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Marco hat vor kurzem sein Traineeship bei uns erfolgreich beendet und arbeitet nun als Digital Media Planner & Consultant. Heute steht er uns Rede und Antwort zu seiner Zeit als Trainee. Welchen beruflichen Traum er sich schon erfüllt hat und warum er mit Pixeln und Cookies so gar nicht gerechnet hatte, lesen Sie hier:

  1. Marco, warum hast du dich für den Beruf des Mediaplaners entschieden?

Nach meinem Studium war mir klar, dass ich im Marketing beziehungsweise in der Werbebranche arbeiten will. Ich war eigentlich schon immer sehr computer- und internetaffin, deshalb wollte ich auch primär ins Online Marketing. Weshalb die Wahl letztendlich auf Online-Mediaplanung gefallen ist, liegt nicht zuletzt an meiner Freude, mit Zahlen zu arbeiten. Meine Mutter war sich immer sicher, dass ich mal Banker werde, das war dann aber am Ende doch nicht ganz der Fall.

 

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich muss sagen, dass ich nur eine vage Vorstellung vom Arbeitsalltag eines Online-Mediaplaners hatte. Der konkrete Arbeitsalltag hat einige Felder, über die ich mir zunächst keine Gedanken gemacht habe. Ein Feld, das ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte, war der Umgang mit technischen Aspekten wie Adservern, Pixeln oder Cookies.

 

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Nette Kollegen, vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben und ein respektvoller Umgang. Das klingt zunächst nach Plattitüden, aber es stimmte alles: Ich habe mich in meinem Traineeship einfach wohl gefühlt. Ich habe mich immer super aufgehoben gefühlt und hatte nie das Gefühl, dass ich „nur der Trainee“ bin. Ich war von Anfang an ein Teil des Teams. Das ist natürlich heute immer noch so.

 

  1. Was hast du vor deiner mediascale-Zeit gemacht?

Ich habe an der Uni Regensburg ganz klassisch BWL studiert, erst im Bachelor und anschließend im Master. Meine Schwerpunkte waren dabei Management und Marketing. Bevor ich mich meiner Masterarbeit widmete, habe ich ein mehrmonatiges Praktikum eingeschoben. Offiziell war das ein Praktikum in der Abteilung für „Sponsoring und Vermarktung“ bei der „FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH“. Was im ersten Moment wirklich sehr unromantisch klingt, war aber die Erfüllung eines innigen Wunsches. Ich wollte einfach mal die andere Seite meines Herzens- und Heimatvereins sehen und nicht nur jedes Wochenende in der Kurve stehen.

 

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders spannend finde ich die direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Es gibt einem einfach ein anderes Gefühl und einen anderen Blick auf das, was man tagtäglich plant, auswertet und optimiert, wenn man persönlich mit den Kunden spricht und weiß, was ihre Erwartungen an die Kampagne sind.

 

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Gerade wenn es um die Arbeit mit großen Excel-Tabellen geht, bin ich ganz froh, dass ich relativ zahlenaffin bin und den Überblick nicht so schnell verliere.

 

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Wenn der Zeitpunkt passt, würden wir natürlich Essen gehen, wie eigentlich jeden Mittag. Ansonsten würden wir in unserer kleinen Cafeteria zum Kaffeetrinken gehen, denn da gibt es den besten Kaffee der ganzen Stadt!

 

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Momentan wünsche ich mir eigentlich nur, dass ich in fünf Jahren noch genauso zufrieden bin wie heute.

Was ist eigentlich das Besondere an einem Traineeship bei der mediascale und was treiben unsere Mitarbeiter bei Stromausfall? Dies und mehr erfahren Sie ab sofort aus erster Hand von unseren aktuellen Trainees bzw. Mitarbeitern, die ihr Traineeship gerade bei uns abgeschlossen haben. Den Anfang macht Veronika Baier:

