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Liebe Musik-Begeisterte, Karaoke-Stars und Hobby-Vollblut-Sänger,

die erste Staffel von „The Voice of mediascale“ war ein voller Erfolg und von grandiosen Talenten und einer gnadenlosen Jury geprägt. Am Freitag, den 03. Februar 2017, luden die Organisatoren und Jurymitglieder Julia und Emanuele in die Münchner Bar & Pizzeria „Sesto Senso“ ein, um dort eine musikalische Show der Spitzenklasse zu präsentieren. Wem das Konzept des Musikformats nicht bekannt ist, hier ein kurzer Rückblick:

Die Bewerbungsphase

Um sich bei „The Voice of mediascale“ bewerben zu können, muss man nur drei Kriterien erfüllen: Zum einen sollte man einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können, zum anderen darf man nur in Gruppen mit maximal vier Sängern antreten. Ein kreativer Name der Gruppe ist Voraussetzung. Letzten Endes treten sechs Gruppen zum Vorsingen an, darunter die „Ellbogenmentalität“ und „Coco und die Zietlows“.

Die Blind Auditions

Für die erste Runde, „The Blind Auditions“ genannt, treten die Gruppen mit Song-Titeln per Zufallsprinzip gegeneinander an. Wie der Name der Kategorie schon sagt, zählt hier nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern einzig und allein die Stimme, denn die Jury sitzt mit dem Rücken zu den Sängern. Um weiterzukommen, müssen sich die Stühle der Jury während der Performance umdrehen, ansonsten ist man ausgeschieden. Die Jury, bestehend aus zwei erfahrenen Ausnahmekünstlern, hat die undankbare Aufgabe, vier aus den sechs Teams in die nächste Runde zu schicken.

Die Battles

In den „Battles“ treten die vier Sänger innerhalb ihrer Teams bei vorgegebenen Duetten wie „Im Wagen vor mir“ oder „The Time of My Life“ gegeneinander an. Jeweils zwei der vier Mitglieder kommen weiter. In dieser Kategorie kann man nur mit einem gewaltigen Stimmvolumen oder einer atemberaubenden Performance bestehen. Obwohl der Jury die Entscheidungen nicht leichtfallen, muss die Hälfte der Kandidaten in den Zuschauerbereich wechseln. Somit sind noch acht Teilnehmer im Rennen.

Die Knockouts

Die „Knockouts“ sind gleichzusetzten mit einem Halbfinale. Aus jeder Zweiergruppe bleibt ein Kandidat übrig, der ins Finale einzieht: Julian mit dem Titel „Tainted Love“, Lisa mit „The Tide Is High“, Sarah mit „Angel“ und Anne mit „Er gehört zu mir“ trällern sich mit voller Hingabe in die letzte Runde! Für eine große Überraschung sorgt die Nachnominierung zweier Halbfinalsten: Vanessa und Dancer D., der zuvor mit einer überragenden Tanzeinlage geglänzt hatte, erhält nun wohlverdientermaßen den Joker des Jurymitglieds Emanuele. Ein hysterisches Gekreische macht sich in der Publikumsmenge breit, als bekanntgegeben wird: Mister Dancer is back!

Die Finals

Mit selbstgewählten Titeln singen sich alle sechs Finalisten unter tosendem Applaus in die Herzen der Zuschauer. Das Publikum, dem nun die Entscheidung obliegt, den Gewinner zu küren, ist sich einig, alle sechs Finalisten zu Siegern zu erklären. Das Niveau ist definitiv zu hoch, um hier noch Unterscheidungen feststellen zu können. Mit der Hymne „So sehen Sieger aus“ werden die besten Stimmen der Show bejubelt und gebührend gefeiert.

Eine feucht-fröhliche After-Show-Party schloss das Musikspektakel ab. Mit einem charismatischen „Sesto Senso“-Team, das Getränke und Pizza „all night long“ bereitstellte, einer top Jury und höchst musikalischen Teilnehmern ging eine großartige erste Staffel von „The Voice of mediascale“ zu Ende. Es war uns ein Fest.

