zu erkennen gegeben haben. Die meisten Zielgruppenbeschreibungen, die uns aktuell erreichen, beschränken sich allerdings nicht auf eine reine Themenaffinität, sondern sind im Regelfall um soziodemografische Merkmale ergänzt. Für die Ermittlung dieser Eigenschaften bedienen wir uns unserem AGOF Index Modell.

NERO_AGOF

Wir integrieren dazu die AGOF Affinitätsindizes in unseren bestehenden NE.R.O. Datenpool. Mit Hilfe diverser Algorithmen wird so zum Zeitpunkt des Ad Requests überprüft, ob der User der gewünschten Merkmalskombination entspricht und die Entscheidung über das Anzeigen des Werbemittels oder Verwerfen der Ad Impression für die jeweilige Kampagne gefallen ist. Mit Hilfe der Algorithmen lassen sich aber nicht nur die soziodemografischen Merkmale ermitteln. Alle in der AGOF verfügbaren Eigenschaften und Statements können hierüber abgebildet und als Targetingmerkmale hinterlegt werden. Auch eine Verknüpfung der beiden Produkte AGOF und Affinity ist natürlich möglich.

Innerhalb des NE.R.O. Netzwerkes können im Monat durchschnittlich 41 Mio. User erreicht werden. Die größtmögliche Reichweite lässt sich über die heute vorgestellten Produkte realisieren. Retargeting dagegen ist die spitzeste Targetingvariante, die bezogen auf das Kampagnenvolumen immer im direkten Zusammenhang mit dem aktuellen Traffic auf der Kundenwebsite steht. Die folgende Darstellung soll dabei helfen die Produkte hinsichtlich Reichweitenleistung aber auch Kampagnenzielsetzung zu verorten:

Produktmatrix

Im vierten Teil der Serie möchte ich auf die Möglichkeit der Integration weiterer externer Daten eingehen und darüber hinaus die Analysetools, die NE.R.O. bietet vorstellen.

Wie im ersten Artikel der Serie angekündigt, möchte ich heute genauer auf zwei weitere Retargetinganwendungen aus unserem NE.R.O.-Produktkatalog eingehen.  Neben dem klassischen Websiteretargeting, für das der User auf der jeweiligen Kundenwebsite getagged wird, sind zwei weitere Spielarten eines Retargetings denkbar. Allerdings bezieht sich der Kontakt mit dem User dieses Mal nicht auf die Website, sondern auf das gesehene Werbemittel.

Es geht uns hierbei also um eine weitere, im Brandingbereich angesiedelte, Retargetingvariante – der Optimierung der Kontaktdosis einer Kampagne. Mit Einzelbuchungen auf den zur Verfügung stehenden Reichweiten ist eine solche Aussteuerung nur bedingt möglich. Im Regelfall wird hierzu eine Kampagnenplanung über die AGOF realisiert. Hierüber lassen sich die Überschneidungen und Kontaktwahrscheinlichkeiten über mehrere einzeln gebuchte Umfelder bereits prognostizieren und noch während der Planungsphase optimieren.

Während der Kampagne ist der NE.R.O. Targetingserver innerhalb der Auslieferung der Werbemittel an allen Kontakten beteiligt, was uns die Auswertung der tatsächlichen bis dato realisierten Kontaktdosen und Überschneidungen ermöglicht. Wir können also jetzt mit NE.R.O., unserem hauseigenen Targetingtool, auf genau diese realen Kontaktzahlen aufsetzen. So können wir  über unser NE.R.O. Netzwerk gezielt User ansprechen, die die gewünschte Kontaktdosis noch nicht erreicht haben, bzw. genau jene ausschließen, die bereits ausreichend viele Werbemittelkontakte aufweisen.

Aus dieser Systematik heraus entstehen zwei unterschiedliche Ansätze, die Brutto- sowie Nettoreichweitenoptimierung. Bei der Bruttoreichweitenoptimierung zählen alle bereits entstandenen Kontakte eines Users mit einem Werbemittel der Kampagne. Dann werden nur noch die fehlenden Kontakte bis zur gewünschten Kontaktdosis ausgeliefert. Wichtig beim Setup einer solchen Kampagne ist die Laufzeit. Diese schließt sich idealerweise an die klassisch geplante Kampagne überschneidungsfrei an. So wird vermieden, dass sich durch eine noch weitere aktive Platzierung zusätzliche Kontakte ergeben, die dann das Ergebnis verändern.