  1. Vroni, was hat dich dazu bewogen, Digital Mediaplaner zu werden?

Ich wusste schon lange, dass ich nach meinem Studium in einer Online-Werbeagentur arbeiten möchte. Dass ich Mediaplaner werde, hat sich dann allerdings mehr oder weniger kurzfristig ergeben. Als ich die Stellenausschreibung von mediascale auf Xing gelesen habe, dachte ich mir: Das ist es, genau das möchte ich machen. Das beschriebene Aufgabenfeld und die benötigten Eigenschaften passten genau zu mir. Die Tätigkeiten gehen von der Zusammenarbeit mit großen Vermarktern über die Beratung von Kunden zum Thema Online- bzw. Digitalmedia bis hin zur Kampagnenbetreuung.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich habe mir meinen Arbeitsalltag nicht so vielseitig vorgestellt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Die Arbeit im Team macht mir ebenfalls sehr viel Spaß.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Zu den Vorzügen des Traineeships bei mediascale gehört unter anderem der Austausch innerhalb der Serviceplan-Gruppe. Dabei kann man zwischen zahlreichen Tätigkeitsfeldern wählen. Da eine Vielzahl von unterschiedlichen Agenturen zur Serviceplan-Gruppe gehören, hat man hier eine entsprechend große Auswahl. Zudem werden Kurse an der Steinbeis Hochschule angeboten, von denen mindestens drei Kurse während des Traineeships besucht werden dürfen. Die Kurse können aus einem Pool von Kursangeboten je nach Tätigkeitsfeld und Interesse gewählt werden.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Vor meiner Zeit bei mediascale habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Rottal-Inn absolviert. Dadurch konnte ich schon erste Erfahrungen im Bereich Kundenberatung sammeln. Anschließend entschloss ich mich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TH Deggendorf mit Schwerpunkt Marketing. Während des Studiums hatte ich Gelegenheit einige Praktika zu absolvieren. Hierbei konnte ich bereits einige Einblicke in die Arbeit mit sozialen Netzwerken und Content Management-Systemen gewinnen.

  1. Was ist dein bisher schrägstes Erlebnis bei mediascale?

Mein schrägstes Erlebnis bei der mediascale war bisher der Kickoff 2017 in einer faszinierenden Kulisse am Wolfgangsee in Österreich. Hier kommen sämtliche Mitarbeiter der Serviceplan-Gruppe aus allen Standorten zusammen und feiern den Start ins neue Geschäftsjahr. Gleichzeitig lassen wir das alte Geschäftsjahr Revue passieren. Es gibt interessante Fachvorträge z.B. zum Thema Big Data, Kollegen stellen großartige Kampagnen vor und es gibt jede Menge leckeres Essen. Am schrägsten war für mich dabei, als abends die Location zu einer großen Party-Veranstaltung umgestaltet wurde. Plötzlich befand sich die gesamte Serviceplan-Gruppe auf der Tanzfläche und tanzte zur Musik der Serviceplan-Band.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir die Arbeit mit Selfpublishing Tools. Vom Einpflegen der Kampagnen über die Optimierung bis hin zur Auswertung.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Als Mediaplaner solltest du analytisch denken können. Du solltest z.B. einige wichtige Kennzahlen kennen und auch deuten können. Außerdem ist es wichtig gute Kommunikationsfähigkeiten und Verhandlungsgeschick zu haben.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Dann würden meine Kollegen und ich uns in einer unserer zwei Cafeterias einen Kaffee oder einen leckeren Ingwer-Drink holen. Im Sommer würden wir es uns auf den Liegestühlen im sonnigen Innenhof der Agentur gemütlich machen.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine Zukunft wünsche ich mir Spezialist im Bereich Online- bzw. Digital-Marketing zu sein. Auch bei technischen Fragen möchte ich ein großes Hintergrundwissen vorweisen können, um unsere Kunden ohne Probleme in allen Fragen rund um Online- und Digital-Marketing einwandfrei beraten zu können.

In einer neuen Reihe unseres Blogs dürfen Sie einen Blick hinter die Schreibtische unserer Mitarbeiter werfen. Wir interviewen Kollegen, die erst kürzlich bei uns begonnen haben und fragen sie zu ihren ersten Wochen und Monaten bei der mediascale. Wir lassen Kollegen zu Wort kommen, die befördert wurden oder einen neuen Aufgabenbereich übernommen haben und lassen uns von neuen Herausforderungen und ersten Erfolgen berichten. Den Anfang macht Stephan Rixner, der seit mittlerweile einem Jahr Teamleiter bei uns ist:

Stephan, was hast du schon alles bei mediascale gemacht, bevor du Teamleiter geworden bist?