Nina Stehr
Nina Stehr

Wir starten mit einer neuen Serie in unserem Blog. Ab heute befragen wir nicht nur Fachjournalisten zu den neusten Branchentrends und ihren Social Media-Gewohnheiten, sondern fühlen auch mediascale-Kunden auf den Zahn. Ein Mal im Monat sprechen ab jetzt unsere Kunden und Partner Klartext.

Den Anfang macht Nina Stehr, Head of Online Promotion & Marketing Int. bei der SONY MUSIC ENTERTAINMENT (GERMANY) GmbH:

1. Frau Stehr, wo spielt die Musik im Netz, wenn man heute erfolgreich Musik verkaufen will?

Die Musik spielt überall dort, wo sie gesucht, geteilt und weiterempfohlen wird. Vor allem Social Media-Angebote wie Facebook und StudiVZ sowie Clip-Portale wie Youtube, MyVideo und Tape TV haben in nur kurzer Zeit einen hohen Stellenwert im Rahmen von Promotion- und Marketingmaßnahmen erreicht.

2. Verraten Sie uns das Geheimrezept, wie man auf Facebook Fanpages, Inhalte und Ads am besten kombiniert?

Wichtig ist meiner Meinung nach in erster Linie nicht die Kombination, sondern das Bewusstsein dafür, dass eine einmal via Facebook gewonnene Fanbase durch interessante Posts, exklusive Inhalte und spannende Aktionen dauerhaft bei Stange gehalten werden will.

Ein Geheimrezept? Wir kochen ganz gerne mit der mediascale in unserer virtuellen Großküche, und allen Beteiligten schmeckt’s.

3. Im Musikgeschäft gibt es online ganz kurze Kampagnenzeiträume von etwa zehn Tagen. Was ist der größte Unterschied zu einer herkömmlichen Kampagne?

Aufgrund des kurzen Kampagnenzeitraums sind wir nicht in der Lage so umfassend zu optimieren und an einer Kampagne zu feilen, wie es andere Unternehmen können. „Carpe diem“ ist quasi das wörtlich zu nehmende Motto unserer Kampagnen.

4. Viele Musiklabels ärgern sich, dass sie nicht tracken können, welche Wirkung einzelne Kampagnen auf den Abverkauf bei iTunes haben. Heute haben Sie drei Wünsche an den iTunes-Store von Apple frei.

– flexiblere, kürzere Vorläufe für Promotions
– mehr Spielraum für gemeinsame Kampagnen

Und last but not least:
– die Möglichkeit, Tracking-ID’s zu generieren, um Abverkäufe pro Kampagne nachvollziehen zu können

5. Werden die Tablets Ihre Mediastrategie 2011 schon beeinflussen? Oder finden Sie Smartphones spannender?

Mit Tablets werden wir uns definitiv in diesem Jahr bereits beschäftigen. Im Hinblick auf die bis dato erzielbare Reichweite ist aber jetzt schon klar, dass die Smartphones im Vergleich eine größere Rolle spielen werden.

6. Xing, Facebook oder etwas anderes? In welchen sozialen Netzwerken fühlen Sie sich persönlich zu Hause?

Facebook gehört beruflich und privat zu meinem Alltag. Ich checke ab und zu ein via Foursquare und nutze Xing zur Verwaltung meiner geschäftlichen Kontakte.

7. Von welchem Newcomer werden 2011 alle sprechen?

Für Prognosen ist es noch recht früh. Ich hoffe doch stark, dass es ein Künstler oder eine Band mit Vertrag bei Sony Music sein wird. Mein aktueller Tipp: Einfach mal Zaz und ihr gleichnamiges Debütalbum anhören, falls noch nicht bekannt.

8. Und zum Schluss: Können wir auf Ihre ausgebildete Stimme zählen? Würden Sie 2011 auf der Weihnachtsfeier von mediascale singen?

Wann und wo?