Bei der Nettoreichweitenoptimierung dagegen, werden alle User, die bereits Kontakt mit der Basiskampagne hatten, von einer erneuten Ansprache ausgeschlossen. Ziel ist es durch diese Form der Kampagnensteuerung in kürzester Zeit die größtmögliche zusätzliche Nettoreichweite aufzubauen. Auch hier kann für die neu erreichten User eine maximale Kontaktdosis eingestellt werden. Darüber hinaus kann dieses Produkt auch mit anderen Targetingmerkmalen kombiniert werden. Im Normalfall gibt es ja bereits eine Zielgruppe auf die die Basiskampagne ausgelegt wurde. Diese Zielgruppe kann über unsere Affinity und AGOF Merkmale ebenfalls eingegrenzt werden. Mit der NE.R.O. Kampagne werden dann also nur noch die User angesprochen, die zur gewünschten Zielgruppe gehören, aber bisher noch keinen Kampagnenkontakt erhalten haben.

Durch die strikte Trennung zwischen den beiden Usergruppen, können beide Produkte auch parallel eingesetzt werden.  Diese Strategie ermöglicht gleichzeitig die optimale Kontaktdosis bei größtmöglicher Nettoreichweite innerhalb der gewünschten Zielgruppe.

Damit möchte ich den Bereich Retargeting auch abschließen und die Vorfreude auf Teil 3 der Serie wecken, in dem es dann um die Bereiche Affinity und AGOF- Targeting gehen wird.

Ich möchte heute mit einer Reihe von Artikeln zur NE.R.O. Produktwelt starten. NE.RO. ist unser agentureigenes Targetingsystem, über das bereits in mehreren Blogartikeln berichtet wurde. Im heutigen, sowie in den folgenden Beiträgen werde ich auf die einzelnen Teilbereiche eingehen und zum einen die Produkte etwas genauer unter die Lupe nehmen und zum zweiten auch die Anwendungsbereiche klar voneinander abgrenzen.

Starten möchte ich heute mit NE.R.O. Retargeting. Hier möchte ich mich vorerst auf den Bereich des On-Site Retargetings, also der Dotierung der User auf dem Onlineangebot unserer Kunden, beschränken.

Folgendes Schaubild soll den grundsätzlichen Ablauf des On-Site Retargetings verdeutlichen:

Jeder User, der sich auf der Website bewegt, wird als Interessent des Angebots markiert. Je nachdem wie das spätere Kommunikationskonzept es vorsieht, muss bereits im Tagging-Setup darauf geachtet werden, dass die richtigen Informationen in den NE.R.O. Datenpool aufgenommen werden. Nur so kann später die Entscheidung für das passende Werbemittel, ggf. auch über die zusätzliche Nutzung eines dynamischen Bannertools getroffen werden.

In Phase 1 werden die On-Site Daten erhoben. In Phase 2 erfolgt die Segmentierung nach Kundengruppen (In obigem Beispiel nach den verschiedenen Reisetypen wie Schnäppchenurlauber oder auch Familienreisenden). In Phase 3 erfolgt dann innerhalb der Kampagnenaussteuerung die Auswahl des passenden Werbemittels zum jeweiligen User. Natürlich können die Interessenten hier über die Verwendung von Deeplinks auch direkt auf das geklickte Angebot geleitet werden.

Über das NE.R.O. Netzwerk werden nur User selektiert, die das gewünschte Retargetingmerkmal aufweisen. Dies ermöglicht einen streuverlustfreien Zukauf von reinem Retargetingvolumen zur Unterstützung der Performancekampagnen. Allerdings ist durch den vorher zwingend notwendigen Kontakt mit der Kundenseite die Reichweite von Retargetingkampagnen, im Vergleich zu anderen Kampagnenansätzen, immer auf das aktuelle Userpotential des Angebots beschränkt.