Ich habe im Grunde die komplette „Ausbildung“ bei der mediascale durchlaufen. Ich habe hier Ende 2011 als Werkstudent angefangen, um neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Als ich dann gemerkt habe, dass der Job für mich mehr ist als ein stundenbasiertes Zubrot, habe ich mich entschieden im Sommer 2013 ein Stellenangebot als Trainee bei der mediascale anzunehmen. Das war damals wirklich eine schwere Entscheidung, weil mir auch noch ein Auslandssemester in Oslo offen stand. Nachdem ich aber in den Folgejahren die komplette Laufbahn vom Trainee über den Planer, bis hin zum Teamleiter durchlaufen habe und immer sehr glücklich war, kann ich heute sagen, dass es eine gute Entscheidung war.

Welche Aufgaben sind als Teamleiter neu auf dich zugekommen?

Vollkommen neu war, dass ich für meine Kollegen im Team verantwortlich war. Und zwar nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern vor allem unter dem Gesichtspunkt der Personalführung. Dass ich die fachliche Führung von dienstjüngeren Kollegen übernommen habe, war nichts grundlegend Neues, da man bei der mediascale schon ab Senior-Level das Einlernen und inhaltliche Coachen von Mitarbeitern als Entwicklungsziel bekommt. Dass es aber auch zu meinem Aufgabengebiet gehört, für die kleinen und großen Probleme der Mitarbeiter – auch im persönlichen Bereich – da zu sein, war definitiv neu für mich. Darüber hinaus war es neu, für das Recruiting von neuen Mitarbeitern zuständig zu sein, die Personal- und Jahresgespräche zu führen und sich Gedanken über die Prozesse im Team zu machen. Das alles waren ungeahnte Herausforderungen, deren Bewältigung zunächst anstrengend war. Letztlich haben sie mich aber unglaublich bereichert und bereiten mir viel Freude.

Welche Hilfestellung hast du bekommen, um diese neuen Aufgabenbereiche zu meistern?

Bevor ich Teamleiter wurde, konnte ich in einem Personalführungs-Coaching über ein halbes Jahr hinweg Trockenübungen machen. Und auch nach diesem Coaching bekommen die Teamleiter bei der mediascale in regelmäßigen Terminen die Möglichkeit, sich mit Coaches zu ihrer Arbeit im Team auszutauschen.

Auf was freust du dich morgens am meisten?

Ganz ehrlich? Aufs Mittagessen. Wir versuchen in jeder Mittagspause was Neues zu finden, das ist auch eine Art Teambuilding, wenn man so will. Wir haben gemeinsam eine Liste entwickelt, in der alle geeigneten Restaurants erfasst sind und uns zum Ziel genommen, alle durchzutesten. Im Moment besteht die Liste aus 76 Restaurants und 62 davon haben wir bereits besucht und basisdemokratisch bewertet. Unser Beruf lässt uns auch hier nicht ganz los: Aktuell arbeiten wir an einem Algorithmus, der die Daten auswertet und uns eine tägliche Empfehlung gibt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber wir kommen auch so gut klar: Heute gab es sehr leckere Pizza.

Auf welche Veränderung oder welchen Erfolg bei mediascale bist du besonders stolz?

Ich bin froh, dass ich heute ein funktionierendes Team habe und bei der Auswahl der Mitarbeiter ein glückliches Händchen hatte.

Was ist dein Geheimrezept, um deine Mitarbeiter zu motivieren?

Ich denke es tut immer gut mit Freude bei der Arbeit zu sein, viel miteinander zu reden und einen offenen Austausch zu haben. Beides ist, gerade wenn es mal stressig ist, nicht immer leicht, aber ich versuche mit gutem Beispiel voranzugehen.

Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke ich bin ganz gut darin, den Überblick zu behalten, auch wenn viele Teilprozesse und Gewerke in einem Projekt involviert sind. Das ist aber, glaube ich, schon alles.

Wer ist dein (berufliches) Vorbild?

Irgendwer zwischen unseren beiden Geschäftsführern Wolfgang Bscheid und Julian Simons.

In Teil 1 dieser Reihe haben wir bereits einige ehemalige Mitarbeiter zu Wort kommen lassen. Heute gibt es weitere Erinnerungen unserer Ex-Kollegen, so zum Beispiel von Hong-Lien Vo:

Lien, wo hat dich das Leben beruflich hingetrieben nach deiner Zeit bei der mediascale?

Bosch Siemens Hausgeräte in Singapur. Dort arbeite ich als Leitung Digital Transition für die Region Asia Pacific.

Wow – du bist ausgewandert! Was hat sich sonst noch in deinem Leben verändert (Hochzeit, Kinder)?

Ja, kommt mich in Singapur besuchen! Ansonsten Hochzeit in Portugal im September 2015.

Wie wichtig war deine Zeit bei der mediascale für deine berufliche Entwicklung?

Immens wichtig, um alle Facetten des Online Marketings zu beherrschen und die Performance nie aus dem Augen zu verlieren :-)

Und dann haben wir gleich noch eine ehemalige Kollegin an Bosch Siemens Hausgeräte verloren: Andrea Ehelechner.

Andrea, was genau machst du bei BSH?

Ich bin Media Specialist.

Und was wünschst du der mediascale zum 15-jährigen Jubiläum?

Alles Gute für die nächsten 15 Jahre – viel CPC Inventar, gute Viewability-Raten, Brand Safety, wenig Adfraud und alles was sich die nervigen Kunden halt immer so alles wünschen ;-)

Patrick Merkel hat uns, die mediascale, seinerzeit zwar verlassen, blieb jedoch noch einige Zeit im Haus der Kommunikation bei den Kollegen der Mediaplus.

Patrick, wo arbeitest du mittlerweile?

Ich arbeite bei Ströer und kümmere mich darum, das Projekt Programmatic Public Video voranzutreiben, damit der Tobi zukünftig auch DOOH in sein Portfolio mit aufnehmen kann :-)

Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben, wenn du an deine Zeit bei der mediascale zurückdenkst?

In Erinnerung blieben die visionären Gespräche mit Wolfgang (ich war dabei eher Zuhörer) bzgl. meines Diplomarbeitsthemas, Hüttenaufenthalt in Brixen (oder wo auch immer das war) und natürlich das Meet & Greet mit Neumann und Lück (ich glaube so hießen die damals, Stichwort: Leder :-)).

Was hast du aus deiner Zeit bei mediascale mitgenommen?

Bei mediascale wurden die Grundlagen für meinen kompletten beruflichen Werdegang gelegt (München, Mediaplus, Online-Welt).

Und noch eine Kollegin ist nach langen Jahren bei der mediascale innerhalb der Serviceplan Gruppe geblieben, bevor sie vor kurzem neue Wege eingeschlagen hat: Maria-Luise Jakob.

Mary, du warst lange bei der mediascale. Was hast du mitgenommen?

Stimmt, ich habe neun Jahre meiner Karrierelaufbahn bei der mediascale verbracht. Die Agentur bietet ein Spektrum an Aufgabengebieten und die Möglichkeit, sich fachlich zu spezialisieren, Kunden zu beraten und in Führung zu gehen.  Von allen diesen Möglichkeiten habe ich stark profitiert.

Nach der mediascale warst du noch bei Serviceplan tätig, wo bist du aktuell tätig?

Ich arbeite im Bereich Training für „effektive, virtuelle Zusammenarbeit“ bei virtuu, einem Unternehmenszweig der mynds GmbH.

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale-Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Da gibt es zu viele…ich liebe es, wie die mediascale ihre Erfolge feiert :-)

Wir bedanken uns bei allen, die an unserer kleinen Umfrage teilgenommen haben ganz herzlich – das sind:

Maria-Luise Jakob
Patrick Merkel
Birger Bardowicks
Dominik Frings
Hong-Lien Vo
Johannes Allgayer
Thomas Münzer
Andrea Ehelechner

Alles Gute für Euch!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

15 Jahre mediascale. Das bedeutet nicht nur viele Kampagnen, Auswertungen, Kundentermine und Strategie-Charts. 15 Jahre mediascale bedeutet auch viele nette Kollegen, gemeinsame Events und leider auch viele Abschiede von liebgewonnenen Kollegen. Unser Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, einige der ehemaligen Kollegen zu fragen, was sie jetzt so treiben und wie es ihnen ergangen ist. Einen kleinen Einblick geben wir heute in diesem Artikel und ab jetzt jeden Donnerstag auf unserer Facebook Seite.