On-Site Retargeting wird bisher oft als reine Performancemaschine genutzt. Die verwendeten Werbemittel beschränken sich hier auf das Universal Ad Package und die Inhalte auf den zielgerichteten Abverkauf der angebotenen Produkte. Die aktuelle Nutzerschaft des Webangebotes stellt jedoch die Kernzielgruppe jedes Kunden dar. Vor dem Hintergrund, dass die Neukundenakquise etwa fünfmal so teuer ist wie das Halten eines Bestandskunden, stellt sich nun die Frage nach einer eleganten Lösung für die Steigerung der Kundenbindung über eine Onlinekampagne. Hier kommt NE.R.O. Brand-Retargeting ins Spiel. Wir konzentrieren uns hierbei deutlich stärker auf die Erreichung einer optimalen Kontaktdosis mit der Hilfenahme großformatiger und aufmerksamkeitsstarker Werbemittel.

Durch eine Anpassung der Kontaktdosis in Abhängigkeit der regulären Kampagnenflights, können so aktuelle Interessenten ganz gezielt erneut angesprochen werden ohne den Sättigungseffekt zu überreizen.

Neben der klassischen Variante eines On-Site Retargetings, das bereits in zwei Produkte aufgegliedert werden kann, gibt es zwei weitere NE.R.O. Anwendungen die sich unter On-Campaign Retargeting ansiedeln lassen. Anstatt also die Website zu vertaggen, nutzen wir die Kontakte mit der Onlinekampagne zur Klassifizierung und Segmentation der Nutzer. Hierbei unterscheiden wir auf Ebene der Targetingeinstellungen in die Brutto- sowie Nettoreichweitenoptimierung. Diese sollen aber Bestandteil des zweiten Beitrags der Serie werden.

Auch schon vor Ostern beschäftigen wir uns mit einem spannenden Suchspiel. Die Suchenden sind die Userprofile unserer NE.R.O. Profildatenbank, die es uns ermöglicht nahezu alle Zielgruppen nicht nur oberflächlich abzubilden, sondern darunter auch Subzielgruppen zu segmentieren. Diese Subcluster unterscheiden sich dabei nicht nur über ihr Geschlecht oder Alter, sondern vielmehr hinsichtlich ihrer jeweiligen Bedürfnisstruktur oder auch ihrer Einstellung zum Kauf in Bezug auf unterschiedliche Produkte. Mit dem Wissen um die Unterschiede zwischen den Segmenten, können diese auch für die Kreativen fassbarer beschrieben werden.

So könnte eine Zielgruppenbeschreibung zukünftig aussehen:

 

Gesucht ist also die passende Botschaft je Usertypus, die es uns ermöglicht ganz individuell auf die aktuelle Profilinformation zu reagieren.

Ist beides als Baustein innerhalb des Adservers vorhanden, stellt sich nur noch die Frage nach der medialen Aussteuerung. Innerhalb einer NE.R.O. Targetingkampagne ändert sich außer einem feineren Zielgruppenmanagement nichts. Die Grundreichweite der Kampagne bleibt unberührt, da sich die Gesamtzielgruppe durch die zusätzliche Segmentierung nicht ändert.

Richtig spannend wird das Spiel mit den Botschaften vor allem auch innerhalb der klassisch geplanten Mediabelegungen. Auch hier kann bei jeder Ad Impression die NE.R.O. Datenbank in die Entscheidungshierarchie einbezogen und damit die Relevanz der Botschaft über die komplette Onlinekampagne für den einzelnen Nutzer gesteigert werden. Während bisher meistens nur ein Motiv oder maximal eine unspezifische Motivrotation umgesetzt wurde, kann durch das Zwischenschalten von NE.R.O. auch hier eine profilbasierte Motivsteuerung erfolgen.

Innerhalb des Datenpools werden aber nicht nur die allgemeinen Profildaten, sondern auch die für den jeweiligen Werbekunden gesammelten Profile vorgehalten. Auch diese können als zusätzliche Filterparameter zur Aussteuerung herangezogen werden. So können beispielsweise auch Re-Targeting User getrennt identifiziert und mit der richtigen Botschaft angesprochen werden.

Während zu Beginn also das Profil auf der Suche nach der passenden Botschaft ist, wendet sich das Blatt im Moment der Kampagnenauslieferung. Die Motive sind jetzt auf der Jagd nach dem passenden Profil innerhalb der zur Verfügung gestellten Reichweite.

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