Wo beginnt man eine solche Umfrage? Ganz am Anfang! mediascale Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat vor 15 Jahren nämlich nicht alleine die ersten Kampagnen gestartet, sondern mit Hilfe von Thomas Münzer.

Thomas, wo arbeitest du mittlerweile?

Con4 Media GmbH & Co. KG

Und was machst du dort?

Offiziell: verantwortlich für unser Social Marketing Team; inoffiziell: der große Internetphilosoph der Company, Denkrichtung: misantropischer Dekonstruktivismus.

Anmerkung von mediascale: Wer sich ein Bild davon machen möchte, der schaut im Blog von Herrn Münzer vorbei: https://www.con4-media.com/blog/

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale-Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Oh ja! Legendär! Als Birger Bardowicks auf der Suche nach einem Praktikum vor mir auf der Besetzungscouch saß. Als bekennender Hanseat, der Birger Kraft seiner Geburtsurkunde und tiefster innerer Überzeugung ist, lässt mich seine damalige Wahl der Kleidung noch heute laut auflachen. Da saß ein junger Mann in einem Silber schimmernden Anzug und einer – ich lüge nicht – goldschimmernden Krawatte (!) mit verlorenem Blick vor mir! Ich weiß noch heute, was mir damals durch den Kopf ging:

1.) Ist Dieter Thomas Kuhn in Town? Verdammt, gibt’s noch Tickets?

2.) Wo um Himmels Willen kann man solche Anzüge erstehen, beim Spezialversand der Schlagerparadefreunde?

3.) Mei, nehmen wir halt den lustigen Vogel. Wenn er sich als talentfreie Onlinezone herausstellt, bekommt er nach 3 Monaten ein „er war stets bemüht“-Zeugnis und nen feuchten Händedruck.

So ganz talentfrei scheint sein Potential wohl nicht gewesen zu sein. Man munkelt, dass Herr Bardowicks nach mehreren Stationen in der Fremde derzeit eine tragende Position im riesigen Serviceplan-Netzwerk, Außenstelle HH, bekleidet. Nun allerdings mit schüttererem Haar und hoffentlich gedeckteren Krawatten- und Anzugfarben.

Wir können bestätigen: Ja, Birgers Outfits haben sich definitiv zum Positiven hin entwickelt und wir freuen uns riesig, dass er wieder bei Serviceplan am Start ist!

Birger, was genau machst du zurück bei Serviceplan?

Ich bin Strategischer Einkäufer bei der Plan.Net Gruppe in Hamburg, also nach 10 Jahren zurück in der Serviceplan Familie.

Was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich habe die mediascale als sehr agiles, innovatives Unternehmen mit flachen Hierarchien kennengelernt. Der Zusammenhalt des Teams war maßgeblich für die 15-jährige Erfolgsgeschichte.

Wie wichtig war mediascale für deine berufliche Entwicklung?

Extrem wichtig. Ich durfte damals direkt von den Großen (Wolfgang, Julian und Dominik) lernen, als die mediascale noch klein war. Einen besseren Einstieg könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Die laut Birger „Großen“, das sind Wolfgang Bscheid und Julian Simons, bis heute Geschäftsführer der mediascale und Dominik Frings, ehemaliger Geschäftsführer der mediascale, den wir als nächsten zu Wort kommen lassen.

Dominik, wo arbeitest du gerade und was machst du dort?

Plan.Net Media 1 und was ich hier mache, frage ich mich auch manchmal!

Du hast lange Jahre bei der mediascale gearbeitet und die Unternehmenskultur der mediascale mitgeprägt – was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich denke die Mischung aus Spaß bei der Arbeit, Kollegialität, Professionalität und Ernsthaftigkeit, Neugier, neue Dinge auszuprobieren, und Flipflops im Meeting.

Was wünschst du der mediascale zum 15-jährigen Jubiläum?

Alles Gute, mindestens weitere 15 Jahre und immer eine Handbreit Bier im Fass.

Danke, Dominik und nun lassen wir noch Johannes Allgayer in Erinnerungen schwelgen, der sich zu gerne an sein Vorstellungsgespräch mit Dominik erinnert.

Jonny, gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Da gibt es sehr, sehr viele, aber besonders herausheben würde ich da wohl gerne mein Vorstellungsgespräch mit Dominik Frings und Agnes Ley und die Frage nach meiner Tätigkeit als Damen-Fußballtrainer. Weitere tolle Erlebnisse waren die 10-Jahresfeier, die ich mit organisieren durfte und natürlich die ein oder andere Geburtstags- und Abschiedsfeier – legendär!!!

Was machst du mittlerweile?

Naja, die Online-Branche hat mich verloren und ich werde was für die Zukunft dieses Landes machen. Derzeit arbeite ich an meiner Zukunft und lerne fürs Staatsexamen (Lehramt)… Passt auf eure Kinder auf!

Nächste Woche lassen wir noch mehr ehemalige Mitarbeiter zu Wort kommen – stay tuned!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

„Für RTA braucht man Maschinen und Datenanalysten.“ So oder ähnlich lauten viele Statements, mit denen auf Veranstaltungen und in der Fachpresse  die Veränderung der Onlinewelt durch programmatische Kampagnenabwicklung beschrieben wird. In dieser Vorstellungswelt analysieren Statistik-Experten mit Hilfe von mächtigen Rechnerclustern gewaltige Datenmengen, um die Ergebnisse dann auf Knopfdruck in sich selbst optimierende Displaykampagnen zu verwandeln.

Doch deckt sich diese Vorstellung mit der Realität? Lassen wir inhaltliche Fragen, wie die nach Herkunft und Qualität von Daten für Kampagnen mal beiseite und konzentrieren uns auf die Arbeitswelt.  Programmatisch ausgesteuerte Kampagnen machen sich keineswegs von alleine. Die Nachfrageseite, also die Agentur, übernimmt bei Plattformkampagnen eine Fülle von Aufgaben, die im „klassischen“ Workflow in der Verantwortung des Publishers oder Vermarkters lagen. Dies betrifft die Themen Volumenprognose und -steuerung und die durchaus zeitintensive Optimierung der Kampagnen. Dazu kommen die gestiegenen Anforderungen im Bereich Qualitätskontrolle und Ad Verification, die sich im programmatischen Umfeld ergeben. In der Summe bedeutet dies für die Nachfrageseite, dass sie trotz der Produktivitätsvorteile, die aus der Plattformabwicklung erwachsen, zunächst einmal eher mehr als weniger Arbeit zu erledigen hat.

Und wer macht diese Arbeit? Aus meiner Sicht benötigt ein Audience Broker, also ein Mitarbeiter der RTA-Kampagnen steuert, folgende Schlüsselqualifikationen:

Sie oder er  muss:

               • die Mechaniken und KPIs einer Displaykampagne kennen

               • Optimierungslogiken anwenden können

                begreifen, was ein Cookie ist

                Spaß an der Arbeit mit Interfaces haben

                schnell Dreisatz rechnen können

                genau und fehlervermeidend arbeiten

                auf Kosten und Erlöse achten

                Englisch verstehen

Dies sind kaum die klassischen Skills, die man während eines Mathematik- oder Informatikstudiums erwirbt. Natürlich benötigen Agenturen auch Mediaforscher und Analysten und natürlich ergeben sich für diese heutzutage neue und erweiterte Aufgaben. Um erfolgreich für unsere  Kunden zu arbeiten, benötigen wir in erster Linie genügend motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter, die den Anforderungen bei der Durchführung von RTA-Kampagnen gerecht werden. Diese sind auf dem Arbeitsmarkt jedoch kaum zu finden. Hier heißt es bestehende Mitarbeiter weiterzuqualifizieren oder selbst auszubilden.